{"id":108309,"date":"2025-07-11T09:55:54","date_gmt":"2025-07-11T07:55:54","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=108309"},"modified":"2025-07-11T09:55:57","modified_gmt":"2025-07-11T07:55:57","slug":"hybride-seelsorge-unterwegs-in-kirchlich-untypischen-raeumen","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/hybride-seelsorge-unterwegs-in-kirchlich-untypischen-raeumen\/","title":{"rendered":"Hybride Seelsorge"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Hinf\u00fchrung<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Vor einiger Zeit war ich zu einem Jahrestreffen der Vikare in der w\u00fcrttembergischen Landeskirche in Bad Boll eingeladen, an dem bis zu 150 junge Pfarrer und Pfarrerinnen teilnahmen. In einem der akademischen Vortr\u00e4ge (Prof. Dr. Fritz Lienhard) tauchte der f\u00fcr mich bislang unbekannte Begriff der \u201eHybriden Seelsorge\u201c auf, womit auf die Seelsorge in kirchlichen untypischen R\u00e4umen verwiesen wurde. Erst im zweiten Nachdenken und nach einem abendlichen Gespr\u00e4ch mit dem Referenten leuchtete mir f\u00fcr zahlreiche meiner Aktivit\u00e4ten deren Sinnhaftigkeit ein, lie\u00dfen sie sich doch schnell in diese Beschreibung einordnen. Als katholischer Theologe mit der Spiritualit\u00e4t der christlichen ZEN Meditation in ein klassisches Benediktinerkloster eingetreten, werde ich nach etwa zehn Jahren \u201emonastischer Grundausbildung\u201c in eine Waldklause in den Resten einer ca. 1000 Jahre alten Burg bei \u00dcberlingen\/Bodensee eingeladen, um zu wechselnden Themen vor verschiedenen Gruppen in- und au\u00dferhalb des kirchlichen Bereiches zu sprechen. In den fast 25 Jahren der eremitischen Lebensweise habe ich mich neben der Erforschung des fr\u00fchchristlichen zumeist orientalischen M\u00f6nchtums in zahlreichen Tagungen und mehreren Publikations- reihen, mit den mystischen Traditionen im Christentum und Buddhismus, neuerdings auch im Judentum und Islam besch\u00e4ftigt. Dabei haben sich mehrere Projekte ergeben, in denen ich die spirituelle Botschaft von Jesus dem Christus in andere und neue gesellschaftliche R\u00e4ume hineingetragen habe, in R\u00e4ume, die von vielen Menschen aufgesucht werden, die \u00fcblicherweise selten kirchliche R\u00e4ume betreten. Ich m\u00f6chte von einigen dieser Projekte berichten, zuvor aber kurz meine historischen und strukturellen \u00dcberlegungen darlegen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Geschichtlicher R\u00fcck- und \u00dcberblick sowie Thesen zur heutigen gesellschaftlichen, politischen und pastoralen Situation in Deutschland und Europa<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die kirchlichen und monastischen Seelsorgefelder werden immer noch nach Vorgaben, die in den Entscheidungen der sog. karolingischen Reform aus der Zeit von 800 n.Chr. begr\u00fcndet sind, bearbeitet. Der Karolingerk\u00f6nig Karl lie\u00df sich in Rom vom Papst der lateinischen Kirche zum <em>R\u00f6mischen Kaiser<\/em> kr\u00f6nen und salben. Thron und Altar r\u00fcckten im \u201eHeiligen R\u00f6mischen Reich deutscher Nation\u201c eng zusammen und das monarchisch feudale System dominierte \u00fcber 1000 Jahre den gesellschaftlichen und kirchlichen Raum. Auch wenn es immer wieder zu krisenhaften Spannungen zwischen Kaiser und Papst um die Dominanz kam, so arbeitete die sakrale und die profane Hierarchie weitgehend positiv zusammen, selbst nach der Reformation durch Martin Luther und der konfessionellen Spaltung im Reich. Die im st\u00e4ndigen Reichstag in Regensburg aufliegenden Reichs-Verfassungsdokumente, n\u00e4mlich die Bibel und die Regel des Hl. Benedikt, dr\u00fcckten diesen grundlegenden Konsens sinnbildlich aus. Nach der Niederlegung der Reichskrone durch die Habsburger im Zuge der napoleonischen Kriege und der Niederlage der Korsen 1815 kam es zum Versuch einer Restauration der feudalen Strukturen in Staat und Kirche. Mit dem Ende des 1. Weltkrieges, oft als \u201edie Ur-<em>Katastrophe<\/em> des 20. Jahrhunderts\u201c bezeichnet, brachen vier Kaiserreiche in Europa zusammen: das russische Zarenreich, das deutsche Hohenzollernreich, das \u00f6sterreichisch-ungarische Habsburgerreich und das Sultanat des osmanischen Reiches. Die Wirren, Schrecken und Ergebnisse des 2. Weltkrieges machten in Europa und von dort ausgehend in einem Gro\u00dfteil der Welt das demokratische Staats- und Gesellschaftsmodell bekannt und vorherrschend. In Deutschland und in vielen Regionen Europas herrscht seit \u00fcber 70 Jahren Friede und drei Generationen sind in einer demokratischen Gesellschaft aufgewachsen. In der Kirche herrschen jedoch noch weitgehend die faktisch feudalen Strukturen weiter.<\/p>\n<p>F\u00fcr Gl\u00e4ubige und andere Staatsb\u00fcrger entsteht immer mehr ein Unverst\u00e4ndnis und eine Unf\u00e4higkeit, in Kirchen und anderen Institutionen nicht demokratisch gepr\u00e4gte Strukturen (Wahl und Abwahl, Finanzgebaren, Rechenschaft usw.) zu akzeptieren und sich hier positiv einzuordnen. Dieser Prozess wird sich in den n\u00e4chsten Jahrzehnten verst\u00e4rken, da sich auch in Familien, Schulen und Arbeitsstellen sowie in nahezu allen gesellschaftlichen Einrichtungen die demokratischen Strukturen vertiefen werden. Die Folge davon wird sein, dass sich kirchliche und monastische Seelsorge an einem volksnahen, demokratischen Gesellschaftmodell wird orientieren m\u00fcssen. Die Kirchen k\u00f6nnen sich immer weniger auf eine postfeudale St\u00e4ndeordnung und einen von dort kommenden Auftrag st\u00fctzen bzw. sich auf dieser ausruhen, sondern m\u00fcssen, wie vor der \u201eKonstantinischen Wende\u201c, ihre \u201eFrohe Botschaft\u201c direkt ins Volk bringen. Das wird aufdecken, wie wenig der Glaube in der Tiefe verwurzelt und wie wenig er intellektuell und spirituell durchdrungen war. Zur Verk\u00fcndigung an alle Volksschichten werden Di\u00f6zesen wie auch Kl\u00f6ster die Schnittstellen und sozialen R\u00e4ume, inklusive der digitalen und sozialen Medien, aufsuchen m\u00fcssen, die von Menschen begangen und besucht werden. Die Kirche wird erst einmal zum Menschen gehen, um die Botschaft seiner Erl\u00f6sung zu verk\u00fcndigen, da die Menschen den Kontakt zum Glauben, der ja auch m\u00fchsam und manchmal unverst\u00e4ndlich erscheint (z. B. die Debatte um die Vaterunser Bitte: \u201e&#8230;und f\u00fchre uns nicht in Versuchung\u2026\u201c) verlieren oder schwer finden.<\/p>\n<p>In den traditionell kontemplativen M\u00f6nchsorden der Benediktiner, Zisterzienser, Trappisten und Kart\u00e4user bedeutet das Leben und Wirken in einem demokratischen Gesellschaftsmodell, offen zu sein f\u00fcr demokratisch gepr\u00e4gte GottsucherInnen. Die weitere Formung und Reifung der M\u00f6nche und Nonnen in einem kontemplativen Umfeld richtet sich nach den Regeln der einzelnen Ordensinstitute und der Gnade Gottes. In der Kontemplation kommt es zu einem Zusammenwirken von erl\u00f6sungstheologischen Impulsen aus der Christusnachfolge (Gnade) und sch\u00f6pfungstheologischen Grundgegebenheiten des Menschseins.\u00a0 Im Hineinhalten der eigenen Existenz in die Stille von \u201eGebet und Arbeit\u201c reift der Christ zu seiner vollen Wahrheit. Aus der Wirklichkeit dieser Gotteskindschaft heraus, die sich prozesshaft entfaltet, vermag er andere Menschen einzuladen, diesen Weg zur F\u00fclle des Menschseins mitzugehen. Dazu muss der M\u00f6nch oder die Nonne oft aus dem R\u00fcckzug des Klosters heraustreten, um dem Suchenden in einem untypischen Seelsorgeraum zu begegnen.<\/p>\n<p>Dazu m\u00f6chte ich nun aus meiner eigenen Erfahrung der letzten Jahre einige Beispiele berichten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Beispiele der Hybriden Seelsorge<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h4><strong>Die Herbstkonferenz der w\u00fcrttembergischen Landeskirche<\/strong><\/h4>\n<p>Die Herbstkonferenz der Vikare und Vikarinnen der w\u00fcrttembergischen Landeskirche findet j\u00e4hrlich in der Evangelischen Akademie Bad Boll statt. Als Benediktiner sollte ich auf Einladung des Leitungteams im Ordensgewand erkenntlich sichtbar teilnehmen. Die Konferenz 2015 hatte das Thema: \u201eINSPIRATION! Wer inspiriert mich? Wie inspiriere ich?\u201c Im digitalen Archiv der Herbst Konferenz (www.herbstkonferenz.de) startet der Kurzbericht zum Jahre 2015 mit dem oben angezeigten Bild von mir und folgenden Worten: \u201eZudem wurde die ganze Herbstkonferenz von dem als Klausner lebenden Benediktinerm\u00f6nch Jakobus Kaffanke begleitet. Durch seine Anwesenheit regte er zu vielerlei Austausch an und irritierte produktiv durch seine eigene Lebensform. Vor allem aber praktizierte er die wunderbare \u00d6kumene des Gebets, indem er mit uns zusammen Gott lobte in Stundengebeten und fr\u00fchmorgendlichen Schweigemeditationen\u201c.<\/p>\n<p>Weiterhin wurde ich eher poetisch und interessant vorgestellt:<\/p>\n<ol>\n<li><em>Inspiriert durch Bruder Jakobus<\/em> &#8211; ein M\u00f6nch begleitet die Herbstkonferenz.<\/li>\n<li>M\u00f6nche faszinieren und befremden: sind sie Relikte einer durch die Reformation \u00fcberholten Welt? Oder die Avantgarde eines postmaterialistischen, aufs Wesentliche konzentrierten Lebensstils? Ist ihre Lebensform leibfeindlich? Oder der attraktive Versuch, die ganze Existenz dem Geist hin zu \u00f6ffnen? Sind sie somit die wahren Experten in der Beantwortung der Frage, die diese Hk als Ganze antreibt: Wie gelingt es uns, ein Leben lang inspiriert zu bleiben? Damit Ihr alle diese Fragen f\u00fcr Euch beantworten k\u00f6nnt, haben wir einen M\u00f6nch eingeladen, unsere Herbstkonferenz zu begleiten. wir sind sehr froh, dass wir dazu Bruder Jakobus gewinnen konnten.<\/li>\n<li><em>Jakobus e. Kaffanke osb <\/em>ist ein Benediktinerbruder; geboren wurde er 1949 in Magdeburg\/Elbe, aufgewachsen in Bingen\/rhein, Abitur, wehrdienst, Studium der Rechtswissenschaft, Philosophie und Theologie (rk.), Diplom-Theologe. 1983 trat er in die Erzabtei St. Martin in Beuron\/Obere Donau ein. Er arbeitete in der Bibliothek, der G\u00e4stebetreuung und in der Exerzitien- und Bildungsarbeit. Ab 1992 eremitische Zeiten im Linzgau (Klause St. Benedikt auf dem Ramsberg); Tagungen und Publikationen zum fr\u00fchen M\u00f6nchtum, christliche Spiritualit\u00e4t und Mystik, Dialog der Religionen.\u201c<\/li>\n<li>Er wird unsere Konferenz durch drei Formen begleiten:<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>durch Stundengebet (Laudes, Mittagsgebet, Vesper, Komplet), evtl. Schweigemeditation am fr\u00fchen Morgen und sp\u00e4ten Abend in einer Kapelle\/Oratorium;<\/li>\n<li>durch das Anbieten von Gespr\u00e4chen (jeweils eine Stunde am vor- bzw. Nachmittag) in einem ansprechenden Raum;<\/li>\n<li>durch Begleitung der Tagung durch \u201eDabeisein\u201c: Lasst Euch inspirieren von einem Mitbruder in Christus, der sich t\u00e4glich um Inspiration bem\u00fcht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich glaube, dass man an diesem Beispiel eines f\u00fcr den Benediktiner un\u00fcblichen Begegnungsfeldes, in dem gerade das un\u00fcbliche Auftreten eines Ordenschristen selbst in einer Schwesterkirche, als Inspiration gewollt und inszeniert wird, zeigt, wie Verk\u00fcndigung in einem untypischen Seelsorgfeld wirken kann und soll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Die Mystik Ausstellung im St\u00e4dtischen Museum \u00dcberlingen<\/strong><\/h4>\n<p>Das <em>Rietbergmuseum in Z\u00fcrich<\/em> zeigte vom 23. September 2011 &#8211; 15. Januar 2012 die Ausstellung: \u201eMystik &#8211; Die Sehnsucht nach dem Absoluten\u201c. Es war weltweit die erste kulturvergleichende Ausstellung zum Thema Mystik und somit ein wichtiger Baustein im Prozess des Dialoges der Religionen. Sie wurde zu einem Publikumsmagneten und musste zweimal verl\u00e4ngert werden. Das religi\u00f6s schwer fassbare Ph\u00e4nomen der Mystik (aus dem Griechischen mystikos, \u00abundurchschaubar\u00bb, \u00abuner-kl\u00e4rbar\u00bb und \u00abverborgen\u00bb, zur\u00fcckzuf\u00fchren) \u00a0wurde anhand von vierzig Pers\u00f6nlichkeiten aus sechs Weltreligionen \u2013 Hinduismus, Buddhismus, Daoismus, Islam, Judentum und Christentum \u2013 erschlossen. \u201eMystik\u201c als ein Aspekt religions\u00fcbergreifender Spiritualit\u00e4t ist als Thema erst im 19. und 20. Jahrhundert entstanden. Das Ph\u00e4nomen der erfahrbaren g\u00f6ttlichen Pr\u00e4senz oder die Vereinigung mit Gott bezeichnete man im Christentum jedoch schon seit dem 6. Jahrhundert als \u201etheologia mystica\u201c.<\/p>\n<p>Diese mich beeindruckende Erfahrung in Z\u00fcrich war der Ausgangspunkt f\u00fcr die \u00dcberlegung, auch im Umfeld meiner Klause in der Bodenseeregion eine Mystik-Ausstellung zu initiieren. Gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt \u00dcberlingen wurde vom 1. April bis 19. Dezember 2015 im St\u00e4dtischen Museum die Sonderausstellung \u201eMystik am Bodensee vom Mittelalter bis zur Moderne\u201c (<em>Bild 1<\/em>) gestaltet. Das Gesamtprojekt ist u. a. eine Kooperation der Stadt \u00dcberlingen mit der Klause St. Benedikt, Ramsberg, der Benediktiner-Erzabtei Beuron, dem Franziskanerinnen-Kloster Reute bei Ravensburg u. a., und wurde mit einem umfangreichen Begleitprogramm durchgef\u00fchrt. Bereits kurz nach Ausstellungser\u00f6ffnung, die im Rahmen eines \u201eOffenen Tages des Museums\u201c fast 1000 Besucher anzog, sprach der Direktor des Rietberg-Museums Dr. Albert Lutz zum Thema: Kann man Mystik ausstellen? Er stellte fest, dass es \u00fcber die Grenzen der bestehenden Kirchen hinaus ein deutlich gro\u00dfes Interesse an spirituellen Wegen und mystischen Erfahrungen gibt. Er bezeichnete die Z\u00fcricher Mystik-Ausstellung als bislang publikumsst\u00e4rkste Veranstaltung seines Hauses. &#8211; Zur \u00dcberlinger Ausstellung erschien vorab ein begleitender Essayband und im Nachhinein einige der im Begleitprogramm gehaltenen Vortr\u00e4ge in der Reihe HEINRICH SEUSE FORUM. Auch die regionale und \u00fcberregionale Presse beteiligte sich mit Ank\u00fcndigungen und gr\u00f6\u00dferen Artikeln, verschiedene Radio- und Fernsehberichte informierten und \u00fcber die Homepage \u00dcberlingen liefen Filme auf YouTube. Die Besucher der Ausstellung kamen von nah und fern, bis aus dem Stuttgarter Gro\u00dfraum (150 km). Es gab angemeldete Busgruppen, zahlreiche F\u00fchrungen und Meditationsangebote in den Ausstellungsr\u00e4umlichkeiten. Zuletzt wurden \u00fcber 8000 Besucher gez\u00e4hlt, w\u00e4hrend andere Ausstellungen lediglich auf 2 \u2013 3000 Personen kommen.<\/p>\n<p>Die Ausstellung und die Vortr\u00e4ge lenkten den Blick auf diejenigen mystischen, innerlichen Kr\u00e4fte, die auch Maler, Autoren und Musiker zu ihren Werken inspirieren. Gezeigt wurde etwa eine der letzten gemalten \u201eMeditationen\u201c (<em>Bild 2<\/em>) des russischen\/ deutschen Expressionisten <em>Alexej von Jawlensky<\/em> (1863 \u2013 1941). Das Bild zeigt in abstrakter Form das Gesicht Jesu; &#8211; Jawlensky hat es seit Anfang der 20er Jahre in drei Perioden vielhundertfach in kleinen Formaten gemalt.<\/p>\n<p>L\u00e4sst man diese \u201eMeditation\u201c, l\u00e4sst man den ganzen Schatz der Bilder Jawlenskys und hier insbesondere seine Gesichter auf sich wirken, so erkennt man seine pers\u00f6nliche geistige Entwicklung, eine wunderbare, sich entfaltende Einheit des Gedankens. Gerade die letzten Gesichter der inneren Schau, Gesch\u00f6pfe seiner aus der Kontemplation gewachsenen Visionen, geben dem Betrachter viele Fragen auf und erscheinen r\u00e4tselhaft verschl\u00fcsselt. Es ist die Frage nach dem letzten Grund des Menschenseins, seiner Abstammung und seines Urgrundes und damit auch seines Sinnes und Ziels. &#8211; Jawlensky diktierte am 12. Juni 1938 in seinem letzten Heim in Wiesbaden in einem Brief an den Beuroner Benediktinerm\u00f6nch Willibrord Verkade: \u201e\u2026dann war eines notwendig, eine Form f\u00fcr das Gesicht zu finden, da ich verstanden hatte, dass die gro\u00dfe Kunst nur mit religi\u00f6sem Gef\u00fchl gemalt werden soll. Und das konnte ich nur in das menschliche Antlitz bringen. Ich verstand, dass der K\u00fcnstler mit seiner Kunst durch Formen und Farben sagen muss, was in ihm G\u00f6ttliches ist. Darum ist das Kunstwerk ein sichtbarer Gott, und die Kunst ist \u201aSehnsucht zu Gott\u2018\u201c.<\/p>\n<p>Der Prozess der Weitergabe, der Vermittlung der geistlichen Erfahrung ist hier die Sache des K\u00fcnstlers. Je tiefer die eigene Erfahrung geschenkt und durchlitten wurde, umso sicherer und kr\u00e4ftiger kann die Botschaft formuliert werden, umso radikaler tritt der K\u00fcnstler hinter dem Medium zur\u00fcck, wird selber Werkzeug. \u00a0\u00a0Jawlenskys \u00fcber 700 \u201eMeditationen\u201c umgibt das Geheimnis der Kontemplation, der inneren Schau. Seine stark reduzierten Gesichter werden durch ein inneres Licht erleuchtet, ein Licht, das den Menschen erstrahlen l\u00e4sst und aus seiner \u00e4u\u00dferen Dunkelheit erl\u00f6st. Jawlensky hat dies in den Jahren, in denen er im Deutschland der nationalsozialistischen Kulturverw\u00fcstung als \u201eentarteter K\u00fcnstler\u201c lebte, verwirklicht: \u201eDrei Jahre malte ich (&#8230;..) wie ein Besessener(&#8230;.) immer mit gro\u00dfen Schmerzen\u201c. Die letzten Gesichter Jawlenskys erscheinen als ein lebendiges immerw\u00e4hrendes Gebet, meditiert entlang einer unendlichen Gebetsschnur, als Jesusgebet eines russischen Pilgers.<\/p>\n<p>Ein anderer Schwerpunkt galt der christlichen Mystik. <em>Heinrich Seuse<\/em> (lateinisch Suso) als \u201eMystiker vom Bodensee\u201c im Dominikanerkloster St. Nikolaus in Konstanz war prominent vertreten. Von Seuse waren ein kolorierter Holzschnitt aus dem Jahr 1482 sowie eine stark vergr\u00f6\u00dferte Illumination (Buchmalerei) aus einer Handschrift des Klosters Einsiedeln zu sehen. Hier (<em>Bild 3<\/em>) ist in einem Bild die Mystagogie Seuses bildhaft zusammengefasst. Der Mensch (sein Seelenf\u00fcnklein) geht aus dem dreipersonalen Gott (Vater-Sohn-Heiliger Geist) hervor, er wird aus Gott geboren, inkarniert in einem Menschenleib (Das WORT wird Fleisch) und findet sich auf der gr\u00fcnen Erde wieder. In der Figur der \u201eKer\u201c versucht er, aus eigenem Willen die R\u00fcckkehr zum \u201eHimmel\u201c, zum \u201eParadies\u201c oder zu \u201eGott\u201c zu erlangen, erreicht aber nur die Einsicht in die Unm\u00f6glichkeit, symbolisiert in der \u201eLeidensgestalt\u201c. Nachdem er noch tiefer, auf dem Tiefpunkt seines Weges angelangt ist, erlangt er die Station, die Figur der \u201eGelassenheit\u201c. Aus dieser inneren Verfassung, aus der Verfassung des Los- und Zulassens beginnt seine R\u00fcckkehr zu den h\u00f6heren Bewusstseinssph\u00e4ren, n\u00e4mlich durch das Kreuz Jesu (\u201eper crucem ad lucem\u201c \/ durch Leid und Tod zum Licht der Auferstehung) und m\u00fcndet wiederum in den dreipersonalen Gott, der jedoch der Seele den Weg weiterweist in den \u201eweiselosen Abgrund der Gottheit\u201c, hier dargestellt als drei konzentrische Kreise. Wir ahnen, dass wir hier an einer spekulativen Kante einer theologischen Schau stehen, \u00fcber die es nichts mehr zu sagen, zu denken oder vorzustellen gibt. Seuse hat uns als Frucht seines Weges ein einzigartiges Zeugnis hinterlassen, das noch gar nicht richtig ent-deckt, also freigelegt wurde.<\/p>\n<p>Die Ausstellung blieb aber nicht bei der christlichen Tradition stehen, die den Bodenseeraum seit fast 1700 Jahren am st\u00e4rksten gepr\u00e4gt hat. Sie griff auch andere Einfl\u00fcsse etwa aus Fernost auf, die sich erst in den letzten 100 Jahren hier etabliert haben: So zeigte sie die Skulptur eines tibetischen Lamas in einer tantrischen Vereinigung. Die Bilderschau sp\u00fcrte \u201eKraftorten&#8220; am Bodensee nach und zeigte u. a. \u00a0die spirituelle Seite von Paracelsus sowie Franz Anton Mesmers \u201eAnimalischen Magnetismus&#8220;. Thematisiert wurden auch Pers\u00f6nlichkeiten wie der Literaturnobelpreistr\u00e4ger Hermann Hesse (1904-12 in Gaienhofen), der Maler Otto Dix (1936\u20131969 in Hemmenhofen) oder der Literaturkritiker Fritz Mauthner (1909 \u2013 23 in Meersburg), deren geistiges Leben von Themen der Mystik, der Innerlichkeit gepr\u00e4gt wurde.\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0 \u00a0Hier wollen wir noch kurz auf die Madonna von Colmar <em>von Otto Dix <\/em>(* 2. Dezember 1891 in Untermhaus\/Gera; + 25. Juli 1969 in Singen) eingehen (<em>Bild 4<\/em>).<\/p>\n<p>Nach der Ausbildung als Maler erlebte Dix die Schrecken des 1. Weltkrieges vier Jahre als Frontsoldat. Danach wurde er durch seine realistischen, bisweilen auch veristisch bezeichneten Bilder und Serien zum Krieg schnell bekannt. Hier stehen das Leiden und das einsame, oft sinnlose Sterben des einzelnen Soldaten oder die soziale Verelendung der Menschen in den 20er Jahren im Vordergrund. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde er als \u201eentarteter K\u00fcnstler\u201c mit Arbeits- und Ausstellungsverbot belegt und zog sich an den Bodensee zur\u00fcck. Im Fr\u00fchjahr 1945 wurde er zum \u201eVolkssturm\u201c eingezogen und geriet im Elsa\u00df in Gefangenschaft. Im Gefangenenlager Colmar malte er f\u00fcr die katholische Lagerkapelle ein Triptychon und andere religi\u00f6s thematisierte Bilder. Dix hat sich sp\u00e4ter als Gefangener im Stile eines \u201eEcce Homo\u201c &#8211; Motives selbst portr\u00e4tiert und schon in den zwanziger Jahren auf der Kunstakademie die gro\u00dfen Maler des Sp\u00e4tmittelalters wie Martin Schongauer und besonders Matthias Gr\u00fcnewald intensiv studiert. Jetzt in Colmar greift er insbesondere auf Gr\u00fcnewald zur\u00fcck, dessen Isenheimer Altar wenige hundert Meter entfernt im Museum Unterlinden gezeigt wird. Wir wissen aus erhaltenen Skizzen, wie akribisch sich Dix mit Vorstudien auf die Realisierung dieses Auftrages vorbereitete. Es wird die einzige Auftragsarbeit f\u00fcr ein liturgisches Gem\u00e4lde bleiben. Erhalten ist ebenso der Karton des Triptychons als Schwarzwei\u00df-Entwurf, w\u00e4hrend das ausgef\u00fchrte dreiteilige Bildnis gleich nach der Ausf\u00fchrung spurlos verschwand und nie in der Lagerkapelle aufgestellt wurde. Tatsache ist, dass das Bildnis 1987 auf einer Kunstauktion bei Lempertz in K\u00f6ln auftauchte und dort f\u00fcr einen sechsstelligen Betrag an die Stadt West-Berlin verkauft wurde, die das Kunstwerk der katholischen Kirche zur Verf\u00fcgung stellte, die es als Altarbild bis heute in der Berliner Marienwallfahrtskirche Maria Frieden zeigt.<\/p>\n<p>Nachdem die erste Version verschwunden war, malte Dix eine zweite Ausf\u00fchrung, hier allerdings nur die Madonna mit Kind ohne Hintergrund und ohne Seitenfl\u00fcgel. Dieses Bild fand Aufstellung \u00fcber der Altarmensa in der Kapelle der Kriegsgefangenen. Die Darstellung befindet sich heute im Besitz der Erzabtei St. Martin in Beuron. Das Bild zeigt eine goldgelbe Farbgebung im Hintergrund, und um den Kopf Mariens legt sich eine ausstrahlende Lichtgloriole. Alle Einzelheiten der K\u00f6rperhaltungen, Gesten und des Faltenwerkes sind der ersten Fassung genau nachgebildet. Rechts unten findet sich eine schwer lesbare Signatur, die die Jahreszahl &#8222;45&#8220; und die bekannte Abk\u00fcrzung f\u00fcr Dix enth\u00e4lt. Der Kopf der Madonna mit weit aufgel\u00f6stem, pr\u00e4chtig welligem Haar umrahmt mit den z\u00e4rtlich feinen H\u00e4nden und Fingern das aufrecht sitzende Jesuskind &#8211; die Mitte des Bildes und gleichsam das Geheimnis des Geschehens. Das Kind und seine Mutter, neues Leben in einer tristen ausweglosen Situation des Scheiterns. Soldaten am Ende eines Krieges, der in sich unrecht und grausam war, Menschen auf der Suche nach einem neuen Anfang f\u00fcr ihr Leben.<\/p>\n<p>Eine Ausstellung hinterl\u00e4sst Spuren, Spuren im kulturellen Bewusstsein einer Stadt, im Bewusstsein der Mitarbeiter an dem umfassenden Projekt, bei den Kuratoren, den Referenten und vor allem den Besuchern. \u00dcberlingen und der ganze Bodenseeraum zieht viele Menschen an, &#8211; Frauen und M\u00e4nner, die die Sch\u00f6nheit der Landschaft genie\u00dfen, die die kulturellen Orte mit ihrer bis in die Eiszeit zur\u00fcckreichenden Geschichte erkunden und sich inspirieren lassen. Oder kurz: Menschen, die sich aus ihrem christlichen Herkommen anderen Kulten und geistlichen Str\u00f6mungen zugewandt haben. Sehr viele der Ausstellungsbesucher konnten die \u201eneutralen\u201c T\u00fcrschwellen des \u00f6ffentlichen St\u00e4dtischen Museums leichter \u00fcberschreiten als diejenigen eines kirchlichen Raumes. So konnten sie all die k\u00fcnstlerischen und religi\u00f6sen Sch\u00e4tze entdecken oder wiederentdecken, die die christlichen Vorfahren hinterlie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h4><strong>Das Living History Projekt \u201eCampus Galli\u201c \u2013 Nachbau des St. Galler Klosterplan in ca. 40 \u2013 50 Jahren mit mittelalterlichen Werkzeugen<\/strong><\/h4>\n<p>Wenden wir uns noch einem anderen erstaunlichen Projekt (<em>Bild 5<\/em>) zu, das seit dem 1. August 2012 in seine Realisierungsphase getreten ist: dem \u201eCampus Galli\u201c bei Me\u00dfkirch. Me\u00dfkirch, eine Kleinstadt im sogenannten \u201eBadischen Geniewinkel\u201c, etwa 10 km von der Benediktiner Erzabtei St. Martin im Oberen Donautal entfernt, dem ich angeh\u00f6re. Der \u201eCampus Galli \u2013 Karolingische Klosterstadt Me\u00dfkirch\u201c \u2013 ist ein modernes Bauvorhaben zur Nachbildung eines fr\u00fchmittelalterlichen Klosters auf Grundlage des St. Galler Klosterplans. Die Idee zu diesem Bauvorhaben hatte der Aachener Journalist Bert M. Geurten, der den Klosterplan von St. Gallen, der nie verwirklicht wurde, umsetzen wollte. Die wissenschaftliche Begleitung des Baus \u00fcbernahm ein Beirat aus Fachleuten, der sich im November 2013 konstituierte. Vorsitzender des Beirats ist Claus Wolf, Arch\u00e4ologe und Pr\u00e4sident des Landesamtes f\u00fcr Denkmalpflege Baden-W\u00fcrttemberg; Stellvertreter ist der in Me\u00dfkirch geborene Matthias Becher, Historiker und Hochschullehrer der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t Bonn. Dem Beirat geh\u00f6ren unter anderem der St. Galler Stiftsbibliothekars Cornel Dora wie auch sein emeritierter Vorg\u00e4nger Ernst Tremp an. Von Seiten des Klosters wurde ich in den Beirat abgeordnet und bringe dort das Wissen und den Hintergrund der Benediktinischen Spiritualit\u00e4t (Regel des Hl. Benedikt u. a. Traditionen) ein. Der Bau des Klosterkomplexes erfolgt durch Zuhilfenahme zeitgen\u00f6ssischer Arbeitstechniken. Seit Juni 2013 ist die Baustelle, an der etwa 25 festangestellte Bauleute aber auch Praktikanten und Freiwillige arbeiten, f\u00fcr Besucher ge\u00f6ffnet. Als Gesamtbauzeit sind etwa 40 Jahre veranschlagt.<\/p>\n<p>Als ich seinerzeit in der Regionalzeitung davon las, war ich zun\u00e4chst skeptisch, ob das Ganze nicht so eine Art Disneyland oder ein Vergn\u00fcgungspark mit lediglich kommerziellen Interessen darstelle. Schnell aber erkannte ich am Idealismus der Initiatoren, die mit gro\u00dfer Begeisterung alle Hindernisse \u00fcberwanden und manchen Lokalpolitiker mit ihren Ideen anstecken konnten, dass es hier um mehr ging. In den vergangenen sechs Jahren ist die Baustelle m\u00e4chtig gewachsen, die Werkst\u00e4tten der verschiedenen Handwerker sind aufgebaut und produzieren die jeweils notwendigen Werkzeuge und Baumaterialien selber. 2016\/17 wurde die Holzkirche errichtet und nun ausgestattet. Die Motivation der meisten Bauleute ist nicht prim\u00e4r christlich begr\u00fcndet, sondern in der Liebe zum Handwerk und der alternativen Idee einer \u201ezweckfreien\u201c geschichtlichen Rekonstruktion bzw. Erstkonstruktion, da der St. Gallener Klosterplan weder in St. Gallen noch auf der Bodenseeinsel Reichenau oder sonstwo durchgef\u00fchrt worden ist. Es geh\u00f6rt mit zum Tagesablauf auf der Baustelle, dass sich die Bauleute in einem fr\u00fchmittelalterlichen M\u00f6nchs-\/ Arbeitsgewand teilweise mit Holzpantinen bewegen, morgens immer wieder ein Kapitel aus der Benediktsregel h\u00f6ren und sich mit der Geschichte des Heiligen Gallus oder des Klosters St. Gallen besch\u00e4ftigen. Mich begeistert, dass sich \u00fcber dieses Medium, j\u00e4hrlich anwachsend (2017 ca. 80 000 Besucher), tausende von Menschen, jung und alt, christlich und indifferent, einmalig und j\u00e4hrlich wiederkommend den Campus Galli besuchen. Sowohl im Beirat wie auch auf dem Baugel\u00e4nde lasse ich mich immer wieder im M\u00f6nchshabit sehen, spreche mit den Bauleuten und Besuchern. In der Kulturarbeit des Klosters konnte ich verschiedene Vortr\u00e4ge und Tagungen zum Thema \u201eKarolingisches M\u00f6nchtum\u201c anbieten, auf denen sowohl Vortr\u00e4ge von Mitarbeitern angeh\u00f6rt, aber auch gehalten wurden. Bei der langen Laufzeit des Klosterbaus werden sich ganz nat\u00fcrlich sehr viele Ber\u00fchrungspunkte ergeben, und das Grundverst\u00e4ndnis eines Klausurklosters wird sich auf Dauer hunderttausenden von \u00e4lteren und j\u00fcngeren Besuchern \u201espielerisch\u201c und nachhaltig erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Weitere Initiativen der Hybriden Seelsorge<\/strong><\/h4>\n<p>An dieser Stelle soll mein Beitrag ausklingen. Hinweisen m\u00f6chte ich nur kurz auf ein Theaterspiel, das 2017 zum Anla\u00df der 925-j\u00e4hrigen Ersterw\u00e4hnung des Dorfes, an dessen Rand ich lebe, geschrieben und aufgef\u00fchrt wurde. Die stauferzeitliche Burg Ramsberg, in deren ruin\u00f6sen Gem\u00e4uern sich meine St. Wendelins-Kapelle und -Klause befindet, war urspr\u00fcnglich der Mittelpunkt einer kleineren gr\u00e4flichen Herrschaft im Linzgau. So lag es nahe, dass der Bewohner des geschichtlichen Ortes an zentraler Stelle in dem Geschichtsspiel aufzutreten hatte. Nach einigen Verhandlungen sagte ich zu und wurde in die intensive Probenarbeit der ca. 30 Laien-Darsteller einbezogen. Innerhalb kurzer Zeit wurde ich, der ich \u00fcber 25 Jahre eher ein Randdasein in der Dorfgemeinschaft gespielt hatte, neben der gespielten Rolle auch in konkrete Fragen der Gemeinde und seiner Bewohner eingebunden. &#8211; In \u00fcber 20 Jahren Kulturarbeit des F\u00f6rdervereins der Klause konnten wir durch Vortr\u00e4ge und kleine Tagungen eine ganz Reihe von Geschichtsheften und ein gr\u00f6\u00dferes Buch herausbringen und so die Lokalgeschichte und deren Kenntnis auf durchaus wissenschaftlichem Niveau sichern. Durch zahlreiche musikalische Auff\u00fchrungen in und vor der Ramsberg-Kapelle konnten Musikerinnen und Musiker ihr K\u00f6nnen in verschiedenen musikalischen Disziplinen (Chor, Einzelgesang, alte Musikinstrumente usw.) darbieten und seltene St\u00fccke auff\u00fchren (Ges\u00e4nge der Hl. Hildegard, Marienlieder, Shakuhachi Fl\u00f6te, Harfe etc.). Gerade die Musik ist ein sehr wichtiges Medium, um die menschliche Seele zur Reifung anzuregen.<\/p>\n<p>Ein Projekt f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre zeichnet sich schon seit einem Jahr ab. 2020 soll am Bodensee eine Landesgartenschau stattfinden, die bereits seit der Beschlussphase umstritten ist. Hier m\u00f6chte ich aus einem sch\u00f6pfungstheologischen und kulturhistorischen Ansatz einen Beitrag durch verschiedene Vortr\u00e4ge im Vorfeld sowie durch ein gr\u00f6\u00dferes Symposion w\u00e4hrend der Gartenschau einen spirituellen Beitrag leisten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Conclusion<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In naher Zukunft wird sich f\u00fcr die kirchlich-pastorale Arbeit zwangl\u00e4ufig ein weitergehender Umbruch aus den gesellschaftlich-strukturellen Ver\u00e4nderungen ergeben. Die kirchliche Gebundenheit aus Familie, Vereinen und kommunalen Institutionen wird sich weiter lockern. Die Verantwortlichkeit des je Einzelnen, seine Lern- und Bildungsprozesse sowie seine pers\u00f6nlichen Lebensentscheidungen werden sich vermehrt auch auf die Entscheidungen des Glaubens auswirken. Die verfasste Kirche &#8211; und damit auch ihre kl\u00f6sterlichen Gemeinschaften &#8211; m\u00fcssen sich dementsprechend dem je einzelnen Menschen, dort wo er lebt und arbeitet, stellen. Die Verk\u00fcndigung der einzigartigen Gaben des Glaubens und des Heiligen Geistes bietet die Entwicklung von Lebensqualit\u00e4t (Frieden und Liebe) sowie Reifung zum wahren Menschsein (Sinnhaftigkeit und Tugendstreben). In der Hybriden Seelsorge in untypischen spirituellen R\u00e4umen liegt die Chance, den Menschen f\u00fcr die Frohe Botschaft vorzubereiten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinf\u00fchrung \u00a0 Vor einiger Zeit war ich zu einem Jahrestreffen der Vikare in der w\u00fcrttembergischen Landeskirche in Bad Boll eingeladen, an dem bis zu 150 junge Pfarrer und Pfarrerinnen teilnahmen. 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