{"id":103952,"date":"2025-04-22T08:22:44","date_gmt":"2025-04-22T06:22:44","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=103952"},"modified":"2025-04-22T08:22:58","modified_gmt":"2025-04-22T06:22:58","slug":"kinder-adams-und-evas-brueder-und-schwestern-jesu-die-biblische-anthropologie-in-oekumenischer-perspektive","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/kinder-adams-und-evas-brueder-und-schwestern-jesu-die-biblische-anthropologie-in-oekumenischer-perspektive\/","title":{"rendered":"Kinder Adams und Evas &#8211; Br\u00fcder und Schwestern Jesu"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Aktuelle Probleme <\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gibt es ein christliches Menschenbild? Die Gesellschaft geht davon aus; gro\u00dfe Teile der Politik erwarten und erhoffen, kleine leugnen, f\u00fcrchten oder missbrauchen es. Dass sich das christliche Menschenbild im Kern auf die Bibel st\u00fctzt, wird nicht nur in den Kirchen verstanden. Dass es sich in seiner alt- und neutestamentlichen Spiegelung um ein j\u00fcdisch-christliches Menschenbild handelt, wird nicht immer gesehen, aber als theologische Einsicht von erheblicher politischer Brisanz vielfach dankbar aufgenommen. Die christologische Pr\u00e4gung, die vom wahren Menschsein Jesu im Neuen Testament ausgeht, steht ohnedies au\u00dfer Frage.<\/p>\n<p>Worin aber besteht das christliche Menschenbild, wie die Bibel es grundlegt? Gibt es \u00fcberhaupt <em>the <\/em>Menschenbild? Und ist das, was die Bibel von Menschen erz\u00e4hlt, bedenkt und bezeugt, \u00fcberhaupt noch relevant, da sich die Lebensverh\u00e4ltnisse und Geschlechterrollen tiefgreifend ver\u00e4ndert haben? Welche Bedeutung hat die biblische Anthropologie f\u00fcr die gegenw\u00e4rtigen Debatten, die \u00fcber die Begr\u00fcndung von Menschenw\u00fcrde und Menschenrechten gef\u00fchrt werden? Wie l\u00e4sst sich das Verh\u00e4ltnis von Theozentrik und Humanit\u00e4t bestimmen, das aktuell vom Erschrecken \u00fcber religi\u00f6s motivierte Gewalt dominiert wird? Wie kann die Spannung zwischen der Bestimmtheit einer religi\u00f6sen Konfession und der Universalit\u00e4t einer Ethik, die Frieden stiftet und Gerechtigkeit f\u00f6rdert, aufgebaut und f\u00fcr die zivilisatorische Energiegewinnung genutzt werden?<\/p>\n<p>Diese Fragen k\u00f6nnen nur dann gut diskutiert werden, wenn die traditionellen Rezeptionen, die den christlichen Konfessionen bis heute ihr Profil geben, dargestellt und im Licht der Schrift reflektiert werden. Dies hat die Studie \u201eGott und die W\u00fcrde des Menschen\u201c im lutherisch-katholischen Dialog getan. Sie hat sich auf eine gemeinsame Beschreibung des biblischen Menschenbildes verst\u00e4ndigt und in ihrem Licht konfessionelle Differenzen neu betrachtet. Sie hat in dieser Studie sowohl Traditionskritik betrieben als auch Zukunftsoptionen er\u00f6ffnet. Deshalb wird sie heute diskutiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Konfessionelle Kontroversen<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Anthropologie geh\u00f6rt zu den klassischen Feldern der Kontroverstheologie. Deshalb muss die \u00f6kumenische Studie die Hypothese \u00fcberpr\u00fcfen, es k\u00f6nnten wesentliche Unterschiede im Menschenbild sein, die bei Zweifelsf\u00e4llen zu unterschiedlichen Urteilen in der Ethik f\u00fchren. Diese Hypothese wird von der Bilateralen Arbeitsgemeinschaft falsifiziert. Weil das biblische Menschenbild in \u00f6kumenischer Gemeinsamkeit beschrieben und erschlossen werden kann, m\u00fcssen die Dissense anders erkl\u00e4rt werden, w\u00e4hrend die Gemeinsamkeiten ein starkes Zeugnis diesseits und jenseits der Unterschiede fordern.<\/p>\n<p>Diese \u00f6kumenische These kann allerdings weder von den traditionellen Differenzen absehen noch von der kritischen Wahrnehmung der lutherischen Anthropologie einerseits, der katholischen andererseits. Dem Protestantismus wird in der \u00d6ffentlichkeit zwar zuweilen eine Affinit\u00e4t zur Freiheit des modernen Menschen zugeschrieben, zuweilen aber eine schwarze Anthropologie, die sich am liebsten \u00fcber Schuld und S\u00fcnde definiere, w\u00e4hrend mit dem Katholizismus gerne eine etwas harmlose Lebensfreude verbunden wird, aber auch eine Fesselung der Selbstbestimmung in den F\u00e4ngen eines Lehramts, das im Zweifel immer besser wisse, was f\u00fcr die Einzelnen gut und richtig ist.<\/p>\n<p>Das sind Klischees. Wer hinter die Kulissen schaut, erkennt ein paar echte Kontroversen, die lange Zeit mit harten Bandagen ausgetragen worden sind, auch mit den Waffen kontroverser Bibelexegese. Was passiert beim S\u00fcndenfall? Gehen die Menschen ihrer Gottesebenbildlichkeit verlustig, so eine traditionell evangelische Lesart, oder wird sie lediglich verwundet, so eine typisch katholische Lekt\u00fcre? Haben die Menschen Willensfreiheit erst im Moment, da sie durch die Annahme des Wortes Gottes zum Glauben gekommen sind, wie oft Luther verstanden wird, oder immer schon als Gesch\u00f6pfe, auch wenn sie sich von Gott und dem N\u00e4chsten abwenden? Bleiben sie im Prozess der Erl\u00f6sung rein passiv oder werden sie im Gegenteil von Gott aktiviert, so dass sie mit ihm kooperieren k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>In der \u00f6kumenischen Studie wird zuerst das biblische Zeugnis selbst dargestellt, und zwar in thematischen L\u00e4ngsschnitten, die der Gottebenbildlichkeit, der Schuld und Not, der Erl\u00f6sung, dem Lebensanfang und -ende nachgehen, um in einer Option f\u00fcr die Armen zu kulminieren. Der systematische Teil verklammert diese Anthropologie mit dem philosophisch-politischen Menschenw\u00fcrdediskurs und arbeitet im Zuge dessen Eckpunkte einer \u00f6kumenischen Systematik aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>\u00d6kumenische Fundamente<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGott und die W\u00fcrde des Menschen\u201c kann sich als lutherisch-katholische Studie auf die \u201eGemeinsame Erkl\u00e4rung zur Rechtfertigungslehre\u201c berufen, die inzwischen auch die differenzierte Zustimmung von methodistischer, anglikanischer und reformierter Seite gefunden hat. In der \u201eErkl\u00e4rung\u201c ist gezeigt worden, dass es signifikante Differenzen in der Soteriologie wie der mit ihr verbundenen Anthropologie gibt, aber keine kirchentrennenden Gegens\u00e4tze, sondern unterschiedliche Explikationen einer tiefen Gemeinsamkeit. Freilich ist die biblische Basis der Rechtfertigungslehre in der \u201eGemeinsamen Erkl\u00e4rung\u201c nicht eingehend begr\u00fcndet und erst sp\u00e4ter in einer eigenen Studie genauer reflektiert worden. Das Ergebnis ist ein doppeltes: Zum einen wird deutlich, dass die Kontroversen, die speziell im Westen, in der lateinisch gepr\u00e4gten Christenheit, ausgetragen worden sind, nur einen Ausschnitt, aber lange nicht die Weite der biblischen Anthropologie und deren Rezeption erfassen. Dieser Umstand erkl\u00e4rt, dass selbst den h\u00e4rtesten Kontroversen starke Gemeinsamkeiten zugrunde lagen; er zeigt aber auch, dass es in lutherischer wie in katholischer Optik blinde Flecken gibt, die in einem breiter aufgestellten Spektrum der \u00d6kumene besser angeschaut werden k\u00f6nnen. Zum anderen erkl\u00e4ren sich die Differenzen vom Zeugnis der Heiligen Schrift her sowohl in ihrem jeweiligen Recht als auch in ihren typischen Grenzen, die oft verteidigt wurden, aber nicht un\u00fcberwindlich scheinen. W\u00fcrden sie isoliert, w\u00fcrden sie verabsolutiert. Werden sie aber in den gr\u00f6\u00dferen Kontext der biblisch orientierten Anthropologie einbezogen, werden sie als Profillinien erkennbar, die breite Schnittmengen durchziehen und sie strukturieren, ohne sie zu zerschneiden.<\/p>\n<p>Beides ist f\u00fcr die politische und gesellschaftliche Wirkung wichtig: Es gibt keinen theologischen Grund in der Anthropologie, dass die Kirchen nicht mit einer Stimme sprechen k\u00f6nnten, um die Menschenw\u00fcrde zu begr\u00fcnden, zu beschreiben, zu achten und zu sch\u00fctzen. Was kontroverstheologisch strittig ist, hat geringe ethische Relevanz. So deutlich die Orientierung am biblischen Menschenbild ist, so deutlich ist auch die Option f\u00fcr Menschlichkeit im Namen Gottes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Biblische Impulse<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zwischen dem Luthertum und dem Katholizismus gibt es Unterschiede in der Theorie der Schrift wie der kirchlichen Schriftauslegung, aber keine Widerspr\u00fcche, die gegen eine \u00f6kumenische Schriftlekt\u00fcre spr\u00e4chen. F\u00fcr beide Seiten ist das Zeugnis der Bibel grundlegend. Aber beide wenden sich ebenso klar von einem biblizistischen Fundamentalismus ab wie sie sich Einsichten ins Menschliche aus der Wissenschaft, aus der Kunst, aus der Kultur \u00f6ffnen. Die Gesellschaft hat ein Recht, dass von kirchlicher Seite das christliche Menschenbild beschrieben und vermittelt wird, das heute in der Bibel zu entdecken ist. Die Heilige Schrift zeichnet keinen Idealtyp des Menschen, sondern stellt eine ganze Galerie von M\u00e4nnern und Frauen, Jungen und Alten, S\u00fcndern und Gerechten aus, verbunden durch eine gro\u00dfe Geschichte, die wirklich einmal bei Adam und Eva anf\u00e4ngt, um durch das Kommen Jesu aus Not und Elend, Freude und Sorge, Gl\u00fcck und Trauer, wie sie auf Erden erfahren werden, in die Vollendung des himmlischen Jerusalem zu f\u00fchren, eines Paradieses, das nicht durch ein Tabu gepr\u00e4gt ist, sondern durch ganze Alleen von Lebensb\u00e4umen, die eine Arznei der Unsterblichkeit verabreichen (Offb 22,1-5).<\/p>\n<p>Das biblisch-anthropologische Thema, das in der Studie zuerst angeschaut wird, ist die Gottesebenbildlichkeit des Menschen: jedes Menschen, unabh\u00e4ngig von Geschlecht, Status, Intelligenz, Nation, Moral oder Religion (Gen 1,26f.). Im Monotheismus der Genesis bricht das Wissen auf, dass es keine Menschen erster oder zweiter Klasse gibt und keine Stufen des Menschseins, sondern f\u00fcr alle Menschen immer nur das volle Ma\u00df, die echte W\u00fcrde, das ganze Recht des Menschseins \u2013 weil es nur einen Gott gibt, der allen das Leben schenkt und erh\u00e4lt. Dieser biblisch-theologische Ansatz ist mit einer universalen Philosophie der Menschenw\u00fcrde und einer universalen Ethik der Menschenrechte kompatibel. Indem der Mensch aber in der Bibel, anders als im s\u00e4kularen Humanismus, nicht nur auf sich selbst, sondern konstitutiv auf Gott bezogen wird, wird er als transzendentales Wesen bestimmt, das sich zu relativieren wei\u00df, um sich zu gewinnen: \u201eWas n\u00fctzt es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und sein Leben zu verlieren?\u201c (Mk 8,36). Genau deshalb ist jedem Menschen mitten im irdischen das ewige Leben verhei\u00dfen. In der Theologie der Gottesebenbildlichkeit ist zwar die Versuchung angelegt, den Glauben zum Mittel der Selbstbehauptung gegen andere zu benutzen, aber auch eine Letztbegr\u00fcndung menschlicher Freiheit, die jeden Definitionsversuch von politischer oder kultureller Seite im Ansatz durchkreuzt.<\/p>\n<p>Die Kinder Adams und Evas sind dem Neuen Testament zufolge die Schwestern und Br\u00fcder Jesu, der selbst, als zweiter Adam (1\u00a0Kor 15,20-22. 45-49; R\u00f6m 5,12-21), Glanz und Elend des Menschseins geteilt hat, um die N\u00e4he Gottes im Alltag der Welt zu vermitteln und die Verhei\u00dfung der Rettung nicht aus der Distanz heiliger Unantastbarkeit, sondern aus der N\u00e4he unbedingter Teilhabe zu verk\u00fcnden (Hebr 4,15).<\/p>\n<p>Von der Gottesebenbildlichkeit und der Christusgeschwisterlichkeit her erschlie\u00dft sich der gesamte biblische Part der lutherisch-katholischen Studie. Wie im 1. Buch Mose vorgegeben, wird die besondere Verantwortung des Menschen f\u00fcr die Sch\u00f6pfung unterstrichen. Die Genesis belegt nicht die metaphysische Einsamkeit eines idealistischen Subjekts, sondern die Solidarit\u00e4t aller Kreatur, die nicht nur eine \u00f6kologische Ethik, sondern auch eine kreative Spiritualit\u00e4t begr\u00fcndet. Paulus f\u00fchrt sie im R\u00f6merbrief aus, wenn er schreibt, dass diejenigen, die Kraft des Geistes \u201eAbba\u201c rufen, also das Vaterunser beten k\u00f6nnen, stellvertretend den stummen Schrei aller Kreatur nach Erl\u00f6sung zum Ausdruck bringen (R\u00f6m 8,14-27).<\/p>\n<p>Mit der Bibel wird in \u201eGott und die W\u00fcrde des Menschen\u201c \u00f6kumenisch gemeinsam von der S\u00fcnde wie der Not der Menschen gesprochen, die sie jenseits von Eden erleiden m\u00fcssen, ohne sie verleugnen, verdr\u00e4ngen oder verbr\u00e4men zu m\u00fcssen (Gen 3,14-19). So geschieht dem Neuen Testament zufolge die Erl\u00f6sung nicht an der Schuld und Not der Menschen vorbei, sondern mitten durch sie hindurch: weil Jesus aus reiner Liebe den verfluchten Tod am Kreuz stirbt, aber von den Toten auferweckt wird, um den Segen Gottes allen V\u00f6lkern zu spenden (Gal 3,13f.). In dieser Frohen Botschaft ist eine Kultur des Mitleids mit einer Aufwertung der Opfer ins Recht gesetzt, die weit \u00fcber die kirchlichen Kreise hinaus Beachtung findet.<\/p>\n<p>Ihrer theozentrischen Perspektive folgend, skizziert die Studie \u201eGott und die W\u00fcrde des Menschen\u201c als genuin christliches Glaubenszeugnis die Hoffnung auf Erl\u00f6sung, die in Kreuz und Auferstehung Jesu begr\u00fcndet ist. Der Glaube f\u00fchrt \u00fcber die Schwelle dieser Hoffnung \u2013 ist aber nicht exklusiv zu verstehen, sondern proaktiv f\u00fcr den universalen Heilswillen Gottes (Nr. 138; vgl. 190).<\/p>\n<p>Im Blick auf ethische Dissense, die j\u00fcngst aufgebrochen sind, folgt eine kurze Reflexion \u00fcber Anfang und Ende des Lebens \u2013 nicht, weil die medizinischen Fortschritte biblisch affirmiert oder konterkariert werden sollten, sondern weil die Grundlinie biblischer Anthropologie verfolgt wird: dass Menschsein nicht an k\u00f6rperliche oder geistige St\u00e4rken gekn\u00fcpft ist, sondern von der Zeugung und Empf\u00e4ngnis bis zum letzten Atemzug in Gottes Hand liegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Systematische Perspektiven<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der systematischen Reflexion des biblischen Zeugnisses wird zuerst gekl\u00e4rt, dass die christliche Tradition keinen Monopolanspruch auf die Kategorie der Menschenw\u00fcrde erheben kann, sondern aus dem dauernden Dialog mit der Philosophie gro\u00dfen Nutzen f\u00fcr die Kl\u00e4rung der eigenen Begrifflichkeit zieht. Aus theologischer Sicht wird die These abgelehnt, dass es einen gestuften Schutz der Menschenw\u00fcrde geben solle (Nr. 164).<\/p>\n<p>Mit Rekurs auf die biblische und die systematische Theologie heute wird sodann der kontroverstheologische Gegensatz bez\u00fcglich des Verlustes oder der Verwundung der Menschenw\u00fcrde durch die Erbs\u00fcnde aufgekl\u00e4rt; im selben Zuge wird eine dialektische Bestimmung der Korrelation von Gnade und Freiheit vorgenommen. In beiden Teilen wird nicht der Eindruck erweckt, die spezifisch evangelisch-lutherischen oder katholischen Akzente seien \u00dcberzeichnungen, die besser unterblieben w\u00e4ren. Vielmehr d\u00fcrfen auch Katholiken von der im Protestantismus betonten Einsicht beeindruckt sein, dass kein Mensch aus sich selbst heraus des Heiles gewiss sein kann, w\u00e4hrend Lutheraner nicht zu leugnen brauchen, dass Gott nicht nur an den Menschen, sondern auch in und mit ihnen handelt. Ebenso sollte es Katholiken im Dialog mit Protestanten leichter fallen, nicht st\u00e4ndig gegen den Individualismus der Moderne zu polemisieren, da doch die Freiheit des Glaubens nicht nur eine biblische Mitgift, sondern auch ein gro\u00dfes Thema des tridentinischen Reformkatholizismus ist, w\u00e4hrend Lutheraner im Dialog mit Katholiken besser sehen k\u00f6nnen, dass die kirchliche Vermittlung des Evangeliums keine Fremd-, sondern eine Selbstbestimmung der Gl\u00e4ubigen ist, wie auch in den reformatorischen Bekenntnisschriften gesagt ist.<\/p>\n<p>Diese Aufarbeitung \u00fcberkommener Gegens\u00e4tze erlaubt es der bilateralen Studie, eine theologische Begr\u00fcndung der Menschenw\u00fcrde vorzulegen, die nicht auf ein bestimmtes Konzept festgelegt ist, sondern verschiedene Begr\u00fcndungen differenzieren und korrelieren kann: eine sch\u00f6pfungstheologische bei der Gottesebenbildlichkeit, eine christologische bei der Inkarnation, eine rechtfertigungstheologische in der gn\u00e4digen Berufung Gottes und eine eschatologische in der Bestimmung f\u00fcr das Reich Gottes. Jede dieser Begr\u00fcndungen liefert dem offenen, vieldeutigen und deshalb oft folgenlosen Konzept der Menschenw\u00fcrde Substanz und Perspektive: Mit Rekurs auf die Sch\u00f6pfung wird die Universalit\u00e4t der Menschenw\u00fcrde deutlich, mit Rekurs auf die Christologie die Verletzlichkeit \u2013 man h\u00e4tte hinzuf\u00fcgen k\u00f6nnen: und die verhei\u00dfene Verherrlichung \u2013 der Menschen, mit Rekurs auf die Rechtfertigungslehre das Angenommenwerden derer, die sich und andere nur verurteilen m\u00fcssten, wenn es nach ihrem Wollen und Handeln ginge, mit Rekurs auf die Eschatologie die Aussicht auf eine Vollendung durch Gottes Liebe, die durch die gegenw\u00e4rtige Unvollkommenheit, Endlichkeit und Sterblichkeit nicht konterkariert wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Ethische Konsequenzen<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Studie der bilateralen Arbeitsgemeinschaft kritisiert die Erwartung, aus einer biblischen und systematischen Theologie der Menschenw\u00fcrde direkt, d.h. ohne Ber\u00fccksichtigung geschichtlicher, kultureller, sozialer, medizinischer, psychologischer, politischer Faktoren eine ethische Maxime, einen rechtlichen Grundsatz oder einen politischen Imperativ abzuleiten. Daraus folgt im Umkehrschluss, dass Differenzen in ethischen, juristischen und politischen Fragen nicht sofort auf Verwerfungen im theologischen Fundament schlie\u00dfen lassen, sondern andere Gr\u00fcnde haben k\u00f6nnen, z.B. Unterschiede im Verh\u00e4ltnis von Kirche und Staat, Norm und Gewissen, Prinzip und Ausnahme.<\/p>\n<p>Die Studie leistet freilich nicht nur einer Entideologisierung der moralischen, politischen und juristischen Kontroversen Vorschub. Im Kapitel, das der Anthropologie gewidmet ist, wird deutlich, was <em>in oecumenicis <\/em>ein differenzierter Konsens ist: eine Verst\u00e4ndigung nicht nur \u00fcber Gemeinsamkeiten, sondern auch \u00fcber Unterschiede, eine Bereitschaft, eigene Traditionen auf den Pr\u00fcfstand zu stellen und neu zu formulieren, vor allem eine F\u00e4higkeit, die Intention, die Kompetenz und das Recht der Anderen wahrzunehmen \u2013 all dies auf der Basis einer hermeneutisch reflektierten Schriftexegese und im st\u00e4ndigen Dialog mit der Welt der Wissenschaften. Sowohl die Entideologisierung als auch die Konsensbildung sind ein theologisches Pl\u00e4doyer f\u00fcr tiefe Differenzierung, reflektierte Pluralit\u00e4t und permanenten Dialog in der Ethik wie in der Politik und im Recht.<\/p>\n<p>\u201eGott und die W\u00fcrde des Menschen\u201c ist ein Thema, das transmoralisch angelegt ist und auf diese Weise der ethischen Orientierung dient. Es ist im vorpolitischen Raum angesiedelt und entfaltet von dort aus seine politischen Wirkungen. Es ist ein Thema, das jene Grundlagen des Rechts legt, die Artikel 1 des Grundgesetzes auf den Punkt bringt: \u201eDie W\u00fcrde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu sch\u00fctzen, ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.\u201c Im Artikel fehlt zu Recht jeder religi\u00f6se Bezug, der vielmehr in die Pr\u00e4ambel geh\u00f6rt; es wird auch nicht von einer Begr\u00fcndung, sondern von einer Achtung und dem Schutz der Menschenw\u00fcrde gesprochen, die \u201eunantastbar\u201c ist, werde sie auch mit F\u00fc\u00dfen getreten. Der Gesetzgeber definiert nicht, was Menschenw\u00fcrde ist, sondern setzt ein Grundverst\u00e4ndnis voraus \u2013 weil er es selbst nicht bilden kann.<\/p>\n<p>Das Christentum, mit dem Judentum verschwistert und mit dem Islam immerhin verwandt, liefert eine spezifisch religi\u00f6se Begr\u00fcndung und Bestimmung, ohne andere Begr\u00fcndungen und Bestimmungen auszuschlie\u00dfen. Mit der Bibel zeigen die Kirchen gegen starke Versuchungen und Belastungen in ihrer eigenen Geschichte, wie kostbar und verletzlich das Leben von Menschen ist. Sie pl\u00e4dieren f\u00fcr die Freiheit und Verantwortung der Menschen. Sie begr\u00fcnden die einmalige Bedeutung des irdischen Lebens, weil sie an das ewige Leben glauben.<\/p>\n<p>Vor allem zeigen die Kirchen \u2013 die evangelisch-lutherischen Kirchen und die r\u00f6misch-katholische Kirche gehen mit ihrer Studie stellvertretend voran \u2013 in der globalisierten Welt von heute mit ihren starken kulturellen und sozialen Spannungen, dass die W\u00fcrde des Menschen nicht eine Folge seines Prestiges, seines Erfolges, seiner Anerkennung, auch nicht eine Konsequenz seiner Moralit\u00e4t, seiner Rationalit\u00e4t oder seine Religiosit\u00e4t ist, sondern in allen Irrungen und Wirrungen gerade umgekehrt der Grund, weshalb Lebens- und Pers\u00f6nlichkeitsrecht, Religions- und Gewissensfreiheit gew\u00e4hrt werden m\u00fcssen. Die spezifisch theologische Begr\u00fcndung liegt darin, dass alle Menschen, Regierende wie Regierte, Gesetzgeber wie B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, T\u00e4ter wie Opfer, Kranke wie Gesunde, Erfolgreiche wie Erfolglose ein und denselben Gott \u00fcber sich und hoffentlich auch in sich haben, so die Menschenw\u00fcrde keinen Idealismus voraussetzt, der letztlich in die Diktatur f\u00fchrt, sondern einen Realismus f\u00f6rdert, der das Gemeinwohl mit der Freiheit der Einzelnen vermittelt. Die abschlie\u00dfende Auslegung der Seligpreisungen zeigt jene \u201eOptionen f\u00fcr Menschlichkeit\u201c, die eine ethische, juristische und politische Konkretisierung nicht ersetzen, aber orientieren und transzendieren. In einer erweiterten Optik der \u00d6kumene ist zu schauen, ob diese lutherisch-katholische Perspektive eine Engf\u00fchrung ist oder eine Verbindung zur Orthodoxie wie zur freikirchlichen Bewegung finden kann.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuelle Probleme &nbsp; Gibt es ein christliches Menschenbild? Die Gesellschaft geht davon aus; gro\u00dfe Teile der Politik erwarten und erhoffen, kleine leugnen, f\u00fcrchten oder missbrauchen es. Dass sich das christliche Menschenbild im Kern auf die Bibel st\u00fctzt, wird nicht nur in den Kirchen verstanden. 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