{"id":107790,"date":"2025-07-04T14:12:44","date_gmt":"2025-07-04T12:12:44","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=107790"},"modified":"2025-07-04T14:12:47","modified_gmt":"2025-07-04T12:12:47","slug":"friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\/","title":{"rendered":"Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten"},"content":{"rendered":"<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Rund 500.000 Menschen versammelten sich am 22. Oktober 1983 im Bonner Hofgarten zu einer Friedensdemonstration, wie sie die Bundesrepublik noch nicht erlebt hatte. Ihr Protest richtete sich gegen die atomare R\u00fcstung ganz allgemein, ganz besonders aber gegen die Stationierung amerikanischer nuklearer Mittelstreckenwaffen auf dem Gebiet der Bundesrepublik sowie in anderen Staaten Westeuropas. Prominente Redner, unter ihnen der SPD-Vorsitzende und ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt, die Friedensaktivistin Petra Kelly oder der Schriftsteller Heinrich B\u00f6ll, ergriffen das Wort.<\/p>\n<p>Doch nicht nur in Bonn versammelten sich am 22. Oktober 1983 Angeh\u00f6rige der Friedensbewegung, um gegen die Raketenstationierung zu demonstrieren. \u00dcberall in Westdeutschland kam es zu Kundgebungen und Protestaktionen. Rund 300.000 Menschen \u2013 eine gewaltige Zahl \u2013 bildeten zwischen Stuttgart und Neu-Ulm, in der N\u00e4he von geplanten Stationierungsorten, eine Menschenkette von \u00fcber 100 Kilometern L\u00e4nge. Ganz ohne jede Frage kommt dem Herbst 1983 in der Protestgeschichte der Bundesrepublik eine ganz besondere Rolle zu.<\/p>\n<p>Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU), der ein Jahr zuvor durch ein konstruktives Misstrauensvotum den Sozialdemokraten Helmut Schmidt im Kanzleramt abgel\u00f6st hatte, dessen Regierungskoalition aus CDU, CSU und FDP im M\u00e4rz 1983 durch Wahlen best\u00e4tigt worden war und der wie sein Vorg\u00e4nger die Stationierung bef\u00fcrwortete, verlie\u00df an jenem 22. Oktober mit dem Hubschrauber das Bonner Kanzleramt. Auf seinen Wunsch hin drehte der Pilot noch eine Runde \u00fcber dem Hofgarten. \u201eWenn Sie da sitzen, fragen Sie sich ja schon \u2013 hast Du recht und alle diese unrecht\u201c, soll Kohl in dieser Situation seinen Begleitern gegen\u00fcber ge\u00e4u\u00dfert haben. Doch Kohls Zweifel, wenn es denn welche waren, hielten nicht lange an. Genau einen Monat nach der gro\u00dfen Bonner Demonstration, am 22. November 1983, stimmte der Bundestag mit den Stimmen der Regierungsparteien und einiger einzelner Sozialdemokraten der Stationierung nuklearer Mittelstreckenwaffen auf dem Gebiet der Bundesrepublik zu, die kurze Zeit sp\u00e4ter begann.<\/p>\n<p>Die Nachr\u00fcstungskrise der Jahre um 1980 war einer der H\u00f6hepunkte ost-westlicher Spannungen nach 1945. Sie war an Konfrontativit\u00e4t und Brisanz durchaus den dramatischen Krisen des fr\u00fchen Kalten Kriegs vergleichbar, insbesondere den Krisen um Berlin (1958\/59, 1961) und Kuba (1962). Sie stand im Zentrum des \u201eZweiten Kalten Krieges\u201c, jener neuen Phase ost-westlicher Konfrontation nach der Phase der Entspannung seit Ende der 1970er Jahre, war aber zugleich nur noch wenige Jahre vom Ende des Kalten Kriegs, vom Fall der Mauer, der deutschen Wiedervereinigung und der \u00dcberwindung des Ost-West-Konflikts entfernt.<\/p>\n<p>Die Bedeutung der Raketenkrise, wie sie auch genannt wird, liegt aber nicht nur im Bereich der Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik, sondern sie ist in der Geschichte der Bundesrepublik auch von erheblicher innenpolitischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Mit ihr verbindet sich der Entwicklung der Friedensbewegung zu einer Massenbewegung, personell und inhaltlich, insbesondere in der Atomkritik, eng verbunden mit der Umweltbewegung, sowie, damit zusammenh\u00e4ngend, der Aufstieg der Gr\u00fcnen als politische Partei. Sp\u00e4testens mit dem Einzug der neuen Partei in den Bundestag 1983 wandelte sich das westdeutsche Parteiensystem zu einem Vierparteiensystem.<\/p>\n<p>Die Nuklearkrise der Jahre um 1980 trug aber auch zum Regierungswechsel von 1982 bei, zu dem es auch deswegen kam, weil Bundeskanzler Helmut Schmidt, wie sein Nachfolger Kohl ein Bef\u00fcrworter der Raketenstationierung, in seiner eigenen Partei zunehmend isoliert war, was sein Gewicht in der Koalitionskrise mit der FDP Hans-Dietrich Genschers reduzierte. In der Zeit um 1980 wird die enge Verkn\u00fcpfung innenpolitischer beziehungsweise gesellschaftlicher sowie au\u00dfenpolitischer Entwicklungen vor dem Hintergrund des Kalten Krieges sichtbar, der letztlich seit Gr\u00fcndung des westdeutschen Staates tief in Innenpolitik und Gesellschaft der Bundesrepublik hineinragte. Auch darin liegt die Bedeutung der Entwicklungen um das Jahr 1980.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der \u201eZweite Kalte Krieg\u201c hatte sich seit Mitte der 1970er Jahre abzuzeichnen begonnen. W\u00e4hrend sich die USA nach dem Vietnamkrieg in einer Schw\u00e4chephase befanden, betrieb die Sowjetunion unter dem Schirm nuklearer R\u00fcstungskontrollvereinbarungen eine aggressive Aufr\u00fcstungspolitik. Auch in der \u201eDritten Welt\u201c, vorwiegend in Afrika, trat sie politisch und milit\u00e4risch auf den Plan. Vor diesem Hintergrund bef\u00fcrchtete Bundeskanzler Schmidt, dass sich eine Verschiebung des weltpolitischen Gleichgewichts fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auch auf die Situation in Europa auswirken w\u00fcrde.<\/p>\n<p>In Europa ging es um ein wachsendes Ungleichgewicht bei konventionellen Waffen, mehr noch aber um die sogenannte eurostrategische Nuklearr\u00fcstung der UdSSR. Moskau hatte n\u00e4mlich begonnen, die alten sowjetischen Kernwaffen mittlerer Reichweite (500 bis 5000 Kilometer) durch moderne Waffensysteme vom Typ SS-20 zu ersetzen. Dem hatte der Westen nichts Vergleichbares entgegenzusetzen. Nicht nur f\u00fcr Helmut Schmidt war das eine politische Gefahr. Wenn Westeuropa von der Sowjetunion nuklear bedroht wurde, ohne im Sinne der Abschreckung angemessen darauf reagieren zu k\u00f6nnen, dann war die Sicherheitslage auf beiden Seiten des Atlantiks nicht mehr gleich.<\/p>\n<p>W\u00fcrden die USA im Zweifelsfalle mit ihren interkontinentalen Nuklearwaffen auf einen sowjetischen Angriff auf Westeuropa reagieren und sich dadurch dem Risiko atomarer Vernichtung aussetzen? In dieser Situation nutzte der deutsche Bundeskanzler im Oktober 1977 eine Rede vor dem Internationalen Institut f\u00fcr strategische Studien (IISS) in London, um die sicherheitspolitischen Eliten des Westens auf die politische Bedeutung des europ\u00e4ischen nuklearen Gleichgewichts aufmerksam zu machen.<\/p>\n<p>Der amerikanische Vorschlag, den europ\u00e4ischen Interessen durch die Stationierung einer neuartigen Waffe, der Neutronenwaffe, zu entsprechen, scheiterte. Der SPD-Politiker Egon Bahr bezeichnete diese Atomwaffe als \u201ePerversion des Denkens\u201c, weil sie Menschen t\u00f6tete, milit\u00e4risches Ger\u00e4t jedoch intakt lie\u00df. Die Debatte \u00fcber die Neutronenwaffe trug dennoch zur Neuformierung der Friedensbewegung insbesondere in der Bundesrepublik bei. Den R\u00fcstungsgegnern ging es dabei nicht nur um das politische Ziel, an der Entspannungspolitik festzuhalten, sondern auch um eine grunds\u00e4tzliche Kritik an nuklearen Waffen und an einer Sicherheitspolitik, die auf der Existenz von Kernwaffen beruhte, einer Verteidigungsstrategie, die auf nuklearen Vernichtungsdrohungen beruhte.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund richtete sich der Protest der Friedensbewegung bald auch gegen den NATO-Doppelbeschluss, auf den sich die westlichen Staaten am 12. Dezember 1979 verst\u00e4ndigten. Dieser Beschluss sah zu einen \u2013 als Reaktion auf die sowjetische Raketenmodernisierung \u2013 die Stationierung nuklearer Mittelstreckenwaffen vor, die von Westeuropa aus Ziele in der Sowjetunion erreichen konnten. Besch\u00f6nigend, aber in der Sache zutreffend, sprach man von \u201eNachr\u00fcstung\u201c. Zugleich enthielt der Beschluss ein Angebot an die UdSSR, in Verhandlungen \u00fcber den Abbau der sowjetischen SS-20-Systeme einzutreten, um die Stationierung abzuwenden.<\/p>\n<p>Nach dem NATO-Doppelbeschluss verschlechterte sich das ost-westliche Klima dramatisch. Am 27. Dezember 1979 marschierten sowjetische Truppen in Afghanistan ein, um dort ein pro-sowjetisches Marionettensystem zu installieren. Heute wissen wir, dass vor allem die islamische Revolution im Iran Moskau zu der Invasion veranlasst hat, weil man eine politische Islamisierung der zentralasiatischen Sowjetrepubliken bef\u00fcrchtete, f\u00fcr die Afghanistan das Einfallstor h\u00e4tte bilden k\u00f6nnen. Die USA und in ihrem Gefolge die Bundesrepublik reagierten auf den Einmarsch in Afghanistan mit dem Boykott der Olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau.<\/p>\n<p>Dennoch begannen 1980 erste amerikanisch-sowjetische Sondierungsgespr\u00e4che \u00fcber die nukleare R\u00fcstung im Mittelstreckenbereich, wurden jedoch nach dem Wahlsieg des Republikaners Ronald Reagan bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen 1980 wieder abgebrochen. Nach Reagans Amts\u00fcbernahme verschlechterten sich die Beziehungen weiter. F\u00fcr die Gespr\u00e4che zwischen USA und Sowjetunion, Ende 1981 wieder aufgenommen, waren das keine guten Rahmenbedingungen. Die sowjetische Delegation verlie\u00df schlie\u00dflich den Verhandlungstisch in Genf, als im sich 1983 die Stationierung der amerikanischen Waffensysteme abzeichnete. Es herrschte Eiszeit.<\/p>\n<p>In der Bundesrepublik unterst\u00fctzte die sozialliberale Koalition den Kurs der NATO beziehungsweise der USA. Doch f\u00fcr Kanzler Schmidt wurde es zunehmend schwieriger. Gelang es ihm zun\u00e4chst noch, seine eigene Partei auf seinen sicherheitspolitischen Kurs und insbesondere den Doppelbeschluss festzulegen, so br\u00f6ckelte dieser R\u00fcckhalt ab, je n\u00e4her die Stationierung r\u00fcckte und je massiver und breiter der gesellschaftliche Protest dagegen wurde. Auf dem Bundesparteitag der SPD 1983 \u2013 wenige Monate nach dem Ende von Schmidts Kanzlerschaft \u2013 stimmten von 400 Delegierten nur noch 13 mit Helmut Schmidt f\u00fcr den Doppelbeschluss.<\/p>\n<p>Die weitere politische Entwicklung im Zusammenhang mit der NATO-Nachr\u00fcstung ist rasch erz\u00e4hlt: Die Regierung Kohl\/Genscher, die im Oktober 1982 die Amtsgesch\u00e4fte \u00fcbernahm, bekannte sich eindeutig zum NATO-Doppelbeschluss und damit zur Stationierung nuklearer Mittelstreckenwaffen auf deutschem Boden. Die vorgezogenen Bundestagswahlen von 1983, erreicht durch eine verfassungsrechtlich umstrittene Vertrauensfrage des Bundeskanzlers, brachten CDU\/CSU und FDP eine klare Mehrheit, der Union mit 48,6 Prozent der Stimmen sogar ihr zweitbestes Ergebnis in der Geschichte der Bundesrepublik (nach der absoluten Mehrheit von 1957).<\/p>\n<p>Allerdings waren die Wahlen von 1983 kein Plebiszit zur Stationierung nuklearer Waffen; vielmehr bestimmten andere Themen, insbesondere der Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik, das Wahlverhalten. Dennoch gab es im Bundestag nunmehr eine solide Mehrheit f\u00fcr die Stationierung. Nachdem es bis in den Herbst 1983 zu Verhandlungsl\u00f6sung zwischen Washington und Moskau gekommen war, stand der Bundestag vor dem Stationierungsbeschluss. Vor genau diesem Hintergrund kam es zu dem eingangs beschriebenen Massenprotest u.a. in Bonn, der jedoch den Parlamentsbeschluss nicht verhindern konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Friedensbewegung war die gr\u00f6\u00dfte au\u00dferparlamentarische Protestbewegung in der Geschichte der Bundesrepublik. Im Laufe des Jahres 1983 gelang es ihr, Hunderttausende von Deutschen gegen die Stationierung der amerikanischen Mittelstreckenwaffen zu mobilisieren. Das gemeinsame Protestanliegen \u2013 die Friedensbewegung war eine <em>single issue<\/em>-Bewegung \u2013 einte die heterogenen, politisch, gesellschaftlich und kulturell ganz unterschiedlichen Protestgruppen. Nach der Bundestagsentscheidung vom November 1983 verlor die Bewegung mit ihrer Mobilisierungsf\u00e4higkeit rasch auch ihre breitere soziale Basis. In ihrer Bedeutung reicht sie dennoch \u00fcber die fr\u00fchen 1980er Jahre und das konkrete r\u00fcstungspolitische Anliegen hinaus.<\/p>\n<p>Trotz ihrer Heterogenit\u00e4t fand die Friedensbewegung gerade 1982\/83 zu einer enormen Geschlossenheit ihres Handelns. Ihr koordinierendes und repr\u00e4sentierendes Zentrum war der <em>Koordinationsausschuss<\/em>, der in Bonn angesiedelt war. Dieser Ausschuss f\u00fchrte die unterschiedlichen Spektren der Friedensbewegung zusammen und gab ihnen dadurch gr\u00f6\u00dfere, insbesondere bundespolitische Wirkungskraft. Trotz aller \u00dcberschneidungen und Wechselwirkungen lassen sich idealtypisch f\u00fcnf Spektren unterscheiden: das sozialdemokratische; die Gr\u00fcnen; das kommunistisch beeinflusste, zum Teil aus der DDR finanzierte, aber auch f\u00fcr nicht-kommunistische Gruppen offene <em>Komitee f\u00fcr Frieden, Abr\u00fcstung und Zusammenarbeit<\/em> (KOFAZ); das bunte Spektrum einer ganzen Reihe autonomer Verb\u00e4nde, Gruppierungen und Initiativen, organisiert in der losen <em>Bundeskonferenz Unabh\u00e4ngiger Friedensgruppen<\/em>; sowie schlie\u00dflich das christliche Spektrum.<\/p>\n<p>Anders als in den 1950er Jahren war die christliche Friedensbewegung der Jahre um 1980 interkonfessionell, mochte auch die friedenspolitische Aufladung der evangelischen Kirchentage in Hamburg (1981) und Hannover (1983) den Eindruck protestantischer Dominanz erwecken. Der westdeutsche Katholizismus und die Evangelischen Kirchen in Deutschland waren in ihren Positionen zur atomaren R\u00fcstung gespalten; tiefe Risse zogen sich durch Landeskirchen und Di\u00f6zesen, ja durch einzelne Gemeinden und lokale kirchliche Organisationen.<\/p>\n<p>Dennoch \u00fcbte die christliche Friedensbewegung einen erheblichen Einfluss aus, weil gerade die christlich gepr\u00e4gten Angeh\u00f6rigen und Repr\u00e4sentanten der Friedensbewegung f\u00fcr deren Gesamtprofilierung und die \u00f6ffentliche Wirksamkeit besonders bedeutend waren. Durch sie wurden die moralischen Zweifel an der nuklearen Abschreckung und der Sicherheitspolitik von NATO und Bundesregierung mit religi\u00f6sen Argumenten unterlegt und dadurch verst\u00e4rkt. Die friedenspolitische Interpretation der Bergpredigt durch den bekannten Journalisten Franz Alt, die auf ein massenhaftes Echo stie\u00df, ist nur ein Beispiel daf\u00fcr. Die Resonanz, die Alt, selbst CDU-Mitglied, erfuhr, zeigt allerdings auch, wie die christlich gepr\u00e4gte Friedensargumentation auch b\u00fcrgerliche Gesellschaftsgruppen f\u00fcr die Friedensbewegung und ihre Anliegen \u00f6ffnete.<\/p>\n<p>Die Friedensbewegung war eine stark linke, aber doch keine ausschlie\u00dflich linke Bewegung. Ihre Kraft l\u00e4sst sich nur erkl\u00e4ren aus dem Kontext jener soziopolitischen und soziokulturellen Entwicklungen, die die Bundesrepublik \u2013 und andere westliche Gesellschaften \u2013 seit den 1970er Jahren erfasst hatten. Prozesse des Wertewandels und die Abkehr vom Fortschrittsparadigma trugen entscheidend bei zur Herausbildung neuer Formen und Ziele gesellschaftlichen Protests. Nicht mehr der letztlich zukunftsgewisse Sozialutopismus der 1960er und fr\u00fchen 1970er Jahre trug diese neuen Protestbewegungen, sondern Fortschrittsskepsis und apokalyptische Zukunfts\u00e4ngste.<\/p>\n<p>Der gesellschaftliche und politische Protest teilte nicht mehr die fortschrittsgewissen Grundannahmen der Moderne, sondern stellte diese Moderne und ihre Begleiterscheinungen, ihre Bedrohungen und Gefahren, zum Teil radikal in Frage. Es ist kein Zufall, dass dem Widerstand gegen die Stationierung neuer nuklearer Waffensysteme und gegen die Existenz atomarer Waffen insgesamt der wachsende Protest gegen die friedliche Nutzung der Kernenergie vorausging. Im anti-nuklearen Protest zun\u00e4chst der \u00d6kologie- und Umweltbewegung und dann der Friedensbewegung \u00e4u\u00dferte sich ein kulturkritisches Unbehagen an Fortschritt und industriell-technischer Modernit\u00e4t.<\/p>\n<p>In den etablierten Parteien der Bundesrepublik fand dieses Unbehagen gerade der j\u00fcngeren Generation keinen Widerhall. Das war die Geburtsstunde der neuen Partei der Gr\u00fcnen, deren Genese und Aufstieg ohne die Anti-Atomkraft-Bewegung als Kern der Umweltbewegung und ohne den Protest gegen die nukleare R\u00fcstung und die atomare Abschreckung nicht zu erkl\u00e4ren sind.<\/p>\n<p>Zu den wichtigsten Protagonisten von Modernit\u00e4tskritik und Fortschrittsskepsis geh\u00f6rte schon seit den 1970er Jahren der SPD-Politiker Erhard Eppler, der auch wegen seines kirchlichen Engagements zu einer Galionsfigur von Umwelt- und Friedensbewegung wurde. Aber auch Politiker der Gr\u00fcnen verstanden ihre Nuklearkritik als Modernekritik, und er versuchte diese Argumentation durch Bez\u00fcge zum Nationalsozialismus zu verst\u00e4rken. In einem Spiegel-Interview 1983, kurz nach dem Einzug der Gr\u00fcnen in den Bundestag, \u00e4u\u00dferte Joschka Fischer, einer der wichtigsten Repr\u00e4sentanten der neuen Partei: \u201e&#8230; ich finde es moralisch erschreckend, dass es offensichtlich in der Systemlogik der Moderne, auch nach Auschwitz, noch nicht tabu ist, weiter Massenvernichtung vorzubereiten \u2013 diesmal nicht entlang der Rassenideologie, sondern entlang des Ost-West-Konflikts.\u201c<\/p>\n<p>Damit wurden der anti-nukleare Protest und die Debatte \u00fcber die NATO-Nachr\u00fcstung historisch uns geschichtspolitisch aufgeladen, um den jeweiligen Positionen zu gr\u00f6\u00dferer Wirksamkeit zu verhelfen. Denn auch Vertreter der Raketenstationierung scheuten vor NS-Bez\u00fcgen nicht zur\u00fcck. Auf Joschka Fischers Spiegel-Interview reagierte CDU-Generalsekret\u00e4r Heiner Gei\u00dfler wenige Tage sp\u00e4ter im Bundestag mit einer Stellungnahme, die im Parlament f\u00fcr h\u00f6chste Erregung sorgte: \u201eDer Pazifismus der 30er Jahre\u201c, hielt Gei\u00dfler der Friedensbewegung vor, \u201eder sich in seiner gesinnungsethischen Begr\u00fcndung nur wenig von dem unterscheidet, was wir in der Begr\u00fcndung des heutigen Pazifismus zur Kenntnis zu nehmen haben, dieser Pazifismus der 30er Jahre hat Auschwitz erst m\u00f6glich gemacht.\u201c Nationalsozialismus und Holocaust wurden so zum Argument in den r\u00fcstungspolitischen Auseinandersetzungen der fr\u00fchen 1980er Jahre.<\/p>\n<p>Gegen die zivile und die milit\u00e4rische Nutzung der Kernenergie wandten Angeh\u00f6rige der Friedensbewegung das Alptraumszenario eines \u201eatomaren Holocaust\u201c. F\u00fcr die Friedensbewegung war nicht nur die Stationierung neuer Atomwaffen verwerflich, sondern die gesamte Logik der nuklearen Abschreckung, die sich im Ost-West-Konflikt ausgebildet hatte und mit der die Nachr\u00fcstung politisch begr\u00fcndet wurde. Dabei war es in den Jahren um 1980 gar nicht einfach, die Risiken der Abschreckung und die Gefahren eines Nuklearkriegs zu beschw\u00f6ren. Trotz der Verh\u00e4rtung der Fronten zwischen Ost und West schien die Abschreckung doch zu funktionieren, schlie\u00dflich hatte sie mittlerweile \u00fcber viele Jahre hinweg Frieden und Sicherheit gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<p>Genau hier setzte die Kritik an. Die Friedensbewegung vertrat ein anderes Verst\u00e4ndnis von Frieden und Sicherheit, als es die Bundesregierung und die milit\u00e4risch-sicherheitspolitischen Eliten der NATO taten. Sie bestritt die Legitimit\u00e4t und Moralit\u00e4t einer auf wechselseitiger atomarer Vernichtungsdrohung basierenden Idee von Sicherheit und Frieden, ja, sie sprach der sicherheitspolitischen \u201eExpertokratie\u201c, so Erhard Eppler, den Friedenswillen und die Friedensf\u00e4higkeit ganz prinzipiell ab. F\u00fcr Eppler und f\u00fcr viele andere ihrer Angeh\u00f6rigen war die Friedensbewegung \u201eder verzweifelte Versuch, den Frieden, der von oben nicht mehr zu erwarten ist, von der Basis her zu erzwingen\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>IV.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die konfrontative Politik der 1981 ins Amt gelangten amerikanischen Regierung unter Ronald Reagan schien derartige Argumentationen zu st\u00fctzen. Aus ihrer politischen Rhetorik \u2013 die Sowjetunion als \u201eReich des B\u00f6sen\u201c \u2013 sowie aus ihrer R\u00fcstungs- und Milit\u00e4rpolitik lie\u00dfen sich Argumente f\u00fcr die Wahrnehmung gewinnen, dass f\u00fcr die USA die Verhinderung eines Atomkriegs nicht mehr oberste politische Priorit\u00e4t war, sondern man in Washington dar\u00fcber nachdachte, wie man einen Atomkrieg gewinnen k\u00f6nnte. Wollten die USA unter Reagan wom\u00f6glich durch einen Atomkrieg den Kalten Krieg beenden? Sollten Europa und insbesondere Deutschland zum nuklearen Schlachtfeld werden, w\u00e4hrend sich die USA mit strategischen Verteidigungssystemen gegen atomare Angriffe sch\u00fctzten? Als der amerikanische Pr\u00e4sident im Fr\u00fchjahr 1983, w\u00e4hrend in Europa die Stationierungskontroverse ihrem H\u00f6hepunkt zustrebte, seine Strategische Verteidigungsinitiative (SDI \u2013 Strategic Defense Initiative), auch <em>Star Wars<\/em> genannt, verk\u00fcndete, schienen solche Gedanken nicht aus der Luft gegriffen.<\/p>\n<p>Dass der amerikanische Pr\u00e4sident mit vielen Anh\u00e4ngern der Friedensbewegung tief sitzende moralische Bedenken gegen die Existenz nuklearer Waffen teilte, die zu einem wichtigen Faktor in seiner erfolgreichen R\u00fcstungskontroll- und Abr\u00fcstungspolitik mit der Sowjetunion des 1985 ins Amt gekommenen KPdSU-Generalsekret\u00e4rs Michail Gorbatschow wurden, war w\u00e4hrend Reagans erster Amtszeit alles andere als deutlich. Vielmehr f\u00f6rderte er in der deutschen \u00d6ffentlichkeit \u2013 beileibe nicht nur in der Friedensbewegung \u2013 die Wahrnehmung, die NATO-Nachr\u00fcstung diene allein amerikanischen Supermachtinteressen in der globalen Auseinandersetzung mit der Sowjetunion.<\/p>\n<p>Es schien, als habe sich Amerika von der Politik der Entspannung verabschiedet und respektiere die legitimen Sicherheitsinteressen der europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten nicht mehr. Von der Bundesrepublik als \u201eAbschussrampe\u201c f\u00fcr amerikanische Raketen, als Vorposten der USA war die Rede. In jedem Fall verst\u00e4rkte die Reagan-Administration den Anti-Amerikanismus der Friedensbewegung, der mindestens bis in die 1960er Jahre zur\u00fcckreichende Wurzeln hatte, aber durch die amerikanische Politik der fr\u00fchen 1980er Jahre neu belebt wurde.<\/p>\n<p>Eine kritische Auseinandersetzung mit der Sowjetunion und ihrer Politik, die immerhin durch ihre massiven R\u00fcstungsanstrengungen in den 1970er Jahren den NATO-Doppelbeschluss mit herbeigef\u00fchrt hatte, fand hingegen allenfalls in Ans\u00e4tzen, wenn \u00fcberhaupt, statt. Sofern man sich nicht von kommunistischen Friedenssirenen bet\u00f6ren lie\u00df, verdr\u00e4ngten weite Teile der Friedensbewegung diese Tatsache und reduzierten die Ziele der Bewegung auf die Verhinderung der NATO-Nachr\u00fcstung. Diese Marginalisierung der Sowjetunion wurde in den USA, aber auch in anderen westlichen Staaten ebenso aufmerksam registriert wie die Aufwallungen eines nationalen Neutralismus, der sich mit dem Anti-Amerikanismus verband und die Westbindung der Bundesrepublik in Frage zu stellen schien.<\/p>\n<p>Mit ihrem klaren Kurs hat die Regierung Kohl\/Genscher das deutsch-amerikanische Verh\u00e4ltnis, das in den letzten Jahren der Kanzlerschaft Helmut Schmidts besch\u00e4digt worden war, wieder stabilisiert und am Ende die deutsch-amerikanische Vertrauenskrise \u00fcberwunden. Es geh\u00f6rte dennoch zu den Wirkungen der Raketenkrise und der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem NATO-Doppelbeschluss, dass die Logik des nuklearen Gleichgewichts und der nuklearen Abschreckung nach den Stationierungsbeschl\u00fcssen nicht mehr jede gesellschaftliche Akzeptanz zur\u00fcckgewinnen konnte, die sie vorher hatte.<\/p>\n<p>Im Gegenteil: Die intensive gesellschaftliche und politische Auseinandersetzung mit der Existenz nuklearer Waffen hatte ein neues Bewusstsein f\u00fcr die h\u00f6chst prek\u00e4re moralische Legitimit\u00e4t der atomaren Abschreckung \u2013 die Drohung mit wechselseitiger Vernichtung \u2013 geweckt. Das floss auf amerikanischer wie auf sowjetischer Seite schon vor 1989\/90 in die R\u00fcstungs- beziehungsweise Abr\u00fcstungspolitik ein, und es beschleunigte nach 1989\/90 die nukleare Abr\u00fcstung zumindest vor\u00fcbergehend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>V.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die nach der Raketenkrise der fr\u00fchen 1980er Jahre und der massiven amerikanisch-sowjetischen Konfrontation jener Jahre zun\u00e4chst ganz \u00fcberraschende neue ost-westliche Abr\u00fcstungsdynamik \u2013 und es ging seit 1985 wirklich um Abr\u00fcstung, nicht nur um R\u00fcstungskontrolle \u2013 fand ihren ersten H\u00f6hepunkt im sogenannten INF-Vertrag, einem Abkommen \u00fcber die Beseitigung aller amerikanischen und sowjetischen nuklearen Mittelstreckenwaffen (INF = Intermediate Nuclear Forces) mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometern, das der amerikanische Pr\u00e4sident und der sowjetische Generalsekret\u00e4r im Dezember 1987 in Washington unterzeichneten.<\/p>\n<p>Das Washingtoner Treffen war nur eines von mehreren Gipfelbegegnungen, zu denen es nach 1985 kam und in denen sich nicht nur eine neue Dynamik der Entspannung spiegelte, sondern auch ein in Europa und insbesondere in der Bundesrepublik durchaus skeptisch betrachteter Bilateralismus der Superm\u00e4chte. Der INF-Vertrag war der erste echte Abr\u00fcstungsvertrag im Bereich nuklearer Waffen. Alle fr\u00fcheren Abkommen waren R\u00fcstungsbegrenzungsabkommen gewesen, insbesondere die beiden SALT-Vertr\u00e4ge (Strategic Arms Limitation Talks) der 1970er Jahre, die nicht auf Verminderung der nuklearen Arsenale zielten, sondern auf die Festlegung von R\u00fcstungsobergrenzen zur Herstellung beziehungsweise Verfeinerung des atomaren Gleichgewichts und damit zur Stabilisierung der nuklearen Abschreckung.<\/p>\n<p>Der Abr\u00fcstungsbilateralismus der beiden Superm\u00e4chte sorgte in der Bundesrepublik, die gar nicht konsultiert wurde, f\u00fcr politische Unruhe und Konflikte. Die v\u00f6llige Beseitigung der atomaren Mittelstreckenwaffen, die der INF-Vertrag anstrebte, so meinten manche, lasse eine L\u00fccke in der Abschreckung entstehen, die doch durch die NATO-Nachr\u00fcstung hatte \u00fcberwunden werden sollen. Solche \u00dcberlegungen waren nicht von der Hand zu weisen, aber man musste sich doch erst die abstrakte, k\u00fchl kalkulierende Logik der Nuklearstrategie zu eigen machen, um in solchen Kategorien zu denken. Dazu war die Mehrheit der im Bundestag vertretenen Parteien und mit ihnen die \u00fcberwiegende Mehrheit der Westdeutschen nicht bereit. Die Diskussionen und Auseinandersetzungen um den Doppelbeschluss hatten zwar die Nachr\u00fcstung nicht verhindert, sie hatten aber die prinzipielle, gerade auch moralische Legitimit\u00e4t einer Sicherheitsdoktrin, die auf der Existenz von Massenvernichtungswaffen und auf der wechselseitigen Vernichtungsdrohung basierte, nachhaltig unterh\u00f6hlt.<\/p>\n<p>Wer in der internationalen Politik der Gegenwart die Stabilit\u00e4t des Kalten Krieges vermisst, der sollte auch bedenken, auf welchen Grundlagen beziehungsweise Pr\u00e4missen diese Stabilit\u00e4t beruhte. \u00dcber drei Jahrzehnte nach seinem Abschluss haben die USA im Fr\u00fchjahr 2019 den INF-Vertrag gek\u00fcndigt, gegen den die Sowjetunion bereits seit Jahren zu versto\u00dfen begonnen hatte. Der Vertrag war ein Produkt des Kalten Krieges und des globalen amerikanisch-sowjetischen Bilateralismus. In die multipolare Ordnung fr\u00fchen 21. Jahrhunderts passte er kaum noch. Die Intensivierung nuklearer R\u00fcstung durch China beispielsweise konnte er nicht verhindern.<\/p>\n<p>Die St\u00e4rke des Westens, die sich in der NATO-Nachr\u00fcstung und den Stationierungsbeschl\u00fcssen der fr\u00fchen 1980er Jahre manifestiert habe, so wird gelegentlich behauptet, habe die Sowjetunion in die Knie gezwungen und binnen weniger Jahre zum Sieg des Westens im Kalten Krieg gef\u00fchrt. Diese Argumentation scheint auf den ersten Blick plausibel, doch bei n\u00e4herer Betrachtung ist sie doch zu einfach und tr\u00e4gt der Komplexit\u00e4t der politischen Entwicklungen nicht angemessen Rechnung. Wichtig und richtig ist sicherlich, dass der in der Krise und der ost-westlichen Konfrontation auch angesichts massiven sowjetischen Drucks demonstrierte B\u00fcndniszusammenhalt, die Koh\u00e4sion der NATO-Allianz, ein klares und deutliches Signal westlicher Festigkeit und Entschlossenheit in Richtung Osten aussandte.<\/p>\n<p>Wichtig ist fraglos auch, dass der R\u00fcstungsdruck, den der Westen aus\u00fcbte, insbesondere auch als r\u00fcstungstechnologischer Druck (nicht zuletzt in Gestalt des weltraumgest\u00fctzten Raketenabwehrsystems SDI), nicht nur zum Aufstieg Michail Gorbatschows in der Sowjetunion beitrug, sondern auch dessen Reformpolitik im Zeichen von Glasnost (Transparenz) und Perestrojka (Umgestaltung) bef\u00f6rderte. Ziel dieser Politik war indes nicht das Ende beziehungsweise die Transformation sowjetisch-kommunistischer Herrschaft und auch nicht die Aufl\u00f6sung des Ostblocks. Vielmehr ging es um Effizienzsteigerung gerade auch vor dem Hintergrund des Ost-West-Konflikts.<\/p>\n<p>Nicht zu verkennen ist jedoch, dass diese Politik, verbunden mit der Entspannungs- und Abr\u00fcstungsorientierung der Reagan-Administration in ihrer zweiten Amtszeit, sowohl innerhalb der Sowjetunion und dann im Ostblock insgesamt, Reform- und Transformationsdynamiken ausl\u00f6ste, an deren Ende die Erosion des Ostblocks, die friedlichen und demokratischen Revolutionen in Osteuropa, einschlie\u00dflich der DDR, die deutsche Vereinigung und das Ende des Kalten Krieges standen. Gerade im 30. Jahr des Mauerfalls und in deutscher Perspektive sollte man in diesem Zusammenhang freilich nicht vergessen, dass die friedliche und demokratische Revolution in der DDR im Herbst 1989 zwar ohne die Dynamiken der internationalen und der ost-westlichen Politik der 1980er Jahre nicht zu verstehen ist, dass es aber nicht diese Dynamiken waren, sondern die Menschen in Ostdeutschland, die am 9. November 1989 die Mauer zu Fall brachten und die SED-Diktatur \u00fcberwanden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. &nbsp; Rund 500.000 Menschen versammelten sich am 22. Oktober 1983 im Bonner Hofgarten zu einer Friedensdemonstration, wie sie die Bundesrepublik noch nicht erlebt hatte. Ihr Protest richtete sich gegen die atomare R\u00fcstung ganz allgemein, ganz besonders aber gegen die Stationierung amerikanischer nuklearer Mittelstreckenwaffen auf dem Gebiet der Bundesrepublik sowie in anderen Staaten Westeuropas. Prominente&hellip;<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":107762,"menu_order":429,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-107790","media-library","type-media-library","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten - Katholische Akademie in Bayern<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten - Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"I. &nbsp; Rund 500.000 Menschen versammelten sich am 22. Oktober 1983 im Bonner Hofgarten zu einer Friedensdemonstration, wie sie die Bundesrepublik noch nicht erlebt hatte. Ihr Protest richtete sich gegen die atomare R\u00fcstung ganz allgemein, ganz besonders aber gegen die Stationierung amerikanischer nuklearer Mittelstreckenwaffen auf dem Gebiet der Bundesrepublik sowie in anderen Staaten Westeuropas. Prominente&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-07-04T12:12:47+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/BRD_Conze_Demo_AKG1102247-scaled.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2560\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1690\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"21 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\\\/\",\"name\":\"Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten - Katholische Akademie in Bayern\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/BRD_Conze_Demo_AKG1102247-scaled.jpg\",\"datePublished\":\"2025-07-04T12:12:44+00:00\",\"dateModified\":\"2025-07-04T12:12:47+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/BRD_Conze_Demo_AKG1102247-scaled.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/BRD_Conze_Demo_AKG1102247-scaled.jpg\",\"width\":2560,\"height\":1690,\"caption\":\"Bundesrepublik Deutschland \\\/ Friedensbewegung \\\/ Aktionswoche gegen die geplante Stationierung neuer Nato-Mittelstreckenrakten (Pershing-II und Cruise Missiles) in Europa \\\/ Gro\u00dfkundgebungen zum Abschluss der Aktionswoche in mehreren St\u00e4dten am 21. und 22. Oktober 1983 \\\/ Gro\u00dfkundgebung im Bonner Hofgarten (Nordrhein-Westfalen) am 22. Oktober. Trotz Verbots nehmen Bundeswehrsoldaten in Uniform mit einem Transparent und einer Pershing-II-Attrappe an der Demonstration im Bonner Hofgarten teil. Foto (Heinz Wieseler).\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"description\":\"Kirche braucht Debatte: \u201ekatholisch\u201c mit Blick auf das Ganze \u2013 und \u201eakademisch\u201c im Vertrauen auf die Kraft der Argumente\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"width\":496,\"height\":216,\"caption\":\"Katholische Akademie in Bayern\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/katholische.akademie.bayern\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten - Katholische Akademie in Bayern","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten - Katholische Akademie in Bayern","og_description":"I. &nbsp; Rund 500.000 Menschen versammelten sich am 22. Oktober 1983 im Bonner Hofgarten zu einer Friedensdemonstration, wie sie die Bundesrepublik noch nicht erlebt hatte. Ihr Protest richtete sich gegen die atomare R\u00fcstung ganz allgemein, ganz besonders aber gegen die Stationierung amerikanischer nuklearer Mittelstreckenwaffen auf dem Gebiet der Bundesrepublik sowie in anderen Staaten Westeuropas. Prominente&hellip;","og_url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\/","og_site_name":"Katholische Akademie in Bayern","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/","article_modified_time":"2025-07-04T12:12:47+00:00","og_image":[{"width":2560,"height":1690,"url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/BRD_Conze_Demo_AKG1102247-scaled.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Estimated reading time":"21 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\/","name":"Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten - Katholische Akademie in Bayern","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/BRD_Conze_Demo_AKG1102247-scaled.jpg","datePublished":"2025-07-04T12:12:44+00:00","dateModified":"2025-07-04T12:12:47+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\/#primaryimage","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/BRD_Conze_Demo_AKG1102247-scaled.jpg","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/BRD_Conze_Demo_AKG1102247-scaled.jpg","width":2560,"height":1690,"caption":"Bundesrepublik Deutschland \/ Friedensbewegung \/ Aktionswoche gegen die geplante Stationierung neuer Nato-Mittelstreckenrakten (Pershing-II und Cruise Missiles) in Europa \/ Gro\u00dfkundgebungen zum Abschluss der Aktionswoche in mehreren St\u00e4dten am 21. und 22. Oktober 1983 \/ Gro\u00dfkundgebung im Bonner Hofgarten (Nordrhein-Westfalen) am 22. Oktober. Trotz Verbots nehmen Bundeswehrsoldaten in Uniform mit einem Transparent und einer Pershing-II-Attrappe an der Demonstration im Bonner Hofgarten teil. Foto (Heinz Wieseler)."},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/friedensdemonstration-im-bonner-hofgarten-dynamiken-von-sicherheit-und-frieden-im-letzten-jahrzehnt-des-kalten-krieges\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","name":"Catholic Academy in Bavaria","description":"Church needs debate: \"catholic\" looking at the whole - and \"academic\" trusting in the power of arguments","publisher":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization","name":"Catholic Academy in Bavaria","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","width":496,"height":216,"caption":"Katholische Akademie in Bayern"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/107790","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library"}],"about":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/media-library"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/107790\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":107791,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/107790\/revisions\/107791"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/107762"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=107790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}