{"id":104490,"date":"2025-04-29T11:48:47","date_gmt":"2025-04-29T09:48:47","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=104490"},"modified":"2025-04-29T11:48:47","modified_gmt":"2025-04-29T09:48:47","slug":"david-biblische-erzaehlungen-von-einem-krieger-koenig-und-auserwaehlten-gottes","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/david-biblische-erzaehlungen-von-einem-krieger-koenig-und-auserwaehlten-gottes\/","title":{"rendered":"David: Biblische Erz\u00e4hlungen von einem Krieger, K\u00f6nig und Auserw\u00e4hlten Gottes"},"content":{"rendered":"<p>Kaum eine Gestalt des Alten Testaments wird derartig ausf\u00fchrlich und vielf\u00e4ltig, aber auch ambivalent gezeichnet wie K\u00f6nig David. Auf der einen Seite wird ein idealisiertes Bild entworfen, das zeigt, wie David bereits als junger Mann von Gott auserw\u00e4hlt, gest\u00e4rkt und besch\u00fctzt zum K\u00f6nig aufsteigt und eine Dynastie gr\u00fcndet, die selbst Jahrhunderte sp\u00e4ter noch als Zeichen der Hoffnung wirkm\u00e4chtig bleibt. Auf der anderen Seite wird diese idealisierte Perspektive in den Erz\u00e4hlungen der Samuelb\u00fccher von kritischen Stimmen begleitet, die das Portr\u00e4t Davids um zahlreiche Schw\u00e4chen und teilweise schwerwiegende Fehltritte erweitern. Auf exemplarische Weise werden so an der Figur Davids M\u00f6glichkeiten und Grenzen eines K\u00f6nigs, aber auch des K\u00f6nigtums ausgelotet und diskursiv entfaltet. Dabei werden unterschiedliche Facetten und teilweise kontrastierende Aspekte nebeneinander pr\u00e4sentiert, sodass die Leser und Leserinnen, abh\u00e4ngig davon, welchen Aspekten sie besondere Beachtung schenken, zu unterschiedlichen Einsch\u00e4tzungen und Bewertungen der Figur K\u00f6nig Davids kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Literarische Entstehung und Eigenart der Texte<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Blickt man auf den Entstehungskontext und die Entstehungsgeschichte biblischer Texte, so lassen sich diese unterschiedlichen Bilder Davids erkl\u00e4ren. Am Beginn der \u00dcberlieferung stehen vermutlich Einzel\u00fcberlieferungen, die sp\u00e4ter zu Sammlungen von Erz\u00e4hlungen \u00fcber David zusammengestellt werden. Dabei k\u00f6nnen auch Episoden und Taten, die urspr\u00fcnglich gar nicht mit David verkn\u00fcpft waren, aufgenommen und David zugeschrieben werden. Als diese Sammlungen sp\u00e4ter Eingang in ein gr\u00f6\u00dferes literarisches Werk fanden, das von der K\u00f6nigszeit in Israel erz\u00e4hlt, wurden die Geschichten \u00fcber David mit anderen Erz\u00e4hlungen verbunden und im Zuge dieser Redaktion auch aufeinander abgestimmt, sodass sich ein neues Gesamtbild ergab. Damit war der Prozess der Fortschreibung jedoch nicht abgeschlossen, vielmehr wurde noch lange \u2013 bis in die nachexilische Zeit \u2013 an diesen Erz\u00e4hlungen weitergearbeitet. So hat jede Zeit ihr eigenes Bild von K\u00f6nig David entworfen und die biblischen Erz\u00e4hlungen entsprechend modifiziert. Die alten Traditionen wurden dabei nicht einfach \u00fcberschrieben, sondern es entwickelte sich vielmehr ein fortlaufender Diskurs. Betrachtet man die biblischen Erz\u00e4hlungen von ihrer Entstehungsgeschichte her, so wird auch deutlich, dass sie keine Geschichtsschreibung in unserem heutigen Sinn sind. Vielmehr beinhalten diese Erz\u00e4hlungen Erinnerungen, die sie theologisch reflektieren und in literarischer Gestalt tradieren.<\/p>\n<p>Auf diese Weise entstehen ambivalente Erz\u00e4hlungen und vielschichtige Figuren, die mit ihren St\u00e4rken und Schw\u00e4chen dargestellt werden. Hinzu kommt, dass trotz der relativ ausf\u00fchrlichen literarischen Gestaltung zahlreiche Details und Fragen offenbleiben, die von den Lesern und Leserinnen erg\u00e4nzt werden m\u00fcssen. Das f\u00fchrt dazu, dass diese Texte f\u00fcr unterschiedliche Deutungsm\u00f6glichkeiten offen sind. So kann die Darstellung Davids als die Geschichte eines K\u00f6nigs gelesen werden, der von Gott erw\u00e4hlt und mit Gottes Hilfe trotz einiger Verfehlungen erfolgreich war. Die Erz\u00e4hlungen pr\u00e4sentieren diesen K\u00f6nig weitgehend positiv, wenngleich kritische Untert\u00f6ne nicht zu \u00fcberh\u00f6ren sind. N\u00e4hert man sich diesen Erz\u00e4hlungen allerdings aus einer kritischen Perspektive, so kann man sie durchaus auch als Apologie lesen, die dazu dient, die Herrschaft des Usurpators David zu rechtfertigen. Dann dienen insbesondere die Erz\u00e4hlungen vom Aufstieg Davids dazu, ihn als legitimen Nachfolger Sauls zu pr\u00e4sentieren und von Vorw\u00fcrfen, wie beispielsweise, dass er ein Deserteur, ein Gesetzloser, ein R\u00e4uber, ein S\u00f6ldner der Philister und zudem an einigen Morden beteiligt war, reinzuwaschen.<\/p>\n<p>So, wie uns diese Erz\u00e4hlungen heute vorliegen, lassen sich weder die Figuren eindeutig charakterisieren, noch k\u00f6nnen die unterschiedlichen Erz\u00e4hlf\u00e4den, die in diesen Texten miteinander verwoben sind, einem \u00fcbergeordneten Thema zugeordnet werden. In den zahlreichen ambivalenten Erz\u00e4hlungen, die sich um David und sein K\u00f6nigtum ranken, spiegeln sich Reflexionen \u00fcber M\u00f6glichkeiten und Notwendigkeiten politischen Handelns. So kann am Beispiel Davids gezeigt werden, welche positiven wie negativen Folgen sich aus politischen Handlungen ergeben und welche Verantwortung ein K\u00f6nig zu tragen hat. Die Vielstimmigkeit der Texte ist kein literarischer \u201eUnfall\u201c, sondern sie scheint vielmehr zum Konzept dieser Texte zu geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Bilder K\u00f6nig Davids<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beispielhaft sollen im Folgenden die Bilder von David als Krieger, K\u00f6nig und Erw\u00e4hltem vorgestellt und damit ein Einblick in die ambivalente Gestaltung dieser Figur gegeben werden.<\/p>\n<h4>David der Krieger (1 Sam 24)<\/h4>\n<p>Die biblischen Texte zeigen David von Anfang an als einen geschickten K\u00e4mpfer. Von seiner Zeit als Hirte, in der er das Kleinvieh vor wilden Tieren sch\u00fctze, \u00fcber seine Zeit am K\u00f6nigshof Sauls als Waffentr\u00e4ger und sp\u00e4ter als Feldherr; seine Zeit als Bandenf\u00fchrer, Freisch\u00e4rler und S\u00f6ldner, bis hin zu seinen K\u00e4mpfen als K\u00f6nig erweist sich David stets als unerschrockener und rasch entschlossener Krieger, der bereit ist, alles Notwendige zu tun, um seinen Erfolg zu sichern. Man denke nur an den ungleichen Kampf mit Goliat, den Brautpreis von 100 Philister-Vorh\u00e4uten, Davids Bereitschaft, Nabel und alle M\u00e4nner bei ihm zu t\u00f6ten, oder Davids Raubz\u00fcge w\u00e4hrend der Zeit, als er im Dienst der Philister stand (1 Sam 27). In diesen Darstellungen erscheint David als ein kluger Stratege, der (k\u00f6rperliche) Gewalt gezielt und wohl \u00fcberlegt einsetzt.<\/p>\n<p>Die Erz\u00e4hlungen halten stets die Balance zwischen David, dem erfolgreichen und gottesf\u00fcrchtigen Krieger, der sich nichts zuschulden kommen l\u00e4sst, und dem machtbewussten, ehrgeizigen Anw\u00e4rter auf den K\u00f6nigsthron. Besonders anschaulich wird dies in den Erz\u00e4hlungen von der Verfolgung Davids durch Saul (1 Sam 19-26) dargestellt: Auf der einen Seite wird Saul gezeigt, der als K\u00f6nig seine Herrschaft und seine Macht verteidigt und folglich David als gef\u00e4hrlichen Usurpator sieht, der die Macht an sich rei\u00dfen will. Auf der anderen Seite steht David, der Gesalbte, der K\u00f6nig Saul als den Gesalbten JHWHs anerkennt, ihm nicht nach dem Leben trachtet, der sich selbst als unschuldig Verfolgter pr\u00e4sentiert. Die Leser und Leserinnen bleiben in der Spannung zwischen den beiden Lesevarianten. Obwohl die Erz\u00e4hlungen deutliche Sympathien f\u00fcr David zeigen und Saul als Aggressor darstellen, sind doch jene Stimmen, die David kritischer verstehen, nicht zu \u00fcberh\u00f6ren.<\/p>\n<h4>Die Begegnung in der H\u00f6hle (1 Sam 24,1-8)<\/h4>\n<p>Nachdem David der Verfolgung Sauls in der W\u00fcste Maon nur knapp entgangen war (1 Sam 23,24-28) zieht David an einen anderen Ort. Im Vergleich zur gro\u00dfen Anzahl erprobter Krieger Sauls erscheinen Davids 400 M\u00e4nner chancenlos. Zumal es sich nicht um kampferfahrene M\u00e4nner, sondern um solche, <em>die in Schwierigkeiten waren, die Schulden hatten, und deren Leben bitter war<\/em>, handelt (1 Sam 22,2). Auf diesem Hintergrund wird am Beginn der Erz\u00e4hlung ein an sich belangloses und sonst kaum je erw\u00e4hntes Ereignis herausgegriffen, Saul verrichtet seine Notdurft. Abseits seiner Krieger befindet sich Saul nun kurzzeitig alleine in einer H\u00f6hle und ahnt nicht, dass sich David und seine M\u00e4nner just in dieser H\u00f6hle versteckt halten. Dieses \u00fcberraschende Zusammentreffen bildet den Ausgangspunkt f\u00fcr die folgende Erz\u00e4hlung. Als Erstes \u00e4u\u00dfern die M\u00e4nner Davids ihre Sicht: <em>Das ist der Tag, von dem JHWH zu dir gesagt hat: Gib Acht! Ich gebe deinen Feind deiner Hand, und du sollst mit ihm tun,<\/em> wie es <em>gut in deinen Augen ist<\/em> (1 Sam 24,5). Sie interpretieren die Situation theologisch, indem sie die Situation im Licht einer g\u00f6ttlichen Verhei\u00dfung deuten \u2013 wann bzw. ob diese je ergangen ist, davon berichten die Texte nichts. Zwei Aspekte sind an dieser Deutung wichtig: zum einen wird Saul mit dem Feind identifiziert, den Gott in Davids Hand gibt. Zum anderen wird betont, dass die Entscheidung, was mit dem Feind zu tun sei, bei David liegt. Er hat die Freiheit, aber auch die Verantwortung, das zu tun, was gut in seinen Augen ist.<\/p>\n<p>Wie Davids Entscheidung ausf\u00e4llt, berichtet die Erz\u00e4hlstimme gleich anschlie\u00dfend, er schneidet heimlich ein St\u00fcck von Sauls Gewand ab. Dass Davids Herz bei dieser wagemutigen Aktion heftig klopft, beschreibt seine emotionale Reaktion und weist zugleich auf die Deutung dieser Handlungen hin. Das Herz, als Sitz des Verstandes und der Urteilskraft, verweist darauf, dass es sich nicht nur um eine gewagte Aktion handelt, sondern mehr auf dem Spiel steht. Das Abschneiden eines Mantelst\u00fccks zeugt gewiss von Davids Mut; zugleich l\u00e4sst es sich auch als eine zeichenhafte Handlung verstehen \u2013 er nimmt sich damit einen Teil des K\u00f6nigtums. W\u00e4hrend auf der symbolischen Ebene Davids Tat seine \u00dcberlegenheit und seine Anspr\u00fcche demonstriert, bleibt David auf der unmittelbaren Erz\u00e4hlebene friedlich, er betont die Unantastbarkeit des Gesalbten Gottes und besch\u00fctzt Saul gegen den Tatendrang seiner M\u00e4nner (V\u00a07-8).<\/p>\n<h4>Die Deutung des Geschehens (1 Sam 24,9-22)<\/h4>\n<p>Nachdem Saul die H\u00f6hle verlassen hat, spricht ihn David aus sicherer Entfernung an und teilt Saul mit, was ohne sein Wissen geschehen ist. David stilisiert seine Rede wie ein Kl\u00e4ger in einem Gerichtsverfahren, der sich an den K\u00f6nig wendet, um gegen unbekannte Gegner zu klagen. Er beginnt mit der zentralen Frage, warum Saul ihn verfolgt. Er formuliert es jedoch so, dass Saul nicht direkt angeklagt wird, vielmehr schiebt David Unbekannte vor, die ihn beim K\u00f6nig verleumden. Um Saul davon zu \u00fcberzeugen, dass David keine b\u00f6sen Absichten hegt, f\u00fchrt er die Episode in der H\u00f6hle an, und betont, dass er die Situation nicht ausgenutzt hat, obwohl sich die Gelegenheit geboten hat. Damit macht David deutlich, dass er Saul nicht als seinen Feind betrachtet und Sauls K\u00f6nigtum nicht gewaltsam beenden will. Wenn David Saul als Vater anspricht, so betont er damit die hierarchische Beziehung, zugleich aber auch die famili\u00e4re Verbundenheit, ist doch David der Schwiegersohn Sauls. Als Beweis f\u00fcr die Richtigkeit seiner Darstellung zeigt David das Mantelst\u00fcck vor (V 11-12). Auf diese Weise betont er seine Friedfertigkeit und Unschuld, doch zugleich zeigt er Saul das Mantelst\u00fcck als Zeichen f\u00fcr den Verlust seiner K\u00f6nigsherrschaft. Das Mantelst\u00fcck ruft die Worte Samuels in Erinnerung: <em>JHWH hat heute das K\u00f6nigtum Israels von dir weggerissen und es einem anderen gegeben, der besser ist als du <\/em>(1 Sam 15,28). Mit dem Abschneiden des Mantelst\u00fccks greift David symbolisch nach dem K\u00f6nigtum und beansprucht, \u201eder andere\u201c zu sein, dem dieses verhei\u00dfen ist. Damit entsteht zwischen den Zeilen ein anderes Bild der Ereignisse in der H\u00f6hle. Obwohl David keine physische Gewalt gegen Saul angewandt hat, hat er sich symbolisch das ihm verhei\u00dfene K\u00f6nigtum angeeignet und es dem Saul entrissen.<\/p>\n<p>In den folgenden zwei Versen (V 13-14) ver\u00e4ndert David die Rollen in dieser fiktiven Gerichtsverhandlung; nicht mehr der K\u00f6nig ist der Richter, sondern JHWH wird als oberste richterliche Instanz ins Spiel gebracht, um zwischen David und Saul zu richten. David pr\u00e4sentiert Saul zwar nach wie vor nicht als Feind, aber als jemanden, der eine entgegengesetzte Deutung der Situation vertritt. Obwohl David betont, dass er sich nicht gewaltsam gegen Saul wenden wird, spitzt er seine Darstellung zu, indem er ein Sprichwort zitiert: <em>Von den B\u00f6sen kommt B\u00f6ses<\/em>. Damit dr\u00e4ngt er Saul in die Rolle des Gottlosen und nimmt damit das von Gott zu erwartende Urteil vorweg.<\/p>\n<p>In V 15 spricht David noch einmal explizit die Verfolgungssituation an und fragt nach der Perspektive Sauls. F\u00fcr wen h\u00e4lt Saul David \u2013 <em>f\u00fcr einen toten Hund oder einen Floh<\/em>? W\u00e4hrend David sich mit diesen Vergleichen explizit erniedrigt, lassen Verweise zu anderen Texten allerdings erneut ein ambivalentes Bild entstehen. In 1\u00a0Sam\u00a017,43 stellt Goliat die Frage: <em>Bin ich ein Hund?<\/em> und weist damit darauf hin, dass David die Lage falsch einsch\u00e4tzt und sich mit geradezu l\u00e4cherlich unzul\u00e4nglicher Bewaffnung dem Kampf stellt. Dennoch, als David den m\u00e4chtigen Philister zum Kampf herausfordert, ist er der einzige, der dies wagt. Wenn David sich nun selbst einen Hund nennt, dann wird damit auch auf jene Situation angespielt, in der Saul, als K\u00f6nig Israels, es nicht wagte, einem \u201eHund\u201c im Kampf entgegen zu treten. Der Vergleich mit einem \u201etoten Hund\u201c k\u00f6nnte ironisch darauf hinweisen, dass der Hund schon tot sein muss, bevor Saul die Verfolgung wagt. David beendet seine Rede mit einer nochmaligen Anrufung Gottes und der Bitte, dass Gott ihm gegen\u00fcber Saul Recht verschaffen m\u00f6ge.<\/p>\n<p>Die Stimme Davids zeigt sich in dieser Rede durchg\u00e4ngig zweistimmig. Die immer wieder eingestreuten Verweise verbinden die Worte Davids mit anderen Texten, fr\u00fcheren Ereignissen, die eine zweite, den aktuellen Worten entgegenwirkende Stimme, bilden. So wird ein Dialog begonnen, der zwischen dem friedliebenden, treu ergebenen David und den gleichzeitigen Machtanspr\u00fcchen Davids changiert. Die zur Schau gestellte Friedfertigkeit und Unterw\u00fcrfigkeit steht auf der einen Seite, auf der anderen Seite findet sich ein deutlicher Anspruch auf das K\u00f6nigtum und der Ausdruck von \u00dcberlegenheit.<\/p>\n<p>Die Antwort Sauls (V 17-22) beginnt mit einer Beschreibung seiner Reaktion, die ihn \u00fcberrascht und ger\u00fchrt zeigt. Sowohl die Anrede Davids als \u201emein Sohn\u201c als auch die emotionale Regung des Weinens zeigen Saul von einer anderen Seite, nicht als den unerbittlichen Feind, sondern sie lassen Erinnerungen an seine anf\u00e4ngliche Wertsch\u00e4tzung Davids wach werden (1 Sam 16,21; 17,2). Trotzdem bleibt offen, ob es sich um Tr\u00e4nen der R\u00fchrung, der Einsicht oder doch des Selbstmitleids handelt. In seiner Rede reflektiert Saul sein Verh\u00e4ltnis zu David und stimmt sogar dessen Deutung zu, indem er sich selbst als schuldig, David jedoch als unschuldig erkl\u00e4rt. Saul anerkennt damit Davids Gerechtigkeit und zeigt sich \u00fcberzeugt davon, dass Gott ihn an Davids Gewalt ausgeliefert hat. Dennoch bleibt er bei seiner Sicht der Dinge, dass er und David sich feindlich gegen\u00fcberstehen. Dadurch erscheint es Saul umso erstaunlicher, dass David ihn verschont hat, und er bittet JHWH darum, David dieses Gute zu vergelten (V 18\u201320). Der zweite Teil der Rede verschiebt den Fokus zu Davids Anspruch auf das K\u00f6nigtum. Saul gesteht ein, dass er um den bevorstehenden Machtwechsel wei\u00df und er sagt Davids K\u00f6nigreich Bestand voraus. Die Reaktion Sauls auf Davids Rede zeigt, dass er beide Aspekte der Rede Davids vernommen hat, die Verschonung ebenso wie den Machtanspruch.<\/p>\n<p>Die Erz\u00e4hlung endet nicht mit einer L\u00f6sung des Konflikts zwischen David und Saul, weder kommt es zu einer Vers\u00f6hnung noch gibt es einen klaren Sieger. Dennoch bietet diese Schilderung einen wichtigen Beitrag zum Bild Davids, indem sie ihn als einen beherzten und entschlossenen Krieger zeigt, der den Anspruch auf das K\u00f6nigtum erhebt, aber Saul, den Gesalbten Gottes, nicht antastet. Auf diese Weise wird Davids Aufstieg weiter legitimiert, es ist kein Putsch, sondern eine rechtm\u00e4\u00dfige \u00dcbernahme mit g\u00f6ttlicher Legitimation. In den Psalmen wird das Bild des friedfertigen David noch weiter verst\u00e4rkt. Mit Hilfe sp\u00e4ter eingef\u00fcgter \u00dcberschriften werden einzelne Gebete mit bestimmten Situationen aus den Daviderz\u00e4hlungen verbunden. Zwei davon, Ps 57 und Ps 142, nennen eine Situation, die sich auf diese Erz\u00e4hlung beziehen k\u00f6nnte. Beide Psalmen sind Klagelieder eines Verfolgten, der \u00fcberm\u00e4chtigen Feinden hilflos ausgeliefert ist und Gott seine Notsituation schildert und um Hilfe bittet. Liest man diese Psalmen auf dem Hintergrund der in 1 Sam 24 geschilderten Situation, dann verst\u00e4rken sie die Tendenz, David als unschuldig und unterlegenen Verfolgten, Saul hingegen als alleinigen Aggressor und Feind zu zeichnen, w\u00e4hrend die Zwischent\u00f6ne der Erz\u00e4hlung verschwinden.<\/p>\n<h4>David der K\u00f6nig (2 Sam 11\u201312)<\/h4>\n<p>Nach diesem grunds\u00e4tzlich David-freundlichen Text soll ein zweites Beispiel die kritische Perspektive zeigen. Den deutlichsten Ausdruck findet die Kritik an David in der Erz\u00e4hlung von seinem Ehebruch und der T\u00f6tung Urijas (2 Sam 11\u201312). Darin wird David als ein despotischer Herrscher ohne Gleichen dargestellt. Was Abraham dem Pharao oder Abimelech aus Angst nur unterstellt hatte, was aber nie eingetreten ist, n\u00e4mlich, dass der fremde K\u00f6nig seine Frau wegnehmen und ihn t\u00f6ten lassen w\u00fcrde, das wird von David tats\u00e4chlich erz\u00e4hlt. David sieht eine verheiratete Frau, er begehrt sie, holt sie zu sich und als sie schwanger wird und der Ehebruch offensichtlich zu werden droht, l\u00e4sst er den Ehemann umbringen und nimmt die Frau zu sich.<\/p>\n<h4>Vertuschungsversuche<\/h4>\n<p>Der Ehebruch Davids wird kurz und knapp berichtet: David begehrt Batscheba, er l\u00e4sst sie holen und legt sich zu ihr; dass sie verheiratet ist, k\u00fcmmert ihn dabei nicht (11,2\u20134). Erst, als sie ihm ausrichten l\u00e4sst, dass sie schwanger ist und damit klar wird, dass Davids Verhalten Konsequenzen nach sich zieht, entfaltet die Erz\u00e4hlung diesen Konflikt detaillierter. In der Darstellung wird deutlich, dass Ehebruch als schweres Unrecht gilt, das auch ein K\u00f6nig nicht begehen darf. Dementsprechend versucht David das Geschehen zun\u00e4chst zu vertuschen und Urija, den Mann Batschebas, als Vater plausibel zu machen. Doch als das nicht gelingt, schickt er Urija mit einem Brief an den Feldherrn Joab, in dem er Urijas Tod anordnet, zur\u00fcck an die Front. Thomas Naumann hat darauf hingewiesen, dass mit diesem \u201eTodesbrief\u201c ein bekanntes Erz\u00e4hlmotiv aufgegriffen und variiert wird. In den meisten anderen Erz\u00e4hlungen entpuppt sich der \u00dcberbringer des Briefs als \u201eGl\u00fcckskind\u201c, dem es durch gl\u00fcckliche Zuf\u00e4lle gelingt, alle Gefahren zu bestehen und dem im Brief angek\u00fcndigten Schicksal zu entgehen. Der Bote wird damit zum eigentlichen Helden der Geschichte. Nicht so allerdings in der David-Urija Erz\u00e4hlung, hier bleibt der despotische K\u00f6nig erfolgreich und den Boten trifft das vorgesehene Schicksal. So kann der Brief in den H\u00f6rern und H\u00f6rerinnen zun\u00e4chst noch die Hoffnung wecken, dass Davids Mordabsichten aufgedeckt werden; als das jedoch nicht der Fall ist, tritt das Verbrechen Davids und seine k\u00f6nigliche Willk\u00fcr umso deutlicher hervor. Doch damit nicht genug, die Erz\u00e4hlung f\u00fchrt Davids Vertuschung noch weiter aus. Nachdem Urija planm\u00e4\u00dfig in der Schlacht gefallen ist, sendet Joab einen Boten zu David, der ihm die Nachricht von einem R\u00fcckschlag w\u00e4hrend der Belagerung der Schlacht berichtet. Da die Botschaft vom Tod Urijas nicht geheim in einem Brief, sondern \u00f6ffentlich \u00fcbermittelt wird, reagiert David entsprechend als kriegsf\u00fchrender K\u00f6nig, der den taktischen Fehler seines Feldherrn gro\u00dfz\u00fcgig verzeiht. Was f\u00fcr den Boten vielleicht eine Erleichterung ist, dass der K\u00f6nig die schlechte Nachricht so gelassen aufnimmt, erscheint f\u00fcr die Leser und Leserinnen wie Hohn und verst\u00e4rkt den kritischen Blick auf David als egoistischen und r\u00fccksichtslosen Herrscher weiter. David scheint in dieser Erz\u00e4hlung die schlimmsten \u00c4ngste vor einem Despoten zu best\u00e4tigen. Auch im Vergleich zu anderen altorientalischen Texten erweist sich Davids Handeln als ein singul\u00e4rer Fall der herrscherlichen Willk\u00fcr, der sonst nicht belegt ist und im Alten Testament nicht einmal den gef\u00fcrchtetsten fremden K\u00f6nigen unterstellt wird.<\/p>\n<h4>Schonungslose Aufdeckung<\/h4>\n<p>Beinahe w\u00fcrde diese Geschichte uns als Leser und Leserinnen fassungslos zur\u00fccklassen, w\u00e4re da nicht Natan, der Prophet, der im Auftrag Gottes David mit seiner Schuld konfrontiert (2 Sam 11,27 &#8211; 12,11). Natan geht zum K\u00f6nig und tr\u00e4gt ihm scheinbar einen Gerichtsfall vor (2 Sam 12,1-4). Obwohl es klare Fiktionssignale in dieser Erz\u00e4hlung vom armen und reichen Mann gibt, die darauf hinweisen, dass es sich um eine beispielhafte Geschichte handelt, zeigt die Reaktion Davids, dass er sich als K\u00f6nig in der Rolle des Richters sieht, der \u00fcber diesen Fall zu entscheiden hat. Wie es Natans Schilderung nahelegt und entsprechend der k\u00f6niglichen Aufgabe, f\u00fcr Recht und Gerechtigkeit und den Schutz der Armen zu sorgen (vgl. Ps 72,4), verurteilt David den reichen Mann sogleich und fordert Wiedergutmachung. Diese Reaktion zeigt, dass David durchaus in der Lage ist, gravierendes Unrecht zu erkennen und dieses auch klar ablehnt. Erst als sich Natan dessen vergewissert hat, l\u00f6st der die Erz\u00e4hlung auf und konfrontiert David mit seiner eigenen Tat: <em>Du bist der Mann!<\/em> Er benennt Davids Ehebruch und Mord als <em>b\u00f6se in den Augen Gottes<\/em>, eine Bewertung, die an Klarheit nicht zu \u00fcbertreffen ist, und richtet David auch die von Gott angek\u00fcndigten Konsequenzen aus (V 7\u201312). Hatte Gott bislang David stets besch\u00fctzt, so muss er sich von nun an allen Anfeindungen und Herausforderungen selbst stellen. Dass dies keine unangemessene Strafe, sondern eine logische Folge aus Davids Handlungen ist, zeigt die Formulierung in V 10, die den sogenannten \u201eTun-Ergehens-Zusammenhang\u201c betont: So wie David Urija durch das Schwert t\u00f6ten lie\u00df, so wird das Schwert nicht mehr von seinem eigenen Haus weichen. David nimmt diese Kritik an, er versucht nicht, sich zu rechtfertigen, sondern gesteht seine Schuld ein: <em>Ich habe gegen JHWH ges\u00fcndigt<\/em> (V 13).<\/p>\n<p>David wird in dieser Erz\u00e4hlung \u00e4u\u00dfert kritisch und schonungslos vorgef\u00fchrt. Seine skrupellosen Handlungen werden nicht entschuldigt und er muss die Folgen dieses Handelns tragen. Dennoch bleibt auch diese Erz\u00e4hlung nicht einseitig, sondern stellt Davids gro\u00dfem Fehlverhalten seine gro\u00dfe Reue, ebenso wie seine Bereitschaft, die k\u00f6nigliche Macht der Prophetie unterzuordnen, gegen\u00fcber.<\/p>\n<h4>Erinnerung an Davids Schuld und Reue<\/h4>\n<p>Auch au\u00dferhalb der Samuelb\u00fccher ist von dieser Schuld Davids die Rede. So ordnet die \u00dcberschrift von Ps 51 das Bu\u00dfgebet David in genau dieser Situation zu, und gibt damit vor, einen Einblick in die Gef\u00fchlslage Davids zu geben. Eindringlich beteuert der Psalmist seine Schuld, bittet Gott um Vergebung und betont, dass er nicht selbst aus seiner Schuld herauskommen kann, sondern auf Gottes Hilfe angewiesen ist. Die Schuld Davids, aber auch seine Reue bleiben damit in der Erinnerung pr\u00e4sent. Auch Jesus Sirach, der in einem Loblied auf die gro\u00dfen Gestalten Israels David (Sir 47,1-11) vor allem als glorreichen K\u00f6nig zeigt, verschweigt diese Dimension nicht, wenngleich er die S\u00fcnden Davids nur r\u00fcckblickend als bereits von Gott vergeben erw\u00e4hnt und Gottes bleibende Zuwendung zu David nicht in Frage stellt.<\/p>\n<h4>David der Erw\u00e4hlte und Erhoffte<\/h4>\n<p>W\u00e4hrend die Darstellung Davids in den Samuelb\u00fcchern ein differenziertes und ambivalentes Bild des K\u00f6nigs entwirft, zeigen sp\u00e4tere Bearbeitungen dieses Erz\u00e4hlstoffs die Tendenz zur Vereinheitlichung und Glorifizierung. Dies findet sich bereits im chronistischen Geschichtswerk, in dem die David-kritischen Erz\u00e4hlungen weggelassen werden; das verst\u00e4rkt sich aber ebenso in den Psalmen, die David als prototypischen Beter zeigen, oder in den prophetischen Texten, in denen David zum Vorbild eines neuen, erhofften Herrschers werden kann.<\/p>\n<p>Trotz der kritischen Darstellungen und dem Wissen, dass David Schuld auf sich geladen hat, halten die biblischen Traditionen am g\u00f6ttlichen Zuspruch, den Natan David in 2 Sam 7,16 \u00fcberbringt, fest: <em>Deine Dynastie und dein K\u00f6nigtum werden vor dir f\u00fcr immer Bestand haben, dein Thron wird f\u00fcr immer feststehen.<\/em> Die Verhei\u00dfung eines bleibenden Hauses, des Throns Davids, wird zur Hoffnung f\u00fcr sp\u00e4tere Generationen (Jes 9,6). Mit einem neuen David, so hoffen diese Texte, wird eine bessere Zeit f\u00fcr Israel anbrechen. Das Vertrauen in diese Verhei\u00dfung bleibt, selbst aus dem Stumpf Isais konnte ein neuer Spross wachsen (Jes 11,1-5). \u00c4hnlich wie bei Jesaja findet sich auch im Buch Micha (Mi 5,1-7) die Hoffnung auf einen neuen David und mit ihm auf ein Ende der assyrischen Vorherrschaft. In Ez 34 k\u00fcndigt der Prophet an, dass Gott einen Knecht wie David an die Stelle der unf\u00e4higen Hirten des Volkes einsetzen wird (Ez 34,23-24).<\/p>\n<p>In diesen und \u00e4hnlichen Texten wird David angesichts von Missst\u00e4nden und Unterdr\u00fcckung zur Hoffnungsperspektive. Man hofft darauf, dass Gott erneut jemanden \u201ewie David\u201c einsetzen m\u00f6ge. Das Bild der K\u00f6nigsherrschaft bleibt. Wenngleich die Samuel- und K\u00f6nigsb\u00fccher der Monarchie eine Absage erteilen (die k\u00f6niglichen Nachkommen sind nicht vertrauensw\u00fcrdig), ist damit die Idee von einem K\u00f6nig noch nicht verworfen. Die Frage nach einer idealen F\u00fchrung taucht vielmehr immer wieder auf. Der Wunsch nach einer Wende, nach einem Neuanfang verdichtet sich in der Figur Davids, die wie kaum eine andere biblische Gestalt wagemutig und unerschrocken all das tat, <em>was in ihrem Herzen ist<\/em>, darauf vertrauend, dass <em>JHWH mit ihr ist<\/em> (2 Sam 7,3). Ob diese Hoffnungsperspektive die Schattenseiten einer solchen Figur in Kauf nimmt, diese ausblendet oder auf die Vervollkommnung eines neuen David hofft, wird jedoch nicht thematisiert.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum eine Gestalt des Alten Testaments wird derartig ausf\u00fchrlich und vielf\u00e4ltig, aber auch ambivalent gezeichnet wie K\u00f6nig David. 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