{"id":108139,"date":"2025-07-09T14:26:45","date_gmt":"2025-07-09T12:26:45","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=108139"},"modified":"2025-07-09T14:26:47","modified_gmt":"2025-07-09T12:26:47","slug":"romano-guardini-1885-1968-heiligkeit-durch-vor-denken","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/romano-guardini-1885-1968-heiligkeit-durch-vor-denken\/","title":{"rendered":"Romano Guardini (1885-1968)"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Introduction <\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNur wer Gott kennt, kennt den Menschen.\u201c So Guardinis Thema auf dem Berliner Katholikentag 1952. Der Satz ist bekannt und (deswegen) \u00fcberh\u00f6rt. Denn wer kennt Gott?<\/p>\n<p>Allerdings tiefer bedacht: Wer k\u00f6nnte einen solchen Satz aussprechen, derart lapidar, ohne in den Radius Gottes gelangt zu sein? Ohne \u00dcberhebung und aus Vertrautheit mit dem Werk Guardinis l\u00e4sst sich sagen, er habe sich und sein Denken best\u00e4ndig \u201ehin\u00fcbergespannt zu Ihm\u201c. Mehr noch: \u201eEr hat es vielen verschwiegen, wie tief er Gott den Vater angebetet hat, und wie vertraut ihm die Sch\u00f6nheit Christi war\u201c (Heinrich Kahlefeld). Und wie Vielfalt und Tiefe der Arbeiten Guardinis beweisen, leuchtet in dieser gespannten Haltung Wunderbares und Gro\u00dfes auf. So stellt sich immer wieder die Frage, worin die einzigartige Thematik dieses Werkes besteht, worin seine Grundansch\u00fcbe liegen, warum es unterschiedlichste Menschen \u2013 und in welcher Zahl! \u2013 mitnahm, in welchem Ziel es sich b\u00fcndelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Werk und Werden<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der hier unterbreitete Vorschlag lautet: Guardini hat Gott, den Lebendigen, als Kraft des <em>Werdens<\/em> gedacht und erfahren. Als Kraft des Anfangs, der Initiative; als Anfang der Sch\u00f6pfung, mehr aber noch als Anfang der Erl\u00f6sung \u2013 Erl\u00f6sung ist ja \u201egr\u00f6\u00dfer als die Sch\u00f6pfung\u201c: \u201eUnd wenn schon das Schaffen, welches macht, da\u00df das Nichtseiende werde, ein undurchdringliches Geheimnis ist, so ist allem Menschenblick und Menschenma\u00df vollends entr\u00fcckt, was das hei\u00dft, da\u00df Gott aus dem S\u00fcnder einen Menschen macht, der ohne Schuld dasteht. Es ist ein Sch\u00f6pfertum aus der reinen Freiheit der Liebe. Ein Tod liegt dazwischen, eine Vernichtung (&#8230; Diese) Unbegreiflichkeit trifft das Herz.\u201c Von diesem zweiten, \u201edem anderen Anfang\u201c her wird das Werden des Menschen skizziert, der sich in das \u201eWerk\u201c Gottes einsetzen l\u00e4sst. Das Werk \u2013 ein Wort, auf dem die Arbeit von Burg Rothenfels und die lebenslange Ausfaltung der christlichen Existenz fu\u00dften, ein Wort, in dessen Bewegtheit und eschatologischen Weitblick Guardini die Jugend und die H\u00f6rer in der Universit\u00e4t mitnahm.<\/p>\n<p>Im Werden liegt Freiheit, in der Freiheit entscheidet sich Schicksal, und Guardini wagte es, vom Schicksal Gottes am Menschen zu sprechen. Aber auch vom Schicksal des Menschen an Gott, der sich mit ihm konfrontiert. Daraus erhob sich lebendig die Passion \u2013 Leiden und Leidenschaft \u2013 Gottes, und darin wurde auch der Mensch lebendig, der sich in den Lichtraum seiner Initiativen stellt. \u201eGott ist gar nicht so, da\u00df er eine fertige Wirklichkeit und auszuf\u00fchrende Forderungen entgegenstellt. Sondern er hat die F\u00fclle der fordernden Wirklichkeit und zu erratenden, mit rechter Initiative und Sch\u00f6pferschaft zu erfassenden M\u00f6glichkeit erzeugt. Die Welt wird tats\u00e4chlich so, wie der Mensch sie macht.\u201d Einigen gelingt die Zumutung des Neuen, vielen auch nicht: \u201eDie Bedeutung der Heiligen (&#8230;) liegt darin, da\u00df in ihrem Dasein der Vorgang der Neuwerdung, bei uns \u00fcberall verh\u00fcllt und gest\u00f6rt, mit einer besonderen Deutlichkeit, Energie und Verhei\u00dfungskraft durchdringt.\u201c<\/p>\n<p>Von dieser Neuwerdung aus ist Guardinis Theologie \u2013 anders als bei vielen \u2013 nicht zuerst Anthropologie, sondern zuerst Rede vom g\u00f6ttlichen Logos, zuerst Rede von der Offenbarung, zuerst Rede von dem sich mitteilenden Geheimnis. Zu Gott hat der Mensch die Knie zu beugen und in ihm herrlich zu werden. <em>Im offenbaren Gott wird sich der Mensch offenbar. <\/em>So formte Guardini mit seiner ganzen Denk- und Gestaltungskraft eine Generation junger Menschen und f\u00fchrte sie \u00fcber die zw\u00f6lf braunen Jahre hinweg.<\/p>\n<p>In Guardinis Leben wirkte eine w\u00e4hrende Anziehung, die den Urteilen und Fragen ein Ziel verleiht und das Werk bis in die reichen Ver\u00e4stelungen hinein tr\u00e4gt und durchleuchtet: die Anziehung durch den Herrn. Der Herr des eigenen Daseins, der Herr der Geschichte, der Herr der versprochenen Zukunft \u2013 Guardini findet einen unnachahmlichen Ton, \u201eJesus den Christus\u201c ergreifend vor Augen zu stellen, oft geradezu leuchtend.<\/p>\n<p>Schon der junge Promovend will und wird das Dasein anders und gegenl\u00e4ufig zur Zeitgenossenschaft thematisieren, wird es aus dem \u201enur Heiligen\u201c der Religions-wissenschaft herausholen (wie bei Rudolf Otto oder Friedrich Heiler); <em>fascinans <\/em>and <em>tremendum, <\/em>die beiden Kennzeichen religi\u00f6ser Erfahrung, werden wieder auf den Ursprung aller Offenbarung, auf ihren tragenden, wahrenden Grund hingelenkt; erst aus seinem Geheimnis steigt eine selbst geheimnisvoll anziehende Sch\u00f6pfung auf.<\/p>\n<p>Eine erste Wegmarkierung findet sich schon fr\u00fch. Am 17. M\u00e4rz 1914 schreibt der Freiburger Student in einer Art \u201eKonfession\u201c an Josef Weiger: \u201eIch will ein Doppeltes: Von den Brennpunkten der Offenbarungsvermittlung, dem <em>canon <\/em>aus, von Tradition, hl. Schrift und einer echten Psychologie geleitet, die g\u00f6ttliche Wahrheit erfassen, klar, tief, schlicht, da\u00df die Menschen draus denken und leben k\u00f6nnen, denen ich sie darzubieten habe. Und weiter, mit allen Mitteln, die Philosophie, Kunst, Erfahrung mir darbieten, sie zu erschlie\u00dfen suchen, um sie als das darzuzeigen, nach dem alle sich sehnen. Und das lehren, klar und so, da\u00df ein Glaube draus wird (\u2026). Wo sind also die festen f\u00fchrenden Punkte in diesem weiten Gebiet? Das kann nur die Offenbarung selbst sein, in den Formen, wo sie mir am deutlichsten und klarsten entgegentritt: im <em>Canon<\/em>, in Opfer und Sakrament, in der Grundverfassung der Kirche. \u2013 Das auf der einen Seite. Auf der anderen meine eigene Natur, das eingeborene Streben meines Geistes, sein intellektuelles Gewissen. Ich mu\u00df den Mut haben und ihm vertrauen, denn es ist dieselbe Stimme Gottes, die ihrem gro\u00dfen objektiven Ruf in der Offenbarung aus dem Innern meiner Seele antwortet. Freilich mu\u00df das auf Reinheit und Liebe ruhen; ich mu\u00df ganz in den Geist jener objektiven Gegebenheiten eingehen; mu\u00df andererseits meine Seele so gestalten, da\u00df sie wirklich zuverl\u00e4ssig in ihrem Streben und Urteilen sei. Aber ich mu\u00df, scheint mir, den Mut haben, in meinem Denken, trotz des innigsten Anschlusses an die Vergangenheit, an die Arbeit der Gro\u00dfen, allein und auf mir selber zu stehen, mich der F\u00fclle des Mannigfaltigen, Wirklichen zu \u00f6ffnen, und es selbst in die gro\u00dfen Ordnungen des Gedankens hineinzutragen so gut ich kann. So wird der Weg rastlos weiterf\u00fchren, bereit von jedem anzunehmen, aber im letzten doch allein. \u2013 Ich bitte Dich, sag mir, ist das Torheit? ist das Vermessenheit?\u201c<\/p>\n<p>Ein verwandte Aufgabe tut sich fr\u00fch auf: die Verankerung der Sch\u00f6pfung im sch\u00f6pferischen Wort. Gott, der Logos, bedingt, erhellt, gestaltet die Welt. Sein und Wort geh\u00f6ren zusammen. Die Spannungseinheit von Welt und Offenbarung l\u00e4sst Gott nicht nur <em>in<\/em> der Welt erkennen, Welt selbst <em>ist<\/em> seine erste Offenbarung. Damit ist nicht nur naturhaftes Dasein gemeint, vielmehr auch die eigensch\u00f6pferische Welt des Menschen, wie sie dem Konzept von Mann und Frau in der Genesis mitgegeben ist: Auch menschliches Tun ist vom Logos durchwirkt und wird vom Logos in die Wirklichkeit gehoben.<\/p>\n<p>1918 hatte Karl Barth mit seinem Kommentar zum R\u00f6merbrief einen klaren Trennungsstrich zwischen Kultur und Christentum, noch schroffer: zwischen Religion (als Kulturausdruck) und Christentum eingetragen. Damit radikalisierte er die Lehre Christi zur reinen Eschatologie, au\u00dferhalb des nivellierenden Vergleichs mit der menschlichen Welt, isolierte sie damit aber auch vom menschlichen Verstehen. In der zweiten Bonner Vorlesung vom WS 1922\/23 kritisiert der junge Dogmatik-Dozent Guardini: \u201e1.) Diese Theorie enth\u00e4lt durchaus Richtiges: die Sonderung Gottes von allem Irdischen. Sie steht damit im sch\u00e4rfsten Gegensatz zur liberalen protestantischen Theologie, die die Religion zu einer Angelegenheit der Kultur gemacht hatte, f\u00fcr die sie die letzte Weihe alles Irdischen war. Die Religion ist keine Angelegenheit der Kultur, sondern deren sch\u00e4rfste Bedrohung. 2.) Doch wird Barth zum H\u00e4retiker, wenn er die menschliche Uranma\u00dfung begeht und Gott doch unter eine Kategorie bringt, wenn es auch die des Andersseins ist. Gott ist nicht nur der Unbekannte. Inwiefern steht er zur Welt in einem positiven Verh\u00e4ltnis? <em>a.<\/em> Er hat die Welt geschaffen; <em>b. <\/em>er hat sie als diese geschaffen und ist Urbild des Soseins; alles Endliche ist Abbild des Unendlichen \u2013 in verschiedenem Ma\u00dfe; ein Ding ist nun umso wertvoller, je reiner, reicher und einfacher es Gottes Sein offenbart. <em>c. <\/em>Er hat uns Aufgaben gestellt, die unser nat\u00fcrliches K\u00f6nnen \u00fcbersteigen.\u201c<\/p>\n<p>Auf diesem gedanklichen Grund wird Guardini seinen Entwurf der Mitarbeit des Menschen am Werk Gottes entfalten, denn dieses Werk ist noch nicht am Ziel, es ist im \u201eWerden\u201c. Andererseits wird die Verfehlung dieses Auftrags in einer durchg\u00e4ngigen Kulturkritik gekennzeichnet, womit Guardini sp\u00e4tere Ans\u00e4tze der Technikkritik Heideggers und der Frankfurter Schule vorwegnimmt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Herz und Person<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Austragungsort einer dialogischen, personalen, werkfreudigen Theologie wird das Herz. Guardini hatte das Jahr 1933 mit der Ver\u00f6ffentlichung seiner Dostojewski-Studien bereits vorweggenommen: in der Kennzeichnung der D\u00e4monie, zu welcher das Menschliche f\u00e4hig ist, aber auch mit der Kennzeichnung des Herzens, das dem d\u00e4monischen Schein die K\u00fchnheit des wirklich Gro\u00dfen gegen\u00fcberstellt. Entweder richtet sich das Dasein in vielfacher Emp\u00f6rung gegen das Endliche, oder es lebt aus einer zustimmenden Kraft des Herzens. \u201eInnigkeit vom Herzen her\u201c \u2013 nichts anderes ist Personsein.<\/p>\n<p>Mehr noch als im Gewissen sieht Guardini im Herzen das eigentliche Organ des H\u00f6rens und klaren Entscheidens \u2013 es hat Anteil am Blut der Leidenschaft und ist doch gekl\u00e4rt vom Geist. Klarheit meint niemals leidenschaftsloses Urteil. Sie meint die \u2013 auch nach langem Ringen \u2013 gewonnene lichtvolle Entscheidung zum Guten. In ihr zittert der Kampf noch nach, bebt das Herz vom Erlebten. In Zusammenhang mit der Lichtf\u00fclle des Herbstes spricht Guardini davon, \u201eda\u00df es abgr\u00fcndiger gar nicht hinabgehen kann als in der Klarheit mancher Nachmittage\u201c. Dieser Vordenker hat in seiner Theologie des Herzens vermittelt, dass es abgr\u00fcndiger gar nicht hinabgehen kann als in die Klarheit Gottes, zu der sich das Herz von sich aus entscheiden soll, aus freien St\u00fccken entscheiden will. Seine Theologie des \u201eHerzens\u201c ist gerade nicht sentimental; sie sucht, wie sonst selten, in Christus \u201edas Ungeheure, alle Ma\u00dfe Sprengende; das, was die Liebe wecken kann, die wirkliche, wissende, eingeweihte Liebe\u201c \u2013 so kann \u201edas gl\u00e4ubige Innere den Sto\u00df seines Wesens erfahren, die Schwingung seines Eigensten sp\u00fcren\u201c.<\/p>\n<p>Entscheidung f\u00fcr den Herrn ist kein blutleerer Willensakt. Sich-erl\u00f6sen-Lassen ist mehr als ein gedanklicher Vorgang; Erl\u00f6sung reizt vielmehr in der bezwingenden Gestalt der Sch\u00f6nheit. \u201eSch\u00f6nheit ist die Weise, wie das Sein f\u00fcr das Herz Angesicht gewinnt und redend wird. In ihr wird das Sein liebesgewaltig, und dadurch, da\u00df es Herz und Blut ber\u00fchrt, ber\u00fchrt es den Geist. Darum ist die Sch\u00f6nheit so stark. Sie thront und herrscht, m\u00fchelos und ersch\u00fctternd.\u201c<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich zeigen die Tageb\u00fccher <em>Wahrheit des Denkens und Wahrheit des Tuns<\/em> (1976) und die <em>Theologischen Briefe an einen Freund<\/em> (1980) jenen Guardini, der in seinem Alter mit der Angst vor der Endlichkeit ringt. Nur in der \u00d6ffnung auf den Sch\u00f6pfer wird die dunkle, m\u00e4chtige, verschlossene \u201eErde\u201c von sich selbst gel\u00f6st. Natur ist nicht einfachhin das Richtige oder gar selbst G\u00f6ttliche: Der heutigen \u201eNaturgl\u00e4ubigkeit\u201c h\u00e4tte der gro\u00dfe Lehrer zutiefst widersprochen. Denn Natur, die gefallen ist, tr\u00e4gt nichts anderes als das Siegel der Endlichkeit; sie ist Leben, das wieder im Tod untergeht. Gott ist f\u00fcr den sp\u00e4ten Guardini Antwort auf die Bedrohung, die im Raum der Natur selbst liegt; er ist L\u00f6sung aus dem verzehrend Endlichen. Person ist von ihrem Sch\u00f6pfer ins Leben gerufen, und zwar letztlich \u2013 durch die Todespforte hindurch \u2013 zu einem erl\u00f6sten, unverg\u00e4nglichen Leben vor Seinem Angesicht. Dieser Verhei\u00dfung zu trauen, hei\u00dft den Bann des blo\u00df Nat\u00fcrlichen zu brechen, hei\u00dft Blut und Geist, Sehnsucht und Denken zusammenzubringen \u2013 was eben die selten ge\u00fcbte Kraft des Herzens ausmacht. Solches Trauen, solche Treue h\u00e4lt dem Abgrund der Schwermut stand, dem Sog nach unten.<\/p>\n<p>Guardinis Werk ist deswegen so bezwingend gewesen \u2013 und es zeichnet sich ab, da\u00df sich dieses Bezwingende wieder einstellt \u2013, weil seine Schriften aus einer tiefen Verflechtung von Person und Gedanken stammen: aus der F\u00fclle und Genialit\u00e4t des begreifenden Herzens. Er selbst wei\u00df von seiner Begabung, seine H\u00f6rer aufmerken zu machen \u201ein Widerspiel, Frage, Zweifel, ja Widerspruch, weil es oft anders gar nicht m\u00f6glich ist, das Denken in jene Bewegung zu bringen, die es \u00fcber die Umgrenztheit der blo\u00dfen Begriffe hinaushebt\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Heiligkeit und Denken<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Zeugnis f\u00fcr viele: \u201eBeim H\u00f6ren von Guardinis Kolleg kommt manchmal der Augenblick, wo man an das Verstehen r\u00fchrt. Es ist dann zuviel f\u00fcr ein Herz. Das eigene kleine Geisteslicht sieht man nicht mehr, es geht in der gro\u00dfen Helle unter. Und wenn man ganz selbstlos geworden ist, dann erdr\u00fcckt einen das doch nicht. Denn dieses Licht ist ja die Wahrheit\u201c (Erich G\u00f6rner).<\/p>\n<p>Guardini hat in einem wundervollen, schmalen Aufsatz \u2013 wie so manches Wundervolle von ihm geringen Umfangs ist \u2013 \u00fcber den \u201eklassischen Geist\u201c notiert: \u201eEs gibt eine Tiefe, die in der Undurchdringlichkeit ruht. Sie bedeutet, da\u00df man nicht hinkann; da\u00df etwas im Abgrund liegt, oder im Dunkel, oder auf unzug\u00e4nglichen H\u00f6hen, oder im Wirbel. Sie besteht im Ungeheuren; in der \u00dcbersteigerung des Ma\u00dfes; in der \u00dcberflutung der Grenzen. Es gibt aber auch eine andere Tiefe; jene, die in der Klarheit liegt, die klassische. Hier braucht nichts \u201agedeutet\u2019 zu werden. Da sind keine Falten, die einer Auseinanderlegung bed\u00fcrften; keine H\u00f6hen, vor denen der Geist ohnm\u00e4chtig st\u00fcnde; keine Abgr\u00fcnde, in denen er vers\u00e4nke. Kein Chaos bricht hervor und erf\u00fcllt mit seinem Schauer. Alles steht hell in deutlicher Gegenwart. Aber jede Linie ist von einer schwingenden F\u00fclle ges\u00e4ttigt. Man kann \u00fcber sie eigentlich nichts Besonderes sagen. Das, worum es sich handelt, liegt offen.\u201c<\/p>\n<p>Heiligkeit durch Denken, durch Austragen des verworrenen Daseins \u2013 Guardini geh\u00f6rt zu den gro\u00dfen Lehrern der Kirche.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung &nbsp; \u201eNur wer Gott kennt, kennt den Menschen.\u201c So Guardinis Thema auf dem Berliner Katholikentag 1952. Der Satz ist bekannt und (deswegen) \u00fcberh\u00f6rt. Denn wer kennt Gott? Allerdings tiefer bedacht: Wer k\u00f6nnte einen solchen Satz aussprechen, derart lapidar, ohne in den Radius Gottes gelangt zu sein? 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