{"id":104071,"date":"2025-04-22T16:07:17","date_gmt":"2025-04-22T14:07:17","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=104071"},"modified":"2025-04-22T16:07:19","modified_gmt":"2025-04-22T14:07:19","slug":"bayerns-koeniginnen-drei-evangelische-prinzessinnen-werden-koeniginnen-im-katholischen-bayern","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/bayerns-koeniginnen-drei-evangelische-prinzessinnen-werden-koeniginnen-im-katholischen-bayern\/","title":{"rendered":"Bayerns K\u00f6niginnen"},"content":{"rendered":"<p>\u201e\u00dcber die M\u00e4nnlichkeit in der bayerischen Geschichte sind schon Bibliotheken geschrieben worden und die bayerische Geschichte ist fast zu G\u00e4nze patriarchalisch-m\u00e4nnlich verstanden und gedeutet worden.\u201c Als der bedeutende Historiker Karl Bosl 1981 diese Formulierung w\u00e4hlte, begann so allm\u00e4hlich die Erkenntnis, dass ohne die Beachtung des Lebens und Wirkens von Frauen unsere Geschichtssicht \u201eeinseitig, eng und verzerrt bleibt.\u201c Weder in der \u201eBayerischen Geschichte\u201c von Karl Bosl, in der von Andreas Kraus noch in der von Benno Hubensteiner werden die bayerischen K\u00f6niginnen genannt. So hatte ich mich damals entschlossen, die Lebensgeschichte dieser k\u00f6niglichen Gemahlinnen, die aus den f\u00fchrenden H\u00e4usern Europas kamen, drei waren evangelisch, aufzuschreiben. Im Folgenden stehen diese drei aus protestantischen F\u00fcrstenh\u00e4usern stammenden Frauen im Mittelpunkt, kurz erw\u00e4hnt am Ende sei noch die einzige katholische bayerische K\u00f6nigin. Der f\u00fcnfte bayerische K\u00f6nig, Ludwig II. (reg. 1864 bis 1886) blieb unverheiratet, und die Ehefrau von Prinzregent Luitpold, Auguste Ferdinande von \u00d6sterreich, war streng genommen keine K\u00f6nigin, so dass sie hier auch keine ausf\u00fchrliche Erw\u00e4hnung findet.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Markgr\u00e4fin von Baden \u2013 K\u00f6nigin Caroline von Bayern<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Friederike Caroline Wilhelmine von Baden und Hochberg\u00a0 (* <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/13._Juli\">13. Juli<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1776\">1776<\/a> in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karlsruhe\">Karlsruhe<\/a> \u2020 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/13._November\">13. November<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1841\">1841<\/a> in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M\u00fcnchen\">Munich<\/a>) war eine evangelische Prinzessin von Baden und seit dem 1. Januar 1806 die erste <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K\u00f6nigin\">K\u00f6nigin<\/a> des neu proklamierten K\u00f6nigreich Bayerns. Ihre Eltern waren der badische Erbprinz Karl Ludwig und Amalie Prinzessin von Hessen-Darmstadt, Tochter des Landgrafen Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt und der \u201eGro\u00dfen Landgr\u00e4fin\u201c Karoline, deren Vater wiederum ein Wittelsbacher war, Herzog Christian III. von Pfalz-Zweibr\u00fccken. Caroline heiratete am 9. M\u00e4rz 1797 den verwitweten Herzog Max von Pfalz-Zweibr\u00fccken (* 1756 Mannheim +1825 M\u00fcnchen); die katholische Trauung fand im Schloss in Karlsruhe statt; Caroline wurde Stiefmutter von vier Kindern und Mutter von acht Kindern.<\/p>\n<p>Es war das Zeitalter der Franz\u00f6sischen Revolution und Napoleons bis zum Wiener Kongress, die Zeitspanne zwischen 1795 und 1816, die Mitteleuropa von Grund auf umgestaltete. Auf der Flucht vor den herannahenden Franzosen waren das Haus Baden und Herzog Max von Pfalz-Zweibr\u00fccken in Ansbach zusammengetroffen. Der 40j\u00e4hrige Herzog Max wird geschildert als \u201enachgeborener Prinz von Pfalz-Zweibr\u00fccken, leichtlebiger franz\u00f6sischer Offizier des Ancien Regime, landloser, von den Revolutionsheeren fl\u00fcchtender Herzog, einer der letzten Kurf\u00fcrsten des alten Reiches.\u201c Er verliebte sich in die 21j\u00e4hrige gebildete Prinzessin Caroline von Baden, die ihn etwas zu alt, aber gutm\u00fctig fand.\u00a0 Ihre Mutter meinte dazu: \u201eDer Herzog ist der beste Mensch von der Welt. Ich halte ihn f\u00fcr etwas schwach, aber f\u00fcr einen Ehemann ist das kein Fehler.\u201c<\/p>\n<p>In ihrem Hochzeitsvertrag hatte sich Caroline f\u00fcr ihre zuk\u00fcnftige Kurf\u00fcrstinnenstellung in Bayern einen protestantischen Prediger zusichern lassen. Der 35j\u00e4hrige Pfarrer Dr. Ludwig Schmidt, Hofdiakon an der Kirche in Karlsruhe, sollte Caroline auf dem Weg nach M\u00fcnchen begleiten, nachdem dort Kurf\u00fcrst Karl Theodor, ohne legitime Erben, verstorben war. Das Kurf\u00fcrstentum Bayern war bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts ein rein katholisches Land. Die Einf\u00fchrung der Toleranz und die Parit\u00e4t der Konfessionen in Bayern geh\u00f6rte zu dem Programm f\u00fcr innere Reformen (das Ansbacher M\u00e9moire), das der sp\u00e4tere Minister Maximilian Graf von Montgelas kurz nach seiner Berufung 1796 in Ansbach erstellt hatte.<\/p>\n<p>\u201eIn M\u00fcnchen waren Protestanten zur Zeit meiner Ankunft eine ganze neue Erscheinung. Die meisten Einwohner hatten in ihrem Leben keine gesehen und glaubten, sie m\u00fcssten ganz anders aussehen als andere Leute. Darum war die Furcht vor diesen gef\u00e4hrlichen Ketzern und ihr bigotter Intolerantismus wohl begreiflich.\u201c schilderte Pfarrer Schmidt seine Ankunft in M\u00fcnchen. Ab 1801 bekamen Protestanten B\u00fcrgerrechte in M\u00fcnchen und protestantische Pf\u00e4lzer bekamen zur Kolonisierung der bayerischen Moore f\u00fcr zehn Jahre kostenlos Land zur Verf\u00fcgung gestellt, in der Moorkolonie Gro\u00df-Karolinenfeld.<\/p>\n<p>Mit dem Kabinettsprediger Ludwig Friedrich Schmidt an ihrer Seite fand ohne \u201elegale Existenz\u201c am 12. Mai 1799 der erste evangelische Gottesdienst auf Schloss Nymphenburg, der Sommerresidenz des Kurf\u00fcrstenpaares statt. Schritt f\u00fcr Schritt entstand nun eine Gemeinde. Schmidt hatte auch die Erlaubnis, Kinder von protestantischen Eltern zu taufen. Die Taufgeb\u00fchren gingen aber an die katholischen Pfarrer, denn die Protestanten galten noch als Mitglieder der katholischen Kirche.<\/p>\n<p>Die Angst vor den \u201eGefahren des protestantischen Gottesdiensts f\u00fcr katholische Zuh\u00f6rer\u201c hatte sich aber l\u00e4ngst gelegt. Die evangelische K\u00f6nigin Caroline galt wegen ihrer F\u00fcrsorge f\u00fcr das Volk als sehr beliebt. \u201eGeht Dir die Not bis obenhin, dann geh&#8216; doch zu der Caroline.\u201c Da die K\u00f6nigin und ihre Kinder von ihrem Gemahl mit hohen Geldbetr\u00e4gen ausgestattet worden waren, konnte sie zusammen mit Pfarrer Schmidt bei Ungl\u00fccks- oder Todesf\u00e4llen v\u00f6llig unb\u00fcrokratisch Hilfe leisten.<\/p>\n<p>Die Zeit, in der Caroline nach Bayern gekommen war, war gekennzeichnet von einer einzigartigen Toleranz. Doch es gab immer wieder R\u00fcckschl\u00e4ge. Der Abschluss des Konkordats 1817 weckte die Sorge um die beiderseitigen Rechte. So trugen auch die Ged\u00e4chtnisfeiern zum Reformationsjubil\u00e4um 1817 dazu bei, die konfessionellen Gegens\u00e4tze st\u00e4rker sichtbar werden zu lassen.<\/p>\n<p>Im Jahr 1825 zerbrach das Gl\u00fcck der K\u00f6nigin Caroline. K\u00f6nig Maximilian I. Joseph verstarb. Carolines Stiefsohn, nun K\u00f6nig Ludwig I., f\u00fcrchtete ihren Einfluss am Hof und wies ihr als Witwensitz W\u00fcrzburg zu. Sie aber kehrte nach M\u00fcnchen zur\u00fcck und lebte auf Schloss Biederstein.<\/p>\n<p>Und am Lebensende der K\u00f6nigin 1841 begann eine Epoche des konfessionellen Fanatismus. Die Beisetzung dieser F\u00fcrstin wurde zu einem schrecklichen Eklat. Am 13. November war die K\u00f6nigin sanft entschlafen, umgeben von vielen Familienmitgliedern. Da K\u00f6nig Ludwig I. die Aufbahrung der Toten in der evangelischen Kirche nicht gestattete, erfolgte sie in einem Saal hinter der Kapelle der Maxburg.<\/p>\n<p>Schon zu Lebzeiten der Verstorbenen war das Problem der Bestattung einer protestantischen Landesmutter in einer katholischen Kirche in M\u00fcnchen er\u00f6rterte worden. Aus dem Jahr 1830 lag ein Gutachten von acht bayerischen Bisch\u00f6fen vor \u00fcber die Bestattung einer protestantischen F\u00fcrstin in einer katholischen F\u00fcrstengruft. Evangelische Geistliche sollten zugelassen werden als Zeugen der Beisetzung. Die Beisetzung selbst sollte vom katholischen Klerus vollzogen werden. Freiherr von Gebsattel, der Erzbischof von M\u00fcnchen und Freising, hatte dieses Gutachten erstellt.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Protokoll der Leichenfeier war Graf von Rechberg, ein gl\u00e4ubiger Katholik und ehrlicher Freund des K\u00f6nigs zust\u00e4ndig. Rechberg wurde kurz bevor sich der Zug von der Maxburg in Richtung der Hof- und Stiftskirche St. Cajetan in Bewegung setzte, mitgeteilt, dass das Zeremoniell nicht, wie abgesprochen ablaufen w\u00fcrde. 16 evangelische Geistliche gingen vor dem Sarg her. Dem Sarg folgte Ludwig I., K\u00f6nig von Bayern, zu seiner Rechten der evangelische K\u00f6nig von Preu\u00dfen Wilhelm IV. und der evangelische Ludwig Erbherzog von Hessen. An der Kirche angekommen \u00f6ffnete sich das Portal der Kirche nicht. Der Sarg musste vor der Kirche abgestellt werden und der Dekan und erste Stadtpfarrer Boeck hatte die Aussegnung trotz schlechten Wetters vor der Kirche vorzunehmen. Dann erst konnte der Sarg den Priestern des Kollegiatstifts von St. Cajetan \u00fcbergeben werden, die nur gew\u00f6hnliche Stra\u00dfenkleidung angelegt hatten. Die Trauerg\u00e4ste, die in die Kirche folgten, konnten es kaum fassen, dass die Kirche ohne jeden Schmuck war. Den evangelischen Pfarrern war der Zutritt in die Kirche nicht gestattet.<\/p>\n<p>Der Trauergottesdienst wurde erst am folgenden Tag abgehalten, allerdings in einer schmucklosen Kirche ohne Kerzen, ohne Orgelspiel und ohne Gesang. Der Geistliche Rat Hauber, der die K\u00f6nigin sehr verehrte, hielt einen \u201er\u00fchrenden Vortrag\u201c, der aber nicht den Charakter einer Predigt hatte, weil er ohne Amen schloss. Es ist offensichtlich, dass der hochbetagte Erzbischof Lothar Anselm von Gebsattel alle diese Anordnungen getroffen hatte. Und auch die \u201eUltras\u201c mit Friedrich Windischmann an der Spitze und der Minister des K\u00f6nigs, Karl von Abel, wollten die Beerdigungsfeierlichkeiten so zu einer Kundgebung konfessioneller Prinzipienfestigkeit n\u00fctzen.<\/p>\n<p>Wie feierlich waren dagegen die Totenfeiern f\u00fcr die beliebte K\u00f6nigin Caroline etwa in Tegernsee bei den Barmherzigen Schwestern und bei der Bruderschaft der Herrschaftsdiener. W\u00fcrdige Leichenfeiern fanden statt in W\u00fcrzburg, Regensburg, Bamberg und Scheyern, Peter von Richarz, der Bischof von Augsburg, w\u00fcnschte seiner Trauerfeier auch \u201e\u00e4u\u00dferlich den Eindruck jener Ehrfurcht und Liebe zu geben, welche der hohen W\u00fcrde und dem edlen Charakter der allerdurchlauchtigsten Verstorbenen entsprechen.\u201c Sogar ein Trauergel\u00e4ut aller Kirchen in Augsburg von 12 bis 1 Uhr f\u00fcr den Zeitraum von sechs Wochen ordnete er an.<\/p>\n<p>Das feierliche Amt f\u00fcr die F\u00fcrstin brachte dem Bischof dann eine strenge R\u00fcge von Papst Gregor XVI. ein, weil dieser ihm vorwarf, dass er sich nicht gescheut hatte, f\u00fcr eine \u201eF\u00fcrstin, die in der Ketzerei wie aufs Offenbarste gelebt und so ihr Leben beschlossen hatte\u201c unangebracht sei. Er r\u00fcgte auch, dass er den Anschein erwecke, \u201edass ein dem katholischen Glauben und der katholischen Gemeinschaft fremder Mensch k\u00f6nne wenn auch so gestorben zum ewigen Leben gelangen.\u201c Bei der Beisetzung der goldenen Urne in St. Cajetan hatte K\u00f6nig Ludwig I. der katholischen Geistlichkeit angedroht, ihnen eigenh\u00e4ndig die liturgischen Gew\u00e4nder anzuziehen, sollten sie dies nicht freiwillig tun. Der Trauerakt wurde sehr feierlich begangen, den evangelischen Pfarrern aber wurde die Teilnahme daran nicht gestattet.<\/p>\n<p>Die Kinder der evangelischen K\u00f6niginnen wurden katholisch getauft. Sie durften aber oft mit der Mutter in den evangelischen Gottesdienst gehen. Von Prinzessin Ludovika, einer Tochter des ersten bayerischen K\u00f6nigspaares, stammt der Ausspruch: \u201eIn unserer Jugend waren wir alle ein bisschen angeprotestantelt.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Die Wettinerprinzessin aus Th\u00fcringen \u2013 K\u00f6nigin Therese von Bayern<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Therese Charlotte Luise Friederike Amalie von Sachsen-Hildburghausen ( * <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/8._Juli\">8. Juli<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1792\">1792<\/a> im Jagdschloss <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seidingstadt\">Seidingstadt<\/a>; \u2020\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/26._Oktober\">26.\u00a0Oktober<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1854\">1854<\/a> in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M\u00fcnchen\">Munich<\/a>) war eine Prinzessin von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachsen-Hildburghausen\">Sachsen-Hildburghausen<\/a> und 1810 durch ihre Heirat mit Kronprinz Ludwig von Bayern (1786-1868) sp\u00e4ter <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K\u00f6nigreich_Bayern\">K\u00f6nigin von Bayern<\/a> und Mutter von sieben Kindern.<\/p>\n<p>Therese war <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evangelisch\">evangelisch<\/a> aufgewachsen in der \u201egro\u00dfz\u00fcgigen, europ\u00e4isch orientierten Gesellschaft des alten Reiches\u201c. Die Eltern der Prinzessin waren Herzog Friedrich von Sachsen-Hildburghausen (1763-1834) und Charlotte (1769-1818), Tochter des Gro\u00dfherzogs Karl II. von Mecklenburg-Strelitz. Thereses Vater folgte 1826 im Herzogtum Sachsen-Altenburg als Landesherr. Theresens Mutter Charlotte z\u00e4hlte zu den \u201evier sch\u00f6nen Schwestern auf dem Thron\u201c, wie dies der Dichter Jean Paul in dem diesen Damen gewidmeten Roman <em>Titan<\/em>, ausdr\u00fcckte: Herzogin Charlotte, K\u00f6nigin Luise von Preu\u00dfen, Mathilde Therese von Thurn und Taxis und K\u00f6nigin Friederike von Hannover.<\/p>\n<p>Wie kam nun der bayerische Kronprinz dazu, sich 1810 eine Wettiner Prinzessin aus Sachsen-Hildburghausen als Gemahlin zu erw\u00e4hlen? Er hatte miterleben m\u00fcssen, wie seine Schwestern Auguste und Charlotte unter dem Druck des franz\u00f6sischen Kaisers Napoleon mit Partnern verheiratet wurden, die sie sich nicht gew\u00fcnscht hatten. Der damals 24j\u00e4hrige Kronprinz f\u00fcrchtete daher, ebenfalls aus politischen \u00dcberlegungen Napoleons, zu einer Heirat gezwungen zu werden. Ludwigs Vater Maximilian I Joseph hatte ihm angedeutet, \u201eeine Prinzessin vom Hildburghausen aus s\u00e4chsischem Stamme sei lieb, freundlich und g\u00fctig und k\u00f6nnte eine ausgezeichnete Ehefrau abgeben. Freilich, viel Geld und Gut wird sie nicht in die Ehe bringen, die Kleinheit des in den Rheinbund hinein gezwungenen Landes macht aber die Heirat politisch unbedenklich.\u201c<\/p>\n<p>Als Kronprinz Ludwig um die evangelische Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen warb, wollte er sie zur Konversion bewegen, sie blieb aber ihr Leben lang ihrer Konfession treu. Es wurde keine gl\u00fcckliche Ehe. \u201eLudwig besa\u00df ein \u00e4u\u00dferst erotisches Temperament\u201c, schwer zu vereinbaren mit seinem Herrscheranspruch und seiner Religiosit\u00e4t. Therese litt an \u201eseinem Mangel an Zartgef\u00fchl\u201c, wie dies K\u00f6nigin Caroline beschrieb. Des K\u00f6nigs Abenteuer spielten sich zu sehr in der \u00d6ffentlichkeit ab und er hatte keine Skrupel, seine langj\u00e4hrige italienische Geliebte an den Hof in M\u00fcnchen einzuladen. Therese litt auch sehr unter dem Geiz ihres Mannes, wenn es um ihre privaten W\u00fcnsche ging.<\/p>\n<p>Auf vielen Umwegen schaffte es dann die verwitwete K\u00f6nigin Caroline mit ihrer ebenfalls evangelischen Schwiegertochter K\u00f6nigin Therese, gegen harten Widerstand, K\u00f6nig Ludwig I. davon zu \u00fcberzeugen, dass die auf 1200 Personen angewachsene evangelische Gemeinde ein eigenes Gotteshaus bekommen sollte. Beide K\u00f6niginnen stifteten aus ihrem Privatverm\u00f6gen gro\u00dfe Summen f\u00fcr die Kirche, die im August 1833 eingeweiht werden konnte und die erst 1877 den Namen St. Matth\u00e4us Kirche erhielt.<\/p>\n<p>Leider wurde K\u00f6nigin Therese 1854 ein Opfer der in M\u00fcnchen w\u00fctenden Cholera. Der am 25. Oktober gerufene Leibarzt erkannte die die Anzeichen der Krankheit nicht bei der K\u00f6nigin und am 26. Oktober entschlief die K\u00f6nigin nachdem ihr Pfarrer Berger das Abendmahl gereicht hatte. Ludwig und Therese waren 44 Jahre verheiratet gewesen.<\/p>\n<p>Bereits zwei Tage nach dem Ableben der K\u00f6nigin verlie\u00df K\u00f6nig Ludwig I. M\u00fcnchen. Er reiste mit seiner Tochter Gro\u00dfherzogin Mathilde von Hessen-Darmstadt und seinem Sohn Adalbert nach Darmstadt. Sie nahmen alle drei nicht an der Beerdigung der K\u00f6nigin teil. Es hat den Anschein, dass sich der K\u00f6nig bei der Bestattung seiner evangelischen Gemahlin in einer katholischen F\u00fcrstengruft nicht noch einmal einem Eklat aussetzen wollte, wie dies 1841 bei seiner Stiefmutter Caroline der Fall war.<\/p>\n<p>Die Aufbahrung war in der Maxburg erfolgt, dann der feierliche Zug zur Theaterkirche. Die Trauerrede dort hielt der k\u00f6nigliche Hofkapell-Direktor und Stifts-Propst Dr. Ignaz D\u00f6llinger.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich hatte Ludwig I. geplant, in dem 1838 wieder begr\u00fcndeten Benediktinerkloster Scheyern, eine Grabkapelle als Grablege f\u00fcr das K\u00f6nigshaus zu erbauen. Das Projekt scheiterte daran, dass im Vorfeld von Rom bestimmt wurde, dass f\u00fcr die evangelische verstorbene K\u00f6nigin kein Trauergottesdienst abgehalten werden d\u00fcrfe. 1857 wurde der Sarg der K\u00f6nigin in die St. Bonifaz-Kirche, vom K\u00f6nig zu seiner Grablege bestimmt, \u00fcberf\u00fchrt. Der Sarg durfte aber nicht durch die katholische Kirche getragen werden. So wurden die Stufen am Kirchenportal abgetragen und der Katafalk durch eine \u00d6ffnung in der Au\u00dfenmauer in die Gruft geschoben.<\/p>\n<p>Fast 150 Jahre ruhte K\u00f6nigin Therese von Bayern in ihrer Gruft unter dem Sarkophag Ludwig I. Um das Jahr 2000 gab es \u00dcberlegungen, K\u00f6nigin Therese umzubetten. Daf\u00fcr stark gemacht hatten sich sowohl Pater Augustinus Bauer, der Pfarrer von St. Bonifaz, als auch der evangelische Regionalbischof Martin Bogdahn. Dieser fragte im Haus Wittelsbach an, ob die protestantische K\u00f6nigin nicht aus ihrer \u201eherabw\u00fcrdigenden Lage\u201c befreit werden k\u00f6nnte. Der Bischof fand Geh\u00f6r und es begann die Planung f\u00fcr eine Umbettung der K\u00f6nigin.<\/p>\n<p>Am 12. November 2002 war es dann soweit: Thereses inzwischen stark besch\u00e4digter Zinksarg wurde in aller Stille und ohne gro\u00dfes Protokoll aus der Gruft hochgeholt und in einen eigens angefertigten Marmorsarkophag gelegt, der in der R\u00fcckwand hinter dem K\u00f6nigssarkophag eingelassen wurde. Der evangelische Landbischof Johannes Friedrich und Odilo Lechner, der Abt von St. Bonifaz, segneten die neue Grablege der K\u00f6nigin. Das Haus Wittelsbach hatte zwei schlichte gr\u00fcne Kr\u00e4nze bringen lassen. Franz Herzog von Bayern, der Chef des Hauses Wittelsbach, verfolgte die Zeremonie, zu der 15 Mitglieder des k\u00f6niglichen Hauses gekommen waren. Es sei doch eine \u201erecht unsch\u00f6ne Situation\u201c gewesen, sagte der Herzog, wie seine Vorfahrin bestattet gewesen war.<\/p>\n<p>\u201eDie K\u00f6nigin ist rehabilitiert\u201c, freute sich der Landesbischof Johannes Friedrich. Es ehre die Nachfahren des K\u00f6nigs. dass sie K\u00f6nigin Therese \u201ein einer Zeit, in der sich das Verh\u00e4ltnis von Protestanten und Katholiken grundlegend ge\u00e4ndert hat, posthum Gerechtigkeit widerfahren lassen.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Die Hohenzollernprinzessin aus Berlin &#8211; K\u00f6nig Marie von Bayern<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Prinzessin Marie Friederike Franziska Auguste Marie Hedwig von Preu\u00dfen (*<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/15._Oktober\">15. Oktober<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1825\">1825<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berlin\">Berlin<\/a> \u2020 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/17._Mai\">17. Mai<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1889\">1889<\/a> im Schloss Hohenschwangau) wurde durch Heirat mit dem sp\u00e4teren K\u00f6nig <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maximilian_II._Joseph_(Bayern)\">Maximilian II. Joseph<\/a> (1811-1864) im Jahr 1842 sp\u00e4ter K\u00f6nigin von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K\u00f6nigreich_Bayern\">Bavaria<\/a> und Mutter von zwei S\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Die evangelische Marie aus der Dynastie der Hohenzollern hatte eine bedeutende Ahnenreihe aufzuweisen. Sie kam aus der Familie K\u00f6nig Friedrich II. von Preu\u00dfen, den man den Gro\u00dfen nennt. Ihr Gro\u00dfvater war Friedrich Wilhelm II. von Preu\u00dfen (1744-1797). Aus dessen zweiter Ehe mit Friederike von Hessen-Darmstadt stammte Maries Vater Wilhelm (1783-1851). Maries Mutter war Prinzessin <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maria_Anna_Amalie_von_Hessen-Homburg\">Marianne von Hessen-Homburg<\/a> (1785\u20131846), Tochter des Landgrafen Friedrich V. von Hessen-Homburg und seiner Ehefrau Caroline von Hessen-Darmstadt (1746-1821).<\/p>\n<p>Mit 29 Jahren beschloss Maximilian, Kronprinz von Bayern, sich mit der 15j\u00e4hrigen Marie von Preu\u00dfen zu verm\u00e4hlen. Die Verlobung im Januar 1840 musste allerdings verschoben werden, weil Marie zu diesem Zeitpunkt an Masern erkrankt war. Bevor an die Hochzeitsfeier gedacht werden konnte, stand noch ein anderes Fest ins k\u00f6niglich preu\u00dfische Haus: die Konfirmation der Prinzessin. Zur gro\u00dfen Freude der ganzen Familie reiste der katholische Kronprinz von Bayern zur Konfirmation seiner Braut nach Fischbach in Schlesien, dem Sommersitz der hessischen, preu\u00dfischen und russischen Verwandtschaft. \u00dcber die Konfirmation schrieb Schelling, bei dem der Kronprinz einst studiert hatte: \u201eWelch eine Thatsache, dass der Erbe des bayerischen Thrones bei dem \u00f6ffentlichen aus innerstem Herzen abgelegten Religionsbekenntnis der evangelischen Prinzessin, seiner Braut, nicht als gleichg\u00fcltiger und kalter sondern als theilnehmender selbstbewegter Zeuge zugegen war!\u201c<\/p>\n<p>Die feierliche Verm\u00e4hlung fand am 5. Oktober 1842 im k\u00f6niglichen Schloss in Berlin statt. Bei der evangelischen Prokurativtrauung in Berlin kniete an der Seite der Braut ihr Vetter Wilhelm Prinz von Preu\u00dfen \u2013 der sp\u00e4tere Kaiser Wilhelm I. \u2013 als Vertreter des bayerischen Br\u00e4utigams.<\/p>\n<p>Sieben Tage nach der evangelischen Trauung wurden Marie und Maximilian in der Allerheiligen-Hofkirche in M\u00fcnchen von Erzbischof von M\u00fcnchen-Freising Lothar Anselm von Gebsattel getraut.\u00a0 Nun begann eine Ehe, die durchaus einem Gleichklang der Seelen glich. Drei Jahre nach der Verm\u00e4hlung kam Erbprinz Ludwig zur Welt, in den Revolutionswirren von 1848 Prinz Otto. Da Maximilian II. wegen seines angeschlagenen Gesundheitszustandes oft in Italien weilte, schrieb er seiner Frau 243 Briefe.<\/p>\n<p>K\u00f6nigin Marie wurde in Bayern zur Sympathietr\u00e4gerin. K\u00f6nig Ludwig I. nannte sie, die einzige seiner Schwiegert\u00f6chter, die eine Bayerin geworden ist. Marie war \u00fcberzeugt, dass es eine der wichtigsten Aufgaben der Zeit sei, einer zunehmenden Armut im Land entgegenzuwirken. Marie f\u00f6rderte tatkr\u00e4ftig die evangelische Gemeinde in M\u00fcnchen, war an der schnellen Entwicklung der \u201eInneren Mission\u201c und der Ansiedlung der Diakonissen federf\u00fchrend und es kam zur Gr\u00fcndung vieler Hilfsvereine. Die K\u00f6nigin trat f\u00fcr die Abschaffung der Kinderarbeit ein, was allerdings zu jener Zeit an dem \u201eheiligsten Recht\u201c der Eltern in der Verf\u00fcgung \u00fcber ihre Kinder scheiterte. Das strahlende Gl\u00fcck zerbrach j\u00e4h am 10. M\u00e4rz 1864. K\u00f6nig Maximilian II. lag auf der Totenbahre. Nur 22 Ehejahren waren dem Paar beschieden und Marie wurde mit 39 Jahren Witwe.<\/p>\n<p>Maries Witwensitz wurde Schloss Hohenschwangau. Was sie dort sehr vermisste, das waren ein evangelischer Pfarrer und ein evangelischen Gottesdienst in unmittelbarer N\u00e4he. Marie hielt sich damals oft in Elbigenalb, dem sogenannten Residenzdorf der K\u00f6nigin, auf und schloss sich dort dem Lechtaler Priester Georg Lechleitner an. Er gab ihr Religionsunterricht nach katholischem Verst\u00e4ndnis und gewann gro\u00dfen Einfluss auf sie. Im Oktober 1874 besuchte sie Dr. Daniel von Haneberg, Bischof von Speyer, in Hohenschwangau. Die Gespr\u00e4che mit den geistlichen Herren scheinen endg\u00fcltig daf\u00fcr ausschlaggebend gewesen zu sein, dass sich die K\u00f6nigin entschloss, zu konvertieren. Als Tag ihrer Konversion w\u00e4hlte sie ihren 32. Hochzeitstag, den 12. Oktober 1874 \u2013 der zugleich der Namenstag ihres verstorbenen Gemahls war, und zwar In der Pfarrkirche von Waltenhofen in der Gemeinde Schwangau. Am 28. Oktober stimmte Papst Pius IX. der Konversion zu.<\/p>\n<p>K\u00f6nig Ludwig II. missbilligte den Schritt seiner Mutter, sein Bruder Otto, der in Waltenhofen anwesend war, nannte es, \u201eeine rechte Gnade von Gott! Die Mutter war gleich nach dem \u00dcbertritt heiter und man sah ihr die innere Zufriedenheit u. Seelenruhe gleich an! &#8211; Gott segne sie immerdar!\u201c<\/p>\n<p>Zwei Tage nach der Konversion, am 22. Oktober, vollzog der Bischof von Augsburg, Pankratius von Dinkel, die Firmung der K\u00f6nigin. Ihre Firmpatin war Ludovika, Gemahlin von Herzog Max in Bayern.<\/p>\n<p>Traurig reagierte in Berlin Kaiser Wilhelm I., nachdem ihn Marie von ihrem Schritt unterrichtet hatte. Der Kaisers Antwortbrief hat zwei Schwerpunkte. Im ersten spricht er von der evangelischen Familientradition und im zweiten Teil geht es um den gew\u00e4hlten Zeitpunkt der Konversion mitten im Kulturkampf.<\/p>\n<p>Marie hatte sieben Jahre wegen der Konversion mit sich gerungen und auch immer wieder mit dem\u00a0 evangelischen Oberkonsistorialrat Dr. Burger in M\u00fcnchen das Gespr\u00e4ch gesucht. Als sie nach vielen Jahren die Konversion r\u00fcckg\u00e4ngig machen wollte, musste ihr Dr. Burger mitteilten, dass man das \u201eBekenntnis nicht wechseln k\u00f6nne wie ein Hemd.\u201c<\/p>\n<p>Nach ihrer Konversion wurde Marie Mitglied der Rosenkranz-Bruderschaft, des Gebetsapostolates, der Corpus-Christi-Bruderschaft, des Ingolst\u00e4dter-Me\u00dfbundes. Sie lie\u00df sich in die Bruderschaft der Sieben Schmerzen Mari\u00e4 aufnehmen. \u201eSchmerzensmutter\u201c nannte das bayerische Volk, als sie nach Alt\u00f6tting pilgerte, um in der Gnadenkapelle vor der Herzurne ihres geliebten Sohnes Ludwig zu beten.<\/p>\n<p>Am 18. Mai 1889 schloss K\u00f6nigin Marie f\u00fcr immer die Augen, drei Jahre nach dem tragischen Tod ihres Sohnes Ludwig II. In ihrem Testament hatte sie bestimmt, dass sie im schmucklosen Kleid des Dritten Ordens vom Heiligen Franziskus mit dem Rosenkranz in der Hand bestattet werden w\u00fcnsche.<\/p>\n<p>Auf der erst einen Monat sp\u00e4ter er\u00f6ffneten Bahnlinie F\u00fcssen-Biesenhofen trat die tote K\u00f6nigin ihre Fahrt nach M\u00fcnchen an. Marie ruht in der Theatinerkirche an der Seite ihres Gemahls.<\/p>\n<p>Am 21. September 1889 berichteten die Zeitungen ausf\u00fchrlich von der \u00dcberf\u00fchrung des Herzens der K\u00f6niginmutter Marie von Bayern nach Alt\u00f6tting, die Prinzregent Luitpold angeordnet hatte. Die Silberurne dort tr\u00e4gt das Wappen Bayerns, \u00fcberragt von der K\u00f6nigskrone und ist geziert mit einem Kranz von Alpenrosen und Edelwei\u00df. Die Herzen der evangelischen K\u00f6niginnen von Bayern blieben in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Exkurs: Die Habsburger Prinzessin aus Wien \u2013 K\u00f6nigin Marie Therese von Bayern<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Marie Therese Henriette Dorothea, Erzherzogin von \u00d6sterreich-Este und Prinzessin von Modena<\/p>\n<p>(*2. Juli 1849 Br\u00fcnn +3. Februar 1919 Schloss Wildenwart) war die einzige katholische bayerische K\u00f6nigin. 1868 wurde sie die Gemahlin von Prinz Ludwig von Bayern (1845-1921), dem sp\u00e4teren K\u00f6nig Ludwig III. von Bayern (1913-1919). Mit 68 Jahren erst wurde sie dann K\u00f6nigin von Bayern und somit die von vielen lang ersehnte katholische Landesmutter. Dem K\u00f6nigspaar wurden 13 Kinder geboren.<\/p>\n<p>Marie Therese war ihrer Abstammung nach gleich in mehrfacher Hinsicht Habsburgerin. Ihre Mutter war Elisabeth, Erzherzogin von \u00d6sterreich (1831-1903), ihr Vater Ferdinand Erzherzog von \u00d6sterreich-Este, Prinz von Modena (1821-1849), der im Jahr der Geburt von Marie Therese eine Typhusepidemie zum Opfer fiel. Durch die zweite Verm\u00e4hlung ihrer Mutter mit Erzherzog Karl Ferdinand (1818-1874) bekam Marie Therese die Halbgeschwister Christine, die sp\u00e4tere K\u00f6nigin von Spanien, und die Erzherz\u00f6ge Friedrich, Karl Stephan und Eugen. Am 5. November 1921 wurde das tote K\u00f6nigspaar nach einem 51j\u00e4hrigen Treuebund in der Wittelsbacher F\u00fcrstengruft im Dom zu Unserer Lieben Frau in M\u00fcnchen beigesetzt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201e\u00dcber die M\u00e4nnlichkeit in der bayerischen Geschichte sind schon Bibliotheken geschrieben worden und die bayerische Geschichte ist fast zu G\u00e4nze patriarchalisch-m\u00e4nnlich verstanden und gedeutet worden.\u201c Als der bedeutende Historiker Karl Bosl 1981 diese Formulierung w\u00e4hlte, begann so allm\u00e4hlich die Erkenntnis, dass ohne die Beachtung des Lebens und Wirkens von Frauen unsere Geschichtssicht \u201eeinseitig, eng und&hellip;<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":32556,"menu_order":515,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-104071","media-library","type-media-library","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - 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