{"id":108141,"date":"2025-07-09T14:31:18","date_gmt":"2025-07-09T12:31:18","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=108141"},"modified":"2025-07-09T14:31:20","modified_gmt":"2025-07-09T12:31:20","slug":"edith-stein-1891-1942-heiligkeit-durch-suehne","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/edith-stein-1891-1942-heiligkeit-durch-suehne\/","title":{"rendered":"Edith Stein (1891-1942)"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Biografisches<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Edith Stein ist nicht auf einen einfachen Nenner zu bringen. Vieles, was anderswo auseinander\u00adf\u00e4llt, ist bei ihr not\u00adgedrungen unter Zwang, aber auch durch eigenen Entschluss zu\u00adsammengehalten worden: Juden\u00adtum und Christentum, aber auch Wissen\u00adschaft und Religiosit\u00e4t, Intellekt und Hingabe, anspruchsvolles Den\u00adken und Demut. Es gibt zwei Ge\u00adsichter, die doch eines sind: die selbstbewusste, selbst\u00adkritische Doktorin und die Braut des Lammes mit dem r\u00e4tselhaft schmerzlichen und tief inner\u00adlichen Gesichtsausdruck bei der Ein\u00adkleidung. Dazwischen liegt ein Abstand, den Edith Stein wirklich mit Blut, mit Feuer, mit Leben, mit Gl\u00fcck, mit <em>holocaustum<\/em> gef\u00fcllt hat.<\/p>\n<p>Das ungew\u00f6hnliche Leben dieser Frau, die seit 1999 zu den drei Mitpatroninnen Europas z\u00e4hlt, strebt in seiner ersten H\u00e4lfte steil und selbstsicher nach oben. Als elftes Kind einer j\u00fcdisch-kleinb\u00fcrgerlichen Familie am 12.10.1891 \u2013 dem j\u00fcdischen <em>Vers\u00f6hnungstag<\/em> \u2013 geboren, studiert die Einserabiturientin Philosophie, Germanistik, Psychologie und Geschichte in ihrer Heimatstadt Breslau, geht dann zum Philosophiestudium nach G\u00f6ttingen \u2013 ein rascher intellektueller Aufstieg, der lange Zeit keine wirklichen Widerst\u00e4nde kennt. Die junge Frau, selbstsicher und hochbegabt, ist schon in den 20er Jahren bekannt als Meistersch\u00fclerin des gro\u00dfen Ph\u00e4nomenologen Edmund Husserl, der sie 1916 in Freiburg promoviert und anschlie\u00dfend \u2013 eine Premiere \u2013 als erste deutsche Assistentin in Philosophie anstellt.<\/p>\n<p>Edith Stein vertritt einen Typus, der uns bei heiligen Frauen nicht vertraut ist. Sie hat nicht das M\u00fctterliche der gro\u00dfen Elisabeth, nicht das Sorgende der Heilerinnen Hildegard oder Walburga, sie hat auch nicht das Dienende und Zur\u00fccktretende wie die K\u00fcchenschwester Ulrika Nisch, die mit ihr 1987 seliggesprochen wurde. Edith Stein vertritt den modernen Typus der selbstbewussten, intellektuellen Akademikerin. Sie geh\u00f6rt zu den ersten Frauen in der M\u00e4nnerdom\u00e4ne Philosophie und hat, angezogen von der Wahrheitssuche, einen Lehrstuhl angestrebt, aber vier Habilitationsversuche zwischen 1918 und 1932 sind missgl\u00fcckt.<\/p>\n<p>Zu der fr\u00fchen, emanzipierten Studentin geh\u00f6rt auch psychologischer Scharfblick. Ihre Freunde sch\u00e4tzten sie und wichen ein wenig ihrer kritischen Zunge aus. \u201eEntz\u00fcckend boshaft\u201c konnte sie Fehler in einer Pointe auf\u00adspie\u00dfen. Aber die junge Frau erf\u00e4hrt einen Umschwung durch gro\u00dfe Lei\u00adden. Die \u00fcberzeugte Patriotin \u2013 und sie blieb Schlesierin, Preu\u00dfin und Deutsche bis zu Auschwitz \u2013 leidet unter dem Kriegsausgang 1918, unter dem Schicksal vermisster und gefallener Kommilitonen. Sie leidet auch an zwei ungl\u00fccklichen Lieben; weder Roman Ingarden noch Hans Lipps erwidern ihre starke Zuneigung. Die Universit\u00e4t hat sich ihr \u2013 seit der eigenen K\u00fcndigung bei Husserl 1918 \u2013 verschlossen; sie h\u00e4lt private Seminare in Breslau. Aber die Philosophie kann die andr\u00e4ngende Sinnfrage nicht mehr beantworten.<\/p>\n<p>Zwischen 1917 und 1921 tastet sich Edith Stein durch eine W\u00fcste. Sie greift nach der Gestalt Jesu, sie liest Luther. Zun\u00e4chst kannte sie nur den Protestantismus innerhalb der christ\u00adlichen Konfessionen. Der Katholizismus in Breslau schien etwas \u201ef\u00fcr die Dienstboten\u201c: etwas Merkw\u00fcrdiges, Unverstandenes, Abergl\u00e4ubisches. Sie liest das Brevier und Augustinus, sie liest Teresa von Avila \u2013 ihr Kopf arbeitet, das Herz noch nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Aufstieg nach unten<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Ende dieser Suche, auch der Lebensent\u00adt\u00e4uschungen, springt der Entschluss zur Taufe auf \u2013 in einer Juninacht 1921 in Berg\u00adzabern. Es ist Teresa von Avila, die mit ihrer \u201eLebensbeschreibung\u201c drei Ent\u00adscheidungen ausl\u00f6st: Christin, Katholikin, Karmelitin zu wer\u00adden. Nach Taufe und Firmung 1922 kommt es freilich zun\u00e4chst nur zum Lehrerinnenberuf im Lyzeum der Dominikanerinnen in Speyer (1923-1931). Mit der Taufe beginnt jedoch ein Zur\u00fcckbiegen in ein unauff\u00e4lliges und nach innen gewen\u00addetes Leben.<\/p>\n<p>Nach einigen Vortr\u00e4gen zum Thema \u201eFrau\u201c ab 1928 tut sich ein gr\u00f6\u00dferer Wirkungskreis auf. Aber das Deutsche Institut f\u00fcr wissenschaftliche P\u00e4dagogik in M\u00fcnster (1932\/33) wird der j\u00fcdischen Dozentin im Fr\u00fchjahr 1933 verschlossen, und nun erf\u00fcllt sie sich den heimlichen Wunsch nach dem Karmel. Edith Stein hatte zwei Zuhause: in Breslau bei ihrer Mutter Auguste Courant \u2013 welche starke Frau im Portr\u00e4t der Tochter in vielen Z\u00fcgen enthalten ist. Das zweite Zuhause war die Kirche und im eigentlichen Sinn der Karmel. Gertrud von le Fort, tief beeindruckt von Edith Steins Erscheinung, schrieb 1952: \u201eIm Karmel findet die Welt unserer Tage die Reihe der unerbittlichen Abschiede, wie sie heute von ihr verlangt werden, religi\u00f6s vorgelebt \u2013 sie findet die ihr selbst so notwendige, vor nichts mehr zur\u00fcckschreckende Verf\u00fcgungsbereitschaft gegen\u00fcber den heute mehr denn je verh\u00fcllten Ratschl\u00fcssen Gottes \u2013 sie findet die M\u00f6glichkeit, in jede Nacht gl\u00e4ubig einzutreten als eben nicht mehr ihre eigene Nacht, sondern als die Nacht Gottes \u2013 im Karmel findet sie auch das unverst\u00e4ndlichste ihrer Leiden gew\u00fcrdigt, durch Aufopferung an die Ewige Liebe einbeschlossen zu werden in die Teilnahme am Erl\u00f6sungsleiden des Kreuzes.\u201c<\/p>\n<p>Edith Steins Leben beugt sich nach einer steilen Aufw\u00e4rtsbewegung an der Universit\u00e4t nach unten und nach innen. Alles, was an ihr unausgereift war, zu spitz, zu hell, zu selbstsicher, wird ihr in der zweiten H\u00e4lfte aus den H\u00e4nden gewunden. Es gibt die verschlossene, die kluge, die beherrschte Meisterdenkerin Edith Stein. Es gibt auch die warme, m\u00fctterliche, Freundschaft und Halt gebende Karmelitin Teresia Benedicta vom Kreuz. Karmel ist der Ort, an dem sie sich in ungeahnter Weise noch einmal l\u00f6st, \u00adwie nie zuvor in ihrem b\u00fcrgerlichen Leben. Als die 42j\u00e4hrige, noch ersch\u00f6pft von ihrem \u00fcberaus schmerzlichen Abschied von der Mutter in Breslau, am 15.10.1933 die Schwelle des K\u00f6lner Karmels \u00fcberschritt, begann ein letzter Lebensabschnitt. Wie kurz er sein w\u00fcrde, knapp neun Jahre, war nicht vorauszusehen. Ihre Arbei\u00adten bis 1933 waren gedruckt; alles Sp\u00e4tere verschwindet in der Schublade.<\/p>\n<p>In den Briefen dieser Jahre ab 1933 erscheint ein doppelter Zug: geistlich ebenso fruchtbar wie politisch d\u00fcster. So sehr das Gl\u00fcck des inneren Weges sp\u00fcrbar wird, weil \u201eder Herr mich wieder als kleines Kind behandelt\u201c, so sehr wird zugleich das sich \u00fcber dem j\u00fcdischen Volk zusammenziehende Unheil sp\u00fcrbar. In einem Brief von 1938 erscheint erstmals die Gestalt der \u201ekleinen Esther\u201c, die zum Sinnbild des eigenen Betens und Leidens f\u00fcr andere wird. Die von Gnade durchleuchteten Tage in K\u00f6ln verschatten sich; ab der \u201eKristallnacht\u201c vom 9.11.1938 mit der Zerst\u00f6rung der Synagogen und j\u00fcdischen Gesch\u00e4fte wird die Flucht ins Ausland unabweislich. Ende 1938 wechselt die Karmelitin nach Echt\/Holland \u2013 in der Hoffnung, dort den Nationalsozialisten zu entgehen.<\/p>\n<p>Freilich zeigen die Briefe auch die nachdr\u00fcckliche Tatsache an, dass Edith Stein nicht nur von der letzten Woche ihres Martyriums her zu lesen ist. Ihre \u00f6ffentliche Sendung liegt bereits im Schritt aus der Welt der Wissenschaft in den Karmel. 1933 ist das Jahr, in welchem die vom famili\u00e4ren Trennungsschmerz verdunkelte, doch zielsichere Entscheidung zur endg\u00fcltigen Hingabe f\u00e4llt \u2013 alles Sp\u00e4tere ist darin im Kern einbeschlossen. Auch die Erkenntnis, dass der \u201eAufstieg auf den Berg Karmel\u201c wirklich vollzogen einen Abstieg bedeute. Der Abstieg f\u00fchrt ins Verborgene: in das nicht mehr unterbrochene Zwiegespr\u00e4ch mit dem Herrn ebenso wie in die \u201eTiefe der eigenen Seele\u201c.<\/p>\n<p>Karmel war Gl\u00fcck, Ankunft, aber ein Gl\u00fcck, von dem die Karmelitin wei\u00df und ahnt, dass es Leiden-M\u00fcssen hei\u00dft. Sie stimmt dem Leiden zu, noch ohne seine Form zu kennen. Sie begreift es rasch als Kreuzesnachfolge, begr\u00fcndet in der \u201eBlutsverwandtschaft\u201c mit Jesus. Und so macht sie, l\u00e4ngst bevor sie dem leiblichen Martyrium ausgeliefert wird, ein innerliches Martyrium durch. Erich Przywara, der sie in den 20er Jahren geistlich begleitete, sprach sp\u00e4ter von einem \u201eAntlitz des Einsturzes\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Zeitliches Ende<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Edith Stein wendet sich im Karmel endg\u00fcltig ins Un\u00adsichtbare zur\u00fcck; auch ihr Lebensende entzieht sich fast ganz ins Dunkel. In dem Passbild von 1938 verdichtet sich frei\u00adlich einiges zur Sichtbarkeit: \u201eF\u00fcr diejenigen, die Edith von fr\u00fcher her kannten, war die Photographie (&#8230;) so fremd, da\u00df wir das Bild fast nicht ansehen konnten. Ihr einfaches, unschuldiges, fast immer fr\u00f6hliches und liebliches Wesen war durch Leiden ganz entstellt\u201c, schrieb Hedwig Conrad-Martius, ihre Freundin und Taufpatin.<\/p>\n<p>Nach der Besetzung Hollands im Mai 1940 durch die Nazis wird der Zugriff auch dort sp\u00fcrbar. Teresia Benedicta versucht, f\u00fcr ihre katholisch gewordene Schwester Rosa und sich selbst im Schweizer Karmel von Le P\u00e2quier Aufnahme zu finden, was von den dortigen Beh\u00f6rden zu lange hinausgez\u00f6gert wird. Am 26.7.1942 lassen die niederl\u00e4ndischen Bisch\u00f6fe ein Hirten\u00adwort gegen die Judenverfolgung verlesen. Darauf werden in einem Racheakt die katholischen Juden, vor allem Ordensleute, verhaftet. Auch Edith Stein wird binnen einer Viertelstunde am 2.8.1942 von der Gestapo abgeholt; vor dem Einsteigen ermutigt sie Rosa: \u201eKomm, wir gehen f\u00fcr unser Volk.\u201c Im Sammellager Amersfoort findet Edith Stein ihre Freundinnen Dr. Ruth Kantorowicz und Alice Reis, deren Taufpatin sie 1930 in Beuron gewesen war; anwesend ist auch die heiligm\u00e4\u00dfige K\u00f6lner \u00c4rztin Dr. Lisa Maria Meirowsky und andere namentlich bekannte Gef\u00e4hrten. Edith Stein bildet darin eine Mitte gesammelter Ruhe. Im Durchgangs\u00adlager Westerbork sorgt sie f\u00fcr die Kinder \u2013 anzu\u00adsehen \u201ewie eine Piet\u00e0 ohne Christus\u201c, von tiefem Kummer durch\u00adtr\u00e4nkt. Ein j\u00fcdischer Mitarbeiter fragt sie vor dem Abtrans\u00adport am 7.8.1942, ob man noch etwas zu ihrer Rettung tun k\u00f6nne. Sie wehrt ab: \u201eTun Sie das nicht, warum soll ich eine Ausnahme erfahren? Ist dies nicht gerade Gerechtigkeit, da\u00df ich keinen Vorteil aus meiner Taufe ziehen kann? Wenn ich nicht das Los meiner Schwestern und Br\u00fcder teilen darf, ist mein Leben wie zerst\u00f6rt.\u201c Ein Zettel mit dem Vermerk <em>ad orientem<\/em> stammt noch von einem Halt des Transportzuges im pf\u00e4lzischen Schifferstadt \u2013 dann verlieren sich alle Spuren gemeinsam ins Dunkel, vermutlich in eine Gaskammer von Auschwitz am 9. August 1942.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Beginnende Ewigkeit<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf Sr. Benedictas Schreibtisch in Echt lag ihr letztes Werk, die <em>Kreuzeswissenschaft<\/em>. Darin stehen die S\u00e4tze: \u201e[Er] \u00f6ffnet die Schleusen der v\u00e4terlichen Barmherzigkeit f\u00fcr alle, die den Mut haben, das Kreuz und den Gekreuzigten zu umarmen. In sie ergie\u00dft sich sein g\u00f6ttliches Licht und Leben, aber weil es unaufhaltsam alles vernichtet, was ihm im Wege steht, darum erfahren sie es zun\u00e4chst als Nacht und Tod.\u201c Das ist die neue\/alte Deutung des Unheilen, f\u00fcr die Edith Stein heute steht. Kein einziges Verbrechen ist damit entschuldigt oder im Nachhinein religi\u00f6s gesch\u00f6nt. Es geh\u00f6rt aber zu Edith Steins Geistigkeit und bezwingender N\u00fcchternheit, dem Tod, \u201eden Gott mir zugedacht hat\u201c (so ihr Testament), zuzustimmen und darin das Kreuz selbst zu begr\u00fc\u00dfen, ja es gerade im Zeichen des Verbrechens unmiss\u00adverst\u00e4ndlich zu erkennen.<\/p>\n<p>Erinnerlich ist die erregte Debatte schon 1987 zur Seligsprechung: Starb Edith Stein als j\u00fcdische oder christliche Martyrin? Es ist zweifellos historisch redlich zu sagen, dass sie als J\u00fcdin get\u00f6tet wurde; es ist aber ebenso historisch redlich zu sagen, dass sie dieses Schicksal bewusst in der Nachfolge Jesu trug; ja, dass sie sich als Opfer auch f\u00fcr die endg\u00fcltige Wendung ihres Volkes zu Christus verstand. Man mag dieses Selbstverst\u00e4ndnis ablehnen \u2013 f\u00fcr sie selbst l\u00e4sst es sich nicht abstreiten.<\/p>\n<p>Das Leben solcher Zeugen verleiht den alten biblischen Behauptungen Blut und Farbe. Was Edith Stein zu verwirklichen strebt, ist das Unverdaute oder Ferngehaltene der christlichen Lehre, der Gedanke des Opfers: sich in eine L\u00fccke einsetzen zu lassen, ohne diese L\u00fccke selbst auszusuchen. Von daher ist ihr inneres Leben, so sehr es Anzeichen einer gro\u00dfen Freude gibt, wie von dem Schleier eines nahenden, dunklen Geheimnisses verh\u00fcllt.<\/p>\n<p>Ihr zerst\u00f6rtes Leben geht in eine kaum auszu\u00adleuchtende Stellvertretung \u00fcber. S\u00fchne ist im Munde Edith Steins kein sentimentales Missverst\u00e4ndnis, keine \u00fcberlebte theologische Vokabel. S\u00fchne ist das unerkl\u00e4rlich Wirksame im Gewebe des gemeinsamen Daseins. Man sollte sich h\u00fcten, eine solche umfassende Vers\u00f6hnung in einzelne Posten aufzul\u00f6sen und nach den unmittelbar greifbaren Ergebnissen zu fragen. Edith Stein hat ein doppeltes Zeugnis vorgelegt: Sie hat Gott als den Leben-Steigernden erfahren, sie hat ihn auch als den Leben-Fordernden erfahren. Denken wir das Undenkbare, wenn der Name Auschwitz f\u00e4llt: Es ist dort eine Frau auch \u201ef\u00fcr Deutschland\u201c gestorben. Dank ihrer Proexistenz war noch im Grauen von Auschwitz Gnade wirksam. Wir Nachgeborenen sind zur dauernden Antwort auf die Schuld der Vorfahren gezwungen \u2013 aber dieses befleckte Land ruht auf den Schultern vieler Martyrer.<\/p>\n<p>Geben wir das letzte Wort Reinhold Schneider: \u201eEdith Stein, die vom Kreuz gesegnete Teresia, ist eine gro\u00dfe Hoffnung, ja eine Verhei\u00dfung f\u00fcr ihr Volk \u2013 und f\u00fcr unser Volk, gesetzt, da\u00df diese unvergleichliche Gestalt wirklich in unser Leben tritt, da\u00df uns erleuchtet, was sie erkannt hat, und die Gr\u00f6\u00dfe und das Schreckliche ihres Opfers beide V\u00f6lker bewegt.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biografisches &nbsp; Edith Stein ist nicht auf einen einfachen Nenner zu bringen. 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