{"id":109586,"date":"2025-10-07T14:42:25","date_gmt":"2025-10-07T12:42:25","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=109586"},"modified":"2025-10-07T14:42:28","modified_gmt":"2025-10-07T12:42:28","slug":"das-inspirierende-oberhaupt-der-weltorthodoxie-begruessung-zur-verleihung-von-oekumenischem-preis-und-abt-emmanuel-heufelder-preis","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/das-inspirierende-oberhaupt-der-weltorthodoxie-begruessung-zur-verleihung-von-oekumenischem-preis-und-abt-emmanuel-heufelder-preis\/","title":{"rendered":"Das inspirierende Oberhaupt der Weltorthodoxie"},"content":{"rendered":"<h3>Patriarchat und Patriarch<br \/>\n(Achim Budde)<\/h3>\n<p>Allheiligkeit, Eminenzen, Exzellenzen, Herr Landesbischof, Herr Staatsminister, meine sehr verehrten Damen und Herren,<\/p>\n<p>vor genau 1.700 Jahren \u2013 genau in diesen Mai- und Juni-Wochen \u2013 fand der christliche Glaube auf dem<br \/>\nErsten \u00d6kumenischen Konzil in Niz\u00e4a seinen ersten bis heute weltweit anerkannten Ausdruck. Wenn wir also heute \u00fcber Konfessionsgrenzen hinweg \u00d6kumenische Gemeinschaft leben und auch feiern, dann sind die Beschl\u00fcsse von Niz\u00e4a die Basis daf\u00fcr, dass wir uns im Bekenntnis unseres Glaubens durch die Jahrtausende weltweit vereint wissen.<\/p>\n<p>Und so begr\u00fc\u00dfe ich zuerst: die V\u00e4ter des Konzils von Niz\u00e4a, die durch die Ikone heute bei unserer Feier pr\u00e4sent sind \u2013 so unsere in Ost und West gemeinsame \u00dcberzeugung, wie sie im Siebten \u00d6kumenischen Konzil, ebenfalls in Niz\u00e4a, festgehalten wurde.<\/p>\n<p>Der heutige Vormittag steht ganz im Zeichen der Orthodoxie, und das hei\u00dft immer auch: im Zeichen der Kirche der Fr\u00fchzeit. Denn unsere orthodoxen Geschwister stehen in einer ganz besonderen Kontinuit\u00e4t zu unseren gemeinsamen Anf\u00e4ngen. Einmal, weil sie viel weniger als wir im Westen am \u00fcberlieferten Schatz ge\u00e4ndert haben. Aber nat\u00fcrlich auch, weil das R\u00f6mische Reich im Osten \u00fcber tausend Jahre l\u00e4nger dauerte als im lateinischen Westen.<\/p>\n<p>In f\u00fcnf Jahren feiern wir ein weiteres Siebzehnhundert-Jahre-Jubil\u00e4um, n\u00e4mlich die Verlegung der Hauptstadt des R\u00f6mischen Reiches von Rom nach Byzantion, dem Neuen Rom, nach seinem Gr\u00fcnder dann auch \u201eStadt des Konstantin\u201c genannt. \u00dcber ein Jahrtausend lang \u2013 l\u00e4nger als jede andere Stadt \u2013 war Konstantinopel die Mitte der Welt. Und das Patriarchat war ein integraler Teil dieser Mitte.<\/p>\n<p>Aber es war und ist zugleich ist so viel mehr: 500 Jahre nach dem Ende des byzantinischen Reiches ist das Patriarchat geistliches Zentrum einer Weltkirche; denn die Orthodoxie ist l\u00e4ngst von einer Ost-Kirche zu einer weltweit heimischen Glaubensgemeinschaft geworden. \u00dcber 300 Millionen orthodoxe Gl\u00e4ubige rund um den Erdkreis finden im \u00d6kumenischen Patri\u00e1rchen ihr geistliches Oberhaupt. So haben wir heute in gewissem Sinne den Papst der orthodoxen Christenheit zu Gast.<\/p>\n<p>Seit den Anf\u00e4ngen der Kirche \u2013 seit dem Apostel Petrus in Alt-Rom und dem Apostel Andreas in Neu-Rom \u2013 werden bis heute auf beiden St\u00fchlen ungef\u00e4hr gleich viele Bisch\u00f6fe gez\u00e4hlt: Hier sind es 267, dort 270 bis zu den heutigen beiden: Leo, dem Patriarchen des Abendlandes, und Bartholom\u00e4us, dem \u00d6kumenischen Patriarchen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Papst Leo aber gerade erst gut drei Wochen im Amt ist, kann Patriarch Bartholom\u00e4us auf mehr als drei Jahrzehnte zur\u00fcckblicken: 33 Jahre, also ein ganzes \u201eLeben Jesu\u201c lang, dient er der Kirche bereits als \u00d6kumenischer Patriarch von Konstantinopel, dem Neuen Rom. Er hat die orthodoxe Kirche und die orthodoxe Theologie ins 21. Jahrhundert gef\u00fchrt. Er hat mit den Dokumenten des Panorthodoxen Konzils von Kreta, mit einem fulminanten Sozialpapier und \u2013 lange vor Laudato si\u2018 \u2013 mit einer innovativen Sch\u00f6pfungstheologie seiner Kirche \u2013 und letztlich uns allen \u2013 Wege in die Zukunft gewiesen.<\/p>\n<p>Meine Damen und Herren, wir haben es heute Morgen also mit einer Institution von Weltrang zu tun. Und wir haben es mit einer Pers\u00f6nlichkeit von Weltrang zu tun.<\/p>\n<p>Wir danken Ihnen, Allheiligkeit, aus tiefstem Herzen, dass Sie pers\u00f6nlich angereist sind, um heute hier in M\u00fcnchen unsere Ehrungen entgegenzunehmen. Die gr\u00f6\u00dfte Ehrung allerdings erfahren heute Morgen wir \u2013 durch Ihre kostbare Gegenwart in unserer Akademie.<\/p>\n<p>\u03a3\u03b1\u03c2 \u03b5\u03c5\u03c7\u03b1\u03c1\u03b9\u03c3\u03c4\u03bf\u03cd\u03bc\u03b5, \u03a0\u03b1\u03bd\u03b1\u03b3\u03b9\u03ce\u03c4\u03b1\u03c4\u03b5, \u03b1\u03c0\u03cc \u03c4\u03b1 \u03b2\u03ac\u03b8\u03b7 \u03c4\u03b7\u03c2 \u03ba\u03b1\u03c1\u03b4\u03b9\u03ac\u03c2 \u03bc\u03b1\u03c2<\/p>\n<p>\u03c0\u03bf\u03c5 \u03c4\u03b1\u03be\u03b9\u03b4\u03ad\u03c8\u03b1\u03c4\u03b5 \u03b5\u03b4\u03ce \u03b1\u03c5\u03c4\u03bf\u03c0\u03c1\u03bf\u03c3\u03ce\u03c0\u03c9\u03c2<\/p>\n<p>\u03b3\u03b9\u03b1 \u03bd\u03b1 \u03b4\u03b5\u03c7\u03c4\u03b5\u03af\u03c4\u03b5 \u03c4\u03b9\u03c2 \u03c4\u03b9\u03bc\u03ad\u03c2 \u03bc\u03b1\u03c2 \u03b5\u03b4\u03ce \u03c3\u03c4\u03bf \u039c\u03cc\u03bd\u03b1\u03c7\u03bf \u03c3\u03ae\u03bc\u03b5\u03c1\u03b1.<\/p>\n<p>\u03a9\u03c3\u03c4\u03cc\u03c3\u03bf, \u03b7 \u03bc\u03b5\u03b3\u03b1\u03bb\u03cd\u03c4\u03b5\u03c1\u03b7 \u03c4\u03b9\u03bc\u03ae \u03c0\u03bf\u03c5 \u03bb\u03b1\u03bc\u03b2\u03ac\u03bd\u03bf\u03c5\u03bc\u03b5 \u03c3\u03ae\u03bc\u03b5\u03c1\u03b1 \u03c4\u03bf \u03c0\u03c1\u03c9\u03af<\/p>\n<p>\u03b5\u03af\u03bd\u03b1\u03b9 \u03b7 \u03c0\u03bf\u03bb\u03cd\u03c4\u03b9\u03bc\u03b7 \u03c0\u03b1\u03c1\u03bf\u03c5\u03c3\u03af\u03b1 \u03c3\u03b1\u03c2 \u03c3\u03b5 \u03b1\u03c5\u03c4\u03ae \u03c4\u03b7\u03bd \u0391\u03ba\u03b1\u03b4\u03b7\u03bc\u03af\u03b1.<\/p>\n<p>\u03a5\u03c0\u03bf\u03ba\u03bb\u03b9\u03bd\u03cc\u03bc\u03b1\u03c3\u03c4\u03b5 \u03bc\u03b5 \u03b5\u03c5\u03b3\u03bd\u03c9\u03bc\u03bf\u03c3\u03cd\u03bd\u03b7!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Ostkirche<br \/>\n(Abt Marianus Bieber)<\/h3>\n<p>Die Ostkirchen stehen heute f\u00fcr viele moderne Christen f\u00fcr eine Sehnsucht nach Spiritualit\u00e4t, nach Formen des geistlichen Lebens, die im Westen seit der Aufkl\u00e4rung zur\u00fcckgedr\u00e4ngt, vergessen, gel\u00f6scht worden sind. Nach feierlicher Liturgie und echten rituellen Formen. Nach innerlichem Gebet (Herzensgebet) und mystischer Erfahrung. Nach heiligen Bildern (Ikonen) und geistgetr\u00e4nkten Symbolen.<\/p>\n<p>Und so freue ich mich inst\u00e4ndig, dass wir in diesem Jahr unseren Preis \u2013 gemeinsam mit dem \u00d6kumenischen Preis der Katholischen Akademie in Bayern \u2013 an die schlichtweg bedeutendste Pers\u00f6nlichkeit der Welt-Orthodoxie verleihen d\u00fcrfen, an den \u00d6kumenischen Patriarchen von Konstantinopel, dem Neuen Rom, Seine Allheiligkeit Bartholom\u00e4us I.<\/p>\n<p>Mit ihm begr\u00fc\u00dfe ich zahlreiche bedeutende W\u00fcrdentr\u00e4ger aus der Welt der Orthodoxie, Seine Eminenz, hochw\u00fcrdigsten Herrn Metropoliten Augoustinos von Deutschland, Exarch von Zentraleuropa, Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland \u2013 mit seinen Vikar- und Weihbisch\u00f6fen Evmenios von Lefka, Bartholomaios von Arianz, Emmanuel von Christoupolis, Ambrosius von Argyroupolis \u2013 und von der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland Vikarbischof Hiob von Stuttgart sowie die gesamte anwesende Hochw\u00fcrdige Geistlichkeit und alle Gl\u00e4ubigen der orthodoxen Kirchen.<\/p>\n<p>Besonders ansprechen m\u00f6chte ich \u2013 da mit unserem Kloster sehr verbunden \u2013 f\u00fcr die rum\u00e4nisch-orthodoxe Kirche Seine Eminenz, hochw\u00fcrdigsten Herrn Metropoliten Serafim von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa \u2013 mit Weihbischof Sofian, Generalvikar P. Chirill Sociacu und P. Ikonom Stavrophor Nikolaus Klein. Metropolit Serafim wurde vor 4 Jahren mit dem Heufelder-Preis ausgezeichnet und auch sein Patriarch Daniel hat diesen Preis bereits bekommen, so dass Eure Allheiligkeit nicht der erste Patriarch unter den Preistr\u00e4gern ist.<\/p>\n<p>Allerdings hat der jetzige Patriarch der rum\u00e4nisch-orthodoxen Kirche den Preis 1998 noch als Metropolit von der Moldau und der Bukowina erhalten und vor allem aufgrund seines Engagements im Kontext des Weltkirchenrats. Ist in diesem Fall der \u00f6kumenische Eros inzwischen etwas abgebl\u00e4ttert? Hat das Patriarchenamt aufgrund seiner diplomatischen Erfordernisse der in konservativen kirchlichen Kreisen \u00adverbreiteten anti-\u00f6kumenischen Haltung einigen Tribut zollen m\u00fcssen? Umso mehr ist hervorzuheben, dass Patriarch Bartholom\u00e4us in seiner langen Amtszeit trotz aller vielleicht noch gr\u00f6\u00dferen diplomatischen Notwendigkeiten, hier immer wieder \u00f6kumenische Zeichen gesetzt hat, wie wir dann in der Laudatio noch h\u00f6ren werden.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Ekklesiologie und G\u00e4ste anderer Kirchen<br \/>\n(Achim Budde)<\/h3>\n<p>Der Blick auf die gemeinsamen \u00f6stlichen Wurzeln kann auch helfen, manch innerwestliche Kontroverse historisch zu unterfangen. Besonders im Kirchenverst\u00e4ndnis hat das Orthodoxe Modell Vorbildcharakter \u2013 als Gemeinschaft aus selbst\u00e4ndigen, autokephalen Kirchen, die in all ihrer Vielfalt einander doch im gleichen Glauben verbunden sind, und die auf Synoden und Konzilien gemeinsam bindende Entscheidungen treffen, auch wenn das nicht immer ganz einfach ist.<\/p>\n<p>Das bei uns aktuell wiederentdeckte, aber noch wenig einge\u00fcbte Prinzip der Synodalit\u00e4t war im Osten \u2013 zumindest unter Bisch\u00f6fen \u2013 immer schon pr\u00e4gend. Bereits Niz\u00e4a regelte vor 1.700 Jahren Mehrheitsentscheidungen und zweimal j\u00e4hrlich abgehaltene Provinz-Synoden.<\/p>\n<p>Und das muss uns Katholiken auch klar sein: Wenn die sichtbare Einheit der Kirchen einmal kommt, dann kann das Amt weltweiter Repr\u00e4sentation nicht als Jurisdiktionsprimat verwirklicht werden, sondern nur im Modell eines \u201ePrimus inter pares\u201c, wie es die Kirchen byzantinischer Tradition seit der Antike mit Leben f\u00fcllen.<\/p>\n<p>Seine Allheiligkeit, Patriarch Bartholom\u00e4us, ist f\u00fcr die Welt-Orthodoxie dieser \u201ePrimus inter pares\u201c ohne juristische Gewalt \u00fcber die anderen Patriarchate. Er hat gezeigt, wie sich diese Rolle idealerweise versteht. Und er hat wie kein Patriarch vor ihm \u2013 den gro\u00dfen Athenagoras eingeschlossen \u2013 die \u00d6kumene zu seinem Herzensanliegen gemacht. Und auch \u00fcber die R\u00e4nder des Christlichen hinaus suchte er den Dialog mit anderen Religionen, insbesondere mit der abrahamitischen \u00d6kumene, also mit dem Judentum und dem Islam!<\/p>\n<p>Und so gr\u00fc\u00dfe ich die zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter aus so vielen verschiedenen Konfessionen und Religionen, die heute hier im Saal vertreten sind.<\/p>\n<p>Zuerst den Vorsitzenden des Weltkirchenrats, Herrn Landesbischof em. Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, der sich gerne und schnell f\u00fcr die Laudatio des heutigen Tages gewinnen lie\u00df, und der Patriarch Bartholom\u00e4us durch die Arbeit im Weltkirchenrat und durch seine beratende Mitwirkung beim Panorthodoxen Konzil auf Kreta intensiv erlebt hat.<\/p>\n<p>Unsere Bayerische Landeskirche ist auch in ihrer aktuellen Besetzung stark vertreten: Ich begr\u00fc\u00dfe ausgesprochen herzlich unseren Landesbischof Christian Kopp, die Pr\u00e4sidentin der Landessynode Frau Dr. Annekathrin Preidel und den M\u00fcnchner Regionalbischof Thomas Prieto Peral.<\/p>\n<p>Summarisch m\u00f6chte ich Vertreterinnen und Vertreter der Orientalischen Kirchen, der Anglikaner, der Altkatholiken, der Apostolischen Gemeinde und der Freikirchen nennen sowie namhafte \u00f6kumenische Einrichtungen wie das Konfessionskundliche Institut in Bensheim, die Stiftung Pro Oriente und den Freundeskreis Philoxenia.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Judentum begr\u00fc\u00dfe ich Prof. Dr. Andreas Pitum aus dem Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde.<\/p>\n<p>Ihnen allen ein herzliches Willkommen und: Wie sch\u00f6n, dass Sie alle hier sind!<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Katholische G\u00e4ste<br \/>\n(Abt Marianus Bieber)<\/h3>\n<p>Als katholische Gastgeber haben wir zun\u00e4chst die anderen Konfessionen begr\u00fc\u00dft. Aber auch unsere eigene Kirche ist heute hochkar\u00e4tig vertreten.<\/p>\n<p>Ich begr\u00fc\u00dfe den Apostolischen Nuntius f\u00fcr Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovi\u0107.<\/p>\n<p>Willkommen hei\u00dfen wir Kardinal Reinhard Marx, den Erzbischof von M\u00fcnchen und Freising und Vorsitzenden der Freisinger Bischofskonferenz, der als Protektor dieser Akademie bei dieser Feier traditionell das Schlusswort spricht, und den zweiten bayerischen Erzbischof, Herwig G\u00f6ssl, Erzbischof von Bamberg, der heute ebenfalls die katholische Kirche des Freistaats repr\u00e4sentiert \u2013 gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Herrn Christian G\u00e4rtner, dem Leiter des Katholischen B\u00fcros, Dr. Matthias Belafi.<\/p>\n<p>Aus einzelnen Di\u00f6zesen begr\u00fc\u00dfe ich die Weihbisch\u00f6fe Peter Birkhofer aus Freiburg und Ulrich Boom aus W\u00fcrzburg, die Generalvikare Roland Batz aus Regensburg und Isidor Vollnhals aus Eichst\u00e4tt. Au\u00dferdem den Apostolischen Exarch, Bischof Dr. Bohdan Dzyurakh \u2013 sowie weitere hochkar\u00e4tige Kirchenvertreter.<\/p>\n<p>Zahlreiche Ordensleute haben sich eingefunden \u2013 ein Zeichen daf\u00fcr, dass in der Ostkirche das M\u00f6nchtum eine bedeutende Stellung einnimmt. Ich darf meine benediktinischen Mitbr\u00fcder und Mitschwestern begr\u00fc\u00dfen; stellvertretend nenne ich Abt Johannes Eckert von St. Bonifaz hier in M\u00fcnchen und Abt Beda Sonnenberg von der Abtei Plankstetten sowie \u00c4btissin Francesca Simuniov\u00e1 von der Abtei Venio und ihre Vorg\u00e4ngerin Sr. Carmen Tatschmurat \u2013 sch\u00f6n, dass Ihr gekommen seid.<\/p>\n<p>Von den anderen Orden m\u00f6chte ich die Provinziale Markus Fuhrmann von den Franziskanern, Markus Hau von den Pallotinern und Martin Leitg\u00f6b von den Redemptoristen sowie f\u00fcr die Franziskanerinnen von Maria Stern Generaloberin Solange Vidal de Lima nennen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die kirchlichen Einrichtungen darf ich den Pr\u00e4sidenten von Missio, Msgr. Wolfgang Huber und den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Renovabis, Dr. Markus Ingenlath begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Staat und Politik<br \/>\n(Achim Budde)<\/h3>\n<p>Patriarch Bartholom\u00e4us ist nicht nur im religi\u00f6sen Kontext eine bedeutsame Pers\u00f6nlichkeit, sondern steht auch in der Politik und in staatlichen Institutionen in h\u00f6chstem Ansehen. Als erster Kirchenf\u00fchrer wurde er eingeladen, vor dem US-Kongress zu sprechen, der ihm sogar seine Goldmedaille verlieh, die h\u00f6chste Auszeichnung, die die Vereinigten Staaten zu vergeben haben. Das EU-Parlament, eine ganze Reihe weiterer Parlamente, die<br \/>\nUNESCO und das Weltwirtschaftsforum haben seine Sicht auf die Weltlage h\u00f6ren wollen. Und auch seine \u00f6kologische Haltung, die ihm den inoffiziellen Zusatz-Titel \u201eGr\u00fcner Patriarch\u201c einbrachte, hat ja trotz ihrer theologischen Beweggr\u00fcnde durchaus starke politische Implikationen.<\/p>\n<p>Und so nimmt es nicht wunder, dass heute auch hochrangige Vertreterinnen und Vertreter des Staates ihn mit ihrer Anwesenheit w\u00fcrdigen.<\/p>\n<p>Ich begr\u00fc\u00dfe: Staatsminister Dr. Florian Herrmann f\u00fcr die Staatskanzlei und in Vertretung von Ministerpr\u00e4sident Dr. Markus S\u00f6der; den Pr\u00e4sidenten des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, Dr. Hans-Joachim He\u00dfler; Manfred Weber, Mitglied des Europaparlaments und Vorsitzender der EVP-Fraktion; die Pr\u00e4sidentin des Bayerischen Obersten Rechnungshofs Heidrun Piwernetz; Ministerialdirektor Martin Wunsch, Amtschef des Staatsministeriums f\u00fcr Unterricht und Kultus Stadtrat Michael Dzeba in Vertretung unseres Oberb\u00fcrgermeisters Dieter Reiter f\u00fcr die Stadt M\u00fcnchen; und General Thomas Hambach f\u00fcr die Bundewehr.<\/p>\n<p>Eine besondere Ehre ist es f\u00fcr uns als Gastgeber, zum heutigen Fest Alexandros Papaioannu, den Botschafter der Hellenischen Republik und Konstantinos Kodellas, Generalkonsul von Griechenland in M\u00fcnchen stellvertretend f\u00fcr das gesamte Konsularische Corps willkommen hei\u00dfen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>S\u00fcalp Erdo\u011fan, der Generalkonsul der T\u00fcrkischen Republik, war gestern zur Begr\u00fc\u00dfung Seiner Allheiligkeit am Flughafen, konnte es aber leider heute nicht noch einmal einrichten, dabei zu sein. Ich gr\u00fc\u00dfe ihn an dieser Stelle aber trotzdem besonders herzlich und begl\u00fcckw\u00fcnsche sein Heimatland dazu, dass es eine solch international bedeutsame und ehrw\u00fcrdige Institution wie das \u00d6kumenische \u00adPatriarchat in seinem Territorium beherbergt. Sie k\u00f6nnen stolz darauf sein und viel dazu beitragen, dass diese gro\u00dfe Vergangenheit auch eine gute \u00adZukunft hat. Seien Sie gewiss: Viele Menschen auf aller Welt werden sich mitfreuen und es Ihnen danken, wenn die theologische Hochschule auf Chalki bald wiederer\u00f6ffnet werden kann!<\/p>\n<p>Dem flammenden Pl\u00e4doyer von Patriarch Bartholom\u00e4us f\u00fcr einen EU-Beitritt der T\u00fcrkei m\u00f6chte ich mich in folgendem Sinne gerne anschlie\u00dfen: Eine T\u00fcrkei, die die Kriterien zur Vollmitgliedschaft in der Europ\u00e4ischen Union erf\u00fcllt, k\u00e4me sicherlich allen \u2013 T\u00fcrken und EU-B\u00fcrgern \u2013 besonders aber der christlichen Minderheit im Land sehr zugute. Mir pers\u00f6nlich gef\u00e4llt dieser Gedanke.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Bildung und G\u00e4ste der Abtei<br \/>\n(Abt Marianus Bieber)<\/h3>\n<p>Auch Institutionen der Bildung sind heute zahlreich und in voller \u00f6kumenischer Breite verteten: quasi die gesamte orthodoxe Ausbildungseinrichtung an der LMU mit den Professoren Konstantinos Nikolak\u00f3poulos, Daniel Benga und Stefanos Athanas\u00edou.<\/p>\n<p>Von der Katholisch Theologischen Fakult\u00e4t, die Patriarch Bartholom\u00e4us im Jahr 2014 den Ehrendoktor verlieh, sind die Professoren Burkhard Berkmann, Klaus Unterburger und Markus Vogt zugegen. Au\u00dferdem freue ich mich, dass auch die Hochschule f\u00fcr Philosophie, die Ukrainische Freie Universit\u00e4t M\u00fcnchen, die Europ\u00e4ische Akademie in Bayern, die Griechische Akademie und weitere katholische und evangelische Akademien heute jeweils durch ihre Leitung hier vertreten sind. Selbstverst\u00e4ndlich sind auch die Akademieleitung der Katholischen Akademie in Bayern und der Vorstand ihres F\u00f6rdervereins anwesend \u2013 sowie das \u00d6kumenische Institut unserer Abtei. Denn auch Niederaltaich hat einen Bildungsauftrag und widmet sich seit \u00fcber 60 Jahren der Aufgabe, heutigen westlichen Christen und suchenden Menschen das oben erw\u00e4hnte reiche spirituelle und liturgische Gut der Ostkirchen nahe zu bringen. Unsere Abtei feiert neben dem lateinischen Stundengebet auch das der Ostkirche in deutscher Sprache und gibt Kurse in ostkirchlicher Theologie, Ikonenmalen und Herzensgebet.<\/p>\n<p>Daher hat der Stifter Hanns Gierlichs den von ihm eingesetzten Preis f\u00fcr die \u00d6kumene mit den Ostkirchen unserer Abtei anvertraut und nach dem damaligen Abt \u201eAbt-Emmanuel Heufelder-Peis\u201c genannt. Dieser wird nun seit 1992 im zwei-, dreij\u00e4hrigen Turnus verliehen \u2013 und ich darf den letzten Preistr\u00e4ger, P. Prof. Michael Schneider, hier unter uns begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Damit unsere Abtei Ihre vielen Aufgaben wie der \u00d6kumene und der anderen Bereiche auch heute gut bew\u00e4ltigen kann, sind viele Unterst\u00fctzer, Wohlt\u00e4ter und Freunde wichtig. Gestatten Sie mir daher noch einige zu nennen: Herrn Dr. Ludger Arnoldussen mit Gattin, Herrn Dr. Frank Thiel und P. Klaus Klein. F\u00fcr den unsere ostkirchliche Arbeit unterst\u00fctzenden F\u00f6rderverein Frau Cordula D\u00f6rfer mit Ehemann, Herrn Wolfgang Tischer mit Gattin und Herrn Prof. Reinhard R\u00f6\u00dfler sowie alle Freunde unserer Abtei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Conclusion<br \/>\n(Achim Budde)<\/h3>\n<p>Meine sehr verehrte Festgemeinde, wir ehren heute einen Br\u00fcckenbauer \u2013 lateinisch: Pontifex \u2013 zwischen Ost und West; zwischen der \u00adOrthodoxie und den anderen Konfessionen und Religionen; zwischen der Sch\u00f6pfung und ihrem H\u00fcter, dem Menschen; zwischen Vergangenheit und Zukunft. Es ist in unserem Hause Brauch und Anspruch, dass wir auch mit der Musik Akzente setzen, die nicht nur die Reden einrahmen und ein bisschen das Thema aufgreifen, sondern die Veranstaltung auch inhaltlich noch einmal mit einer zus\u00e4tzlichen Note oder Klangfarbe bereichern.<\/p>\n<p>F\u00fcr den heutigen Tag fiel die Wahl auf den Komponisten Arvo P\u00e4rt, der mit seiner Biografie zwischen Ost und West, mit seiner Konversion zum orthodoxen Glauben und auch mit seinem Kompositionsstil zwischen den Welten steht und Br\u00fccken baut.<\/p>\n<p>Ich danke abschlie\u00dfend der S\u00e4ngerin und den S\u00e4ngern des renommierten Vokal-Solisten-Ensembles Singer Pur: Claudia Reinhard, Christian Meister, Manuel Warwitz, Jakob Steiner und Silas Bredemeier. Haben Sie besten Dank daf\u00fcr, dass Sie heute zur h\u00f6heren Ehre Gottes und zur Freude der Festgemeinde Ihre Stimme erheben!<\/p>\n<p>Gleich nach dem Gru\u00dfwort von Staatsminister Herrmann und vor dem n\u00e4chsten Block mit Laudatio und Preis\u00fcbergabe wird Ihnen das Ensemble Singer Pur Arvo P\u00e4rts St\u00fcck Memento mit gut acht Minuten Dauer schenken.<\/p>\n<p>Liebe G\u00e4ste, bitte warten Sie dann nicht nur darauf, dass es weitergeht, sondern genie\u00dfen Sie das als ein kleines Konzert!<\/p>\n<p>Herr Staatsminister, Sie haben das Wort!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Patriarchat und Patriarch (Achim Budde) Allheiligkeit, Eminenzen, Exzellenzen, Herr Landesbischof, Herr Staatsminister, meine sehr verehrten Damen und Herren, vor genau 1.700 Jahren \u2013 genau in diesen Mai- und Juni-Wochen \u2013 fand der christliche Glaube auf dem Ersten \u00d6kumenischen Konzil in Niz\u00e4a seinen ersten bis heute weltweit anerkannten Ausdruck. 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