{"id":108604,"date":"2025-07-31T14:17:43","date_gmt":"2025-07-31T12:17:43","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=108604"},"modified":"2025-07-31T14:17:43","modified_gmt":"2025-07-31T12:17:43","slug":"winckelmann-und-das-kurfuerstlich-bayerische-generalmandat-von-1770-edle-simplizitaet-wird-behoerdlich-verordnet","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/winckelmann-und-das-kurfuerstlich-bayerische-generalmandat-von-1770-edle-simplizitaet-wird-behoerdlich-verordnet\/","title":{"rendered":"Winckelmann und das kurf\u00fcrstlich bayerische Generalmandat von 1770: \u201eEdle Simplizit\u00e4t\u201c wird beh\u00f6rdlich verordnet"},"content":{"rendered":"<p>Am 4. Oktober 1770 erlie\u00df der bayerische Kurf\u00fcrsten Max III. Joseph (reg. 1745-1777) ein Generalmandat <em>in puncto concurrentiae zu den Kirchen- und Pfarrh\u00f6fbau<\/em>. Der zw\u00f6lfseitige Erlass wurde unter der Regie des kurf\u00fcrstlichen geistlichen Rats in M\u00fcnchen erstellt, einer landesf\u00fcrstlichen Beh\u00f6rde, die den Gesamtkomplex der Beziehungen zwischen Staat und Kirche im Kurf\u00fcrstentum Bayern zu administrieren hatte. Hauptanliegen des Mandats war, die Baufinanzierung \u201eunbemittelter Gottesh\u00e4user\u201c neu zu regeln. Hierf\u00fcr wurde eine \u201eallgemeine Kirchenbaukonkurrenzkommi\u00dfion\u201c nach dem Vorbild Italiens und \u201everschiedener Provinzen Deutschlands\u201c errichtet und in einem 13 Punkteplan die Kriterien festgelegt, die es zu erf\u00fcllen gilt, damit eine mittellose Kirche \u201ezum Neubau oder Reparation\u201c finanzielle Unterst\u00fctzung beanspruchen kann.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Kunstgeschichte wird das Mandat insofern interessant, als es mit der Neuordnung der kirchlichen Baulast zugleich einen Stilwandel im Kirchenbau initiieren wollte. \u201eEdle Simplicit\u00e4t&#8220; soll die \u201eUngereimtheiten\u201c des Rokoko ersetzen. So hei\u00dft es unter Punkt 5 der Verordnung: \u201e5to. Damit aber, wenn ein Landgotteshaus neu zu erbauen w\u00e4re, alle Uebermaa\u00df verh\u00fctet, und nicht eines jeglichen Pfarrers oder Beamten Eigend\u00fcnkel, die willk\u00fchrliche Anordnung des Baues \u00fcberlassen, sondern vielmehr eine so viel m\u00f6glich durchg\u00e4ngige Gleichf\u00f6rmigkeit in der Kirchenarchitektur nach dem Beyspiele von Italien beobachtet werden m\u00f6ge; so werden Wir durch erfahrne und verst\u00e4ndige Baumeister verschiedene Muster von Grundrissen und Profils nach der Anzahl Pfarrkinder, und zugleich bey jedem einen Ueberschlag der s\u00e4mmtlichen Bauk\u00f6sten, so zuverl\u00e4\u00dfig als es immer thunlich ist, verfassen lassen, dergestalt, da\u00df mit <em>Beybehaltung einer reinen und regelm\u00e4\u00dfigen Architektur alle \u00fcberfl\u00fc\u00dfige Stukkador- und andere \u00f6fters ungereimte und l\u00e4cherliche Zierrathen abgeschnitten, an denen Alt\u00e4ren, Kanzeln und Bildnissen eine der Verehrung des Heiligthums angemessene edle Simplicit\u00e4t angebracht werde.&#8220;<\/em> (Hervorhebung des Verfassers)<\/p>\n<p>Der Erlass dokumentiert gewisserma\u00dfen \u201eschriftlich\u201c das Ende der Epoche Rokoko. Er ist damit geradezu pr\u00e4destiniert in der kunstgeschichtlichen Literatur als \u00e4u\u00dferer Endpunkt eingesetzt zu werden. So erstmals bei Adolf Feulner, der bereits 1912 auf dieses Mandat aufmerksam machte, und j\u00fcngst bei Ute Engel in ihrer 2018 erschienen Habilitationsschrift <em>Stil und Nation &#8211; Barockforschung und deutsche Kunstgeschichte<\/em>, die allerdings das Mandat dem falschen Kurf\u00fcrsten zuordnet, Karl Theodor.<\/p>\n<p>Das Au\u00dfergew\u00f6hnliche und in der Tat Singul\u00e4re an diesem Mandat \u2013 eigentlich ein Finanzdekret &#8211; ist, dass darin eine \u00e4sthetische Stellungnahme zum Kirchenbau formuliert wird, verbunden mit einer Stilanweisung, wie k\u00fcnftiges Bauen auszusehen hat, es also eine direkte Einflussnahme auf die Kunst von staatlicher Seite darstellt. Ob dabei auch klassizistisches Gedankengut reflektiert und im Mandat in den bereits zitierten Formulierungen Niederschlag und Widerhall gefunden hat, gilt es hier zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Zudem stellt sich die Frage, weshalb sich eine staatliche Beh\u00f6rde gen\u00f6tigt sieht per Dekret auf die k\u00fcnstlerische Situation im Kirchenbau zu reagieren und Einfluss zu nehmen. Was waren die Gr\u00fcnde? Werfen wir einen kurzen, schlaglichtartigen Blick zur\u00fcck.<\/p>\n<p>1754 wurde die Wieskirche bei Steingaden nach achtj\u00e4hriger Bauzeit fertigstellt. Diese Wallfahrtskirche, Inbegriff des bayerischen Rokokos, stellt geradezu ein Paradigma dessen dar, was knapp 20 Jahre sp\u00e4ter, nicht mehr hinnehmbar scheint und zur staatlichen Korrektur herausfordert. Ein \u201eLandgotteshaus\u201c, bei dem die \u201eungereimthe[n] und l\u00e4cherliche[n] Zierrathen\u201c grundlegendes Gestaltungsprinzip der Architektur sind. Richten wir den Fokus auf die Chorl\u00f6sung. Eine Architektur, die sich der Ratio und den tektonischen Strukturprinzipien entzieht: Architektur wird zu Ornament und umgekehrt. Bezeichnend ist, dass diese Ornamentarchitektur nicht von einem Architekten im eigentlichen Sinne errichtet, sondern durch die Zusammenarbeit eines Architekten-Stukkators, Dominikus Zimmermann und eines Maler-Stukkators Johann Baptist Zimmermann sozusagen geformt und modelliert wurde. Diesen \u201eEigend\u00fcnkel\u201c, die die scheinbar \u201ewillk\u00fcrliche Anordnung des Baues\u201c (Formulierungen des Mandats) bestimmen, will man entgegenwirken.<\/p>\n<p>Die extreme Weiterf\u00fchrung und zugleich das Vordringen der Gestaltungsprinzipien des bayerischen Rokokos bis in kleinste Orte belegen die Kirchen in H\u00f6rgersdorf (Umgestaltung 1760), Eschelbach (Umgestaltung um 1760) und Oppolding (1764). Das Ornament erreicht einen so hohen Grad an Verselbst\u00e4ndigung und phantastischer, losgel\u00f6ster, gegen jede Norm gerichteter Formenentfaltung \u2013 betrachtet man z.B. die asymmetrischen Rocaillegebilde der Seitenalt\u00e4re von H\u00f6rgersdorf und Eschelbach oder den weitgehend sich ornamental aufl\u00f6senden Schalldeckel der Kanzel von Oppolding -, dass das Mandat 1770 fordern konnte, dass \u201ealle \u00fcberfl\u00fc\u00dfige Stukkador- und andere \u00f6fters ungereimte und l\u00e4cherliche Zierrathen abgeschnitten, an denen Alt\u00e4ren, Kanzeln und Bildnissen eine der Verehrung des Heiligthums angemessene edle Simplicit\u00e4t angebracht werde\u201c.<\/p>\n<p>Hinzu kam das Bauen \u00fcber den eigenen Verm\u00f6gensstand, wie es in Bayern des 18. Jahrhunderts die Regel war. In der Tat waren viele bayerische Kl\u00f6ster aufgrund der zu hohen Kosten ihrer aufwendigen Bauten hoch verschuldet. Hier bietet die Wieskirche, jetzt aus finanzieller Perspektive, wieder ein Musterbeispiel daf\u00fcr, was zuk\u00fcnftig vermieden werden sollte: der Bau dieser Kirche im Auftrag des Pr\u00e4monstratenserklosters Steingaden hatte das Kloster nahe an den Rand des finanziellen Ruins gebracht. Die wirtschaftliche Situation war selbst noch beim Nachfolger des Bauherrn Abt Augustin III. Bauer (amtierte 1777-1784) so prek\u00e4r, dass er den Kurf\u00fcrsten um die Aufhebung des Stiftes bat, was aber abgelehnt wurde.<\/p>\n<p>Konzentrieren wir uns nun beispielhaft auf einen Kirchenbau, der in die Zeit des Mandats f\u00e4llt: Die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Salvator in Bettbrunn (1774) in der Oberpfalz, in Beilngries-Riedenburg. L\u00e4sst sich ein bewusstes Eingreifen von Seiten des kurf\u00fcrstlich geistlichen Rates nachweisen? Die alte, von der Regensburger Dombauh\u00fctte ab 1329 errichtete, einschiffige, gotische Wallfahrtskirche in Bettbrunn erweist sich infolge der au\u00dferordentlichen Zunahme der Wallfahrt im Laufe des 18. Jahrhunderts als \u201eviel zu eng und klein an denen Wallfahrtsfesten\u201c , wie F. Laurentius Kornmesser 1754 beanstandet. Jedoch meldet der Pflegverweser von Riedenburg in seinem Amtsbericht vom 24. Juli 1772 an den Geistlichen Rat in M\u00fcnchen nur, dass eine tiefgreifende Reparatur am Wallfahrtsgotteshaus notwendig sei. Bei den Instandsetzungsarbeiten stellt sich jedoch heraus, dass \u201edie v\u00f6llige von Grund auf neue Erbauung des Gotteshaus ganz unvermeidentlich\u201c sei.<\/p>\n<p>Das l\u00f6ste Argwohn beim kurf\u00fcrstlich geistlichen Rat aus, der daraufhin Risse und \u00dcberschl\u00e4ge \u201ein duplo\u201c einforderte. Zugleich soll belegt werden, \u201eaus was f\u00fcr Mitteln solche Baukosten bestritten wird m\u00f6ge\u201c. Der Finanzierungsplan wird vom Pflegverweser \u201enach Anweisung f\u00fcr p. Gn\u00e4digst General Mandat v. 4.octbr. 1770\u201c erstellt. Dies hatte zur Folge, dass der kurf\u00fcrstliche geistliche Rat die Pl\u00e4ne des Ingolst\u00e4dter Hofmaurermeister Veit Haltmayr nicht akzeptierte. Stattdessen beauftragte er einen Gutachter, den M\u00fcnchner Hofmaurermeister Leonhard Matth\u00e4us Gie\u00dfl, das \u201eieztige Gottshaus\u201c genau zu examinieren. Tats\u00e4chlich ergaben sich folgenreiche Konsequenzen f\u00fcr das Neubauprojekt. Gestattet wurde nur ein Langhausneubau, der alte Chor musste beibehalten werden. Die Leitung des Baus wurde Matth\u00e4us Gie\u00dfl \u00fcbertragen, der die eingereichten Pl\u00e4ne \u00fcberarbeitete.<\/p>\n<p>Die f\u00fcr unsere Untersuchung wichtigen Neuerungen lassen sich am besten durch den Vergleich des ausgef\u00fchrten Gie\u00dfl-Plans mit dem vom Geistlichen Rat abgelehnten Entwurf Veit Haltmayrs aufzeigen: Gie\u00dfl behielt zwar im Wesentlichen die Grundstruktur des Haltmayr-Plans bei, entwarf also keinen eigentlich neuen Bautypus, sondern griff vielmehr korrigierend ein, doch diese Korrekturen sind bezeichnend und geben dem Bau ein neues Gepr\u00e4ge. Im Grundriss zeigt sich, dass Gie\u00dfl den Bau insgesamt breiter dimensionierte und damit die Tendenz zur Zentralform verst\u00e4rkte. Eine besonders zu betonende Korrektur und das Gesamtgef\u00fcge des Baus entscheidend beeinflussende Ma\u00dfnahme ist das Gl\u00e4tten der aufwendig gestalteten, konkav-konvex geschwungenen Westfassade, wie sie noch der Haltmayr-Plan vorsieht. An die Stelle der betonten Schauseite ist eine glatte Wand getreten mit nur kleinem, portikus-artigen Vorbau, der in \u00e4hnlicher Form jeweils genau in der Mitte der Langhausseiten wiederholt wird und die Symmetrie der Anlage hervorhebt. Gie\u00dfl hatte also als Beauftragter und Gutachter der kurf\u00fcrstlichen Beh\u00f6rde eingegriffen und den Raum in Richtung Sachlichkeit, Regularit\u00e4t und Symmetrie gekl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Der Kirchenbau in Bettbrunn ist zugleich symptomatisch f\u00fcr die ver\u00e4nderte kirchenpolitische Lage im Kurf\u00fcrstentum Bayern in der Sp\u00e4tzeit des 18. Jahrhunderts. Es zeigt sich in der Tat eine neue Praxis im Baugenehmigungsverfahren, die auf eine strenge Kontrolle des kurf\u00fcrstlichen geistlichen Rats schlie\u00dfen l\u00e4sst. Es sind zwar keine Musterpl\u00e4ne nachweisbar, aber h\u00e4ufig wird \u00fcber den Umweg eines Gutachters von staatlicher Seite in die Planung eingegriffen.<\/p>\n<p>Vergleicht man nun die festgestellten Merkmale mit den Forderungen des Mandats, so lassen sich oberfl\u00e4chlich betrachtet tats\u00e4chlich eine zunehmende \u201eGleichf\u00f6rmigkeit in der Kirchenarchitektur\u201c und ein Zur\u00fcckdr\u00e4ngen der \u201eUngereimtheiten\u201c in Ausstattung und Dekoration erkennen. Dieses vermeintlich klare Bild bedarf jedoch in mehrfacher Hinsicht der Korrektur: Zum einem gelingt es dem Mandat n\u00e4mlich nicht, auf breiter Basis den geforderten Stilwandel durchzusetzen: So zeigt z.B. die Pfarrkirche St. Laurentius in Haag a.d. Amper in der ab 1783 begonnenen Stuckdekoration noch reine Rocailleformen. Andererseits wiederum darf das Mandat auch nicht als alleiniger Ausl\u00f6ser einer neuen Kunstrichtung verstanden werden, da sich klassizistische Tendenzen in der bayerischen Kunst schon vor 1770 nachweisen lassen \u2013 beispielhaft k\u00f6nnen hier Rott a. Inn und Altom\u00fcnster\u00a0 angef\u00fchrt werden \u2013, also der k\u00fcnstlerische Wandel schon begonnen hatte, als das Mandat die neuen Ideale propagierte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In gr\u00f6\u00dferem Kontext stellt die kurbayerische Verordnung als beh\u00f6rdliche Stellungnahme nur ein \u00e4u\u00dferes Zeichen eines tiefergreifenden und komplexen Gesinnungs- und Geisteswandels der zweiten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts dar. Sie ist nur eine Stimme im Diskurs, Symptom einer geistigen Entwicklung, der die Kunst, unabh\u00e4ngig von staatlicher Intervention, in zunehmendem Ma\u00dfe unterworfen war. In Bayern allerdings, das der Tradition des Rokokos in besonders hohem Ma\u00dfe verbunden war, kommt dem Mandat, in erster Linie f\u00fcr den Landkirchenbau, dann doch eine gewisse stilf\u00f6rdernde Wirkung zu, indem es als autorit\u00e4re Verordnung die Entwicklung zu klassizistischen Idealen hin befiehlt und damit beschleunigt, wie auch das Beispiel Bettbrunn zeigt.<\/p>\n<p>Aber nun zum Vokabular des Mandats, zur Begrifflichkeit der Stilanweisung, die in unserem Zusammenhang von besonderem Interesse ist. Auf welche Kontexte lassen sich diese Formulierungen zur\u00fcckf\u00fchren? Ist es \u00fcberhaupt Winckelmannsches Vokabular? Wie vertraut war der kurbayerische Hof mit dem vermeintlich klassizistischen Vokabular?<\/p>\n<p>Frank B\u00fcttner warnte in einem Beitrag \u00fcber das <em>Ende des Rokoko in Bayern<\/em> von 1997, vorschnell und ausschlie\u00dflich auf die Kunstanschauungen eines Winckelmann zu rekurrieren. Er verwies dagegen auf eine ge\u00e4nderte Auffassung in der Predigt- und Rhetoriklehre als die entscheidende Quelle f\u00fcr die Wortwahl des Mandats. Seinen Ausf\u00fchrungen zu Folge regte sich auch in S\u00fcddeutschland nach der Jahrhundertmitte die Opposition gegen die \u00fcberkommene Kanzelrhetorik jesuitischer Provenienz und ihre Wirkungs\u00e4sthetik. Die barocke Affektlehre wurde zunehmend in Frage gestellt zugunsten einer Empfindungslehre. S\u00fcddeutsche Theologen berufen sich dabei vor allem auf Fran\u00e7ois F\u00e9nelon, Erzbischof von Cambrai (1651-1715) und theologisch-politischer Autor, sowie Lodovico Antonio Muratori (1672-1750), italienischer Theologe, Historiograph und Bibliothekar.<\/p>\n<p>F\u00e9nelons aufsehenerregende <em>Dialogues sur l\u2019\u00e9loquence<\/em>, erschienen 1718. Er propagierte eine Abkehr von einem Predigtstil, der \u201ealle gek\u00fcnstelten Zierrathen verwarffet, welche eitels Menschen in den Reden suchen\u201c, wie es in der deutschen \u00dcbersetzung von 1734 hie\u00df, und der die \u201esimplicit\u00e9 des paroles de Jesus-Christ\u201c zum Vorbild nimmt, dergestalt, dass solche Predigten \u201eune noble et aimable simplicit\u00e9\u201c erringen w\u00fcrden. Gro\u00dfe Bedeutung kam auch dem Theologen Muratori zu. Besonders sein Buch \u00fcber <em>Die wahre Andacht des Christen<\/em> (1747), das die gr\u00f6\u00dfte Verbreitung fand, erregte vorrangig im josephinischen \u00d6sterreich enormes Aufsehen. In seiner Abhandlung <em>De i pregi dell\u2019eloquenza populare<\/em> von 1750, das sieben Jahre nach seinem Tod in Augsburg auch in Latein erschien forderte Muratori die Abkehr von der \u00fcberschw\u00e4nglichen wie eitlen barocken Rede, die er als \u201eornamentum luxuries\u201c ablehnt und mit einem Zuviel an Ornament in der Architektur vergleicht. Stattdessen muss der Predigtstil klar, einfach und f\u00fcr das unbedarfte Publikum verst\u00e4ndlich sein, \u201eclarum, facilem, planum\u201c.<\/p>\n<p>Beide Autoren wurden in Lehrb\u00fcchern zur Kanzelrhetorik in Bayern des sp\u00e4ten 18. Jahrhunderts intensiv rezipiert. So auch von Heinrich Braun, bedeutender Schulreformer in Bayern, in seiner 1776 erschienenen \u201eAnleitung zur geistigen Beredsamkeit\u201c, in der er die althergebrachte Kanzelrhetorik heftig kritisiert. Bereits unter patriotischen Vorzeichen konstatiert er: \u201eDer nachahmende Deutsche vergaf[f]te sich in die emblematischen Putzwerke der Itali\u00e4ner, und brachte diesen Theaterschmuck auf die Kanzeln des Vaterlandes.\u201c Dagegen fordert Braun eine \u201eedle Einfalt\u201c: \u201eDie edle Einfalt der Kanzelsprache [\u2026]verwirft [\u2026] allen unn\u00f6thigen, und \u00fcberf\u00fc\u00dfigen Schmuck. Sie folget der Natur, die allen unn\u00f6thigen Aufwand und \u00dcberflu\u00df vermeidet, und gerade so viel Mittel w\u00e4hlet, als ihr zur Ausf\u00fchrung ihrer Absicht n\u00f6tig sind. [\u2026]Die edle Einfalt (Simplicit\u00e4t) ist also die Haupteigenschaft dieser Sprache. [\u2026] Die Reden Christi, und seiner Apostel waren Meisterst\u00fccke, und Muster der edlen Einfalt.\u201c<\/p>\n<p>Doch verfolgen wir zun\u00e4chst die Begrifflichkeit der \u201eedlen Simplicit\u00e4t\u201c im Kunstdiskurs der Zeit. Richtet man n\u00e4mlich den Blick auf die Kunstdebatte in Frankreich um 1735 so l\u00e4sst sich Erstaunliches entdecken. Germain Boffrand (1667-1754), der ber\u00fchmte franz\u00f6sische Architekt hielt 1734 vor der Academie Royale d\u2018Architecture einen viel beachteten Vortrag <em>Dissertation sur se qu\u2019on appelle le bon goust en architecture<\/em>, der 1745 seinen einflussreichen und international rezipierten zweisprachigen (franz\u00f6sisch-lateinisch) Architekturtraktat \u201eLivre d\u2019architecture\u201c vorangestellt wurde.<\/p>\n<p>Zentraler Begriff ist der bon go\u00fbt. Er wendet sich gegen die Subjektivierung des Geschmackbegriffs (chacun \u00e0 son gout), gegen die \u201eEigend\u00fcnkel\u201c (wie es im Mandat hei\u00dft). Grundlegende Prinzipien der Architektur sind nach Boffrand: belle proportions, convenance, commodit\u00e9, s\u00fbret\u00e9, sant\u00e9, bon sens (also: gute Proportion, Schicklichkeit, Annehmlichkeit, Sicherheit, Wohlbefinden, gutes Empfinden). Aufgabe der Akademie ist es diese Prinzipien zu vermitteln und zu kontrollieren, sowie die \u201efolles nouveaut\u00e9s\u201c der Mode (\u201edie ungereimtheiten, l\u00e4cherlichen Zierathen\u201c in der Sprache des Mandats) zu bannen. Er nimmt dabei auch die Ausw\u00fcchse der Ornamentik in der Architektur ins Visier und fordert die Beachtung seiner Prinzipien, die eine <em>noble simplicit\u00e9<\/em> garantieren: \u201eIl semble que la mode en differens tems ait pris plaisir \u00e0 donner la torture \u00e0 toutes les parties d&#8217;un \u00e9difice : elle a fouvent effay\u00e9 de d\u00e9truire tous les principes de l&#8217;Architecture, dont on doit toujours conserver la noble simplicit\u00e9.\u201c<\/p>\n<p>Der <em>style rococo<\/em> mit seinem antiklassischen Vokabular wird in Frankreich ab den 1740er Jahren auf breiter Basis zur Zielscheibe und l\u00f6st umf\u00e4ngliche wie einflussreiche Kritik aus. Man fordert eine Ornamentik \u201esans confusion\u201c, wie es auch der Architekt und Theoretiker Charles-Etienne Briseux (1660-1754) eindringlich formulierte.<\/p>\n<p>Boffrand war in Bayern kein Unbekannter. F\u00fcr Max Emanuel entwarf er einen Jagdpavillon in Bouchefort (1705) und Joseph Effner (1687- 745), bayerischer Hofbaumeister, war Sch\u00fcler Boffrands und sp\u00e4ter sogar dessen Bauleiter. Effner \u00fcberf\u00fchrte dessen Innendekorationssystem nach M\u00fcnchen (Style R\u00e9gence). Boffrand, urspr\u00fcnglich selbst Architekt und Dekorateur des Rokoko, bekanntestes Beispiel das H\u00f4tel de Soubise in Paris (1734), wird in seinen theoretischen \u00c4u\u00dferungen erstaunlicherweise ein Wegbereiter des Klassizismus. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Frankreich, besonders in der Architektur, den klassischen Stilprinzipien weitaus st\u00e4rker verpflichtet war, sie auch nie vollends preisgab und diesem Formenkanon schon ab 1740 wieder vermehrt Geltung verschaffte.<\/p>\n<p>Boffrands j\u00fcngerer Architekturkollege Jacques-Francois Blondel (1705-1774) f\u00fchrte das theoretische Konzept Boffrands weiter. In Ablehnung des willk\u00fcrlichen Ornaments fordert Blondel einen \u201ewahren Stil\u201c in der Architektur, einen \u201egrand go\u00fbt de la belle simplicit\u00e9\u201c, der wie Hanno Walter Kruft darlegte, \u201ezu einer zentralen Formel des neuen Klassizismus wird\u201c. Ab 1771 publizierte Blondel seine seit 1750 an der von ihm gegr\u00fcndeten \u00c9cole des Arts gehaltenen Vorlesungen in einem mehrb\u00e4ndigen <em>Cours d\u2019architecture<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber wie erfolgte der Ideentransfer der \u201enoble und belle simplicit\u00e9\u201c nach Bayern? Besonderes Augenmerk verdienen dabei die Architekten Fran\u00e7ois Cuvilli\u00e9s d. J. (1731- 777), Sohn des ber\u00fchmten Fran\u00e7ois Cuvilli\u00e9s (1695-1768) und Carl Albrecht von Lespilliez (1723-1796). Beide waren in den Jahren 1754 bis 1755 zur Weiterbildung in Paris. Cuvilli\u00e9s d. J. studierte bei Blondel an der ber\u00fchmten Acad\u00e9mie royale d\u2019architecture in Paris. 1757 bekam er wegen seiner \u201evortrefflichen Bau- und Ingenieurkunst\u201c eine Stellung beim kurbayerischen Hof. 1768 wurde er zum 2. Oberhofbaumeister ernannt. Er wurde zu einem der \u00fcberzeugten Vertreter des fr\u00fchen Klassizismus in M\u00fcnchen. Carl Albrecht von Lespilliez war ebenso Sch\u00fcler Blondels. Lespilliez r\u00fchmte sich, dass er Blondels Akademie besuchen und dem gro\u00dfen Architekten nach eigener Aussage \u201eplus de commun\u201c begegnen konnte. Fr\u00fchklassizistische Architektur und Architekturtheorie konnte Lespilliez in Paris in unterschiedlichen Konzepten und Auspr\u00e4gungen kennenlernen. Er erwarb f\u00fcr die M\u00fcnchner Hofbibliothek im Auftrag des Kurf\u00fcrsten Max III Joseph umfangreich Literatur zeitgen\u00f6ssischer Architekturtheoretiker darunter Blondels Traktate, wie Jutta Thinesse Demel nachweisen konnte. 1768 wurde Lespilliez 1. Oberbaumeister in M\u00fcnchen. 1766 hatte er au\u00dferdem eine Zeichenschule nach Blondels Vorbild begr\u00fcndet, die bis 1808 Bestand hatte.<\/p>\n<p>Mit dem fr\u00fchklassizistischen Ideengut der franz\u00f6sischen Architekturtheorie war man in M\u00fcnchen durchaus vertraut. Aber wie verh\u00e4lt es sich mit den Schriften Winckelmanns? Hier lohnt sich ein Blick in die Kunstzeitung der \u201ekayserlichen\u201c Akademie zu Augsburg von 1770, die auch in M\u00fcnchen aufmerksam rezipiert wurde. In dieser w\u00f6chentlich erscheinenden Zeitung der Akademie bot man auch dem Winckelmannschem Gedankengut ein Forum. Man zitiert sogar aus seinen <em>Gedanken \u00fcber die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauerkunst<\/em> (19.3.1770) und gebiert sich als Promoter seiner Ideen. Andererseits nicht verwunderlich, denn Winckelmann geh\u00f6rte zu den R\u00e4ten und Ehrenmitgliedern der 1755 gegr\u00fcndeten Akademie. Auch der Begriff der \u201eSimplicit\u00e4t\u201c taucht in diesem Kunstjournal mehrfach auf. Au\u00dferdem wird ausf\u00fchrlich auf die M\u00fcnchner Gr\u00fcndung einer Zeichnungs Schule respective Maler= und Bildhauer academie eingegangen und deren Anerkennung durch Max III. Joseph am 7. M\u00e4rz 1770. Sie wird als Errungenschaft im aufkl\u00e4rerischen wie im fr\u00fchklassizistischen Sinn gepriesen (14. Mai 1770). Max III. Joseph wird als der F\u00f6rderer der neuen Ideen und als Garant des guten Geschmacks gefeiert. Man erinnert dabei auch an seine bedeutende Gr\u00fcndung der Akademie der Wissenschaften im Jahr 1755.<\/p>\n<p>Wie sehr sich um 1770 die Kunstanschauung in S\u00fcddeutschland ge\u00e4ndert und sich ein fr\u00fchklassizistisches Gedankengut durchgesetzt hat, verdeutlicht anschaulich ein Stich von Johann Esaias Nilson, seit 1769 Direktor der Augsburger Akademie und vormals ein Verfechter des Rokoko: Rechts neben einem von zwei Sphingen flankierten Urnenmonument steht ein vornehm gekleideter Mann. Er zerrei\u00dft eine Zeichnung, auf der eine Rocaille dargestellt ist, eben Muschel-Werck, wie aus dem zweiten bereits angerissenen und schon im Fallen befindlichen Blatt hervorgeht. Der Direktor selbst distanziert sich von seinem Lebenswerk, vom sprichw\u00f6rtlich gewordenen \u201eschlechten Augsburger Geschmack\u201c, vom \u201eGrillenwerk\u201c und \u201eMuschelwerk\u201c des Rokokos, dessen vehementer F\u00f6rderer er einstmals war: Ein \u00f6ffentliches <em>pecavi<\/em>, ich habe ges\u00fcndigt, wie es Herman Bauer formulierte.<\/p>\n<p>Besonderes Augenmerk verdient in unserem Zusammenhang noch die kurz nach der Ver\u00f6ffentlichung des Mandats erscheinende <em>Allgemeine Theorie der Sch\u00f6nen K\u00fcnste<\/em> von Johann Georg Sulzer in vier B\u00e4nden von 1771-74. Erstmals lag nach franz\u00f6sischem Vorbild eine deutschsprachige Enzyklop\u00e4die vor, die das umfassende Gebiet der \u00c4sthetik und ihre Begrifflichkeit lexikalisch zu fassen suchte. Besonders hervorzuheben ist, dass Sulzer seinem Werk ein Fremdw\u00f6rterverzeichnis beigibt, ein \u201eVerzeichni\u00df der eigentlichen W\u00f6rter, welche hier f\u00fcr die fremden Kunstw\u00f6rter gebraucht worden\u201c. So setzt er \u201eSimplicit\u00e4t\u201c mit \u201eEinfalt\u201c gleich.<\/p>\n<p>Unter dem betreffenden Artikel \u201eEinfalt\u201c hei\u00dft es dann: \u201eMan vermi\u00dft die Einfalt in den Geb\u00e4uden, in den Werken der bildenden K\u00fcnste, in den Gem\u00e4hlden, in der Beredsamkeit, Dichtkunst und Musik. Das weitl\u00e4uftige, \u00fcberfl\u00fc\u00dfige und willk\u00fchrliche hat so wol in den Sitten, als in den Werken der Kunst so sehr \u00fcberhand genommen, da\u00df man gar oft M\u00fche hat, das wenige nat\u00fcrliche darin zu erkennen. Wie viel, sowol ganze Geb\u00e4ude, als einzelne Zimmer, sieht man nicht, wo unn\u00fctze oder gar widernat\u00fcrliche Zierrathen die Augen so sehr auf sich ziehen, da\u00df man vergi\u00dft auf das Wesentliche zu sehen.\u201c Und unter dem Begriff \u201eSch\u00f6nheit\u201c nimmt er dann konkret auf Winckelmann Bezug: \u201eWer indessen glaubet, da\u00df ihm diese Zergliederung noch dienlich seyn k\u00f6nnte, den verweisen wir auf die Anmerkungen und Beobachtungen die Mengs und Winkelmann hier\u00fcber gemacht haben.\u201c<\/p>\n<p>Einfalt bzw. das Fremdwort Simplizit\u00e4t ist in der \u00c4sthetik des 18. Jahrhunderts ein fester Begriff. Die durch Winckelmann in seiner ersten Ver\u00f6ffentlichung <em>Gedanken \u00fcber die Nachahmung der Griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst<\/em> (1755) propagierte Formel \u201eedle Einfalt\u201c ist vor ihm bereits mehrfach eingef\u00fchrt, wie \u00c9lisabeth D\u00e9cultot zeigen konnte, so bei Felibien, Roger de Piles, Du Bos und auch in Johann Christoph Gottscheds <em>Ausf\u00fchrlicher Redekunst<\/em> (1736). Direkt \u00fcbernommen hat Winckelmann die Formel der \u201enoble simplicit\u00e9\u201c aus einer franz\u00f6sischen \u00dcbersetzung von Jonathan Richardsons <em>An essay on the theory of painting<\/em> (1715). Die Formel war um die Mitte des 18. Jahrhunderts im Sprachgebrauch virulent, sie ist omnipr\u00e4sent in unterschiedlichen Diskursen. Winckelmanns markanter und wirkm\u00e4chtiger Ausdruck ist dem Vokabular seiner Zeit entnommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>IV.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr das Mandat bedeutet das, dass es eingespannt ist in ein ganzes Feld von Bez\u00fcgen: Es l\u00e4sst sich nicht eindeutig bestimmen, welcher Kontext f\u00fcr die \u201eedle Simplizit\u00e4t\u201c verantwortlich gemacht werden kann: der der Rhetorik und der reformierten Predigtlehre, der des franz\u00f6sischen Kunstdiskurses oder der des Winckelmannschen Werkes selbst. Das Vokabular der \u201eungereimten Zierrathen\u201c, der \u201eedlen Simplicit\u00e4t\u201c, usw. findet sich in nahezu allen Traktaten und Lehrschriften unterschiedlichster Provenienz dieser Zeit. Die Fokussierung auf die Predigtlehre eines F\u00e9nelon und Muratori als Hauptquelle f\u00fcr die Wortwahl der Stilanweisung im Mandat ist zu monokausal. Die Bez\u00fcge zum Kunst- und \u00c4sthetikdiskurs der Zeit, besonders zu den kunsttheoretischen Schriften der franz\u00f6sischen Architekten Boffrand und Blondel und zu den Augsburger Kunstperiodika der Akademie, die wesentlich den Transfer des neuen Ideengutes einerseits franz\u00f6sischer Provenienz andererseits Winckelmanns leisteten, erscheinen ebenso gewichtig, wenn nicht plausibler. Die virulenten kunst\u00e4sthetischen Schlagworte werden im Mandat, das ja in erster Linie ein finanztechnisches Dekret war, mit dem vernunftm\u00e4\u00dfigen Sparsamkeitsidealen in eins gebracht: So l\u00e4sst sich kaum entscheiden, ob bei der Wahl des Wortes \u201eSimplicit\u00e4t\u201c finanzielle oder \u00e4sthetische \u00dcberlegungen im Vordergrund standen. Die politische Intention f\u00e4llt mit den Forderungen der neuen Kunst zusammen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 4. Oktober 1770 erlie\u00df der bayerische Kurf\u00fcrsten Max III. 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