{"id":104089,"date":"2025-04-23T10:02:20","date_gmt":"2025-04-23T08:02:20","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=104089"},"modified":"2025-04-23T10:02:22","modified_gmt":"2025-04-23T08:02:22","slug":"der-heilige-horizont-des-herzens-perspektiven-einer-trinitarischen-soteriologie","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/der-heilige-horizont-des-herzens-perspektiven-einer-trinitarischen-soteriologie\/","title":{"rendered":"Der Heilige Horizont des Herzens"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Aktuelle Fragehorizonte<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir leben in einem digitalen Zeitalter. Unser Lebenslauf und unsere Facebook-Chronik sollen gef\u00fcllt und m\u00f6glichst l\u00fcckenlos fortgeschrieben werden. Junge Menschen haben heute beruflich wie privat so viele M\u00f6glichkeiten wie nie zuvor und drohen gerade unter der Last scheinbar unbegrenzter Optionen zu zerbrechen. Wof\u00fcr setzen wir unsere kostbare Zeit ein?<\/p>\n<p>Latenter Rechtfertigungsdruck und Perfektionismus schaffen eine oft grausame Druckkulisse von Leistungsstandards und zeitlicher Optimierung. Das nur schwer greifbare Ph\u00e4nomen des \u201eBurn-out\u201c gilt bereits als eine Art Volkskrankheit. \u00c4hnlicher Druck entsteht durch Ideale von Werbung, Photoshop und Instagram. Um ihnen zu entsprechen, gibt man einem Beauty- und Fitnesskult nach. Die Grenzen zwischen gesunder Selbstoptimierung und krankhafter Selbst\u00fcberforderung sind dabei flie\u00dfend. Der K\u00f6rper wird f\u00fcr viele zum Kultobjekt und Hassobjekt zugleich. Denn Beach-Body, Lifestyle- und Modetrends haben teils gravierende Schattenseiten. Essst\u00f6rungen und Depressionen, Minderwertigkeitskomplexe und Mobbing sind nicht nur ein Thema an Schulen, sondern in unserer gesamten Gesellschaft.<\/p>\n<p>Wer viele Entfaltungsm\u00f6glichkeiten und Potentiale hat, <em>must<\/em> diese doch m\u00f6glichst optimal nutzen, hei\u00dft es. Was mit der vermeintlich optimierten F\u00f6rderung in Kindergarten oder Schule beginnt, findet seine Analogie in der Lebens- und Freizeitgestaltung. Man lebt vom jeweils n\u00e4chsten Event und jagt von Selfie zu Selfie, um das Album des Lebens auszuf\u00fcllen. Man will am liebsten <em>alles<\/em> in diesem Leben einholen, nicht nur leben, sondern <em>erleben<\/em>.<\/p>\n<p>Sind wir nicht geradezu verpflichtet zum Konsum und Genuss an der Tafel des Lebens, bevor das Verfallsdatum der scheinbar unbegrenzten K\u00f6stlichkeiten abgelaufen ist? Wer dies nicht tut, nicht will oder einfach nicht kann, gilt im jugendlichen Jargon auch gerne als \u201eOpfer\u201c.<\/p>\n<p>In der Vielfalt dieser Ph\u00e4nomene spiegelt sich eine Angst des Ungen\u00fcgens und des Versagens angesichts des M\u00f6glichen oder Unm\u00f6glichen. Sie ist charakteristisch f\u00fcr eine immer schneller beschleunigende, reiz\u00fcberflutete und funktionalisierte Welt der Komparative. Immer mehr, immer h\u00f6her, schneller, weiter, effektiver. K\u00f6rperlich, zeitlich, beruflich: Optimierung und Wachstum.<\/p>\n<p>Die Angst des Ungen\u00fcgens und Versagens wirft die Frage auf, wie all die hohen Erwartungen mit uns und unseren Schw\u00e4chen vers\u00f6hnt werden k\u00f6nnen. Wer oder was f\u00e4ngt uns auf, wenn wir hinter den gesellschaftlichen oder moralischen Idealen zur\u00fcckbleiben? Worin liegen Sinn und Ziel unseres Lebens, das so selten ein ideales ist? Was kann es erf\u00fcllen, wenn es nicht vergeblich sein soll? Was tr\u00e4gt uns in Freude und Hoffnung, Trauer und Angst? Was tr\u00e4gt uns \u2013 \u00fcber unsere Grenzen und die Grenze des Todes hinaus?<\/p>\n<p>Der Mensch ist ein fragendes und fragw\u00fcrdiges Wesen. In Zeiten k\u00fcnstlicher Intelligenz und maschineller Perfektion wird seine vermeintliche Unzul\u00e4nglichkeit umso dr\u00e4ngender bewusst. Was oder wer rechtfertigt mich und mein Dasein und welchen Anspr\u00fcchen soll es gen\u00fcgen?<\/p>\n<p>Das Christentum h\u00e4tte ein erl\u00f6sendes Evangelium, eine frohe und befreiende Botschaft f\u00fcr die bedr\u00fcckenden \u00c4ngste unserer Zeit. Aber man scheint nicht in der Lage, es angemessen zu kommunizieren. F\u00fcr viele Menschen ist das christliche Verst\u00e4ndnis von Erl\u00f6sung heute kaum nachvollziehbar. Und genau darauf zielt heutige Soteriologie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Soteriologie \u2013 worum es dabei geht<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Alle Dogmen des Christentums lassen sich letztlich auf <em>eine<\/em> urspr\u00fcngliche Grunderfahrung zur\u00fcckf\u00fchren: Die feste \u00dcberzeugung der Urgemeinde, dass Gott selbst sich <em>durch<\/em> seinen Christus f\u00fcr <em>uns<\/em> in der Geschichte offenbart hat, um uns <em>in<\/em> seinem Geist auf den <em>Weg des Lebens<\/em>, d.h. der Liebe und Gemeinschaft mit ihm zu f\u00fchren. Auf diesem Kern gr\u00fcndet die Fixierung und Tradierung des Evangeliums. Darauf basieren alle dogmatischen Aussagen der ersten Konzilien sowie die Argumentationen der Kirchenv\u00e4ter.<\/p>\n<p>Bei der Entfaltung und Entwicklung der zentralen Glaubensinhalte steht die Soteriologie immer im Zentrum. Die in ihrer konkreten Gestalt unerwartete und \u00fcberw\u00e4ltigende Erfahrung des erl\u00f6senden Wirkens Gottes durch Jesus, den Messias, wird in der realen Pr\u00e4senz seines Geistes gleichsam zur Mutter aller Dogmen.<\/p>\n<p>Die Soteriologie versteht sich dabei als erhellende Rede vom Heil, von der \u03c3\u03c9\u03c4\u03b7\u03c1\u03af\u03b1 des Menschen durch Gott. Der griechische Begriff \u03c3\u03c9\u03c4\u03b7\u03c1\u03af\u03b1 kann Heil, Rettung, Erhaltung, Wohlergehen, Sicherheit, Dauer, Bestand etc. umschreiben. Das Verbum \u03c3\u1ff4\u03b6\u03b5\u03b9\u03bd hat entsprechende Konnotationen: gesund machen, retten, wiederherstellen, am Leben erhalten, gl\u00fccklich ans Ziel oder nach Hause f\u00fchren und bewahren.<\/p>\n<p>Aus biblischer Sicht ist der sich offenbarende und in seiner Liebe schenkende Gott selbst das Leben, die rettende und erf\u00fcllende Vollendung seines Gesch\u00f6pfes. Das hei\u00dft, Gott selbst ist das Heil des Menschen. Karl Rahner weist zurecht darauf hin, wenn er schreibt: \u201eVon daher ist an sich die ganze Theologie der Heilsgeschichte, von der die Lehre von \u201aGott an sich\u2018 \u2013 Theologie schlechthin \u2013 gar nicht ad\u00e4quat abgehoben werden kann, Soteriologie.\u201c Sie sollte daher auch \u201enie auf eine blo\u00dfe Lehre von der S\u00fcndenvergebung allein eingeschr\u00e4nkt werden.\u201c Die Rede von Erl\u00f6sung und Vollendung ist kein einzelner Traktat neben anderen, sondern der rote Faden, der alle Teilbereiche der Dogmatik miteinander verbindet.<\/p>\n<p>Erl\u00f6sung betrifft <em>not <\/em>nur S\u00fcnde und Schuld \u2013 das wird erst in der westlichen Theologie seit Augustinus das absolut dominante Thema, das alles andere \u00fcberlagert. Seitdem denkt man nur noch in juristischen Kategorien von schuldig und unschuldig \u2013 eben typisch r\u00f6misch.<\/p>\n<p>Erl\u00f6sung betrifft prim\u00e4r die Not und das Leiden der Menschen und muss daf\u00fcr sensibel sein. Sie betrifft <em>all <\/em>Dimensionen des Menschseins, negative und positive. Oft reden wir nur \u00fcber eine Erl\u00f6sung <em>from<\/em>\u2026, Befreiung <em>from<\/em>\u2026, also \u00fcber das Negative. Aber was ist eigentlich mit dem positiven Ziel? Die Theologie spricht hier vom Heil, also von der Rettung, Bewahrung und Erhaltung dessen, was gut ist und unser Leben wertvoll macht. Die Vollendung dessen, was jetzt vielleicht noch unheil ist. Was wird aus unseren Beziehungen \u00fcber den Tod hinaus? Was verleiht unserer Freundschaft, Treue, Liebe usw. Bestand? Was vollendet sie?<\/p>\n<p>Die Vollendung der gesamten Sch\u00f6pfung steht immer noch aus, darauf weist das Judentum uns zurecht immer wieder hin. Paulus wei\u00df noch darum, dass die gesamte Sch\u00f6pfung seufzt und in den Wehen liegt. Auch f\u00fcr Christen ist nicht einfach schon alles Friede, Freude, Eierkuchen\u2026 Die oft so triumphalistische Predigt, dass mit Jesu Kreuzestod alles schon erl\u00f6st sei, ist zynisch gegen\u00fcber allen, die heute noch leiden \u2013 das hat J. B. Metz zurecht betont.<\/p>\n<p>Die oft so fromm anmutende Fixierung des christlichen Erl\u00f6sungsglaubens auf Kreuz, S\u00fcnde und Schuld ist eine fatale Verengung des westlichen Erl\u00f6sungsverst\u00e4ndnisses, die Wesentliches ausblendet: Schon im Leben und in der Verk\u00fcndigung Jesu ereignet sich eine Befreiung und Erl\u00f6sung: In der Begegnung mit Jesus und seiner Botschaft, die ihn zwar ans Kreuz f\u00fchrt, aber sich nicht auf dieses Kreuz reduzieren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Jesus vermittelt eine Beziehung zu Gott, indem er die universale Liebe, die Gott ist, schon hier und jetzt erfahrbar, leibhaftig sp\u00fcrbar werden l\u00e4sst. In der Zuwendung zu den Armen, in der Vergebung und Vers\u00f6hnung, im gemeinsamen Feiern, Essen und Trinken, in der Pflege von Kranken und Sterbenden. Darin wird Gott als Dynamik der Liebe erfahrbar und unter uns neu wirksam \u2013 auch wenn ihre Erf\u00fcllung noch aussteht. Zugleich zeigt sich, wie weit diese Liebe wirklich tr\u00e4gt: Stark wie der Tod ist diese Liebe, die nun jeden Menschen pers\u00f6nlich anspricht.<\/p>\n<p>Die Zusage Gottes \u2013 sein Wort \u2013 ist durch Christus mit dem Schicksal jedes Menschen auf immer und ewig verbunden. Durch das Schicksal dieses <em>einen<\/em> Menschen spricht Gott <em>all<\/em> Menschen <em>als<\/em> Menschen an: Er wird durch ihn erfahrbar, sp\u00fcrbar pr\u00e4sent, inmitten unserer menschlichen Fragen und Sorgen, Not und Schuld. Papst Franziskus erinnert uns an diesen zentralen Kern des christlichen Glaubens: \u201eZuerst m\u00f6chte ich jedem die erste Wahrheit sagen: \u201aGott liebt dich.\u2018 Wenn du das schon mal geh\u00f6rt hast, egal, ich m\u00f6chte dich daran erinnern: Gott liebt dich. Zweifle nie daran, egal, was dir in deinem Leben passiert. Egal in welcher Lebenslage du dich befindest, du bist unendlich geliebt.\u201c\u00a0 (Christus vivit, Nr. 112)<\/p>\n<p>Dieses menschgewordene Wort Gottes, seine Zusage, zielt darauf, dass wir uns und unser Leben verwandeln lassen. Die Wandlung betrifft bei der sonnt\u00e4glichen Eucharistie nicht nur die Bedeutung von Brot und Wein, sondern auch die Gemeinde, uns selbst. Es geht um einen neuen Lebenswandel und ein Bewusstsein, aus dem heraus wir leben und uns befreit f\u00fcr andere einsetzen.<\/p>\n<p>Die westliche Theologie fixiert sich im Laufe der Zeit auf eine Bilanzierung von S\u00fcnde und Schuld und entwickelt daraus Theorien, die allm\u00e4hlich eine fatale Eigendynamik entwickeln. Dieses Denken verzerrte zunehmend das christliche Gottesbild. Pl\u00f6tzlich muss eine Schuld bei Gott bezahlt werden, biblische Motive werden v\u00f6llig aus dem Zusammenhang gerissen und mit rechtlichem Denken vermischt. Luther fragt sich verzweifelt: Wie bekomme ich einen gn\u00e4digen Gott? Und Friedrich Nietzsche fragt irgendwann leider zu Recht, was f\u00fcr ein perverser Glaube das eigentlich sei, wenn Gott unbedingt Christi Blut sehen will, um sich mit uns zu vers\u00f6hnen.<\/p>\n<p>All das entspricht aber gar nicht den Texten und der Botschaft der Bibel, wenn man alte Motive wie Opfer, S\u00fchne etc. nicht aus ihrem Zusammenhang rei\u00dft, sondern im Kontext des Kultes Israels liest und versteht. S\u00fchne hat nichts mit Vergeltung zu tun wie im germanischen Recht, sondern ist eine von Gott selbst geschenkte M\u00f6glichkeit des Neuanfangs \u2013 analog zu unserem Bu\u00dfsakrament. Will Gott Blut sehen? Nein! Blut kann nach dem Verst\u00e4ndnis des AT gar nicht geopfert werden. Eine genaue Analyse der Motive zeigt das ganz deutlich. Vielleicht wird aber auch in diesem Rahmen schon deutlich, warum ich die Rekonstruktion des biblischen, j\u00fcdisch-christlichen Gottesverst\u00e4ndnisses f\u00fcr <em>the<\/em> zentrale Aufgabe christlicher Soteriologie halte und warum ich in meiner Arbeit vor allem bei einer pr\u00e4zisen Analyse dieser sperrigen und heute dringend erl\u00e4uterungsbed\u00fcrftigen Motive Opfer und S\u00fchne ansetze, die in Liturgie und Lehre (leider) nach wie vor dominieren.<\/p>\n<p>Das Kreuz ist kein Erl\u00f6sungsmechanismus. Auf so eine Idee kommt nur, wer den Kreuzestod Jesu von seinem Leben und seiner Botschaft v\u00f6llig isoliert und die alttestamentlichen Motive, die zur Deutung seines Todes im Neuen Testament herangezogen werden, nicht mehr versteht. Die Aufarbeitung biblischer Grundlagen ist angesichts ihrer fatalen Rezeptionsgeschichte essentiell notwendig.<\/p>\n<p>In Jesus begegnet die bedingungslose Liebe des g\u00f6ttlichen Vaters, die sich an freie Adressaten wendet. Sie kann abgelehnt werden. Liebe zwingt nicht. Und doch zeigt sich ihre Macht, weil diese Liebe \u2013 Gott selbst \u2013 letztlich den l\u00e4ngeren Atem hat als Hass, Gewalt und Vernichtung. Die gesamte Existenz Jesu wird zum Zeichen einer ebenso grenzenlosen wie siegreichen Liebe. Ein Zeichen und Werkzeug Gottes, das nicht mehr \u00fcbersehen werden kann \u2013 wie auch immer man sich dazu verh\u00e4lt. Es ist eine universal offene Einladung, sich von dieser Liebe ber\u00fchren und verwandeln zu lassen, die uns unter die Haut geht, mitten ins Herz. Es w\u00e4re die prim\u00e4re Aufgabe der Kirche, die Sp\u00fcrbarkeit und Tragweite solcher Liebe zu transportieren: Vermittler, nicht Kontrolleure der Gnade zu sein, wie Papst Franziskus v\u00f6llig zu Recht betont (vgl. EG 47).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Perspektiven einer trinitarischen Soteriologie<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Nur grob seien drei Perspektiven skizziert, die sich im Anschluss an Karl Rahner entfalten lassen:<\/p>\n<p><strong>a)<\/strong> Im <strong>soteriologischen Zentrum<\/strong> steht das Mysterium schlechthin, das Heilige Geheimnis unserer Existenz, in das hinein sich der Mensch gelassen und gel\u00f6st \u2013 erl\u00f6st \u2013 loslassen kann und letztlich loslassen muss. Damit verbunden ist ein existentieller Exodus, ein Auszug in glaubender und liebender Hoffnung auf Gott hin, den Ursprung und das Ziel allen Lebens. Denn der biblische Gott sprengt die selbstgemachten G\u00f6tzen unserer Egoismen und Projektionen. Er unterwirft sich weder der menschlichen Vorstellung noch l\u00e4sst er sich in das Koordinatensystem gegenst\u00e4ndlichen Zugreifens und Begreifens einordnen. Nur die n\u00fcchterne Wahrnehmung und aktive Annahme des unverf\u00fcgbaren Mysteriums, das (scheinbar) stumm \u00fcber uns waltet, l\u00e4sst uns wahrhaft frei werden, um das M\u00f6gliche zu tun und das Unm\u00f6gliche Gott zu \u00fcberlassen. Ein Gott, der nach dem Zeugnis Jesu als barmherziger Vater jeden Menschen abgrundtief liebt und seine Sonne aufgehen l\u00e4sst \u00fcber Gut und B\u00f6se (vgl. Mt 5,43-48). Zur Offenheit f\u00fcr diesen Gott, \u00fcber den wir nicht verf\u00fcgen, geh\u00f6rt die liebende Annahme unserer selbst, unserer Grenzen und Begrenzungen, sowie des N\u00e4chsten in seiner letzten Unverf\u00fcgbarkeit. Der Mensch, der offen bleibt f\u00fcr den je gr\u00f6\u00dferen Gott, seinen Willen und sein undurchsichtiges Walten, erlangt die h\u00f6chste Freiheit, die denkbar ist: die innere Freiheit von sich selbst, dem Zwang seiner Ideale, Erwartungen und Eigeninteressen. All dies gelassen loszulassen \u2013 auch sich selbst \u2013 f\u00fchrt dazu, sich im Vertrauen auf Gott dieser Welt neu zuwenden zu k\u00f6nnen und die Not des Anderen zu sehen. Es ist eine unkalkulierbare Transzendenz, die uns \u00fcber uns selbst hinausf\u00fchrt. Nur der sich in diese Transzendenz hinein loslassende Mensch \u00fcberwindet die starren Grenzen seiner angstvollen Selbstbehauptung und seine krampfhafte Egozentrik zugunsten einer gel\u00f6sten und erl\u00f6sten Proexistenz: Er ist frei, um <em>f\u00fcr<\/em> den Anderen da sein zu k\u00f6nnen. Solche Liebe \u201emacht gl\u00fccklich; aber nur, wenn sie nicht ihr eigenes Gl\u00fcck sucht\u201c, so Karl Rahner. Sie verlangt einen Exodus des Egos, der nicht Gleichg\u00fcltigkeit oder resignative Selbstpreisgabe bedeutet, sondern echte Selbstwerdung durch vertrauende, hoffende und liebende Selbsttranszendenz, ohne das Ziel dieser Dynamik schon ausloten zu k\u00f6nnen. Sp\u00e4testens im Sterben, das das gesamte Leben schon durchwaltet, wird uns der Absprung ins Bodenlose abverlangt. Die Frage, ob wir uns in diese Unbegreiflichkeit und Unverf\u00fcgbarkeit loslassen k\u00f6nnen, ist eine Frage, die sich nicht erst am Ende stellt, sondern bereits mitten im Alltag: Kann ich mich auf den Anderen\/das Andere, das Undurchschaubare und nicht Beherrschbare einlassen?<\/p>\n<p>Das Potential einer theozentrischen Soteriologie, die diese offene Transzendenz in die Mitte r\u00fcckt und die existentielle Bedeutung des biblischen Gottesverst\u00e4ndnisses in seiner Tragweite erschlie\u00dft, ist enorm. Dies f\u00fchrt fast zwangsl\u00e4ufig in eine zweite Perspektive. Denn wer oder was gibt uns eigentlich die Zuversicht, dass der Weg in den unverf\u00fcgbaren \u2013 Heiligen \u2013 Horizont unserer liebenden Hoffnung wirklich gl\u00fcckt?<\/p>\n<p><strong>b)<\/strong> In der <strong>soteriologischen Vermittlung<\/strong> stellt sich die Frage, ob und inwieweit der Mensch das Wagnis seiner Existenz in Liebe \u00fcberhaupt eingehen kann. Was berechtigt zu der Hoffnung, dass unsere Selbstlosigkeit sich nicht in totaler Sinnlosigkeit verliert und wir letztlich doch die Dummen sind? Ist der Einsatz unserer Zeit f\u00fcr den Anderen nicht nur Zeitverschwendung? Bringt er nicht nur Leid und Schmerz? Wie lie\u00dfe sich die Liebe und ihr hoffender Exodus in das unverf\u00fcgbare Mysterium Gottes rechtfertigen? Was tr\u00e4gt unseren Vertrauensvorschuss, den Glauben an die Erf\u00fcllung solcher Liebe? Was oder wer schenkt uns die gelassene Freiheit von uns selbst f\u00fcr echte Proexistenz, ein Dasein-F\u00fcr? Damit ist der existentielle Zusammenhang zwischen unserer Gottesbeziehung und dem Messias erreicht, der uns die Macht der Liebe, die Gott ist, produktiv vor Augen f\u00fchrt. Das Ausma\u00df und die Wirksamkeit g\u00f6ttlicher Liebe begegnet dabei in der Barmherzigkeit des Gekreuzigten; aber ihre Tragweite und rettende Kraft ist f\u00fcr uns erst durch die Erfahrung seiner Vollendung in der Auferstehung greifbar. Der eschatologische Heilsmittler ist f\u00fcr Karl Rahner jene Existenz, durch die der siegreiche Durchbruch der Herrschaft Gottes endg\u00fcltig <em>f\u00fcr alle<\/em> Menschen greifbar, erl\u00f6send erfahrbar wird, insofern sie in diesem einen Menschen das Ziel und die Vollendung jedes Menschen erkennen: Ein Leben <em>in<\/em> der Liebe, die nicht nur Ausgrenzung, Hass und Gewalt, sondern auch die Grenzen des Todes durchbricht. In der Nachfolge Jesu ergibt sich schlie\u00dflich eine dritte Perspektive.<\/p>\n<p><strong>c)<\/strong> Die <strong>soteriologische Wandlung<\/strong> im Heiligen Geist, der immer schon als innere Dynamik der gesamten Heilsgeschichte auf die erl\u00f6sende Selbstoffenbarung Gottes hindr\u00e4ngt. Es ist der Geist des Trostes und der Freiheit, der Liebe und der Suche nach der Ausdr\u00fccklichkeit dessen, was im Herzen jedes Menschen immer schon wirksam ist. Der Mensch muss diese existentiale Bestimmung und Ausrichtung auf das geschichtlich greifbare Wort Gottes \u201enur\u201c zu einer frei vollzogenen existentiellen Haltung, zur Wirklichkeit <em>seines<\/em> Lebens werden lassen. Und zwar im Vertrauen darauf, dass diese unbedingt f\u00fcr uns da sein wollende Liebe tats\u00e4chlich alles \u00fcberwinden kann, wenn wir uns ihr \u00fcbereignen. Solche Liebe beseitigt zwar nicht die Schuld, das Leid und die Not dieser Welt \u2013 obgleich sie diese zu lindern vermag. Aber der Mensch kann in ihr <em>sp\u00fcrbar<\/em> Hoffnung sch\u00f6pfen, Beistand mitten im Elend \u2013 ein Licht in der Finsternis.<\/p>\n<p>Wer am Geiste Jesu teilhaben will, an seiner befreienden und erl\u00f6senden Liebe, der kann nicht anders als sich der Grenzenlosigkeit dieser Liebe anzuvertrauen. Daraus ergibt sich, wie Ch. Theobald betont, eine bestimmte Haltung der Gastfreundschaft als christlicher Lebensstil. Papst Franziskus macht deutlich, dass wir durch die Begegnung \u2013 oder Wiederbegegnung \u2013 mit der Liebe Gottes \u201evon unserer abgeschotteten Geisteshaltung und aus unserer Selbstbezogenheit erl\u00f6st\u201c werden, um uns selbst zu \u00fcberschreiten. Diese Haltung weckt in uns neue Sensibilit\u00e4t f\u00fcr die Sorgen und N\u00f6te unserer Mitmenschen (vgl. EG 8 f.).<\/p>\n<p>Das bedingungslose Angenommensein durch eine unbegreifliche Liebe, die <em>allen<\/em> Menschen zugedacht ist und jeden einzelnen in seiner Unverwechselbarkeit und Einzigartigkeit bejaht, die uns je pers\u00f6nlich anspricht, \u00fcber uns hinausf\u00fchrt, einen Horizont von Sinn und Hoffnung er\u00f6ffnet, den wir nicht erst selbst verdienen oder gew\u00e4hrleisten m\u00fcssen \u2013 das d\u00fcrfte eine zeitlos frohe Botschaft sein, die in einer Leistungsgesellschaft globaler M\u00e4rkte, zeitlicher Optimierung, funktionaler Nutzenmaximierung und \u00e4sthetischer Ideologisierung aktueller denn je ist. Dieses bedingungslose Angenommensein aus reiner Gnade gibt uns die Kraft und die Gelassenheit, unsere kostbare Zeit f\u00fcr andere einzusetzen, sie mit ihnen zu teilen und dabei Beziehungen zu kn\u00fcpfen, deren unendliches Geflecht in jener unsterblichen Wirklichkeit geborgen ist, die wir stammelnd Gott nennen.<\/p>\n<p>Christliche Erl\u00f6sung ist dabei kein fertiger Zustand, sondern eine befreiende und ermutigende Dynamik, auf die man sich einlassen muss, um sich selbst immer wieder gelassen loslassen zu k\u00f6nnen. Eine Haltung, die man nicht \u201ehat\u201c, sondern der man sich je neu anvertrauen muss. Das christliche Verst\u00e4ndnis von Erl\u00f6sung tr\u00e4gt die Signatur der Hoffnung. Aber wie w\u00fcrde Paulus sagen: Ich wei\u00df, worauf bzw. auf wen ich meine Hoffnung gr\u00fcnde. Es ist also eine begr\u00fcndete Hoffnung, die in der Ostererfahrung und festen \u00dcberzeugung gr\u00fcndet, dass die Macht der Liebe \u2013 Gott \u2013 st\u00e4rker ist als Hass und Vernichtung, st\u00e4rker sogar als der Tod. Und dies, meine Damen und Herren, ist und bleibt aus christlicher Sicht die \u201eMutter aller Dogmen\u201c.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuelle Fragehorizonte &nbsp; Wir leben in einem digitalen Zeitalter. Unser Lebenslauf und unsere Facebook-Chronik sollen gef\u00fcllt und m\u00f6glichst l\u00fcckenlos fortgeschrieben werden. Junge Menschen haben heute beruflich wie privat so viele M\u00f6glichkeiten wie nie zuvor und drohen gerade unter der Last scheinbar unbegrenzter Optionen zu zerbrechen. Wof\u00fcr setzen wir unsere kostbare Zeit ein? 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