{"id":104494,"date":"2025-04-29T11:53:08","date_gmt":"2025-04-29T09:53:08","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=104494"},"modified":"2025-04-29T11:53:10","modified_gmt":"2025-04-29T09:53:10","slug":"nicht-nur-michelangelo-david-in-der-kunst","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/nicht-nur-michelangelo-david-in-der-kunst\/","title":{"rendered":"Nicht nur Michelangelo"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt nur wenige Personen des Alten Testaments, die im Lauf der Jahrhunderte so bekannt geworden sind wie der alttestamentliche K\u00f6nig. Sein bewegtes Leben, seine bewegte Geschichte, in der Freude und Trauer, Liebe und Leidenschaften, Siege und Niederlagen sich abwechseln, spiegelt die Wechself\u00e4lle des mensch\u00adlichen Lebens und zog zu allen Zeiten die Aufmerksamkeit der K\u00fcnstler in Musik, Dichtung und Bildk\u00fcnsten auf sich. Die Wiedergaben Davids von der Antike bis in die Gegen\u00ad\u00ad\u00ad\u00adwart sind gepr\u00e4gt von den unterschiedlichen Deutungen, die er nicht nur in der Ausle\u00adgungs\u00adge\u00adschichte der Bibel erfahren hat: den christlichen Theologen galt er als Vorl\u00e4ufer Christi, als Akteur der Heilsgeschichte, andere sahen in ihm eine sinnbildliche politische Figur.<\/p>\n<p>Seine doppelte Wirksamkeit als K\u00f6nig und Dichter, seine Doppelrolle als Herrscher und als Poet, dessen Dichtungen die Nachwelt als Vorhersage Christi und seiner Erl\u00f6sung verstand, konstituierten seinen im Mittelalter \u00fcblichen Titel als <em>rex et propheta<\/em>. Davids Biographie schien freilich nicht immer der ihm von den sp\u00e4teren Theologen zuerkannten Rolle in der Heilsgeschichte gerecht geworden zu sein: Manche Ereignisse seines Lebens konnten nur im Rahmen einer allegorischen Deutung dem System der heilsgeschichtlichen Bibeldeutung integriert werden. Die Darstellungen zu seinem Leben und Wirken illustrieren die Vielfalt der Interpretationen deutlich. Die breite Bildtradition zu David belegt aber auch, wie sehr diese biblische Figur als Exempel f\u00fcr Eigenschaften und Verhaltensweisen wahrgenommen wurde, die jenseits theologischer Argumentation G\u00fcltigkeit besa\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>I.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was man von David wei\u00df, geht auf biblische Quellen zur\u00fcck. In den K\u00f6nigsb\u00fcchern, in Chronik, Jesus Sirach und im Psalter ist von David die Rede. Der j\u00fcngste Sohn Isais aus dem Stamm Juda wurde durch den Propheten Samuel zum K\u00f6nig gesalbt und war nach Saul der zweite und wohl der bedeutendste K\u00f6nig Israels (ca. 1042\u2013973 v. Chr.). Berichtet wird von ihm, er habe als junger Mann einen wohlgestalteten K\u00f6rper besessen, er habe das Saitenspiel beherrscht und sei ein tapferer, kluger und weiser Mann geworden. Sein Nachruhm als Dichter und S\u00e4nger r\u00fchrt vor allem von den \u00dcberschriften, die man den Psalmen voranstellte und in denen ihm ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte dieser Ges\u00e4nge als Verfasser zugeschrieben werden.<\/p>\n<p>Bilanziert man die zahllosen Darstellungen, die es in der christlichen Kunst zu David gibt, so wird man bald erkennen, dass man David von allen Helden des Alten Testaments den gr\u00f6\u00dften Raum gew\u00e4hrte. Die Beispiele aus der Sp\u00e4tantike und aus dem Fr\u00fchmittelalter zeigen mehrheitlich den Psalmisten und Propheten, w\u00e4hrend im sp\u00e4teren Mittelalter und vor allem in der Renaissance David als streitbarer K\u00e4mpfer wiedergegeben wird. Der siegreiche Kampf Davids mit Goliath wurde allerdings schon in patristischer Zeit als Vorbild des Triumphs Christi \u00fcber den Satan erkl\u00e4rt: So wie David gegen Goliath siegreich war, werde Christus \u00fcber den Satan triumphieren, erkl\u00e4rte etwa Augustinus in seiner Auslegung von Ps 33, 4. Der Kampf gegen Goliath versinnbildlichte auch den Kampf der ersten Christen und M\u00e4rtyrer, die ohne Waffen ihrem Feinde entgegentreten, wie dies fr\u00fchchristliche Sarkophage oder Elfenbeinarbeiten der Sp\u00e4tantike zeigen.<\/p>\n<p>Doch gibt es auch in der sp\u00e4tantiken Kunst schon Bildfolgen, die Szenen aus dem Leben Davids zeigen, wie um die Mitte des 3. Jahrhunderts der Freskenzyklus in der Synagoge der syrischen Kleinstadt Dura Europos, dessen Reste sich heute im National\u00admuseum in Damaskus befinden. Die f\u00fcnf Davidszenen sind allerdings nur fragmentarisch erhalten. Andere Zeugnisse wie die Fragmente von fr\u00fchen Bibelhand\u00adschriften oder die Reliefs an der h\u00f6lzernen Kirchent\u00fcr von S. Ambrogio in Mailand (um 380) belegen, dass es solche umfangreichen Bildzyklen gegeben haben muss. In S. Ambrogio zeigen neun Reliefs Davidszenen von der Ankunft des Boten beim Hirten David bis zum Sturz Goliaths.<\/p>\n<p>Aus dem Fr\u00fchmittelalter sind Fresken aus der koptischen Kunst zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert bekannt, aber auch elf Silberteller aus Konstantinopel aus dem fr\u00fchen 7. Jahrhundert mit unterschiedlichen Szenen aus dem Leben Davids. Vorlage daf\u00fcr waren wohl illustrierte byzantinische Handschriften, wahrscheinlich der K\u00f6nigsb\u00fccher. Sie waren Vorbilder f\u00fcr die ausf\u00fchrlichen Davidszyklen in der byzantinischen Bibel- und Psalterillustration <strong>\u2013 <\/strong>der sog. <em>Chludoff-Psalter<\/em>, eine der \u00e4ltesten Handschriften aus dem 9. Jahrhundert \u2013, aber auch f\u00fcr Wandmalereien.<\/p>\n<p>Der Psalter war wahrscheinlich das wichtigste und meistverbreitete biblische Buch im ganzen Mittelalter. Der Text der 150 Psalmen war nicht nur notwendig f\u00fcr die Verrichtung des Stundengebets, sondern \u2013 und dies gilt f\u00fcr das ganze Mittelalter \u2013 ein elementarer Text f\u00fcr Bibelstudium und allgemeine theologische Kenntnisse (nicht zuletzt ein wichtiges Hilfsmittel, um Lesen und Schreiben zu lernen), vor allem aber bis ins sp\u00e4te Mittelalter auch das Gebetbuch vornehmer lesef\u00e4higer Laien. Psalterhandschriften sind Grundbestand auch sp\u00e4rlichen Buchbesitzes und wurden in adeligen Familien gew\u00f6hnlich an die weiblichen Familienmitglieder weitervererbt. Gerade seine Bebilderung macht einen Gro\u00dfteil der Bibelillustrationen aus und lieferte Vorlagen f\u00fcr zahlreiche Zyklen. Da im fr\u00fchen Mittelalter ganzseitige Bilder h\u00e4ufig waren, kam es auch in der Kunst des lateinischen Westens zur Auspr\u00e4gung eines besonderen Bildtypus f\u00fcr David als \u201ek\u00f6niglichen S\u00e4nger\u201c \u2013 eine Bildformel, die verschiedentlich abgewandelt durch Jahrhunderte hindurch \u00fcblich blieb. Das klassische Bild am Beginn einer mittelalterlichen Psalterhandschrift zeigt David auf dem Thron, oftmals umgeben von Musikern, die den Dichter und S\u00e4nger bei seiner Musik unterst\u00fctzen, oder gezeigt werden, weil sie als Mitverfasser der Psalmen ebenfalls in den \u00dcberschriften genannt werden \u2013 Asaph, Eman, Etan und Idithun \u2013, wie in einer Mail\u00e4nder Handschrift aus der Zeit um 870. Im sogenannten Canterbury Psalter aus dem 8. Jahrhundert begleiten David Schreiber mit Schreibger\u00e4t, au\u00dferdem gibt es vier Instrumen\u00adtalisten und zwei Akklamierende, die durch Klatschen ihre Zustimmung deutlich machen. Im sogenannten Goldenen Psalter aus St. Gallen aus der Zeit um 900 tanzen um K\u00f6nig David zwei Musikanten und zwei T\u00e4nzer mit wehenden T\u00fcchern<em>. <\/em>In der sog. Vivians-Bibel, der ersten Bibel Kaiser Karls des Kahlen, die 845 in Tours entstand und von Abt Vivian dem K\u00f6nig und sp\u00e4teren Kaiser Karl dem Kahlen geschenkt wurde, der sie vermutlich 869\/870 an die Kathedrale von Metz weitergab, ist David mit der Leier dargestellt, in der leichten Kleidung eines Tanzenden nur mit Chlamys und Stiefeln, flankiert von den Schildwachen und den sitzenden vier Mitverfassern des Psalters; in den Zwickeln sind die vier Kardinaltugenden zu sehen. In einem Psalter aus dem Michaelskloster in Heiligenberg bei Heidelberg scheinen David und seine vier Helfer im Lob vereint. Der Buchmaler zeigt die Mitverfasser, wie sie den Psalmisten beim Tanz vor der Bundeslade begleiten. In sp\u00e4terer Zeit wie im 12. Jahrhundert wird David h\u00e4ufig allein, aber als inspirierter biblischer Autor mit der Taube des Hl. Geistes wiedergegeben, die ihn zur Formulierung des Psalters inspiriert. Das Bild Davids am Beginn des Psalters ist bis ins Sp\u00e4tmittelalter \u00fcblich geblieben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In vielen lateinischen Psalterhandschriften des Fr\u00fchmittelalters gibt es Bilder, die als w\u00f6rtliche Illustration den Verfasser der Texte, David, als Sprecher der Psalmverse zeigen. Ber\u00fchmtes Beispiel daf\u00fcr ist der sogenannte Stuttgarter Psalter aus einem franz\u00f6sischen Kloster, entstanden um die Mitte des 9. Jahrhunderts. Zu Ps 11,2-3 <em>Salvum me fac Domine \u2026 vana locuti sunt unusquisque ad proximum suum<\/em>: Hilf doch oh Herr, die Frommen schwinden dahin \u2026 sieht man den jungen David vor seinen Feinden fliehen, ebenso zu Ps 17, die ausf\u00fchrliche Klage eines Verfolgten. Ganz h\u00e4ufig sind aber auch die Loblieder im Psalm durch Bilder ihres Verfassers auf diesen bezogen.<\/p>\n<p>In sp\u00e4teren Handschriften \u00fcbernehmen h\u00e4ufig die Initialen, die besonders geschm\u00fcckten Anfangsbuchstaben, die Aufgabe, den Text f\u00fcr den Betrachter und Benutzer anschaulich und damit verst\u00e4ndlich zu machen, Sie illustrieren entweder den Wortsinn des Psalms oder eine allegorische Auslegung, wie sie in den Kommentaren zum Psalter etwa des Augustinus, des Cassiodor oder des Rufinus formuliert war.<\/p>\n<p>Viele Psalter und Bibeln enthalten umfangreiche Zyklen mit Bildern zum Leben Davids. Aus karolingischer Zeit w\u00e4re hier etwa der Goldene Psalter aus St. Gallen zu nennen, auf dessen Seiten 12 Szenen wiedergegeben sind, die jeweils die \u00dcberschriften der Psalmen illustrieren und so die jeweilige Situation anschaulich machen sollten, aus der heraus ein Psalm jeweils geschrieben wurde. Eine der eindrucksvollsten Bilderfolgen zum Leben Davids findet sich in einer Handschrift, die wahrscheinlich im Auftrag des franz\u00f6sischen K\u00f6nigs Ludwig IX, des heiligen Ludwigs, 1245 ausgef\u00fchrt wurde. Man spricht von einer \u201eBilderbibel\u201c, da ihre von sechs Buchmalern ausgef\u00fchrten 46 Bl\u00e4tter \u00fcber 280 Bilder zum Alten Testament bieten, die von der Sch\u00f6pfung bis zur Vita Davids reichen. Die Handschrift wurde auch Kreuzfahrer-Bibel genannt, weil sie viele sehr detaillierte Darstellungen enth\u00e4lt, in denen die kriegerischen Auseinandersetzungen Davids gezeigt werden, diese aber der R\u00fcstung und Kleidung der Entstehungszeit entsprechen. Die biblischen K\u00e4mpfe wurden auf diese Weise in den Bildern mit den Auseinandersetzungen um die Herrschaft \u00fcber das Heilige Land verglichen. Ludwig der IX. von Frankreich war zweimal Anf\u00fchrer eines Kreuzfahrerheers, das erste Mal im sechsten Kreuzzug (1248-1254), dann w\u00e4hrend des siebten Kreuzzugs (1270). Um 1300 f\u00fcgte man in den freien Feldern neben den Miniaturen lateinische Texte als Bilderkl\u00e4rungen hinzu und erg\u00e4nzte kleine Textinitialen. Um 1600 geh\u00f6rte die Handschrift dem Bischof von Krakau, Kardinal Bernard Maciejowski, der sie als Geschenk dem persischen Schah Abbas in Isfahan \u00fcberreichen lie\u00df \u2013 in der Hoffnung, ihn dadurch zum gemeinsamen Kampf gegen die T\u00fcrken bewegen zu k\u00f6nnen. In der Folgezeit lie\u00df der neue Besitzer persische Bilderl\u00e4uterungen anbringen, sp\u00e4tere j\u00fcdische Besitzer erg\u00e4nzten weitere hebr\u00e4ische Bildbeischriften. Die Geschichte Davids wird hier sehr ausf\u00fchrlich erz\u00e4hlt. Der k\u00f6nigliche Psalmen\u00addichter ist dargestellt als geradezu idealtypischer frommer und gottesf\u00fcrchtiger, aber starker K\u00f6nig, ein Vorbild f\u00fcr den Auftraggeber, den bereits wenige Jahre nach seinem Tod heiliggesprochenen franz\u00f6sischen K\u00f6nig. Auf der ersten David-Seite sieht man Samuel im Gebet vor Gott, der Jesse, den Vater Davids, aufsucht, um ihm zu erkl\u00e4ren, dass Gott David auserw\u00e4hlt habe, w\u00e4hrend David auf dem Feld die Schafe h\u00fctet. In der n\u00e4chsten Szene ist Jesse mit seinen S\u00f6hnen zu sehen, w\u00e4hrend Samuel David salbt, und dieser in die Dienste Sauls eintritt. David kommt zu Saul und beruhigt ihn durch sein Spiel. Rechts, auf der folgenden Seite, beginnen die Vorbereitungen zum Kampf gegen die Philister, die mit Goliath einen m\u00e4chtigen riesenhaften K\u00e4mpfer an die Front schicken. Auf den beiden folgenden Seiten sieht man weitere Vorbereitungen (David in Sauls R\u00fcstung, die ihm zu gro\u00df ist), danach den Sieg \u00fcber Goliath und den beginnenden Konflikt mit Saul. \u00dcber viele Seiten wird diese Erz\u00e4hlung weitergef\u00fchrt, zeigt im Gewand des 13. Jahrhunderts die Kriege und Siege Davids, aber auch die Geschichte mit Abner und die ber\u00fchmte Geschichte mit Bathseba.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben den seit dem Fr\u00fchmittelalter bekannten gemalten Bildzyklen, die manchmal auch auf einer Seite zusammengefasst waren, wie in einer Bibel aus Winchester aus der zweiten H\u00e4lfte des 12. Jahrhunderts, gibt es auch eine F\u00fclle von Beispielen daf\u00fcr, dass David in Zyklen als einer der alttestamentlichen Propheten und K\u00f6nige wiedergegeben wurde, wie an den Kapitellen romanischer Kirchen, etwa um die Mitte des 12. Jahrhunderts im burgundischen Vezelay (<em>Abb. 1<\/em>) oder in den Skulpturenzyklen der Fassaden franz\u00f6sischer Kathedralen oder in der Goldschmiedekunst wie am Dreik\u00f6nigenschrein in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Die Geschichte von David und Goliath war nicht nur biblische Ereigniserz\u00e4hlung, sondern auch Gegenstand allegorischer Bibelauslegung, die bis auf die Kirchenv\u00e4ter wie Augustinus zur\u00fcckging. Deswegen wird h\u00e4ufig dieses biblische Sinnbild f\u00fcr den Sieg \u00fcber Satan dargestellt wie im Stuttgarter Psalter, in einem Mosiak des 11. Jahrhunderts in K\u00f6ln, einem spanischen Wandgem\u00e4lde des 12. Jahrhunderts, einem Tafelbild Bernhard Strigels um 1500 oder im sogenannten Breviarium Grimani, einem prunkvollen Gebetbuch aus Flandern von etwa 1510\/1520.<\/p>\n<p>Bei diesem Bild des Breviers, aber auch bei den Darstellungen der Schah Abbas-Bibel m\u00f6gen den modernen Betrachter die ungew\u00f6hnlich drastischen Motive und die detailliert geschil\u00adderten Kriegsereignisse irritieren. Doch waren diese ebenso wie andere Begebenheiten aus dem Leben Davids durch die allegorische Deutung des Bibeltexts aufgefangen. Wenn man in den Sprach- und Literaturwissenschaften, aber auch in Theologie und Philosophie das Wort \u201eAllegorese\u201c gebraucht, ist damit die ausgreifende Anwendung des allegorischen Verfahrens gemeint, eine im Umgang mit literarischen Werken entwickelte, hermeneutische Deutungs-Praxis. Es geht um die Interpretation von Texten auf der Grundlage eines Verst\u00e4ndnisses, bei dem mehrere Bedeutungen, mehrere Sinnebenen unterschieden werden. Voraussetzung f\u00fcr eine solche \u00fcbertragene Deutung ist die Annahme, dass es mehr als einen Sinn geben kann, dass jenseits des w\u00f6rtlichen Verst\u00e4ndnisses, hinter dem w\u00f6rtlichen (literalen) Sinn, ein tieferer geistiger Sinn vorhanden ist, den es zu entschl\u00fcsseln gilt. Diesen tieferen Sinn zu dechiffrieren war ein kreativer Prozess, der zu h\u00f6chst unterschiedlichen Ergebnissen f\u00fchren konnte. Von der Antike bis ins sp\u00e4te 18. Jahrhundert bestand f\u00fcr Autoren und f\u00fcr deren Leser grunds\u00e4tzlich die \u00dcbereinkunft, dass es mehrere solcher Sinnebenen gebe, die unterschiedlichen Argumentationen dienen konnten. Erst in der Sp\u00e4taufkl\u00e4rung und in deren Folge mit dem Einsetzen einer historisch-kritischen Philologie war die allegorische Methode als Deutungsmethode auf weite Strecken hin endg\u00fcltig diskreditiert.<\/p>\n<p>Wer also, wie einst die M\u00f6nche im Kreuzgang von Notre-Dame in Avignon eines der Kapitelle aus dem zweiten Viertel des 12. Jahrhunderts eingehender betrachtet, das nach dem Abbruch des Klosters nach der Franz\u00f6sischen Revolution schlie\u00dflich an seinen heutigen Aufbewahrungsort, das Fitzwilliam Museum in Cambridge gelangte, findet sich vor einem Stein, dessen Seiten vier Episoden der Geschichte von David und Abigail gewidmet war. Ihr hebr\u00e4ischer Name bedeutete \u201eQuelle der Freude\u201c oder \u201eGrund der Freude\u201c. Als David Abigail kennenlernte, war er bereits der Gesalbte des Herrn und der von Gott ausersehene k\u00fcnftige K\u00f6nig. In den seiner Herrschaft vorausgehenden politischen Wirren befand er sich jedoch auf der Flucht, versteckte sich in H\u00f6hlen, war auf Hilfe angewiesen (I Sam 22,1.2). Trotzdem besch\u00fctzte David mit seinen Gefolgsleuten die umherziehenden Hirten Nabals, eines reichen Manns, der so verm\u00f6gend war, dass er einen beinahe k\u00f6niglichen Lebensstil pflegen konnte. Doch war er in den Augen Gottes \u201everstockt, hart und boshaft in seinen Handlungen\u201c. Nabal hatte wohl von Davids Sieg \u00fcber den Riesen Goliath geh\u00f6rt, doch sah er in David eher einen ehrgeizigen Aufsteiger, der sich gegen den K\u00f6nig Saul erhoben hatte. Auf die Bitte Davids um eine gewisse Belohnung f\u00fcr den empfangenen Nutzen lie\u00df Nabal den Boten Davids vom Hof jagen, was David sehr erz\u00fcrnte. Die sch\u00f6ne und einsichtige Ehefrau Nabals, Abigail, erkannte jedoch, um wen es sich bei David in Wirklichkeit handelt. Nachdem sie von der Handlungsweise ihres Mannes erfahren hatte, schickte sie, ohne diesen zu fragen, David ein Geschenk und begab sich zu ihm, um sich vor ihm niederzuwerfen und ihn zu bitten, sich ihrer zu erbarmen, wenn er K\u00f6nig sein w\u00fcrde. Das Kapitell zeigt David mit dem Attribut, das ihn als Dichter der Psalmen ausweist, der Harfe, und Abigail, die auf einem Pferd, das einer ihrer Diener f\u00fchrt, zu David reitet \u2013 eine Szenenfolge, die auch in der zeitgen\u00f6ssischen Bibelillustration gel\u00e4ufig war wie in der sog. Pamplona-Bibel aus dem sp\u00e4ten 12. Jahrhundert. Die vierte Seite zeigte vielleicht das Ende der Geschichte: Nachdem Nabal seine Verblendung mit dem Tod hatte b\u00fc\u00dfen m\u00fcssen, wurde Abigail Davids Ehefrau. Jenseits der historischen Erz\u00e4hlung war diese Geschichte ein Bild f\u00fcr die wahre und falsche Einsicht: Nabal steht f\u00fcr die Welt, die Christus nicht erkennt, Abigail f\u00fcr den gl\u00e4ubigen Menschen, der trotz des widerspr\u00fcchlichen \u00e4u\u00dferen Scheins die Wahrheit zur Kenntnis nimmt und Christus verehrt. Nabal ist ein Beispiel f\u00fcr den sorglosen, sittenlosen, nur ans Jetzt denkenden Menschen, Abigail ein Exempel f\u00fcr den, der in der Furcht vor dem endzeitlichen Gericht und in der Hoffnung auf das Jenseits weiterdenkt, in die Zukunft plant. Ein zweites Beispiel f\u00fcr eine Bildfolge zu David, die nur verst\u00e4ndlich ist, wenn man die Auslegungstradition dazu kennt: In Auxerre, knapp jenseits der Nordgrenze Burgunds, wird das wohl um 1260 unter dem Einfluss der Portalskulpturen des sog. Josephsmeisters von Reims entstandene Taufportal an der Westfassade der Kathedrale St-\u00c9tienne im Gew\u00e4nde von jeweils drei Reliefs flankiert, die die Geschichte von David und Bathseba zeigen: die sch\u00f6ne Bathseba im Bad, von David beobachtet, dann der Hethiter Urias, ihr Ehemann, den David nach seinem Ehebruch mit dessen Frau in die Schlacht sandte, damit er dort umkomme und so der Weg f\u00fcr David frei w\u00fcrde, Bathseba zu umwerben, schlie\u00dflich als gl\u00fccklicher Ausgang des Geschehens die Verm\u00e4hlung von David und Bathseba, die sp\u00e4ter die Mutter Salomos werden sollte. Ein unbefangener Betrachter muss sich fragen, was diese Geschichte als Bildschmuck eines Taufportals sollte, erst recht, wenn er sich erinnert, dass der Prophet Nathan David wegen dieser Verfehlung ma\u00dfregelte, nicht aber, wenn er \u2013 wie die Theologen des Mittelalters alle \u2013 die allegorische Auslegung des Augustinus kannte. Dieser bot eine Interpretation an, die die Akteure dieses Geschehens zu Sinnbildern machte: David zum Typus Christi, Bathseba zur Pr\u00e4figuration der Kirche, Urias zur sinnbildlichen Verk\u00f6rperung des B\u00f6sen. Im w\u00f6rtlichen Verst\u00e4ndnis war dies eine Geschichte von Ehebruch und mittelbarer T\u00f6tung. Der allegorischen Deutung zufolge musste sich Bathseba als Bild der Kirche im Bad der Taufe von der Verbindung mit Urias, der Verk\u00f6rperung des Teufels, reinigen, um dann mit David als Bild f\u00fcr Christus verbunden sein zu k\u00f6nnen. Diese ebenso kunstvolle wie auf moderne Leser wohl eher gesucht wirkende Deutung war dem mittelalterlichen Theologen aus seiner Augustinus-Lekt\u00fcre vertraut. In Auxerre gewann diese Bildfolge durch die allegorische Deutung einen Sinn, der das so schwierige w\u00f6rtliche Verst\u00e4ndnis dieser Szene auf eine h\u00f6here Sinnebene hob und damit auch positiv zu verstehen erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel f\u00fcr die Anwendung der allegorischen Methode zeigt das Stammheim Missale aus dem Benediktinerkloster St. Michael in Hildesheim. Die Darstellungen sind hier einer typologischen Argumentation integriert, einem Deutungsmodell, das Altes und Neues Testament in eine unmittelbare Beziehung von Verhei\u00dfung und Erf\u00fcllung setzt. Die Evidenz der Heilsgeschichte wird offenbar daran, dass die im Alten Testament vorgepr\u00e4gten Ereignisse unvollkommene Auspr\u00e4gungen der Ereignisse sind, die im Neuen Testament vollendet, erf\u00fcllt werden. Zur Auferstehung, von der im Neuen Testament nicht die Rede ist, kann der Betrachter des Bildes oberhalb dieser Szene sehen: Die Hand Gottes streckt sich dem auferstehenden Christus entgegen, Symbol Gottes, der \u2013 wie auf dem Spruchband zu lesen \u2013 zu Christus sagt: \u201eSteh auf, meine Herrlichkeit\u201c (<em>Exurge gloria mea<\/em>), ein Zitat nach Ps 56, w\u00e4hrend Christus antwortet: \u201eIch werde aufstehen in der Morgenfr\u00fche\u201c (<em>Exurgam<\/em> <em>diluculo<\/em>). Dass diese Geschehnisse im Einklang mit den Prophetien des Alten Testanents standen, bezeugt die Wiedergabe des Propheten Jesaia, vom Be\u00adtrachter aus auf der rechten Seiten der Szene mit den Frauen am Grab. Um das Mittelfeld herum sind vier Pr\u00e4figurationen aus dem Alten Testament angeordnet: Elisa (Eliseus), der den Sohn der Sunamitin rettet; Samson mit Tor und T\u00fcren von Gaza; Banaias, der mit dem L\u00f6wen k\u00e4mpft (II Reg [II Sam] 23,20); und schlie\u00dflich David, der Goliath erschl\u00e4gt (I Reg [I Sam] 17,51). Ohne im Einzelnen hier die Begr\u00fcndungen f\u00fcr die Auswahl der vier altte\u00adstamentlichen Typen zu referieren, l\u00e4sst dieses Beispiel doch auf Anhieb erkennen, dass der Konkordanz dieser Ereignisse unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen m\u00fcssen: die \u00dcberwindung des Todes bei Elisa lie\u00df sich mit der \u00dcberwindung des Todes durch Jesus vergleichen; dass Samson die T\u00fcren von Gaza aus den Angeln hob, mit der Auferstehung aus dem verschlossenen Grab, und dass Banaias den L\u00f6wen und David den heidnischen Philister besiegte, hatten schon die Kirchenv\u00e4ter mit der \u00dcberwindung von Tod, S\u00fcnde und Teufel verglichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>IV.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Bildtradition zu David zeigt diesen immer wieder als Symbol Christi oder als Bild f\u00fcr das Nahverh\u00e4ltnis von Christus und der Kirche. An vielen Stellen ist deswegen David als einer der Propheten wiedergegeben, nicht zuletzt bei Darstellungen des Weltgerichts. In manchen Bildprogrammen vertritt David, eine Lyra spielend, eine der verschiedenen Epochen der Weltalter, oder agiert als Repr\u00e4sentant der Musik in Bildzyklen zu den f\u00fcnf Sinnen. David wurde schon im Mittelalter auch im profanen Zusammenhang als tugendhaftes Vorbild f\u00fcr F\u00fcrsten und Aristokraten als einer der sog. guten Helden ger\u00fchmt (erstmals 1312 von Jacques de Longuyon in seinem Gedicht \u201eLe voeu du paon\u201c) und dargestellt wie um 1330 im Hansesaal des K\u00f6lner Rathauses. Neben den drei Vertretern der heidnischen Antike (Hektor von Troja, Alexander dem Gro\u00dfen und Julius Caesar) und den Repr\u00e4sentanten des Christen\u00adtums (K\u00f6nig Artus, Karl dem Gro\u00dfen und Gottfried von Bouillon, dem K\u00f6nig von Jerusalem) nannte man als Vertreter des Judentums Judas Makkab\u00e4us, den Propheten Josua und David. Dem Brauch der Zeit entsprechend verlieh man diesen Helden auch ein Wappen, im Fall Davids die Lyra, sein Instrument.<\/p>\n<p>Neben Darstellungen Davids in der religi\u00f6sen Kunst gibt es in der Neuzeit eine reiche Bildtradition auch im profanen Umfeld. In der italienischen Renaissance wurde vor allem die Bedeutung des K\u00e4mpfers David hervorgehoben, der nun ebenso wie in der traditionellen theologischen Auslegung allegorisch interpretiert wurde. Wichtig war der Sieg Davids, der \u00fcber den unterlegenen Riesen triumphiert, dessen Kopf er in der Hand h\u00e4lt oder auf dem am Boden liegenden Kopf steht. David wird so zur Heldengestalt und, besonders im Barock, zum Exempel f\u00fcr jugendliche St\u00e4rke, f\u00fcr Sieg und Triumph. Die verschiedenen Varianten des Themas, etwa bei Caravaggio, belegen dies mehr als deutlich. Vielleicht noch deutlicher ist dies aber bei den Skulpturen, etwa dem David des Donatello, der ersten Skulptur in nachantiker Zeit, die als lebensgro\u00dfe m\u00e4nnliche Aktfigur im Auftrag Cosimo de\u2019 Medicis um 1444 bis 1446 ausgef\u00fchrt wurde. Das humanistische Interesse f\u00fcr die Antike f\u00fchrte im Florenz der fr\u00fchen Renaissance zu diesem Versuch, diese aus antiken Quellen bekannte Kunstgattung wiederzubeleben. Der junge David steht, nur mit Hut und Stiefeln bekleidet, mit dem linken Bein auf dem Haupt Goliaths. Der Bildhauer Donatello bem\u00fchte sich, anatomische Details korrekt wiederzugeben. Man stellte die Figur im Innenhof des Palazzo Medici auf, auch weil man im Sieg Davids ein Sinnbild f\u00fcr die Wehrhaftigkeit von Florenz sehen wollte, das sich gegen andere italienische Staaten wie Neapel und Mailand behaupten k\u00f6nne. Donatellos David wurde von vielen Bildhauern nachgeahmt, die dieses Vorbild bewunderten, wie Andrea del Verrocchio 1476, oder \u2013 vielleicht die ber\u00fchmteste plastische Darstellung Davids \u2013 Michelangelo an seinem David, an dem er seit 1501 arbeitete. Im Jahr 1404 hatte die Domopera in Florenz \u00fcber die Aufstellung monumentaler Figuren an den Gew\u00f6lbeans\u00e4tzen am Chor des Doms beraten, mit denen die Strebepfeiler bekr\u00f6nt werden sollten. Man dachte daran, Propheten und als antike Parallele dazu einen Herkules aufzustellen. 1408\/09 schuf Donatello f\u00fcr die n\u00f6rdliche Seite einen David (Florenz, Museo Nazionale), Nanni di Banco zur selben Zeit einen Jesaja. Es stellte sich aber bald heraus, dass beide Figuren zu klein waren. Donatellos David wurde 1416 in den Palazzo Vecchio gebracht. Der Plan wurde zun\u00e4chst nicht weiterverfolgt und erst 1463 wieder in Angriff genommen, als Donatello aus Siena zur\u00fcckgekehrt war. Nach einem zwei Jahre dauernden Transport lag seit 1468 ein riesiger Marmorblock, 12 Meter lang und 5 Tonnen schwer, aus Carrara in Florenz. Die mit der Arbeit daran beauftragten Bildhauer Agostino di Duccio (1464) und Antonio Rossellino (1476) gaben beide die Arbeit wieder auf, so dass schlie\u00dflich 1502 Michelangelo den Auftrag erhielt, den roh behauenen Block fertig zu bearbeiten, ein Vorhaben, das sich bis 1504 hinzog. Michelangelo ver\u00e4nderte die traditionelle Ikonographie und zeigte nicht mehr den jugendlichen Helden nach seinem Sieg, sondern vor dem Kampf, die Steinschleuder ruht \u00fcber der linken Schulter. Die von der Regierung der Stadt eingesetzte Kommission entschied, dass diese Figur vor dem Palazzo Vecchio, dem Sitz der Stadtregierung, aufgestellt werden sollte. Als die Medici 1494 die Stadt verlassen mussten, wurde der David Michelangelos geradezu zum Symbol der Freiheit der B\u00fcrger von Florenz. 1512 erzwangen die Medici ihre R\u00fcckkehr. Bei den anschlie\u00dfenden Krawallen wurde der linke Arm der Statue besch\u00e4digt, aber nach 1543 restauriert. Im 19. Jahrhundert hatte der Marmor durch Witterung und Vogelexkremente Schaden genommen, so dass die Skulptur 1873 in der Florentiner <em>Accademia<\/em> einen eigenen Ausstellungsraum erhielt, wo sie heute noch steht. An ihrem urspr\u00fcnglichen Aufstellungsort vor dem Palazzo Vecchio wurde 1910 eine Kopie aufgestellt. Mit Davids Michelangelo war eine der originellsten Bildvarianten in der langen Bildgeschichte zum Mythos David erreicht. Es war dies nicht das Ende der Geschichte, David blieb ein wichtiges Thema der K\u00fcnste, bis ins 19. und 20. Jahrhundert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt nur wenige Personen des Alten Testaments, die im Lauf der Jahrhunderte so bekannt geworden sind wie der alttestamentliche K\u00f6nig. 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