{"id":107590,"date":"2025-07-03T11:34:57","date_gmt":"2025-07-03T09:34:57","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=107590"},"modified":"2025-07-09T15:55:44","modified_gmt":"2025-07-09T13:55:44","slug":"es-kostet-weniger-doch-niemand-zahlt-wieso-klimafinanzierung-sich-gesellschaftlich-lohnt-und-trotzdem-stockt","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/es-kostet-weniger-doch-niemand-zahlt-wieso-klimafinanzierung-sich-gesellschaftlich-lohnt-und-trotzdem-stockt\/","title":{"rendered":"Es kostet weniger, doch niemand zahlt"},"content":{"rendered":"<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"Initiale CharOverride-39\">D<\/span>as Klima steht unter Beschuss. Obwohl wir es besser wissen, sind die Investitionen in eine Welt, welche planetare Grenzen respektiert, das Erste, was in Krisenzeiten gestrichen wird. Angef\u00fchrt von einer wahnwitzigen Jagd auf Projektgelder, welche in den Augen der Trump Regierung unn\u00fctz sind, werden weltweit Budgets f\u00fcr Klimaprojekte gestrichen. Einerseits geschieht dies sehr direkt, indem die National Science Foundation, die gr\u00f6\u00dfte F\u00f6rderstiftung f\u00fcr Wissenschaft in den USA, Forschungsprojekte annulliert, welche nicht mit den Priorit\u00e4ten der neuen US-Regierung \u00fcbereinstimmen. Die Klimaforschung hat es da schwer. Andererseits geschieht es indirekt, indem westliche L\u00e4nder wie Deutschland oder die Schweiz ihre Budgets f\u00fcr die Entwicklungszusammenarbeit zusammenstreichen. Weil die Anpassung an den Klimawandel zentral ist f\u00fcr die Entwicklungsperspektiven vieler L\u00e4nder im globalen S\u00fcden, hei\u00dft eine K\u00fcrzung der Gelder f\u00fcr die Entwicklungszusammenarbeit auch eine K\u00fcrzung der Klimafinanzierung.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Antwort der Forschung, ob solche K\u00fcrzungen schlau sind, ist schon lange klar. Studie auf Studie zeigt, dass die Kosten des Wartens jegliche Investitionsbetr\u00e4ge in klimafreundliche Technologien, Infrastruktur oder Firmen um ein Vielfaches \u00fcbersteigen. Die exakte Absch\u00e4tzung der Kosten des Klimawandels bleibt wissenschaftlich komplex. Neueste Studien mit verschiedenen methodischen Ans\u00e4tzen sch\u00e4tzen die Sch\u00e4den bei 1 Grad Erw\u00e4rmung auf 12\u00a0% des weltweiten BIPs, w\u00e4hrend andere Studien so hohe Sch\u00e4den erst bei 3 Grad Erw\u00e4rmung prognostizieren (2024 war die Erde 1,47 Grad w\u00e4rmer als vor der Industrialisierung). Diese Sch\u00e4den beziffern globale Durchschnitte, wobei L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens \u00fcberproportional betroffen sind und die Sch\u00e4den in jenen L\u00e4ndern sehr viel ausgepr\u00e4gter sind. Unabh\u00e4ngig davon, welche Sch\u00e4tzung am Schluss zutreffen wird, lohnten sich Investitionen ins Klima schon gestern volkswirtschaftlich klar. Heute noch mehr und morgen umso mehr. Denn: Je l\u00e4nger wir warten, desto teurer wird die Vermeidung von weiteren Klimasch\u00e4den und die Anpassung an den Klimawandel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Der Markt reicht nicht<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die Crux bei Klimainvestitionen ist: Die Ertr\u00e4ge erstrecken sich \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume, manchmal Jahrzehnte, die Kosten aber fallen heute an. Oftmals sind die Ertr\u00e4ge zudem nur teils monet\u00e4r oder aber sie fallen in der Breite der Gesellschaft an und nicht beim Investor. Ein Beispiel kann dies illustrieren: Eine Solaranlage erzeugt Strom \u00fcber zwanzig Jahre oder mehr. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Stroms werden bei einer privaten Investitionsentscheidung in Betracht gezogen, weitere systemische Effekte jedoch nicht. Ersetzt der Solarstrom zum Beispiel Kohlestrom, so verbessert sich die Luftqualit\u00e4t in den Gebieten um die Kohlekraftwerke, Atemwegserkrankungen nehmen ab und weitere Umweltsch\u00e4den aufgrund des Kohleabbaus verschwinden ebenso. Es profitieren also konkret Menschen und es entsteht teils auch ein monet\u00e4rer Nutzen durch geringere Gesundheitskosten. Weil diese Einsparungen aber nicht beim Investor anfallen, werden sie in der Entscheidung nicht ber\u00fccksichtigt. Zudem reduziert sich der CO<span class=\"CharOverride-40\">2<\/span>-Aussto\u00df, was f\u00fcr die gesamte Weltbev\u00f6lkerung einen Nutzen stiftet. Eine vorhin erw\u00e4hnte Studie errechnet einen CO<span class=\"CharOverride-40\">2<\/span>-Preis von 1.367 Dollar pro Tonne basierend auf \u00adgesch\u00e4tzten Sch\u00e4den. Das hei\u00dft, der weltweite Nutzen, wenn wir eine Tonne weniger CO<span class=\"CharOverride-40\">2<\/span> aussto\u00dfen, k\u00f6nnte weit \u00fcber Tausend Euro liegen. Dieser Nutzen entsteht vor allem, weil Extremtemperaturen, D\u00fcrren, Starkwinde und \u00dcberschwemmungen abnehmen. W\u00fcrde er eingepreist, so s\u00e4hen Investitionen komplett anders aus.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Um beim Beispiel zu bleiben: Nehmen wir an, ein Haushalt in Deutschland w\u00fcrde von 100\u00a0% Kohlestrom auf 100\u00a0% Solarstrom wechseln. Die 3.383 kWh, welche ein deutscher Haushalt durchschnittlich 2021 verbrauchte, verursachen mit Kohlestrom grob gesch\u00e4tzt Emissionen von 3 Tonnen CO<span class=\"CharOverride-40\">2<\/span>. Abstrahiert man f\u00fcr den Moment von anderen Herausforderungen, wie dem Netzausbau und der Bereitstellung von Speicherkapazit\u00e4ten in den Wintermonaten oder zu Zeiten, in denen Solarstrom nicht zur Verf\u00fcgung steht, so sparen wir uns als Gesellschaft f\u00fcr diesen einen Haushalt mehrere Tausend Euro dank der Umstellung auf Solarstrom. Weil dieser Nutzen in Zukunft anf\u00e4llt, in der sich die Erderw\u00e4rmung aufgrund heutiger Emissionen manifestiert und weil der Nutzen global anf\u00e4llt, wird er in einer privaten Investitionsentscheidung nicht ber\u00fccksichtigt. Viele solcher Investitionen werden deshalb privatwirtschaftlich nicht get\u00e4tigt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Unter der Regierung Biden hatten sich die USA zum Ziel gesetzt, dies mit massiver staatlicher Unterst\u00fctzung zu \u00e4ndern. Investitionen in Klimatechnologien wie Batteriespeicher, Elektroautos oder erneuerbare Energien erhielten gro\u00dfe Steuerrabatte und als Folge entstand ein regelrechter Boom an Investitionsentscheidungen, weil mitunter auch europ\u00e4ische Firmen ihre Investitionen in Fabriken f\u00fcr Klimatechnologien in die USA verlagerten. Seit Anfang dieses Jahres herrscht jedoch eine gro\u00dfe Unsicherheit, ob die staatliche Unterst\u00fctzung bleibt und weil erst 321 Milliarden US Dollar der angek\u00fcndigten 843 Milliarden oder weniger als 40\u00a0% investiert wurden, stehen viele Vorhaben vor dem Aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Wer \u00fcbernimmt?<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Wer also springt ein, wenn \u00f6ffentliche F\u00f6rdergelder weniger werden und private Investitionen nicht in der Breite f\u00fcrs Klima get\u00e4tigt werden? Die Weltgemeinschaft sollte erwarten, dass die Superreichen dieser Welt sich f\u00fcr die Zukunft des Planeten einsetzen und im Zweifel auch Zeiten \u00fcberbr\u00fccken k\u00f6nnen, in denen demokratisch gew\u00e4hlte Regierungen das Wohl der Gesellschaft und zuk\u00fcnftiger Generationen aus den Augen verlieren. Superreiche wie Bill Gates und Warren Buffet, die beide ein gesch\u00e4tztes Verm\u00f6gen von \u00fcber 100 Milliarden US Dollar besitzen, haben sich \u00f6ffentlich dazu bekannt, 99\u00a0% ihres Verm\u00f6gens zu spenden. In Deutschland hat zum Beispiel Klaus-Michael K\u00fchne verk\u00fcndet, dass seine gesamte Holding, also sein Verm\u00f6gen, in eine Stiftung \u00fcbergehen soll.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ein kurzer Blick in die Zahlen hilft aber zu verstehen, dass dies nicht ausreichen wird: Die internationale Staatengemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, zwischen 2020 und 2025 j\u00e4hrlich 100 Milliarden US Dollar f\u00fcr Klimaprojekte in Entwicklungsl\u00e4ndern zur Verf\u00fcgung zu stellen. Auf der internationalen Klimakonferenz im November 2024 in Baku wurde entschieden, dass diese Summe bis 2035 auf 300 Milliarden pro Jahr ansteigen soll. Jedoch sieht es nicht danach aus, dass die Stiftungen dieser Welt den Ausfall auffangen k\u00f6nnten. Bill Gates hat vor Kurzem sogar angek\u00fcndigt, sein bisher gro\u00dfes Engagement gegen den Klimawandel stark zu verkleinern und praktisch sein ganzes Geld in den Gesundheitssektor zu investieren. Wichtige Politikarbeit in den USA und in Europa wird dadurch nicht mehr unterst\u00fctzt und griffige Politikma\u00dfnahmen werden schwieriger umzusetzen sein.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Man kann also konstatieren, dass viel zu wenig Geld f\u00fcr Klimavorhaben zur Verf\u00fcgung steht. Noch schlimmer wird das Bild, wenn man den Blick \u00fcber die im Beispiel genannte Energiewende und Investitionen hinaus auf die technologie-basierte Dekarbonisierung richtet. In der Klimafinanzierung wird unterschieden zwischen Finanzbedarfen f\u00fcr die Emissionsvermeidung, die Klimaanpassung und die Deckung von Klimasch\u00e4den. Eine Investition in eine Solaranlage w\u00e4re zum Beispiel Emissionsvermeidung, eine Investition in die Verlegung einer Stra\u00dfe zum Erosionsschutz aufgrund des steigenden Meeresspiegels w\u00fcrde als Klimaanpassung bezeichnet und die Finanzierung der Aufr\u00e4umarbeiten nach einem Wirbelsturm, der mit der Klimaerw\u00e4rmung h\u00e4ufiger auftritt, ist ein Beispiel f\u00fcr die Deckung von Klimasch\u00e4den.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Geld verdienen l\u00e4sst sich, wenn \u00fcberhaupt, vor allem mit Projekten zur Emissionsvermeidung. Mit Klimaanpassung l\u00e4sst sich selten Geld verdienen und die Deckung von Klimasch\u00e4den ist per Definition eine Ausgabe ohne Ertrag. Weil die negativen Auswirkungen des Klimawandels den globalen S\u00fcden \u00fcberproportional betreffen, ist diese Situation besonders besorgniserregend. Viele L\u00e4nder im globalen S\u00fcden leiden unter einer hohen Schuldenlast, was \u00f6ffentliche Investitionen in Klimaanpassung und die Deckung der Sch\u00e4den verunm\u00f6glicht. Umso wichtiger ist der Transfer von Geldern aus dem globalen Norden in den globalen S\u00fcden \u2013 jedoch ist auch der Gro\u00dfteil der Transfers innerhalb der internationalen Staatengemeinschaft f\u00fcr Projekte zur Emissionsreduktion reserviert und weniger als ein Drittel der Gelder im Rahmen des 100 Milliarden Dollar-Ziels wurden 2022 f\u00fcr die Klimaanpassung verwendet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Vier Trends, die Hoffnung machen<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">In dieser Gemengelage scheint die Hoffnung weit weg. Wir d\u00fcrfen aber nicht vergessen, dass wir am Anfang einer Transformation von massivem Ausma\u00df stehen und es naiv w\u00e4re, davon auszugehen, dass diese reibungslos vonstattengeht. Vier Trends zeigen, dass die Transformation vielleicht doch zu schaffen ist.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Zuerst ein Blick in die Vergangenheit: Es kann schneller gehen, als wir denken. Wir haben unser Energiesystem schon mehrmals umgebaut \u2013 allerdings aus Kosten- und Verf\u00fcgbarkeitsgr\u00fcnden. Betrachtet man am Beispiel Englands, wie Menschen seit dem 16. Jahrhundert geheizt haben, so sieht man eine Umstellung von Holz auf Kohle und anschlie\u00dfend im 20. Jahrhundert auf einen Mix aus Gas und Strom. Der komplette Umbau des Heizsystems von Kohle auf Gas und Strom wurde in nur f\u00fcnfzig Jahren vollzogen. Aller Voraussicht nach sind wir heute in der Lage, Transformationen schneller durchzuf\u00fchren als vor hundert Jahren.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die f\u00fcnfzig Jahre haben wir leider nicht mehr f\u00fcr den Umbau zu einer klimakonformen Wirtschaft. Die Erderw\u00e4rmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, wird wahrscheinlich nicht mehr m\u00f6glich sein und auch die Erreichung des 2-Grad-Ziels erfordert einen massiven Umbau der Infrastruktur und entsprechende Investitionen in den n\u00e4chsten Jahren. Oftmals geht dabei vergessen, dass wir von einem historisch einmalig kleinen Zeitfenster sprechen. Laut Prognosen der UNO w\u00e4chst die Weltbev\u00f6lkerung bis 2085, andere Institute rechnen schon ab 2060 mit einem R\u00fcckgang. Wie schnell die Weltbev\u00f6lkerung danach f\u00e4llt, ist selten Gegenstand breiter Diskussionen. W\u00e4re zum Beispiel die Reproduktionsrate der Welt im Jahr 2085 auf dem heutigen Niveau der USA, so fiele die Weltbev\u00f6lkerung in nur zehn Generationen oder 300 Jahren von 10 Milliarden auf 2 Milliarden. Anders gesagt, der R\u00fcckgang der Weltbev\u00f6lkerung wird aktuellen Prognosen folgend etwa gleich schnell vonstattengehen wie der Anstieg seit der Industrialisierung. Aller Voraussicht nach werden wir zum Zeitpunkt des H\u00f6chststands emissionsfreie Energie aus Wind und Solarkraft und im Idealfall Fusionskraftwerke zur Verf\u00fcgung haben, w\u00e4hrend die Weltbev\u00f6lkerung gleichzeitig rasant abnimmt. Im Umkehrschluss hei\u00dft das aber auch, dass wir vor einer zeitlich sehr begrenzten Herausforderung stehen. Die n\u00e4chsten 50 bis 60 Jahre entscheiden, ob f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen ein gutes Leben m\u00f6glich sein wird auf dem Planeten Erde. Daf\u00fcr sollten sich zwei Generationen die sehr gro\u00dfen ben\u00f6tigten Investitionen leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der technologische Fortschritt hilft uns, die n\u00f6tige Geschwindigkeit f\u00fcr den Umbau zu erreichen. Akteure wie die Internationale Energieagentur haben Jahr f\u00fcr Jahr den globalen Zubau an Erneuerbaren untersch\u00e4tzt. Genau wie in der Coronakrise tun wir uns schwer, exponentielle Dynamiken zu erkennen. 2024 wurden weltweit \u00fcber doppelt so viele Solaranlagen in Betrieb genommen wir nur zwei Jahre zuvor. Die Dynamik ist bei Elektroautos und Batteriespeichern \u00e4hnlich, und in der Windkraft auf See liegt noch riesiges Potenzial. Weil diese Technologien rasant g\u00fcnstiger werden, braucht es weniger \u00f6ffentliches Kapital und weniger Anreize f\u00fcr einen schnellen Zubau. Eine sich selbst verst\u00e4rkende Dynamik setzt global ein und sobald diese Dynamik Kipppunkte erreicht, geht es noch schneller. Ein Beispiel ist der Zeitpunkt, an dem die Verbrenner auf den Stra\u00dfen zu wenig werden, um das Tankstellennetz profitabel zu betreiben. Dann wendet sich das Blatt schnell von der jetzigen Situation, in der Fahrer:innen von Elektroautos l\u00e4ngere Fahrten zu Lades\u00e4ulen planen, in eine Situation, in der die Verf\u00fcgbarkeit von Benzin-Tankstellen Reisen einschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Zum Schluss kommt eine neue Variable ins Spiel: die Natur. Nat\u00fcrliche \u00d6kosysteme, W\u00e4lder, Weltmeere, B\u00f6den, Moore und vieles mehr \u00adabsorbierten ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte aller menschlichen Treibhausgas-Emissionen in der Vergangenheit. Weil diese \u00d6kosysteme kleiner werden und sich ihre Qualit\u00e4t verschlechtert, reduziert sich die Absorption von sch\u00e4dlichen Klimagasen und die Erderw\u00e4rmung beschleunigt sich st\u00e4rker und ohne weiteres Zutun der Menschheit. Jedoch findet aktuell von St\u00e4dten, Staaten und Unternehmen ein Umdenken statt und die Risiken der Umweltzerst\u00f6rung werden erkannt. Weil \u00d6kosysteme lokal Nutzen stiften, sind Investitionen in die \u00d6kosysteme teils einfacher zu t\u00e4tigen f\u00fcr Unternehmen als solche in das Klima. Zum Beispiel beginnen gro\u00dfe Food-Firmen strategisch in eine klimaresiliente Landwirtschaft zu investieren, damit globale Lieferketten nicht zusammenbrechen. Wird dieses Investitionspotenzial erkannt, ergibt sich daraus ein direkter Nutzen f\u00fcrs Klima.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Eine Aufgabe f\u00fcr die Politik<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Was k\u00f6nnen die Politik und Gesellschaft dazu beitragen, diese ermutigenden Trends zu verst\u00e4rken? Ich schlage drei kurz- und drei mittelfristige Ma\u00dfnahmen vor. Auf nationaler Ebene brauchen wir eine mutige Politik, welche sich von den Geburtswehen der Transformation, die sich in politischer Volatilit\u00e4t \u00e4u\u00dfern, nicht vom Kurs abbringen l\u00e4sst. F\u00fcr Deutschland spezifisch hie\u00dfe das: keine K\u00fcrzungen in der Entwicklungszusammenarbeit, die Verwendung des Sonderverm\u00f6gens f\u00fcr klimakompatible Investitionen in die Zukunft anstelle von W\u00e4hlergeschenken und der r\u00fccksichtslose Abbau von B\u00fcrokratie, welche die<br \/>\nTransformation behindert.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Mittelfristig wird es ein neues Wirtschaftsmodell brauchen, in dem wir mehr umverteilen, um die Verwerfungen der gr\u00fcnen und auch der digitalen Transformation aufzufangen. Das Steuersystem muss sich wegbewegen von der haupts\u00e4chlichen Besteuerung der Arbeit in einem Zeitalter, das von Technologie und entsprechend hohen Kapitalrenditen gepr\u00e4gt ist. Gleichzeitig sollten neue Beteiligungsmodelle in der Wirtschaft wie das Verantwortungseigentum umgesetzt werden, was verhindert, dass Kapitalrenditen sich immer st\u00e4rker von den Arbeitnehmenden entfernen und die Unternehmen der wirtschaftlichen und finanziellen Entscheidungsmacht der direkt Betroffenen unterstellt. International wird es neue Organisationen um eine Koalition der Willigen brauchen. Zu oft sind internationale Organisationen wie die UNO oder Staatengemeinschaften wie die EU in ihrem Handeln und ihren Investitionen gegen die Erderw\u00e4rmung eingeschr\u00e4nkt, weil einige wenige Staaten wichtige Entscheidungen blockieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Blockaden sind nicht im Sinne der Bev\u00f6lkerung. Eine im April dieses Jahres erschienene Studie analysierte die Einstellungen von 40.000 Menschen aus 20 L\u00e4ndern zum Thema Klimawandel. \u00dcber 80 % der Menschen w\u00fcnschten, ihr Land w\u00fcrde aktiv im Kampf gegen den Klimawandel und ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr konkrete Politikma\u00dfnahmen h\u00e4ngt von drei Faktoren ab: Menschen unterst\u00fctzen Ma\u00dfnahmen, wenn sie glauben, diese seien wirkungsvoll, wenn sie selbst davon profitieren und wenn sie glauben, dass die Ma\u00dfnahmen nicht zum Nachteil \u00e4rmerer Menschen sind. Diese Resultate zeigen eindr\u00fccklich, dass wirkungsvolle Klimapolitik und Klimainvestitionen nur funktionieren werden, wenn der Staat f\u00fcr die Menschen liefert und die Ungleichheit nicht weiter zunimmt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Klima steht unter Beschuss. 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