{"id":108211,"date":"2025-07-10T11:20:06","date_gmt":"2025-07-10T09:20:06","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=108211"},"modified":"2025-07-10T11:20:06","modified_gmt":"2025-07-10T09:20:06","slug":"faulhabers-kriegschronik-aus-dem-jahr-1945","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/faulhabers-kriegschronik-aus-dem-jahr-1945\/","title":{"rendered":"Faulhabers Kriegschronik aus dem Jahr 1945"},"content":{"rendered":"<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eTags\u00fcber ohne Sirene, unheimlich an einem Sonntag! Nachmittags die Stra\u00dfen leer, die Leute sind ausw\u00e4rts oder sie ruhen aus. 20.00 Uhr beim Rosenkranz in der Katakombenkapelle, beim zweiten Satz, \u201eden du zu Elisabeth getragen\u201c, kommt Bruder Friedbald, zum Gl\u00fcck im Haus, \u201eAlarm\u201c. Dann geht es schnell. Vom Westen Kampfverband, von mehreren Seiten Anfl\u00fcge. Wir denken an den 17.12.44. \u201e\u00dcber der Stadt\u201c, die Explosionen kommen n\u00e4her, schon beim Kommen als schwere Detonationen kenntlich \u2013 dann 35 Minuten ein furchtbares Feuer, Ru\u00df um etwa 17 schwere Einschl\u00e4ge, wir glaubten acht auf unser Haus, und senkten das Haupt wie zum Henkerstreich.\u201c<\/p>\n<p>Mit diesen S\u00e4tzen beginnt Michael von Faulhaber seine Aufzeichnungen zum letzten schweren Luftangriff auf M\u00fcnchen, der am Abend des 7. Januar 1945 auf die Stadt niederging. Detailliert erfahren wir, wie es in seiner allern\u00e4chsten Umgebung zuging, als kein Stein mehr auf dem anderen zu bleiben schien. Konzentriert spricht der Text nur insofern von der allgemeinen Lage, als es die unmittelbare Situation erfordert.<\/p>\n<p>Stattdessen f\u00fchrt uns der Blick des Autors wie durch eine Kamera geleitet durch sein Haus. Mehr ist nicht n\u00f6tig, um zu verstehen, welches Chaos herrschte. Als alles vorbei ist, bietet sich dem Betrachter ein furchtbares Bild der Verw\u00fcstung: \u201eHausbild nach dem 7.1.45. In den Zimmern zuerst Stuck hoch geschichtet, die Pullacher kehren zusammen, kehren aber auch Schl\u00f6sser, Charniere und anderes mit hinaus. Auch nachher immer wieder der Staub auf Schreibpult und allen Sachen. Solange die Fenster nicht geschlossen sind, mit Kunstglas oder Brettern oder Carton, hat Abstauben und Auskehren keinen Zweck. Das Bedenklichste: Das Haus setzt sich nun von den Tragmauern ab [\u2026]. Oberbaurat Gruber und Oberregierungsrat Greiner erkl\u00e4ren sofort: Einsturzgefahr, also zusperren.\u201c<\/p>\n<p>Sieht man sich das Original dazu an, f\u00e4llt schnell auf, was schon beim H\u00f6ren des Textes sp\u00fcrbar ist: Es handelt sich durchaus nicht um schnell hingeworfene S\u00e4tze. Die Zeilen gehen in ruhigen Linien dahin. Auch das Blatt ist sorgf\u00e4ltig vorbereitet. Ein Zeitungsausschnitt wurde eingeklebt und die pers\u00f6nliche Beschreibung umrahmt ihn. Nach dem, was Faulhaber berichtet, k\u00f6nnen wir nicht annehmen, dass ihm ein ruhiger Platz f\u00fcr seine Aufschriebe zur Verf\u00fcgung stand. Auch fragt man sich angesichts des Ausma\u00dfes der Zerst\u00f6rung, ob in dieser Situation nicht anderes zu tun vordringlicher gewesen w\u00e4re? Die Aufzeichnungen indessen verraten keine Unruhe; hie und da mag nur eine schlechte Unterlage zur Hand gewesen sein. Auch Tinte und Buntstift scheinen ausreichend vorhanden, um sie gestaltend einzusetzen.<\/p>\n<p>Sicher, nicht jeder Tag ist so ausf\u00fchrlich geschildert wie der des dramatischen Luftangriffs. Manchmal ist es ganz Weniges, und nur das \u00e4u\u00dfere Geschehen der Alarme und Entwarnungen wird festgehalten. Aber wenn es ernst und wichtig wird, spart Faulhaber nicht mit der Beschreibung. \u00c4u\u00dferst n\u00fcchtern sammelt dabei sein Blick ein und gibt wieder, was er sieht und sei es das Auflesen einzelner K\u00f6rperteile eines Kindes in einem Eimer, wie es eine Mutter nach dem verheerenden Angriff auf Freising tut. Nachdem der Bischofshof in M\u00fcnchen unbewohnbar geworden war, musste er f\u00fcr einige Zeit auf den Domberg ausweichen und erlebte von dort aus den Angriff auf Freising.<\/p>\n<p>\u201eDie Katastrophe in Freising. Mittwoch, 18. April, 1945, 15.00 Uhr. [\u2026] Am Tag zuvor bei Tisch habe ich den Herren erkl\u00e4rt: Die Front von Nordbayern kommt immer n\u00e4her, der Freisinger Bahnhof mit den Kriegsindustriewerken Schl\u00fcter und den ansto\u00dfenden Lagerr\u00e4umen [\u2026] werden sicher einmal an die Reihe kommen. Tags zuvor war der Regens nicht im Hause und niemand dachte daran, das Sanctissimum in den Schutzkeller zu bringen und die Generalabsolution zu geben. Darum fuhr ich fort: Ich bitte die Herren, beim wirklichen Vollalarm in den Schutzkeller zu gehen. Auch die Schwestern, die bisher ruhig weiterarbeiteten, sollten in die B\u00e4ckerei gehen. [\u2026] Mittwochvormittag war Ordinariatssitzung, auch von M\u00fcnchen waren drei Herren gekommen. W\u00e4hrend dieser Sitzung zwei Mal Grossalarm. Wir mu\u00dften aber fertig machen, weil die Herren Mittag wieder nach M\u00fcnchen zur\u00fcckfahren wollten mit dem 18.00 Uhr-Zug. Untertags gingen keine Z\u00fcge mehr. Nach Tisch mu\u00dfte ich noch Dr. Grautm. sprechen, ohne Einladung hierher gekommen. Kaum war diese Aussprache zu Ende, ich ging im Zimmer auf und ab, ein Krachen, wie wenn die oberen Stockwerke an der Au\u00dfenwand meines Zimmers herabrissen, ein paar furchtbare Schl\u00e4ge, die Wand schien sich zu neigen, die Fenster klirrten zu meinen F\u00fc\u00dfen, ich sehe die Spr\u00fcnge. Gleich darauf neue Schl\u00e4ge, es war, als ob unmittelbar vor meinen Fenstern, war aber in Wirklichkeit \u00fcber den Bahnhof ergangen.<\/p>\n<p>Ohne Kellergep\u00e4ck, das vollst\u00e4ndig bereit lag, rannte ich ins vordere Zimmer, das von innen verschlossen war. Ich brachte es nicht auf, rannte zur\u00fcck, und gerade als ich wieder in meinem Wohnzimmer war, ein neuer Schlag, diesmal schlug die Sprengbombe wirklich unter meinen Fenstern ein. Stuck fiel von den Decken und W\u00e4nden, ganze Fensterrahmen lagen bereits im Gang. Im Schutz noch ein paar ganz schwere Einschl\u00e4ge, diesmal von der Nordseite, alles warf sich auf den Boden, der Keller wankte, wir hatten nur die f\u00fcnf schweren Einschl\u00e4ge gez\u00e4hlt, die aber waren alle in Kette im Garten vom Isardamm herab, auf den Feldern und Wiesen, gegen den Bahnhof und gegen den Domberg, im neu gepflegten Garten, wohl bei hundert Trichtern zu z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Als wir nach einer Stunde heraufkamen, um zu sehen, ob unsere Wohnzimmer und deren Inventar noch stehen, \u2013 ein Herr von Gr\u00fcnwald stand an der Stiege mit der B\u00fcrste, um uns abzub\u00fcrsten \u2013 brannte der Bahnhof, die Hauptpost, die Umgebung, ein Teil der auf ein totes Gleis Geschobenen lichterloh, [\u2026]<\/p>\n<p>In meinem Zimmer das von M\u00fcnchen her gewohnte Bild. Frei liegende Zettel durch die Fenster in den Garten geworfen, dort zusammenzulesen. Bald darauf wieder in den Keller, wie das wohl \u00fcberall ist, sobald man Fliegerger\u00e4usche h\u00f6rt. In banger Erwartung gewesen. [\u2026]<\/p>\n<p>Tote, sagt der Pfarrer, seien amtlich 230. Auf dem Bahnhof ein Sanit\u00e4tszug besetzt, Volltreffer. Kabel nach Genf mit Beschwerde, weil das Lazarett am hellen Tag beschossen wurde. [\u2026] Unter dem Baum meinem Zimmer gegen\u00fcber liegen mehrere Leichen. Nach vierundzwanzig Stunden noch da, nichts vorgesorgt. [\u2026]<\/p>\n<p>Eine Mutter war mit den Kindern auf einer Bank gesessen, die Kinder zerst\u00fcckelt \u00fcber den Bach geworfen, und sie liest in einem K\u00fcbel sp\u00e4ter die Teile der Kinder zusammen.\u201c<\/p>\n<p>Man kann fragen: warum tut sich Faulhaber das an? Warum beharrt er darauf, in dem Chaos, das ihn umgibt, mit aller Intensit\u00e4t seine Notate fortzuf\u00fchren \u2013 und auch dann noch als nach dem Einmarsch der Amerikaner die Aufgaben derart \u00fcber ihn hereinbrechen, dass er zum ersten Mal in seiner Amtszeit zwei Sekret\u00e4re besch\u00e4ftigen muss? Um eine Vorarbeit zu einer Autobiographie, wie man naheliegenderweise annehmen k\u00f6nnte, kann es sich nicht gehandelt haben. Denn die Autobiographie \u2013 die er tats\u00e4chlich schrieb \u2013 hatte er im Jahr 1944 abgeschlossen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem Warum dieser Aufzeichnungen zu fragen, zielt auf den Chronisten Faulhaber, dem, wenn ich richtig sehe, bisher noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden ist. Wenn nun der Tagebuchjahrgang 1945 online gestellt wird, so werden sicher Faulhabers fr\u00fchzeitige Kontakte mit der amerikanischen Milit\u00e4rregierung, seine durchaus ambivalente Haltung zu ehemaligen Parteimitgliedern, sein Bem\u00fchen um die Aufrechterhaltung der Nahrungsmittelzufuhr, seine Mahnung vor Pl\u00fcnderungen und andere immer wiederkehrende Themen das Interesse der \u00d6ffentlichkeit auf sich ziehen. Dabei sollte nicht \u00fcbersehen werden, dass dieses Dokument der Erinnerung ganz bewusst gestaltet wurde \u2013 so zuf\u00e4llig das aus lose ineinander gelegten Bl\u00e4ttern bestehende Konvolut der Eintr\u00e4ge von Januar bis September 1945, erscheinen mag. An Dichte und Sorgfalt steht es dem bereits im Oktober 2015 online gestellten Tagebuch aus der Revolutionszeit von 1918\/19 in nichts nach: Auch dort finden wir eine Chronik vor, die das innere und \u00e4u\u00dfere Erleben der Umw\u00e4lzung memoriert.<\/p>\n<p>Doch so sehr der ruhig-konzentrierte Modus des Chronisten von 1945 dem des Revolutionstagebuches \u00e4hnelt \u2013 eine Leerstelle bleibt. Ja, im Vergleich mit den Beobachtungen zum Umbruch 26 Jahre fr\u00fcher f\u00e4llt dies \u00fcberhaupt erst ins Auge. Die Frage nach dem Sinn des B\u00f6sen in der Geschichte und die Vergewisserung der Heilsgeschichte sind dort der deutlich erkennbare Subtext f\u00fcr die Zeit zwischen dem Umsturz im November 1918 und der blutigen Osterwoche 1919. 1945 aber beeindruckt uns Faulhaber nicht nur durch seine fokusierten Berichte \u00fcber das unmittelbare Geschehen \u2013 er irritiert, befremdet, erstaunt uns (je nach dem, wie wir das deuten m\u00f6chten) mit der \u00e4u\u00dfersten Zur\u00fcckhaltung gegen\u00fcber der Mitteilung von Gef\u00fchlen oder einordnender Interpretamente.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen gl\u00e4ubigen Christen, einem Bischof zumal, der den Anspruch hatte, die Vox Dei in der Vox temporis zu verk\u00fcnden, h\u00e4tte etwas anderes ja durchaus nahegelegen. Der damals weithin bekannte katholische Schriftsteller Werner Bergengruen etwa hatte im Sommer 1944 einen schmalen Gedichtband verfasst, in dem er einen leuternden \u201eDies irae\u201c (so der Buchtitel) auf Deutschland herabkommen sah, \u201eauf da\u00df im Strahl der Vernichtung die Wahrheit herniederschl\u00fcge.\u201c Der Philosoph Theodor Haecker sah in dem Krieg eine Konsequenz aus der zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Apostasie des deutschen Volkes.<\/p>\n<p>In Faulhabers Tagebuch sto\u00dfen wir auf nichts dergleichen. Nur anl\u00e4sslich der Liturgie der Karwoche bemerkt er fasst sch\u00fcchtern: \u201eIn der ersten Mette der Charwoche der 73. Psalm: \u201aSie legten Feuer an dein Heiligtum, bis auf den Grund entweihten sie die Wohnstatt deines Namens\u2018. Unser Dom wie dieser Charwochepsalm. Wann wird er Auferstehung feiern? Werden wir seine Auferstehung noch erleben? Wir Alten nicht, aber werden die Jungen von heute seine Auferstehung erleben? Nicht alle S\u00e4ulen im Dom lie\u00dfen sich brechen. Sie stehen noch unter den Tr\u00fcmmern.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Fehlen anderer Interpretamente bedeutet aber nicht, dass sich Faulhaber dar\u00fcber keine Gedanken machte. Im Gegenteil war dem Alttestamentler klar, dass die Frage nach dem Warum des Krieges und der Zerst\u00f6rung unweigerlich die R\u00fcckfrage nach der eigenen Schuld provoziert. In der Predigt vom 25.4.1945, die er im Rahmen des Gottesdienstes f\u00fcr die Opfer des Fliegerangriffs auf Freising hielt, spricht er das vor den Hinterbliebenen \u2013 man m\u00f6chte fast sagen: schonungslos aus. Im Stil der Improperien der Karfreitagsliturgie, des ergreifenden Klagegesangs Gottes \u00fcber sein Volk, erinnert er daran, wie peinlich es enden m\u00fcsste, wenn uns seine Fragen tr\u00e4fen: \u201eEs wird im Heiligen Buch, das selber viele Fragen an Gott richtet, nicht jedes Anfragen verboten. Dem\u00fctige, kindliche Fragen sind nicht verboten [\u2026] Schlie\u00dflich ist alles Beten ein sch\u00fcchternes Fragen: \u201aHerr bist du zufrieden mit meinem Glauben, mit meinem Vertrauen, mit meiner Liebe?\u2018 Verboten ist das trotzige Fragen, warum eine Leidenszeit solange dauere und eine einzelne Person so schwer treffe. Verboten sind die Fragen, die den Herrn der Heerscharen zur Rechenschaft ziehen und mit ihm streiten wollen, als w\u00e4re er unseresgleichen oder gar in unserem Dienste.<\/p>\n<p>Dominus est, Er ist der Herr. [\u2026] Dieser Herr des Himmels und der Erde, der Lenker der V\u00f6lkergeschichte, l\u00e4\u00dft sich nicht ausfragen, nicht zur Rechenschaft ziehen: er k\u00f6nnte den Spie\u00df umdrehen [\u2026] Der Herr k\u00f6nnte fragen: Mein Volk, was hab ich dir getan? Ich habe dich aus der Nacht des Heidentums in das Licht des Evangeliums gef\u00fchrt. Ich habe in den Mund deiner Vorfahren das neue Lied gelegt, den Sang des Heliand, das Gel\u00f6bnis, dem Heilandk\u00f6nig tapfer und treu Gefolgschaft zu leisten. Ich habe durch die Segnungen des Christentums dich auf die H\u00f6he einer tausendj\u00e4hrigen Kultur gef\u00fchrt. Und du hast weithin den Namen des Herrn gel\u00e4stert, den Tag des Herrn entweiht, die Majest\u00e4tsrechte Gottes mi\u00dfachtet. So und viele andere Fragen k\u00f6nnte der Herr stellen und wir k\u00f6nnten Ihm nicht einmal auf eine unter tausend Fragen Antwort geben\u201c.<\/p>\n<p>Der Prediger scheint uns hier einen Schl\u00fcssel f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des Chronisten an die Hand zu geben: Das \u00fcber Deutschland hereingebrochene Chaos haben mehr oder weniger alle mitverschuldet \u2013 was freilich nichts \u00fcber Faulhabers Position zur Kollektivschuldfrage aussagt. Wir heute \u2013 ebenso wie seine Zuh\u00f6rer damals \u2013 w\u00e4ren wohl geneigt, die Fragen an die Adresse Gottes zu richten. Doch angesichts des allgemeinen Chaos\u2018 in Klage zu verfallen, h\u00e4lt Faulhaber f\u00fcr eine vermessene Reaktion. Umso durchdringender erscheint uns sein n\u00fcchternen Blick auf den Niedergang: Nach innen gekehrt und durchaus selber des Erbarmens bed\u00fcrftig \u2013 dessen ist er sich ganz offensichtlich bewusst, wenn er in einer Predigtnotiz zum Gr\u00fcndonnerstag 1945 festh\u00e4lt: \u201eThema: Das unendliche Erbarmen. Die ewige Liebe. Ich will nicht den Tod des S\u00fcnders \u2013 gemeint ist der zweite Tod, der eigentliche Tod. Wer an mich glaubt, wird nicht sterben, auch wenn er gestorben ist und jeder, der an mich glaubt, wird den ewigen Tod nicht kosten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. &nbsp; \u201eTags\u00fcber ohne Sirene, unheimlich an einem Sonntag! 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