{"id":108136,"date":"2025-07-09T14:23:51","date_gmt":"2025-07-09T12:23:51","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=108136"},"modified":"2025-07-09T14:23:53","modified_gmt":"2025-07-09T12:23:53","slug":"jakob-rem-erzieher-und-marienverehrer","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/jakob-rem-erzieher-und-marienverehrer\/","title":{"rendered":"Jakob Rem"},"content":{"rendered":"<p>Der Ort, an dem wir uns befinden, ist ein besonderer. Es ist ein Ort, an dem glaubens- und religionsgeschichtlich nicht wenige bedeutende Pers\u00f6nlichkeiten gewirkt haben: das ehemalige Jesuitenkolleg. Ignatius von Loyola selbst war es, der auf Wunsch des bayerischen Herzogs Wilhelm V. im Jahr 1549 drei seiner Mitbr\u00fcder nach Ingolstadt geschickt hat \u2013 15 Jahre nach der Gr\u00fcndung des Ordens. Diese drei Jesuiten bildeten gewisserma\u00dfen die erste Niederlassung des Ordens n\u00f6rdlich der Alpen. Sie sollten an der Bayerischen Landesuniversit\u00e4t in Ingolstadt lehren, den Aufbau des Ordens im s\u00fcddeutschen Raum mitgestalten und vor allem die katholische Kirche im Herzogtum Bayern wieder erneuern.<\/p>\n<p>So entstand in Ingolstadt eine jesuitische Einrichtung, die nach dem Ordensgr\u00fcnder Ignatiuskolleg genannt wurde. Die bekannteste Pers\u00f6nlichkeit des Kollegs war der hl. Petrus Canisius, zweiter Apostel der Deutschen und Kirchenlehrer. Geschichtsgestaltende Gr\u00f6\u00dfen wie Kaiser Ferdinand II. oder Kurf\u00fcrst Maximilian von Bayern verbrachten hier in jungen Jahren eine Zeit, die pr\u00e4gend f\u00fcr ihre Pers\u00f6nlichkeit und ihren Glauben war.<\/p>\n<p>Eine der nicht mehr so bekannten Pers\u00f6nlichkeiten war der Jesuitenpater Jakob Rem, dessen Todestag sich am 12. Oktober 2018 zum 400. Male gej\u00e4hrt hat und dessen Wirken noch heute von Bedeutung ist. Seine Person und seine Bedeutung stelle ich im Folgenden kurz dar. Zun\u00e4chst benenne ich die biographischen Rahmendaten, dann gehe ich auf Rems Wirken als Erzieher und schlie\u00dflich auf Rem als Marienverehrer ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Biographische Skizze<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Wer war dieser P. Jakob Rem? Ein Heiliger \u2013 ein Star der Kirche, ein gegenreformatorischer Eiferer oder ein verr\u00fcckter Idealist?<\/p>\n<p>Verr\u00fcckt war Jakob Rem sicher nicht! Vielleicht war er ein Idealist. Aber eine solche Charakterisierung einer Person, f\u00fcr die 2010 das Seligsprechungsverfahren erneut eingeleitet wurde, scheint mir zu wenig aussagekr\u00e4ftig zu sein. Ein Star der Kirche? Gewiss nicht im Sinne des heutigen Starkults!<\/p>\n<p>Ebenso wenig war Rem ein gegenreformatorischer Zelot, sondern ein geistlicher Reformer. Er war ein Vorbild als Ordensgeistlicher, der seinen Glauben \u00fcberzeugend gelebt und erkennbar aus seinem Glauben gehandelt hat. Dadurch hat er andere in ihrem Glaubensleben best\u00e4rkt und ermutigt. So ist es zu verstehen, dass bereits der Nekrolog seines Ordens festgehalten hat, Jakob Rem sei schon zu Lebzeiten als Heiliger verehrt worden.<\/p>\n<p>Wir sind \u00fcber Jakob Rem vergleichsweise gut informiert. Schon zehn Jahre nach seinem Tod hat der Jesuit Matth\u00e4us Rader unter dem Titel \u201eBavaria pia\u201c ein kleines Buch ver\u00f6ffentlicht, das eine Lebensbeschreibung P. Rems enth\u00e4lt. Bis heute sind zahlreiche weitere Artikel und B\u00fccher \u00fcber den frommen Jesuiten erschienen. Die wohl wichtigsten Titel aus dem 19. und 20. Jahrhundert stammen von Franz Hattler und Anton H\u00f6ss.<\/p>\n<p>Als Jakob Rem 1546 als Sohn eines Gastwirtsehepaars in Bregenz am Bodensee geboren wurde, schien eine beeindruckende Karriere unwahrscheinlich. Seine Herkunft aus wirtschaftlich und gesellschaftlich einfachen Verh\u00e4ltnissen lie\u00df ein hohes Ma\u00df an Bodenst\u00e4ndigkeit und Realismus erwarten.<\/p>\n<p>1556 zog die Familie nach Ki\u00dflegg im Allg\u00e4u. Trotz der einfachen Verh\u00e4ltnisse konnten drei Buben der Familie an der Universit\u00e4t Dillingen\/Donau studieren, darunter auch Jakob. Dort immatrikulierte er sich am 26. Februar 1564. Ein erster Studienabschluss erfolgte im Fr\u00fchjahr 1566 mit dem Baccalaur\u00e9at der Philosophie.<\/p>\n<p>In Dillingen kam Rem n\u00e4her mit den Jesuiten in Kontakt. Im August 1564 n\u00e4mlich, ein halbes Jahr nach Rems Studienbeginn, \u00fcbertrug der Augsburger F\u00fcrstbischof Otto Truchse\u00df von Waldburg den Jesuiten die dortige Universit\u00e4t. Auch das Konvikt des hl. Hieronymus, in dem Rem wohnte, stand nun unter der Leitung der Jesuiten. Dem Orden kamen bald bemerkenswerte Verdienste um den Aufbau eines modernen Bildungswesens zu. Dazu geh\u00f6rten die Erziehung und die Ausbildung qualifizierter Seelsorger, wie es das Konzil von Trient gefordert hatte.<\/p>\n<p>1566 wurde P. Rem als Novize in den jungen Orden aufgenommen. Sein Noviziat absolvierte er von 1566 bis 1568 in Rom. Bereits 1568 erbat Petrus Canisius als Provinzial der Oberdeutschen Ordensprovinz der Jesuiten von Rom Unterst\u00fctzung und forderte Rem an. Er hatte ihn wohl schon in Dillingen, sp\u00e4testens jedoch in Rom kennengelernt. Zun\u00e4chst aber studierte Rem noch ein Jahr in Dillingen und erwarb 1569 den Titel eines Magisters der Philosophie. Eigentlich sollte er eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen und in Theologie promovieren. Allerdings standen Rems gesundheitliche Probleme den Planungen der Provinzleitung entgegen. Sie waren w\u00e4hrend seines ganzen Lebens ein belastender Begleiter und schr\u00e4nkten die M\u00f6glichkeiten seines Einsatzes ein. Ihn plagten vor allem Kopfschmerzen und Schwindel \u2013 in den folgenden Jahren zeitweise sogar so stark, dass er weder das Brevier beten noch arbeiten konnte.<\/p>\n<p>Wegen seiner angeschlagenen Gesundheit empfing Rem erst am 16. Mai 1573 die Priesterweihe. Danach \u00fcbernahm er in Dillingen zwar die prim\u00e4r wirtschaftliche Aufgabe des Subregens des Jesuitenkonvikts St. Hieronymus mit rund 150 Sch\u00fclern; er k\u00fcmmerte sich aber dar\u00fcber hinaus um die studierende Jugend und die Kranken des Kollegs. In diese Zeit fiel die Gr\u00fcndung einer Marianischen Kongregation in Dillingen.<\/p>\n<p>1586 kam Rem \u2013 nach einem kurzen Intermezzo in M\u00fcnchen \u2013 an das Ignatiuskolleg in Ingolstadt, wo er bis zu seinem Tod blieb. Wie schon in Dillingen hatte er auch hier das Amt eines Subregens inne. 1591 wurde er Pr\u00e4fekt f\u00fcr die im Konvikt wohnenden Studenten der unterschiedlichen Ordensgemeinschaften. Dazu kam die Aufgabe als Studentenseelsorger, die er bis 1610 erf\u00fcllte, als er aus Altersgr\u00fcnden das Amt abgab.<\/p>\n<p>Rem war \u00fcber den Studentenkreis hinaus ein gesuchter Ratgeber. Viele baten ihn um sein Gebet. So soll auf sein F\u00fcrbittgebet hin die zerr\u00fcttete Ehe eines Augsburger B\u00fcrgers \u201egeheilt\u201c worden sein. Die Stiftung des Bildes \u201eMaria Knotenl\u00f6serin\u201c in St. Peter am Perlach in Augsburg soll darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren sein. Ein Bericht \u00fcber eine erfolgreiche Gebetsintervention f\u00fcr eine gef\u00e4hrdete Ehe findet sich schon in einer fr\u00fchen Lebensbeschreibung Rems, eine damit zusammenh\u00e4ngende Stiftung des Augsburger Bildes l\u00e4sst sich historisch allerdings bislang nicht nachweisen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend seiner letzten Lebensjahre k\u00fcmmerte er sich als Pr\u00e4fekt um die Kranken. Im Herbst 1618 erkrankte Rem selbst und verstarb bald darauf am 12. Oktober 1618, in dem Jahr, in dem der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg begann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Rems Wirken als Erzieher<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Jakob Rem widmete sich insgesamt rund 41 Jahre lang der Erziehung von Sch\u00fclern und Studenten, die durch seine seelsorgerliche Begleitung zu verantwortlichen Pers\u00f6nlichkeiten mit stabilem religi\u00f6sen Fundament heranreiften. Die Fr\u00fcchte seiner T\u00e4tigkeit zeigten sich im Handeln seiner ehemaligen Sch\u00fcler und Studenten. Ein Hauptgrund f\u00fcr sein fruchtbares Wirken waren Rems Ausstrahlung, sein Glaubensleben und seine Glaubw\u00fcrdigkeit.<\/p>\n<p>Dem Jesuitenorden ist es von Anfang seines Bestehens an vielfach gelungen, seine Angeh\u00f6rigen mit Aufgaben zu betrauen, die ihrem besonderen pers\u00f6nlichen Charisma entsprachen. Jakob Rem ist ein anschauliches Beispiel daf\u00fcr. Er hatte einen Wirkungsbereich \u00fcbertragen bekommen, f\u00fcr den er aufgrund seiner ausgepr\u00e4gten Empathie f\u00fcr seine Mitmenschen geradezu pr\u00e4destiniert schien.<\/p>\n<p>1571 hatte Rems Ordensvorgesetzter in Dillingen im Blick auf dessen k\u00fcnftige Verwendung eine treffende Beurteilung abgegeben, die deutlich machte, dass der junge Jesuit aus dem Allg\u00e4u ein besonderes Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und ein hervorragendes Gesp\u00fcr f\u00fcr Menschen hatte und diese geistlich zu f\u00fchren vermochte. Seelen- und Menschenf\u00fchrer sollte er sein. Rems Menschen- und Gottesliebe waren der Grund, dass er zu einem begnadeten Erzieher werden konnte \u2013 zu einem Geschenk des Himmels in einer schwierigen Situation der Kirche. Dabei war Rems \u00dcberzeugung, dass es nichts Wichtigeres f\u00fcr die Menschen gab als das ewige Heil, seine gr\u00f6\u00dfte Motivation.<\/p>\n<p>Ein geeignetes geistliches Instrument zur Erreichung dieses Zieles sah Rem in den Marianischen Kongregationen, die er in Rom kennengelernt hatte und denen es um eine Hinf\u00fchrung zu einer marianisch fundierten Lebensf\u00fchrung ging. F\u00fcr Rem war die Gottesmutter die Erzieherin schlechthin. Und mit dieser Sicht stand er auf biblisch-neutestamentlichem Grund. Bedeutete nicht die Mutterschaft Mariens, dass sie ma\u00dfgeblich mitwirkte, ihren Sohn Jesus in den Glauben der V\u00e4ter einzuf\u00fchren und ihn auf dem Weg seiner menschlichen Reifung zu begleiten, wodurch ihm auch als Mensch die Annahme der Sendung vom Vater her m\u00f6glich wurde?<\/p>\n<p>Rem gilt bis heute als einer der zentralen organisatorischen und geistlichen Architekten beim Aufbau der Marianischen Kongregationen im s\u00fcddeutschen Raum. Die erste Marianische Kongregation im deutschsprachigen Raum war 1573 in Wien entstanden. Auf P. Rem ist die Gr\u00fcndung der ersten Kongregation auf dem Gebiet des heutigen Deutschland in Dillingen im Jahr 1574 zur\u00fcckzuf\u00fchren. \u201eMit den Marianischen Kongregationen verbreiteten [die Jesuiten \u2026] eine marianisch inspirierte katholische Lebensform, die wesentlich zur Bl\u00fcte des kirchlichen Glaubens in der Barockzeit beitrug\u201c, schreibt der Dogmatiker Manfred Hauke. Auf diese Weise wurde die Marienverehrung am Ende des 16. Jahrhunderts zu einem nachhaltigen Instrument der Katholischen Reform. Dabei war der Fokus zun\u00e4chst auf die Jugend und die Studenten, bald jedoch auf alle Altersgruppen gerichtet. Die wachsende Zahl der Mitglieder und die sp\u00e4teren pr\u00e4chtigen Bauten wie der Kongregationssaal der Akademischen Marianischen Kongregation in Ingolstadt (heute Asamkirche) zeugen von der Bedeutung der Bewegung.<\/p>\n<p>Als Rem 1586 nach Ingolstadt kam, bestand die dortige Akademische Marianische Kongregation bereits seit neun Jahren. Zus\u00e4tzlich gr\u00fcndete er am 1595 das Colloquium Marianum, eine Art Elitegruppe der Kongregation. Prim\u00e4r war es ein geistlicher Gespr\u00e4chskreis, dem maximal 40 begabte Studenten angeh\u00f6rten. Mehr als zwei Jahrzehnte betreute P. Rem dieses Colloquium Marianum. Oberstes Ziel des Colloquiums war es, die Mitglieder zur \u201eHeiligkeit des Lebens\u201c zu f\u00fchren. Dazu versprachen die Mitglieder unter anderem ein regelm\u00e4\u00dfiges intensives Gebetsleben und das Streben nach christlicher Vollkommenheit. Au\u00dferdem geh\u00f6rten beispielsweise die w\u00f6chentliche Beichte und regelm\u00e4\u00dfige Treffen mit Gespr\u00e4chen zu marianischen Themen dazu. Rem entwickelte Verhaltensregeln f\u00fcr einen solchen vorbildlichen und religi\u00f6sen Lebenswandel. Sp\u00e4ter wurden diese Regeln in den sogenannten Directiones zusammengefasst und ver\u00f6ffentlicht. Damit war das Glaubensleben der Colloquisten \u2013 wie auch das der Mitglieder der Kongregation \u2013 mit einem st\u00fctzenden und helfenden Rahmen versehen.<\/p>\n<p>Eine Mitgliedschaft in einer Marianischen Kongregation wurde im Konvikt Ingolstadt f\u00fcr zahlreiche Sch\u00fcler und Studenten zu einer Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Gerade Rem hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Idee der Marianischen Kongregation in vielen St\u00e4dten in fast allen Gesellschaftsschichten aufgegriffen wurde. Insgesamt waren die Kongregationen mitgliederstarke Gemeinschaften und \u00fcbten einen hohen Einfluss auf das Handeln der Menschen aus.<\/p>\n<p>Dass die Erziehung durch Rem, die gewiss von seinen Ordensbr\u00fcdern mitgetragen wurde, rasch Fr\u00fcchte trug, belegt ein Eintrag eines Chronisten aus dem Jahr 1594 im Ordenskatalog: \u201eIm Konvikt stand es nie besser als in diesem Jahre. Es beherbergte \u00fcber 140 junge Leute, die [\u2026] sich [\u2026] durch hervorragende Fr\u00f6mmigkeit, Sittenreinheit und freudigen Gehorsam auszeichneten.\u201c<\/p>\n<p>Unter den Studenten, die Rem betreute, findet sich eine stattliche Zahl an Personen, die sp\u00e4ter einflussreiche Positionen \u00fcbernahmen: Kaiser, Kurf\u00fcrsten und Herz\u00f6ge ebenso wie Bisch\u00f6fe und \u00c4bte. Einer der bedeutendsten Z\u00f6glinge war Kurf\u00fcrst Maximilian, der sp\u00e4ter sein Land der Gottesmutter geweiht hat. Zwischen 1586 und 1610, d. h. in den Jahren, in denen Rem die Jugend in Ingolstadt betreute, traten 244 Ordensleute ins Konvikt ein, 37 von ihnen wurden sp\u00e4ter zu \u00c4bten oder Ordenspr\u00e4laten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Jakob Rem und die Verehrung der Mater Ter Admirabilis <\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Durch die Marianischen Kongregationen kam der Marienverehrung im Konvikt eine gro\u00dfe Bedeutung zu. Rem selbst war offenbar schon in seiner Kindheit und Jugend ein gro\u00dfer Marienverehrer. Nach seiner Aufnahme in den Jesuitenorden d\u00fcrfte sich Rems Verehrung der Gottesmutter weiter gefestigt haben. Gerade die Jesuiten f\u00f6rderten die Marienfr\u00f6mmigkeit gezielt. Sie sahen in der Verehrung der Gottesmutter \u201eeine der wichtigsten Fr\u00f6mmigkeitsformen \u00fcberhaupt\u201c (Markus Friedrich). Schon Ignatius von Loyola war ein ausgesprochener Marienverehrer. Der hl. Petrus Canisius hat in Ingolstadt 1577 unter dem Titel \u201eDe Maria Virgine Incomparabili, Et Dei Genitrice Sacrasancta\u201c ein wesentliches, wenn nicht gar das wichtigste mariologische Werk des 16. Jahrhunderts ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Die Bedeutung der Gottesmutter f\u00fcr Rem und die Bedeutung Rems f\u00fcr die Marienverehrung beleuchtet ein herausragendes Ereignis aus dem Jahr 1604. Dieses h\u00e4ngt mit dem genannten Colloquium Marianum zusammen.<\/p>\n<p>Seit 1570, sp\u00e4testens seit 1571, befand sich im Konvikt eine Kopie der r\u00f6mischen Marienikone \u201eMaria Schnee\u201c, die heute vor allem unter dem Begriff \u201eSalus Populi Romani\u201c bekannt ist. Das Original h\u00e4ngt in der Cappella Paolina in Santa Maria Maggiore in Rom. Der Legende nach war es vom hl. Evangelisten Lukas gemalt worden. Deshalb hatte man sich lange gescheut, es zu kopieren. 1569 schlie\u00dflich hat es Papst Pius V. jedoch erlaubt. Die erste Kopie war die Vorlage f\u00fcr weitere Kopien, die zur Unterst\u00fctzung der Mission in die Welt gingen, eine davon nach Ingolstadt.<\/p>\n<p>Im Dezember 1563 hatte das Trienter Konzil ein Dekret verabschiedet, das sich unter anderem mit der Verehrung der heiligen Bilder befasst. Darin hie\u00df es, man soll auch Bilder der jungfr\u00e4ulichen Gottesgeb\u00e4rerin in den Kirchen haben und ihnen \u201edie schuldige Ehre und Verehrung erweisen\u201c, weil wir dadurch \u201eChristus anbeten\u201c.<\/p>\n<p>Durch Maria zu Christus! Auf dem Ingolst\u00e4dter Gnadenbild deutet Maria un\u00fcbersehbar auf Christus. Das Bild macht, wie viele andere Darstellungen, die christologische Dimension der Marienverehrung deutlich.<\/p>\n<p>Das Bild steht im Mittelpunkt eines bekannten Ereignisses, das auf den 6. April 1604 datiert werden kann. P. Rem soll, so die \u00dcberlieferung, am Vortag eine gro\u00dfe innere Unruhe befallen haben. Am Abend des 6. April 1604 trafen sich die Mitglieder des Colloquiums zum gemeinsamen Gebet. P. Rem betete vor besagtem Marienbild. W\u00e4hrend des Gesangs der Lauretanischen Litanei soll P. Rem kniend emporgehoben worden sein und f\u00fcr einen Augenblick die Muttergottes \u201egeschaut\u201c haben. Die \u00e4ltesten schriftlichen Zeugnisse erw\u00e4hnen das Schweben nicht, erst durch sp\u00e4tere m\u00fcndliche Zeugnisse wissen wir davon.<\/p>\n<p>In diesem f\u00fcr Rem \u201ahimmlischen Augenblick\u2018 war der Gesang gerade bei der Anrufung \u201eMater admirabilis\u201c(\u201eDu wunderbare Mutter\u201c) angelangt. Rem forderte den Vors\u00e4nger auf, den Ruf zweimal zu wiederholen. So entstand der marianische Titel \u201eMater Ter Admirabilis\u201c (\u201eDreimal Wunderbare Mutter\u201c). Diesen Titel, nicht jedoch das Bild, hat P. Kentenich zu Beginn des 20. Jahrhunderts f\u00fcr Sch\u00f6nstatt \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Eine offizielle kirchliche Bewertung des Geschehens gibt es nicht. Ob es sich um eine Vision, eine Ekstase, eine geistliche Erkenntnis oder sogenannte Levitation gehandelt hat, ist schwer zu sagen. Theologisch gesehen war das Geschehen wohl ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Moment der Gnade. P. Rem selbst berichtete sp\u00e4ter seinen Vorgesetzten davon, dass er die Muttergottes geschaut habe und sie ihm zu erkennen gegeben habe, dass ihr der Titel \u201eWunderbare bzw. Dreimal Wunderbare Mutter\u201c der liebste Titel sei.<\/p>\n<p>In den folgenden Jahrzehnten, das ganze 17. Jahrhundert \u00fcber bis in die Zeit der Aufkl\u00e4rung, war das Ingolst\u00e4dter Gnadenbild eine der meistverehrten Mariendarstellungen in S\u00fcddeutschland. Seither wird Maria als Dreimal Wunderbare Mutter angerufen, sogar weit \u00fcber den S\u00fcden Deutschlands hinaus. Nach der Verlegung der Bayerischen Landesuniversit\u00e4t von Ingolstadt nach Landshut im Jahr 1800 wanderte das Bild nach Niederbayern. 1879 kehrte es zur\u00fcck, zwei Jahre danach kam es in die Ingolst\u00e4dter Pfarrkirche Zur Sch\u00f6nen Unserer Lieben Frau, dem heutigen M\u00fcnster. Nachdem 1932 der di\u00f6zesane Informativprozess zur Seligsprechung P. Rems eingeleitet worden war, wurden 1935 die Reliquien des verehrungsw\u00fcrdigen P. Jakob Rem von der Asamkirche in die Gnadenkapelle im M\u00fcnster \u00fcberf\u00fchrt. Damit bleibt die geistliche Beziehung zwischen der Dreimal Wunderbaren Mutter und Jakob Rem sichtbar.<\/p>\n<p>Die Dreimal Wunderbare Mutter von Ingolstadt ist mit dem Bistum Eichst\u00e4tt eng verbunden. Ihr hat Bischof Michael Rackl am 11. Oktober 1942 das Bistum geweiht. Bislang hat jeder seiner Nachfolger die Weihe erneuert. 2009 erfolgte sogar die di\u00f6zesanweite Einf\u00fchrung des liturgischen \u201eGedenktages der Seligen Jungfrau Maria, der Dreimal Wunderbaren Mutter\u201c am 11. Oktober. So kommt in der Geschichte der Marienverehrung dem Ereignis vom 6. April 1604 eine besondere Bedeutung zu \u2013 und damit auch P. Rem.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>W\u00fcrdigung<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Johannes Paul II. hat 1979 in seiner Enzyklika \u201eRedemptor hominis\u201c die bekannten S\u00e4tze geschrieben: \u201eDer Hauptweg der Kirche ist Jesus Christus. Derselbe ist unser Weg \u201azum Vater\u2018 [\u2026] und ist der Weg zu jedem Menschen. [\u2026] Eben dieser Mensch ist gleichsam der erste Weg, den die Kirche bei der Erf\u00fcllung ihrer Aufgabe beschreiten muss. Er ist der erste und vorz\u00fcgliche Weg der Kirche (\u201eHomo est prima et praecipua Ecclesia via\u201c), den Christus selbst erschlossen hat und der st\u00e4ndig durch das Geheimnis der Fleischwerdung und der Erl\u00f6sung hindurchf\u00fchrt.\u201c<\/p>\n<p>Der Mensch stand f\u00fcr P. Rem aus seelsorgerlicher Verantwortung heraus im Mittelpunkt seines Wirkens. Daf\u00fcr ist er zum S\u00e4mann des Glaubens geworden. Bei vielen Sch\u00fclern und Studenten ging die Saat auf und sie wurden selbst zu S\u00e4m\u00e4nnern. Jakob Rems Erziehung hat glaubensstarke Pers\u00f6nlichkeiten reifen lassen. Er hat es offensichtlich vielfach geschafft, bei Sch\u00fclern und Studenten das Feuer der Sehnsucht nach Gott zu sch\u00fcren und ihnen Geschmack am Himmel zu machen.<\/p>\n<p>Rem lebte seinen Glauben authentisch als seinen Weg zur eigenen Heiligung. Seine pers\u00f6nliche Glaubw\u00fcrdigkeit als Erzieher kann f\u00fcr heute ein Ansporn sein. Erziehung und Glaubensverk\u00fcndigung sind mehr als ein Job und erfordern Gesp\u00fcr f\u00fcr Menschen, Respekt vor ihrer W\u00fcrde und Liebe zu ihnen. Die Methoden m\u00f6gen sich \u00e4ndern, aber das ehrliche Interesse am Heil und Wohl des anderen bleibt grundlegend f\u00fcr das Handeln aller, denen Menschen anvertraut sind.<\/p>\n<p>Rems Saat ging auch durch die jahrhundertelange Verehrung Mariens als Dreimal Wunderbare Mutter auf und bringt bis heute Frucht. Dieser Titel, der die Mutterschaft Mariens in ihrer Einzigartigkeit unterstreicht, ist Rems geistlicher Erfahrung zu verdanken.<\/p>\n<p>P. Rem hat keine gro\u00dfen Schriften hinterlassen. Er starb nicht als M\u00e4rtyrer. Er hatte keine herausragende F\u00fchrungsposition im Orden und ist nicht spektakul\u00e4r aufgetreten, sondern stets bescheiden. Der einfache Gastwirtssohn aus Bregenz hat \u201enur\u201c das getan, was er als heilige Verpflichtung als Katholik und als Geistlicher bzw. Ordensmann angesehen hat, n\u00e4mlich, den Menschen Wege zum Heil anzubieten und sie als Seelsorger auf diesem Weg zu begleiten.<\/p>\n<p>War dieser Jakob Rem also ein Heiliger? Das offizielle kirchliche Urteil dar\u00fcber steht noch aus. Rems Zeitgenossen aber haben die Frage f\u00fcr sich, wie sich dem Nekrolog des Ordens entnehmen l\u00e4sst, folgenderma\u00dfen beantwortet: \u201eWir haben in diesem Jahr einen Mann verloren, der nach dem allgemeinen Ruf und Urteil als ein Heiliger bekannt war, [&#8230;] ein Mann von h\u00f6chster Tugend, der aber durch seine Bescheidenheit dieselbe so verh\u00fcllte, dass es den Anschein haben wird, wir f\u00fchrten zu wenig an, um den Ruf seiner Heiligkeit zu beweisen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ort, an dem wir uns befinden, ist ein besonderer. Es ist ein Ort, an dem glaubens- und religionsgeschichtlich nicht wenige bedeutende Pers\u00f6nlichkeiten gewirkt haben: das ehemalige Jesuitenkolleg. 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