{"id":108206,"date":"2025-07-10T11:03:14","date_gmt":"2025-07-10T09:03:14","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=108206"},"modified":"2025-07-10T11:03:14","modified_gmt":"2025-07-10T09:03:14","slug":"staat-ohne-gott-erwiderung","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/staat-ohne-gott-erwiderung\/","title":{"rendered":"Staat ohne Gott? Erwiderung"},"content":{"rendered":"<p>Horst Dreier spricht in seinem Buch den Leser in einpr\u00e4gsamer Sprache und mit scharfsinnigen Analysen an. Er entwickelt eine Begriffsgeschichte der S\u00e4kularisierung, bietet einen kurzen Abriss der Verfassungsgeschichte der Religionsfreiheit, charakterisiert das B\u00f6ckenf\u00f6rde-Diktum als Problemanzeige und deutet die Pr\u00e4ambel des Grundgesetzes engagiert. Dieses ist ein Lesevergn\u00fcgen. Doch wenn das alles dann zu einer sehr kategorischen Neutralit\u00e4tsthese zusammengebunden und mit dem Titel \u201eStaat ohne Gott\u201c versehen wird, umf\u00e4ngt einen doch eine gewisse Beklommenheit. Vor unseren Augen entsteht ein Staat, der in den Teilrationalit\u00e4ten des freien Diskurses, des politischen Wettbewerbs und des Mehrheitsprinzips g\u00e4nzlich einer Kultur der Werte entbl\u00f6\u00dft zu sein scheint. Doch auch dieser Eindruck von einem nur formalen und funktionalen Staat ist nicht ganz ohne Hoffnung. Denn der Autor deutet in manchen Passagen des Buches an, dass nicht alles so gemeint ist, wie es gesagt wird.<\/p>\n<p>Meine Auseinandersetzung mit dem Werk beginnt mit drei Kernfragen an das kategorische Neutralit\u00e4tsprinzip, entwickelt dann eine Gegenthese, die aus der rechtlichen Realit\u00e4t unseres Verfassungsstaates gewonnen wird, und schlie\u00dft mit zusammenfassenden Bemerkungen zur Bedeutung unserer Frage f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis von Staat und Christentum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Drei Kernfragen<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Passt dieses Buch in die Moderne? Unser Verfassungsstaat begann \u2013 wie es die Bayerische Verfassung 1946 formuliert \u2013 mit dem Willen, \u201eangesichts des Tr\u00fcmmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott\u201c gef\u00fchrt hat, eine neue rechtsstaatliche und demokratische Verfassung hervorzubringen. Dieses Tr\u00fcmmerfeld ist wiederaufgebaut. Doch leben wir gegenw\u00e4rtig in einer Orientierungsarmut, die nach Friedensbotschaften, Verantwortlichkeiten des Menschen auch jenseits staatlicher und menschlicher Kontrolle sowie nach einer gewissensbildenden Moral ruft.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die chinesische Wissenschaft hat Eingriffe in die Keimbahn des Menschen vollzogen und damit ein klassisches wissenschaftliches Tabu gebrochen.<\/p>\n<p>Der Finanzmarkt wettet auf den Niedergang von Staaten und Unternehmen und erzielt dadurch Gewinne.<\/p>\n<p>Die sozialen Medien verf\u00fchren schon unsere Kinder, in der Anonymit\u00e4t andere Menschen \u2013 zun\u00e4chst ihren Lehrer, dann ihren Richter und Konkurrenten \u2013 mutwillig einer Untat zu bezichtigen, ohne daf\u00fcr in der organisierten Unverantwortlichkeit des Anonymen zur Rechenschaft gezogen zu werden.<\/p>\n<p>Krieg und Unfrieden bestimmten die Welt und der Mensch h\u00e4lt Waffen zu seiner Selbstvernichtung in H\u00e4nden.<\/p>\n<p>In dieser Dramatik eines Umbruchs stellt sich die Frage, ob wir uns auf die \u201eVerantwortung vor Gott und den Menschen\u201c besinnen wollen, um unseren Kindern Frieden, Menschlichkeit und Recht dauernd sichern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Kann es einen demokratischen Staat ohne Gott geben, wenn das Staatsvolk zu gro\u00dfen Teilen mit Gott lebt?<\/li>\n<\/ol>\n<p>In einer Demokratie geht alle Staatsgewalt vom Staatsvolk aus. Der Staat repr\u00e4sentiert das Staatsvolk. In dieser Demokratie verh\u00e4lt sich das Staatsvolk zum Staat wie die Hand zum Handschuh. Der Handschuh liegt leblos auf dem Tisch, wird erst beweglich, wenn die Finger der Hand in ihn hineinfahren. Ebenso ist der demokratische Staat auf die t\u00e4glichen Impulse seiner B\u00fcrger angelegt. Und der Politiker, der das Staatsvolk repr\u00e4sentiert, nimmt seinen Gott mit in die Politik.<\/p>\n<p>Wenn das Staatsvolk zu gro\u00dfen Teilen nach Gott sucht, mit Gott im Gebet spricht, in der Gemeinschaft der monotheistischen Religionen \u2013 insbesondere des Christentums, des Judentums und des Islams \u2013 nach dem einen, nach demselben Gott fragt, kann dann der von diesem Volk gebildete Staat ohne Gott sein?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Der moderne Staat l\u00e4sst um des Friedens und der Freiheit willen die Frage nach der religi\u00f6sen Wahrheit offen. Menschen unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher Weltanschauung sollen in Deutschland in Friedlichkeit nebeneinander leben. Deshalb bleibt der s\u00e4kulare Staat in Glaubensfragen, bei der Sinndeutung des menschlichen Lebens, bei der Erkl\u00e4rung der Welt neutral. Er nimmt nicht Partei f\u00fcr eine Religion und nicht eine Weltanschauung.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das aber t\u00e4te er, wenn er der These vom Staat ohne Gott und damit einem S\u00e4kularismus folgte, also f\u00fcr eine Weltanschauung Partei n\u00e4hme, die f\u00fcr eine stetig fortschreitende Entkirchlichung k\u00e4mpft. Neutralit\u00e4t hei\u00dft nicht, dass Gott aus dem Staat vertrieben werden m\u00fcsste. Vielmehr bietet gerade die Neutralit\u00e4t dem Gottesglauben eine Plattform zur Entfaltung des Religi\u00f6sen. Der Verfassungsstaat definiert nicht Gott, \u00fcberwacht und bevormundet nicht die Religion, ist aber offen f\u00fcr Gott und legitimiert sich aus einer Gesellschaft, die in der Freiheit zur Religion lebt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Gegenthese<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte dem Buch von Herrn Dreier die Gegenthese eines weltanschaulich neutralen, aber f\u00fcr Gott offenen Staates aus der Realit\u00e4t unseres Verfassungsstaates darlegen und begr\u00fcnden.<\/p>\n<ol>\n<li>Das \u00fcberwiegend von Christen \u2013 50 von 77 Mitgliedern des Parlaments erkl\u00e4ren sich ausdr\u00fccklich als Christen \u2013 beschlossene Grundgesetz beginnt an der prominenten Stelle der Pr\u00e4ambel: \u201eIm Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen\u201c. Diese Anrufung Gottes konzipiert den Gegenentwurf zum Nationalsozialismus, der ohne Gott war und die Kirchen verfolgt hat. Sie fordert N\u00e4chstenliebe und Barmherzigkeit f\u00fcr die Menschen, auch f\u00fcr den Staat als Teil dieser Welt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Anrufung Gottes weist auf die Begrenztheit staatlicher Gewalt, widerspricht jedem Absolutheitsanspruch totalit\u00e4rer Staatsmodelle und jeder Staatsrechtfertigung aus einem Gottgnadentum, macht die Endlichkeit, Zeitlichkeit, Fehlerhaftigkeit des Menschen bewusst, erteilt jeder Staatsreligion und jedem staatlichen Atheismus eine Absage.<\/p>\n<p>Mit der Anrufung Gottes nimmt das verfassunggebende Staatsvolk sich selbst vor dem Gr\u00f6\u00dferen, dem Erhabenen zur\u00fcck, gibt sich ein Ma\u00df gegen Selbstzufriedenheit und \u00dcberheblichkeit. Der Verfassungsstaat ist in Verantwortung vor Gott entstanden und lebt in dieser Verantwortung.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Das Grundgesetz unterbreitet das Angebot der Religionsfreiheit und erwartet \u2013 wie bei allen Freiheitsrechten \u2013, dass der Grundrechtsberechtigte dieses Angebot annimmt. Die Berufsfreiheit berechtigt den Menschen auch, sich am Berufsleben nicht zu beteiligen und unter der Br\u00fccke zu schlafen. Der Finanz- und Sozialstaat w\u00fcrde jedoch an dieser Freiheitlichkeit zugrunde gehen, wenn die Menschen nicht von sich aus am Erwerbsleben teiln\u00e4hmen. Das Angebot der Familienfreiheit zwingt niemanden, ein Kind zu haben. Bliebe aber die Mehrzahl der Menschen kinderlos, h\u00e4tte diese Demokratie mangels Staatsvolks keine Zukunft mehr. Und stellen wir uns vor, am n\u00e4chsten Sonntag seien Wahlen, und keiner ginge hin. Dann hat niemand das Recht verletzt, weil es in Deutschland keine Wahlpflicht gibt. Die Demokratie verl\u00f6re aber ihre kontinuierliche Legitimationsquelle durch Wahlen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>In \u00e4hnlicher Weise erwartet der religi\u00f6s neutrale Staat, dass der B\u00fcrger sich mit Gott auseinandersetzt, religionsm\u00fcndig wird, deswegen verantwortlich entscheiden kann, ob und inwieweit Religion und Weltanschauung f\u00fcr ihn erheblich sind. Das Grundgesetz sorgt sogar ausdr\u00fccklich daf\u00fcr, dass die Menschen religionsm\u00fcndig werden. Er organisiert den Religionsunterricht, in dem die Kinder in den Raum des Religi\u00f6sen hineintreten und dort die Erfahrungen und Kenntnisse sammeln, um dann religionsm\u00fcndig \u00fcber die eigene Zukunft zu entscheiden.<\/p>\n<p>Wie ein Kind, das kein Musikinstrument gelernt hat, keine reale Freiheit zum Musizieren gewinnt, wie ein Kind, das nicht lesen gelernt hat, von der Literatur, von der Wahl, oft auch vom Vertragsschluss ausgeschossen ist, so wird ein Kind, das Religion nicht erlebt und kirchliche Botschaften nicht empfangen hat, nicht m\u00fcndig \u00fcber seine Religionsfreiheit entscheiden k\u00f6nnen. Gleiches gilt f\u00fcr die Eltern, wenn sie anstelle des Kindes dessen Religionsfreiheit wahrnehmen. F\u00fcr religi\u00f6ses Verst\u00e4ndnis k\u00f6nnen auch die Universit\u00e4ten sorgen, insbesondere, wenn sie theologische Fakult\u00e4ten haben und dort das Religi\u00f6se in Lehre und Forschung wirkt.<\/p>\n<p>Der Staat \u00fcberl\u00e4sst die Wahrnehmung der Freiheit dem Freien, bem\u00fcht sich aber durch eine Wirtschaftspolitik, eine Familienpolitik und eine Religionspolitik, die tats\u00e4chlichen Voraussetzungen der Freiheit zu erhalten, zu schaffen und zu verbessern. Der freiheitliche Staat pflegt die Voraussetzungen, von denen er lebt. Er erntet nicht nur die Fr\u00fcchte des Baumes, sondern sorgt f\u00fcr den Erhalt des Baumes. Die Neutralit\u00e4tsthese darf f\u00fcr den Staat nicht zur Selbstzerst\u00f6rungsthese werden.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Das Grundgesetz sch\u00fctzt die Sonn- und Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung. Der Verfassungsstaat unterbricht den Arbeitsrhythmus der Menschen als \u201eAngebot\u201c, um Feiertage, die in christlich-abendl\u00e4ndischen Traditionen wurzeln und sich am Kirchenjahr orientieren, als stille Tage zu begehen. Dabei erf\u00fcllt der Gesetzgeber einen verfassungsrechtlichen \u201eSchutzauftrag\u201c, wenn er einen Tag der besonderen Stille mit Wirkung gegen alle und damit auch den nicht religi\u00f6sen Teil der Bev\u00f6lkerung rechtlich abschirmt und auch dem \u00f6konomischen Nutzendenken eine Grenze setzt. So sagt es das Bundesverfassungsgericht in der Karfreitags-Entscheidung, aber auch schon in der Entscheidung zu den Berliner Laden\u00f6ffnungszeiten. Der Staat schafft den \u00e4u\u00dferen, f\u00fcr alle geltenden Rechtsrahmen f\u00fcr religi\u00f6se Ruhe und Stille, f\u00fcllt ihn aber nicht mit religi\u00f6sem und weltanschaulichem Gehalt.<\/li>\n<li>Der Verfassungsstaat bietet den Religionsgemeinschaften den Sonderstatus einer K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts (Art.\u00a0137 Abs.\u00a05 WRV). Damit d\u00fcrfen die Religionsgemeinschaften Steuern erheben, werden zu Dienstherren, gewinnen Organisations- und Rechtsetzungsgewalt gegen\u00fcber ihren Mitgliedern, k\u00f6nnen \u00f6ffentlich-rechtliche Sachen bestimmten Zwecken widmen, gewinnen das Parochialrecht. Diese K\u00f6rperschaften \u2013 so sagt das Bundesverfassungsgericht \u2013 schaffen die Voraussetzungen und den Rahmen, in dem die Religionsgemeinschaft \u201edas Ihre\u201c zu den Grundlagen von Staat und Gesellschaft beitragen k\u00f6nnen. Dabei r\u00fccken Staat und religi\u00f6se K\u00f6rperschaft in guter Nachbarschaft eng zusammen. Die Kirchensteuer z. B. wird vom staatlichen Gesetzgeber \u2013 dem Landesgesetzgeber \u2013 geregelt, schlie\u00dft sich dann fast vorbehaltlos dem staatlichen Einkommensteuerrecht an, das in \u00a7\u00a051a das staatliche Recht ausdr\u00fccklich f\u00fcr kirchliche Anliegen modifiziert. Sodann wird die Kirchensteuer von den staatlichen Finanzbeh\u00f6rden erhoben.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Diese Ausstattung der Religionsgemeinschaften mit \u00f6ffentlich-rechtlichen Befugnissen zur Entfaltung ihre Religionsfreiheit hat allerdings Voraussetzungen. Trotz der Unbedingtheit der Glaubenss\u00e4tze f\u00fcr Religionsgemeinschaften m\u00fcssen diese die Gew\u00e4hr der Rechtstreue bieten, eine Grundsatzbereitschaft erkennen lassen, Recht und Gesetz zu achten und fundamentale Verfassungsprinzipien (Art.\u00a079 Abs.\u00a03 GG) nicht zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Die Verfassung bietet den Religionsgemeinschaften damit einen besonderen Status der Eigenst\u00e4ndigkeit und Unabh\u00e4ngigkeit an. Die Religionsgemeinschaften sollen religi\u00f6s auf Staat und Gesellschaft einwirken k\u00f6nnen, allerdings in einer Treue zum Recht im Sinne der Bereitschaft, den Verfassungsstaat in seiner Struktur zu achten.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li>Wenn wir das Verst\u00e4ndnis vom Staat nochmals ins Grunds\u00e4tzliche wenden, beobachten wir, dass der Staat Grundsatzfragen nach Gott, Liebe, Gl\u00fcck und Tod offenl\u00e4sst, sich aber durchaus daf\u00fcr einsetzt, dass diese Lebensinhalte im Leben der Menschen einen angemessenen Platz finden k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Er sch\u00fctzt mit seinem Strafrecht, seinem Polizeirecht, seinem Gesundheitsrecht und seinem Stra\u00dfenverkehrsrecht vor dem Tod, pflegt auch eine Kultur der Bestattung und des Begr\u00e4bnisses. Er erzieht in den Schulen zur F\u00e4higkeit zur Liebe, zur N\u00e4chstenliebe, zur Mutterliebe. Schule, Theater und Opern vermitteln insbesondere in den Liebesdramen die urmenschliche Sehnsucht nach Liebe. Der Staat schafft und f\u00f6rdert die Rahmenbedingungen f\u00fcr Liebe in Ehe und Familie, in Kind und Kirche, in Literatur und Staatstheatern. Er garantiert jedem Menschen das Recht, sein Gl\u00fcck zu suchen, bef\u00e4higt zu dieser Gl\u00fccksuche durch Bildung und Ausbildung, Verfassungskultur und auch durch Stabilit\u00e4tspolitik.<\/p>\n<p>Gleiches gilt f\u00fcr die Religionen: Nur der Mensch hat seinen Gott. Der Staat aber schafft Voraussetzungen, damit der Mensch seinen Gott und seine Weltanschauung finden und mit seiner Religion und Weltanschauung leben kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Summary<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Das Neutralit\u00e4tsgebot ist ein Friedenskonzept, darf nicht in ein Kampfkonzept umgedeutet werden, das jeden Anklang an Gott aus der Staatlichkeit vertreiben w\u00fcrde.<\/li>\n<li>Das Neutralit\u00e4tsgebot steht nicht im Text des Grundgesetzes geschrieben, sondern ist aus subjektiven Rechten \u2013 der Religionsfreiheit, des Benachteiligungsverbotes wegen der Religion, der gleichen b\u00fcrgerlichen und staatsb\u00fcrgerlichen Rechte und Pflichten, des gleichen Zugangs zu \u00f6ffentlichen \u00c4mtern und des Staatskirchenrechts \u2013 entwickelt worden. Deshalb ist das Neutralit\u00e4tsprinzip kein alles andere \u00fcberwindendes Oberprinzip, sondern ein Abw\u00e4gungsprinzip, das der gesetzlichen Ausgestaltung zug\u00e4nglich ist.<\/li>\n<li>Unser Staatsverst\u00e4ndnis ist das des am B\u00fcrgerleben mit seinen Tugenden und Freuden teilhabenden Staates, der die B\u00fcrger in ihrer Freiheit f\u00f6rdert und unterst\u00fctzt, damit zugleich die freiheitlichen und demokratischen Grundlagen seiner eigenen Existenz pflegt.<\/li>\n<li>Wenn der Staat dabei auf die Ressourcen der Religionskultur zur\u00fcckgreift, findet er im Christentum zentrale Impulse, denen er seine Entstehung verdankt und die seine Zukunft pr\u00e4gen werden. Dies m\u00f6gen zwei Zitate belegen:<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heinrich B\u00f6ll sagt 1957, er w\u00fcrde, \u201eselbst die allerschlechteste christliche Welt\u201c der besten aller anderen Welten vorziehen, \u201eweil es in einer christlichen Welt Raum gibt f\u00fcr Kr\u00fcppel und Kranke, Alte und Schwache, und mehr noch als Raum gab es f\u00fcr sie: Liebe f\u00fcr die, die in einer gottlosen Welt nutzlos erschienen und erscheinen\u201c.<\/p>\n<p>Eugen Biser stellt 2007 fest: \u201eDas Christentum hat sich in aller Welt ausbreiten k\u00f6nnen, weil es die W\u00e4rme der Barmherzigkeit in die K\u00e4lteh\u00f6lle der Antike hineingetragen hat.\u201c<\/p>\n<p>Der Mensch von heute denkt an andere K\u00e4lten, braucht aber dieselbe W\u00e4rme. Entscheidend ist, dass Staat und B\u00fcrger dem Christentum mit Hoffnung und nicht mit Argwohn begegnen und dass die Christen diese Hoffnung rechtfertigen und die Botschaft von Frieden und N\u00e4chstenliebe in die Welt bringen. Dann d\u00fcrfen wir auch dem Staat weniger in Abwehr und mehr mit Vertrauen begegnen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Horst Dreier spricht in seinem Buch den Leser in einpr\u00e4gsamer Sprache und mit scharfsinnigen Analysen an. Er entwickelt eine Begriffsgeschichte der S\u00e4kularisierung, bietet einen kurzen Abriss der Verfassungsgeschichte der Religionsfreiheit, charakterisiert das B\u00f6ckenf\u00f6rde-Diktum als Problemanzeige und deutet die Pr\u00e4ambel des Grundgesetzes engagiert. Dieses ist ein Lesevergn\u00fcgen. 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