{"id":103979,"date":"2025-04-22T09:23:33","date_gmt":"2025-04-22T07:23:33","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=103979"},"modified":"2025-04-22T09:23:33","modified_gmt":"2025-04-22T07:23:33","slug":"differenzierter-konsens-in-der-ethik-am-beispiel-der-fluechtlingsfrage","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/differenzierter-konsens-in-der-ethik-am-beispiel-der-fluechtlingsfrage\/","title":{"rendered":"Differenzierter Konsens in der Ethik am Beispiel der Fl\u00fcchtlingsfrage"},"content":{"rendered":"<p>Das Thema, das diese Tagung nun beschlie\u00dfen soll, die Frage also, inwiefern auch mit Blick auf die Fl\u00fcchtlingspolitik von einem differenzierten Konsens oder einem begrenzten Dissens gesprochen werden kann, ist auf den ersten Blick schnell erledigt. Das Thema scheint eher was f\u00fcrs Kleingedruckte zu sein. Lediglich in einer Fu\u00dfnote findet sich etwa in Walter Leschs Buch zur Migrationsethik die Bemerkung, dass man beim Thema Migration das Wort <em>Kirche<\/em> im Singular benutzen k\u00f6nne, da es hier auf Konfessionsunterschiede nicht ank\u00e4me. Und in der Tat: Beide Kirchen haben in beeindruckend schneller Weise ihren Standpunkt innerhalb der Fl\u00fcchtlingsdebatte eingenommen und geh\u00f6ren zu engagierten Verfechterinnen der so genannten Willkommens- und Anerkennungskultur und damit zu Unterst\u00fctzerinnen der Fl\u00fcchtlingspolitik der Bundesregierung im Jahr 2015. Von einem Dissens erst einmal keine Spur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die zwei Kernfragen<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus ethischer Perspektive lassen sich in der Fl\u00fcchtlingsdebatte meines Erachtens zwei Kernfragen heraussch\u00e4len, zwischen denen sich das weitl\u00e4ufige Feld einer stark polarisierten Debatte aufspannt: Gefragt wird erstens nach den Adressaten unserer Verantwortlichkeit, also etwa, ob es richtig ist, sich um Fl\u00fcchtlinge zu k\u00fcmmern, w\u00e4hrend es weitere Bed\u00fcrftige im Land gibt. Gefragt wird zweitens nach den Dimensionen unserer Verantwortlichkeit. Verhandelt wird hier, wie unsere Gesellschaft auf das Schutzbed\u00fcrfnis von Fl\u00fcchtlingen ad\u00e4quat reagieren kann, was machbar ist und wo \u00dcberforderung beginnt.<\/p>\n<p>Diese beiden Fragen werden auch in kirchlichen Stellungnahmen aufgegriffen: Im Jahr 2013 setzte Papst Franziskus mit seiner ersten Reise als Pontifex ein unmissverst\u00e4ndliches Zeichen. Im Angesicht der vielen im Mittelmeer ertrunkenen Menschen \u00fcbte der Papst auf Lampedusa scharfe Kritik an Europa \u2013 und das zu einer Zeit, als noch keine Boote mit Gefl\u00fcchteten tagelang vor europ\u00e4ischen K\u00fcsten herumirrten, weil sie kein Hafen aufzunehmen bereit war. Seitdem fordert Franziskus Barmherzigkeit und Mitgef\u00fchl gegen\u00fcber Gefl\u00fcchteten, eine Willkommenskultur, die Achtung ihrer W\u00fcrde als Personen, die Einhaltung der Menschenrechte. Im Laufe der Zeit systematisiert der Papst sein Anliegen in vier Imperativen: aufnehmen, sch\u00fctzen, f\u00f6rdern und integrieren! An ihnen orientieren sich auch die 20 Handlungsschwerpunkte, die der Papst mit Blick auf die beiden <em>Global Compacts<\/em> der Vereinten Nationen formuliert. In seiner j\u00fcngsten Botschaft zum katholischen <em>Welttag des Migranten und des Fl\u00fcchtlings<\/em> stellt Franziskus schlie\u00dflich sehr konkrete Forderungen auf: Er spricht sich f\u00fcr humanit\u00e4re Korridore und Familiennachzug aus, verlangt Zugang zum Arbeitsmarkt schon f\u00fcr Asylbewerber und Einb\u00fcrgerungserleichterungen. Beim Thema Grenzkontrollen m\u00fcsse die Sicherheit der Schutzsuchenden Vorrang vor der nationalen Sicherheit haben, so der Papst. Auch die katholische Kirche hierzulande versteht sich als Anw\u00e4ltin der Fl\u00fcchtlinge. Die deutschen Bisch\u00f6fe vertreten eine Politik der Offenheit gegen\u00fcber Gefl\u00fcchteten. Sie pl\u00e4dieren f\u00fcr die Aufnahme von Schutzbed\u00fcrftigen, ihre menschenw\u00fcrdige Behandlung, faire Asylverfahren und die Bek\u00e4mpfung von Fluchtursachen. Das Mittelmeer d\u00fcrfe nicht zur Todeszone werden. Und die Bischofskonferenz bekennt sich zu der vom Papst geforderten <em>Globalisierung der N\u00e4chstenliebe<\/em> als christliche Antwort auf die <em>Globalisierung der Gleichg\u00fcltigkeit<\/em>. Konfessionelle Differenzen in der Fl\u00fcchtlingsfrage fallen nicht ins Auge. Anders als bei bioethischen Fragen, etwa zuletzt im Hinblick auf den nicht-invasiven Pr\u00e4nataltest (NIPT), scheint es mit Blick auf Fragen jenseits der <em>individuellen<\/em> Lebensf\u00fchrung eher weniger Dissens zu geben, was sich auch in der Studie der Bilateralen Arbeitsgruppe zeigt. Im Themenbereich <em>Kinderarmut und Bildung<\/em> ist von gro\u00dfen Gemeinsamkeiten die Rede. Mit Blick auf offizielle kirchliche Verlautbarungen zur Fl\u00fcchtlingsdebatte kann hier zu Lande ebenso von einem breiten Konsens gesprochen werden \u2013 und viele haben die entschiedene Positionierung der Kirchen begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p>Aber: Die Haltung der Kirchen st\u00f6\u00dft auch auf scharfe Kritik \u2013 von innen und von au\u00dfen. So stellt Heimbach-Steins fest: \u201eZwar vertritt die gro\u00dfe Mehrheit etwa katholischer Sozialethikerinnen und Sozialethiker differenzierte Positionen einer menschenrechtlich und kosmopolitisch ausgerichteten Migrationsethik, zugleich wird aber von einigen theologischen \u2013 sowohl katholischen wie protestantischen \u2013 Stimmen teils harsche Kritik an einem Kurs laut, der mit biblischen und sozialethischen Argumenten zugunsten einer offenen, nationale Grenzen \u00fcberwindenden, die Rechte der Menschen unterwegs achtenden und aufnahmebereiten Herangehensweise argumentiert.\u201c Warum wird der migrationsfreundliche Kurs der Kirchen mitunter so hart angegangen? Kommentatoren sprechen mit Blick auf die Kirchen von einer Art \u201eau\u00dferparlamentarischer Opposition\u201c (Claudia Keller), einer \u201echristlich inspirierten Antifa\u201c (Frank Drieschner), prangern an, dass Kirchenvertreter zu Parteifunktion\u00e4ren w\u00fcrden und beklagen einen \u00fcberschie\u00dfenden Moralismus, der alle Andersdenkenden, alle Skeptiker bez\u00fcglich offener Grenzen exkludiere. Auf die Moralisierung von Religion wird \u00e4u\u00dferst allergisch reagiert.<\/p>\n<p>Bevor ich einige neuralgische Punkte dieser Debatte aufgreife, m\u00f6chte ich die Analyse noch mit Blick auf unser Thema \u00d6kumene weiter vorantreiben: K\u00f6nnte es sein, dass die gro\u00dfe \u00f6kumenische Einm\u00fctigkeit, die per se nat\u00fcrlich zu begr\u00fc\u00dfen ist, umso mehr, weil sie in anderen ethischen Konfliktzonen zuweilen schmerzlich vermisst wird, dass diese \u00f6kumenische Einm\u00fctigkeit im Bereich der Migrationsethik eine nicht zu untersch\u00e4tzende Schlagseite offenbart? Meine Vermutung, die zu diskutieren w\u00e4re, ist, dass der breite kirchliche Konsens \u00fcber die Konfessionsgrenzen hinweg Moralisierung beg\u00fcnstigt. Offensichtlich wurde vor lauter Einigkeit die Notwendigkeit nicht gesehen, dass die guten und \u00fcberzeugenden theologischen Argumente, die f\u00fcr eine Offenheit gegen\u00fcber den Fremden sprechen, auch stark gemacht und vermittelt werden m\u00fcssen. Thomas S\u00f6ding hat in seinem Vortrag bilanziert, dass die Studie die Erwartung kritisiere, dass die Menschenw\u00fcrde sich in direkte politische Imperative \u00fcbersetzen lasse. Das tut sie nat\u00fcrlich zu recht. Nur muss man dann auch fragen, ob die Menschenw\u00fcrde als Konsensgarantin taugt. Gegner und Bef\u00fcrworter etwa der aktiven Sterbehilfe berufen sich auf die Menschenw\u00fcrde.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Fl\u00fcchtlingsfrage: Der konfessionsindifferente Konsens sieht sich mit einem harschen Dissens konfrontiert, der sich konfessionell nicht orten l\u00e4sst. Soweit ich das beurteilen kann, vollzieht sich \u00c4hnliches auf evangelischer wie auf katholischer Seite. Es kommt zu heftigen Debatten, unter Theologinnen und Theologen, aber vor allem auch unter dem Kirchenvolk. Tiefe Gr\u00e4ben gehen \u201emitten durch Kirchengemeinden, in denen das Spektrum der auch sonst in der Bev\u00f6lkerung vorhandenen Haltungen zu Fl\u00fcchtlingen zu beobachten ist.\u201c Das wird von kirchlicher Seite wahrgenommen. Die Kirchen \u00fcben sich mittlerweile in Selbstkritik, sprechen von mangelhafter Vermittlung ihrer Position, beklagen, dass diese von vielen als Durchhaltparole missverstanden worden sei, so pointiert etwa der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm im November 2017. Was lehrt uns diese Auseinandersetzung im Hinblick auf die Fragen der \u00d6kumene? Der Konsens in offiziellen kirchlichen Verlautbarungen wird von einem Dissens auf theologischer Ebene, aber nicht nur dort, sondern vor allem auch auf Gemeindeebene untersp\u00fclt. Dabei k\u00f6nnte ein offenes Ringen um das bessere Argument sich als wirksames Antiserum gegen Moralisierung erweisen. Der Austausch rationaler Argumente, \u201ekommunikative Pluralit\u00e4t\u201c, ist notwendig, wenn der Diskurs nicht umschlagen soll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die drei Baustellen<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Ihnen gern in aller K\u00fcrze wenigstens drei der Baustellen vorstellen, an denen man darum ringen m\u00fcsste, die besseren Argumente zu finden. Es sind neuralgische Punkte, an denen sich die Kontroversen entz\u00fcnden. Auf einer ersten Baustelle werfen Kritiker der kirchlichen Position hermeneutische Defizite in der biblischen Begr\u00fcndung vor. Hinsichtlich der Frage nach einer Rangfolge von Verantwortlichkeiten in der Fl\u00fcchtlingsfrage wird intensiv etwa \u00fcber unterschiedliche Lesarten des Gebots der N\u00e4chstenliebe diskutiert. Kurz gesagt geht es um die Frage, ob das Gebot der N\u00e4chstenliebe Vorzugsregeln impliziere. Grunds\u00e4tzlicher k\u00f6nnte man sagen, dass das Thema Migration als biblisches Thema par excellence in besonderer Weise die Frage provoziert, wie christliche Ethik \u00fcberhaupt ihre biblische Verankerung hermeneutisch einholt. Eine Frage, um die theologisch offenbar nach wie vor gerungen wird, gerungen werden muss.<\/p>\n<p>Die zweite Kernfrage nach den Dimensionen der Verantwortlichkeit m\u00fcndet derzeit in eine Kontroverse um Gesinnung und Verantwortung, eine zweite Baustelle. Hier wird an eine Diskussion angekn\u00fcpft, die zur\u00fcckreicht in die gro\u00dfen Auseinandersetzungen um normative Begr\u00fcndungsfragen innerhalb der Moraltheologie. Gefragt wird etwa, ob es nicht gute moraltheologische Tradition sei, teleologisch zu argumentieren. Konstatiert wird, dass \u201eteleologische gegen\u00fcber der deontologischen Argumentation in die Defensive geraten\u201c sei und deshalb \u201eein diskursives Vakuum entstanden [sei], in das zum Teil rechtsextreme Positionen eingedrungen sind, die mit christlicher Ethik nicht mehr zu vereinbaren sind\u201c \u2013 so Schwienhorst-Sch\u00f6nberger. Hier scheint es Kl\u00e4rungsbedarf zu geben.<\/p>\n<p>Die Debatte wird schlie\u00dflich auf einer dritten Baustelle durchzogen von einer tief reichenden Auseinandersetzung \u00fcber das Verh\u00e4ltnis von Religion und Politik. Die Fl\u00fcchtlingsdebatte macht damit die seit langer Zeit schwelende Frage nach dem Zusammenhang von Theologie und Politik zu einer offenen Kontroverse. Es geht dabei um das Selbstverst\u00e4ndnis christlicher Theologie im Hinblick auf die Frage nach ihrem politischen Potential. Mit der Migrationsdebatte brechen diese Fragen in lange nicht mehr dagewesener Sch\u00e4rfe hervor, und die Notwendigkeit einer grunds\u00e4tzlichen Auseinandersetzung \u00fcber die politische Relevanz der Theologie wird meines Erachtens nun sichtbar. Es herrscht Uneinigkeit, sowohl innerhalb der katholischen als auch der evangelischen Kirche. Dabei irritiert eine Theologie, die sich wissenschaftlich oder kirchlich artikuliert und dabei politisch positioniert, viele \u2013 nicht nur Nicht-Christen. Die Fl\u00fcchtlingsdebatte, die sich an ethisch unterschiedlich bewerteten Streitfragen entz\u00fcndet hat, erf\u00e4hrt offenbar eine erhebliche Versch\u00e4rfung, wenn theologisch argumentiert wird. Der Eindruck k\u00f6nne entstehen, so Lesch, \u201edass mit einer \u201aTheologie der Migration\u2018 noch st\u00e4rkere ideologische Gesch\u00fctze aufgefahren werden als mit der ethischen Argumentation, die kompliziert genug ist\u201c. Theologisierung der Debatte und Ideologisierung werden in einem Atemzug genannt. Von einer \u201ePolitisierung des Christentums\u201c (Schwienhorst-Sch\u00f6nberger) ist die Rede, im Gestus des Vorwurfs. Bef\u00fcrchtet oder unterstellt wird, dass Theologie, die sich als politische Theologie verstehe, auch Politik machen wolle, dass sie sich parteipolitisch instrumentalisieren lasse.<\/p>\n<p>Den Verfechtern einer sich politisch verstehenden Theologie ist daran gelegen, hier Klarstellungen vorzunehmen. Einer Theologie, die sich als politische begreife, gehe es darum, die <em>Zeichen der Zeit<\/em> (GS 4) wahrzunehmen und die christliche Botschaft unter den gegenw\u00e4rtigen gesellschaftlichen Bedingungen f\u00fcr die Menschen von heute zu formulieren und zu deuten. Konzediert wird, dass sich christliche Ethik dabei nicht durch parteipolitische Interessen vereinnahmen lassen d\u00fcrfe. Es sei ein Trugschluss, wenn das Eintreten f\u00fcr eine weniger offene Migrationspolitik nicht als \u201apolitisch\u2018 identifiziert w\u00fcrde. Es gehe darum, die Option f\u00fcr Gerechtigkeit und Solidarit\u00e4t stark zu machen und einzubringen. Aufgabe der Theologie sei es aber nicht, unmittelbar anwendbare politische Rezepte zu liefern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Zusammenfassung<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich komme zum Schluss. Klar geworden ist, dass der Dissens in der Fl\u00fcchtlingsthematik nicht entlang der Konfessionsgrenzen verl\u00e4uft. In aller K\u00fcrze habe ich drei Baustellen besichtigt, die in der Fl\u00fcchtlingsdebatte theologisch kontrovers diskutiert werden. Angesichts der Fragen nach dem Verh\u00e4ltnis von Religion und Politik, der \u00dcberzeugungskraft normativer Begr\u00fcndungstheorien und einer biblischen Hermeneutik, ist \u201ekommunikative Pluralit\u00e4t\u201c gefragt \u2013 wie es die Studie nennt. Hier muss um das bessere Argument gerungen werden. Und das impliziert, dass sich die Kirchen st\u00e4rker mit den Vermittlungsproblemen auseinandersetzen m\u00fcssen. Nur die offene argumentative Auseinandersetzung mit den Differenzen sch\u00fctzt vor Moralisierung. Die Studie <em>Gott und die W\u00fcrde des Menschen<\/em> selbst schl\u00e4gt vor, \u201edie Unterschiede nicht nur als Probleme\u201c zu sehen, die gel\u00f6st werden m\u00fcssen, sondern vielmehr als \u201em\u00f6gliche L\u00f6sungen, die zur wechselseitigen kritischen Hinterfragung der jeweils eigenen Position anregen und dadurch Alternativen generieren\u201c k\u00f6nnen. (Nr. 263) Die Wahrnehmung von Unterschieden in der Fl\u00fcchtlingsfrage k\u00f6nnte so auch mit Blick auf andere ethische Konfliktzonen als Chance wahrgenommen werden, um argumentative Stringenz und \u00dcberzeugungskraft zu erzeugen, moralische Urteils- und Handlungsf\u00e4higkeit zu erhalten und nicht in Moralisierungen abzugleiten. Insgesamt w\u00fcrde das eine gr\u00f6\u00dfere Gelassenheit gegen\u00fcber dem Dissens f\u00f6rdern: er scheint mir fruchtbarer zu sein als gedacht.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Studie l\u00e4sst sich vor dem Hintergrund der Fl\u00fcchtlingsfrage aber meines Erachtens auch noch eine weitere Herausforderung benennen, die ich nur andeuten m\u00f6chte. Die <em>Option f\u00fcr Menschlichkeit<\/em> (Studie 266) wird als gemeinsames Fundament f\u00fcr den \u00f6kumenischen Konsens verstanden. \u201eUnterschiede bei der Anwendung ethischer Prinzipien\u201c (so im Vorwort) seien h\u00f6chstens als Anzeichen f\u00fcr einen begrenzten Dissens zu werten. Beim Thema Fl\u00fcchtlinge sticht allerdings ins Auge, dass die Antworten auf die Frage, <em>wie<\/em> die <em>Option f\u00fcr Menschlichkeit<\/em> in die Tat umgesetzt werden soll, doch sehr divergent ausfallen. Die Fl\u00fcchtlingsdebatte zeigt insofern besonders eindr\u00fccklich, dass der Rekurs auf Menschenw\u00fcrde immer erst noch seine eigentliche Feuerprobe bestehen muss: ein Schicksal, das dieses Prinzip mit anderen Prinzipien teilt, die stets auf ihre handlungsleitende Relevanz befragt werden m\u00fcssen. In vielen bioethischen Debatten etwa nehmen ja auch sich zutiefst widerstreitende Parteien gleicherma\u00dfen Bezug auf das Menschenw\u00fcrde-Argument. Das hei\u00dft, man muss schon genau hinsehen, wie die <em>Option f\u00fcr Menschlichkeit<\/em> verstanden und interpretiert wird. Und das erweist sich eigentlich erst daran, wie Menschenrechte ganz konkret anerkannt, geachtet und gew\u00e4hrleistet werden. Das wird an der Fl\u00fcchtlingsfrage besonders gut sichtbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Thema, das diese Tagung nun beschlie\u00dfen soll, die Frage also, inwiefern auch mit Blick auf die Fl\u00fcchtlingspolitik von einem differenzierten Konsens oder einem begrenzten Dissens gesprochen werden kann, ist auf den ersten Blick schnell erledigt. Das Thema scheint eher was f\u00fcrs Kleingedruckte zu sein. 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