{"id":108506,"date":"2025-07-25T12:25:30","date_gmt":"2025-07-25T10:25:30","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=108506"},"modified":"2025-07-25T12:25:30","modified_gmt":"2025-07-25T10:25:30","slug":"der-erste-tag-dramatis-personae","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/der-erste-tag-dramatis-personae\/","title":{"rendered":"Der erste Tag. Dramatis Personae"},"content":{"rendered":"<p>Das war doch das Ziel der Kreuzigung: Jesus von Nazareth mitsamt seiner Botschaft aus der Welt zu schaffen. Aber wer meint, die Geschichte sei mit dem Karfreitag beendet, der t\u00e4uscht sich, der t\u00e4uscht sich gewaltig. Im Grunde ist n\u00e4mlich die Kreuzigung nur der erste \u2013 wenn auch grausame \u2013 Akt des Dramas. Erledigt wird die Causa Jesu jedenfalls nicht auf Golgota. Auf den letzten Tag folgt der alles entscheidende \u201eerste Tag\u201c. Die Geschichte Jesu geht weiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Der Hintergrund<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einen Zugang zu jener Erfahrung und Glaubensgewissheit, die auf den letzten Tag einen neuen, ersten Tag folgen lie\u00df, liefert uns das urchristliche Osterbekenntnis. In einem einzigen kurzen und wendigen Satz wurde zun\u00e4chst das urchristliche Ostercredo ausgedr\u00fcckt und zusammengefasst. Die weite Verbreitung des Satzes in den Schriften des Neuen Testaments und die geringe Variabilit\u00e4t der Wendung lassen auf ein altes Traditionsgut schlie\u00dfen. Am Anfang stand die eingliedrige Auferweckungsformel: \u201eGott hat Jesus aus Toten auferweckt.\u201c (1 Thess 1,10; Gal 1,1; R\u00f6m 4,24)<\/p>\n<p>Das Subjekt der Handlung ist Gott. Er hat am toten Jesus gehandelt. Insofern ist Jesus \u2013 den \u00e4ltesten, urchristlichen Aussagen nach \u2013 nicht der \u201eAuferstandene\u201c, sondern der von Gott \u201eAuferweckte\u201c. Die Zeitform ist bezeichnend. Verwendet wird der Aorist. Ein pr\u00e4zises und einmaliges Ereignis der Vergangenheit wird damit ausgedr\u00fcckt. Die pr\u00e4positionale Bestimmung \u201eaus Toten\u201c verdeutlicht den Bereich und verweist auf den j\u00fcdischen Verst\u00e4ndnishorizont: Der Gott eigentlich unzug\u00e4ngliche Bereich des Todes, die Scheol, ist nicht l\u00e4nger dem Zugriff Gottes entzogen (Ps 115,17). Gott hat Jesus aus der Sph\u00e4re des Todes und der Unterwelt befreit.<\/p>\n<p>Die kurze Auferweckungsformel wurde im Lauf der \u00dcberlieferung entfaltet und erweitert. Einen relativen Endpunkt der Entwicklung stellt 1 Kor 15,3-5 dar. Paulus erinnert die korinthischen Christen an ein Glaubensbekenntnis, das er selbst empfangen und den Korinthern weitergegeben hat:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDenn ich \u00fcberlieferte euch an erster Stelle, was auch ich \u00fcbernahm,<\/p>\n<p>dass Christus starb f\u00fcr unsere S\u00fcnden nach den Schriften<\/p>\n<p>und dass er begraben wurde<\/p>\n<p>und dass er erweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften<\/p>\n<p>und dass er erschien Kephas, dann den Zw\u00f6lf.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieses urchristliche Ostercredo umfasst vier Verben und vier Aussagen: Christus <em>starb<\/em> und wurde <em>begraben<\/em>, er wurde <em>erweckt<\/em> und er <em>erschien<\/em>. An die erste und dritte Aussage ist der Zusatz \u201enach den Schriften\u201c angeschlossen. Die Formel ist wie zum Auswendiglernen gemacht. Zu beachten ist, dass die zweite und vierte Aussage jeweils die erste und dritte Aussage begr\u00fcnden: Das Begr\u00e4bnis best\u00e4tigt den Tod und die Tatsache der Erscheinungen die Erweckung Jesu. W\u00e4hrend Tod, Begr\u00e4bnis und Erscheinungen im Aorist gehalten sind (und pr\u00e4zise Ereignisse der Vergangenheit bezeichnen), steht die Erweckung Jesu im Perfekt Passiv: Das zur\u00fcckliegende Ereignis ist nicht abgeschlossen, sondern wirkt weiter und \u00fcbt Einfluss noch auf die Gegenwart aus. Die Erscheinungen lassen sich medial verstehen und wom\u00f6glich besser wiedergeben mit \u201eer lie\u00df sich sehen\u201c oder \u201eer machte sich erfahrbar\u201c. Alle Evangelien sind bem\u00fcht, die Ostererfahrung nicht auf einige wenige, exorbitante Momente oder Situationen zu beschr\u00e4nken. Der Auferstandene l\u00e4sst sich vielmehr auch im Alltag erfahren. Er begleitet die Verk\u00fcndigung der J\u00fcnger \u00fcber alle Zeiten und Orte hinweg. Im Lesen der Schrift, beim Brechen des Brotes, aber auch unterwegs und im Alltag lassen sich Ostererfahrungen sammeln.<\/p>\n<p>Der Zusatz im Plural \u201enach den Schriften\u201c d\u00fcrfte nicht auf eine einzelne Schriftstelle verweisen, sondern generell auf das Gesamtzeugnis der Schrift Bezug nehmen. Was in der Auferweckung Jesu geschehen ist, ist integraler Bestandteil der Heilsgeschichte. Die Schriften erz\u00e4hlen davon. Auch der \u201edritte Tag\u201c bezeichnet kein chronologisches Datum (im Sinne von 72 Stunden). In der hebr\u00e4ischen Bibel ist der dritte Tag stets der Tag, an dem Gott rettend eingreift (Hos 6,2; Ex 19,11). Freier lie\u00dfe sich also \u00fcbersetzen: Gott hat zu seiner Zeit gehandelt. Letztlich ist der dritte Tag ein Glaubensbekenntnis. Er verweist auf das Subjekt und den Ursprung der Handlung: auf Gott und seine rettende Tat.<\/p>\n<p>Nach Kephas und den Zw\u00f6lf wird die Liste der Zeugen in den Versen 6-8 noch erweitert: Paulus f\u00fchrt die Traditionskette der Erscheinungszeugen fort. Er selbst ist das letzte Glied. Das Gesamtzeugnis besticht: Unter den Gew\u00e4hrsleuten finden sich Frauen und M\u00e4nner, Lebende und Verstorbene, J\u00fcnger und Feinde, die an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten eine Erfahrung mit dem Auferweckten machten.<\/p>\n<p>Aufs Ganze gesehen bleibt das urchristliche Osterbekenntnis doch sehr n\u00fcchtern. Am Beginn des Osterglaubens steht eine Initialz\u00fcndung: eine konkrete und pers\u00f6nliche Erfahrung mit dem Auferstandenen. Die konkrete Ergehensweise der Visionen wird nicht brutalhistorisch oder allzu phantastisch dargestellt. Die urchristliche Formulierung ist vornehm und vorsichtig: Der Auferstandene machte sich erfahrbar. Er lie\u00df in den Herzen der Angesprochenen die \u00dcberzeugung wachsen, dass er lebt. Diese Gewissheit verstanden die J\u00fcnger nicht als Produkt ihrer eigenen Reflexion. Ostern traf sie unvermittelt und \u00fcberraschend. Es m\u00f6gen allt\u00e4gliche Situationen gewesen sein, Ostern mag die gesamte Erfahrungs-Klaviatur des Lebens bem\u00fcht haben. Die Relevanz und Schlagkraft der Ostererfahrung wird dadurch nicht gemindert. Nach der Trag\u00f6die des Karfreitags entbrannte \u2013 f\u00fcr die J\u00fcnger selbst zun\u00e4chst verwirrend und unverst\u00e4ndlich \u2013 die Gewissheit: Jesus lebt, er wurde von Gott errettet!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die Personen<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die von Paulus erw\u00e4hnte Liste der Osterzeugen l\u00e4sst sich um die Aussagen in den Evangelien des Neuen Testaments erg\u00e4nzen. Neben Kephas, die Zw\u00f6lf, die mehr als 500 Br\u00fcder, Jakobus, die Apostel und Paulus treten Maria von Magdala, die Frauen, die Emmausj\u00fcnger, der geliebte J\u00fcnger, Thomas und eine kleine Gruppe von sieben J\u00fcngern am See von Tiberias (Joh 21,2). Die erw\u00e4hnten Personen und Gruppen werfen Fragen auf.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Paulus als Erstzeuge der Auferstehung Kephas nennt, sind in der Evangelientradition die Frauen jene, die das leere Grab entdecken und die Auferstehungsbotschaft vernehmen (Mk 16,4-7). Sollte Paulus \u2013 aufgrund des mangelnden Zeugnisrechts der Frauen oder der besonders prominenten Stellung von Kephas \u2013 diese exklusiv auf M\u00e4nner ausgerichtete Reihung vornehmen?<\/p>\n<p>Bemerkenswert an der Aufz\u00e4hlung der Personen ist, dass sich darunter auch Gegner wie Paulus und Zweifler wie Thomas finden. Die Osterbotschaft setzt sich also auch gegen pers\u00f6nliche Widerst\u00e4nde durch.<\/p>\n<p>Vor allen Dingen aber ver\u00e4ndert die Ostererfahrung die Einstellung und den Lebensweg der Angesprochenen. Ostern ist nie nur ein abstrakter theologischer Wissensvorrat. Die Reaktionen sind bezeichnend: Ostern erm\u00f6glicht einen Neuanfang nach Versagen oder Schuld. Mit Ostern sind neue Aufgaben verbunden. Ostern schenkt eine neue Lebensperspektive. Ostern begr\u00fcndet eine neue Sicht der Welt und ein neues Verst\u00e4ndnis der Schrift. Ostern hinterl\u00e4sst deutliche biographische Spuren. Die Reaktionen auf Seiten der Angeredeten sind das wom\u00f6glich st\u00e4rkste Argument f\u00fcr das Vorhandensein und die Verl\u00e4sslichkeit der Ostererfahrung.<\/p>\n<p>Gerade die Erz\u00e4hlungen in den Evangelien entfalten das knappe \u2013 bald als zu nackt und zu abstrakt empfundene \u2013 Osterbekenntnis. Die Tradition w\u00e4chst \u2013 von Paulus zu den Evangelien \u2013 immer weiter an. Die Bedeutung und Reichweite der Ostererfahrung werden anhand von konkreten Personen, Gesichtern und Biographien veranschaulicht. Diese Ostererz\u00e4hlungen lassen sich (mit Jakob Kremer) als \u201eGeschichten um Geschichte\u201c verstehen. Sie bieten kein Protokoll. Sie sind keine einfachen historischen Berichte, aber auch nicht nur erbauliche Legenden. Im Hintergrund steht die Ostererfahrung, die mit allen Mitteln der literarischen Darstellungskunst entfaltet und visualisiert wird. Mehr als das, was sich ereignet hat, interessieren sich die Erz\u00e4hlungen f\u00fcr das, was Ostern im Leben der J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger bewirkte. Ihr Zeugnis und ihre Reaktion sind der verl\u00e4ssliche Grund, auf dem der Glaube der Adressaten ruhen soll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die Regisseure<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jedes Evangelium gibt Ostern eine jeweils eigene theologische T\u00f6nung. Die narrative Pinself\u00fchrung der Evangelisten bestimmt Aussehen und Funktion, Botschaft und Gestalt der einzelnen Personen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Markusevangelium: <\/strong>Im \u00e4ltesten Evangelium beschr\u00e4nkt sich Ostern auf wenige Verse. Der Engel verk\u00fcndet den Frauen die Auferweckung Jesu und sendet sie zur\u00fcck in den galil\u00e4ischen Alltag (Mk 16,6-7). Dort l\u00e4sst sich der Auferstandene sehen. Die Reaktion der Frauen \u2013 ihr Schweigen, ihre Angst und ihr Entsetzen (Mk 16,8) \u2013 demonstriert die Gr\u00f6\u00dfe des g\u00f6ttlichen Eingriffs. In der theologischen Geb\u00e4rdensprache des Markusevangeliums best\u00e4tigt die Wirkung auf Seiten der Frauen die au\u00dferordentliche Offenbarung.<\/p>\n<p>Mit der Osterbotschaft d\u00fcrften die Adressaten des Markusevangeliums keine Probleme gehabt haben. Ostern muss ihnen nicht erkl\u00e4rt werden. Das Markusevangelium verbindet die Osterbotschaft aber mit dem Auftrag zur Nachfolge des Gekreuzigten. Ostern soll sich auswirken in der Bereitschaft, auch das eigene Kreuz auf sich zu nehmen und auf die Pr\u00e4senz des Auferstandenen im erdenschweren Alltag zu vertrauen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Matth\u00e4usevangelium: <\/strong>Ostern r\u00e4umt nicht alle Zweifel aus. Das letzte Bild des Matth\u00e4usevangeliums zeigt die J\u00fcnger, die den Auferstandenen sehen und dennoch zweifeln (Mt 28,17). In der dritten Christengeneration setzt Matth\u00e4us bewusst und eindr\u00fccklich den zweifelnden J\u00fcngern ein Denkmal: Immer wieder muss der Auferstandene auf die J\u00fcnger zutreten, ihre Hand ergreifen und dem Kleinglauben wehren (Mt 28,18; 14,31).<\/p>\n<p>Gerade der judenchristlichen Adressatengemeinde wird die universale Dimension von Ostern erl\u00e4utert. Jesus konzentriert zun\u00e4chst seine Verk\u00fcndigung und sein Wirken exklusiv auf Israel (Mt 10,5-6; 15,24). Ostern aber \u00fcberwindet nationale und ethnische Grenzen. Der Auferstandene sendet die J\u00fcnger in die V\u00f6lkerwelt (Mt 28,19). Ostern macht deutlich, dass Jesu Botschaft und Wirken nicht nur eine nationale Heilshoffnung erf\u00fcllt. Aus dem Tod und der Auferweckung Jesu sollen alle Menschen Hoffnung sch\u00f6pfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Lukasevangelium: <\/strong>Wie soll man sich die Auferstehung Jesu vorstellen? Welchen Leib hat der Auferstandene? Wie l\u00e4sst er sich erkennen? Gerade das Lukasevangelium thematisiert die Frage nach der (neuen) Leiblichkeit des Auferstandenen. Kl\u00e4rend ist hier bereits die Frage des Engels an die Frauen: \u201eWas sucht ihr den Lebenden bei den Toten?\u201c (Lk 24,5) Auferstehung muss mehr sein als die Wiederbelebung des toten Leichnams. Verwesende K\u00f6rper und volle Gr\u00e4ber sind kein Widerspruch zur Auferstehungshoffnung. Gleichwohl macht Lukas deutlich, dass der Auferstandene nicht nur ein Geist ist. Er l\u00e4sst sich ber\u00fchren und isst (Lk 24,39-43). Und doch l\u00e4sst er sich nicht einfach erkennen. Die Emmausj\u00fcnger sind wie mit Blindheit geschlagen. Sie erkennen Jesus nicht an seiner \u00e4u\u00dferen Gestalt, sondern an Eigenschaften und Handlungen, die charakteristisch f\u00fcr ihn sind und \u2013 mehr als der K\u00f6rper \u2013 sein Wesen bezeichnen: in der Weggemeinschaft und beim Brechen des Brotes.<\/p>\n<p>Fest verbunden mit der Osterbotschaft ist f\u00fcr das Lukasevangelium auch die Beauftragung der J\u00fcnger zur Zeugenschaft. Ostern macht nicht stumm. Ostern l\u00f6st vielmehr die Zungen der ver\u00e4ngstigten J\u00fcnger (Lk 24,47-48). Ostern ist der Beginn einer weltweiten Verk\u00fcndigungsreise (Apg 1,8).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Johannesevangelium: <\/strong>Noch deutlicher als die synoptischen Evangelien profiliert das Johannesevangelium Ostern anhand einzelner J\u00fcngerportraits. Johannes lenkt den Fokus auf einzelne Figuren. Diese literarische Verfahrensweise dient der Anschaulichkeit und erh\u00f6ht den Wirkungsgrad der individuellen Ansprache. Die J\u00fcngerportraits d\u00fcrften die historischen Ereignisse sicherlich \u00fcberdehnen. Aber auch wenn etwas so nicht stattgefunden hat, es kann \u2013 in einem tieferen Sinn \u2013 treffender und wahrer sein als jedes krude Faktum. \u201eWenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in die volle Wahrheit einf\u00fchren\u201c (Joh 16,13), sagt Jesus im Johannesevangelium. Die johanneische Gemeinde wei\u00df sich im Besitz dieses Geistes. Unter seinem Einfluss werden Erz\u00e4hlungen geschaffen, die den christologischen Tiefensinn der Ereignisse freilegen und die \u201evolle Wahrheit\u201c des Geschehens veranschaulichen.<\/p>\n<p>Maria von Magdala l\u00e4sst die ver\u00e4nderte Pr\u00e4senz Jesu in ihrem Leben zu und findet \u2013 \u00fcber den Blick in das g\u00e4hnend leere Loch des Grabes hinaus \u2013 eine neue Aufgabe und Perspektive. Sie wird zur \u201eapostola apostolorum\u201c und verk\u00fcndet den J\u00fcnger die Osterbotschaft (Joh 20,18). Thomas will einen handfesten Beweis f\u00fcr die Auferweckung. Die Gewissheit w\u00e4chst aber nicht durch eine sinnenf\u00e4llige Demonstration, sondern erst als er sich pers\u00f6nlich angesprochen wei\u00df (Joh 20,27-28). Ostern f\u00fchrt zusammen und stiftet Gemeinschaft: Unter dem Kreuz Jesu entsteht eine neue Familie (Joh 19,26-27). Ostern tr\u00e4gt zur Auss\u00f6hnung verschiedener Gemeindefl\u00fcgel bei und f\u00fchrt Petrus und den geliebten J\u00fcnger (die petrinische Gro\u00dfkirche und die johanneische Gemeinde) zusammen (Joh 20,3-10). Alle Figuren sind Modelle und illustrieren einzelne Facetten und Folgen des Osterglaubens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>The meaning<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den zur\u00fcckliegenden biblischen Tagen haben wir die Figuren in den Passionserz\u00e4hlungen betrachtet. Aber die Geschichte ist ja mit dem Karfreitag nicht vorbei. Auch der Weg der einzelnen Figuren endet nicht in der Todesstunde Jesu. Immer sind es konkrete Personen, die \u2013 ob im Kontext der Passion Jesu oder am Ostermorgen \u2013 etwas vom Geschehen erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>In den Evangelien des Neuen Testaments wird die Osterbotschaft anhand verschiedener Personen und inmitten verschiedener Biographien illustriert. Die historischen Haftpunkte w\u00e4ren im Einzelfall zu diskutieren. Wichtiger aber als die nackten Fakten scheinen den Erz\u00e4hlungen ohnehin die existentielle Botschaft und die Bedeutung des Geschehens zu sein.<\/p>\n<p>Die feste Verbindung der Osterbotschaft mit konkreten Gestalten macht jedenfalls sehr deutlich, dass sich Ostern nicht losgel\u00f6st vom Leben verstehen l\u00e4sst. Die verschiedenen Figuren sind Verk\u00f6rperung des Osterglaubens. Sie beleuchten unterschiedliche \u2013 und stets existentielle \u2013 Aspekte und Implikationen der Osterbotschaft:<\/p>\n<p>F\u00fcr Petrus erm\u00f6glicht Ostern einen Neuanfang nach seinem verzweifelten Umweg.<\/p>\n<p>F\u00fcr Maria von Magdala und den geliebten J\u00fcnger besiegt Ostern die Todesl\u00e4hmung und die fassungslose Trauer des Karfreitags.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Emmausj\u00fcnger, die nach der Osterfahrung in den Kreis der anderen J\u00fcnger zur\u00fcckkehren, stiftet Ostern Gemeinschaft und \u00fcberwindet die Trennung.<\/p>\n<p>Paulus \u2013 als letztes Glied in der Reihe der Osterzeugen \u2013 vermittelt Ostern ein neues Verst\u00e4ndnis der Welt, des Menschen und der eigenen Berufung.<\/p>\n<p>Wichtig scheint mir noch, ganz grundlegend zu betonen: Ostern ratifiziert die Botschaft Jesu und macht seinen Weg verl\u00e4sslich und gangbar. Ohne Ostern w\u00fcrde Jesus ein am Kreuz gescheiteter Prophet oder Ethiklehrer bleiben. Ohne Ostern g\u00e4be es eigentlich keinen Grund, sein Leben nach der Botschaft Jesu auszurichten. Doch Ostern \u2013 der Glaube an das Bekenntnis Gottes zu Jesus Christus \u2013 autorisiert Jesu Worte und Wirken. Ostern erkl\u00e4rt Jesu Weg zum Modell und Ma\u00dfstab!<\/p>\n<p>Insofern erm\u00f6glicht Ostern eine lebendige Verbindung \u2013 auch \u00fcber den Tod hinaus. Ostern ist im Wesentlichen ein Beziehungsgeschehen. Ostern spricht Individuen an und l\u00e4dt zur Begegnung mit dem Auferweckten mitten im Leben, mitten im \u201egalil\u00e4ischen Alltag\u201c ein: \u201eEr geht euch voraus nach Galil\u00e4a; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.\u201c (Mk 16,7)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das war doch das Ziel der Kreuzigung: Jesus von Nazareth mitsamt seiner Botschaft aus der Welt zu schaffen. Aber wer meint, die Geschichte sei mit dem Karfreitag beendet, der t\u00e4uscht sich, der t\u00e4uscht sich gewaltig. 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