{"id":108158,"date":"2025-07-09T16:20:22","date_gmt":"2025-07-09T14:20:22","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=108158"},"modified":"2025-07-09T16:20:24","modified_gmt":"2025-07-09T14:20:24","slug":"das-dreigestufte-goettliche-amt-probleme-und-perspektiven","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/das-dreigestufte-goettliche-amt-probleme-und-perspektiven\/","title":{"rendered":"Das dreigestufte g\u00f6ttliche Amt"},"content":{"rendered":"<p>Unterschiedlich klingen die Aussagen \u00fcber die geistlichen \u00c4mter in den Anfangszeiten der Kirche. Da haben wir im paulinischen Umfeld Begriffe wie Steuermann (kybernaetaes: 1 Kor 12,28), Bischof (episkopos: 1 Tim 3,2; Tit 1,7), Lehrer (didaskalos: 1 Kor 12,28), Prophet (prophaetaes: 1 Kor 12,10-28). Im lukanischen Umfeld wird gesprochen von Presbytern (presbytereu), Diakone (diakoneu) \u2013 auch einmal von Bisch\u00f6fen (Apost 20,28). In den Pastoralbriefen tauchen all diese Begriffe wieder auf, im 1. Petrusbrief Presbyter zum ersten Mal im Singular. Unterschiedlich sind die Deutungen dieser Begriffe. Wer hat welche Funktionen ausge\u00fcbt? Wer stand der Eucharistie vor?<\/p>\n<p>Klar wird die funktionelle Aufteilung erst zu Beginn des 2. Jahrhunderts. In den Schriften des Ignatius von Antiochien haben wir um 110 (sp\u00e4testens 180) eindeutig jene hierarchisch gegliederte Amtsstruktur, wie wir sie heute noch kennen: Bischof, Presbyter und Diakon. Aber dabei ist noch lange nicht endg\u00fcltige gesagt, wie diese \u00c4mter genau zu umschreiben sind; denn im Laufe der Jahrhunderte waren die pastoralen Aufgaben durchaus unterschiedlich verteilt, vor allem was die Dienste der Presbyter und der Diakone betrifft. Betrachten wir zun\u00e4chst die Problematik der Dreistufung des geistlichen Amtes, um dann in einem zweiten Teil eine grundlegende Perspektive zu versuchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Dir Problematik des dreigestuften Amtes <\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das Hauptproblem ist: In den Jahrhunderten ab der dritten Generation der Christenheit war die Frage des Amtes offensichtlich so klar, dass niemand n\u00e4heres dar\u00fcber aufgeschrieben hat. Zwar kennen wir von verschiedenen Synoden Detailaussagen \u2013 meist disziplin\u00e4rer Art, aber kaum theologische Festlegungen \u00fcber das, was wir heute \u201eSakramentalit\u00e4t\u201c des Amtes nennen. Betrachten wir kurz die Entwicklung.<\/p>\n<p><strong>1)<\/strong> Was wir ersehen: Ab der Zeit Konstantins, als mehr oder weniger alle im Gro\u00dfreich Christen wurden, taucht der Begriff vom <em>sacerdos<\/em> auf. Der Begriff war frei geworden, nachdem es keine heidnischen Priester mehr gab. Mit ihm wurden aber nur der Bischof und die Presbyter bezeichnet, nicht die Diakone \u2013 freilich durchaus mit Blick auf die alttestamentliche Priesterhierarchie, wo es einen Klerus aus dem Hohen Priester, den Priestern und den Leviten gab. (In seinen liturgischen Funktionen wurde der Diakon tats\u00e4chlich noch bis zum II. Vatikanum als Levit bezeichnet.)<\/p>\n<p>Die Aufgabenverteilung der drei Amtsstufen war aber \u00fcber lange Zeit durchaus anders gestaltet als heute. Vor allem die Diakone hatten eine andere Position. In den gro\u00dfen St\u00e4dten hat man l\u00e4ngst vor Konstantin Sprengel eingeteilt. Und jedem dieser Sprengel stand ein Diakon vor, der Erzdiakon. So kannte man in Rom sieben Sprengel. Der organisatorische Leiter jedes dieser Sprengel war nur dem Bischof zugeordnet und ihm verantwortlich. Seine Aufgabe war die gesamte Administration. Er verwaltete das Geld, organisierte die Veranstaltungen, leitete das Armenwesen, repr\u00e4sentierte die Kirche nach au\u00dfen, war Verbindungsmann zur Gesch\u00e4ftswelt und evtl. auch zur Politik hin. Aus diesen Erzdiakonen entwickelte sich sp\u00e4ter das Amt des Generalvikars. Die Presbyter waren in all diesen Funktionen nicht eingebunden. Sie waren Liturgen, Lehrer, Katecheten, Theologietreibende und Beter. Bei alledem wirkte auch der Diakon mit, war dabei aber in erster Linie der Mann f\u00fcrs Praktische. Dieses aber sollte stets so gestaltet werden, dass deutlich wird: Auch die praktische Seite des kirchlichen Lebens l\u00e4uft nicht nur nach den Sachgesetzen der einzelnen Bereiche ab, sondern soll grundlegend deutlich machen: Es geht um das beginnende Reich Gottes.<\/p>\n<p>Als nun die Kirche nicht nur Stadtkirche, sondern auch Landkirche wurde und jene Ordnungseinheiten entstanden, die wir Pfarrei (Paroikia = Fremdlingschaft) nennen, haben mehr und mehr die Presbyter diese Diakonenaufgaben \u00fcbernommen bzw. zu ihren geistlichen Funktionen hinzugef\u00fcgt. Jetzt erst wurde ein Presbyter Pfarrer in unserem Sinn. Im regionalen Bereich aber blieben die Diakone noch lange als Erzdiakone M\u00e4nner f\u00fcr die regionale Verwaltung in den Archidiakonaten. Freilich wurden ab dem 11. Jahrhundert diese alle zu Presbytern geweiht. Vermutlich aus zwei Gr\u00fcnden: Als sich n\u00e4mlich der Kaiser zum obersten Diakon erkl\u00e4rt hatte und die Kirche \u2013 in erster Linie aus politischen, fiskalischen und \u00f6konomischen Interessen heraus \u2013 zu bestimmen versuchte, hat sich im Investiturstreit die oberste Kirchenleitung gewehrt und den Diakonat gleichsam im Presbyterat versteckt und ihn damit als geistliches, nicht vornehmlich s\u00e4kular agierendes Amt zu retten versucht. Ein zweiter Grund d\u00fcrfte das neu aufgekommene Totengedenken gewesen sein. Jeder Geistliche sollte Messe f\u00fcr die Toten feiern k\u00f6nnen. So wurde der Diakonat zur Durchlaufweihe, und die Presbyter zu Nebendiakonen. Bis heute ist das so. Auch in den neuen Strukturen ist der leitende Pfarrer ein Priester-Diakon. Damit d\u00fcrfte klar geworden sein, dass sich die Aufgaben vornehmlich der Diakone, aber auch der Presbyter durchaus stark ver\u00e4ndert haben. Dies muss aber nicht so bleiben. Die Tradition zeigt eben andere M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Grundlegende Aussagen \u00fcber das geistliche Amt haben wir nur wenige. So stellte etwa das IV. Laterankonzil 1215 fest, dass nur ein <em>sacerdos<\/em>, also ein Bischof oder Presbyter der Eucharistie vorstehen darf. Ein Diakon wird nicht genannt, obwohl dieser zum dreigestuften sakramentalen Amt geh\u00f6rt, wie dies sp\u00e4ter das Konzil von Trient betont.<\/p>\n<p>Erste lehramtliche \u00c4u\u00dferungen \u00fcber die geistlichen \u00c4mter finden wir im Trienter Konzil. Diese sind zwar grunds\u00e4tzlicher Art, geben aber keine vollst\u00e4ndige Lehre \u00fcber die geistlichen \u00c4mter. Sie antworten nur auf die Angriffe der Reformatoren; denn diese hatten nicht nur Missst\u00e4nde bei den Bisch\u00f6fen und Priestern angeklagt, deren es wahrhaftig viele gab, sondern hatten das besondere Priestertum selbst in Frage gestellt, indem sie behaupteten, es g\u00e4be nur das gemeinsame Priestertum aller Getauften. Darauf antwortete das Konzil im Wesentlichen mit vier Aussagen, die es auf den Rang eines Dogmas stellte.<\/p>\n<p>Die <em>erste <\/em>Aussage: Es gibt \u2013 neben dem gemeinsamen Priestertum \u2013 ein besonderes Priestertum im Neuen Bund mit den spezifischen geistlichen Vollmachten der Konsekration bei der Eucharistie und der sakramentalen S\u00fcndenvergebung. (Warum gerade diese beiden Elemente genannt wurden, liegt in den Angriffen.)<\/p>\n<p>Die<em> zweite<\/em> Aussage: Das besondere Priestertum wird \u201edurch das Weihesakrament\u201c, das hei\u00dft konkret: durch Handauflegung und Gebet des Bischofs \u00fcbertragen, der als Amtstr\u00e4ger in der successio steht. (Das bedeutet: Nicht die Gemeinde beauftragt, sondern der Auftrag kommt von oben und wird durch den Bischof vermittelt.)<\/p>\n<p>Die <em>dritte<\/em> Aussage: Die Weihe gibt dem Geweihten ein Pr\u00e4gemerkmal, das ihn auf Lebenszeit bezeichnet und beauftragt. (Er ist nicht aufgrund seines K\u00f6nnens in den Dienst genommen, sondern sein Dienst h\u00e4ngt an seiner Person.)<\/p>\n<p>Die <em>vierte<\/em> Aussage: Mit dem Priestertum verbindet sich eine \u201ehierarchische\u201c Struktur des kirchlichen Amtes. Sie beruht in der Sendung durch Christus und ist nicht von unten, d.h. vom Kirchenvolk her ableitbar.<\/p>\n<p>Wenn wir die Intention dieser Aussagen betrachten, dann liegt hierbei nicht eine umfassende Lehre zum Priestertum der Kirche vor, sondern es wird nur gegen\u00fcber den Reformatoren festgestellt: Das, was faktisch in der Kirche vorhanden war und die \u00c4mter strukturierte, ist rechtens.<\/p>\n<p>Eine Ekklesiologie, die f\u00fcr diese Aussagen ein ad\u00e4quater Rahmen gewesen w\u00e4re, hat das Konzil nicht geboten. Und damit blieben diese Aussagen partiell. Man hat also nur die unmittelbaren Probleme angesprochen, nicht eine fundamentale Wesensbeschreibung des priesterlichen Dienstes vorgenommen.<\/p>\n<p>Und das hatte Folgen f\u00fcr die Praxis der folgenden Jahrhunderte. Sogar das Schreiben der Deutschen Bisch\u00f6fe von 1967 konstatiert: \u201eFaktisch aber wurde in der nachtridentinischen Theologie diese sakramentalen Bef\u00e4higungen vom Ganzen des priesterlichen Amtes isoliert. Indem sich das Konzil wegen der genannten Gr\u00fcnde (die Reformatoren haben nur diese beiden in Frage gestellt) auf die Nennung der beiden erw\u00e4hnten Vollmachten beschr\u00e4nkte, hat es indirekt \u2013 wenn auch ungewollt \u2013 dazu beigetragen, dass die Frage nach den dem Priester vorbehaltenen Aufgaben (\u201ewas der Priester allein kann\u201c) im Rahmen der neuzeitlichen Theologie ein bedenkliches \u00dcbergewicht bekam. Diese Fragestellung beherrscht \u2013 zum Schaden einer tieferen Einsicht in das Wesen des priesterlichen Amtes \u2013 weitgehend auch noch unsere heutige Diskussion.\u201c Die nachtridentinische Theologie hat diese reduzierten Aussagen zum Ansatz genommen und systematisiert. Dadurch ist die mittelalterliche Perspektive des \u201eOrdo\u201c als Weihesakrament zur dominanten Betrachtung geworden.<\/p>\n<p><strong>2)<\/strong> Damit stellen sich f\u00fcr uns die Fragen nach der heutigen Aufgabenverteilung bzw. Leitung in der Kirche und in Folge nach der Bedeutung des geistlichen Amtes. Ich zitiere nochmals das Schreiben der Bisch\u00f6fe, da es die besonderen Aussagen des II. Vatikanums auf den Punkt bringt: \u201eMit der Zeit stellte sich vor allem die <em>ekklesiologische<\/em> Ortlosigkeit des \u201aPresbyters\u2018 als Hauptmangel in der nachtridentinischen Theologie heraus. Die Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils bedeuten demgegen\u00fcber eine bemerkenswerte Umorientierung und Vertiefung. Der Priester ist vor allem der in der Sendung Christi stehende Bote Gottes in der Kirche. Das Amtspriestertum wird im Zusammenhang mit dem gemeinsamen Priestertum aller Gl\u00e4ubigen gesehen.\u201c<\/p>\n<p>Der Dienst wird also nicht von den Amtsbefugnissen her begr\u00fcndet, sondern von der Sendung durch Christus. Durch das geistgewirkte Zeichen wird der Priester so gepr\u00e4gt, dass er an Christi statt handeln kann, und zwar f\u00fcr das Volk. Es ist \u2013 wenn auch dreigestuft \u2013 ein einheitliches kirchliches Amt. Das Bischofsamt ist die volle Gestalt, der Presbyter hat an diesem Anteil. Damit erscheint der Priester nicht mehr \u201evornehmlich als \u201aMann der Sakramente\u2018\u201c. Er kommt \u201ewieder in den Zusammenhang mit dem apostolischen Amt in der Nachfolge der Apostel\u201c. Seine \u201eVollmachten sind nicht nur \u201ajurisdiktionell\u2018 zu erkl\u00e4ren, sondern wurzeln in der christologisch gewonnenen Tiefe\u201c des Amtes. Bei der Beschreibung dieses Amtes tut das neuzeitliche Schema f\u00fcr die Darstellung des Amtes Christi einen Dienst.<\/p>\n<p>\u201eChristus in seinem dreifachen Amt (gemeint sind hier: Lehrer, Priester, K\u00f6nig), an dem alle Gl\u00e4ubigen als Getaufte auf die ihnen zustehende Weise in ihrer christlichen Existenz aktiv teilnehmen, findet in den priesterlichen Amtstr\u00e4gern eine amtliche \u201aRepr\u00e4sentation\u2018; sie handeln \u201ain persona Christi\u2018 &#8230;\u201c<\/p>\n<p>Damit ist das Wesentliche des Priestertums befreit aus seiner kultischen Verengung. Der Priester ist wieder Lehrer, Heilsmittler und Hirte (Lehrer alias Prophet, Priester, K\u00f6nig). Die Verk\u00fcndigungsaufgabe tritt \u201ean die erste Stelle seines Dienstes\u201c. Gemeint ist damit nicht nur Predigt und Katechese, sondern der gesamte Dienst, \u201einsofern &#8230; Gottes Offenbarung die Grundlage allen kirchlichen Handelns ist\u201c. Alle anderen Dienste sind diesem Grunddienst zugeordnet. Damit ist eine missionarisch-apostolische Tendenz dem priesterlichen Wirken angehaftet, er ist Zeuge und Bote \u201edes heilschaffenden Wortes Gottes\u201c. Das bedeutet: Er muss die Glaubenden st\u00e4rken und die Welt mit Christus konfrontieren.<\/p>\n<p>\u201eDie traditionellen Begriffe der \u201aSalbung\u2018 und \u201aWeihe\u2018, der \u201aKonfiguration mit Christus\u2018, des \u201aCharakters\u2018, der \u201apotestas\u2018 und der \u201aHierarchie\u2018 bleiben in Geltung, aber sie erhalten aus der theologischen Tiefe von \u201aSendung\u2018 und \u201aDienst\u2018, die in Christi Wort und Werk verankert werden, ihre urspr\u00fcngliche Bedeutsamkeit und umfassende Dimension.\u201c Hieraus leitet sich ein Anspruch ab, der leider auch als Riesenanspruch ausgedeutet werden kann. Im Bischofspapier klingt dieser so: \u201eWas Christus f\u00fcr die Menschen war, was er heute ist und sein will, muss der gesendete Priester im Dienst des Herrn f\u00fcr die Kirche und f\u00fcr die Welt darstellen.\u201c Wenn wir das \u201edarstellen\u201c recht interpretieren im Sinne von \u201ePr\u00e4sentation\u201c, dann ist es lebbar, ansonsten w\u00e4re eine gef\u00e4hrliche Parallele zu Christus gegeben, die kein Mensch erf\u00fcllen kann. Ein Spr\u00fcchemacheramt w\u00e4re die Folge. Riesenanspr\u00fcche sind meist kontraproduktiv. Wer den Mund zu voll nimmt, dem werden bald die Arme zu kurz sein.<\/p>\n<p>Das II. Vatikanische Konzil hat wiederum \u2013 wie schon das Tridentinum \u2013 keine vollst\u00e4ndige Lehre \u00fcber das Weihepriestertum geschaffen, sondern nur den Versuch gemacht, die gegebenen Aussagen und Praktiken der priesterlichen Dienste in die neue Sicht von Kirche einzubinden und zu verorten. Damit ist die Relation des Amtes zum gemeinsamen Priestertum beschrieben. Die bisherigen Aussagen werden unter die Oberbegriffe \u201eSendung\u201c und \u201eDienst\u201c gestellt. So ist das Priesteramt zwar in die neue Kirchensicht und Kirchenaufgabe eingebunden, aber die Relation zu den anderen Diensten ist unscharf geworden. Und das birgt Unsicherheiten hinsichtlich der Beziehung zu Bischof und Diakon wie auch zu den hauptamtlichen Laien in der Kirche.<\/p>\n<p>Zusammenfassend k\u00f6nnen wir also sagen: Die geistlichen \u00c4mter haben sich von den Anf\u00e4ngen an entwickelt. Die Dreistufung ist relativ fr\u00fch geschehen, zeigt aber zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Aufgabenverteilungen. Durch die Praxis und die Teilaspekte, welche das Trienter Konzil festlegte, gab es eine Engf\u00fchrung vor allem des priesterlichen Amtes, das durch das II. Vatikanische Konzil behoben werden sollte. Dieses letzte Konzil gibt zwar f\u00fcr den Bischof genauere Umschreibungen, nicht aber f\u00fcr den Presbyter und den Diakon. Zu Letzterem wird gesagt, dass es ihn wieder als eigenst\u00e4ndiges Amt geben soll, da er zur sakramentalen Dreistufung geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Diese theologisch unsichere Lage f\u00fcr den Priester und den Diakon birgt nun in der notwendig gewordenen Umstrukturierung der Pfarreiordnung in unserem Land ein gro\u00dfes Problem. Da bei dem auftretenden Mangel an Priestern und Diakonen Laien haupt-, neben- und ehrenamtlich eingesetzt werden m\u00fcssen, werden die Aufgabenbereiche unscharf und damit die Aufgabenbeschreibungen f\u00fcr Priester und Diakone nicht mehr eindeutig. Die Praxis wird Eindeutigkeiten schaffen m\u00fcssen \u2013 und das wird m\u00fchsam werden. Klar aber ist eins: Die Weihe-\u00c4mter haben eine besondere Bedeutung und sind unverzichtbar.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Die Rollen der Amtstr\u00e4ger heute <\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Meine These geht (nicht von einem dogmatischen, sondern) von einem handlungstheoretischen Konzept aus, das grunds\u00e4tzlich fragt: Was haben wir als Christen, einzeln und in Gemeinschaft, in der Welt zu tun, um den Anspruch Jesu zu erf\u00fcllen? Oder anders gefragt: Was sind die praktischen Handlungsfelder der Kirche? Erst wenn wir diese Frage beantwortet haben, k\u00f6nnen wir \u00fcberlegen, was die besonderen Aufgaben der Amtstr\u00e4ger sind, also des Bischofs, des Presbyters und des Diakons \u2013 und wie die \u00fcbrigen Mitarbeiter in Relation zum Weiheamt zu sehen sind (was wir heute aus Zeitgr\u00fcnden ausklammern m\u00fcssen).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Die Handlungsfelder der Kirche<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es lassen sich drei Handlungsfelder ausmachen:<\/p>\n<p><strong>a)<\/strong> Das eigentlich religi\u00f6se Handeln: Unsere Religion ist eine Offenbarungsreligion. Der Ewige hat zu uns Menschen gesprochen und er will, dass wir uns ihm direkt zuwenden. Das hei\u00dft: Wir, die Glaubenden, h\u00f6ren auf die Gott-Zusagen, betrachten sie, suchen sie f\u00fcr uns fruchtbar zu machen, k\u00fcnden sie anderen und wenden uns an den Allheiligen in Gebet, Meditation, Reflexion und Gottesdienst. Das erste Handlungsfeld ist also das ausgesprochen religi\u00f6se Tun. Indem wir (gem\u00e4\u00df dem dritten Gebot) die Arbeit und die weltlichen Verrichtungen unterbrechen, wenden wir uns direkt dem G\u00f6ttlichen zu, h\u00f6ren auf Gottes Offenbarung und treten betend in Kontakt mit ihm. Hier sind Gebet, Verk\u00fcndigung und Liturgie als ein einheitliches Handlungsfeld betrachtet, weil diese drei Bereiche nicht voneinander getrennt werden k\u00f6nnen, da jedes Gebet mit dem H\u00f6ren auf Gottes Wort beginnt (Gott hat allemal zuerst gesprochen), die Verk\u00fcndigung zum Gebet und zum gemeinsamen Lobpreis anregen soll und damit zur Liturgie hinf\u00fchrt, ja wesentlich in die Liturgie geh\u00f6rt.<\/p>\n<p><strong>b)<\/strong> Communio: Ein zweites Handlungsfeld h\u00e4ngt direkt damit zusammen. Um das eigentlich Religi\u00f6se gemeinschaftlich konkret werden zu lassen, braucht es Institutionen, in welchen die Menschen \u00fcber die g\u00f6ttlichen Wahrheiten belehrt werden, in denen sie das Gebet pflegen, den Glauben bedenken, gemeinschaftlich vor Gott hintreten usw. Dazu braucht es R\u00e4ume, Ordnungen und Veranstaltungen, die organisiert, geleitet und strukturiert werden m\u00fcssen. Die communio muss also konkretisiert, gemeinsames Handeln garantiert und gestaltet werden. Diesem Handeln entspricht das theologische Grunddatum: Die Kirche ist Gemeinschaft, ist \u2013 im Bild gesprochen \u2013 Leib Christi. Communio ist also das zweite Feld des Handelns. Sie gestaltet sich in verschiedenen Organisationsformen und Veranstaltungsformaten.<\/p>\n<p><strong>c)<\/strong> Diakonie: Das dritte Handlungsfeld ist die Diakonie. Sie h\u00e4ngt direkt mit dem eben Gesagten zusammen und konkretisiert dieses in spezifischer Weise. Von Anfang an war f\u00fcr die Christen ein diakonischer Dienst selbstverst\u00e4ndlich. In der Apostelgeschichte erfahren wir, dass diesen Dienst zun\u00e4chst die Apostel und dann die sieben Gew\u00e4hlten leiteten. (Den Tischen dienen bedeutete damals nicht nur, die Leute verpflegen, sondern auch das Geld verwalten und andere praktische Dienste leisten.) Dass sich dieser Sozialdienst sogleich mit Verk\u00fcndigung und sogar sakramentaler Taufe verband, wie wir an Stephanus und Philippus sehen, sagt etwas \u00fcber die Art und Weise des christlichen Helfens bzw. der christlichen Diakonie aus. Der Tischdienst, die Organisation von Veranstaltungen wie auch die Verwaltung des Geldes wurden zum Verk\u00fcndigungsort. In jedem Fall gab es von Anfang an Zust\u00e4ndige f\u00fcr das Helfen und Organisieren, aus denen sich dann das Amt des Diakons entwickelt hat.<\/p>\n<p>Nun war der Handlungsbereich der Christen nicht beschr\u00e4nkt auf die Dienste an den Armen und Witwen. Das ganze Leben ist einbezogen in die Wirklichkeit des nahen Gottesreiches. So geh\u00f6rt zur Diakonie neben den caritativen Diensten das Mitgestalten des gesellschaftlichen Lebens (man kann sie Gesellschaftsdiakonie nennen, die gegenw\u00e4rtig etwa erfordert, dass wir uns z.B. auch politisch um die Fl\u00fcchtlinge k\u00fcmmern) sowie das Hereinholen kultureller Werte in den Innenraum der Kirche sowie das kulturelle Mitgestalten durch die Kirche bzw. kirchliche Personen (ich nenne sie Kulturdiakonie). Jetzt m\u00fcssen wir uns die Frage stellen: Welche Rolle spielt das dreigestufte Amt der Kirche in diesen drei Handlungsfeldern?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Die drei \u00c4mter des Bischofs, des Presbyters und des Diakons<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ist klar: Jeder Christ ist in allen drei Handlungsfeldern in irgendeiner Weise aktiv, in Gebet, Liturgie und Verk\u00fcndigung gleicherma\u00dfen wie im Werden von Gemeinschaft und im diakonischen Bereich. Doch die Amtstr\u00e4ger haben in jedem dieser Bereiche spezielle Funktionen. Ich versuche eine Hypothese:<\/p>\n<p><strong>a)<\/strong> Der Bischof ist der Repr\u00e4sentant und Garant der communio. Er ist <em>episcopos<\/em>, Aufseher, und sorgt daf\u00fcr, dass die Gemeinschaft nach r\u00fcckw\u00e4rts vorhanden ist mit den apostolischen Lehren (Apostolizit\u00e4t), er sorgt daf\u00fcr, dass die Gemeinschaft mit anderen Kirchen aufrechterhalten wird (Katholizit\u00e4t), und er garantiert, dass Verk\u00fcndigung, Gebet und Liturgie im Sinne des Evangeliums verwirklicht werden und so die Einheit garantiert wird. Deshalb ist er der oberste Repr\u00e4sentant und Akteur \u2013 in allen drei Bereichen.<\/p>\n<p><strong>b)<\/strong> Der Presbyter ist \u2013 mit dem Bischof \u2013 Repr\u00e4sentant des ersten Handlungsfeldes, des eigentlich religi\u00f6sen Handelns in Verk\u00fcndigung, Gebet und Liturgie. Er partizipiert am geistlichen Leitungsamt des Bischofs und geh\u00f6rt (wie er) zum sacerdotium, handelt aber in Abh\u00e4ngigkeit und Einheit mit ihm. Sein Dienst und seine Sendung zielen dahin, das geistliche Leben in der Gemeinschaft aller zu f\u00f6rdern ihm Form zu geben.<\/p>\n<p><strong>c)<\/strong> Der Diakon repr\u00e4sentiert die Diakonie. Er ist der Mann f\u00fcrs Praktische, sowohl f\u00fcr die Dinge, welche die communio braucht \u2013 wie Geld verwalten, Geb\u00e4ude errichten und instand halten, Arbeiten einteilen, Treffen organisieren usw. Er repr\u00e4sentiert und wirkt in den drei diakonischen Funktionsfeldern, die ich benennen m\u00f6chte als caritative Diakonie, soziale Diakonie und Kulturdiakonie.<\/p>\n<p>Liturgisch spielt er eine partielle Rolle. Er gibt die Regieanweisungen, liest das Evangelium, um ihm den Sound des Praktischen zu geben und spricht die Entlassung ins praktische Leben aus, also die Sendung. In der Sakramentenspendung ist er eingebunden, da dabei oftmals diakonische Belange tangiert werden. Er soll jeweils die lebenspraktische Seite allen geistlichen Tuns repr\u00e4sentieren und betonen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Zusammenwirken<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun ist das dreigestufte Amt nicht so zu verstehen, dass nur jeweils ein Amtsbereich ausschlie\u00dflich geleistet werden muss. Die geweihten Vertreter sind Repr\u00e4sentanten dieses kirchlichen Handelns und gegebenenfalls auch Erstzust\u00e4ndige, die anderen wirken jeweils dabei mit \u2013 wie auch alle Gl\u00e4ubigen in diesen drei Handlungsbereichen der Kirche aktiv mitwirken. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, zu garantieren, dass die Kirche keine weltliche Fabrik wird, in welcher die Sachgesetze den Hinweischarakter auf das Reich Gottes verdecken. Bischof, Priester und Diakon sind durch Weihe dazu bestellt, die kirchlichen Aufgaben in ihrem sakramentalen Charakter zu repr\u00e4sentieren und zu leisten. Das Weihe-Amt macht klar: Christus ist bei alledem am Werk, nicht ein Funktion\u00e4r des kirchlichen Apparates. Der Bischof, Priester und Diakon repr\u00e4sentieren, dass Christus am Werk ist. Bischof und Presbyter im sacerdotium, der Diakon bei den kirchlichen Dienstleistungen. Diese Repr\u00e4sentanz bedeutet nicht, dass sie wie Christus auftreten d\u00fcrften mit einem Allmachtsanspruch, sondern dass ihr Dienst deutlich macht: Christus leitet seine Kirche. Die geistlichen \u00c4mter repr\u00e4sentieren dieses Faktum. Der Amtstr\u00e4ger steht damit als Hirte, als Liturge, als Lehrer oder auch als Dienender der Gemeinde gleichsam gegen\u00fcber, obwohl er zugleich ihr Mitglied ist. Er soll darstellen: Alles kirchliche Handeln muss Verweischarakter haben, der zeigt: Es geht um das beginnende Reich Gottes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Conclusion <\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Krise des geistlichen Amtes ist, so meine ich, Ausdruck einer viel tieferen Krise in der Kirche. Ihre sakramentale Grundstruktur ist vielen nicht mehr klar. Sie sehen die Kirche als eine Organisationsform, die Religion so organisiert, dass zwischen dem einzelnen Glaubenden und Gott etwas geschehen kann. Dieses ist aber letztlich nicht an das kirchliche Handeln gebunden, sondern k\u00f6nnte auch ohne die Kirche geschehen. Dass Gott sich gleichsam an die \u00e4u\u00dferlichen Handlungen bindet, ist vielen abhandengekommen. Die moderne Verwaltungsstruktur, die im \u00e4u\u00dferen Bild dominiert, sowie die Funktionalisierung der Abl\u00e4ufe verleiten zu einer solchen Sicht \u2013 gibt sie doch den Anschein, dass alles nur nach s\u00e4kularen Gesetzlichkeiten abl\u00e4uft und das Geistliche unabh\u00e4ngig davon geschieht.<\/p>\n<p>Zwei Aufgaben stehen uns bevor: Wir m\u00fcssen neu umschreiben, was gemeint ist mit der Sakramentalit\u00e4t der Kirche und damit des Amtes, und wir m\u00fcssen neu \u00fcberlegen, wie wir den Verweischarakter allen kirchlichen Handelns auf das Reich Gottes wiedergewinnen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unterschiedlich klingen die Aussagen \u00fcber die geistlichen \u00c4mter in den Anfangszeiten der Kirche. Da haben wir im paulinischen Umfeld Begriffe wie Steuermann (kybernaetaes: 1 Kor 12,28), Bischof (episkopos: 1 Tim 3,2; Tit 1,7), Lehrer (didaskalos: 1 Kor 12,28), Prophet (prophaetaes: 1 Kor 12,10-28). 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