{"id":104380,"date":"2025-04-28T13:41:18","date_gmt":"2025-04-28T11:41:18","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=104380"},"modified":"2025-04-28T13:41:20","modified_gmt":"2025-04-28T11:41:20","slug":"der-wechselvolle-weg-vom-lusthaus-zur-staatskanzlei-muenchner-kulturbauten-in-der-nachkriegszeit","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/der-wechselvolle-weg-vom-lusthaus-zur-staatskanzlei-muenchner-kulturbauten-in-der-nachkriegszeit\/","title":{"rendered":"Der wechselvolle Weg vom Lusthaus zur Staatskanzlei"},"content":{"rendered":"<p>Ein Stadtgebilde ist etwas Dynamisches, nichts Statisches. Und doch gibt es im Stadtkern M\u00fcnchens nur wenige Standorte, die so vielen, vor allem vielartigen Nutzungs\u00e4nderungen und damit baulichen Ver\u00e4nderungen unterworfen waren wie der Untere Hofgarten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Herzogliches Sommerhaus\/Lustschl\u00f6sschen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>So zeigen Vogelschau-Stadtpl\u00e4ne des fr\u00fchen 17. Jahrhunderts \u00f6stlich der Hangkante, die noch heute den Hofgarten von seinem tiefer gelegenen Teil trennt, einen trapezf\u00f6rmigen Garten. In dessen Nordostecke erhob sich damals ein zweigeschossiges Sommerhaus mit westlich anschlie\u00dfendem Arkadengang und einem Brunnenhaus. Es handelte sich bei dieser Anlage um den von Bayernherzog Albrecht\u00a0V. in den 1560er Jahren f\u00fcr seine Gemahlin Anna von \u00d6sterreich geschaffenen \u201eneuen Lustgarten\u201c, den sp\u00e4ter so benannten Unteren Hofgarten. Der Wandelgang mit den toskanischen Rotmarmors\u00e4ulen wurde dann wohl unter Herzog Wilhelm\u00a0V. im sp\u00e4ten 16. Jahrhundert um eine zweite Arkadenreihe aufgestockt. Dieser Gangkomplex hat im Kern alle sp\u00e4teren Umgestaltungen \u00fcberdauert.<\/p>\n<p>Herzog Maximilian I. lie\u00df die obere Arkadenreihe dann als Nord- und Westeinfassung des bis 1617 angelegten Oberen Hofgartens fortf\u00fchren. Gleichzeitig erhielt der \u00e4ltere Untere Hofgarten als neuen Ostabschluss ein Lustschl\u00f6sschen. Es wurde von zwei Rechteckbauten pavillonartig flankiert, in deren n\u00f6rdliches das Sommerhaus Albrechts\u00a0V. einbezogen war. Die Ausdehnung, Zentrierung und Symmetrie dieses neuen Baukomplexes sollten Ma\u00dfstab auch f\u00fcr alle folgenden Bauten an dieser Stelle bis hin zur Staatskanzlei werden. Davor erstreckte sich ein gro\u00dfes querrechteckiges Wasserbecken, in dessen Mitte ein \u00fcber zwei D\u00e4mme oder Br\u00fccken zug\u00e4ngliches Inselchen lag. Das sieht man gut auf den Stichen von Michael Wening, die dieser um 1700 anfertigte. Weiter im Osten, an den Stadtb\u00e4chen, schloss sich ein gewerblicher Bereich mit zwei M\u00fchlen an. Ebenfalls unter Maximilian I. kam das beschriebene, bislang vorst\u00e4dtische Areal innerhalb der neuen Wallbefestigung M\u00fcnchens zu liegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Manufakturen und Kasernen<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Epoche der Aufkl\u00e4rung und des N\u00fctzlichkeitsdenkens brachte radikale Ver\u00e4nderungen f\u00fcr den Hofgarten, insbesondere f\u00fcr dessen Ostbereich, mit sich. Zun\u00e4chst wurde das mittlere und damit stattlichste der drei maximilianischen Gartenh\u00e4user bis 1769 von Karl Albert von Lespilliez zu einer kurf\u00fcrstlichen Seidenspinnerei umgebaut. An der s\u00fcdlichen Schmalseite des Parterres entstand 1796 zudem das dreifl\u00fcgelige sogenannte Seidenhaus, eine private Seidenbandweberei. Dieses Seidenhaus wurde 1803 vom Staat zur Nutzung als Artilleriekaserne angemietet und ging 1808 in Milit\u00e4rbesitz \u00fcber.<\/p>\n<p>Einen neuen, monumentalen Ostabschluss bekam der Hofgarten 1804\/07 durch die sogenannte Hofgartenkaserne. Der 189 Meter lange viergeschossige Zweckbau diente dem Infanterie-Leibregiment, den \u201eLeibern\u201c, als Unterkunft. Nach der hierzu 1801 angeordneten Trockenlegung des Hofgartenteiches konnte das Vorfeld dieser Kaserne zu einem Exerzierplatz eingeebnet werden. In der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts wurde die Hofgartenkaserne \u2013 angeblich aufgrund des feuchten Untergrunds \u2013 zunehmend zu einer gesundheitlichen Bedrohung M\u00fcnchens. Als dann in ihr im Sommer 1893 \u2013 nicht zum ersten Mal \u2013 eine Typhusepidemie ausbrach, an der rund 400 Soldaten erkrankten und 34 sogar starben, wurde umgehend ihre Schlie\u00dfung und die der benachbarten Seidenhauskaserne verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Zur Verbesserung der in vielerlei Hinsicht unbefriedigenden, ja, unw\u00fcrdigen Situation an der Hofgartenostseite waren im Verlauf des 19. Jahrhunderts mehrfach Vorschl\u00e4ge gemacht worden. So wollte schon Leo von Klenze das Kasernenareal durch Fortf\u00fchrung der Arkaden an der Ost- und S\u00fcdseite wieder in den Hofgarten integrieren. Dabei h\u00e4tte der \u00fcberm\u00e4chtige Kasernenkomplex einem wesentlich reduzierten Neubau aus Klenzes Hand weichen sollen. Auch bezog sich eine der drei Standortvarianten des Richard-Wagner-Festspielhauses, das von Gottfried Semper 1866\/67 im Auftrag K\u00f6nig Ludwigs II. geplant wurde, auf dieses Areal. Nach weiteren kontr\u00e4ren \u00dcberlegungen zu seiner zuk\u00fcnftigen Nutzung in den 1890er Jahren, so die m\u00f6gliche Errichtung eines Wagner-Theaters oder eines anderen Kulturbaus entschied sich das Kriegsministerium 1898, das st\u00e4dtebaulich zentral gelegene Gel\u00e4nde doch nicht an \u201eInvestoren\u201c, wie man heute sagen w\u00fcrde, zu ver\u00e4u\u00dfern, sondern es selbst neu zu bebauen, und zwar mit einem Museum zur Darstellung der Milit\u00e4rgeschichte Bayerns.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Bayerisches Armeemuseum<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Hierzu wurden dort 1899 die beiden inzwischen unbewohnten Kasernen abgebrochen. Bestehen blieben nur die Renaissancearkaden an der Nordseite des Terrains, da sie von Klenze nach 1846 mit dem alten, von ihm umgestalteten Hofgarten-Brunnhaus verbunden und von Eduard Riedel 1865\/66 mit dem Geb\u00e4ude des Kunstvereins \u00fcberbaut worden waren. Planung und Bauleitung des Armeemuseums hatte Ludwig Mellinger inne, Geheimer Oberbaurat im Kriegsministerium. Die Projektierung hatte bereits 1899 eingesetzt und wurde auch noch w\u00e4hrend der Bauarbeiten weitergef\u00fchrt, die am 8. Juni 1900 mit dem ersten Spatenstich begonnenen hatten. So wurde beispielsweise die endg\u00fcltige Gestaltung der Kuppel erst festgelegt, nachdem Mellinger1903 hierf\u00fcr eigens eine Studienreise nach Norditalien unternommen hatte.<\/p>\n<p>Schon im Herbst 1902 konnten die Dienstwohnungen im Nordfl\u00fcgel an der Galeriestra\u00dfe und 1904 das Hauptgeb\u00e4ude bezogen werden; der \u00fcberdimensionierte Kuppelbau wurde 1905 vollendet. Die feierliche Er\u00f6ffnung des ca. 177 Meter langen, durchaus martialisch wirkenden Monumentalbaus des Bayerischen Armeemuseums erfolgte am 12. M\u00e4rz 1905 durch Kronprinz Ludwig, den sp\u00e4teren K\u00f6nig Ludwig III. Gleichzeitig wurde Architekt Ludwig Mellinger in den Adelsstand erhoben. Wie andere damals neue Staatsgeb\u00e4ude M\u00fcnchens wie der Justizpalast, das Verkehrsministerium oder das Bayerische Nationalmuseum), die das Stadtbild mit ihren imposanten Aufbauten beherrschten, war auch das Armeemuseum als ein un\u00fcbersehbares Monument der Selbstdarstellung Bayerns zur Prinzregentenzeit zu verstehen. Zugleich erschien es dem neuen gro\u00dfst\u00e4dtischen Charakter der enorm gewachsenen Metropole als angemessen.<\/p>\n<p>Im jetzt wieder g\u00e4rtnerisch gestalteten westlichen Vorfeld des Armeemuseums entstanden nachtr\u00e4glich zwei passende Denkm\u00e4ler: Auf einer halbrunden Terrasse vor dem Mittelbau wurde am 12. M\u00e4rz 1911, dem 90. Geburtstag des Prinzregenten, das Reiterdenkmal des Herrschaftsbegr\u00fcnders der Dynastie in Bayern, Herzog Ottos I. von Wittelsbach, enth\u00fcllt. Nach dem Ersten Weltkrieg kam das Denkmal f\u00fcr die ca. 13.000 Gefallenen der Landeshauptstadt M\u00fcnchen hinzu.<\/p>\n<p>Bis 1939 wurde der Geb\u00e4udekomplex samt Armeemuseum, Armeebibliothek und Kriegsarchiv sukzessive der Wehrmacht unterstellt. Angeblich auf pers\u00f6nlichen Wunsch Adolf Hitlers hin sollte das Museum erweitert werden. Hierzu entwarf German Bestelmeyer 1940 einen Parallelbau, wobei die bisherige Kuppel einer neuen \u00fcber dem mittigen Zwischenbau h\u00e4tte weichen m\u00fcssen. Auch eine Orientierung des Museums mittels einer n\u00f6rdlich quer angef\u00fcgten \u201eHalle der Helden\u201c hin zu einem neuen gro\u00dfen Platz zwischen dem \u201eHaus der Deutschen Kunst\u201c und dem als Pendant hierzu geplanten \u201eHaus der Deutschen Architektur\u201c war angedacht. Realisiert wurde davon aber nichts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Zerst\u00f6rung des Museums im Zweiten Weltkrieg<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Beim ersten Tages-Luftangriff der Amerikaner auf M\u00fcnchen am 18. M\u00e4rz 1944 wurde auch das Armeemuseum getroffen. Weitere Sch\u00e4den durch Brand- und Sprengbomben sollten folgen. Dabei wurden die Obergeschosse der Fl\u00fcgeltrakte fast v\u00f6llig zerst\u00f6rt, wogegen von Kuppelbau und den beiden Eckpavillons die Umfassungsmauern stehen blieben. Die Museumsbest\u00e4nde wurden, soweit noch vorhanden, 1945 vom Bayerischen Nationalmuseum \u00fcbernommen und fanden 1969 im heutigen Bayerischen Armeemuseum im Neuen Schloss zu Ingolstadt ihre endg\u00fcltige Bleibe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Schaffung des Altstadtrings<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Bereits im August 1945 stimmte der M\u00fcnchner Stadtrat einem an der Tradition orientierten Wiederaufbau der Stadt gem\u00e4\u00df den Vorschl\u00e4gen des damaligen Stadtbaurats Karl Meitinger zu, die dieser noch im Dezember desselben Jahres unter dem Titel \u201eDas neue M\u00fcnchen\u201c ver\u00f6ffentlichte. Dieses vision\u00e4re Expos\u00e9 sah unter anderem drei Ringstra\u00dfen von bis zu 70 m Breite zur Verkehrsentlastung der Innenstadt vor und stellte somit die Weichen f\u00fcr die Schaffung des Altstadtrings mit Blockrandbebauung. Was diesen Ring in H\u00f6he des Armeemuseums betrifft, so w\u00e4re er nach Meitinger etwas weiter \u00f6stlich verlaufen, h\u00e4tte also direkt auf das Haus der Kunst zugef\u00fchrt und somit vor dem Prinz-Carl-Palais einen breiten Streifen freigelassen. 1962 pr\u00e4sentierte dann nach dreij\u00e4hriger Planung ein Beratergremium ein Konzept f\u00fcr eine aufgelockerte und autogerechte Stadt, das zwar in etwa auf Meitingers Trassenf\u00fchrung fu\u00dfte, sich aber nicht mehr um vorhandene historische Strukturen k\u00fcmmerte.<\/p>\n<p>Auch wenn dieser Plan so nie umgesetzt wurde, f\u00e4rbte er doch auf den Stadtentwicklungsplan (\u201eJensen-Plan\u201c) von 1963 ab, der eine \u2013 nach Erwin Schleich \u2013 \u201ezweite Zerst\u00f6rung M\u00fcnchens\u201c zur Folge hatte. So wurden darin beispielsweise der autobahnartige Altstadtring in einer Schneise von aufgerissenen Geb\u00e4udebl\u00f6cken sowie der Verkehrsknoten vor dem Prinz-Carl-Palais \u00fcbernommen, wobei Belange der Fu\u00dfg\u00e4nger kaum Beachtung fanden. Auch bewirkten die Vorschl\u00e4ge zur Stadtplanung 1965 den Abbruch der Seitenfl\u00fcgel und Eckpavillons des inzwischen weiter verfallenen Armeemuseums wegen angeblicher Gef\u00e4hrdung des Stra\u00dfenverkehrs. So wurde die isolierte Kuppelruine zu einem unproportionierten Blickfang des Rings.<\/p>\n<p>Gegen die geplante Untertunnelung des Prinz-Carl-Palais regte sich 1966 Widerstand in der Bev\u00f6lkerung, wobei die B\u00fcrgerinitiative \u201em\u00fcnchner bauforum\u201c eine zentrale Rolle spielte. Die Realisierung dieses Projektes konnte dadurch zwar nicht g\u00e4nzlich verhindert werden, doch f\u00fchrte der B\u00fcrgerprotest 1968 zur Gr\u00fcndung eines \u201eDiskussionsforums f\u00fcr Stadtentwicklungsfragen\u201c, seit 1972 \u201eM\u00fcnchner Forum e.V.\u201c. Dieser Verein sollte sp\u00e4ter auch vehement die Reduzierung des Bauk\u00f6rpers der geplanten Staatskanzlei fordern, das allerdings mit vollem Erfolg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Was geschieht mit der Museumsruine?<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt nochmals zur\u00fcck zur unmittelbaren Nachkriegszeit: 1948 legte die Oberste Bayerische Baubeh\u00f6rde einen Plan zum Wiederaufbau der Ruine des Armeemuseums vor, der zwar die Wiedererrichtung der zerst\u00f6rten Seitenfl\u00fcgel, aber seltsamerweise den Abriss der noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig intakten Kuppel vorschlug. Der Gedanke eines Wiederaufbaus des Museums sollte sogar noch 1968 Hans D\u00f6llgast und 1981 Erwin Schleich besch\u00e4ftigen, allerdings diesmal jeweils unter Beibehaltung der Kuppel. 1978 formierte sich au\u00dferdem eine B\u00fcrgerinitiative \u201eRettet das Armeemuseum!\u201c.<\/p>\n<p>Doch hatte inzwischen der Bayerische Rundfunk sein Interesse an dem Gel\u00e4nde bekundet, um darauf ein neues Funkhaus erstellen zu k\u00f6nnen. Er h\u00e4tte n\u00e4mlich schon 1926 eine angemessene Unterkunft in dem von Richard Riemerschmid geplanten \u201eVolkshaus\u201c an der Hofgartennordseite erhalten sollen und trachtete nun danach, den ehemaligen Thronsaal der Residenz zu seinem Konzertsaal (\u201eHerkulessaal\u201c) auszubauen. Zu dem Funkhaus-Projekt lieferte Adolf Abel 1949\/50 mehrere sehr funktionale Pl\u00e4ne, die alle von einer Sprengung des Kuppelbaus ausgingen. Der im Juni 1950 vorgelegte Vertragsentwurf zum Kauf des Areals wurde aber vom Bayerischen Rundfunk nie ratifiziert. 1955 entschied sich der Sender schlie\u00dflich f\u00fcr den Standort am Hauptbahnhof.<\/p>\n<p>Eine \u201eIdeenskizze\u201c von 1959 im Staatsarchiv M\u00fcnchen bezeugt, dass dann bereits das Bayerische Innenministerium mit der Errichtung eines Verwaltungsgeb\u00e4udes f\u00fcr die Oberste Baubeh\u00f6rde am Hofgarten lieb\u00e4ugelte.<\/p>\n<p>Im Jahre 1961 diskutierte der Bayerische Landtag die Schaffung eines \u201eHauses der Bayerischen Geschichte\u201c, wof\u00fcr sich im Januar 1962 ein Kuratorium konstituierte. Am 6. Februar 1962 beschloss der Ministerrat \u2013 wie schon zuvor am 5. Dezember 1961 der kulturpolitische Ausschuss des Bayerischen Landtags \u2013 den Bau einer neuen Staatskanzlei an der Stelle des Armeemuseums, und zwar ohne die Museumsruine zu erhalten. Im Ministerratsbeschluss vom 20. November 1962 war dann auch die Rede davon, dass hier au\u00dferdem \u201eein Haus der Bayerischen Geschichte \u2026 Platz finden\u201c solle.<\/p>\n<p>So schrieb die Landeshauptstadt M\u00fcnchen unter Beteiligung des Freistaates Bayern zun\u00e4chst einen st\u00e4dtebaulichen Ideenwettbewerb f\u00fcr den Altstadtring Nord-Ost aus. Im Juli 1966 entschied ein Preisgericht \u00fcber 90 eingereichte Arbeiten bayerischer Architekten, wobei der geplante Standort der Staatskanzlei am Hofgarten unumstritten war und von zwei Dritteln der Teilnehmer der Abriss der Museumskuppel bef\u00fcrwortet wurde. Ein erster Preis wurde nicht vergeben, sondern nur zwei zweite Preise, da zwar viele Anregungen, aber angeblich keine endg\u00fcltigen st\u00e4dtebaulichen L\u00f6sungen darunter waren. Doch sprach sich die Jury generell f\u00fcr den Erhalt des Unteren Hofgartens samt Kriegerdenkmal aus. Ein beabsichtigter zweiter Wettbewerb, der den Bau der Staatskanzlei zum Inhalt haben sollte, unterblieb.<\/p>\n<p>Am 19. November 1968 bestimmte dann der Ministerrat das Prinz-Carl-Palais zum Sitz des Bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten und den westlich anschlie\u00dfenden Finanzgarten zum neuen Standort der Staatskanzlei. Im n\u00e4chsten Jahr lobte der Freistaat hierf\u00fcr einen Architektenwettbewerb aus. Kurioserweise gab es auch diesmal keinen ersten Preis, doch sollte dann Uwe Kiessler mit diesem Projekt beauftragt werden, dessen Entwurf eines Stelzenbaus gesondert angekauft worden war. Im Beschluss vom 11. Februar 1969 lie\u00df der Ministerrat das Gel\u00e4nde des ehemaligen Armeemuseums f\u00fcr den Neubau der Staatsgalerie moderner Kunst, der Neuen Sammlung und der Staatlichen Graphischen Sammlung reservieren, auf dem \u2013 wie es hie\u00df \u2013 \u201eauch \u201aallenfalls\u2018 das Haus der Bayerischen Geschichte untergebracht werden\u201c k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Rechtzeitig zur Olympiade 1972 war der Altstadtring samt der Untertunnelung des Prinz-Carl-Palais und der Fu\u00dfg\u00e4ngerunterf\u00fchrung zwischen Hofgarten und Englischem Garten vollendet. Und f\u00fcr 1973 war schon mal der Baubeginn der Staatskanzlei im Finanzgarten in Aussicht gestellt. Doch verz\u00f6gerte sich das Projekt immer wieder \u201edurch Kompetenzwirrwarr, Programmreduzierungen, Programmerweiterungen und mangelnde Koordination der beteiligten Beh\u00f6rden\u201c, wie der Bund der Steuerzahler kritisierte. Auch waren beim zweiten st\u00e4dtebaulichen Wettbewerb \u201eAltstadtring Nord-Ost\u201c, der im Juni 1972 entschieden worden war, auf dem Armeemuseumsareal bereits Neubauten f\u00fcr die genannten Museen und auch noch f\u00fcr das Innenministerium festgeschrieben \u2013 jetzt allerdings unter der nicht ganz einfachen Pr\u00e4misse, den monumentalen historischen Kuppelbau als unverzichtbaren Bestandteil der Stadtsilhouette zu integrieren. Allerdings war auch diesem Wettbewerb kein durchschlagender Erfolg beschieden, au\u00dfer dem, die Bekr\u00e4ftigung des Stadtrats am 21. November 1973 bewirkt zu haben, dass die Kuppel des Armeemuseums unbedingt zu erhalten und in die Planungen einzubeziehen sei. Damals wurde auch der Kuppelbau als Bestandteil des Hofgartenensembles in die Denkmalliste aufgenommen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich aber wurde Anfang Juli 1978 die endg\u00fcltige Aufgabe des Finanzgarten-Projekts durch einen Vertreter der Staatsregierung im Landtagsausschuss f\u00fcr Staatshaushalt und Finanzfragen bekanntgegeben. F\u00fcr diese Entscheidung waren \u2013 angesichts des darunter verlaufenden Altstadtring-Tunnels \u2013 vor allem das erh\u00f6hte Sicherheitsrisiko nach dem Terroranschlag bei den Olympischen Sommerspielen und die hohen Kosten ausschlaggebend gewesen. Eine daraufhin angedachte Erweiterung der Staatskanzlei am bisherigen Standort Ecke Prinzregenten-\/Oettingenstra\u00dfe scheiterte am Widerstand der Anwohner, des zust\u00e4ndigen Bezirksausschusses und schlie\u00dflich des M\u00fcnchner Stadtrats. Deswegen r\u00fcckte wieder das Hofgartengel\u00e4nde in den Fokus der \u00dcberlegungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die Planung der Staatskanzlei \u2013 ein Politkrimi mit Happy End<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Konkret wurden dann die Planungen zur Errichtung der neuen Staatskanzlei am heutigen Standort, als Franz Josef Strau\u00df, seit November 1978 Bayerischer Ministerpr\u00e4sident, im Februar 1979 ein \u201eMachtwort\u201c sprach: \u201eRundfunk, Museen: wunderbar! Aber wo bleibt der Staat? Sollen wir uns mit der Staatskanzlei drau\u00dfen in Gro\u00dfhadern verstecken? Wir gehen auf den Platz des Armeemuseums!\u201c Am 7. August 1979 wurde zudem in einer internen Besprechung der Staatskanzlei festgelegt, dass auch das zuk\u00fcnftige \u201eHaus der Bayerischen Geschichte\u201c hier seinen Platz finden, der Museumsneubau (Pinakothek der Moderne usw.) aber \u2013 auf Wunsch des Kultusministeriums \u2013 auf dem Gel\u00e4nde \u201eMarstallplatz-Nord\u201c, wo sich heute die Zentrale der Max-Planck-Gesellschaft befindet, entstehen soll. Ein entsprechender Beschluss des Ministerrats erfolgte am 1. April 1980.<\/p>\n<p>Der Freistaat Bayern und die Stadt M\u00fcnchen einigten sich nun darauf, zun\u00e4chst durch Gutachter Eckdaten f\u00fcr die Bebauung des Areals des ehemaligen Armeemuseums, des Finanzgartens und des Marstallplatzes-Nord festlegen zu lassen. Eingeladen wurden hierzu laut Stadtratsbeschluss vom 12. November 1980 Fred Angerer, Andreas Hempel, das B\u00fcro Kammerer + Belz, Otto Meitinger, Gustav Peichl und Erwin Schleich. Diese und auch die Mehrheit der Obergutachter kamen 1981 \u2013 wie schon im Sommer 1980 Ernst Maria Lang, damals Pr\u00e4sident der Bayerischen Architektenkammer \u2013 zu folgendem Ergebnis: Das gew\u00fcnschte Raumprogramm von Staatskanzlei und Haus der Bayerischen Geschichte kann auf dem Gel\u00e4nde des ehemaligen Armeemuseums realisiert werden, und zwar am besten in einer u-f\u00f6rmig zum Unteren Hofgarten hin ausgreifenden Anlage und in einer \u201ekritischen Auseinandersetzung mit der f\u00fcr die staatliche Selbstdarstellung heute angemessenen Formensprache\u201c; dabei sollte die Traufh\u00f6he der einstigen Fl\u00fcgelbauten des Armeemuseums nicht \u00fcberschritten und die B\u00f6schungssituation zwischen Oberem und Unterem Hofgarten beibehalten werden. Im Juli 1981 beschloss der M\u00fcnchner Stadtrat einstimmig, die Obergutachterempfehlungen in die Entw\u00fcrfe zu Fl\u00e4chennutzungs- und Bebauungsplan einflie\u00dfen zu lassen.<\/p>\n<p>Eine Pr\u00e4sentation der Grundz\u00fcge dieser Planungen im Rahmen einer vorgezogenen B\u00fcrgerbeteiligung im Juli\/August 1981 stie\u00df auf \u00e4u\u00dferst geringes Interesse (wof\u00fcr sp\u00e4ter von den Gegnern die Ferienzeit verantwortlich gemacht werden sollte). Bis Herbst 1981 war dann von Seiten der Stadt die planungsrechtliche Basis f\u00fcr die Auslobung eines Architektenwettbewerbs geschaffen. Hierzu stellte Stadtbaurat Uli Zech ausdr\u00fccklich klar, dass \u201eeine Realisierung des Bauvorhabens ausschlie\u00dflich im Rahmen der Obergutachterempfehlung m\u00f6glich sei\u201c und dass diese \u201evon der Landeshauptstadt im Hinblick auf die st\u00e4dtebauliche Bedeutung des Ensembles eng ausgelegt\u201c werde.<\/p>\n<p>Dementsprechend gleichf\u00f6rmig in der Anlage fiel auch das Ergebnis des Wettbewerbs aus. Das Preisgericht, in dem auch zwei Vertreter der Landeshauptstadt sa\u00dfen, erkl\u00e4rte im Oktober 1982 einstimmig unter den 65 Einsendungen das Projekt des Architektenteams Diethard Johannes Siegert und Reto Gansser zum Sieger und empfahl zugleich, den Preistr\u00e4ger mit der weiteren Planung zu beauftragen. Parallel zu diesem Wettbewerb war schon mal der isolierte Kuppeltrakt des ehemaligen Armeemuseums baulich gesichert worden. Nach der einstimmigen Verabschiedung durch den Stadtrat wurde der noch leicht modifizierte Bebauungsplan dann am 2. April 1984 von der Regierung von Oberbayern gebilligt und damit rechtsverbindlich. Der Baubeginn sollte 1986, die Fertigstellung 1990 sein.<\/p>\n<p>Im Oktober 1984 wurden dann erste Fotos des Baumodells ver\u00f6ffentlicht. Nach unerwarteten wie medienwirksamen Protesten vor allem von Stadtplanern, Architekten und Kunsthistorikern sowie einer Unterschriftensammlung gegen diese Ausf\u00fchrung lehnte dann im April 1985 die M\u00fcnchner Stadtgestaltungskommission den Bauantrag wegen zu gro\u00dfer Baumasse ab und empfahl eine \u00dcberarbeitung. Doch stimmte am 1. August 1985 die Regierung von Oberbayern dem Bauvorhaben zu, da es sich g\u00e4nzlich an den von der Stadt genehmigten Bebauungsplan halte. Dagegen legte die Landeshauptstadt M\u00fcnchen im September Widerspruch ein und erhob im Dezember Klage. Dabei mussten auch die um 1900 versch\u00fctteten, 1985 aber wiederentdeckten albertinischen Hofgartenarkaden als Gegenargument herhalten, obwohl das Bayerische Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege deren vollst\u00e4ndigen Erhalt nicht als zwingend notwendig ansah. Die Klage der Stadt wurde dann 1986 in zwei Instanzen abgelehnt.<\/p>\n<p>Parallel hierzu ging die Debatte weiter: So beschloss am 23. Juli 1986 der Stadtrat einen nochmaligen Ideenwettbewerb f\u00fcr diesen Abschnitt des Altstadtrings in Form eines einw\u00f6chigen \u201eEntwurfsseminars\u201c. Ein Ergebnis davon waren die einm\u00fctige Empfehlung, \u201eeine Bebauung des unteren Hofgartens in den Dimensionen des vorliegenden Realisierungsprojektes\u201c zu vermeiden, sowie das Votum f\u00fcr eine Aufhebung des Autobahncharakters des Rings an dieser Stelle. Auch gab es Vorschl\u00e4ge zu anderen m\u00f6glichen Standorten der neuen Staatskanzlei. Im Fr\u00fchjahr 1988 signalisierte die Stadt dem Freistaat, dem Standort am Hofgarten zuzustimmen, wenn die Seitenarme der Fl\u00fcgelbauten entfielen und die Renaissancearkaden erhalten blieben. Doch \u201edie politischen Hintergr\u00fcnde verhinderten eine sachbezogene Diskussion und vergifteten das Klima\u201c, wie Architekt Siegert sp\u00e4ter schreiben wird. Schlie\u00dflich empfahl das Bundesverwaltungsgericht in Berlin, einen Kompromiss anzustreben, \u201eweil von einer Ung\u00fcltigkeit des Bebauungsplanes nicht ausgegangen werden k\u00f6nne\u201c.<\/p>\n<p>Daraufhin ergriff der \u2013 seit Oktober 1988 \u2013 neue Ministerpr\u00e4sident Max Streibl die Initiative und lud M\u00fcnchens Oberb\u00fcrgermeister Georg Kronawitter zu einem Gespr\u00e4ch am 30. Januar 1989 ein. Beide wurden sich schnell einig. So konnte Diethard Johannes Siegert ab Februar ein neues Konzept ausarbeiten. Dabei war ihm ein Beratergremium zur Seite gestellt, bestehend aus den Architekten Alexander Freiherr von Branca, Ernst Maria Lang, Peter Lanz und Otto Meitinger sowie dem Stadtbaurat Uli Zech. In dem neuen Entwurf, der bereits am 10. Mai 1989 \u201eals sehr gute L\u00f6sung\u201c der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt werden konnte, war nun auf die beiden abgewinkelten Seitenfl\u00fcgel und damit auf die Einbeziehung des 1983 gegr\u00fcndeten Hauses der Bayerischen Geschichte verzichtet sowie der v\u00f6llige Erhalt der zwischenzeitlich wissenschaftlich untersuchten Renaissancearkaden am Nordrand des Gel\u00e4ndes gew\u00e4hrleistet. Gelobt wurde daran auch der \u201esehr noble und \u00fcberzeugende Gedanke einer Orangerie, die dem Gartencharakter des Hofgartens und der baulichen Umgebung Rechnung tr\u00e4gt\u201c. Am 30. Juni 1989 wurde der gefundene Kompromiss rechtskr\u00e4ftig.<\/p>\n<p>Zudem verst\u00e4ndigten sich Stadt und Staat noch auf den R\u00fcckbau des autobahn\u00e4hnlichen Altstadtrings in diesem Bereich zum begr\u00fcnten Boulevard sowie auf die bereits von Friedrich Ludwig von Sckell angedachte landschaftsarchitektonische Zusammenschlie\u00dfung von Hof-, Finanz- und Englischem Garten, verbunden mit der Wieder\u00f6ffnung des Stadtgrabenbachs. Mit der Planung dieses Projekts wurde \u2013 ebenfalls noch 1989 \u2013 der M\u00fcnchner Landschaftsarchitekt Gottfried Hansjakob beauftragt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Der Bau der Staatskanzlei<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Im September 1989 konnte dann mit der Erstellung der Tiefgarage begonnen und im darauffolgenden Fr\u00fchjahr mit dem Hochbau der sechsgeschossigen Fl\u00fcgel fortgefahren werden. Im Mai 1993, also nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit und drei\u00dfigj\u00e4hrigem Ringen, war die neue Staatskanzlei schlie\u00dflich bezugsfertig. Parallel hierzu erfolgten 1991\/92 die Konservierung und Rekonstruktion des Kuppelsaales. Die Gesamtkosten f\u00fcr das Projekt beliefen sich auf gut 222 Millionen DM, wovon allein \u00fcber 45 Millionen DM auf die denkmalpflegerischen Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Kuppelbau entfielen.<\/p>\n<p>So schlie\u00dft den M\u00fcnchner Hofgarten im Osten heute die Bayerische Staatskanzlei ab. Im Zentrum erhebt sich geradezu trutzig ein m\u00e4chtiger historistischer Kuppelbau, Rest des vormaligen Armeemuseums. An ihn schlie\u00dft sich seitlich je ein moderner Fl\u00fcgelbau an, der an der Gartenseite, der eigentlichen Schauseite, eine transparente \u201eTreibhausfassade\u201c (Orangerie) besitzt, zum Franz-Josef-Strau\u00df-Ring hin aber eine gesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfig-n\u00fcchterne Rasterfassade mit einem eher abweisenden Eingangsbereich. Dieser ist mehr oder weniger eine Notl\u00f6sung, da wegen denkmalpflegerischer Einw\u00e4nde (\u201eSubstanzbegriff\u201c) ein vom Architekten vorgeschlagener Eingriff in den historischen Kuppelbau nicht zu realisieren war. Zum Prinz-Carl-Palais hin ist eine triumphbogenartig aufgebaute Fassade ausgebildet, aus der sich im Obergeschoss der Ministerratssaal gleich einer Kommandobr\u00fccke vorw\u00f6lbt. Seitlich davon m\u00fcnden die denkmalgesch\u00fctzten Renaissancearkaden des Hofgartens unter einer glas\u00fcberdachten St\u00fctzkonstruktion ein und sind als \u00f6ffentlich begehbarer Nebenfl\u00fcgel in die Staatskanzlei integriert \u2013 womit wir wieder beim anf\u00e4nglichen Lusthaus angekommen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Der Geb\u00e4udekomplex hat inzwischen \u2013 wie vom Architekten erhofft \u2013 \u201eeinen selbstverst\u00e4ndlichen Platz in dem Ensemble des Hofgartens\u201c eingenommen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Stadtgebilde ist etwas Dynamisches, nichts Statisches. Und doch gibt es im Stadtkern M\u00fcnchens nur wenige Standorte, die so vielen, vor allem vielartigen Nutzungs\u00e4nderungen und damit baulichen Ver\u00e4nderungen unterworfen waren wie der Untere Hofgarten. &nbsp; Herzogliches Sommerhaus\/Lustschl\u00f6sschen \u00a0 So zeigen Vogelschau-Stadtpl\u00e4ne des fr\u00fchen 17. 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