{"id":103089,"date":"2025-03-28T08:15:09","date_gmt":"2025-03-28T07:15:09","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=103089"},"modified":"2025-03-28T08:15:11","modified_gmt":"2025-03-28T07:15:11","slug":"de-globalisierung-oekonomische-und-ethische-herausforderungen-veraenderter-rahmenbedingungen-fuer-internationale-wirtschaftsbeziehungen","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/de-globalisierung-oekonomische-und-ethische-herausforderungen-veraenderter-rahmenbedingungen-fuer-internationale-wirtschaftsbeziehungen\/","title":{"rendered":"De-globalisation?"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"ZWISCHEN\">Von der Globalisierung zur De-Globalisierung?<\/h3>\n<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"Initiale CharOverride-26\">N<\/span>achdem die Weltwirtschaft jahrzehntelang durch einen permanenten Anstieg der globalen Vernetzung gepr\u00e4gt war, hat dieser Trend in j\u00fcngster Zeit einen Wandel erfahren (siehe Grafik). So ist beispielsweise das Volumen des Welthandels in Relation zur Wirtschaftsleistung seit der globalen Finanzsystemkrise ab 2007 nicht mehr gestiegen, und f\u00fcr die letzten Jahre l\u00e4sst sich sogar ein R\u00fcckgang feststellen, wobei das Handelsvolumen, absolut betrachtet, jedoch weiterhin w\u00e4chst (Felbermayr\/Wolff 2023). Die seit der zweiten H\u00e4lfte der 2010er Jahre erkennbare Trendumkehr stand zun\u00e4chst prim\u00e4r im Zusammenhang mit Handelskonflikten zwischen gro\u00dfen Staaten bzw. Wirtschaftsr\u00e4umen, wie insbesondere zwischen den USA und China bzw. zwischen den USA und der EU (Garcia-Herrero 2022).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Diesem Wandel vorangegangen war bis zur Jahrtausendwende eine Epoche der Fortschrittseuphorie, und viele Menschen hatten sich von der Integration ehemaliger Planwirtschaften in die Weltwirtschaft zugleich eine politische Liberalisierung der jeweiligen L\u00e4nder versprochen. Francis Fukuyama (1992) hatte sogar das \u201eEnde der Geschichte\u201c ausgerufen, das er mit dem weltweiten Siegeszug des Erfolgsmodells Demokratie\/Marktwirtschaft verband. Unzweifelhaft bot die Globalisierung f\u00fcr hunderte Millionen Menschen weltweit, insbesondere in Asien, einen Weg aus der Armut.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Als Kehrseite der Globalisierung hatte sich schon bald die zunehmende Macht transnationaler Konzerne erwiesen, die sich durch die Verlagerung von Produktionsstandorten der nationalen Steuer- und Sozialpolitik sowie staatlicher Regulierung erfolgreich entziehen konnten. An die Stelle staatlich gesetzter Rahmenbedingungen war ein Standortwettbewerb um die Gunst des global mobilen Kapitals getreten, verbunden mit einer zunehmenden Einkommensspreizung und dem Abbau sozialstaatlicher Leistungen in entwickelten Volkswirtschaften.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Gleichzeitig schufen die nunmehr unverkennbaren globalen Abh\u00e4ngigkeiten eine wachsende Sensibilit\u00e4t f\u00fcr ethische Probleme, wie Korruption und prek\u00e4re Arbeitsbedingungen in Entwicklungsl\u00e4ndern, sowie f\u00fcr die Bedeutung globaler \u00f6ffentlicher G\u00fcter wie Klimaschutz. Es entstand erstmals eine Welt\u00f6ffentlichkeit, in der globale Nicht-Regierungsorganisationen auf der Grundlage moralischer Argumentation politische Forderungen verfochten (Sautter 2008: 18\u201321). Da die nationale Ordnungs- und Sozialpolitik als Kern der Nachkriegsordnung offensichtlich an ihre Grenzen gekommen war, wurde die Schaffung globaler Institutionen als Gebot der Stunde angesehen. Daraus resultierten erste Ans\u00e4tze internationaler Kooperation zur Durchsetzung von Mindeststandards im Hinblick auf Arbeitsbedingungen oder zur Korruptionsbek\u00e4mpfung auf OECD-Ebene (Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, englisch Organisation for Economic Cooperation and Development). Diese weckten den Optimismus, dass die globalisierungsbedingten Probleme zumindest grunds\u00e4tzlich durch neue Formen ethisch fundierter Ordnungspolitik gel\u00f6st werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Deglobalisierungstendenzen aus sozialer, \u00f6konomischer und politischer Sicht<\/h3>\n<h4 class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-21\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Entt\u00e4uschte Wohlstands- und Demokratisierungserwartungen<\/span><\/h4>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Nach der Jahrtausendwende traten Probleme im Kontext der Globalisierung h\u00e4ufiger und in neuen Dimensionen zu Tage: Hoffnungen auf stabile globale Wirtschaftsbeziehungen und Finanzsysteme wurden immer wieder zunichtegemacht, zuletzt durch die Finanzsystemkrise der Jahre 2007\/2008. Liberalisierungserwartungen gegen\u00fcber autokratischen Regimen wie China und Russland erf\u00fcllten sich nicht. Stattdessen lie\u00df sich weltweit ein Bedeutungsverlust von Demokratien feststellen, w\u00e4hrend autokratische Staaten ihre Interessen immer aggressiver, auch mit milit\u00e4rischen Mitteln, durchsetzten. Den globalen Bedeutungsverlust des demokratischen Modells bringt u. a. der Transformationsindex der Bertelsmann Stiftung (BTI) zum Ausdruck (siehe Grafik 2). Kommentatoren wie Niall Ferguson (2022: 475 f.) sprechen inzwischen mit Blick auf das Verh\u00e4ltnis zwischen den USA und China von einem neuen Kalten Krieg.<\/p>\n<p class=\"fliess\">In den entwickelten und demokratisch verfassten Volkswirtschaften f\u00fchrte die offensichtlich ungleiche Verteilung der Globalisierungsgewinne immer wieder zu Konflikten, da es den Regierungen nicht gelang, durch Umverteilung oder Strukturhilfen einen sozialen Ausgleich zwischen Globalisierungsgewinnern und -verlierern herzustellen. So sahen sich diejenigen, die beispielsweise in den USA ihre Arbeitspl\u00e4tze aufgrund des globalisierungsbedingten Standortwettbewerbs verloren, vielfach an den Rand der Gesellschaft gedr\u00e4ngt.<\/p>\n<h4 class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-21\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Populismus und Protektionismus als Folge sozialer Ungleichgewichte<\/span><\/h4>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die Unzufriedenheit breiter Bev\u00f6lkerungsschichten mit der Verteilung der \u00f6konomischen Folgen der Globalisierung trug wesentlich dazu bei, dass Politiker mit populistischen Wahlkampfstrategien Erfolge verbuchen konnten und protektionistische Ma\u00dfnahmen ergriffen, die zu Handelskonflikten f\u00fchrten. Entgegen den Erwartungen ihrer W\u00e4hler brachten diese Ma\u00dfnahmen jedoch zumeist keine sp\u00fcrbaren Verbesserungen, wie nicht zuletzt der Brexit gezeigt hat.<\/p>\n<p class=\"fliess-SCHMAL\">Inzwischen wurde auch durch \u00f6konometrische Untersuchungen belegt, dass populistische Politiker dazu tendieren, die Wohlfahrt ihrer L\u00e4nder zu sch\u00e4digen, zum einen durch protektionistische Ma\u00dfnahmen und dar\u00fcber hinaus durch eine Schw\u00e4chung demokratischer und rechtsstaatlicher Institutionen, die wiederum eine Voraussetzung f\u00fcr Wohlstand durch langfristige Investitionen darstellen (Funke\/Schularick\/Trebesch 2023). Es drohen also Teufelskreisl\u00e4ufe, wenn Einkommensverluste bei breiten Bev\u00f6lkerungsschichten zum Erstarken populistischer Politiker f\u00fchren, die wiederum die \u00f6konomische Leistungsf\u00e4higkeit ihrer L\u00e4nder schw\u00e4chen.<\/p>\n<h4 class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-21\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Die Corona-Pandemie als Krisenverst\u00e4rker<\/span><\/h4>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">In den Jahren 2020 und 2021 verdeutlichte die Corona-Pandemie die Verwundbarkeit globaler Wertsch\u00f6pfungsketten und die Fragilit\u00e4t von Globalisierungge\u00adwinnen. So trugen Lieferkettenunterbrechungen in China erheblich zu den pandemiebedingten Produktionseinbr\u00fcchen in Deutschland bei. Zudem zeigte sich, wie stark sich Deutschland und andere europ\u00e4ische L\u00e4nder nicht zuletzt bei der Versorgung mit Medikamenten von China abh\u00e4ngig gemacht hatten und wie schnell globale Lieferketten durch regionale Schocks wie Lockdowns, Hafenschlie\u00dfungen oder Schiffshavarien zusammenbrechen konnten (Evenett 2022). Die Bev\u00f6lkerungen Europas und auch der USA bekamen dies durch Lieferengp\u00e4sse und steigende Preise zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Au\u00dferdem offenbarten die ersten Krisenreaktionen einzelner L\u00e4nder einen R\u00fcckfall in nationalistische Denkschemata, als selbst Mitgliedsl\u00e4nder der EU zeitweilig Exportverbote f\u00fcr knappe Medizing\u00fcter zu Lasten anderer EU-Staaten verh\u00e4ngten. Die St\u00e4rke der europ\u00e4ischen Integration zeigte sich jedoch in sp\u00e4teren Phasen der Pandemie, als Kooperationsans\u00e4tze dominierten, beispielsweise bei der EU-weiten \u00adVerteilung von Impfstoffen und der grenz\u00fcberschreitenden Hospitalisierung erkrankter Personen.<\/p>\n<h4 class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-21\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Die Eskalation geopolitischer Konflikte<\/span><\/h4>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Nach dem Abklingen der Corona-Pandemie f\u00fchrten geopolitische Konflikte dazu, dass die internationalen Wirtschaftsbeziehungen weiterhin vom Krisenmodus dominiert wurden. Der russische Angriff auf die Ukraine und die daraufhin verh\u00e4ngten Sanktionen brachten erneute Beeintr\u00e4chtigungen des Welthandels und verdeutlichten abermals die Anf\u00e4lligkeit globaler Lieferketten gegen\u00fcber externen Schocks. Unternehmen und Politikern insbesondere in Europa wurde von Neuem vor Augen gef\u00fchrt, wie schnell vermeintlich verl\u00e4ssliche Bezugsquellen f\u00fcr Rohstoffe und Vorleistungsg\u00fcter ausfallen konnten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der von Putin im Sommer 2022 verh\u00e4ngte Lieferstopp f\u00fcr Pipeline-Gas nach Europa zeigte exemplarisch, wie \u00f6konomische Verflechtungen in Kriegs- und Krisenzeiten als Waffen eingesetzt werden konnten. Auch wenn es Deutschland gelang, russisches Pipeline-Gas durch andere Energiequellen zu ersetzen, blieb das Bewusstsein einer Verwundbarkeit durch wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeiten zur\u00fcck, welches sich mit der Erfahrung verband, dass wirtschaftliche Sanktionen zur Erreichung politischer Ziele oftmals selbst dann eingesetzt werden, wenn sie auch f\u00fcr den Initiator mit Kosten<br \/>\nverbunden sind.<\/p>\n<p class=\"fliess\">F\u00fcr zus\u00e4tzliche Verunsicherung sorgten Konflikte in Ostasien, wie insbesondere die immer offensiveren Drohungen der chinesischen Regierung gegen\u00fcber Taiwan, einem der wichtigsten Lieferanten von Mikrochips weltweit (Kuhn 2023). Zudem machte China in j\u00fcngster Vergangenheit deutlich, dass es bereit ist, Handelsbeschr\u00e4nkungen zur Durchsetzung politischer Ziele einzusetzen. Ein Beispiel daf\u00fcr bot die Verh\u00e4ngung von Sanktionen gegen Litauen im Jahr 2022, kurz nachdem die dortige Regierung ihre Beziehungen zu Taiwan vertieft hatte (Baur\/Flach 2022: 64 f.). Dementsprechend wird auch das Risiko, dass die chinesische Regierung in den kommenden zehn Jahren wirtschaftspolitische Abh\u00e4ngigkeiten zur Durchsetzung au\u00dfenpolitischer Interessen gegen\u00fcber Deutschland einsetzen wird, von deutschen \u00d6konomen als sehr hoch eingesch\u00e4tzt (Potrafke et al. 2024).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Verantwortliches Wirtschaften in einer Welt neuer Unsicherheiten<\/h3>\n<h4 class=\"fliess-ohne-EZG\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Aufgaben und Handlungsfelder<\/span><\/h4>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">F\u00fcr die Zukunft stellt sich also die Herausforderung, einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Grenzen der Globalisierung zu finden. An die unreflektierte Globalisierungseuphorie der 1990er Jahre und die darauffolgende Verdr\u00e4ngung von Risiken sollte sich eine Phase \u201eaufgekl\u00e4rter Globalisierung\u201c anschlie\u00dfen, in der globalisierungsbedingte Risiken wahrgenommen und von Staaten und Unternehmen angemessen gesteuert werden.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Als erschwerend erweist sich dabei, dass die Macht transnationaler Konzerne zwischenzeitlich eher noch gr\u00f6\u00dfer geworden ist und v. a. bei BigTechs mit globalen Monopolstellungen neue Dimensionen erreicht hat. Zudem hat der Bedeutungszuwachs der internationalen Finanzm\u00e4rkte (Finanzialisierung) dazu gef\u00fchrt, dass der Druck auf Manager zur Erzielung maximaler Renditen gestiegen ist und sich zugleich der Zeithorizont unternehmerischer Entscheidungen verk\u00fcrzt hat (Hecker 2021).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Anders als w\u00e4hrend der Phase der zunehmenden Globalisierung, die von den Unternehmen zumeist als Chance wahrgenommen wurde, stehen bei Deglobalisierungstendenzen die Risiken bzw. eine ver\u00e4nderte Risikowahrnehmung im Hintergrund. Es geht also bei der politischen Gestaltung dieser Prozesse um die Verteilung und Steuerung von Risiken, wobei festzustellen ist, dass in den Krisen der j\u00fcngsten Vergangenheit ein erheblicher Teil der finanziellen Belastungen durch die \u00f6ffentliche Hand \u00fcbernommen wurde.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Es verwundert daher nicht, dass Beobachter immer h\u00e4ufiger von Moral Hazard sprechen und darauf hinweisen, dass f\u00fcr Gro\u00dfunternehmen die Erwartung staatlicher Hilfen inzwischen fester Bestandteil ihrer Krisenplanungen ist (Felbermayr 2023: 112 f.; Kuhn 2023: 167). So stellt es aus Sicht gr\u00f6\u00dferer, systemrelevanter Unternehmen eine erfolgversprechende Strategie dar, f\u00fcr globale Krisenszenarien, wie geopolitische Spannungen und damit einhergehende Preisanstiege bei Rohstoffen oder Lieferausf\u00e4lle bei Vorleistungsg\u00fctern, keine ausgepr\u00e4gte Vorsorge auf Unternehmensebene zu betreiben, sondern lediglich diejenigen Risiken zu begrenzen, die das jeweilige Unternehmen in besonderem Ma\u00dfe betreffen. Dies belegen u. a. Befragungen von CEOs, die zugaben, dass sie geopolitischen Risiken bis in die j\u00fcngste Vergangenheit keine gro\u00dfe Bedeutung beima\u00dfen (PWC 2023).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Aus ethischer Sicht ist Moral Hazard in diesem Kontext besonders brisant, da aufgrund des dadurch entstandenen wirtschaftlichen Erpressungspotentials die Handlungsf\u00e4higkeit von Regierungen gegen\u00fcber anderen Staaten geschw\u00e4cht wird. So nehmen Unternehmen, die derartige Moral Hazard-Strategien einsetzen, das Risiko in Kauf, dass die Regierungen ihrer L\u00e4nder auf politische Drohungen oder Menschenrechtsverletzungen nicht angemessen reagieren k\u00f6nnen. Lieferkettenrisiken von systemischer Relevanz sind demnach kein kaufm\u00e4nnisches Kavaliersdelikt, sondern gef\u00e4hrden Menschenrechte (Hecker 2025).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Kritik an derartigen Verhaltensweisen st\u00fctzt sich auf Ans\u00e4tze von Corporate Citizenship, die darauf abzielen, dass Unternehmen im Sinne einer ordnungspolitischen Mitverantwortung die moralische Pflicht haben, eigenverantwortlich einen Beitrag zur Sicherung der Grundlagen ihrer Existenz und Handlungsfreiheit zu leisten, insbesondere vor dem Hintergrund globalisierungsbedingter Unvollkom\u00admenheiten der staatlichen Rahmenordnung (Goldschmidt\/Homann 2011). So ergibt sich die Verpflichtung zum Verzicht auf Moral Hazard-Strategien daraus, dass eine systematische Verlagerung von Risiken auf die \u00f6ffentliche Hand bei privater Vereinnahmung der Gewinne mittelfristig die Akzeptanz der Marktwirtschaft gef\u00e4hrden und damit die Fundamente der Handlungsfreiheit von Unternehmen untergraben w\u00fcrde. Bei Moral Hazard im Kontext geopolitischer Risiken kommt dazu noch die Gef\u00e4hrdung der Demokratie durch die Einschr\u00e4nkung des au\u00dfenpolitischen Handlungsspielraums gew\u00e4hlter Regierungen. Daher erscheint es als Pflicht aufgekl\u00e4rten unternehmerischen Handelns, auch bei Standortentscheidungen und im Beschaffungsmarketing Eigenverantwortung zu praktizieren und Kosten und Risiken des eigenen Handelns selbst zu tragen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">In diesem Kontext tun sich zwei wesentliche Handlungsfelder auf:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"AUFZ-HLUNG-ROT ParaOverride-22\">Ausgestaltung globaler Lieferketten in einer Welt mit zunehmender politischer Unfreiheit und damit einhergehenden Menschenrechtsproblemen in Zulieferl\u00e4ndern,<\/li>\n<li class=\"AUFZ-HLUNG-ROT ParaOverride-22\">De-Risking\/Re-Shoring als eigen\u00adverantwortliche Steuerung geo-poli\u00adtischer Risiken durch Unternehmen unter Vermeidung von Moral Hazard.<\/li>\n<\/ul>\n<h4 class=\"fliess-ohne-EZG\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Unternehmensverantwortung<\/span><\/h4>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Aktuelle Befragungen von Managern deutscher und europ\u00e4ischer Unternehmen zeigen, dass die j\u00fcngsten geopolitischen Entwicklungen auf den Vorstandsetagen vieler Unternehmen zu einem Umdenken gef\u00fchrt haben. Dies gilt nicht zuletzt im Hinblick auf das Absatz- und Beschaffungsmarketing. So bekennen sich zahlreiche Vorst\u00e4nde inzwischen zur Notwendigkeit einer Diversifizierung der Lieferketten unter geopolitischen Gesichtspunkten; und auch entsprechende Controlling-Ans\u00e4tze zur Identifikation, Messung und Steuerung damit einhergehender Risiken wurden in j\u00fcngster Zeit entwickelt (PWC 2023).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ein erheblicher Teil der global agierenden Unternehmen in Deutschland hat insbesondere die Absicht bekundet, Importe von Vorprodukten aus China zugunsten von Eink\u00e4ufen aus anderen L\u00e4ndern zu reduzieren, wobei als Grund politische Unsicherheiten genannt wurden (Baur\/Flach 2022). Eine \u201eChina+1\u201c-Strategie w\u00e4re zumindest ein erster Schritt hin zu einer risikoad\u00e4quaten Diversifizierung von Lieferketten, wobei zus\u00e4tzlich zu ber\u00fccksichtigen ist, dass weiterhin Abh\u00e4ngigkeiten bestehen bleiben, wenn nicht-chinesische Zulieferer ihrerseits auf Rohstoffe oder andere Vorprodukte aus China zur\u00fcckgreifen. Eine derartige Risikodiversifizierung von Seiten der Unternehmen w\u00fcrde zugleich die politische Handlungsf\u00e4higkeit der Regierungen Deutschlands und anderer europ\u00e4ischer L\u00e4nder st\u00e4rken, da sich das Erpressungspotential mittels Handelssanktionen verringern w\u00fcrde. Da auf diese Weise zugleich ein wirksameres politisches Auftreten gegen Menschenrechtsverletzungen m\u00f6glich w\u00e4re, zeigt sich hier eine Verbindung zur Thematik von Menschenrechten in Lieferketten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Wichtig ist, dass den Bekenntnissen zur Risikodiversifizierung auch Taten folgen, die sich in Investitionsentscheidungen und im Beschaffungsmanagement widerspiegeln. Dazu geh\u00f6rt, dass bei Standortentscheidungen geopolitische Risiken ber\u00fccksichtigt werden und beispielsweise das Szenario einkalkuliert wird, dass Produktionsst\u00e4tten in einzelnen L\u00e4ndern aus politischen Gr\u00fcnden ausfallen und das dort investierte Kapital verloren geht. Beim Einkaufsmanagement m\u00fcssen die Vertr\u00e4ge mit Zulieferfirmen so gestaltet werden, dass eine angemessene Diversifizierung von Bezugsquellen und Produktionsstandorten f\u00fcr Vorleistungsg\u00fcter \u2013 bis hin zur Verlagerung von Standorten nach Europa im Bedarfsfall \u2013 gesichert wird und Abh\u00e4ngigkeiten vermieden werden. In einer Marktwirtschaft, die auf unternehmerischer Eigenverantwortung beruht, sollte eine derartige Einkaufspolitik selbstverst\u00e4ndlich sein. Wenn dadurch h\u00f6here Kosten entstehen, so sind diese als Preis der Versorgungssicherheit anzusehen und in die Kostenkalkulation und Preisgestaltung zu integrieren.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Eine Beschr\u00e4nkung der Zulieferfirmen auf L\u00e4nder mit westlich gepr\u00e4gten Werten (<span class=\"CharOverride-7\">Friend-Shoring<\/span>) erscheint dabei nicht angebracht, solange Unternehmen durch eine wirksame Kontrolle ihrer Lieferketten daf\u00fcr Sorge tragen, dass Menschenrechtsverletzungen bei ihren Lieferanten und ggf. deren vorgelagerten Produzenten ausgeschlossen werden. Wenn eine solche \u00dcberwachung mit der erforderlichen Sorgfalt erfolgt, erscheint eine Produktion in L\u00e4ndern mit Defiziten in der Sozial- bzw. Rechtsordnung ethisch vertretbar, da auf diese Weise den Menschen vor Ort M\u00f6glichkeiten zum Erwerb ihres Lebensunterhalts unter Bedingungen geboten werden, die zumeist besser sind als die Arbeitsverh\u00e4ltnisse in ausschlie\u00dflich lokal agierenden Unternehmen. Au\u00dferdem h\u00e4tte eine zu starke Beschr\u00e4nkung des Kreises der Partnerl\u00e4nder zur Folge, dass auf M\u00f6glichkeiten der Risikodiversifikation verzichtet wird und m\u00f6glicherweise neue<br \/>\nAbh\u00e4ngigkeiten entstehen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Insgesamt zeigt sich jedoch, dass die Bereitschaft von Unternehmen zur eigenverantwortlichen Begrenzung geopolitischer Risiken trotz aller diesbez\u00fcglichen Bekundungen von Vorst\u00e4nden weiterhin defizit\u00e4r ist, wie nicht zuletzt das Weiterbestehen starker Abh\u00e4ngigkeiten der Lieferketten deutscher Unternehmen von chinesischen Zulieferern beweist (Sandkamp et al. 2023). Dies verwundert nicht, da der Druck der globalen Finanzm\u00e4rkte die Vorst\u00e4nde nach wie vor zur Erzielung gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Renditen anh\u00e4lt. Daher ist offensichtlich, dass Unternehmen die in diesem Abschnitt beschriebene Verantwortung nur dann \u00fcbernehmen werden, wenn der Staat die erforderlichen Voraussetzungen daf\u00fcr schafft.<\/p>\n<h4 class=\"fliess-ohne-EZG\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Ordnungspolitik<\/span><\/h4>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Welcher ordnungspolitischen Rahmenbedingungen bedarf es also zur Durchsetzung unternehmerischer Verantwortung in einer Weltwirtschaft, die weiterhin durch internationale Wertsch\u00f6pfungsketten dominiert wird, in der jedoch gleichzeitig Grenzen der Globalisierung in Form neuer Risiken und Verwundbarkeiten wahrgenommen werden?<\/p>\n<p class=\"fliess\">Zun\u00e4chst ist festzustellen, dass die Durchsetzungskraft der nationalen Ordnungspolitik allen De-Globalisierungstendenzen zum Trotz keineswegs gestiegen ist, da die Gesch\u00e4ftspolitik globaler Unternehmen unver\u00e4ndert darauf abzielt, Standortvorteile, auch im Bereich der Rahmenordnung, zwecks Renditemaximierung auszunutzen. Exemplarisch deutlich wird dies in einer Aussage des Vorstandsvorsitzenden der Mercedes Benz Group, Ola K\u00e4llenius: \u201eKapital w\u00e4hlt kein Land, Kapital w\u00e4hlt keine Politiker, Kapital w\u00e4hlt risikoorientiert den Standort, der die besten Aussichten auf eine vern\u00fcnftige Rendite bietet\u201c (Wagener 2024).<\/p>\n<p class=\"fliess\">In j\u00fcngerer Zeit hat diese Standortkonkurrenz immer h\u00e4ufiger die Form von Subventionswettbewerben um die Ansiedlung von Produktionsstandorten angenommen, beispielsweise in Form des<span class=\"CharOverride-7\">\u00a0Inflation Reduction Act<\/span>\u00a0in den USA. Infolgedessen sehen sich die Regierungen der entwickelten Volkswirtschaften weltweit inzwischen in einer Doppelrolle als Regulierer und Standortf\u00f6rderer, mit allen dadurch bedingten Interessenkonflikten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Vor diesem Hintergrund d\u00fcrfte Ordnungspolitik k\u00fcnftig noch komplexer werden, da zu den weiterhin bestehenden Herausforderungen im Bereich von Menschenrechten in der Arbeitswelt, Agieren in autokratischen\/korrupten Regimen, Verteilung der Kosten der Dekarbonisierung u. v. m. auch noch die Steuerung geopolitischer Risiken hinzukommt (Hecker 2025).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ein bereits eingesetztes Instrument zur F\u00f6rderung der Diversifizierung von Lieferketten sind staatliche Garantien f\u00fcr Auslandsinvestitionen, die einerseits Anreize f\u00fcr die Erschlie\u00dfung zus\u00e4tzlicher Bezugsquellen f\u00fcr Vorleistungen und Rohstoffe setzen und andererseits durch Limitierung der Entstehung von Klumpenrisiken entgegenwirken k\u00f6nnen (Sandkamp 2024). Das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz ist hier bereits aktiv geworden, indem die Vergabe derartiger Garantien Ende 2022 auf drei Milliarden Euro pro Unternehmen und Land gedeckelt wurde (Heide\/Olk\/Stiens 2023). An dieser Stelle w\u00e4re eine noch st\u00e4rkere Differenzierung bis hin zum Ausschluss einzelner L\u00e4nder denkbar. Als Instrument zur Verbesserung der Rohstoffverf\u00fcgbarkeit zwecks Erleichterung der Diversifizierung von Lieferketten bieten sich au\u00dferdem staatliche Garantien f\u00fcr Kredite zur Erschlie\u00dfung neuer Rohstoffquellen (sog. UFK-Garantien) an (SVR 2022\/23: 396 f.).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Bei der F\u00f6rderung der Diversifizierung von Lieferketten erscheint es sinnvoll, nach der Dringlichkeit des Bedarfs zu differenzieren, da Versorgungssicherheit bei Medikamenten und essentiell bedeutsamen Rohstoffen wichtiger ist als bei manch anderen G\u00fctern. Im Idealfall w\u00e4re zugleich der Schutz vulnerabler Gruppen zu integrieren, der sich auf Nachfrager (beispielsweise kranke Menschen mit lebensnotwendigem Medikamentenbedarf) und Anbieter (beispielsweise im Hinblick auf die Arbeitsbedingungen in Zulieferl\u00e4ndern) gleicherma\u00dfen beziehen sollte.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Im Rahmen der derzeit \u00fcblichen Analyse von ESG-Risiken (Umwelt, Soziales und Unternehmensf\u00fchrung, englisch Environmental, Social and Governance) ist hier in erster Linie der Bereich Governance betroffen, der bislang in der Regulatorik noch keine gro\u00dfe Rolle spielt. Insbesondere k\u00f6nnte die EU-Taxonomieverordnung zur Nachhaltigkeit (Verordnung EU 2020\/852), die momentan ausschlie\u00dflich \u00f6kologische Aspekte umfasst und nach derzeitigem Planungsstand um eine \u201eSocial Taxonomy\u201c erweitert werden soll, durch Vorgaben f\u00fcr die Unternehmenssteuerung erg\u00e4nzt werden. Dadurch k\u00f6nnte der Gesetzgeber deutlich machen, dass Unternehmen nur dann als nachhaltig gelten k\u00f6nnen, wenn sie mit langfristigen Zeithorizonten planen und ihre interne Steuerung durch Einbeziehung geopolitischer Risiken \u2013 auch im Bereich der Lieferketten \u2013 daran orientieren.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Dar\u00fcber hinaus erscheint es angebracht, insbesondere den Umgang mit geopolitischen Risiken in das Nachhaltigkeits-Reporting aufzunehmen, um f\u00fcr s\u00e4mtliche Stakeholder Transparenz herzustellen. So sollten Unternehmen zur Veranschaulichung des Nachhaltigkeitsgrades ihrer internen Steuerung unter anderem darlegen, inwieweit ihre Lieferketten auf globale Krisen vorbereitet sind. Dazu w\u00fcrden auch Stresstests geh\u00f6ren, welche die Folgen eines kurzfristigen Ausfalls wesentlicher Zulieferer bzw. nationaler Beschaffungsm\u00e4rkte untersuchen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Da staatlich vorgegebene Mindestkennzahlen hier aufgrund fehlender quantitativer Erfahrungswerte nicht praktikabel erscheinen, geht es vor allem um Transparenz und Sorgfaltsverpflichtungen f\u00fcr den Vorstand, der letztlich vor der Aufgabe steht, die Kostenvorteile der internationalen Arbeitsteilung gegen die damit verbundenen Risiken abzuw\u00e4gen. Ein hohes Ma\u00df an kalkulatorischer Sorgfalt erscheint hier auch deswegen angebracht, weil die Aufl\u00f6sung globaler Wertsch\u00f6pfungsketten mit hohen Kosten verbunden ist (vgl. z. B. f\u00fcr Europa Sandkamp 2022).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Zudem sollten Berichtspflichten zu geopolitischen Risiken die Marktdisziplin verbessern, indem sie Investoren ein realistisches Bild von der Krisenresilienz des jeweiligen Unternehmens vermitteln. Auf diese Weise w\u00fcrden zugleich die M\u00f6glichkeiten einer Inanspruchnahme von Vorstandsmitgliedern wegen Verletzung ihrer Sorgfaltspflichten gem\u00e4\u00df \u00a7 93 Aktiengesetz erh\u00f6ht werden, wenn diese trotz im Berichtswesen ausgewiesener Risiken keine risikobegrenzenden Ma\u00dfnahmen ergreifen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Zwecks Vermeidung von Regulierungsarbitrage seitens der Unternehmen sollte innerhalb der EU ein m\u00f6glichst hohes Ma\u00df an Kooperation angestrebt werden. Beispiele f\u00fcr die Harmonisierung von Nachhaltigkeitsnormen sind die EU-Taxonomieverordnung sowie \u2013 ganz aktuell \u2013 die Schaffung von Vorgaben zur Sicherung der Menschenrechte in internationalen Wertsch\u00f6pfungsketten durch die EU-Lieferkettenrichtlinie (Corporate Sustainability Due Diligence Directive, CSDDD).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Eine weitere hoheitliche Aufgabe im Rahmen der Steuerung geopolitischer Risiken liegt in der Schaffung von Diversifizierungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Unternehmen durch entsprechende Freihandelsabkommen sowie \u2013 im Hinblick auf die Rohstoffversorgung \u2013 strategische Partnerschaften mit Drittstaaten, die das Spektrum potentieller Lieferanten erweitern (Wolf 2023: 96\u2013105). Hierbei gilt es, protektionistischen Aktivit\u00e4ten von Lobby-Gruppen zu widerstehen, was in Anbetracht regelm\u00e4\u00dfig auftretender Schwierigkeiten beim Abschluss von Freihandelsabkommen (beispielsweise zwischen der EU und den MERCOSUR-Staaten) keine triviale Aufgabe darstellt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ziel der staatlichen Handelspolitik sollte eine regelbasierte, multilaterale Weltwirtschaftsordnung bleiben, in der eine Vielzahl von Diversifizierungsoptionen Abh\u00e4ngigkeiten von einzelnen L\u00e4ndern entgegenwirkt. Bei der Schaffung derartiger Optionen bedarf es eines ganzheitlichen Politikansatzes, der Au\u00dfenwirtschafts- und Sicherheitspolitik strategisch verbindet (Felbermayr\/Wolff 2023). Die Verh\u00e4ngung von Z\u00f6llen oder anderen Instrumenten zur Importbeschr\u00e4nkung erscheint hingegen grunds\u00e4tzlich nicht als sinnvoller ordnungspolitischer Ansatz, da in diesem Falle Gegenma\u00dfnahmen der betroffenen L\u00e4nder zu erwarten sind und mittelfristig eine Eskalation von Handelskonflikten mit entsprechenden Wohlfahrtsverlusten droht.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Erg\u00e4nzend zu diesen Ma\u00dfnahmen sollte von staatlicher Seite klargestellt werden, dass \u00f6ffentliche Hilfen im Krisenfall nur dann gew\u00e4hrt werden, wenn die Unternehmen im Vorfeld ein hinreichendes Ma\u00df an Sorgfalt bei der Steuerung geopolitischer Risiken zugrunde gelegt haben. Au\u00dferdem ist auf eine hinreichende Kostenbeteiligung der Unternehmen zu achten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Conclusion<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die Steuerung geopolitischer Risiken ist eine Herausforderung, die Staat und Wirtschaft gleicherma\u00dfen betrifft, da eine unzureichende Ber\u00fccksichtigung dieser Risikokategorie auf Unternehmensebene f\u00fcr die \u00f6ffentliche Hand mit hohen Kosten verbunden sein kann und zudem die M\u00f6glichkeiten staatlichen Handelns im Bereich der Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik einengt. F\u00fcr Unternehmen wiederum kann die Fehleinsch\u00e4tzung dieser Risiken zu einem abrupten Wegbrechen von Absatz- und\/oder Beschaffungsm\u00e4rkten und damit verbundenen Verlusten f\u00fchren. Zudem gilt, dass die Risikosteuerung auf Seiten der Unternehmen von der Setzung angemessener Rahmenbedingungen durch die Ordnungspolitik abh\u00e4ngt. Staatliche Ordnungspolitik und unternehmerische Eigenverantwortung m\u00fcssen sich also erg\u00e4nzen, damit Politik und Wirtschaft in Zeiten geopolitischer Risiken handlungsf\u00e4hig bleiben.\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"_idGenObjectAttribute-2\" src=\"debatte_1_2025_27_LINKS-web-resources\/image\/1.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\"><span class=\"CharOverride-7\">Der vorliegende Beitrag stellt ausschlie\u00dflich die pers\u00f6nliche Meinung des Referenten dar.<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von der Globalisierung zur De-Globalisierung? Nachdem die Weltwirtschaft jahrzehntelang durch einen permanenten Anstieg der globalen Vernetzung gepr\u00e4gt war, hat dieser Trend in j\u00fcngster Zeit einen Wandel erfahren (siehe Grafik). 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