{"id":103113,"date":"2025-03-28T09:27:16","date_gmt":"2025-03-28T08:27:16","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=103113"},"modified":"2025-03-28T09:27:16","modified_gmt":"2025-03-28T08:27:16","slug":"lieferkettenregulierung-als-element-der-systemverantwortung","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/lieferkettenregulierung-als-element-der-systemverantwortung\/","title":{"rendered":"Lieferkettenregulierung als Element der Systemverantwortung"},"content":{"rendered":"<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"Initiale CharOverride-26\">D<\/span>ie Entstehung von Lieferkettenregulierungen wurde durch wiederholte Berichte \u00fcber Missst\u00e4nde wie Kinderarbeit, Zwangsarbeit und menschenunw\u00fcrdige Arbeitsbedingungen motiviert. Der Einsturz der Fabrik Rana Plaza in Bangladesch 2013, bei dem \u00fcber 1.100 Menschen ums Leben kamen, bildet nur eines von vielen Beispielen, das den Handlungsbedarf verdeutlicht. Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) und die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) zielen darauf ab, Unternehmen zur Identifikation, Bewertung und Minderung von Risiken in den Bereichen Menschenrechte und Umwelt entlang ihrer Lieferketten zu verpflichten. Vor diesem Hintergrund zeigen empirische Studien Herausforderungen bei der Umsetzung des seit 2023 in Kraft getretenen LkSG und weisen zudem auf m\u00f6gliche negative Nebenwirkungen hin (Kolev-Schaefer 2024).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Gerade angesichts der hohen Komplexit\u00e4t globaler Lieferketten, die im Hauptbeitrag zu Recht adressiert wird (Kolev-Schaefer 2024), ist es erforderlich, die Verantwortung von Unternehmen f\u00fcr die Implementierung von Sorgfaltspflichten systemisch abzusichern, um ansonsten auftretende Wettbewerbsverzerrungen und eine mangelnde Wirksamkeit der Implementierung von Ma\u00dfnahmen so weit wie m\u00f6glich zu vermeiden. Die Position des Hauptbeitrags weist begr\u00fcndet darauf hin, dass es nicht m\u00f6glich ist, alle Risiken angemessen zu erfassen: \u201eZum anderen macht die Komplexit\u00e4t der hochvernetzten Produktions- und Lieferstrukturen es unm\u00f6glich, die Produktionsbedingungen bei jedem einzelnen Produktionsschritt zu \u00fcberwachen.\u201c (Kolev-Schaefer 2024) Obwohl in dieser Hinsicht eine Weiterentwicklung der Regulierung und Gestaltung der Ma\u00dfnahmen erforderlich ist, die auf der fortschreitenden Praxiserfahrung bei der Implementierung und Umsetzung der Ma\u00dfnahmen aufbauen sollte, stellen Lieferkettenregulierungen gerade aufgrund der Komplexit\u00e4t des betroffenen Gegenstands ein wichtiges Element der Systemverantwortung dar, wie am Beispiel des Beschwerdesystems f\u00fcr die Lieferkette verdeutlicht wird.<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Systemverantwortung als proaktive Verantwortung angesichts von Komplexit\u00e4t<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Das Ziel der Systemverantwortung liegt nicht zuletzt darin, individuelles Handeln auf die Gestaltung und Verbesserung der privatwirtschaftlichen Governance- und \u00f6ffentlichen Regelsysteme auszurichten und dadurch eine fortlaufende Verbesserung von Handlungsbedingungen zu erzielen. Die u. a. durch Bayertz vorgenommene Differenzierung des Verantwortungsbegriffs als ein relationales Konzept (vgl. Bayertz 1995) mit vier Instanzen bildet hier den Ausgangspunkt (ebd.):<\/p>\n<p class=\"fliess ParaOverride-21\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">1.<\/span><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">\u00a0<\/span>Subjekt der Verantwortung: Wer ist verantwortlich?<\/p>\n<p class=\"fliess ParaOverride-21\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">2.<\/span><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">\u00a0<\/span>Instanz der Verantwortung: Wem gegen\u00fcber?<\/p>\n<p class=\"fliess ParaOverride-21\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">3.<\/span><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">\u00a0<\/span>Objekt der Verantwortung: Wof\u00fcr?<\/p>\n<p class=\"fliess ParaOverride-21\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">4.<\/span><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">\u00a0<\/span>Normativer Rahmen: Vor welchem normativen Bezugsrahmen?<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die Ausweitung des Verst\u00e4ndnisses des Subjekts der Verantwortung vom einzelnen Individuum hin zu Kollektiven von Handelnden (May\/Hoffmann 1991) sowie die Annahme hybrider Modelle (Issacs 2011: 33), die sowohl das Individuum als auch Akteurs-Kollektive als Subjekt der Verantwortung annehmen, ist inzwischen weitgehend akzeptiert. Insbesondere die Ausrichtung der Verantwortung auf die Gestaltung der Systeme, die eine Verschiebung des Fokus weg von individueller Haftung f\u00fcr vergangene Fehler und hin zu einer proaktiven Ausrichtung auf die zuk\u00fcnftige Verbesserung der Systembedingungen impliziert, stellt einen wichtigen Aspekt der Systemverantwortung dar: \u201eOur responsibility stems from belonging to a system of interdependent processes of cooperation and competition through which we seek benefits and seek to realize projects. Even if we cannot follow the outcome [&#8230;] [of our] own actions in a direct causal chain [&#8230;], we bear responsibility because we are part of the process.\u201c (Young 2007: 175)<\/p>\n<p class=\"fliess\">Mit steigendem Grad der Komplexit\u00e4t des Verantwortungsobjekts ist es sinnvoll, die Bezugsperspektive von einem retrospektiven hin zu einem prospektiven Verantwortungsbegriff zu verschieben. W\u00e4hrend die retrospektive Verantwortung auf eine individuelle Schuldzurechnung fokussiert ist, stellt die prospektive Verantwortung st\u00e4rker auf die Gestaltung der Systeme und die Verbesserung zuk\u00fcnftiger Handlungsbedingungen sowie einen proaktiven (Birnbacher 1995: 145 f.) und konstruktiven Umgang mit Fehlern zur Generierung von Lerneffekten ab.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der Grundgedanke liegt hier darin, dass das Objekt der Verantwortung oftmals zu komplex und un\u00fcbersichtlich sei, um eine ausreichende \u00dcberschaubarkeit der Konsequenzen von Handlungen sicherstellen und somit die Haftbarkeit auf einzelne Individuen zur\u00fcckbeziehen zu k\u00f6nnen. Vielmehr m\u00fcsse die Verantwortung auf einen konstruktiven Umgang mit Fehlern und die Mitigierung negativer Handlungsfolgen durch Regelsysteme und nicht zuletzt auch durch F\u00fcrsorge- und Sorgfaltspflichten, die durch solche Systeme vorgeschrieben werden k\u00f6nnen, wie z. B. die Lieferkettensorgfaltspflichten, erfolgen. So schl\u00e4gt beispielsweise Heidbrink ein heuristisches Verantwortungskonzept \u201eauf hermeneutischer Basis\u201c (Heidbrink 2003) vor, das eine kontextabh\u00e4ngige Reflexion \u00fcber die Anwendungsm\u00f6glichkeiten von Verantwortungsnormen angesichts un\u00fcbersichtlich vernetzter Prozessabl\u00e4ufe sowie eine Systemgestaltung, die auf Solidarit\u00e4ts- und F\u00fcrsorgepflichten abzielt, in den Vordergrund stellt: \u201eWesentlich ist dabei die Einsicht in den Sonderstatus der Verantwortung zwischen geschuldeten und verdienstlichen Pflichten. Verantwortung beruht nicht nur auf sogenannten Nichtsch\u00e4digungsgeboten, sondern auch auf Solidarit\u00e4ts- und F\u00fcrsorgepflichten.\u201c (ebd.: 53)<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Einf\u00fchrung von Lieferkettenregulierungen bildet angesichts der Komplexit\u00e4t der Lieferketten eine Schnittstellenfunktion zwischen der Initiative von Unternehmen und insbesondere von Entscheidungstr\u00e4ger:innen innerhalb von Unternehmen und der Systemgestaltung, die nicht zuletzt auch die privatwirtschaftlichen Governancesysteme beeinflusst.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Nach Kolev-Schaefer (2024) erfordert die Ethik der globalen Wirtschaft ein Engagement f\u00fcr die Verbesserung von Arbeits- und Umweltstandards, da Unternehmen nicht isoliert sondern in einem global vernetzten Kontext agieren. Aus dieser Perspektive f\u00fchrt die Verantwortung f\u00fcr Menschenrechte und Umweltschutz zu einer Verpflichtung, Risiken entlang der Lieferkette zu identifizieren und zu minimieren.<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Herausforderungen bei der Implementierung von Lieferkettensorgfaltspflichten und Risikobasierung<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die Komplexit\u00e4t globaler Lieferketten er\u00f6ffnet sowohl Chancen als auch Risiken. Deutschland importierte 2023 Waren im Wert von 1,4 Billionen Euro, wobei mehr als die H\u00e4lfte dieser Importe auf Vorprodukte entfiel (Kolev-Schaefer 2024). Diese Lieferketten erm\u00f6glichen Unternehmen, Produktionskosten zu senken, den Zugang zu Rohstoffen zu sichern und wettbewerbsf\u00e4hige Preise anzubieten. Gleichzeitig f\u00fchren Abh\u00e4ngigkeiten von internationalen Lieferanten zu Risiken, wie die COVID-19-Pandemie und geopolitische Konflikte verdeutlichten (ebd.). Zus\u00e4tzlich erschweren die komplexen Strukturen aus unmittelbaren und mittelbaren Zulieferern die \u00dcberwachung der Produktionsbedingungen (Kolev-Schaefer 2024); die Implementierung der betreffenden Regulierungen beinhaltet folglich spezifische Herausforderungen:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"AUFZ-HLUNG-ROT ParaOverride-22\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Komplexit\u00e4t globaler Lieferketten:<\/span>\u00a0Die verschachtelte und teilweise oftmals verborgene Struktur globaler Lieferketten erschwert es Unternehmen, Risiken vollumf\u00e4nglich zu identifizieren und eine angemessene Priorisierung von Risiken vorzunehmen sowie die daraus abzuleitenden Sorgfaltspflichten in angemessener Weise zu implementieren.<\/li>\n<li class=\"AUFZ-HLUNG-ROT ParaOverride-22\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Gegenteilige Auswirkungen von Lieferkettensorgfaltspflichten in L\u00e4ndern mit hohem Handlungsbedarf:\u00a0<\/span>Insbesondere in L\u00e4ndern mit schwach ausgepr\u00e4gten Regulierungssystemen im Hinblick auf Menschenrechte und Umweltstandards ist es, wie Kolev-Schaefer (2024) hervorhebt, oftmals schwierig, Risiken ausreichend transparent zu machen und angemessene Sorgfaltspflichten effektiv einzuf\u00fchren. Kolev-Schaefer weist darauf hin, dass viele europ\u00e4ische Unternehmen aufgrund der hohen Risiken Vorprodukte aus L\u00e4ndern mit h\u00f6heren Standards beziehen. Dies hat zu einem R\u00fcckgang der Importe aus L\u00e4ndern mit niedrigeren regulativen Standards gef\u00fchrt, was die wirtschaftliche Lage in den betroffenen Regionen zus\u00e4tzlich verschlechtert (Kolev-Schaefer 2024). Diese Verlagerungseffekte k\u00f6nnten langfristig dazu f\u00fchren, dass z. B. Entwicklungsl\u00e4nder vom globalen Handel ausgeschlossen werden und nachhaltige Entwicklungsziele verfehlt werden (ebd.).<\/li>\n<li class=\"AUFZ-HLUNG-ROT ParaOverride-22\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Kosten und Ressourcen:<\/span>\u00a0Die \u00dcberwachung der Lieferkette und die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen f\u00fchren zu hohen Kosten f\u00fcr Unternehmen. Insbesondere f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) k\u00f6nnen solche Kosten eine Herausforderung darstellen (Kolev-Schaefer 2024). Hier ist jedoch anzumerken, dass nach der erstmaligen Implementierung der entsprechenden Ma\u00dfnahmen und einer angemessenen Eingew\u00f6hnungsphase der Aufwand zuk\u00fcnftig sinken d\u00fcrfte.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die Umsetzung der Lieferkettensorgfaltspflichten ist folglich mit erheblichen Herausforderungen verbunden, so weist Kolev-Schaefer darauf hin (Kolev-Schaefer 2024), dass eine Risikobasierung erforderlich sei, um den Aufwand f\u00fcr die anwendungspflichtigen Unternehmen zu senken. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die \u00dcberwachung mittelbarer Zulieferer, die f\u00fcr die anwendungspflichtigen Unternehmen besonders schwer zu identifizieren und zu kontrollieren sind. Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz beinhaltet bereits diverse Ermessensspielr\u00e4ume, die auf eine solche Risikobasierung ausgerichtet sind. So wird darauf hingewiesen, dass die Implementierung der Lieferkettensorgfaltspflichten in \u201eangemessene(r) Weise\u201c (vgl. \u00a7 3 Abs. 1 LkSG) zu erfolgen habe und dass eine Priorisierung der durch die anwendungspflichtigen Unternehmen im Rahmen der Risikoanalyse identifizierten Risiken (vgl. \u00a7 5 Abs. 2 LKSG) vorgenommen werden solle. Die Risikobasierung bildet folglich bereits einen wichtigen Aspekt der vorhandenen Regulierung.<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Die risikoorientierte Verkn\u00fcpfung des Beschwerdesystems mit anderen Lieferkettensorgfaltspflichten als Element der Systemverantwortung<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Zur Abmilderung potenzieller negativer Auswirkungen der Lieferkettenregulierungen empfiehlt Kolev-Schaefer die Einf\u00fchrung risikobasierter Ans\u00e4tze sowie eine gezielte Unterst\u00fctzung von Unternehmen bei der Implementierung der Sorgfaltspflichten sowie strukturierter Verfahren zur Analyse von Lieferanten, wie beispielsweise die Einf\u00fchrung digitaler Transparenzplattformen wie\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">Mapped in Bangladesh<\/span>\u00a0(Kolev-Schaefer 2024).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Eine solche Risikoorientierung ist durch den Gesetzgeber bereits vorgesehen und l\u00e4sst sich exemplarisch an dem durch \u00a7 8 LkSG vorgesehenen Beschwerdesystem f\u00fcr die Lieferkette aufzeigen. So hebt das BAFA in einer Handreichung zur Einrichtung dieses Beschwerdesystems (BAFA 2022) hervor, dass dieses eng mit dem Risikomanagement und den sonstigen Sorgfaltspflichten verkn\u00fcpft sein muss, um Risiken effektiv zu identifizieren und zu mitigieren (BAFA 2022: 5). So soll nicht nur das Wissen, das aus eingehenden Beschwerden gewonnen wird, in die Planung von Pr\u00e4ventions- und Abhilfema\u00dfnahmen einflie\u00dfen und dokumentiert werden. Sondern es sollen insbesondere auch die Risikoanalyse und darauf aufbauend das gesamte Risikomanagement durch die neu gewonnenen Informationen von Beschwerdef\u00fchrenden stetig weiterentwickelt und verbessert werden (ebd.). Diese Risikoorientierung des Beschwerdesystems wird auch bei der Gew\u00e4hrleistung der Zug\u00e4nglichkeit (BAFA 2022: 12) ber\u00fccksichtigt. Denn unter Ber\u00fccksichtigung der Risikostruktur der Lieferkette des anwendungspflichtigen Unternehmens ist diese so zu gestalten, dass insbesondere potenziell betroffene Personen und Personengruppen, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit mit Barrieren bei der Abgabe von Meldungen konfrontiert sein k\u00f6nnten, m\u00f6glichst problemlos auf das System zugreifen und ihre Meldung abgeben k\u00f6nnen. Solche Barrieren k\u00f6nnen beispielsweise in Sprachbarrieren (das System ist nicht in den f\u00fcr die Betroffenengruppen relevanten Sprachen zug\u00e4nglich) oder mangelndem Vertrauen in das System, z. B. verursacht durch die Erwartung von eventuellen Repressalien, liegen (ebd.).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Ausgestaltung des Beschwerdesystems f\u00fcr die Lieferkette und dessen Risikoorientierung stellt ein Beispiel f\u00fcr die Umsetzung von Systemverantwortung dar, da Whistleblower und Beschwerdef\u00fchrende oftmals\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">neue\u00a0<\/span>und\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">unvorhergesehene\u00a0<\/span>Informationen \u00fcbermitteln (Langenberg\/Vandekerckhove 2012) und somit die betreffenden Organisationen vor die Herausforderung stellen, ihr Risiko- und Compliancemanagement z\u00fcgig an unerwartete neue Gegebenheiten anzupassen sowie neu offenbar werdenden Risiken effektiv zu begegnen. Durch die Anforderung der Verkn\u00fcpfung mit dem Risikomanagement und der Schaffung von Zug\u00e4nglichkeit beinhaltet die Implementierung solcher Beschwerdesysteme f\u00fcr die Lieferkette deshalb ein wichtiges Element der Systemverantwortung. Denn es ist, wie oben angesprochen, proaktiv darauf ausgerichtet, angesichts eines komplexen Verantwortungsobjekts wie der Lieferkette zukunftsorientierte L\u00f6sungen f\u00fcr die Verbesserung der Bedingungen sowie f\u00fcr die Abstellung von Missst\u00e4nden sicherzustellen.<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Fazit<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Systemische Ma\u00dfnahmen zur \u00dcberwachung und Mitigierung der Risiken umweltbezogener und menschenrechtlicher Verst\u00f6\u00dfe in der Lieferkette stellen einen Bestandteil der Systemverantwortung dar und bed\u00fcrfen weiterer fl\u00e4chendeckender Konsolidierung und Optimierung, um eine angemessene Effektivit\u00e4t erzielen zu k\u00f6nnen. Das Beschwerdesystem f\u00fcr die Lieferkette zeigt anhand der erh\u00f6hten Anforderungen an die Ausrichtung auf die spezifischen Risiken innerhalb der Lieferkette von Unternehmen sowie an die Schaffung von Zug\u00e4nglichkeit f\u00fcr potenziell betroffene Personen und Personengruppen, die bei der Nutzung des Beschwerdesystems mit Barrieren konfrontiert sein k\u00f6nnten, eine hohe Risikoorientierung auf. Auch die Ausrichtung auf unvorhergesehene und neue Informationen bei der Gestaltung des Beschwerdesystems tr\u00e4gt der Komplexit\u00e4t und Un\u00fcbersichtlichkeit der Lieferketten Rechnung und bildet einen wichtigen Bestandteil systemischer Ma\u00dfnahmen zur Pr\u00e4vention und Behebung von relevanten Missst\u00e4nden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entstehung von Lieferkettenregulierungen wurde durch wiederholte Berichte \u00fcber Missst\u00e4nde wie Kinderarbeit, Zwangsarbeit und menschenunw\u00fcrdige Arbeitsbedingungen motiviert. 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