{"id":108116,"date":"2025-07-09T12:14:20","date_gmt":"2025-07-09T10:14:20","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=108116"},"modified":"2025-07-09T12:14:20","modified_gmt":"2025-07-09T10:14:20","slug":"wie-die-welt-der-kirche-beim-denken-hilft","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/wie-die-welt-der-kirche-beim-denken-hilft\/","title":{"rendered":"Wie die Welt der Kirche beim Denken hilft"},"content":{"rendered":"<p>Der Direktor hat sich vorbehalten, die grunds\u00e4tzlichen \u00c4u\u00dferungen, die Schlussfolgerungen, selbst am Ende zu bringen, und hat uns beide als Referenten eingeladen. Auch eine neue Arbeitsteilung; aber ich habe sie gerne angenommen, weil es mich nat\u00fcrlich herausfordert, gerade unter dem Titel \u201eWie die Welt der Kirche beim Denken hilft\u201c \u2013 und Frau Professorin Gien auf die umgekehrte Frage \u2013, einige Gedanken beizutragen. Ich denke, das wird auch f\u00fcr den Weg der Akademie in der Vergangenheit und auch f\u00fcr die Zukunft einige Hinweise geben. Denn hier ist ein Ort des Denkens, das ist unbestritten; aber wie die Welt der Kirche helfen kann beim Denken, das ist in der Geschichte der Kirche nicht unumstritten gewesen, bis heute.<\/p>\n<p>Deswegen mache ich ein paar Bemerkungen auch im Blick auf die Geschichte, denn hier geht es wirklich um einen grunds\u00e4tzlichen Punkt: ob die Kirche lernt oder ob sie schon alles wei\u00df \u2013 und wie beides zusammenh\u00e4ngt. Denn Kirche und Welt sind keine topographisch und topologisch abgegrenzten Orte, wie es Franz-Xaver Kaufmann, emeritierter Professor f\u00fcr Sozialpolitik und Soziologie an der Universit\u00e4t Bielefeld, einmal formuliert hat, als k\u00f6nne man die Kirche aseptisch beschreiben, und die Welt ebenso. Es ist immer beides zusammen; es geht ineinander \u00fcber, denn wir sind ja Welt und Kirche zugleich, die wir hier sitzen. Also kann man das nicht genau trennen, und doch brauchen wir diese Begriffe, um unser Denken zu ordnen, um Klarheit zu bekommen. Auch wenn diese beiden Begriffe nie die ganze Wirklichkeit beschreiben k\u00f6nnen, sind sie doch Ordnungsbegriffe, die uns helfen, Zuordnungen zu treffen, Gewichtungen, Richtungen anzugeben. Deswegen rede ich auch im Folgenden weiter von Kirche und Welt, trotz dieser Vorbehalte, die ich am Anfang mache, und die wir doch kritisch im Hinterkopf behalten sollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Unter diesem Vorbehalt also einige Hinweise auf die Geschichte. Joseph Ratzinger hat in seinem ber\u00fchmten Vortrag an der Sorbonne \u201eDie Christenheit, die Entmythologisierung und der Sieg der Wahrheit \u00fcber die Religionen\u201c anl\u00e4sslich des Kolloquiums der Pariser Sorbonne zum Thema: \u201e2000 ans apr\u00e8s quoi?\u201c am 27. November 1999 einmal darauf hingewiesen: Das Christentum hat sich am Anfang nicht verstanden und versteht sich nicht als die Fortsetzung der Religion mit anderen Mitteln, sondern als vernunftgeleitete Aufkl\u00e4rung. Die Professoren der Sorbonne und die Zuh\u00f6rer waren etwas \u00fcberrascht \u00fcber diese k\u00fchne, steile Behauptung. Die Geschichte zeigt, dass das Selbstverst\u00e4ndnis tats\u00e4chlich so war, denn der Dialog, den die Kirche begann, den die Theologen begannen, bezog sich auf die Philosophen, auf die Intellektuellen der damaligen Zeit, nicht auf die Priester des Jupiter-Tempels oder anderer Religionen, mit Ausnahme des Judentums.<\/p>\n<p>Die Intellektuellen, das Denken der Zeit galt also als Orientierungsma\u00dfstab. Man wollte von Anfang an mit dem Denken der Zeit auf Augenh\u00f6he sein, und deutlich machen, dass das Denken des christlichen Glaubens auf dieser H\u00f6he standh\u00e4lt, ja sogar st\u00e4rker ist. Wir k\u00f6nnen uns die Geschichte des Christentums \u00fcberhaupt nicht vorstellen ohne die Erfahrung, dass die Welt das Denken der Kirche beeinflusst hat. Die Theologie, das Nachdenken \u00fcber das Geheimnis Gottes, ist ohne Weltdenken, ohne die Philosophie, ohne die Intellektuellen der damaligen Zeit nicht denkbar. Das ist ein erster Punkt, den ich aus der Geschichte nenne. Und das wird so bleiben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Als zweiten Punkt aus der Geschichte nenne ich \u2013 das kann ich in 25 Minuten nur andeuten -, das, was die Historiker die p\u00e4pstliche Revolution nennen. Ich habe es besonders bei Philippe Nemo gelesen, \u201eWas ist der Westen?\u201c, ein Essay von 2004 des franz\u00f6sischen \u00d6konomen und Philosophen (Was ist der Westen? Die Genese der abendl\u00e4ndischen Zivilisation (Walter Eucken Institut, Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik 49, T\u00fcbingen 2005). Darin schreibt er \u00fcber die p\u00e4pstliche Revolution, die f\u00fcr ihn wichtiger ist als die Reformation \u2013 also, ich referiere hier nur die Meinung von Philippe Nemo: In der sogenannten p\u00e4pstlichen Revolution \u2013 der Begriff wird auch bei anderen Historikern, auch S\u00e4kularhistorikern gebraucht \u2013 geht es darum, die Entscheidung zu f\u00e4llen, alle Wissensressourcen der Zeit, besonders Aristoteles, f\u00fcr den Glauben, f\u00fcr die Kirche in Anspruch zu nehmen, und nicht bei sich selber zu bleiben. Wir k\u00f6nnen sagen, das ist doch selbstverst\u00e4ndlich. Ist es aber nicht! Im Mittelalter einen Philosophen zu nehmen, der damals schon 1.400 Jahre tot war, und zu sagen, wir wollen lernen von dem Weltdenken eines Heiden, denn das ist f\u00fcr uns ein Ma\u00dfstab, unter den wir nicht gehen wollen. Das ist eine p\u00e4pstliche Revolution; das wurde gedeckt durch die Kirche und gewollt durch die Kirche.<\/p>\n<p>Dann komme ich zum Momentum der Renaissance. Manchmal denke ich, dieses Momentum ist auch der Ausgangspunkt einer von Papst Paul VI. so genannten Krise zwischen Kultur und Glauben: das eben die positive Bereitschaft \u2013 alles aufzunehmen, kritisch nat\u00fcrlich, \u201esub luce evangelii\u201c, aber doch aufzunehmen, neugierig zu sein, wissen zu wollen, kein Wissen auszuschlie\u00dfen \u2013 in eine Krise kam. Vielleicht war die Renaissance das Momentum, wo das am ehesten aufgeleuchtet ist: die M\u00f6glichkeiten des Christentums der Vers\u00f6hnung von Wissen und Glauben, von Vernunft und Glaube, von Kunst und Glaube, von Denken und Glauben, von Welt und Kirche in einer Weise, wie es vorher kaum denkbar war, auf einem H\u00f6hepunkt. Aber das ist meine Spekulation; das m\u00f6gen Fachleute weiter erforschen. Manchmal kommt es mir so vor, wenn ich die Autoren des 15. und 16. Jahrhunderts lese und diesen Scheitelpunkt sehe.<\/p>\n<p>Und dann haben wir die konfessionelle Verengung, die beide Kirchen erlebt haben. Das m\u00fcssen wir, glaube ich, neu in den Blick nehmen. Und deswegen ist diese Erfahrung der Moderne wichtig, die des kritischen Auseinanderdriftens von Kirche und Welt, wie wir es besonders dann in der Auseinandersetzung des 19. Jahrhunderts erlebt haben. Stichwort Syllabus und anderes, wo ja deutlich wurde im \u201eSyllabus errorum\u201c: Niemals wird dieser Heilige R\u00f6mische Stuhl sich mit der modernen Welt, mit dem Fortschritt und dem Liberalismus vers\u00f6hnen; wer das behauptet, verflucht sei er, \u201eanathema sit\u201c. Das war sozusagen der Punkt, an dem man sp\u00fcrt, so kann es nicht gehen. So kann es nicht gehen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich will das direkt zum Zweiten Vatikanum hin fortsetzen: Die Erfahrung und auch die Deutung, dass im Zweiten Vatikanischen Konzil die Kirche dann wieder endg\u00fcltig sagt, wir sind \u201eecclesia docens et discens\u201c, war ein Durchbruch. Lernend von der Welt. Ich habe die Texte gut studiert f\u00fcr meine Doktorarbeit damals, \u201eGaudium et spes\u201c, \u201eLumen gentium\u201c, und das war f\u00fcr mich eine Befreiung, eine \u00dcberraschung, ein Erstaunen, wie oft in diesen Texten der Gedanke vorkommt, die Kirche habe auch von der Welt zu lernen. Nat\u00fcrlich auch umgekehrt, das werden wir ja h\u00f6ren; aber sie muss auch von der Welt lernen, sonst kann sie nicht Kirche sein. Sie kann gar nicht Kirche sein, ohne zu lernen von dem, was in der Welt passiert, und zwar in allen Dimensionen des Denkens, gerade des wissenschaftlichen Nachdenkens.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Punkt ist dabei der gro\u00dfe Abschnitt in \u201eLumen gentium\u201c 8, der f\u00fcr mich ein Schl\u00fcsseltext des Zweiten Vatikanischen Konzils ist, in der gesagt wird, die Kirche ist quasi auch in einer Analogie zur Menschwerdung zu verstehen. So wie der Logos sich mit der menschlichen Natur Jesu vereinigt hat, ungetrennt und unvermischt, so \u00e4hnlich in einer nicht unbedeutenden Analogie, hei\u00dft es da, nimmt der Heilige Geist die menschliche Organisation der Kirche in Dienst. Ungetrennt und unvermischt ist es eine rein menschliche Organisation und Wirken des Geistes zugleich, aber beides. Das hei\u00dft, auch f\u00fcr die Sozialgestalt, f\u00fcr das Denken der Kirche gilt: Wir k\u00f6nnen das menschliche Denken nicht als etwas Fremdes ausklammern, auch wenn es nicht kirchlich ist. Alles Denken, das wirklich Denken ist, alle Erfahrung, die wirklich legitime Erfahrung ist und begr\u00fcndetes Wissen, muss aufgenommen, kritisch verarbeitet und eingebaut werden. Ich habe daraufhin in meiner Dissertation die These vertreten, dass deswegen alle Gesetze der Katholischen Soziallehre auch f\u00fcr die Sozialgestalt der Kirche selbst gelten, einschlie\u00dflich des Subsidiarit\u00e4tsprinzips.<\/p>\n<p>Die Kirche muss also von der Welt lernen, sonst kann sie nicht Kirche sein. Es gibt kein Selbstverst\u00e4ndnis, kein Denken, keine Theologie ohne Welt. Eine weltlose Theologie w\u00e4re gar nicht denkbar, auch nicht ohne die soziale Welt. Das ist vielleicht erst sehr sp\u00e4t hinzugekommen. Wie haben die Menschen gelebt, wie haben sie geglaubt? Ich kann ja nicht nur aus B\u00fcchern eine Geschichte der Menschheit ablesen. Das sind ja Individuen, alle Ebenbilder Gottes. Was wurde gehofft, wie wurde getrauert, wie wurde gebetet? Das alles geh\u00f6rt hinein, und das kann ich nicht ohne wissenschaftliche Forschung hineinbringen in das Denken; es geh\u00f6rt mit in unsere \u00dcberlegungen hinein.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde einmal so formulieren: Was lernt die Kirche von der Welt? Denken. Das Denken selbst. Das ist kein Proprium der Kirche, sondern geh\u00f6rt allen Menschen gemeinsam. Denken zu k\u00f6nnen macht den Menschen zum Menschen, unabh\u00e4ngig von seinem Glauben, von seinem Herkommen. Wenn wir das nicht glauben w\u00fcrden, w\u00e4ren eine Kommunikation und eine Gemeinsamkeit von Menschen, eine Gesellschaft, in der sich Menschen unterschiedlicher \u00dcberzeugungen und politischer Meinungen begegnen, nicht denkbar. Denken! Wir lernen denken.<\/p>\n<p>Wenn wir uns gemeinsam darauf beziehen, dann ist das eine Grundlage auch f\u00fcr weitere Entwicklungen unseres Denkens. Insofern w\u00fcrde ich schon sagen, Theologie, Kirche, kann es nicht geben ohne die Welt. Eine Vorstellung, wir reden als Kirche \u00fcber uns, ohne auf die Welt zu schauen, ohne auf die Gesellschaft zu schauen, ohne auf andere Menschen zu schauen, ohne auf das Denken aller zu schauen, halte ich f\u00fcr ausgeschlossen. Das wird zu einer sich selbst narzisstisch verkr\u00fcmmenden Ideologie. Deswegen ist es wichtig, diese Frage zu stellen, und ich beantworte sie in dieser Richtung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Grundlage daf\u00fcr sind Begegnung und Dialog. Dialog bedeutet nicht einfach, einen anderen sich selber anzuverwandeln, sondern den anderen als anderen anerkennen, und das Gute im anderen sehen, und das Argument stark machen, wie Thomas von Aquin sagt, auch den, der anders denkt, wirklich aufzunehmen. Die Grundlage daf\u00fcr, ich habe es gerade gesagt, ist das gemeinsame Menschsein. Wenn wir das aufgeben \u2013 und das ist durchaus nicht unwahrscheinlich, dass diese Tendenzen wieder st\u00e4rker werden, im Nationalismus, im Rassismus \u2013, wenn diese Grundlage aufgegeben wird, dass wir gemeinsam Menschen sind und f\u00e4hig, zu denken, f\u00e4hig zur Vernunft, f\u00e4hig zur Freiheit, mit Gewissen begabt, dann k\u00f6nnen wir nicht miteinander leben, dann brauchen wir Gesellschaften, die sich voreinander abschotten, die koh\u00e4rent sind, und die, wie wir es auch in der Geschichte des Christentums kennen, andere ausschlie\u00dfen und vertreiben. Es war eine Vorstellung in der Vergangenheit, dass das m\u00f6glich ist. Also: wollen wir die Protestanten lieber vertreiben, oder die Juden, die anderen\u2026? Doch das ist nicht die Grundlage des katholischen und christlichen Denkens!<\/p>\n<p>Darin steckt ein gewisser Universalismus, ja. Wenn ich \u00f6ffentlich erw\u00e4hne, ich sei Patriot und Weltb\u00fcrger, bekomme ich b\u00f6se Briefe, als sei das Wort Weltb\u00fcrger schon ein Schimpfwort geworden. Man merkt, welche Tendenzen da sind. Weil wir gemeinsam Menschen sind, weil wir gemeinsam Welt sind \u2013 der Papst hat ja in Abu Dhabi gerade eine gro\u00dfartige Rede gehalten genau mit diesem Hinweis: Die Grundlage f\u00fcr das Miteinander der Menschen ist, dass wir uns als Menschen auf Augenh\u00f6he begegnen, weil wir Menschen sind. Und nur deshalb. Nicht weil wir katholisch sind, evangelisch sind, Muslime sind, gl\u00e4ubig sind, ungl\u00e4ubig sind, was immer sind, sondern weil wir Menschen sind. Wenn das aufgegeben wird, w\u00e4re vieles verloren.<\/p>\n<p>Benedikt XVI. hat davon gesprochen, dass auch die Kirche, oder der Glaube, sage ich jetzt einmal enger, pathologisch wird ohne die Vernunft. Und die Vernunft geh\u00f6rt nicht der Kirche. Die Vernunft geh\u00f6rt allen. Nicht jeder ist immer vern\u00fcnftig, das ist unbestreitbar; aber grunds\u00e4tzlich ist es m\u00f6glich, Argumente der Vernunft einzubringen. Wenn nicht, dann kann auch das Christentum pathologisch werden, dann kann der Glaube pathologisch werden; so Benedikt XVI. Das erleben wir ja durchaus in den religi\u00f6sen Str\u00f6mungen auch anderer Religionen. Wo die Vernunft, das hei\u00dft das wissenschaftliche Nachdenken, das kritische Hinterfragen auch von au\u00dfen nicht zugelassen wird, kann der Weg nicht in die Zukunft gegangen werden. Daf\u00fcr ist nat\u00fcrlich, das kann ich gleich jetzt sagen, der Direktor der Akademie mit zust\u00e4ndig. Eine Akademie, die das nicht leistet, brauche ich als Erzbischof von M\u00fcnchen und Freising nicht.<\/p>\n<p>Aber ist das Denken genug? Damit will ich schlie\u00dfen. Ein Essay hat mich vor vielen Jahren besonders ber\u00fchrt \u2013 vielleicht haben manche das sogar gelesen \u2013, ein interessanter Essay von George Steiner, dem Philosophen und Literaturwissenschaftler: \u201eWarum Denken traurig macht \u2013 Zehn (m\u00f6gliche) Gr\u00fcnde.\u201c Steiner beschreibt in einem kurzen Text den ganzen Prozess eines, ja auch anstrengenden Nachdenkens, und eben auch das Ergebnis, dass ich mit dem Denken an kein Ende komme und auch nicht alles begreifen kann, dass es auch eine Trauer ist, eben nicht wirklich in eine Phase hineinzukommen, wo das Denken die Probleme l\u00f6sen kann, sondern wo ich eigentlich im Denken immer gr\u00f6\u00dfere Probleme entdecke.<\/p>\n<p>Es gibt noch ein anderes Buch, das mich als jungen Priester sehr angesprochen hat, auch dieser Autor ist eher vergessen. Er kam aus der kritischen Theorie: Karl Heinz Haag (1924-2011), \u201eDer Fortschritt in der Philosophie\u201c aus dem Jahr 1983. Haag versucht den Weg der Philosophie zu gehen, \u00e4hnlich wie George Steiner, und endet in der Negativen Theologie: Im Grunde kann man nicht viel sagen \u00fcber das Ganze. Zuletzt bleibt die gro\u00dfe Frage.<\/p>\n<p>Ich will das nur deshalb hier einf\u00fcgen, weil das Denken alleine noch nicht die L\u00f6sung ist. Wir brauchen das Denken, aber es ist ein suchendes Denken. Und deswegen wird auch diese Akademie ein Ort des Dialogs sein, eines Suchens, und nicht nur eines Findens. Ich denke an die letzte Ansprache vor dem Weltjugendtag in K\u00f6ln, als Benedikt XVI. vor den deutschen Bisch\u00f6fen den Psalm 27,8 zitiert hat: \u201eDein Angesicht, Herr, will ich suchen\u201c. Und dann legte er das Manuskript beiseite und zitierte Augustinus, und die Interpretation, die Augustinus zu diesem Psalm gegeben hat: \u201eWir werden suchen und finden, und in der Ewigkeit werden wir auch noch suchen und finden, suchen und finden ohne Ende\u201c. Das fand ich sehr beeindruckend, dass dies nicht zu Ende kommt. Und deswegen, glaube ich, ist eine Akademie ein Ort des Denkens, aber ein Ort des suchenden Denkens und Fragens, und der Irritationen. Nicht des abschlie\u00dfenden Ergebnisses, sondern des Aufw\u00fchlens neuer Fragen.<\/p>\n<p>Und ein allerletzter Punkt: Es geht um mehr als Denken. Das Denken ist wichtig, und ohne Denken wird es nie gehen. Aber das Denken dr\u00fcckt sich auch noch in anderen Formen aus, beziehungsweise: das Denken muss auch erg\u00e4nzt werden durch Erfahrung, durch Zeugnis, durch Bild, durch Musik, durch das gesamte Feld dessen, was Menschen erfahren. Manchmal denke ich, das wird in unseren intellektuellen Kreisen gelegentlich untersch\u00e4tzt, dass wir hier ein breites Feld haben, das wir aufrufen m\u00fcssen: Bilder, Musik, Zeugnisse, Literatur, Kunst. Ich w\u00fcnsche mir sehr, dass die Zwanziger Jahre dieser Akademie Goldene werden. M\u00f6gen es Goldene werden! Sie werden es aber nur, wenn wir uns dem Anspruch des Denkens in seiner ganzen Breite stellen, und wenn wir ohne Angst als Kirche den Mut haben, von der Welt denken zu lernen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Direktor hat sich vorbehalten, die grunds\u00e4tzlichen \u00c4u\u00dferungen, die Schlussfolgerungen, selbst am Ende zu bringen, und hat uns beide als Referenten eingeladen. 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