{"id":104103,"date":"2025-04-23T12:07:43","date_gmt":"2025-04-23T10:07:43","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=104103"},"modified":"2025-04-23T12:07:45","modified_gmt":"2025-04-23T10:07:45","slug":"demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\/","title":{"rendered":"Demokratie braucht St\u00f6renfriede!"},"content":{"rendered":"<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab vor vielen Jahren diesen Satz, der sehr popul\u00e4r war: Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin. Dieser Satz hatte etwas geradezu unversch\u00e4mt Fr\u00f6hliches, weil damit ein einfacher Weg in eine Zukunft geboten war, bei der der Krieg tats\u00e4chlich dann gar nicht mehr stattfindet \u2013 mangels Protagonisten. Wenn ich auf die aktuelle politische Diskussion nicht nur in Deutschland, sondern in vielen westlichen L\u00e4ndern blicke, dann legt sich unweigerlich eine Abwandlung dieses Satzes nahe: Stell dir vor, es ist Demokratie, und keiner geht hin. Bischof Overbeck hat die Politikverdrossenheit und die W\u00e4hlerverdrossenheit angesprochen. Und in diesem speziellen Punkt bin ich tats\u00e4chlich mit Herrn Bischof vollkommen einig, wenn er sagt, Demokratie bestehe nicht nur aus Institutionen, sondern in erster Linie aus Demokraten, also handelnden Personen. Ohne handelnde Personen w\u00e4ren Demokratien leere H\u00fcllen, und eine Abstimmung mit den F\u00fc\u00dfen, die diese H\u00fcllen sich selbst \u00fcberl\u00e4sst, ist ja tats\u00e4chlich etwas, was wir beobachten k\u00f6nnen, zum Teil durch stille Abstinenz, zum Teil aber auch durch aggressive Abkehr. Und dann gibt es zum Teil die Tendenz, dass innerhalb einer Demokratie die Mittel oder die Angebote, die eine Demokratie macht, zur Abschaffung derselben missbraucht werden \u2013 dass also zum Beispiel die Meinungsfreiheit benutzt wird, um diese bis an die Grenze nicht nur des pers\u00f6nlichen Affronts, sondern bis an die Grenze der institutionellen Infragestellung auszunutzen.<\/p>\n<p>Wenn Demokratien Demokraten brauchen, dann brauchen sie Handelnde. Handelnde m\u00fcssen verf\u00fcgen \u00fcber Einstellungen und Haltungen. Haltungen haben nach guter alter philosophisch-theologischer Lehre \u2013 da sind wir ganz einig \u2013 zu tun mit T\u00fcchtigkeiten, mit F\u00e4higkeiten, mit einem Verm\u00f6gen, und auch mit Tugenden. Sie wissen vielleicht, dass das griechische Wort f\u00fcr Tugend oft auch ganz schlicht mit T\u00fcchtigkeit \u00fcbersetzt werden kann, also: etwas k\u00f6nnen. Und das K\u00f6nnen der Demokraten besteht tats\u00e4chlich in der Bereitschaft, ja geradezu in der Inbrunst, sich f\u00fcr diese Staatsordnung einzusetzen. Es ist sicher ein Problem einer weidwund geschossenen Demokratie heute, dass dieses Bewusstsein der t\u00e4glichen praktischen Erneuerung und Best\u00e4tigung von Demokratie sich bei den Demokraten oder denen, die sich daf\u00fcr halten, abgeschliffen hat, und zwar deshalb, weil sie eben f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich genommen worden ist mit der rosaroten Brille des post-1989-Bildes der Welt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das hei\u00dft also, es sind hier diese Tugenden, die wir brauchen. Nun m\u00f6chte ich heute aber \u00fcber St\u00f6renfriede reden: Die St\u00f6renfriede, die die Demokratie braucht, sind spezielle. Demokratie kann nicht alle St\u00f6renfriede brauchen, sondern nur bestimmte. Ich habe nun \u2013 das ist einer der Gr\u00fcnde, warum ich eingeladen worden bin \u2013 so ein ganzes riesengro\u00dfes Buch \u00fcber St\u00f6renfriede geschrieben und habe da vorgeschlagen, verschiedene Typen zu unterscheiden. Diese Unterscheidungen will ich Ihnen jetzt nicht ausbreiten \u2013 das w\u00fcrde zu lange dauern \u2013, aber doch kurz anrei\u00dfen. Mein Vorschlag ist, dass es eigentlich zwei Gruppen von St\u00f6renfrieden gibt, n\u00e4mlich die guten und die schlechten, und entsprechend braucht Demokratie nat\u00fcrlich nur die guten.<\/p>\n<p>Nun, was sind die schlechten St\u00f6renfriede? Es gibt zwei Typen, jedenfalls von der Demokratie her gesehen. Die schlechten St\u00f6renfriede sind diejenigen, die nur an sich denken, die also egozentrisch sind \u2013 etwa den Trittbrettfahrer \u2013, oder aber Sie sind schlecht, weil sie in der Masse agieren, also kollektivistisch agieren. Beides steht in einem Widerspruch zur Demokratie. Als Beispiel f\u00fcr die zweite Gruppe k\u00f6nnen Sie die meinetwegen faschistischen oder nationalsozialistischen Gruppen aus der deutschen und aus anderen europ\u00e4ischen Geschichten heranziehen. Als Beispiel f\u00fcr die erste Gruppe, die egozentrische, k\u00f6nnen Sie die Akteure der Finanzkrise heranziehen \u2013 also Menschen, die die Bereitschaft an den Tag legen, Institutionen zu untergraben um des pers\u00f6nlichen Vorteils willen, und dabei dann hoffen, dass sie sich irgendwie aus dem zusammenst\u00fcrzenden Haus herausziehen k\u00f6nnen, vielleicht auf irgendein Atoll in der Karibik oder im Pazifik, wo auch immer.<\/p>\n<p>Es gibt also diese schlechten St\u00f6renfriede; und vielleicht gibt es bei Ihnen auch so eine Art inneren Widerstand, sich \u00fcberhaupt vorstellen zu k\u00f6nnen, dass es so etwas wie gute St\u00f6renfriede gibt. Dieser Widerstand ist durchaus verst\u00e4ndlich, und zwar deshalb, weil dieses Wort St\u00f6renfried eigentlich kaum einen anderen Schluss zul\u00e4sst als den, dass man nichts von ihm halten kann. Der Friede ist etwas, das wir sch\u00e4tzen. Der, der den Frieden st\u00f6rt, den k\u00f6nnen wir nicht sch\u00e4tzen, sondern den m\u00fcssen wir bek\u00e4mpfen. Das ist das ultimativ Schlimmste, was man sich vorstellen kann: jemanden, der den Frieden st\u00f6rt. Aber es gibt im Deutschen diese Wendung vom falschen und vom faulen Frieden. Und es gibt auch im Englischen, obwohl es in den anderen Sprachen interessanterweise nie so ein richtiges Pendant zu dem Wort St\u00f6renfried gibt, bei einem Dichter 1605 den Ausdruck vom \u201ewicked peace\u201c, also dem b\u00f6sen Frieden (Samuel Daniel). Ein Scheinfrieden, das ist das, was er damals meinte.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft also, wir k\u00f6nnen uns einen St\u00f6renfried vorstellen, der dann in Ihrer Bewertung nicht mehr so schlecht abschneidet, wenn das, was er st\u00f6rt, gar nicht so gut ist, wenn also der Frieden faul ist oder falsch. Und wenn wir unsere Erinnerung an die Schulzeit mobilisieren, werden wir wahrscheinlich auch schnell Beispiele f\u00fcr solche Typen parat haben, d. h. Menschen, die es wagen, einen drakonischen Lehrer irgendwie frech anzugehen, und die dann auch bereit waren, die Sanktionen daf\u00fcr zu tragen \u2013 und die wir dann daf\u00fcr bewundert haben: einen St\u00f6renfried. Es gibt also bewundernswerte St\u00f6renfriede. Und damit bin ich eben bei der Seite der guten St\u00f6renfriede, die es aus meiner Sicht eben auch gibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn wir jetzt von diesen allgemeinen \u00dcberlegungen noch einmal konkret auf die Demokratie schauen, dann glaube ich, dass man da \u2013 auf der Seite der guten St\u00f6renfriede \u2013 auch so zwei Typen unterscheiden kann. Man kann sie vielleicht danach unterscheiden, ob sie mehr an sich selbst arbeiten und bescheidener agieren, oder ob sie mehr aufs Ganze schauen und ambitionierter agieren. Also, nur mal als Beispiel erinnere ich an den gro\u00dfen liberalen Philosophen John Stuart Mill, der sich bitter dar\u00fcber beklagt, dass es in unserer Gesellschaft so etwas wie Konformismus gibt, und dass man inzwischen schon dem Niagara-Fall vorwirft, dass er kein holl\u00e4ndischer Kanal sei.<\/p>\n<p>Was er damit meinte war, dass es da diese gewaltige Bewegung dieses Wassers gibt, und die, die jetzt alles kanalisieren wollen, die halten das f\u00fcr falsch. Oder er hat davon gesprochen, dass eine Gesellschaft, in der das Exzentrische zum Vorwurf gereicht, nicht in einem gesunden Zustand sein k\u00f6nne. Im Englischen ist es noch interessanter; da hei\u00dft es \u201ein a wholesome state\u201c, dass also eine Gesellschaft, in der es keinen Exzentriker gibt, nicht ganz sei \u2013 was ja fast paradox ist. K\u00f6nnen Sie sich vorstellen, eine Gesellschaft \u2013 Sie m\u00fcssen sich eine Gesellschaft als Ganze vorstellen \u2013, die den, der ausb\u00fcchst, haben will, obwohl der ja eigentlich dauernd diese Vorstellung des Ganzen durcheinanderbringt. Dieses Bild, diese Bejahung des Exzentrischen, ist eine Urtugend (um dieses Wort auch in diesem Zusammenhang zu gebrauchen) einer beweglichen politischen Ordnung und einer Demokratie.<\/p>\n<p>Und dann gibt es nat\u00fcrlich noch ambitioniertere St\u00f6renfriede, die vielleicht verk\u00f6rpert werden von einer Figur wie Wilhelm Tell: \u201eDas Alte st\u00fcrzt, es \u00e4ndert sich die Zeit, \/ Und neues Leben bl\u00fcht aus den Ruinen\u201c (Friedrich von Schiller). Es handelt sich hier also um St\u00f6renfriede, die darangehen, eine ganze Ordnung anzugreifen, weil sie sie f\u00fcr falsch halten, und eine andere an ihre Stelle setzen wollen. Das ist nat\u00fcrlich haupts\u00e4chlich in der Kampfphase der Demokratie so gewesen, dass man diese Grundsatzfrage so gestellt hat.<\/p>\n<p>Aber ich will vielleicht an einen Menschen erinnern, der in einem kleinen Ort in den USA gelebt hat und ein schrecklicher Eigenbr\u00f6tler war, n\u00e4mlich Henry David Thoreau, der Erfinder des zivilen Ungehorsams. Dieser Mann ist kurz vor dem amerikanischen B\u00fcrgerkrieg gestorben, hat also die Sklavenbefreiung nicht mehr erlebt. Er hat sich ungeheuer \u00fcber die Sklaverei erregt, und nicht nur das: er hat auch etwas dagegen getan. Er hat also die Sklaven, die aus den S\u00fcdstaaten entflohen waren, bei sich versteckt, was damals ein Rechtsversto\u00df war, und er hat sich geweigert, Steuern zu bezahlen f\u00fcr dieses damals ganze Amerika, das auf einem faulen Kompromiss basierte, wonach die Sklaverei im S\u00fcden erlaubt war und im Norden nicht. Aber nat\u00fcrlich hie\u00df das, dass der ganze Staat diese Sklaverei als mindestens legal mittr\u00e4gt, bis eben zum Ausbruch des B\u00fcrgerkrieges. Er hat dann gesagt, dass diejenigen, die Steuern zahlen, die Menschenverachtung unterst\u00fctzen; deshalb zahle er sie nicht \u2013 und jeder, der die Steuern bezahlt, unterst\u00fctzt die Verachtung von 6 Millionen Menschen.<\/p>\n<p>Ich glaube also, dass wir uns daran gew\u00f6hnen m\u00fcssen, dass in der Geschichte der Demokratie diese Art von Krisen, Herausforderungen und Verwandlungen eigentlich immer auf die Tagesordnung geh\u00f6rt haben. Wir haben auch die gro\u00dfen Theoretiker, die sich in dieser Weise ge\u00e4u\u00dfert haben. Ich will vielleicht nur ein Zitat bringen, weil es in einem besonderen Moment, n\u00e4mlich kurz vor 1933, verfasst worden ist, und zwar von dem gro\u00dfen \u00f6sterreichisch-deutschen Juristen Hans Kelsen, der dann ins Exil getrieben wurde. Er hat mit die sch\u00f6nsten Texte \u00fcber Demokratie im 20. Jahrhundert geschrieben, darunter den Satz: \u201eDie Einheit oder das Ganze des Staates ist kein ruhender Zustand, sondern ein sich immer wieder erneuernder Prozess, keine statische, sondern eine dynamische Einheit. Die Rechtsordnung ist ein ewiger Prozess, in dem sich der Staat immer wieder von neuem erzeugt.\u201c Hans Kelsen hat also kurz vor 1933 etwas gemacht, wo man sich doch eigentlich fragt, ob der nichts Besseres zu tun hatte? H\u00e4tte er nicht besser sagen sollen, dass wir jetzt nicht dieses Dynamische und dieses sich immer wieder neu Erzeugende zu betonen haben, sondern dass wir verteidigen m\u00fcssen, was wir haben?<\/p>\n<p>Trotzdem hat er genau diese Sache gesagt, und das ist etwas, wo wir heute auch z\u00f6gern. W\u00fcrden wir das denn heute genauso sagen wie Kelsen? Wir w\u00fcrden doch wahrscheinlich eher sagen: wir m\u00fcssen retten, was zu retten ist, wir m\u00fcssen irgendwie versuchen, die Institutionen zu st\u00e4rken und im Zweifelsfall sie auch gegen die Menschen verteidigen, die sich von ihnen abkehren. Nur, dass wir dann am Schluss das Problem haben, dass wir Institutionen haben ohne Menschen, die sie unterst\u00fctzen, oder vielleicht immer weniger. Also, das hei\u00dft, die Idee, die bei dem Kelsen-Satz dahintersteckt, l\u00e4uft darauf hinaus, dass es keinen anderen Weg gibt f\u00fcr eine Demokratie, die diesen Namen verdient, als sie offensiv zu deuten als einen Prozess und nicht als einen Zustand. Und das ist etwas, was gerade in Zeiten der Krise, wo wir ja eigentlich nichts Bewegliches, sondern Halt suchen, etwas schwer zu lernen bzw. schwer auszuleben ist. Und deshalb lohnt hier die Erinnerung an einen, der damals alle Gr\u00fcnde gehabt h\u00e4tte, eben nicht so zu sprechen, wie er es doch getan hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>IV.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt also durchaus auch eine gef\u00e4hrliche Tendenz bei vielen, die jetzt heute \u00fcber die Krise der Demokratie sprechen, n\u00e4mlich die Tendenz, auf die Institutionen zu schauen und die Institutionen gegen die Bev\u00f6lkerung zu verteidigen. Meine These ist, dass genau diese Tendenz nach hinten losgehen kann und dazu f\u00fchrt, dass die Menschen sich dann erst recht von dieser Ordnung abkehren, weil sie dann n\u00e4mlich st\u00e4ndig Argumente pr\u00e4sentiert bekommen, die letzten Endes auf ein langw\u00e4hrendes Muster in der Geschichte zur\u00fcckgehen, n\u00e4mlich, dass das Volk eigentlich zu bl\u00f6d ist zum Regieren. Es gibt seit dem 18. Jahrhundert eine unz\u00e4hlige Male wiederholte Denkfigur, die darauf hinausl\u00e4uft, dass das Volk das wilde Tier ist. So wird es da genannt und begegnet uns bis heute in ganz vielen Varianten, dass man eigentlich die Demokratie, die Institution, vor diesem Volk sch\u00fctzen muss.<\/p>\n<p>Wenn man genau das tut, und das haben auch schon Leute im 18. und 19. Jahrhundert direkt selbst gesagt, zum Beispiel Thomas Jefferson und Alexis de Tocqueville und solche Leute, genau wenn man das tut, wenn man also den Staat und die Institutionen vor dem Volk sch\u00fctzt, dann erreicht man den gegenteiligen Effekt, dann produziert man n\u00e4mlich erst das Volk, was sich dumm verh\u00e4lt und nicht oder falsch entscheidet, sich heraush\u00e4lt, sich irgendwie am Schluss mit seiner Wut gegen diese Institutionen kehrt. Zum Teil gibt es heutzutage diese Tendenz \u2013 ein zentrales Stichwort in diesem Zusammenhang ist <em>Expertendemokratie<\/em> \u2013, zu sagen: wir sind eigentlich zu bl\u00f6d um zu wissen, was wir tun wollen; also m\u00fcssen die anderen das entscheiden. Blo\u00df, dass Experten das bekanntlich dann doch nicht so aus reiner Weisheit heraus richtig wissen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>V.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir brauchen letzten Endes also, in alternativloser Hoffnung, das Volk f\u00fcr die Demokratie, also auch diese Bereitschaft, in diese schwierigen Prozesse der Verteidigung, der Bew\u00e4hrung der Demokratie an der Basis heranzugehen. Deshalb gibt es Helden, Helden der Demokratie. Die guten St\u00f6renfriede also, aber auch andere, n\u00e4mlich die guten Demokraten, die jetzt nicht st\u00f6ren, sondern erhalten. Da ich nun gerade ein Buch mit dem Titel \u201eWarum Demokratien Helden brauchen\u201c fertiggeschrieben habe, m\u00f6chte ich Sie aus dieser philosophischen Rhapsodie entlassen, indem ich eben diese Unterscheidung auch als Friedensangebot f\u00fcr die Diskussion unterbreite. Ich glaube, dass es zwei Typen gibt, die wir heutzutage haben in der Demokratie, und zwar Typen, die man vielleicht Helden der \u00dcbererf\u00fcllung nennen k\u00f6nnte, und Typen, die man Helden der \u00dcberwindung nennen k\u00f6nnte. Beide Arten von Heldentum sind f\u00fcr uns existenziell.<\/p>\n<p>Die Helden der \u00dcbererf\u00fcllung sind diejenigen, die sich genau die Verteidigung der Demokratie zur Aufgabe gemacht haben, ohne dabei aber die Ordnung, die besteht, irgendwie in Frage stellen zu wollen. Sie machen nur einen Schritt, den man nicht von allen verlangen kann, und setzen sich dabei pers\u00f6nlichen Risiken aus. Menschen wie Tu\u011f\u00e7e Albayrak zum Beispiel, die in Frankfurt zwei M\u00e4dchen vor der Bel\u00e4stigung gerettet hat und dann von dem T\u00e4ter nachts um drei totgeschlagen wurde. Oder auch die B\u00fcrgermeister in den sogenannten national befreiten Zonen in Ostdeutschland, aber auch B\u00fcrgermeister, denen die Reifen aufgeschlitzt worden sind wie der B\u00fcrgermeisterin Silvia Kugelmann in Kutzenhausen bei Augsburg. Sie hat dar\u00fcber in der ZEIT ein eindrucksvolles Gespr\u00e4ch gegeben. Es gibt also diese Helden der \u00dcbererf\u00fcllung; die tun etwas, was eigentlich wirklich unter Zivilcourage l\u00e4uft, wo man aber jetzt nicht sagen kann, die machen einfach nur ihre Pflicht. Die tun schon noch ein bisschen mehr als ihre Pflicht.<\/p>\n<p>Daneben gibt es die Helden der \u00dcberwindung, die immer noch daran erinnern, dass diese Ordnung vielleicht auch blinde Flecken hat, Schw\u00e4chen, und dass diese Demokratie immer unfertig bleibt. Dazu geh\u00f6rt sicher auch, da treffen sich nun unsere \u00dcberlegungen, jemand, der als Klima-Aktivist oder als Klima-Aktivistin auftritt. Da agieren n\u00e4mlich Leute, die uns wachr\u00fctteln und die uns dann auch eine ziemlich brutale Frage stellen. Diese Frage kann ich vielleicht in Ankn\u00fcpfung an etwas, was Herr Overbeck gesagt hat, nochmal stellen. Sie haben am Anfang Ihres Referats gesagt, wir m\u00fcssen in der Demokratie von der Mitte her denken, und haben damit eben die Warnung vor den Radikalen ausgel\u00f6st. Wenn wir jetzt an die junge Generation denken, dann wird man den Eindruck ja nicht los, dass, wenn die an die Mitte der Gesellschaft denken, in der wir uns befinden, sie manchmal das Gef\u00fchl haben, dass die Mitte stinkt, dass also zu wenig getan wird in dieser Mitte, zum Beispiel bezogen auf die Rettung der Sch\u00f6pfung. Und das ist dann der Punkt, an dem die Helden der \u00dcberschreitung auftreten, und nicht nur die Helden der \u00dcbererf\u00fcllung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. &nbsp; Es gab vor vielen Jahren diesen Satz, der sehr popul\u00e4r war: Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin. Dieser Satz hatte etwas geradezu unversch\u00e4mt Fr\u00f6hliches, weil damit ein einfacher Weg in eine Zukunft geboten war, bei der der Krieg tats\u00e4chlich dann gar nicht mehr stattfindet \u2013 mangels Protagonisten. Wenn ich&hellip;<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":32557,"menu_order":537,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-104103","media-library","type-media-library","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","focus-area-demokratie"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Demokratie braucht St\u00f6renfriede! - Katholische Akademie in Bayern<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Demokratie braucht St\u00f6renfriede! - Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"I. &nbsp; Es gab vor vielen Jahren diesen Satz, der sehr popul\u00e4r war: Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin. Dieser Satz hatte etwas geradezu unversch\u00e4mt Fr\u00f6hliches, weil damit ein einfacher Weg in eine Zukunft geboten war, bei der der Krieg tats\u00e4chlich dann gar nicht mehr stattfindet \u2013 mangels Protagonisten. Wenn ich&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-04-23T10:07:45+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Gesellschaft_Wirtschaft_Politik.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"872\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"490\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"14 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\\\/\",\"name\":\"Demokratie braucht St\u00f6renfriede! - Katholische Akademie in Bayern\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Gesellschaft_Wirtschaft_Politik.jpg\",\"datePublished\":\"2025-04-23T10:07:43+00:00\",\"dateModified\":\"2025-04-23T10:07:45+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Gesellschaft_Wirtschaft_Politik.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Gesellschaft_Wirtschaft_Politik.jpg\",\"width\":872,\"height\":490},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Demokratie braucht St\u00f6renfriede!\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"description\":\"Kirche braucht Debatte: \u201ekatholisch\u201c mit Blick auf das Ganze \u2013 und \u201eakademisch\u201c im Vertrauen auf die Kraft der Argumente\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"width\":496,\"height\":216,\"caption\":\"Katholische Akademie in Bayern\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/katholische.akademie.bayern\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Demokratie braucht St\u00f6renfriede! - Katholische Akademie in Bayern","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Demokratie braucht St\u00f6renfriede! - Katholische Akademie in Bayern","og_description":"I. &nbsp; Es gab vor vielen Jahren diesen Satz, der sehr popul\u00e4r war: Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin. Dieser Satz hatte etwas geradezu unversch\u00e4mt Fr\u00f6hliches, weil damit ein einfacher Weg in eine Zukunft geboten war, bei der der Krieg tats\u00e4chlich dann gar nicht mehr stattfindet \u2013 mangels Protagonisten. Wenn ich&hellip;","og_url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\/","og_site_name":"Katholische Akademie in Bayern","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/","article_modified_time":"2025-04-23T10:07:45+00:00","og_image":[{"width":872,"height":490,"url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Gesellschaft_Wirtschaft_Politik.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Estimated reading time":"14 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\/","name":"Demokratie braucht St\u00f6renfriede! - Katholische Akademie in Bayern","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Gesellschaft_Wirtschaft_Politik.jpg","datePublished":"2025-04-23T10:07:43+00:00","dateModified":"2025-04-23T10:07:45+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\/#primaryimage","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Gesellschaft_Wirtschaft_Politik.jpg","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Gesellschaft_Wirtschaft_Politik.jpg","width":872,"height":490},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/demokratie-braucht-stoerenfriede-wer-unsere-ordnung-foerdert-und-fordert\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Demokratie braucht St\u00f6renfriede!"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","name":"Catholic Academy in Bavaria","description":"Church needs debate: \"catholic\" looking at the whole - and \"academic\" trusting in the power of arguments","publisher":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization","name":"Catholic Academy in Bavaria","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","width":496,"height":216,"caption":"Katholische Akademie in Bayern"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/104103","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library"}],"about":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/media-library"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/104103\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":104105,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/104103\/revisions\/104105"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32557"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104103"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}