{"id":104010,"date":"2025-04-22T11:15:48","date_gmt":"2025-04-22T09:15:48","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=104010"},"modified":"2025-04-22T11:15:48","modified_gmt":"2025-04-22T09:15:48","slug":"evolution-kosmogenese-und-schoepfung-wagen-wir-die-synthese","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/evolution-kosmogenese-und-schoepfung-wagen-wir-die-synthese\/","title":{"rendered":"Evolution, Kosmogenese und Sch\u00f6pfung &#8211; wagen wir die Synthese?"},"content":{"rendered":"<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kann und darf man als gl\u00e4ubiger Christ die Ergebnisse der Naturwissenschaft bez\u00fcglich Kosmogenese und Evolutionsbiologie akzeptieren? Oder umgekehrt: Ist es \u00fcberhaupt m\u00f6glich, als Naturwissenschaftler, sei es Physiker, Chemiker oder Biologe, noch an so etwas wie an eine Sch\u00f6pfung eines alten Herrn mit Rauschebart in sieben Tagen zu glauben? Ganz b\u00f6sartig formuliert: Kann man in dieser Frage zugleich katholisch, ehrlich und intelligent sein?<\/p>\n<p>Nicht wenige Theologen sehen die Sch\u00f6pfung, den Kosmos als erstes Buch g\u00f6ttlicher Offenbarung. Wenn dem so ist, dann k\u00f6nnen und d\u00fcrfen wir Gott in den (Natur-)Gesetzen erkennen, die wir \u00fcber diese Sch\u00f6pfung verstehen gelernt haben. F\u00fcr falsch halte ich es hingegen, Ihn dort zu suchen, wo wir (noch?) nichts verstehen \u2013 einen L\u00fcckenb\u00fc\u00dfergott wollen wir n\u00e4mlich nicht haben.<\/p>\n<p>Braucht es denn die Synthese von Naturwissenschaft und Theologie \u00fcberhaupt? Oder sollte man, wie manche meinen, Einflusssph\u00e4ren und Kompetenzen sauber abstecken und sich m\u00f6glichst nicht in die Quere kommen? W\u00e4hrend selbst P\u00e4pste (z.B. Johannes Paul II 1996) zugestehen, dass \u201edie Evolutionstheorie mehr als eine Hypothese\u201c sei, wird insbesondere von christlichen Philosophen die Urknalltheorie als <em>Mythos<\/em> bezeichnet, und die <em>Darwinische Evolution<\/em> als widerlegt dargestellt. Zugleich sprechen die <em>New Atheists<\/em> von\u00a0 Gotteshypothese und von Sch\u00f6pfungsl\u00fcge. Unser <em>Ich<\/em> allerdings fordert die Synthese vehement, ist es doch mit gleich drei fundamentalen <em>or <\/em>im Sinn eines \u201eentweder-oder\u201c konfrontiert:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Ist dieser Kosmos das Produkt einer Schritt f\u00fcr Schritt abgelaufenen Evolution, <em>or <\/em>eine ins Sein gerufene Sch\u00f6pfung einer personalen Allmacht, die wir Christen als Gott bezeichnen. Sind wir blo\u00df nackte Affen <em>or <\/em>d\u00fcrfen wir uns tats\u00e4chlich als Ebenbilder Gottes bezeichnen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Wird dieser Kosmos von Naturgesetzen gesteuert, <em>or <\/em>\u201eweht der Odem Gottes \u00fcber die Wasser\u201c? Bin <em>Ich<\/em> blo\u00df eine Gehirnfunktion <em>or <\/em>aber bin <em>Ich<\/em> mit Geist und Seele ausgestattet und habe die grunds\u00e4tzliche Potenz zum ewigen Leben?<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Ist dieser Kosmos und damit auch <em>Ich<\/em> das Ergebnis eines Zufalls, letztlich ohne Sinn und Zweck, <em>or <\/em>ist dies alles Teil eines mir zwar nicht verst\u00e4ndlichen, trotzdem aber perfekten Planes?<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die evangelische Kirche war schon seit dem 18. Jahrhunderts angetreten, die Bibel nicht als direktes (und damit v\u00f6llig unantastbares) Gotteswort zu begreifen, wie dies bis heute im Islam der Fall ist, sondern als Menschenwort \u00fcber Gott historisch-kritisch zu interpretieren. Im Katholizismus hat sich diese Grundeinstellung zum \u201eWort Gottes\u201c zwar mit dem II. Vatikanischen Konzil offiziell durchgesetzt, aber noch immer endet jede Lesung eines katholischen Gottesdienstes mit der Formel \u201eWort des lebendigen Gottes\u201c und nicht \u201eWort \u00fcber den lebendigen Gott\u201c, wie dies in LUMEN GENTIUM zum Ausdruck gebracht wurde.<\/p>\n<p>Zumindest in den Theologischen Fakult\u00e4ten der gro\u00dfen christlichen Kirchen, aber noch lange nicht quer durch den gesamten Klerus und schon gar nicht bei so genannten Evangelikalen, besteht heutzutage weitgehender Konsens, dass die beiden (!) Sch\u00f6pfungserz\u00e4hlung des Buches Genesis (die Priester-Erz\u00e4hlung Gen 1,1-2,4 und die Jahwisten-Erz\u00e4hlung Gen 2,5-2,25) keine Tatsachenberichte darstellen. Leider ist auch in der neuesten Einheits\u00fcbersetzung wiederum von \u201eSch\u00f6pfungsberichten\u201c und nicht von \u201eSch\u00f6pfungserz\u00e4hlungen\u201c zu Rede. Entscheidend f\u00fcr einen synthetischen Ansatz von Sch\u00f6pfungsglaube und Naturwissenschaft erscheint mir vor allem der Johannesprolog, der in Griechisch verfasst ist, wo alles aus dem <em>Logos<\/em> entsprungen ist, was nur schlecht und missverst\u00e4ndlich mit dem deutschen Begriff <em>Wort <\/em>\u00fcbersetzt wird: Es gibt nur eine Ursache bzw. Urkraft f\u00fcr das Werden der Welt, Gott durchdringt diese Urkraft, geht aber zugleich dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p><strong>Der Johannesprolog <\/strong>nach der aktuellen Einheits\u00fcbersetzung (2016) etwas modifiziert: Der mit Wort schlecht \u00fcbersetzte original griechische Begriff Logos wird parallel mit mehreren M\u00f6glichkeiten aus der altgriechischen Philosophie \u00fcbersetzt. Der Text (Joh 1,1-3) liest sich dann so:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>LOGOS kann u.a. hei\u00dfen:<\/p>\n<p>1 Im Anfang war LOGOS, \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Weltseele<\/p>\n<p>und LOGOS war bei Gott, \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Urgrund<\/p>\n<p>und LOGOS war Gott. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erstursache<\/p>\n<p>2 Dieses war im Anfang bei Gott. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Urkraft<\/p>\n<p>3 Alles ist durch LOGOS geworden, \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Grundprinzip<\/p>\n<p>und ohne es wurde nichts, \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Allnatur<\/p>\n<p>was geworden ist.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Basismacht<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch auf Seiten der Naturwissenschaften gab und gibt es Fortschritte spezieller und grundlegender Natur.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst: Naturwissenschaftlicher Zufall, <em>Indetermination<\/em>, welcher Art auch immer, ist einerseits ein tausendfach best\u00e4tigtes Naturgesetz der Quantenphysik, welches auf vielf\u00e4ltigste Art und Weise auch direkt makroskopisch, d.h. in unserer unmittelbar erfahrbaren Alltagswelt wirksam sein kann. Als Beispiele m\u00f6gen W\u00fcrfel, Halbleiter, die Individualit\u00e4t der Schneekristalle sowie Mutation (spontane Genver\u00e4nderung) und Rekombination (die zuf\u00e4llige Durchmischung der Chromosomen in der Reifeteilung der Keimzellenbildung) dienen.<\/p>\n<p>Allerdings l\u00e4sst sich jede Indetermination nur in einem naturgesetzlichen Rahmensystem definieren. Das hei\u00dft, so sehr es Zufall ist, welche W\u00fcrfelzahl kommt, so sehr bestimmt die kubische W\u00fcrfelgeometrie, dass es keine 7 sein kann und dass alle sechs Seiten gleiche Wahrscheinlichkeit haben. Zuf\u00e4llige Freiheitsgrade in strikten Regelsystemen durchziehen alle Existenzebenen des Kosmos: Uranatome zerfallen nach prinzipiell nicht vorbestimmter Zeit in exakt vorhersehbare Spaltprodukte. Schneekristalle sind seit Anbeginn der Welt einzigartig, aber stets sechsstrahlig. Es ist unbestimmt, wie die n\u00e4chste Mutation des Grippevirus aussehen wird, aber ein Grippevirus wird es sein. Es ist ein Teil unserer Individualit\u00e4t, dass es grunds\u00e4tzlich nicht vorherbestimmt ist, wie genau ein gerade gezeugter Mensch aussehen wird und welche Begabungen vorliegen werden, sicher aber wird dieser Mensch Eltern und Gro\u00dfeltern \u00e4hnlich sein.<\/p>\n<p>Entscheidend ist dabei, nicht in den <em>Monod\u00b4schen Fehlschluss<\/em> zu verfallen. Der Nobelpreistr\u00e4ger f\u00fcr Medizin hatte 1970 folgende viel diskutierte These aufgestellt: Weil das gesamte Weltgeschehen im Grunde zuf\u00e4llig ist, ist diese Welt und damit auch der Mensch sinnlos, da eben nicht geplant. W\u00e4hrend die Pr\u00e4misse, die schon in den fr\u00fchen Jahren der Quantenphysik am Beginn des 20. Jahrhunderts konstatiert wurde, in der vergangenen 120 Jahren gegen viele Widerst\u00e4nde vielfach best\u00e4tigt wurde, ist der Schluss daraus mehr als fragw\u00fcrdig: Wenn wirklich alles nicht vorherbestimmt ist, dann gilt das eben auch f\u00fcr die Sinnfindung. Das resultiert dann aber eben nicht in Sinnlosigkeit \u2013 ein determinierter Zustand \u2013 sondern in Sinnoffenheit, d.h. Sinnfindung ist m\u00f6glich aber nicht garantiert.<\/p>\n<p>Ein weiteres naturwissenschaftliches Ph\u00e4nomen mag ein zus\u00e4tzliches Indiz liefern: \u00dcber die\u00a0 <em>Emergenz<\/em> (<em>Fulguration<\/em> bei Konrad Lorenz), das Auftauchen v\u00f6lliger neuer Systemeigenschaften, ist in den vergangenen Jahrzehnten intensiv geforscht und nachgedacht worden. Emergenzen gibt es auf allen Ebenen: Durch Kernfusionen entstanden und entstehen neue Elemente mit prinzipiell neuen Eigenschaften. Nach dem Urknall gab es zun\u00e4chst nur Wasserstoff, dann Helium, dann alle \u00fcbrigen Elemente bis zum Eisen, Elemente mit h\u00f6heren Ordnungszahlen bed\u00fcrfen zur Entstehung einer Supernova, d.h. entstanden sehr viel sp\u00e4ter. Gibt es mehrere Elemente, entstehen durch chemische Reaktionen neue Molek\u00fcle, f\u00fcr die Gleiches gilt. Bei jeder Befruchtung, ob Pilz, Pflanze, Tier oder Mensch, entsteht etwas prinzipiell Neues, und ein Liebespaar ist mehr als blo\u00df zwei Personen.<\/p>\n<p>Als Individuum durchlaufen wir in unserer Entwicklung gleich eine ganze Kaskade solcher Emergenzen: Erst mit der Einnistung in die Geb\u00e4rmutterwand mehrere Tage nach der Befruchtung ist die M\u00f6glichkeit von Mehrlingen ausgeschlossen, d.h. die Individualit\u00e4t festgelegt, davor k\u00f6nnen aus der befruchteten Eizelle zuf\u00e4llig (!) auch zwei oder mehr Menschen (mit geteilter Seele?) werden. Drei Wochen nach Zeugung gibt es den ersten Herzschlag, nach weiteren drei Wochen den ersten Gehirnstrom, dessen Ausbleiben der deutsche Gesetzgeber als Ende des Mensch-Seins definiert.<\/p>\n<p>Nach ca. einem Jahr kommt es zum Selbstbewusstsein, und mit 13-15 Jahren kommt mit der Geschlechtsreife ein weiterer, grunds\u00e4tzlich neuer Faktor der Entwicklung hinzu. Es gibt wenig Zweifel, dass alle Emergenzen rein naturgesetzlich ablaufen, aber ebenso wenig Zweifel, dass prinzipiell neue Eigenschaften auftauchen. Es ist dabei faktisch unrichtig, dies vom Ergebnis her zu denken (z.B. Wasserstoff als Teil von Wasser) bzw. zu erkl\u00e4ren: Sauerstoff und damit Wasser entsteht im Kosmos mehrere hundert Millionen Jahre sp\u00e4ter als Wasserstoff, Eier gab es bereits sehr viel fr\u00fcher als H\u00fchner, und das Lernen ist erheblich \u00e4lter als die Menschheit. Nein, der Befund lautet: Naturgesetze sind sch\u00f6pferisch, k\u00f6nnen prinzipiell Neues entstehen lassen.<\/p>\n<p>Und zuletzt: es gibt zunehmende Hinweise aus Theoretischer und Astrophysik, dass alle vier physikalischen Grundkr\u00e4fte des Kosmos (Elektromagnetismus, starke und schwache Kernkraft, Schwerkraft bzw. Gravitation) sich unter den Bedingungen der allerersten Augenblicke (d.h. 10<sup>-43 <\/sup>bis 10<sup>-30 <\/sup>Sekunden!) des Kosmos vermutlich als eine Grundkraft auftraten. F\u00fcr drei der vier Kr\u00e4fte ist dies aktuell bereits als <em>Grand Unified Theory<\/em> (GUT) nachgewiesen, der Einbezug der Gravitation steht noch aus. Ein solcher Kosmos im \u201eUrkraftzustand\u201c verhielt sich dabei wie ein einzelnes Elementar-Quant (z.B. ein Elektron, ein Neutrino) und hatte daher Wahrscheinlichkeitscharakter, d.h. seine Existenz-Werdung war zwar nicht sicher, aber rein naturgesetzlich m\u00f6glich. Wenn man die johanneische Theologie aber ernst nimmt, ist nichts Anderes zu erwarten: alles ist durch den Logos entstanden, der von Gott durchdrungen ist. Es ist daher grunds\u00e4tzlich kein Angriff auf den Glauben, wenn die Naturwissenschaften auch den Beginn dieses Kosmos und seine Entfaltung rein naturgesetzlich erkl\u00e4ren \u2013 eine wahre Allmacht muss diese Naturgesetzlichkeit umfassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jede anzustrebende Synthese zwischen Naturwissenschaft und Glaube muss <em>Credo-Charakter<\/em> haben, d.h. sie kann (mich, Sie) \u00fcberzeugen, muss aber nicht geglaubt bzw. akzeptiert werden. Es gibt keinen neuen Gottesbeweis, bestenfalls Indizien, aber immerhin keinen Widerspruch mehr zwischen Grundannahmen des christlichen Sch\u00f6pfungsglaubens und Grundaussagen der Naturwissenschaften. Ich sehe zun\u00e4chst \u00dcbereinstimmung zwischen dem <em>unum deum<\/em> und einer einzigen Urkraft der Physiker \u2013 also kein Ying-Yang in der Sch\u00f6pfung, sondern nur ein <em>Logos<\/em>. Wir finden in den Naturgesetzen auf allen Existenzebenen sch\u00f6pferische Eigenschaften, die als Indiz dienen k\u00f6nnen. Ich stelle des Weiteren fest, dass diese Sch\u00f6pfung in allen Ebenen Freiheitsgrade zeigt, dass sie (so wie wir selbst) eben nicht vorherbestimmt ist, sondern sich ihre Grenzen und Rahmenbedingungen dynamisch selbst zun\u00e4chst zuf\u00e4llig festlegen, an der Festlegung aber festhalten und damit Komplexit\u00e4t und Ordnung aufbauen. Und welchen Liebesbeweis k\u00f6nnte denn eine liebende Allm\u00e4chtigkeit der geliebten Sch\u00f6pfung und den daraus hervor gegangenen denkenden Wesen geben, wenn nicht die Freiheit? Gerade auf den christlichen Erl\u00f6sungsglauben fokussiert: S\u00fcnde setzt stets freien Willen voraus, und freier Wille bedarf einer freien Welt, will man nicht in ein \u00d6dipus-Szenario fallen. Mit anderen Worten: Indetermination bzw. Zufall ist nicht der Feind des christlichen Glaubens, sondern als grunds\u00e4tzliches Freiheitsprinzip der Sch\u00f6pfung geradezu seine Voraussetzung.<\/p>\n<p>Diese dem Kosmos und damit uns gew\u00e4hrte Freiheit hat das Leid, die Katastrophe und das (stets personale) B\u00f6se als notwendige Konsequenz, denn selbst Gott kann keinen quadratischen Kreis formen und keinen Stein schaffen, den er nicht aufzuheben vermag. Erst durch Logos geschaffene, in der Evolution gewordene Wesen, die vom Baum der Erkenntnis gegessen haben und aus dem Paradies des Nicht-Wissens vertrieben wurden, haben die Chance, diese unsere Welt ein klein bisschen besser, menschlicher zu machen \u2013 wir sollten diese Chance ergreifen.<\/p>\n<p>So l\u00f6sen sich die drei eingangs erw\u00e4hnten <em>or <\/em>synthetisch auf, denn man kann in der Tat katholisch, ehrlich und intelligent sein: (1) Evolution, die gesamte Kosmologie ist der Modus der Sch\u00f6pfung und l\u00e4sst sich auf eine und nur eine Urkraft zur\u00fcckf\u00fchren, die sich mit dem johanneischen Logos gleichsetzen l\u00e4sst. (2) Eine Allm\u00e4chtigkeit muss die Naturgesetze umfassen: Wenn dies so ist, dann erkl\u00e4ren die Naturwissenschaften Gott herein in diese Welt und nicht hinaus, wie nicht selten unterstellt wird. Dann (und nur dann) gibt es wirklich einen Jahwe (ich bin da), einen stets gegenw\u00e4rtigen Logos. (3) Zufall ist ohne naturgesetzliche Rahmenbedingungen nicht denkbar, der Plan der Sch\u00f6pfung im Gro\u00dfen wie im Kleinen ist aber nicht vorherbestimmt, das Buch unseres Schicksals wird von uns alleine geschrieben.<\/p>\n<p>Der Kosmos hat Freiheit und ist nicht in Kismet, Schicksal, Bestimmung oder Vorsehung gefangen. Wer immer sich dieser Freiheit, die ein m\u00f6gliches Scheitern (Christen nennen es S\u00fcnde und Schuld) implizit umfasst, auch bewusst ist, der tr\u00e4gt auch Verantwortung. Die Frage ist nicht \u201eWas ist der (vorgegebene) Sinn meines Lebens?\u201c, sondern \u201eWie soll ich leben, damit mein Leben einen Sinn bekommt?\u201c Sich dieser Verantwortung zu stellen ist der kategorische Imperativ des Emmanuel Kant, den man sinngem\u00e4\u00df so zusammenfassen k\u00f6nnte: \u201e<em>Handle so, dass Dein Handeln als grundlegendes Sittengesetz gelten kann\u201c<\/em>), die ultimative Aufforderung der Religion ebenso wie der Naturwissenschaften.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. &nbsp; Kann und darf man als gl\u00e4ubiger Christ die Ergebnisse der Naturwissenschaft bez\u00fcglich Kosmogenese und Evolutionsbiologie akzeptieren? Oder umgekehrt: Ist es \u00fcberhaupt m\u00f6glich, als Naturwissenschaftler, sei es Physiker, Chemiker oder Biologe, noch an so etwas wie an eine Sch\u00f6pfung eines alten Herrn mit Rauschebart in sieben Tagen zu glauben? 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