{"id":103111,"date":"2025-03-28T09:20:04","date_gmt":"2025-03-28T08:20:04","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=103111"},"modified":"2025-03-28T09:20:04","modified_gmt":"2025-03-28T08:20:04","slug":"kommentar-zu-friendshoring-von-torheiten-trugschluessen-und-tretminen","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/kommentar-zu-friendshoring-von-torheiten-trugschluessen-und-tretminen\/","title":{"rendered":"Kommentar zu Friendshoring: Von Torheiten, Trugschl\u00fcssen und Tretminen"},"content":{"rendered":"<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"Initiale CharOverride-26\">D<\/span>as Konzept des Friend-Shoring, auf das sich Stefan Kooths und Rolf J. Langhammer in ihrem Beitrag konzentrieren, steht in starkem Gegensatz zu der Denkweise, die seit dem Ende des Kalten Krieges vorherrschte. Die Welthandelsorganisation (WTO) als Institution, die diese Denkweise verk\u00f6rpert, f\u00f6rdert die globale Handelsliberalisierung. Friend-Shoring, also die Verlagerung von Handelsbeziehungen in \u201ebefreundete\u201c L\u00e4nder, impliziere eine ganz andere Denkweise. Handelsbeziehungen sollen nicht alleine auf einer Verhandlung von Interessen basieren und, im Sinne der WTO, der Pflicht zur einheitlichen Gew\u00e4hrung von Handelsvorteilen gegen\u00fcber allen Staaten. Im Fokus steht etwas Anderes. Stefan Kooths und Rolf J. Langhammer konkretisieren dieses Andere, das \u2013 ich zitiere \u2013 \u201eAnh\u00e4nger wertegeleiteten Handels\u201c propagieren, mit Werten wie Demokratie, Gewaltenteilung und Marktwirtschaft. Sie mahnen an, dass das Beharren auf westlichen Werten in anderen Teilen der Welt als \u201eanma\u00dfend, post-kolonialistisch und protektionistisch verstanden\u201c wird und mit Vergeltungsma\u00dfnahmen sanktioniert werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">I.<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Nehmen wir die EU als Beispiel, so best\u00e4tigt sich die Grundannahme eines so genannten \u201ewertegeleiteten Handels\u201c durchaus ein St\u00fcck weit. Art. 21 des Vertrags \u00fcber die Europ\u00e4ische Union (EUV) definiert rechtlich verpflichtend Ziele und Grunds\u00e4tze, die die gemeinsame Handelspolitik der EU mit Drittstaaten normativ \u00fcberformt: \u201eDie Union l\u00e4sst sich bei ihrem Handeln auf internationaler Ebene von den Grunds\u00e4tzen leiten, die f\u00fcr ihre eigene Entstehung, Entwicklung und Erweiterung ma\u00dfgebend waren und denen sie auch weltweit zu st\u00e4rkerer Geltung verhelfen will: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, die universelle G\u00fcltigkeit und (die) Unteilbarkeit der Menschenrechte (\u2026). Die Union strebt an, die Beziehungen zu Drittl\u00e4ndern und zu regionalen oder weltweiten internationalen Organisationen, die (\u2026) diese Grunds\u00e4tze teilen, auszubauen und Partnerschaften mit ihnen aufzubauen.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die von Stefan Kooths und Rolf J. Langhammer angeprangerte \u201eWerten\u00e4he\u201c, in die Handelsbeziehungen gesetzt werden, ist \u00fcbrigens keineswegs Produkt j\u00fcngerer Zeit und Ausdruck von Friend-Shoring-Tendenzen. Schon in den 1990er Jahren, erstmalig in einem Rahmenabkommen f\u00fcr Handel und Kooperation zwischen der EG und Argentinien (Europ\u00e4ische Wirtschaftsgemeinschaft 1990) und seit 1995 standardisiert (Europ\u00e4isches Parlament 1996) macht die EU so genannte Menschenrechtsklauseln zu einem festen Bestandteil ihrer Freihandels- und Kooperationsabkommen. MR-, Demokratiestandards werden zum \u201ewesentlichen Bestandteil\u201c (\u201eessential element\u201c) der Abkommen erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Details dieser Klauseln und die Frage der Sanktion von Verst\u00f6\u00dfen variiert mit Blick auf die Handelspartner der EU dabei grundlegend (European Parliamentary Research Service 2019). Sie beinhaltet allgemeine Verweise, wie im genannten Argentinien-Abkommen: \u201eDie Kooperationsbeziehungen zwischen der Gemeinschaft und Argentinien und alle Bestimmungen dieses Abkommens st\u00fctzen sich auf die Wahrung der demokratischen Grunds\u00e4tze und der Menschenrechte, von denen sich die Gemeinschaft und Argentinien in ihrer Innen- und Au\u00dfenpolitik leiten lassen.\u201c<span class=\"Minion-Italic\">\u00a0<\/span>In einem Rahmenabkommen mit Korea wird auf Verpflichtungen aus der AEMR und, unbestimmt, auf andere v\u00f6lkerrechtliche Instrumente des Menschenrechtsschutzes verwiesen (Europ\u00e4ische Union 2013). In einem Assoziierungsabkommen mit Georgien wird dar\u00fcber hinaus auch auf die Europ\u00e4ische Menschenrechtskonvention als wesentlicher Bestandteil des Abkommens verwiesen (Europ\u00e4ische Union 2014).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ist das \u201eanma\u00dfend\u201c und \u201epost-kolonialistisch\u201c? Ich w\u00fcrde sagen, nein, keineswegs. Zumindest so lange nicht, so lange sich die Definition der Menschenrechte als wesentliche Bestandteile wirtschaftlicher Ann\u00e4herung und Kooperation auf die v\u00f6lkerrechtlichen Menschenrechtsin\u00adstrumente bezieht, die die beteiligten Staaten ratifiziert haben und die sie selbst als v\u00f6lkerrechtlich bindend anerkennen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Nehmen wir nun aber handelspolitische Initiativen in den Blick, die im Zeichen von Friend-Shoring initiiert wurden, so stehen geteilte Werte hier gar nicht zentral im Mittelpunkt, um eine Selektion m\u00f6glicher Freunde vorzunehmen. F\u00fcr den Begriff und das Konzept des Friend-Shoring pr\u00e4gend ist US-Finanzministerin Janet L. Yellen. Sie erkl\u00e4rte im April 2022, die Biden-Administration plane, die wirtschaftlichen Beziehungen zu L\u00e4ndern zu vertiefen, auf \u201edie sich die USA verlassen k\u00f6nnen\u201c (U.S. Department of the Treasury 2022). Es ging ihr dabei aber keineswegs um einen kleinen Club westlicher Demokratien, sondern, ich zitiere, um \u201eeine gro\u00dfe Anzahl vertrauensw\u00fcrdiger L\u00e4nder\u201c. In dieser Rede ist von Demokratie oder einem bereits etablierten Mindeststandard an Menschenrechten als Vor-Bedingung der Kooperation keinerlei Rede. Sie spricht stattdessen von Verl\u00e4sslichkeit und Vertrauen. Stefan Kooths und Rolf J. Langhammer selbst definieren den \u201eAufbau von Vertrauenskapital\u201c zu einem wichtigen und f\u00f6rderungsw\u00fcrdigen Ziel von Unternehmen in \u00e4rmeren L\u00e4ndern, das selbst in autokratischen Staaten florieren k\u00f6nne. Soweit also so gut.<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">II.<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Schauen wir uns nun reale Fr\u00fcchte dieses neueren handelspolitischen Paradigmas an, so zeigt sich, dass sich das von Stefan Kooths und Rolf J. Langhammer angemahnte Gef\u00e4lle zwischen dem Globalen S\u00fcden und dem Globalen Norden keineswegs zu realisieren scheint. Ich m\u00f6chte mich erneut auf die EU konzentrieren.<\/p>\n<p class=\"fliess\">In ihrer\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">Europ\u00e4ische(n) Strategie f\u00fcr wirtschaftliche Sicherheit<\/span> aus dem Juni 2023 erkennt die EU an, dass \u2013 ich paraphrasiere \u2013 die Pandemie, der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, Cyberangriffe und Angriffe auf Infrastrukturen sowie die weltweit zunehmenden geopolitischen Spannungen Risiken und Schwachstellen in den Gesellschaften, Volkswirtschaften und Unternehmen der EU offengelegt haben. Erkl\u00e4rtes Ziel ist es, die wirtschaftliche Sicherheit auszubauen, die Resilienz und Nachhaltigkeit der Wertsch\u00f6pfungsketten zu f\u00f6rdern und die internationale regelbasierte Wirtschaftsordnung zu st\u00e4rken. Wenn es nun um die Auswahl an Partnern geht, die der EU dazu verhelfen k\u00f6nnen, so setzt die EU nicht nur auf bekannte Verb\u00fcndete, namentlich G7 und NATO-Staaten. Sie wendet sich vielmehr an \u2013 ich zitiere \u2013 ein \u201em\u00f6glichst breite(s) Spektrum von Partnern\u201c (Europ\u00e4ische Kommission 2023). Diese Offenheit wird in der Literatur als Chance f\u00fcr ein \u201eMehr\u201c an Partnerschaften mit L\u00e4ndern des globalen S\u00fcdens gesehen (Rizzi 2023). Noch mehr (ebenda): Derzeit bezieht die EU 100 % ihres Bedarfs an Seltenen Erden aus China (Europ\u00e4ischer Rat und Rat der Europ\u00e4ischen Union 2024). Das Bestreben des globalen Nordens, sich aus der Abh\u00e4ngigkeit von China in den Lieferketten f\u00fcr gr\u00fcne Technologien zu l\u00f6sen, verschafft einigen L\u00e4ndern in Asien, Lateinamerika und Subsahara-Afrika eine neue Verhandlungsmacht, die vor allem auf ihre betr\u00e4chtlichen Reserven an so genannten kritischen Rohstoffen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Um ein konkretes Beispiel zu nennen: Der gr\u00f6\u00dfte Anteil der weltweiten Kobaltreserven \u2013 knapp zwei Drittel \u2013 ist in der DR Kongo vorr\u00e4tig (Universit\u00e4t Bremen 2022). Windturbinen, Batterien f\u00fcr Elektrofahrzeuge und andere Komponenten gr\u00fcner Technologien ben\u00f6tigen erhebliche Mengen kritischer Rohstoffe. Perspektivisch wird sich ihre Verhandlungsmacht weiter steigern: So erkennt die EU im Kontext der im M\u00e4rz 2024 durch den Rat angenommenen europ\u00e4ische Verordnung zu kritischen Rohstoffen (Critical Raw Materials Act) an, dass die \u201eNachfrage der EU nach unedlen Metallen, Batteriematerialien, Seltenen Erden und weiteren Materialien exponentiell wachsen (wird), da die EU zunehmend von fossilen Brennstoffen zu sauberen Energiesystemen \u00fcbergeht, die mehr Mineralien ben\u00f6tigen\u201c (Europ\u00e4ischer Rat und Rat der Europ\u00e4ischen Union 2024). Von Menschenrechten, Demokratie oder Marktwirtschaft als Vorbedingungen f\u00fcr derartige Partnerschaft ist auch hier nicht die Rede. Im Gegenteil wird in der Strategie pr\u00e4zisiert, dass es um solche Partner geht, mit denen die EU \u201egemeinsame Interessen\u201c hat und die bereit sind, mit der EU zusammenzuarbeiten. Der Fokus auf\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Interessen<\/span> ist doch genau das, f\u00fcr das sich Stefan Kooths und Rolf J. Langhammer aussprechen.<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">III.<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Vor dem Hintergrund der im Unionsrecht verpflichtend vorgeschriebenen normativen \u00dcberformung von Au\u00dfenhandel in Art. 21 EUV m\u00fcssen wir uns vielmehr fragen: Wo sind sie hin, die Menschenrechte?<\/p>\n<p class=\"fliess\">The\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Critical Raw Materials Act<\/span> der EU zielt auf eine F\u00f6rderung strategischer Projekte im Kontext von Bergbau, Recycling und Weiterverarbeitung ab. Gerade diese rein utilitaristische Sicht wird von Seiten der Zivilgesellschaft stark kritisiert (Business &amp; Human Rights Resource Centre 2023). Werden sogenannte strategische Rohstoffprojekte, wie in dem Entwurf vorgesehen, als \u201e\u00fcbergeordnetes \u00f6ffentliches Interesse\u201c eingestuft, laufen sie aus dieser Sicht Gefahr, Umweltschutz und Menschenrechtsbelange zu \u00fcbertrumpfen. Ganz so eindeutig ist das indes nicht. Im\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Critical Raw Materials Act<\/span>\u00a0der EU wird als ein relevantes Kriterium f\u00fcr die Frage, welche Drittl\u00e4nder f\u00fcr den Abschluss strategischer Partnerschaften Vorrang haben sollten, folgender Umstand ausgef\u00fchrt: \u201eob der Rechtsrahmen eines Drittlands die \u00dcberwachung, Vermeidung und Minimierung von Umweltauswirkungen, die Anwendung sozial verantwortlicher Verfahren, einschlie\u00dflich der Achtung der Menschen- und Arbeitnehmerrechte und einer sinnvollen Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften (die Anwendung transparenter Gesch\u00e4ftspraktiken und die Verhinderung nachteiliger Auswirkungen auf das ordnungsgem\u00e4\u00dfe Funktionieren der \u00f6ffentlichen Verwaltung und die Rechtsstaatlichkeit) gew\u00e4hrleistet.\u201c (Art. 33 I c) ii)). Hier kommt die v\u00f6lkerrechtliche Prim\u00e4rverantwortung der Partnerl\u00e4nder zum Ausdruck, auf ihrem Territorium f\u00fcr die Wahrung der Menschenrechte zu sorgen. Stefan Kooths und Rolf J. Langhammer kritisieren, dass Friend-Shoring eine \u201eeinseitige Durchsetzung (von Werten, PW) an den Regierungen der betroffenen L\u00e4nder vorbei\u201c forciere. Diese Gefahr erkenne ich nicht. Wird auf den Rechtsrahmen und die Verwaltung\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">des Drittstaats<\/span>\u00a0abgestellt, ist das Gegenteil der Fall.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Friend-Shoring-Initiativen er\u00f6ffnen vielmehr neue Formen informeller Zusammenschl\u00fcsse, die offensichtlich dem Ziel der Vertrauensbildung und des Austauschs im Vorfeld v\u00f6lkerrechtsverbindlicher Abkommen stehen (die im Falle eines Abschlusses mit der EU die eingangs erw\u00e4hnten Menschenrechtsklauseln werden beinhalten m\u00fcssen). Zu nennen ist beispielhaft die so genannte\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Minerals Security Partnership<\/span>. Das ist eine von den USA gef\u00fchrte plurilaterale Partnerschaft, die im Juni 2022 zun\u00e4chst mit 13 Staaten und der EU begann (U.S. Department of State 2025). Zuletzt, im September 2024, sind die Demokratische Republik Kongo, die Dominikanische Republik, Ecuador, die Philippinen, Serbien, die T\u00fcrkei und Sambia dem Zusammenschluss beigetreten (Europ\u00e4ische Kommission 2024a). Zu einer \u201eImperative f\u00fcr verantwortungsvolle Lieferketten\u201c (U.S. Department of State 2022) z\u00e4hlt der Zusammenschluss, dass Wachstum nicht auf Kosten der der Umwelt, der menschlichen Gesundheit oder der Menschen- und Arbeitsrechte gehen d\u00fcrfe. Als unerl\u00e4sslich wird definiert, dass Minen, Verarbeitungs- und Recyclinganlagen auf eine Weise entwickelt werden, die die Umwelt sch\u00fctzt, eine gute Regierungsf\u00fchrung f\u00f6rdert und einen wirtschaftlichen Nutzen f\u00fcr lokale Arbeitnehmer und Gemeinden sicherstellt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Mitgliedschaft des Kongos beweist, dass gute Regierungsf\u00fchrung und Menschenrechtsschutz dabei keineswegs zur Vorbedingung gemacht werden, um Mitglied in dieser interessengeleiteten Partnerschaft zu werden. Zwei Deutungen sind m\u00f6glich: Hohe Umwelt-, Sozial- und Governance-Standards (ESG) in CRM-Lieferketten sind letztlich nur Feigenbl\u00e4tter. Ihre Einhaltung m\u00fcsste speziell die EU dazu zwingen, von der Wahl Kongos als strategischem Partner a priori abzusehen. Die zweite Deutung ist optimistischer: Friend-Shoring dieser Art schafft neue Gespr\u00e4chsr\u00e4ume, wie das so genannte\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Minerals Security Partnership Forum<\/span>\u00a0(Europ\u00e4ische Kommission 2024b); Gespr\u00e4chsr\u00e4ume, die aus der Sicht verschiedener geografischer, rechtlicher und kultureller Kontexte einen Diskurs \u00fcber wertegeleitete Lieferkettenbeziehungen er\u00f6ffnen. Eine \u00dcberlegenheit des Westens besteht offenkundig nicht. Laut Weltbank leben mehr als 60 Prozent der kongolesischen Bev\u00f6lkerung in extremer Armut, 40 Prozent der Bev\u00f6lkerung gelten als chronisch unterern\u00e4hrt (Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 2023).\u00a0Dass Staaten wie der Kongo mit Verhandlungskraft an diesen Diskursen teilnehmen und sich die Versorgungssituation zugunsten der Bev\u00f6lkerung in der Konsequenz verbessern k\u00f6nnte, sollte hoffnungsvoll stimmen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Konzept des Friend-Shoring, auf das sich Stefan Kooths und Rolf J. Langhammer in ihrem Beitrag konzentrieren, steht in starkem Gegensatz zu der Denkweise, die seit dem Ende des Kalten Krieges vorherrschte. Die Welthandelsorganisation (WTO) als Institution, die diese Denkweise verk\u00f6rpert, f\u00f6rdert die globale Handelsliberalisierung. 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