{"id":103997,"date":"2025-04-22T10:29:53","date_gmt":"2025-04-22T08:29:53","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=103997"},"modified":"2025-04-22T10:29:55","modified_gmt":"2025-04-22T08:29:55","slug":"begruessung-und-einfuehrung-zum-60-geburtstag-von-bischof-rudolf-voderholzer","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/begruessung-und-einfuehrung-zum-60-geburtstag-von-bischof-rudolf-voderholzer\/","title":{"rendered":"Welcome and introduction"},"content":{"rendered":"<p>Hochw\u00fcrdigster Herr Bischof Rudolf, es ist eine gro\u00dfe Ehre f\u00fcr mich, heute in Namen der Fakult\u00e4t f\u00fcr Katholische Theologie an der Universit\u00e4t Regensburg einen Festakt ausrichten zu d\u00fcrfen, der den 60. Geburtstag unseres verehrten Di\u00f6zesan\u00adbischofs zum Anlass nimmt und sich nicht nur als Feierstunde, sondern auch als Geburtstagsgeschenk versteht.<\/p>\n<p>Wir sind ausgesprochen gl\u00fccklich \u00fcber die hohe Zahl der Anwesenden im Auditorium; ja, diese erfreuliche Zahl w\u00e4re sogar noch etwas h\u00f6her gewesen, h\u00e4tte es nicht Terminkollisionen gegeben. So darf ich die Hochw\u00fcrdigsten Herren Weihbisch\u00f6fe Graf und Pappenberger f\u00fcr heute entschuldigen, aber auch Professorin Sandra Huebenthal vom Department in Passau; an ihrer Stelle gibt uns Prof. Hermann Stinglhammer die Ehre. Bischof Stefan Oster von Passau l\u00e4sst sich ebenfalls aus Termingr\u00fcnden entschuldigen. Auch so mancher Emeritus w\u00e4re heute gerne hier gewesen, musste aber aus Gesundheitsgr\u00fcnden f\u00fcr diesen Abendtermin absagen.<\/p>\n<p>Wer als Bischof 60 wird gilt in einer Weltkirche ja noch weithin als \u201espring chicken\u201c, als junger H\u00fcpfer, wie man so sagt, auf den noch durchaus eine gro\u00dfe Karriere in den leuchtenden Klarfarben unserer kirchlichen W\u00fcrden warten d\u00fcrfte. Wer als Bischof 60 wird, der ist tats\u00e4chlich noch etwas zu jung, um schon f\u00fcr ein episkopales Verm\u00e4chtnis geehrt zu werden, den mit 60 hat man als Bischof gerade mal mit dem Anfangen aufgeh\u00f6rt und beginnt die Phase des nachhaltigen Gestaltens und Aufbauens.<\/p>\n<p>So bleibt als angemessene Form einer Jubelfeier des Geburtstags, der als Anlass reichlich heidnisch im Christlichen doch eher von der Feier des Namenstages \u00fcberlagert wurde, am ehesten eine Form, die nicht den Jubilar in den Mittelpunkt stellt, sondern ein Denken, aus dem der Geehrte immer wieder kraftvoll sch\u00f6pft. Henri de Lubacs Theologie ist die theologische Matrix, auf deren Grundlage Rudolf Voderholzer nicht nur die Perspektiven in seiner Arbeit als theologischer Wissenschaftler, sondern auch die Deutung und Sinngebung in der Aus\u00fcbung des Bischofsamtes versteht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Form der Ehrung und Beschenkung, die wir gew\u00e4hlt haben, nimmt diesen Umstand zum Anlass, um mit <em>Henri de Lubac<\/em> einen theologischen Titanen in den Mittelpunkt zu stellen, der f\u00fcr Bischof Voderholzer nicht nur zum Thema, zum Wetzstein, sondern auch zum Ma\u00dfstab und zur bleibenden Inspirationsquelle geworden ist. <em>Peter Casarella<\/em>, einen der wichtigsten Kenner der theologischen Klassiker der j\u00fcngeren Vergangenheit, konnten wir von der renommierten University of Notre Dame gewinnen, um einen frischen Blick auf ein theologisches Erbe zu werfen, das uns durchaus helfen kann, falsche Optionen und Dichotomien in der gegenw\u00e4rtigen theologischen Bestimmung des Gegenwartsauftrags der Kirche zu \u00fcberwinden: Binnenperspektivische Selbstreflexion oder missionarisch-dialogische Au\u00dfenorientierung? Henri de Lubac, der sich meisterhaft zu ekklesiologischen Kernthemen \u00e4u\u00dferte war ein ebenso meisterlicher Kenner des s\u00fcdostasiatischen Buddhismus, in dem er einen Klang wahrnahm, der in derselben Weise auch im Christentum zu Klingen kommt. Er war im Katholizismus und in der Kultur, im Christentum und in anderen Religionen zu Hause und hatte trotz seiner religi\u00f6sen Mehrsprachigkeit und einer enormen interreligi\u00f6sen Dialogf\u00e4higkeit den katholischen Zungenschlag immer bewahrt. Daher w\u00fcrde Henri de Lubac die von mir skizzierte Alternative f\u00fcr falsch halten. Innen-Reflexion und Au\u00dfenorientierung schlie\u00dfen sich nicht aus, sondern geh\u00f6ren zusammen, ja formen und bedingen einander.<\/p>\n<p>Konservative Bewahrung des traditionell Katholischen oder substanziell-kritische Reform der Kirche? Auch diese Alternative k\u00e4me Henri de Lubac falsch vor. Denn er gei\u00dfelt einen geistlosen Konservatismus, der die Kirche mit \u201eeinem gewissen Zustand der Kultur, einer gewissen\u00a0 Summe von Grunds\u00e4tzen, einer gewissen Konstellation von Werten\u201c verwechselt, sodass alles, \u201ewas diese Ordnung st\u00f6rt, das Gleichgewicht gef\u00e4hrdet, alles, was beunruhigt oder auch nur in Verwunderung setzt, als Anschlag auf die g\u00f6ttliche Institution\u201c erscheint.<\/p>\n<p>Aber er lehnt in gleichem Ma\u00dfe einen ins Def\u00e4tistische, Pessimistische und Inkriminatorische gehenden Kritizismus ab. Und auch darin ist de Lubac auf eine frappierende Weise aktuell, wenn er schreibt: \u201eMan sieht mit Besorgnis Symptome eines \u00dcbels sich mehren, das wie eine Epidemie um sich greift. Eine Art kollektive Neurasthenie. Dem davon Befallenen wird alles Anlass zur Anschw\u00e4rzung. (\u2026) Und so schleicht sich auf tausend Wegen die Entmutigung ein. Was h\u00e4tte erwecken k\u00f6nnen, wirkt sich nur noch als L\u00e4hmung aus\u201c. Damit unterbindet Lubac keineswegs berechtigte Kritik oder Selbstkritik, wundert sich aber \u00fcber die Haltung eines wie auch immer intellektuell eingekleideten kritizistischen Sezessionismus, der auch in der Kirche Raum greife.<\/p>\n<p>Spannung auszuhalten, Dialektiken auch im Gebaren der Kirche zu erkennen, Details und Unterschiede zugunsten eines geschmeidigen Gro\u00df-Narrativs nicht auszublenden, einer <em>lectio simplicior<\/em> gegen\u00fcber vorsichtig eingestellt zu bleiben \u2013 das sind Haltungen, die Lubac unter gegenw\u00e4rtigen Bedingungen modern, ja geradezu brisant machen. Peter Casarella wird in seinem Vortrag diese wenigen Andeutungen, die ich mir erlaubt habe, anreichern und vertiefen und \u2013 wie gesagt \u2013 einen frischen Blick auf ein Erbe wagen, das uns immer noch etwas bedeuten kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber bei aller Gelehrsamkeit dieses Abends \u00ad\u2013 ganz ohne einen Blick auf den Geehrten selbst kann dieser Festakt nat\u00fcrlich nicht vonstattengehen. Das Erste und Grundlegendste, was man hier sagen muss ist: <em>Bischof Rudolf ist ein Bayer<\/em>. Und nur ein Bayer kann einen Bayern verstehen. Wer dies leugnet, kann kein Bayer sein. Um Bischof in einem Bistum zu sein, zu dem auftrumpfender niederbayerischer Hagestolz genauso geh\u00f6rt wie der untergr\u00fcndige Oberpf\u00e4lzer Anarchismus, das an fr\u00e4nkische Direktheit, schw\u00e4bische Verhandlungsmentalit\u00e4t und an oberbayrische Dorfweltl\u00e4ufigkeit grenzt, muss das Bayrische Le\u00adbens\u00adgef\u00fchl kennen, ihm empathisch begegnen, es wie ein Dompteur gelegentlich anleiten oder ihm vorsichtig entsprechen. Kann man dieses Bayrische Lebensgef\u00fchl auf eine Formel bringen? Durchaus.<\/p>\n<p>Thomas Grasberger meint in seinem Buch <em>Grant. Der Blues des S\u00fcdens<\/em> es sei eben jene emotionale Grundhaltung, die sich nur mit einem Dialektwort ausdr\u00fccken l\u00e4sst \u2013 eine Grundhaltung, die man kennen muss, um das Bayrische Herz zu kennen: \u201eSein Name ist Grant. Nicht Hugh und nicht Cary \u2013 einfach nur Grant. Ohne Vorname, ohne Plural, ohne Schnickschnack. F\u00fcnf Buchstaben \u2013 ein Lebensgef\u00fchl\u201c, so Grasberger w\u00f6rtlich.<\/p>\n<p>Nun w\u00e4re es grundfalsch, dieses Lebensgef\u00fchl mit b\u00e4rbei\u00dfiger Griesgr\u00e4migkeit, ja gar Grimmigkeit zu verwechseln. Der Bayrische Grant ist selbst zutiefst paradox: eine melancholische Heiterkeit, eine aufm\u00fcpfige Gelassenheit, eine zornige Z\u00e4rtlichkeit zeichnen ihn aus. Ganz in diesem Sinne vergleicht Grasberger den Grant mit dem Blues: \u201eUnd so wie der Blues nie nur traurig ist, sondern manchmal auch heiter, frech, aufm\u00fcpfig, l\u00fcstern oder albern sein kann, ist der Grant zwar oft abgrundtief d\u00fcster, melancholisch und fatalistisch, manchmal aber auch richtig ausgelassen, humorvoll und witzig. Der Grantler kann motzen und st\u00e4nkern, kann streiten wie ein Kesselflicker, anderntags aber fast liebevoll und z\u00e4rtlich sein in seinem Spott; um dann gleich drauf wieder saugrob zu werden. Der Blues des S\u00fcdens ist ebenso vielseitig wie die Gef\u00fchlspalette des Grantlers. Ein vielschichtiges Ph\u00e4nomen also, dieser Grant, dem eine eigene philosophische Haltung zugrunde liegt.\u201c<\/p>\n<p>Es ist leicht zu sehen, dass es sich beim Grant um eine zutiefst philosophische, ja fast religi\u00f6se Haltung handelt: Melancholisches Welteinverst\u00e4ndnis und heitere Weltdistanzierung \u2013 beides sind Aspekte, die nach Peter Strasser f\u00fcr die religi\u00f6se Haltung typisch sind \u2013 zeichnen dieses Lebensgef\u00fchl aus. Wer zu diesem Lebensgef\u00fchl sprechen und von ihm geh\u00f6rt werden will, muss mit ihm umzugehen wissen. Man kann sich dem Grant nicht anbiedern, man kann ihn nicht \u00fcberreden, noch weniger darf man \u00fcber ihn schimpfen oder ihn von oben herab ignorieren. Nur wer in der Lage ist, gelegentlich mit dem Grant gemeinsam zu poltern, mit ihm lustvoll zu spotten, ihn ironisch zu brechen, behutsam zu beschwichtigen oder auch geduldig zu ertragen, der ist in der Lage, das Bayrische Herz zu erobern.<\/p>\n<p>Es ist von daher kein Wunder, das so mancher, der aus Hessen, Rheinland-Pfalz oder gar Ostwestfalen nach Bayern eingedrungen ist, letztlich das Bayrische Lebensgef\u00fchl nicht zu verstehen oder mit ihm zu kommunizieren vermag. M\u00f6gen die <em>Zugroasten<\/em> noch so viele Jahre in bayrischen Bischofs- oder Landeshauptst\u00e4dten verbracht haben, so wei\u00df doch der bayrische Grantler, dass dem Nicht-Bayern der <em>Bavarian Blues<\/em> fremd bleiben muss. Denn f\u00fcr alle Inkulturationsbem\u00fchungen solcher Art gilt doch des Grantlers Sprichwort: \u201eA wenn a Katz im Backofa Junge kriagt, san des no lang koa Semmerl.\u201c<\/p>\n<p>Aber das Bayrische Herz zu kennen, bietet nicht nur kommunikative oder hermeneutische Vorteile f\u00fcr die Aus\u00fcbung des Bischofsamts in einer Di\u00f6zese, die so altbayrisch ist, dass man die vielen Facetten des oben beschriebenen Lebensgef\u00fchlt schlicht nicht \u00fcbersehen wird. Nein, wenn man dem leitenden Theologen des heutigen Abends \u2013 Henri de Lubac \u2013 folgt, steckt darin auch eine Bestimmung, Aufgabe und Markierung der <em>Theologie des Bischofsamtes<\/em>. Henri de Lubac betont in Anlehnung an Ignatius von Antiochien, dass der Bischof die Einzelkirche repr\u00e4sentiert, indem er \u2013 sozusagen dialektisch gewendet \u2013 in ihr und f\u00fcr sie Christus repr\u00e4sentiert.\u00a0 Damit ist mehr gesagt und gemeint als nur ein formalistisches Repr\u00e4sentanten-Verh\u00e4ltnis oder eine funktionale Abordnung oder Sendung; nein, damit ist auch auf eine Identifikation mit der Einzelkirche angespielt, die sich durchaus in der von Papst Franziskus gew\u00e4hlten Bildersprache ausdr\u00fccken l\u00e4sst: \u201eDer Bischof muss als Hirte den Geruch seiner Schafe annehmen.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr Bischof Rudolf \u00e4u\u00dfert sich diese Identifikation mit der ihm anvertrauten Einzelkirche in einer mit gro\u00dfem Engagement gef\u00fchrten Ver\u00adteidigung jener Bedingungen und Strukturen, die inzwischen von Preu\u00dfisch eingestellten Generalpastoralfeldplanern gerne als <em>Volkskirche<\/em> angefragt, nicht selten ironisiert, bisweilen sogar verunglimpft werden. Dem Elitismus einer reduzierten Schar der Entschiedenen oder charismatisch Ergriffenen und dem Minimalismus kirchlicher Angebots-Niederschwelligkeit setzt Bischof Rudolf sein Vertrauen in volkskirchliche Strukturen entgegen, die gerade in den uns umgebenden Regionen viel zu gesund und vital sind, um sie f\u00fcr tot zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Dass kirchliche Zugeh\u00f6rigkeit Kultur und Lebensgef\u00fchl pr\u00e4gt, die wiederum der Wurzelgrund f\u00fcr einen n\u00fcchtern-optimistischen, manchmal ein wenig sturen, bisweilen auch anarchistischen Glauben sein k\u00f6nnen (freilich nicht muss), ist der Grund daf\u00fcr, dass pastorale Rezepte, die in Osnabr\u00fcck, Essen oder Hildesheim funktionieren m\u00f6gen, hierzulande jedoch heftige allergische Reaktionen ausl\u00f6sen. Es ist der Wert und die Berechtigung der Einzelkirche vor Ort, die vom Bischof Wachsamkeit gegen\u00fcber gro\u00dffl\u00e4chigen strukturellen Vereinheitlichungstendenzen verlangt, die auf ihre Weise berechtigte Unterschiede im Glaubensleben und Glaubensvollzug zuzuplanieren drohen. Allerdings ist Bischof Rudolf dank seiner eigenen bayrischen DNA sozusagen habituell mit solcher Wachsamkeit ausgestattet, wei\u00df man als Bayer und Bayerin doch, dass alle drastischen Vereinheitlichungsversuche, dass alle von oben verordneten pastoralen und kirchlich-strukturelle Flurbereinigungs\u00adma\u00df\u00adnahmen im Letzten etwas Preu\u00dfisches an sich haben und selten ein gutes Ende nehmen \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Henri de Lubac hat in gro\u00dfer Sprachkraft \u2013 und an dieser Stelle unter ausdr\u00fccklicher Berufung auf Karl Rahner \u2013 die innere Dialektik der Einzelkirche beschrieben, die ortkirchliche Pr\u00e4gung behalten muss und auch nicht ohne Schaden abstreifen kann und in der doch auch die Universalkirche pr\u00e4sent ist \u2013 und das nicht nur als funktional-administrative Inkorporation: \u201eDie Einzelkirche ist, als solche genommen, immer universalistisch und zentripetal. (\u2026) Die Einzelkirche ist nicht nur ein Verwaltungsbezirk der (ganzen) Kirche, \u201aentsteht also nicht durch eine atomisierende Teilung des Weltraums der Gesamtkirche, sondern durch Konzentration der Kirche in ihre eigene Ereignishaftigkeit hinein. Sie ist keine Sektion einer umfassenderen administrativen K\u00f6rperschaft, kein Teil der sich mit andern Teilen zusammenf\u00fcgt, um ein gr\u00f6\u00dferes Ganzes zu bilden, w\u00e4hren jeder dieser Teile den \u00fcbrigen \u00e4u\u00dferlich bleibt.\u201c<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite stellt Henri de Lubac aber auch sehr klar heraus, dass die Einzelkirche nicht ohne die universale Kirche gedacht werden kann; er offeriert hierf\u00fcr eine christologische und trinit\u00e4tstheologisch applikable Denkform: \u201eZwischen Einzelkirchen und universaler Kirche herrscht eine gegenseitige Einwohnung. Im Herzen jeder (Einzel-)Kirche ist somit grunds\u00e4tzlich die ganze (universale) Kirche gegenw\u00e4rtig. Jede ist qualitativ die Kirche. \u00a0Da gegenseitige Einwohnung und Einschlie\u00dfung herrscht, besteht auch vollkommene Korrelation, so da\u00df es nicht gen\u00fcgt zu sagen, die Einzelkirchen seien der Gesamtkirche einverleibt worden: sie sind urspr\u00fcnglich, kraft ihres Daseins, in ihr.\u201c<\/p>\n<p>Aus dieser <em>Perichorese<\/em> von Einzel- und Universalkirche folgt, so k\u00f6nnte man hinzuf\u00fcgen, eine Art kategorischer Imperativ. So wie Kant in der Ethik jedem Einzelnen fordert, in allen Akten immer auch die gesamte Menschheit zu vertreten, sodass wir uns an dieser Menschheitsrepr\u00e4sentanz auch messen lassen m\u00fcssen, so ist von der Einzelkirche gefordert, in ihren Handeln und in ihren Vollz\u00fcgen immer die eine und universale Kirche zu repr\u00e4sentieren. Wer dieses theologisch durchaus grundlegende Ver\u00adh\u00e4ltnis bedenkt, wird sich dann nat\u00fcrlich nicht wundern k\u00f6nnen, wenn Bischof Rudolf in seiner Aufgabe allen Unternehmungen gegen\u00fcber skeptisch bleibt, die die Gefahr von Sonderwegen heraufbeschw\u00f6ren und die Perichorese von Einzel- und Universalkirche zu zerst\u00f6ren drohen.<\/p>\n<p>Schon Henri de Lubac sah kurz nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil eine Versuchung der Teilkirchen und der sie bestimmenden Bischofskonferenzen als Gefahr im Verzug, die er kirchengeschichtlich am Problem von Nationalkonzilien oder der Autokephalie zu veranschaulichen sucht; er sieht hier die Gefahr der Verwechslung von teilkirchlicher Identit\u00e4t mit national-sezessionistischer Eigenkirchlichkeit: \u201eWeniger schwerwiegend, aber n\u00e4herliegend w\u00e4re, wegen der erw\u00e4hnten Verwechslung, die Gefahr, in den verschiedenen L\u00e4ndern einen Mehrzahl von Bischofskonferenzen sich etablieren zu sehen, ohne \u00d6ffnung zueinander, ohne gegenseitigen Austausch, deren jede sich begn\u00fcgte, die Gesch\u00e4fte des eigenen Landes zu regeln, und so nicht eine Einigung, sondern eher eine Zerstreuung schaffen w\u00fcrde.\u201c<\/p>\n<p>Sobald man diese, von de Lubac durchaus realistisch eingestufte, Gefahr erkannt hat, wird man sich \u2013 wie Bischof Rudolf \u2013 zur Wehr setzen und Einspruch erheben, wenn manche sich auch hierzulande anschicken sollten, zu kleinformatig und zu regional von der Verbundenheit der Bisch\u00f6fe und der Repr\u00e4sentanz der einen und universalen Kirche zu denken.<\/p>\n<p>Gerade weil in diesen auch weltpolitisch unsteten Zeiten die Gefahr gro\u00df ist, dass sich Einzel- und Eigeninteressen wieder hinter Schlagb\u00e4umen und\u00a0 Schranken abriegeln, dass L\u00f6sungen und Prozeduren von nur noch regionaler und territorialer Relevanz gesucht werden, muss der genannte kategorische Imperativ der Ekklesiologie ein geradezu gegenl\u00e4ufiges, <em>ent-schr\u00e4nkendes<\/em> Potenzial entfalten. Es ist von daher mehr als nur ein kraftvolles Symbol, wenn Bischof Rudolf Voderholzer sich um die konstante und nachhaltige Partnerschaft mit den tschechischen Nachbar-Bist\u00fcmern Pilsen und Budweis bem\u00fcht, selbst wenn einige ost-europ\u00e4ischen L\u00e4nder inzwischen das Bild vermitteln, sie w\u00fcrden Eigennutz vor Gemeinschaftsinteressen stellen.<\/p>\n<p>Diese stetige Freundschaft mit Tschechien, um die sich Bischof Voderholzer mit nicht nachlassender Energie bem\u00fcht, ist nicht nur ein Gebot kooperativer Klugheit im Dienste gutnachbarschaftlicher Beziehungen, sondern will auch \u2013 niemandem muss ich hier die Geschichte des 20. Jahrhunderts erz\u00e4hlen \u2013 heilend und vers\u00f6hnend wirken, nachdem Okkupation, Vertreibung und Trennung so viel Unheil \u00fcber die Menschen gebracht hat und einen einstmals weiten, bl\u00fchenden, volkskirchlich gepr\u00e4gten Raum k\u00fcnstlich zerrissen hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>IV.<\/strong><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Henri de Lubac spielt den genannten kategorischen Imperativ der Ekklesiologie auch dezidiert an der Rolle des Bischofs durch, wenn er auf dessen Eingliederung in das Bischofskollegium zu sprechen kommt. In geradezu kantischen Worten beschreibt de Lubac den Anspruch, dem ein Bischof dadurch auch ausgesetzt ist: \u201eJede Tat, die ein Bischof aufgrund dieser ausgebreiteten Verantwortlichkeit [sc. durch die Zugeh\u00f6rigkeit zum Kollegium der Bisch\u00f6fe; TS] setzt, die somit eine universale Tragweite hat und im Scho\u00df der <em>communio<\/em> ausge\u00fcbt wird, kann und mu\u00df als kollegial bezeichnet werden, obschon sie keine Tat des Kollegiums ist.\u201c<\/p>\n<p>Da die Reichweite bisch\u00f6flicher Kollegialit\u00e4t synchron und diachron zu deuten ist, hat dies f\u00fcr die Amtsf\u00fchrung des Bischofs unmittelbare Konsequenzen: F\u00fcr Bischof Rudolf ist immer der ganze Glaube der ganzen Kirche der Ma\u00dfstab; Verk\u00fcrzungen in der einen wie der anderen Richtung tritt er aus eben diesem Grund entgegen. Allen wieder neu aufkeimenden Versuchungen, die kirchliche Tradition ins 16. oder letztendlich nur in das 19. Jahrhundert zur\u00fcckf\u00fchren zu wollen, um daraus Munition gegen das Zweite Vatikanische Konzil zu sammeln, wurden von ihm daher auch mit gr\u00f6\u00dfter Konsequenz problematisiert und zur\u00fcckgewiesen. Analoges gilt f\u00fcr Versuche, de-kontextualisierte Gemeindemodelle der fr\u00fchen Kirche zum Leitparadigma zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die Zugeh\u00f6rigkeit zu einem synchronen und diachronen Bischofskollegium impliziert aber auch \u2013 und das hat Bischof Rudolf in einer bis an die Schmerzgrenzen sich \u00f6ffnenden Weise demonstriert \u2013, dort den Kopf hinzuhalten, wo bittere Ereignisse aus der Dunkelheit kirchlicher Verdr\u00e4ngung ans Licht gelangen, die weit vor seiner Amtszeit eingetreten waren. Der sensible und pers\u00f6nlich sich aussetzende Umgang mit dem Missbrauchsopfern des Domspatzeninternats hat Bischof Voder\u00adholzer den allergr\u00f6\u00dften Respekt \u2013 auch bei weltanschaulich oft anders gelagerten Medien \u2013 eingetragen.<\/p>\n<p>Dieses Sich-Aussetzen erfolgte nicht nur aufgrund echter menschlicher und pastoraler Sorge, auch nicht nur aufgrund der Stimme des Gewissens oder aufgrund christlich gebotener Solidarit\u00e4t, sondern war eine fast logische Konsequenz aus dem skizzierten kategorischen Imperativ der Ekklesiologie: In einem Bischofskollegium zu stehen, das hei\u00dft auch, gewisserma\u00dfen Teil einer Schicksalsgemeinschaft zu sein, sodass die gerne benutzten Mechanismen politischer Leitungs\u00adverantwortung, n\u00e4mlich die S\u00fcnden der Vergangenheit gerne den Vorg\u00e4ngerregierungen anzulasten, einem Bischof prinzipiell verwehrt sind.<\/p>\n<p>Nun bedeutet die Tatsache, dass der genannte kategorische Imperativ der Ekklesiologie dem Bischof die Aufgabe zumutet, in einzel\u00adkirch\u00adlichen Vorg\u00e4ngen die <em>eine<\/em> und <em>universale<\/em> Kirche immer vor Augen zu haben, auch nicht, dass man \u2013 wie es sch\u00f6n hei\u00dft \u2013 in Regensburg den Schirm aufspannt, wenn es in Rom regnet. Ganz im Gegenteil. In der von Lubac her herausgearbeiteten Dialektik, ist die Einzelkirche ja schon mit der Universalkirche geeint; sie muss nicht erst katholisch gemacht werden, sondern ist Kirche mit dem ihr eigenen Glaubenssinn und der ihr eigenen Glaubensidentit\u00e4t aus eigenem Recht. Regensburg ist also kein kleines Rom und sollte es auch nicht sein, auch wenn eine hier ans\u00e4ssige F\u00fcrstin (die mit dem Posthorn im Wappen) solche eine Transformation begr\u00fc\u00dft und auch gelegentlich \u00f6ffentlich propagiert.<\/p>\n<p>Nein, die Universalkirche lebt <em>in<\/em> den Einzelkirchen, <em>nicht neben <\/em>oder<em> \u00fcber ihnen<\/em>. Auch diesen Umstand hat Bischof Rudolf beherzigt, wenn er sich durchaus vehement dagegen verwahrte, dass ein von niederen Chargen zu wenig gez\u00fcgelter r\u00f6mischer Amtsschimmel kr\u00e4ftig wieherte. Ein Bewusstsein um die Hierarchie der Wahrheiten muss uns Ostbayern nicht erst von den r\u00f6mischen Kongregationen und R\u00e4ten vorgelegt werden, sondern beseelt in durchaus eigener vitaler Weise die verschiedenen Formen hiesiger Kirchlichkeit. Henri de Lubac zitiert den Leuvener Kanonisten Willy Onclin, um die Eigenvollmacht des Bischofs, die nicht aus einer Delegation durch das Kollegium stammt, in klaren Worten auf den Begriff zu bringen: Die einzelnen Bisch\u00f6fe \u00fcbten nicht die Vollmacht aus, die sie alle als Kollegium f\u00fcr die Gesamtkirche besitzen w\u00fcrden, sondern die Vollmacht, mit der sie als Vorgesetzte ihrer Einzelkirchen ausgestattet seien.<\/p>\n<p>In der Balance zwischen einzelkirchlichem Sendungsbewusstsein und dem damit auch durchaus zurecht verbundenen Stolz \u2013 insbesondere, wenn er sich mit der Bayrischen Lebensart verbunden wei\u00df \u2013 und universalkirchlicher Matrix besteht die Kunst, Bischof zu sein. Rudolf Voderholzer hat diese Kunst verinnerlicht und ist damit zu einem Bischof geworden, der den Geruch seiner Schafe kennt.<\/p>\n<p>Den Beschwernissen des Amtes, mancher Einsamkeit der Verantwortung, die mit ihr einhergeht, der M\u00fche der oben beschriebenen Balance, der Tatsache, dass das Bischofsamt wegen der oben skizzierten inneren Dialektik ein, manch m\u00f6chte sagen, geradezu <em>unm\u00f6gliches<\/em> Amt ist, l\u00e4sst sich ein Trost entgegenstellen, der ebenfalls von Lubac stammt und der im Kern der wahre Grund ist, warum wir alle heute Abend hier sind: \u201eEin wahrhaft Glaubender ist in seinem Glauben nie allein. Wenn seine Abh\u00e4ngigkeit von andern oft beschwerlich sein mag, so ist diese Solidarit\u00e4t f\u00fcr ihn doch weit mehr eine St\u00e4rkung. Durch die Taufe ist er in die gro\u00dfe katholische Familie eingetreten, teilt mit allen ihren Gliedern die selbe und einzige Hoffnung, hat den gleichen Anruf vernommen, nimmt teil am gleichen Leib, ist angeworben in den gleichen Heerbann, schreitet mit ihm aus auf der Stra\u00dfe, auf der will unser Heil finden, Jesus Christus, ist einverleibt in die \u201aallgemeine Versammlung.\u201c<\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte diese Reflexionen noch eine ganze Weile fortsetzen und k\u00f6nnte noch viele Nuancen und Aspekte in der Amtsf\u00fchrung unseres Bischofs als Anschauungsmaterial f\u00fcr eine Besinnung auflisten, die an Henri de Lubacs Theologie Ma\u00df nimmt. Allein, mir f\u00e4llt nicht der Part des Festredners, sondern nur die Aufgabe des Fest-Er\u00f6ffners zu. Daher darf ich an dieser Stelle noch einmal meine Freude dar\u00fcber ausdr\u00fccken, dass wir heute diesen Festakt zu Ehren unseres Di\u00f6zesanbischofs Dr. Rudolf Voderholzer ausrichten d\u00fcrfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hochw\u00fcrdigster Herr Bischof Rudolf, es ist eine gro\u00dfe Ehre f\u00fcr mich, heute in Namen der Fakult\u00e4t f\u00fcr Katholische Theologie an der Universit\u00e4t Regensburg einen Festakt ausrichten zu d\u00fcrfen, der den 60. Geburtstag unseres verehrten Di\u00f6zesan\u00adbischofs zum Anlass nimmt und sich nicht nur als Feierstunde, sondern auch als Geburtstagsgeschenk versteht. 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