{"id":108214,"date":"2025-07-10T11:24:41","date_gmt":"2025-07-10T09:24:41","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=108214"},"modified":"2025-07-10T11:24:41","modified_gmt":"2025-07-10T09:24:41","slug":"faulhaber-und-das-kz-dachau","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/faulhaber-und-das-kz-dachau\/","title":{"rendered":"Faulhaber und das KZ Dachau"},"content":{"rendered":"<p>\u201eIhr, die Ihr eintretet, lasst alle Hoffnung fahren.\u201c Dieses Wort ziert den Eingang der H\u00f6lle in Dantes \u201eG\u00f6ttlicher Kom\u00f6die\u201c. F\u00fcr den M\u00fcnchener Weihbischof Johann Neuh\u00e4usler, der selbst \u00fcber vier Jahre in Dachau inhaftiert war, w\u00e4re es auch die treffende \u00dcberschrift f\u00fcr das dortige Konzentrationslager gewesen. Neben dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und dem KZ Buchenwald pr\u00e4gte das KZ Dachau wie kaum ein anderes Lager die Erinnerung und Vorstellung der Deutschen, aber auch der Amerikaner, zum NS-Terror.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<h3><strong>Die Angst vor Dachau<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u201eLieber Gott, mach mich stumm, dass ich nicht nach Dachau kumm!\u201c Diese Abwandlung eines alten Kindergebetes war schon kurz nach der Gr\u00fcndung des Lagers in M\u00fcnchen in Umlauf. Das KZ sch\u00fcrte eine Atmosph\u00e4re der Angst, bei geringster Regimekritik oder allein schon bei Neugier \u00fcber die Verh\u00e4ltnisse im Lager, selbst dorthin gebracht zu werden. Auch der M\u00fcnchener Erzbischof war gegen diese Sorge nicht immun, wie aus seinem Tagebuch deutlich hervorgeht. Als im Mai 1945, wenige Wochen nach der Befreiung des Lagers durch die amerikanischen Truppen, der spanischst\u00e4mmige Amerikaner Colonel David Chavez im Auftrag des US-War Crimes Programs zur Vorbereitung der Kriegsverbrecherprozesse bei Faulhaber vorsprach und ihn fragte, ob er selbst jemals im Lager gewesen sei, antwortete Faulhaber nach seinen eigenen Notizen: \u201eNein, ich hatte keine Verbindung mit der Gestapo und wollte mir nicht eine Absage holen. Jeder, der etwas von Dachau wissen wollte, riskierte sofort hinaus gebracht zu werden.\u201c<\/p>\n<p>Wie real die Gefahr war, dass Faulhaber selbst nach Dachau gekommen w\u00e4re, sei dahingestellt. Der M\u00f6glichkeit jedoch konnte er sich fraglos ausgesetzt sehen. Die Angst vor Dachau trieb ihn bereits in den 30er Jahren um. Ein Tagebucheintrag vom 30. November 1933 deutet an, wie er mit dieser Situation der Unsicherheit umgehen wollte: \u201eMuhler mit den zwei Kapl\u00e4nen seit gestern in [der Justizvollzugsanstalt] Stadelheim wegen \u00c4u\u00dferungen \u00fcber Dachau, &#8211; wenn doch die Geistlichen ruhig sein k\u00f6nnten.\u201c<\/p>\n<p>Faulhaber w\u00fcnschte, dass seine Priester und die Gl\u00e4ubigen \u00fcber Dachau schwiegen, um sich selbst und die katholische Kirche insgesamt zu sch\u00fctzen. Ein Motiv war sicher auch, nicht durch Konflikte mit der NS-F\u00fchrung die Seelsorge und die Sakramentenspendung gerade im KZ zu gef\u00e4hrden. Bekanntlich hielten sich nicht alle daran. Aus dem Erzbistum M\u00fcnchen und Freising wurden 13 Geistliche im KZ Dachau interniert, darunter neben Weihbischof Neuh\u00e4usler auch der eben erw\u00e4hnte Pfarrer und sp\u00e4tere Mitbegr\u00fcnder der CSU Emil Muhler.<\/p>\n<p>Die Tabuisierung des KZ Dachau wirft die Frage auf, was Faulhaber eigentlich dar\u00fcber wusste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Das Wissen um Dachau<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Mit dieser Frage konfrontierte ihn auch der schon genannte Colonel Chavez im Mai 1945. Der M\u00fcnchener Erzbischof antwortete: \u201eWir haben das und jenes geh\u00f6rt, [waren] aber nicht in der Lage, nachzupr\u00fcfen und Bestimmtes zu erfahren. Ich lie\u00df beobachten, wie lange die Kamine rauchten, es wurden aber viele auch begraben, vermute ich.\u201c<\/p>\n<p>Mit einem Beispiel versuchte Faulhaber zu illustrieren, wie vage seine Informationen aus Dachau waren: \u201eEin Herr war krank, ein Priester, und kam ins Krankenhaus. Er sah krank aus. Ich fragte, wie seid ihr behandelt worden. Er schaute mich tief an und sch\u00fcttelte den Kopf, das sollte hei\u00dfen: Ich darf nicht dar\u00fcber sprechen. Aber da\u00df er ins Krankenhaus kam, war doch etwas Gutes. Es waren verschiedene Zeiten, weil die Kommandos wechselten. In der letzten Zeit war die Behandlung besser, aber Thyphus war dort, man sprach, da\u00df viele starben. Von den 170, die in der Osterwoche frei wurden, h\u00f6rte ich, von den Geistlichen seien nicht viele gestorben. Wir durften im letzten Jahr Pakete schicken und die frei gewordenen sahen nicht krank oder verhungert aus.\u201c<\/p>\n<p>Den Geistlichen ging es den Umst\u00e4nden entsprechend gut: \u201eIm Sonderblock schrieb Neuh\u00e4usler \u2026: Wir werden gut behandelt&#8230; Die Geistlichen, die frei wurden schon fr\u00fcher, erz\u00e4hlten nur: Sie haben t\u00e4glich gemeinsamen Gottesdienst, k\u00f6nnen ihr Brevier zusammen beten, m\u00fcssen nicht mehr wie fr\u00fcher an der Stra\u00dfenwalze arbeiten. Es waren sehr verschiedene Zeiten. Wir h\u00f6rten auch einmal: Sie verlangen Brot. Darauf sammelten wir bei den Pfarrern in der Umgebung und haben viel geschickt.\u201c<\/p>\n<p>Sieht man von den Informationen ab, die dem M\u00fcnchener Erzbischof durch die Postulantin und sp\u00e4tere Ordensschwester Imma Mack zugespielt wurden, die unter hohem pers\u00f6nlichen Einsatz Lagerh\u00e4ftlinge in Dachau versorgte, stammte das meiste, was Faulhaber \u00fcber das KZ und die Lage im Sonderblock der Kleriker wusste, von Geistlichen, die ihm nach ihrer Entlassung berichteten. Doch aus Angst gaben sie wenig preis, auch dem Kardinal gegen\u00fcber. Neuh\u00e4usler beschrieb 1946 in seinem wirkungsgeschichtlich \u00e4u\u00dferst einflussreichen Buch \u201eKreuz und Hakenkreuz\u201c die Geheimhaltungsstrategien der Gestapo: Auch im Konzentrationslager \u201ewurde \u00e4ngstlich darauf geschaut, da\u00df m\u00f6glichst viel geheim blieb. Und jeder, der entlassen wurde, mu\u00dfte ein Revers unterschreiben, da\u00df er \u00fcber das Lager nichts aussage.\u201c<\/p>\n<p>Der Kardinal beharrte gegen\u00fcber Chavez darauf, dass er aus Andeutungen und \u00e4u\u00dferen Anzeichen R\u00fcckschl\u00fcsse ziehen musste und dass er sich um die H\u00e4ftlinge, besonders um die Kleriker, gek\u00fcmmert habe: Doch f\u00fcr Chavez war das anscheinend nicht genug.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die Schuldfrage<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Denn das Gespr\u00e4ch mit ihm zeigt einen Faulhaber in der Defensive. Man merkt deutlich, dass die Fragen und Reaktionen seines Gegen\u00fcbers auf ihn wie Anklagen wirkten, zu wenig unternommen zu haben. Der Erzbischof notierte: \u201eEr ist nicht befriedigt, winkt immer ab, wenn der Dolmetscher seinen Gedanken nicht traf \u2026\u201c<\/p>\n<p>Der Colonel war unzufrieden. Er konnte es sich offenbar nicht vorstellen, dass Faulhaber nicht mehr gewusst hatte, als er vorgab. Der Kardinal reagierte in seinen Notizen auf einer pers\u00f6nlichen Ebene. Chavez sei \u201eein Spanier mit teuflischen Augen\u201c.<\/p>\n<p>Im Ankl\u00e4ger sah Faulhaber etwas Boshaftes am Werk. Pikiert notierte er: \u201eBeim Kommen kniend den Ring gek\u00fc\u00dft, nicht mehr beim Gehen.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr den M\u00fcnchener Erzbischof war das Auftreten Chavez\u2018 ein Zeichen daf\u00fcr, dass er und letztlich alle Deutschen auf der Anklagebank sa\u00dfen, was Chavez selbst \u2013 zumindest laut Faulhabers Notizen \u2013 gar nicht behauptet hatte. Man k\u00f6nnte versucht sein, hier an die These der \u201eErfindung\u201c der Kollektivschuld aller Deutschen zu denken. Norbert Frei spricht davon, dass \u201edie reflexartige Antizipation eines pauschalen Schuldvorwurfs \u2026 auf eine hohe psychische Disponiertheit hin[deutet] \u2013 sprich: auf ein durchaus verbreitetes Gef\u00fchl der pers\u00f6nlichen Verstrickung\u201c. Oder man dr\u00fcckt es mit einem Wort von Theodor Heu\u00df aus, nach dem die Vorstellung einer Kollektivschuld sich letztlich auf eine \u201eKollektivscham\u201c der Deutschen zur\u00fcckf\u00fchre.<\/p>\n<p>Faulhaber sah sich diesem Schuldvorwurf auf jeden Fall ausgesetzt. Man kann seine Emp\u00f6rung dar\u00fcber in den Zeilen f\u00f6rmlich greifen, die er anl\u00e4sslich einer Radiomeldung auf einem Beiblatt mit der \u00dcberschrift \u201eKZ Dachau\u201c niederschrieb: \u201eJeder Deutsche, ob mit oder ohne Uniform ist mitverantwortlich f\u00fcr das, was in den KZ geschehen ist. \u2026 Also doch, der Kampf ging nicht gegen die Partei allein, sondern gegen das deutsche Volk. \u201eJeder im deutschen Volk mit verantwortlich\u201c. Eine Anklage, obwohl die Angeklagten versichern, sie haben nichts davon gewu\u00dft. Gegen diese Verleumdung des deutschen Volkes, gegen diesen echt amerikanischen, journalistischen Versuch, aus den Konzentrationslagern eine Welthetze gegen Deutschland zu machen &#8230;<\/p>\n<p>Und \u00fcber das Gespr\u00e4ch mit Chavez notierte Faulhaber \u2026, da\u00df jeder denkende, anst\u00e4ndige Mensch schon diese himmelschreienden Gr\u00e4uel einer satanischen Parteigruppe, (nicht der ganzen Partei) verabscheut &#8230; Man kann aber nicht auftreten gegen eine Sache, die man nicht kennt, und wenn der Einzelne allgemein Kenntnis davon gehabt hat, zu deren Abstellung man absolut machtlos ist.\u201c<\/p>\n<p>In der radikalen Ablehnung der Kollektivschuld aller Deutschen war sich Faulhaber mit seinen Mitbisch\u00f6fen, aber auch mit Papst Pius XII. einig. Nur die \u00fcberzeugten Parteianh\u00e4nger und NS-Ideologen waren seiner Ansicht nach f\u00fcr das Grauen in den KZs verantwortlich.<\/p>\n<p>Seine pers\u00f6nliche Betroffenheit angesichts des vermeintlichen oder realen Kollektivschuldvorwurfs spiegelt sich eindr\u00fccklich darin, dass er zum Gegenangriff \u00fcberging: \u201eWir stellen die Gegenfrage: Wie war es m\u00f6glich, da\u00df die Journalisten und Kulturhelden in Amerika von Dachau nichts wu\u00dften, obwohl im ersten Kriegsjahr ein aus Dachau entkommener H\u00e4ftling \u2026 die Grausamkeit von dort genau geschildert hat?\u201c Und:<\/p>\n<p>\u201eWo aber blieb das Internationale Rote Kreuz von Genf, das gegen Ende des Krieges sich wohl einige Male in unseren Lazaretten sehen lie\u00df, warum nicht in Dachau?\u201c<\/p>\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit Chavez verga\u00df er jedoch, diese Punkte zu erw\u00e4hnen, wie er sich ver\u00e4rgert notierte. Seiner Ansicht nach h\u00e4tte also die internationale Gemeinschaft vielmehr als die Deutschen \u2013 und er selbst \u2013 vom Leid in Dachau wissen und darauf reagieren m\u00fcssen. Und er ging sogar noch einen Schritt weiter. Den Gr\u00e4ueln in Dachau stellte er die Gr\u00e4uel der amerikanischen Truppen gegen\u00fcber. Angesichts eines Films \u00fcber das KZ Dachau, den die Amerikaner nach dessen Befreiung als \u201eSchocktherapie\u201c f\u00fcr die deutsche Bev\u00f6lkerung einsetzten, schrieb sich Faulhaber ins Tagebuch: \u201eH\u00e4tten wir in einem Film die unmenschlichen Bilder nach dem einen Flug\u00fcberfall amerikanischer Flieger vor Augen, die Menschen, die versch\u00fcttet, zerfetzt waren \u2013 K\u00f6pfe und Arme lagen auf der Stiege, der Rumpf \u00fcberhaupt nicht gefunden, \u2013 M\u00fctter, die im Freien \u00fcberrascht, tragen in einem K\u00fcbel die zerrissenen K\u00f6rperteile von ihren Kindern nach Hause oder auf den Friedhof!! Die Weltgeschichte wird au\u00dfer dem Verbrechen in Dachau noch von anderen Schreckensbildern und Verbrechen erz\u00e4hlen.\u201c<\/p>\n<p>Und in Bezug auf die ersten Gefangenenlager, die die einr\u00fcckenden Amerikaner anlegten, formulierte er: \u201e\u2026 war das Elend und die Sterblichkeit in diesen Massenlagern ohne Barmherzigkeit nicht auch ein St\u00fcck Dachau?\u201c<\/p>\n<p>Es f\u00e4llt uns heute schwer, diese Vergleiche zu akzeptieren. Man m\u00fcsste einwenden, dass das eine systematisierte und organisierte Fabrik f\u00fcr Drangsalierung und Mord war, das andere der Schrecken des Krieges. Aber wom\u00f6glich ist es eine sehr menschliche Reaktion, wenn Faulhaber zum damaligen Zeitpunkt zu weit ging, eine Reaktion von jemandem, der die Leiden in den Bombenn\u00e4chten selbst erlebt hat. Und in diesem Fall f\u00fchrt uns das Tagebuch hier ganz nahe an den Menschen Faulhaber heran.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Res\u00fcmee<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die nun vorliegenden Dokumente zum KZ Dachau \u00fcberliefern uns nicht so sehr historische Fakten, die bislang noch unbekannt w\u00e4ren. Vielmehr, so scheint mir, gew\u00e4hren sie uns einen tiefen und aufschlussreichen Blick hinter die \u201eIkonostase\u201c des Kirchenf\u00fcrsten, Kardinals und Erzbischofs auf den Menschen Michael von Faulhaber. Die Tageb\u00fccher zeigen einen Mann, der Angst davor hatte, selbst nach Dachau zu kommen, der es nicht verantworten wollte, dass andere dieses Schicksal traf, und der wollte, dass seine Geistlichen zum Thema Dachau schweigen. Sie zeigen uns einen Mann, der versicherte, nur wenig \u00fcber Dachau gewusst zu haben, an dem aber die \u201eKollektivscham\u201c nicht vor\u00fcberging, der die Schuld f\u00fcr die Verbrechen auch bei anderen suchte und der den Terror von Dachau mit den Kriegsgr\u00e4ueln der Amerikaner verglich.<\/p>\n<p>Faulhabers Blick auf Dachau f\u00fchrt die Verbrechen des NS-Regimes vor Augen. Die Anschlussfrage, wie der Erzbischof mit NS-Belasteten umging, stellt sich fast von selbst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIhr, die Ihr eintretet, lasst alle Hoffnung fahren.\u201c Dieses Wort ziert den Eingang der H\u00f6lle in Dantes \u201eG\u00f6ttlicher Kom\u00f6die\u201c. F\u00fcr den M\u00fcnchener Weihbischof Johann Neuh\u00e4usler, der selbst \u00fcber vier Jahre in Dachau inhaftiert war, w\u00e4re es auch die treffende \u00dcberschrift f\u00fcr das dortige Konzentrationslager gewesen. 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