{"id":104001,"date":"2025-04-22T11:00:35","date_gmt":"2025-04-22T09:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=104001"},"modified":"2025-04-22T11:00:37","modified_gmt":"2025-04-22T09:00:37","slug":"nachdenken-ueber-die-natur-begruessung-und-einfuehrung","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/nachdenken-ueber-die-natur-begruessung-und-einfuehrung\/","title":{"rendered":"Reflecting on nature"},"content":{"rendered":"<p>Meine sehr verehrten Damen und Herren, die Sie heute gekommen sind, um an der Interdisziplin\u00e4ren Tagung mit dem Thema \u201eNaturverst\u00e4ndnisse\u201c teilzunehmen. Mein herzlicher Dank geht gleich zu Beginn an Professor Sigmund Bonk, dass er mit dem Akademischen Forum Albertus Magnus sich an eines der zentralen Themen der Philosophie- und Theologiegeschichte heranwagt. Mir obliegt die Aufgabe, zu Beginn das Thema in seiner ganzen Bandbreite aufzurei\u00dfen und zu einzelnen Fragestellungen hinzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Am jeweiligen Verst\u00e4ndnis dieses Begriffes Natur, der sich in unserer Sprache als lateinisches Lehnwort eingeb\u00fcrgert hat, entscheiden sich \u2013 wie bei Weichenstellungen \u2013 viele weitere \u00dcberzeugungen.<\/p>\n<p>Der gegenw\u00e4rtige empirische Sprachgebrauch l\u00e4sst beim Wort Natur zun\u00e4chst einmal an den \u201eAusflug ins Gr\u00fcne\u201c denken, er erweckt, syn\u00e4sthetisch, wenn Sie wollen, die Farbe Gr\u00fcn vor unseren geistigen Augen und macht manchen Lust auf ein Picknick im Gr\u00fcnen im kommenden Fr\u00fchling, vielleicht im Vorgarten des \u201eNaturfreunde\u201c-Hauses.<\/p>\n<p>\u201eGut f\u00fcr die Natur\u201c, so kommentierte heute Vormittag jemand im Ordinariat die Tatsache, dass es dieser Tage doch erstaunlich viel regnet und dem trockenen Januar nun ein ziemlich feuchter Februar folgt. \u201eGut f\u00fcr die Natur, aber schlecht f\u00fcr die Frisur, weil man st\u00e4ndig einen Hut aufsetzen muss, den dann der Wind davonweht\u201c, kommentierte jemand anders. Gut f\u00fcr die Natur, schlecht f\u00fcr die Frisur.<\/p>\n<p>Natur und Frisur, ein erstes interessantes Gegensatzpaar, das voraussetzt, dass die Frisur nicht, wie bei einem in freier Wildbahn lebenden L\u00f6wen, eine nat\u00fcrlich gewachsene M\u00e4hne, sondern ein nach bestimmten modischen Vorstellungen k\u00fcnstlich erzeugtes Kultur-Ph\u00e4nomen ist. Die Frage ist nur, ob es nicht gerade der Natur des Menschen eigen ist, Haar- und Bartwuchs zu kultivieren, dass die Sorge um die Frisur also nicht un- oder gar widernat\u00fcrlich, sondern dem Menschen \u201enat\u00fcrlich\u201c angemessen ist.<\/p>\n<p>Die Vielschichtigkeit, die ganze Bandbreite des Begriffes Natur l\u00e4sst sich in einem ersten Schritt in der Tat in der Gegen\u00fcberstellung von Gegensatz- oder Komplement\u00e4r-Begriffen erhellen, so Jakob Hans Josef Schneider.<\/p>\n<p>Das lateinische \u201enatura\u201c geh\u00f6rt zum Stamm nasci = geboren werden. Im Griechischen ist das Wort f\u00fcr Natur die physis, und damit Oberbegriff f\u00fcr all das, was \u201evon Natur aus\u201c da ist, und nicht technisch handwerklich oder k\u00fcnstlerisch \u201ehergestellt\u201c worden ist.<\/p>\n<p>Die Unterscheidung von \u201ezeugen\u201c und \u201emachen\u201c geh\u00f6rt hierher. Im gro\u00dfen Glaubensbekenntnis bekennen wir vom ewigen Sohn des Vaters, dass er gezeugt, nicht geschaffen ist, genitum, non factum. Damit ist nicht ein biologischer Sachverhalt, sondern ein ontologischer Sachverhalt benannt: die Gleichwesentlichkeit, die Homoousie von Vater und Sohn. Denn: Was gezeugt wird, ist wesensgleich und hat teil an derselben Natur. Was dagegen gemacht wird, ist seins-tiefer. Von demselben ewigen Wort des Vaters hei\u00dft es dann im Credo ja auch, dass er \u201eMensch geworden ist\u201c, homo factus ist.<\/p>\n<p>Damit sind wir bei einem, vor allem theologisch, trinit\u00e4tstheologisch und soteriologisch wichtigen Begriffspaar: Natur und Person. Es geh\u00f6rt zu den Grundlagen des christlichen Bekenntnisses, dass die zweite Person der g\u00f6ttlichen Dreifaltigkeit, der in ewiger Zeugung gleichwesentlich aus dem Vater hervorgehende Logos \u201eFleisch\u201c, also die \u201emenschliche Natur\u201c angenommen hat. Das Konzil von Chalcedon kl\u00e4rt nach l\u00e4ngerem Ringen, dass der G\u00f6ttliche Logos die g\u00f6ttliche und die menschliche Natur unvermischt und ungetrennt vereint. Jesus ist ganz Gott und ganz Mensch, denn nur was ganz angenommen ist, ist ganz erl\u00f6st.<\/p>\n<p>Jesus Christus ist uns Menschen in allem gleich geworden, au\u00dfer der S\u00fcnde. Das hei\u00dft, die S\u00fcnde geh\u00f6rt nicht notwendig zur menschlichen Natur; sehr wohl die Freiheit. Christus ist wie wir in Versuchung gef\u00fchrt worden, hat aber nicht ges\u00fcndigt. Die Geneigtheit zur S\u00fcnde, das Quasi-s\u00fcndigen-M\u00fcssen, ist Ausdruck der postlapsarischen Natur, aus der schon Maria im Hinblick und durch das Verdienst ihres Sohnes, des Erl\u00f6sers Christus Jesus, herausgenommen wurde.<\/p>\n<p>Natur und Frisur, Natur und Kunst, Natur und Person. So lauten also einige Gegensatzpaare, die jeweils vom komplement\u00e4ren Gegen\u00fcber einen Aspekt von \u201eNatur\u201c aufleuchten lassen.<\/p>\n<p>Ein weiteres vor allem philosophisch-theologisches Gegensatzpaar ist \u201eNatur und Gnade\u201c. Wie ist das Verh\u00e4ltnis von Gott und Mensch zu denken, so dass der Mensch einerseits auf die Erl\u00f6sung von Gott angewiesen bleibt, sich also nicht selbst erl\u00f6sen kann, andererseits Gott nicht zum Schuldner des Menschen erkl\u00e4rt wird?<\/p>\n<p>Um der Gnade ihren Geschenkcharakter zu wahren, meinte man in einer sich seit dem 17. Jahrhundert durchsetzenden Theologie der \u201enatura pura\u201c, dass der Mensch prinzipiell auch ohne die Gnade in einer Art nat\u00fcrlichen Gl\u00fcckseligkeit vollendbar sei, die nicht in der Anschauung Gottes besteht. War man sich anfangs noch dessen bewusst, dass damit eine Abkehr von der Tradition des Thomas von Aquin und mit ihm der ganzen Theologie vor ihm markiert war, wurde diese Auffassung von da an mehr und mehr zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit und man hielt sie seit dem 17. Jahrhundert schlie\u00dflich f\u00fcr die Theologie des heiligen Thomas selbst. Die Unterscheidung von Natur und \u00dcbernatur im Sinne zweier unvermittelter Ordnungen war einer der Grundpfeiler der neuscholastischen Theologie. Man verwendete hierf\u00fcr gelegentlich das Bildwort vom Zwei-Stockwerk-Denken, dass sich also Natur und Gnade wie zwei getrennte Stockwerke verhalten ohne Aufzug und ohne verbindende Treppenanlage. Henri de Lubac vor allem konnte zeigen, dass dies nicht wirklich der Anthropologie der Tradition der Kirche entsprach. Das zweite Vatikanische Konzil stellt schlie\u00dflich klar, ohne die Begriffe \u201eNatur und Gnade\u201c zu verwenden, dass es nur eine Finalit\u00e4t, ein Endziel, eine Berufung des Menschen gebe, n\u00e4mlich die g\u00f6ttliche, die zur Gemeinschaft mit Gott (vgl. Gaudium et spes 22). Bei der Gabenbereitung spricht der Priester oder der Diakon zur Beimischung eines Tropfens Wasser in den Kelch als begleitende und deutende Worte: \u201eWie dieses Wasser sich mit dem Wein verbindet zum heiligen Zeichen, so lasse uns dieser Kelch teilhaben an der Gottheit Christi, der unsere Menschennatur angenommen hat.\u201c<\/p>\n<p>Ein weiteres Gegensatzpaar, das geistesgeschichtlich hohe Aufmerksamkeit verdient, ist das Gegensatzpaar von Natur und Geist, vor allem in der Verbindung von Naturwissenschaften auf der einen und Geisteswissenschaften auf der anderen Seite.<\/p>\n<p>Eine der vielen Sternstunden in der Geschichte des \u201eAkademischen Forums Albertus Magnus\u201c war der Vortrag von Vittorio H\u00f6sle mit dem Titel \u201eWas sind und zu welchem Ende studiert man Geisteswissenschaften?\u201c. Darin vertrat er die These, dass die Geisteswissenschaften <em>als<\/em> Geisteswissenschaften sich nicht auf der Basis der cartesianischen Dichotomie von \u201eres extensa\u201c und \u201eres cogitans\u201c entwickelten, sondern dass ihnen das mit der Entdeckung anderer Kontinente verbundene intrinsische Interesse an den anderen Kulturen und Religionen um ihrer selbst willen zugrunde liegt.<\/p>\n<p>Ein weiteres Gegensatzpaar w\u00e4re: Natur und Umwelt, Natur und Sch\u00f6pfung. Zu den wichtigen Meilensteinen der Entwicklung von Naturwissenschaft und Technik geh\u00f6rt der englische Philosoph Francis Bacon (1561\u20131626). Ihm ging es um die Wiederherstellung der durch den S\u00fcndenfall verlorenen Gottebenbildlichkeit des Menschen. Bacon vollzog damit jedoch eine radikale Abkehr von der kirchlichen Glaubens\u00fcberzeugung der Erl\u00f6sung des Menschen allein durch Christus. Mit Bacon tritt die Vorstellung auf den Plan, der Mensch k\u00f6nne durch wissenschaftliche und technische Naturbeherrschung seine Gottebenbildlichkeit wieder erlangen. Thomas Hobbes hat diesen Sachverhalt so ausgedr\u00fcckt: \u201eEine Sache kennen, hei\u00dft, sich vorstellen, was man mit ihr machen kann, wenn man ihrer habhaft wird.\u201c Damit und nicht durch eine vermeintlich kirchliche Fehlinterpretation des g\u00f6ttlichen Herrschaftsauftrages an den Menschen war eine verh\u00e4ngnisvolle neuzeitliche Wirkungsgeschichte initiiert, wie Papst Benedikt 2007 feststellte. Wenn heute von bestimmten Seiten kritisiert wird, der Auftrag des Sch\u00f6pfers, sich die Erde Untertan zu machen, sei f\u00fcr viele negative Folgen der Umweltzerst\u00f6rung verantwortlich, so muss man doch darauf hinweisen, dass sich ein solches Verst\u00e4ndnis von \u201esich die Erde Untertan machen\u201c dem religionskritischen Francis Bacon, und nicht theologischer Argumentation verdankt.<\/p>\n<p>Die Richtigstellung von Papst Franziskus in <em>Laudato si\u2018<\/em> ist deshalb vollkommen korrekt, wenn er sagt, dass nat\u00fcrlich auch der Herrschaftsauftrag an den Menschen durch dessen erbs\u00fcndliche Verderbtheit in eine Knechtung und Ausbeutung der Sch\u00f6pfung sich verkehren kann und sich auch tats\u00e4chlich dahin verkehrt. Aber dies ist nicht Inhalt des g\u00f6ttlichen Herrschafts-Auftrags, der ganz im Sinne von Gen 2,15 als ein H\u00fcten und Kultivieren interpretiert werden muss.<\/p>\n<p>Und wenn wir schon bei Fragen der Sch\u00f6pfungstheologie sind: Ein erster und entscheidender Schritt der Entmythologisierung wird durch den priesterschriftlichen Sch\u00f6pfungsbericht in Gen 1 markiert, der in Korrektur religionsgeschichtlicher Sch\u00f6pfungsmythen, die die Gestirne verg\u00f6ttlichen, Sonne und Mond als blo\u00dfe \u201eLeuchten\u201c am Himmel bezeichnet, die im Dienst der Abwechslung von Tag und Nacht stehen. Weil nach christlicher Vorstellung die gesamte Sch\u00f6pfung durch den g\u00f6ttlichen Logos hervorgebracht wird, ist die Gesamtwirklichkeit logos-haft und daher auch einer wissenschaftlichen Erkenntnis zug\u00e4nglich. Kein Wunder, dass etwa ein Gelehrter wie Albertus Magnus im Hochmittelalter in Fortf\u00fchrung christlicher Rezeption der aristotelischen Naturphilosophie auch empirisch geforscht hat, etwa die \u201eBarben\u201c in der Donau beschrieben hat.<\/p>\n<p>Eines der gro\u00dfen R\u00e4tsel ist f\u00fcr mich deshalb auch, wie es zu dem Zerw\u00fcrfnis zwischen Naturwissenschaften und christlichem Sch\u00f6pfungsglauben kommen konnte zwischen 1582 und den fr\u00fchen Jahren des 17. Jahrhunderts. Noch 1582 hatte Papst Gregor XIII. auf der Basis auch des kopernikanischen Weltbildes und in Kooperation mit den besten Astronomen seiner Zeit den heute noch und vermutlich noch auf Jahrtausende hin g\u00fcltigen nach ihm benannten Gregorianischen Kalender eingef\u00fchrt. Nur wenige Jahrzehnte sp\u00e4ter bahnt sich der Konflikt zwischen Kardinal Bellarmin und Galileo Galilei an. Wahrscheinlich hat Walter Brandm\u00fcller recht: Bellarmin war der bessere Naturwissenschaftler und Wissenschaftstheoretiker, Galileo Galilei der bessere Theologe und Bibliker. Freilich hat erst das 19. Jahrhundert daraus einen Grundsatzkonflikt gemacht.<\/p>\n<p>Zu erinnern ist hier aber auch an den heiligen John Henry Newman, einen Zeitgenossen von Charles Darwin, der im Blick auf die sich auf die Beobachtung von Fossilien st\u00fctzende Evolutionstheorie in den Philosophischen Aufzeichnungen von 1863 schrieb: \u201eDie Vorstellung von der Erschaffung unterschiedlicher Arten ist ebenso wenig eing\u00e4ngig wie die von der Schaffung voll ausgewachsener B\u00e4ume und von Felsen mit darin enthaltenen Fossilien. Ich halte daf\u00fcr, dass es genau so merkw\u00fcrdig ist, dass Affen dem Menschen so sehr \u00e4hneln, ohne dass eine historische Beziehung zwischen ihnen bestehen soll, wie dass es keine Faktenfolge geben sollte, durch die fossile Knochen in Felsen gelangen.\u201c<\/p>\n<p>Ein weiterer und vorerst letzter Gedanke, ohne dass ich damit im Geringsten Vollst\u00e4ndigkeit anzielen m\u00f6chte, w\u00e4re im Bezug auf die Begr\u00fcndung von Rechtsnormen die Unterscheidung von Natur-Recht und positivem Recht und anderen Begr\u00fcndungsformen von Rechtsnormen.<\/p>\n<p>Papst Benedikt XVI. hat in seiner denkw\u00fcrdigen Rede im Bundestag im September 2011 mit Recht darauf hingewiesen, dass das Christentum dem Staat nie ein Offenbarungsrecht vorgegeben habe. In der Geschichte der Menschheit sei es allerdings meistens der Fall, dass die Gottheit zeigt, was unter den Menschen recht ist, und was nicht. Das Christentum, so Papst Benedikt XVI. in dieser Rede vor dem Bundestag, \u201ehat stattdessen auf Natur und Vernunft als die wahren Rechtsquellen verwiesen \u2013 auf den Zusammenklang von objektiver und subjektiver Vernunft, der freilich das Gegr\u00fcndetsein beider Sph\u00e4ren in der sch\u00f6pferischen Vernunft Gottes voraussetzt.\u201c<\/p>\n<p>Das Christentum schloss sich damit einer Bewegung an, die seit dem 2. Jahrhundert vor Christus in der Ber\u00fchrung von Recht und Philosophie die abendl\u00e4ndische Rechtskultur entstehen lie\u00df, die f\u00fcr die gesamte Menschheit von Bedeutung wurde, bis hin zur Erkl\u00e4rung der Menschenrechte. Bereits Paulus hatte die Entscheidung der sp\u00e4teren Theologen, sich gegen das Offenbarungsrecht und f\u00fcr das Naturrecht zu entscheiden, im R\u00f6merbrief vollzogen (vgl. R\u00f6m 2,14f.). Dass nun das Naturrecht nicht mehr als Bestandteil der abendl\u00e4ndischen Rechtskultur, sondern als katholische Sonderlehre wahrgenommen wird, ist einer, wie der Heilige Vater sagt, \u201edramatischen Ver\u00e4nderung\u201c der Situation \u201eim letzten halben Jahrhundert\u201c geschuldet.<\/p>\n<p>Als Grund benennt Benedikt XVI. das positivistische Verst\u00e4ndnis von Natur und Vernunft. Eines der gro\u00dfen Ziele seines Wirkens sowohl als Professor als auch als Papst war deshalb die sogenannte \u201eEntfesselung der Vernunft\u201c.<\/p>\n<p>Mit seinem vorsichtigen Pl\u00e4doyer f\u00fcr das Naturrecht verbunden mit einem Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine \u00d6kologie des Menschen hat Benedikt XVI. einen bemerkenswerten Impuls gegeben, der noch lange nicht wirklich ausgesch\u00f6pft ist, und ich hoffe, dass uns diese Tagung hilft, in einigen der genannten Fragestellungen mehr Klarheit zu bringen. Denn oft ist schon viel damit gewonnen, die Fragen richtig zu stellen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine sehr verehrten Damen und Herren, die Sie heute gekommen sind, um an der Interdisziplin\u00e4ren Tagung mit dem Thema \u201eNaturverst\u00e4ndnisse\u201c teilzunehmen. Mein herzlicher Dank geht gleich zu Beginn an Professor Sigmund Bonk, dass er mit dem Akademischen Forum Albertus Magnus sich an eines der zentralen Themen der Philosophie- und Theologiegeschichte heranwagt. 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