{"id":108496,"date":"2025-07-25T12:14:44","date_gmt":"2025-07-25T10:14:44","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=108496"},"modified":"2025-07-25T12:14:44","modified_gmt":"2025-07-25T10:14:44","slug":"pilatus-der-henker","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/pilatus-der-henker\/","title":{"rendered":"Pilatus &#8211; der Henker"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Pilatus \u2013 eine ambivalente Figur <\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Unterschiedlich wird Pilatus gezeichnet. Schon in der Heiligen Schrift ist seine Rolle ambivalent dargestellt. Geboren ist er entweder in Rom oder in den Abruzzen. Seine Familie geh\u00f6rte in den Ritterstand. Mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit hat Kaiser Tiberius selbst ihn als Pr\u00e4fekt in Jud\u00e4a eingesetzt, nachdem der Herodes-Sohn Archelaus abgesetzt worden war. Sein eigentlicher Amtssitz war Caesarea Maritima. Nur zu den Festzeiten kam er nach Jerusalem, um dort die Ordnung zu garantieren; denn sein Amt war kein ziviles, sondern ein milit\u00e4risches. Als zivile Beh\u00f6rden hatten die R\u00f6mer die j\u00fcdischen Autorit\u00e4ten belassen \u2013 also den Hohen Rat mit dem Hohen Priester als die obersten Autorit\u00e4ten an der Spitze eingesetzt. Pilatus hatte sie nur zu kontrollieren und vor allem daf\u00fcr zu sorgen, dass keinerlei Aufst\u00e4nde oder sonstige politische Unruhen ausbrechen sollten.<\/p>\n<p>In den au\u00dferbiblischen Quellen wird Pilatus als ein harter Mann gezeichnet. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit hat er die Juden provoziert, indem er in Jerusalem Kaiserstandarten aufstellen lie\u00df. Nach heftigem Protest der Juden hat er diese wieder entfernen lassen. Es gab mehrere Vorf\u00e4lle, bei denen Pilatus unbarmherzig durchgegriffen hat. Wo immer er auch nur eine Andeutung von Aufstand witterte, schlug er zu. Viele Kreuzigungen hat er zu verantworten. Auch scheint er f\u00fcr Bestechung anf\u00e4llig gewesen zu sein. Mit dem Hohepriester Kajaphas scheint er jedoch gut zusammengearbeitet zu haben. Die au\u00dferbiblischen Quellen aber lassen kein gutes Haar an ihm. Sie werfen ihm Brutalit\u00e4t, Bestechlichkeit und Ungerechtigkeit vor.<\/p>\n<p>Im Neuen Testament wird Pilatus relativ gut gezeichnet, obwohl er es doch war, der Jesus verurteilt hat und ihn kreuzigen lie\u00df. Alle vier Evangelien zeigen, dass Pilatus von der Unschuld Jesu \u00fcberzeugt war. Er wollte sich aber, obwohl er es gekonnt h\u00e4tte, nicht gegen die j\u00fcdischen Autorit\u00e4ten stellen und hat ihnen schlie\u00dflich nachgegeben. Die Tendenz der Berichterstattung geht dahin darzustellen: Nicht die R\u00f6mer sind die eigentlichen M\u00f6rder Jesu, sondern die Juden. Das mag damit zusammenh\u00e4ngen, dass die Evangelien alle zu einer Zeit geschrieben wurden, in welcher man das Wohlwollen der r\u00f6mischen Beh\u00f6rden zu erhalten suchte. Deshalb k\u00f6nnte in der Schilderung des Pilatus eine r\u00f6merfreundliche Tendenz durchschlagen. In Wirklichkeit aber war Pilatus als Letztverantwortlicher der M\u00f6rder Jesu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Oberammergau 2010 <\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Oberammergauer Inszenierung von 2010 orientiert sich an den nichtbiblischen Berichten und zeichnet Pilatus von vorne herein als einen brutalen Machtmenschen. Er will Jesus als m\u00f6glichen Risikofaktor beseitigen. Doch m\u00f6chte er nicht selbst als verantwortlich erscheinen, sondern demonstrieren: Die religi\u00f6sen F\u00fchrer als Zivilbeh\u00f6rden sind f\u00fcr Jesu Tod verantwortlich. Die Situation war ja so: Da die j\u00fcdischen Beh\u00f6rden niemanden hinrichten durften, mussten sie sich der r\u00f6mischen Staatsmacht bedienen, wenn sie \u00fcberzeugt waren, dass nach ihren Gesetzen ein Gesetzesbrecher hingerichtet werden m\u00fcsse. Pilatus wollte alles so hindrehen, dass er nur Amtshilfe leistet und auf diese Weise die j\u00fcdischen Gesetze ber\u00fccksichtigt, zu denen er pers\u00f6nlich keinen Zugang hat. Er wollte somit eine gewisse Solidarit\u00e4t mit den Juden mimen. Letztlich aber \u00fcberlisteten ihn die Hohepriester dann doch und belie\u00dfen ihn nur vage in seiner Unschuldsrolle. Nachdem Pilatus den Barabbas freigelassen hatte, dessen Freilassung sie selbst gefordert hatten, drohten sie ihm, als er nochmals einen Versuch unternahm, Jesus Gerechtigkeit zukommen zu lassen, mit einem politischen Hinweis, der ihm selbst gef\u00e4hrlich h\u00e4tte werden k\u00f6nnen: Wenn du Jesus neben dem Barabbas nun auch noch freil\u00e4sst, dann klagen wir dich beim Kaiser an, dass du einen zweiten Verbrecher in die Freiheit entlassen hast, der noch dazu einen kaiserlichen Anspruch erhebt. Du kommst also in gro\u00dfe Schwierigkeiten! So bekam Pilatus Angst. Seine Taktik ging nicht auf. Er hat ihnen Jesus \u00fcberlassen zur Kreuzigung.<\/p>\n<p>Die im Evangelium so tiefgr\u00fcndig erscheinende Szene, wo Pilatus den Dornengekr\u00f6nten vorzeigt mit dem Hinweis: \u201eSeht, der Mensch!\u201c (Joh 19,5), wird in der Oberammergauer Inszenierung negativ gedeutet als zynischer und heuchlerischer Akt, mit dem Pilatus demonstrieren wollte: Seht, welch erb\u00e4rmliche Figur! Die Soldaten haben diesen K\u00f6nig entlarvt, machtlos ist er und inaktiv. Was wollt ihr mit dem? Der wird keinem Menschen mehr gef\u00e4hrlich! Den kann man unbedenklich frei herumlaufen lassen. Und den Ausspruch: \u201eWas ist Wahrheit?\u201c, der so skeptisch-philosophisch klingt, kommentiert Pilatus dadurch, dass er einem Soldaten die Peitsche abnimmt und in Richtung Jesus schl\u00e4gt \u2013 allerdings nur in die Luft. Er dokumentiert damit: Meine Wahrheit hei\u00dft Brutalit\u00e4t! Meine Wahrheit bedeutet Macht! Was du, Jesus, da predigst, ist Ohnmacht, ist keine ernsthafte, keine wirksame Wahrheit!<\/p>\n<p>Pilatus entpuppt sich also in Oberammergau als grausamer Taktiker, der aber am Ende taktisch ausgespielt wird. Doch das Ergebnis ist ihm recht. Immerhin kann er die Schuld zumindest psychologisch den Juden zuschieben und sich so gerechtfertigt f\u00fchlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die theologische Bedeutung des Pilatus <\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Warum aber spielt dieser Name nicht nur in der Heiligen Schrift, sondern sogar im Glaubensbekenntnis eine Rolle? Dort hei\u00dft es ja: \u201eIch glaube an Jesus Christus \u2026 gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben \u2026\u201c<\/p>\n<p>Dies ist wohl gegen die Gnostiker formuliert. Diese wollten Jesus als eine esoterisch-mythologische Figur aus der Geschichte herausheben, er sei ein Zwischenwesen mit Astralleib. Dagegen wird im Glaubensbekenntnis betont: Jesus hat wirklich als Mensch gelebt \u2013 mit Seele und Leib. Er hat zu einer historischen Stunde gelitten, wie nur ein Mensch leiden kann, und er ist gestorben, wie jeder Mensch sterben muss. Und der Vertreter der historisch greifbaren r\u00f6mischen Macht, Pilatus, hat ihn verurteilt und zu Tode bringen lassen. Pilatus ist hier also einfach deshalb genannt, weil er daf\u00fcr garantiert: Jesus ist wirklich Mensch gewesen und zu einer nachweislich historischen Stunde als Mensch grausam hingerichtet worden durch diesen r\u00f6mischen Pr\u00e4fekten Pontius Pilatus.<\/p>\n<p>Im 19. Jahrhundert hat die \u00c4thiopische Kirche den Pilatus heiliggesprochen. Sie waren wohl aus mehreren Gr\u00fcnden motiviert, die Rolle des Pilatus theologisch zu deuten und ihn damit zu einem besonderen Zeugen theologischer Aussagen zu machen. Drei Aussagen sollen durch die Figur des Pilatus best\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p>Zum einen wird durch das Verh\u00f6r und die Umst\u00e4nde deutlich: Jesus ist ein wahrer K\u00f6nig, aber ein K\u00f6nig im Sinne einer geistlichen Macht, die alle weltlichen M\u00e4chte \u00fcbersteigt. Er ist Repr\u00e4sentant des Reiches Gottes. In ihm ist dieses Reich Gottes in die Welt gekommen. Die Tafel, die Pilatus anfertigen lie\u00df, bringt das auf den Punkt: \u201eJesus von Nazareth, der K\u00f6nig der Juden\u201c (Joh 19,19). Er ist tats\u00e4chlich K\u00f6nig im Gottes-Volk, das zum Reich Gottes geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Zum zweiten wird durch das Handeln des Pilatus und sein Zusammenspiel mit den j\u00fcdischen Beh\u00f6rden klar, dass Jesus verurteilt wurde wegen seines Anspruchs, der Mann Gottes zu sein und die Geschichte des Heiles in ein Ziel zu f\u00fchren. Er ist wahrhaft \u201eSohn Gottes\u201c.<\/p>\n<p>Zum dritten zeigen uns alle Umst\u00e4nde der Hinrichtung, von der Verspottung der Soldaten \u00fcber die Gei\u00dfelung, die Dornenkr\u00f6nung und die Kreuzigung, dass Jesus wirklicher Mensch war und als Mensch gelitten hat und gestorben ist. Und das ist unter der Mitwirkung des Pontius Pilatus geschehen. So ist dieser Mann tats\u00e4chlich eine wichtige Figur unserer Heilsgeschichte, wenn auch eine tragische. Er ist Zeuge und Garant f\u00fcr eine der wichtigsten christlichen Glaubensaussagen.<\/p>\n<p>Das waren wohl die Gr\u00fcnde der \u00c4thiopier, den Pilatus wie einen Heiligen anzusehen. Aufgrund des oben Gesagten freilich m\u00fcssen wir urteilen: Pilatus war kein Heiliger. Er war eher ein brutaler Henker. Wegen seiner Brutalit\u00e4t gegen\u00fcber den Samaritern wurde er sp\u00e4ter vom Kaiser abgesetzt. \u00dcber sein Ende wissen wir nichts. Manche Legenden sprechen davon, dass er Selbstmord begangen h\u00e4tte. Alles ist m\u00f6glich. Sicher ist nur: Ein Heiliger war er nicht, aber er war ein wichtiger Zeuge f\u00fcr die letzten Ereignisse des Lebens Jesu.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pilatus \u2013 eine ambivalente Figur \u00a0 Unterschiedlich wird Pilatus gezeichnet. Schon in der Heiligen Schrift ist seine Rolle ambivalent dargestellt. 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