{"id":103117,"date":"2025-03-28T09:34:56","date_gmt":"2025-03-28T08:34:56","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=103117"},"modified":"2025-03-28T09:34:56","modified_gmt":"2025-03-28T08:34:56","slug":"lieferkettengesetze-und-unternehmerische-verantwortung","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/lieferkettengesetze-und-unternehmerische-verantwortung\/","title":{"rendered":"Supply chain laws and corporate responsibility"},"content":{"rendered":"<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"Initiale CharOverride-26\">I<\/span>n unserem Korreferat m\u00f6chten wir zwei Perspektiven zur Diskussion beitragen und die dargestellten Aspekte des Hauptreferats erweitern: Erstens geht das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) \u00fcber den Schutz von Menschenrechten hinaus und adressiert ebenfalls den Umweltschutz. Dieses Zusammenspiel wirft ein Schlaglicht auf \u00dcberlegungen zu einer gerechteren Wirtschaftsordnung, wie es die Nachhaltigkeitsziele (SDG) der Vereinten Nationen, die Donut \u00d6konomie von Kate Raworth\u00a0und das Verantwortungsmodell basierend auf globaler sozialer Verbundenheit von Iris Marion Young\u00a0beschreiben. Zweitens ist zu hinterfragen, inwieweit ein Lieferkettengesetz in der Lage ist, die \u00dcbernahme von unternehmerischer Verantwortung zu st\u00e4rken. Dies m\u00f6chten wir anhand des Wandels von einer freiwilligen zu einer gesetzlich verpflichtenden Nachhaltigkeitsberichterstattung der deutschen DAX Unternehmen in den vergangenen Jahren aufzeigen und damit einen Bezug zur Wirkm\u00f6glichkeit des deutschen Lieferkettengesetzes herstellen.<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Beitrag zu einer gerechteren Ausgestaltung der Weltwirtschaftsordnung<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Basierend auf den Argumenten von Kate Raworth\u00a0und Iris Marion Young\u00a0beabsichtigen wir zwei Aspekte zu verdeutlichen: Zum einen, dass die Transformation hin zu einer nachhaltigen Form des Wirtschaftens mit einer verteilungsgerechten und regenerativen Gestaltung der globalen Wirtschaftsstrukturen eine Notwendigkeit ist, um \u00fcberhaupt langfristig unter der Pr\u00e4misse der begrenzten Ressourcen wirtschaften zu k\u00f6nnen. Zum anderen m\u00f6chten wir herausstellen, dass Unternehmen eine moralische Verantwortung zukommt, zur Ausgestaltung gerechterer Wirtschaftsstrukturen beizutragen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Gem\u00e4\u00df dem Country Overshoot Day 2024 hat Deutschland bereits am 2. Mai 2024 das Budget an nachhaltig nutzbaren Ressourcen und \u00f6kologisch verkraftbaren Emissionen f\u00fcr das gesamte Jahr aufgebraucht. Damit verbraucht Deutschland aktuell die Ressourcen von drei Erden. 2024 lag der World Overshoot Day auf dem 1. August. Wodurch global gesehen die Ressourcen von 1,7 Erden\u00a0verwendet werden. Gleichzeitig wird anhand des Konzepts der planetaren Grenzen, welches von Rockstr\u00f6m und Kollegen 2015 entwickelt und 2019 bzw. 2023 \u00fcberarbeitet wurde, deutlich, dass im Jahr 2023 bereits sechs der neun planetaren Grenzen \u00fcberschritten wurden. Der Rahmen der planetaren Grenzen st\u00fctzt sich auf die Erdsystemwissenschaft und identifiziert neun Prozesse, die entscheidend f\u00fcr die Stabilit\u00e4t und Widerstandsf\u00e4higkeit des Erdsystems als Ganzes sind. Je weiter diese Grenzen \u00fcberschritten werden, desto unsicherer wird die weitere stabile Aufrechterhaltung der Erdsysteme. Vor dem Hintergrund dieses Kontextes ist ein Wandel der Art des Wirtschaftens unumg\u00e4nglich und eine Lebensnotwendigkeit.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Erg\u00e4nzend zu der Betrachtung der planetaren Grenzen bezieht das Konzept der Donut \u00d6konomie, entwickelt von der \u00d6konomin Kate Raworth, die planetaren Grenzen als \u00e4u\u00dferen Rahmen des Wirtschaftens ein und basiert zus\u00e4tzlich auf 12 der 17 SDGs. Diese stellen die gesellschaftliche Grundlage in Form einer minimalen Bed\u00fcrfnisbefriedung z. B. in Bezug auf den Zugang zu Wasser dar, unter die kein Mensch fallen sollte. Bislang ist dies auf globaler Ebene f\u00fcr keine einzige Dimension erreicht. Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet, dass sich wirtschaftliches Agieren innerhalb dieser Grenzen an regenerativen Prinzipien des Wirtschaftens, d. h. dem Aufbau und der Wiederherstellung von \u00d6kosystemleistungen orientiert. Sowie dar\u00fcber hinaus das Prinzip der Verteilungsgerechtigkeit verfolgt, bei dem es darum geht, Strukturen und Prozesse von vornherein verteilungsgerechter zu gestalten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das deutsche Lieferkettengesetz zielt neben dem Schutz der Menschenrechte auch auf den der Umwelt in Lieferketten ab. Dies ist als Anfang hin zu mehr unternehmerischer Verantwortung f\u00fcr die negativen externen Effekte auf Umwelt und Gesellschaft zu betrachten, wenngleich auch noch sehr weit von dem Ziel der Donut \u00d6konomie entfernt, einen regenerativen Beitrag zu leisten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Dass diese mittlerweile gesetzlich festgeschriebene unternehmerische Verantwortung auf einer moralischen Verantwortung von Unternehmen zu einer gerechteren Gestaltung der globalen Wirtschaftsstrukturen beizutragen basiert, l\u00e4sst sich mit Iris Marion Youngs\u00a0Verst\u00e4ndnis von Verantwortung aus sozialer Verbundenheit verdeutlichen.<\/p>\n<p class=\"fliess\"><span style=\"background-color: #d5d5d5;\">Yo<\/span>ung zeigt auf, dass f\u00fcr Verantwortungsfragen im Kontext der globalen Wirtschaftsstrukturen das bisherige Verst\u00e4ndnis der Verursacherverantwortung und das darauf basierende Haftbarkeitsmodell an seine Grenzen ger\u00e4t. Ein zentraler Kritikpunkt des Haftbarkeitsmodells besteht darin, dass es indirekte Wechselwirkungen nicht erfassen kann. Dies stellt insbesondere f\u00fcr Fragen der globalen Gerechtigkeit eine Herausforderung dar, da mit der st\u00e4rkeren Verflechtung von wirtschaftlichen Prozessen, wie dies bei globalen Lieferketten der Fall ist, die direkte kausale Zurechenbarkeit von Verantwortung schwieriger ist. Es gibt eine Vielzahl an Situationen, in denen kein eindeutiger Verursacher f\u00fcr die Not oder die Schwierigkeiten anderer Menschen identifiziert werden kann. Dies f\u00fchrt in Folge zu zwei Tendenzen: zu einer zunehmenden Verantwortungsdiffusion, indem Verantwortung auf andere abgeschoben wird oder einer \u00dcberforderung durch Verantwortung, wenn jeder f\u00fcr alles verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Young setzt mit ihrem Verantwortungskonzept der sozialen Verbundenheit und mit dem damit einhergehenden Verantwortungsverst\u00e4ndnis von globaler Mitverantwortung genau an diesem Defizit an und beabsichtigt, die L\u00fccken der Verantwortungszuschreibungen f\u00fcr Folgen struktureller Ungerechtigkeiten, wie ausbeuterische Arbeitsbedingungen in globalen Lieferketten oder der Umweltverschmutzung zu schlie\u00dfen. Strukturelle Ungerechtigkeit existiert nach Young, \u201ewenn soziale Prozesse eine gro\u00dfe Personenzahl systematisch damit bedrohen, beherrscht oder der Mittel beraubt zu werden, ihre F\u00e4higkeiten zu entwickeln und auszu\u00fcben, w\u00e4hrend diese Prozesse zugleich andere in die Lage versetzen, zu herrschen und gute Chancen darin zu haben, ihre F\u00e4higkeiten zu entwickeln oder auszu\u00fcben.\u201c. Ausbeutungsverh\u00e4ltnisse in globalen Lieferketten sind nach Young Ausdruck struktureller Ungerechtigkeit, die sich gerade auch dadurch auszeichnen, dass sie das Resultat von Handlungen vieler Individuen und Institutionen sind, die ihre eigenen Ziele und Interessen innerhalb vorhandener institutioneller Regeln und akzeptierter Normen verfolgen. (vgl. ebd.)<\/p>\n<p class=\"fliess\">Auch wenn Young von einer geteilten prospektiven Verantwortung spricht, die alle Beteiligten adressiert, bedeutet dies nicht, dass alle die gleiche Mitverantwortung tragen. Diese richtet sich nach Young vielmehr nach vier Kriterien: Macht, privilegierte Stellung, Interesse und kollektive F\u00e4higkeit. Das Kriterium Macht bezieht sich auf unterschiedliche Grade potenzieller und wirklicher M\u00f6glichkeiten, beispielsweise \u00fcber Ressourcen zu verf\u00fcgen sowie Prozesse und deren Folgen zu beeinflussen. Akteuren, die durch die Strukturen eine relativ privilegierte Stellung einnehmen, kommt mehr moralische Verantwortung f\u00fcr organisierte Korrekturanstrengungen zu, \u201eweil sie in der Lage dazu sind, sich an die ver\u00e4nderten Umst\u00e4nde anzupassen, ohne dass sie dadurch gravierende Einbu\u00dfen erdulden m\u00fcssen\u201c.<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Wirkm\u00f6glichkeit von Lieferkettengesetzen auf unternehmerische Verantwortung<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Nachdem wir aufgezeigt haben, dass eine gerechtere Ausgestaltung der Weltwirtschaftsordnung die planetaren Grenzen und eine soziale Grundlage in Form von 12 der 17 SDG einschlie\u00dft, m\u00f6chten wir im Weiteren herausstellen, dass das deutsche Lieferkettengesetz, indem es auf Umweltaspekte und Menschenrechte in den Lieferketten abzielt, als ein wichtiger Schritt dahin bewertet und es als gesetzlicher Ausdruck der unternehmerischen<br \/>\nVerantwortung betrachtet werden kann.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Neben den gesetzlichen Verpflichtungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, erwarten Stakeholder Transparenz von Unternehmen. Dieses Zusammenspiel nimmt Unternehmen in die Pflicht, sich mit ihrem Wirken in Bezug auf Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Gesetzliche Verpflichtungen und Erwartungen von Stakeholdern zur Nachhaltigkeitsberichterstattung definieren allerdings lediglich einen Rahmen der Berichterstattung und geben Unternehmen einen Ermessensspielraum in der Ausf\u00fchrung ihrer Berichterstattung. Somit k\u00f6nnen Unternehmen entscheiden, ob sie Standards, wie der General Reporting Initiative (GRI) oder dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex, folgen oder eigene Indikatoren anwenden. Unter dem GRI k\u00f6nnen Unternehmen die SDGs, als international anerkannte Zielsetzungen f\u00fcr eine gerechtere Wirtschaftsordnung, welche den Dreiklang der Nachhaltigkeit \u2013 \u00f6kologisch, \u00f6konomisch und sozial \u2013 vereint, heranziehen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Obwohl die Freiheitsgrade in der Nachhaltigkeitsberichterstattung den Unternehmen entgegenkommen, hat eine Untersuchung von Donner, Mei\u00dfner und Bort\u00a0gezeigt, dass starke Abweichungen bestehen, wie Unternehmen die Pflichten zur Berichterstattung umsetzen. Positiv zu bewerten ist, dass die Anzahl der Unternehmen, welche zu den SDGs berichten, im untersuchten Zeitraum von 2016 bis 2021 deutlich zugenommen hat. Weiterhin l\u00e4sst sich festhalten, dass Unternehmen, die die SDGs als Berichtsgrundlage nutzen, sich vermutlich mit ihrem Wirken hin zu einer gerechteren Wirtschaftsordnung auseinandersetzen. Dennoch bestehen starke Differenzen in der Qualit\u00e4t dieser Berichterstattung. W\u00e4hrend einige Unternehmen ihren Beitrag zu den SDGs mit messbaren Zielen f\u00fcr die Zukunft und einer Evaluierung des bisher erreichten hinterlegen, gehen Berichte anderer Unternehmen nicht \u00fcber die Beschreibung m\u00f6glicher Beitr\u00e4ge hinaus, welche noch dazu nicht messbar sind. Eine Vergleichbarkeit zwischen den Unternehmen ist f\u00fcr die Stakeholder kaum bis gar nicht m\u00f6glich. Weiterhin gilt es zu bedenken, dass Unternehmen sich in ihrer eigenen Berichterstattung nicht neutral darstellen, sondern sehr bedacht die zu berichtenden Informationen ausw\u00e4hlen und darstellen. Gleichzeitig haben Heras-Saizarbitoria et al. gezeigt, dass Unternehmen sehr bewusst dazu neigen, die SDGs zu berichten, zu denen sie sehr einfach beitragen k\u00f6nnen. Vor dem Hintergrund dieser Studienergebnisse stellt sich die Frage, inwieweit verpflichtende Berichterstattung einen sp\u00fcrbaren Einfluss auf die Wahrnehmung der eigenen unternehmerischen Verantwortung hat und ob das LkSG eine \u00c4nderung in der Nachhaltigkeitsberichterstattung erzielen kann.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Aus unserer Sicht gibt es zwei Aspekte bei verpflichtender Berichterstattung, welche einen positiven Einfluss auf das Selbstverst\u00e4ndnis der Unternehmensverantwortung haben, sofern sie entsprechend gesetzlich verankert werden: (I) Unternehmen m\u00fcssen sich mit ihrem unternehmerischen Einfluss auf die Umwelt auseinandersetzen und (II) die Notwendigkeit nicht nur Informationen f\u00fcr den Bericht auszuw\u00e4hlen, welche einen positiven Einfluss auf die Reputation des Unternehmens haben, sondern sich kritisch mit den eigenen Lieferketten und deren Einfluss auf Menschenrechte sowie Umweltschutz auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">In Bezug auf das LkSG wird die verpflichtende Berichterstattung vom Bundesamt f\u00fcr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle \u00fcber einen Fragebogen organisiert. Die Unternehmen k\u00f6nnen zwar selber entscheiden, wie umfangreich sie die Fragen beantworten, aber es entsteht durch die enge Vorgabe der zu beantwortenden Fragen eine Vergleichbarkeit zwischen den Unternehmen und der Zwang sich mit der eigenen Lieferkette auseinanderzusetzen. Gleichzeitig fordert das LkSG von den Unternehmen eine umfassende Risikoanalyse im eigenen Gesch\u00e4ftsbereich sowie in Bezug auf deren unmittelbaren sowie mittelbaren Lieferanten, um die Fragen f\u00fcr den Bericht beantworten zu k\u00f6nnen. Flankiert wird dies durch die Notwendigkeit ein Meldesystem einzurichten, eine Grundsatzerkl\u00e4rung zu ver\u00f6ffentlichen, Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen sowie Abhilfema\u00dfnahmen zu definieren, welche bei Bedarf sofort ergriffen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Diese Vorgaben heben den Anspruch an die unternehmerische Verantwortung. Gleichzeitig fordern sie Unternehmen auf, Ressourcen zur Bew\u00e4ltigung der geforderten Verpflichtungen aufzuwenden. Hinzukommen weitere Berichterstattungen im Rahmen der Nachhaltigkeit, wie zum Beispiel die Umsetzung der\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Corporate Sustainability Reporting Directive<\/span>\u00a0der EU, welche von Unternehmen den Einsatz weiterer Ressourcen verlangen. Abh\u00e4ngig von der eigenen politischen Ausrichtung wird die Vielzahl der Berichterstattungen von einigen Parteien kritisch gesehen, was unter anderem zu einem\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Entwurf eines Gesetzes zur Aufhebung des Gesetzes \u00fcber die unternehmerischen Sorgfaltspflichten zur Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen in Lieferketten (Lieferkettensorgfaltspflichtenaufhebungsgesetz)<\/span>\u00a0der CDU f\u00fchrte, welcher allerdings am 17.10.2024 durch das Parlament abgelehnt wurde.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Betrachtet man Nachhaltigkeitsberichterstattung und die f\u00fcr das Unternehmen notwendigen Lieferketten allerdings als Teil der unternehmerischen Verantwortung, l\u00e4sst sich festhalten, dass der Versto\u00df gegen Menschenrechte und Umweltzerst\u00f6rung zumeist nicht in Produkten eingepreist sind. Der Aufwand zus\u00e4tzlicher Ressourcen zur Berichterstattung und den eventuell daraus folgenden Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen als ein erster Schritt daf\u00fcr angesehen werden und k\u00f6nnen damit den Weg zu einer gerechteren Ausgestaltung der Weltwirtschaftsordnung ebnen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In unserem Korreferat m\u00f6chten wir zwei Perspektiven zur Diskussion beitragen und die dargestellten Aspekte des Hauptreferats erweitern: Erstens geht das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) \u00fcber den Schutz von Menschenrechten hinaus und adressiert ebenfalls den Umweltschutz. 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