{"id":111486,"date":"2025-11-07T11:24:07","date_gmt":"2025-11-07T10:24:07","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=111486"},"modified":"2025-11-07T11:24:31","modified_gmt":"2025-11-07T10:24:31","slug":"die-seher-die-man-uebersieht","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/die-seher-die-man-uebersieht\/","title":{"rendered":"Die Seher, die man \u00fcbersieht"},"content":{"rendered":"<p>Sieben \u2013 f\u00fcnf \u2013 drei: 7 P\u00e4pste hat die Welt erlebt seit Gr\u00fcndung der Katholischen Akademie, von Pius XII. bis Franziskus, dazu 5 Erzbisch\u00f6fe und Kardin\u00e4le von M\u00fcnchen, aber lediglich 3 Akademiedirektoren. Wir wohnen also einem historischen Abend bei, wenn wir heute Florian Schuller in den Ruhestand verabschieden: Sieben \u2013 f\u00fcnf \u2013 drei.<\/p>\n<p>\u201eDem\u00fctiges Selbstbewusstsein\u201c, diese beiden Worte nur hat der Akademie-Direktor auf die Einladungen drucken lassen, mit denen er uns alle hier versammelt hat, und man darf sie als Ruf, als Parole verstehen. Doch klingt der Ruf nicht bedrohlich evangelisch? \u201eDem\u00fctiges Selbstbewusstsein\u201c, spricht daraus nicht jene Sorte Magerquark-Protestantismus, den man in Bayern nicht mal den Protestanten durchgehen l\u00e4sst? Und ich wei\u00df, wovon ich rede: ich bin selber einer<\/p>\n<p>Glauben Sie Florian Schullers Worten nicht ohne Bedacht \u2013 denn Sie k\u00f6nnen sicher sein: er hat sie mit Bedacht ausgew\u00e4hlt. Und oft genug sind seine Worte \u2013 viele von Ihnen werden es wissen \u2013 Schelmen-Worte. Machen wir uns also auf die Suche: wo hat sich im dem\u00fctigen Selbstbewusstsein der Schuller-Schalk versteckt?<\/p>\n<p>Im Jahr 2000 trat er sein Amt an der Mandlstra\u00dfe\u200e an und 2007, nach sieben Jahren als Akademiedirektor, hat er sein Selbstbewusstsein erstmals in einem Interview aufblitzen lassen: Er stehe als Zwerg auf den Schultern von Riesen, sagte da der Siebenj\u00e4hrige, aber auf diesen Schultern sei man auch als Zwerg mit einer recht ordentlichen Portion eigener Perspektive ausgestattet. Da war er wieder, der Schuller-Schalk.<\/p>\n<p>Welche Perspektive aber ist das gewesen und geworden in den 18 Jahren von 2000 bis heute?<\/p>\n<p>Brehms Tierleben \u2013 den \u00c4lteren \u200eunter Ihnen noch vertraut \u2013 kennt den Br\u00fcll-Affen. Das katholische Bestiarium kennt den bayerischen Br\u00fcll-L\u00f6wen, der in freier Wildbahn in einer geistlichen wie einer politischen Auspr\u00e4gung anzutreffen ist. Florian Schuller ist weder das eine noch das andere.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte es auch so sagen: dieser Akademiedirektor durfte und musste vielleicht manchmal den Zirkusdirektor geben, nie aber ist er dabei eine Rampensau gewesen.\u00a0Sie, lieber Florian Schuller, haben vielmehr stets und st\u00e4ndig anderen Menschen eine Rampe gebaut und die B\u00fchne bereitet: Ihren G\u00e4sten, Ihren Geistlichen und gewiss auch Ihren Bisch\u00f6fen der bayerischen Di\u00f6zesen, die dieses Haus tragen und es doch nicht regieren d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Sie haben anderen das Rampenlicht erm\u00f6glicht, indem Sie selbst bereit waren, immer wieder zur Seite zu treten. Hat dieser Verzicht auf den eigenen gro\u00dfen Auftritt Ihnen manchmal auch einen Stich ins Herz versetzt? Wenn es so w\u00e4re, lassen Sie mich heute sagen: Sie tragen Ihren Verzichtsschmerz mit W\u00fcrde \u2013 und genau das macht Demut aus.<\/p>\n<p>\u200eWas f\u00fcr ein Haus haben Sie vor 18 Jahren \u00fcbernommen \u2013 und in welchem Zustand geben Sie es uns, Ihrer Akademie-Gemeinde, heute zur\u00fcck? \u200eIn der Satzung dieses Hauses steht: \u201eDie katholische Akademie in Bayern hat die Aufgabe, das Verh\u00e4ltnis von Kirche und Welt zu kl\u00e4ren.\u201c Sch\u00f6ner, schlanker und ma\u00dfloser kann man es kaum formulieren.<\/p>\n<p>Kirche und Welt in ein Verh\u00e4ltnis zu setzen, das am Ende produktiv f\u00fcr beide Seiten ist, das stellt ein Unterfangen dar, mit dem ich auch pers\u00f6nlich sympathisiere. Sie k\u00f6nnen das bereits an dem Titel des Blattes ablesen, das ich geholfen habe, in die Wochenzeitung Die ZEIT zu holen, \u201eChrist &amp; Welt\u201c. Immer, wenn ich gefragt werde, welche der beiden verkoppelten Dimensionen uns \u200edenn wichtiger sei, das Weltliche oder das Christliche, dann antworte ich: am wichtigsten ist uns die dritte Dimension, das gro\u00dfe \u201e&amp;\u201c zwischen Christ und Welt. Vielleicht hat mir diese Parallele zu Florian Schullers Verst\u00e4ndnis seines Akademie-Auftrags ja auch die Einladung und das Ehrenamt eingetragen, heute zu Ihnen sprechen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>\u201eDie katholische Akademie in Bayern hat die Aufgabe, das Verh\u00e4ltnis von Kirche und Welt zu kl\u00e4ren\u201c: wer so hoch zielt, tut gut daran, einen schelmischen Tiefstapler an die Spitze zu stellen.<\/p>\n<p>Humor und Glaube, hat Direktor Schuller einmal gesagt, das seien zwei Weisen, \u201emit der gebrechlichen, mit der schwierigen, mit der angegriffenen Wirklichkeit unseres Lebens einigerma\u00dfen sinnvoll umzugehen.\u201c Wenn Sie diesem Satz einmal nachlauschen, dann wird Ihnen das Schullerschste Wort darin gleich aufgefallen sein: \u201eeinigerma\u00dfen\u201c \u2013 einigerma\u00dfen sinnvoll sollen wir mit der fragilen Wirklichkeit unseres Lebens umgehen.<\/p>\n<p>In den polarisieren Zeiten, die wir in der Kirche wie in der Welt erleben, ist eine solche zur\u00fcckgenommene Gradualit\u00e4t der eigenen Ambition \u200eeine Wohltat: Wenn wir es einigerma\u00dfen gut hinbekommen, mit unserem Leben und unserer gemeinsamen \u00a0Kirche Christi,\u00a0so verstehe ich Florian Schuller, dann haben wir vielleicht schon genug getan.<\/p>\n<p>\u200eSie k\u00f6nnen daran ablesen, wie gut es tut, genau hinzuh\u00f6ren, wenn dieser Mann der leisen T\u00f6ne das Wort ergreift. Er hat viel gesehen, in seinem langen Priesterleben \u2013 ist immer mein Eindruck \u2013 und er hat auf beiderlei Weise etwas gesehen vom Menschen und seiner Wirklichkeit: inwendig und aush\u00e4usig. Was ihm dort begegnet ist, l\u00e4sst ihn zur\u00fcckgenommen sprechen, mit einem Selbstbewusstsein, das von innen kommt. \u200eDas macht ihn zu einem feinen Menschen \u2013 aber es weist eben auch \u00fcber ihn hinaus.<\/p>\n<p>Ich begreife Florian Schuller als einen Seher, den man \u00fcbersieht.<\/p>\n<p>Er ist damit zu einer jener Figuren geworden, auf die eine Kirche in Not verst\u00e4rkt wird setzen m\u00fcssen, wenn sie ihren Kurs halten will in st\u00fcrmischen Zeiten, vor allem aber, wenn sie geh\u00f6rt werden will in einer Welt, die auf das Wort von Kirchen nicht l\u00e4nger wartet. Die Welt ist unduldsam geworden mit der katholischen Kirche in Deutschland\u200e &#8211; und man kann es der Welt nicht einmal verdenken, wie wir hier im Saal wissen, denen uns diese Kirche noch etwas bedeutet, jedem auf seine Weise.<\/p>\n<p>Als Mittler zwischen der Gesellschaft da drau\u00dfen und \u200eder Kirche hier drinnen merken wir in der Redaktion von Christ &amp; Welt, wie schwer es geworden ist, selbst bei unserer Leserschaft noch Geh\u00f6r zu finden mit den Themen, den Anliegen, den Positionen der Kirche. Wie erst sieht das bei der Gro\u00dfzahl der klugen, aber kirchen-fernen Deutschen aus?<\/p>\n<p>Wir halten bei Christ &amp; Welt daher verst\u00e4rkt Ausschau nach Menschen wie Florian Schuller: nach Sehern, die man \u00fcbersieht. Die prophetische Gabe der Kirche, die prophetische Rolle des Priesters habe ich immer als ihr ganz gro\u00dfes Geschenk begriffen, und nicht ohne Grund sind die Propheten wahrscheinlich in besonderer Weise empf\u00e4nglich gewesen f\u00fcr jene geheimnisvollste Kraft der Trinit\u00e4t, den Heiligen Geist.<\/p>\n<p>Propheten, habe ich von Burkhard Menke gelernt, dem langj\u00e4hrigen Lektor der Schriften von Joseph Ratzinger im Herder Verlag, Propheten sind nicht Vorhersager, sie sind Hervor-Sager: sie lesen die Zeichen der Zeit, sie sp\u00fcren, wo der Geist weht und wen er beseelt, und sie beten und bohren solange, bis zu Tage tritt, was eigentlich schon lange ans Licht will. \u200eWo \u2013 vielleicht \u2013 findet man solche Menschen offenen Herzens und wachen Blicks? Einige Versuche der Ann\u00e4herung.<\/p>\n<p>Man findet \u200esie eher unter Frauen und M\u00e4nnern, die sich ihren Krisen im Glauben und im Leben gestellt haben.<\/p>\n<p>Es sind darum oft Menschen, die dem Schmerz der eigenen Unzul\u00e4nglichkeit nicht ausgewichen sind: die Einsicht macht dem\u00fctig \u2013 und den Schmerz aushalten zu k\u00f6nnen, macht selbstbewusst.<\/p>\n<p>Dem\u00fctiges \u200eSelbstbewusstsein findet man darum eher an den R\u00e4ndern der Kirche als in ihrem Zentrum.<\/p>\n<p>Man findet es wom\u00f6glich eher bei den Klosterschwestern von Bernried, um in Bayern zu bleiben, als in den Ordinariaten oder den Bischofspalais zwischen Passau und Regensburg.<\/p>\n<p>Dem\u00fctiges Selbstbewusstsein kann darum auch ein Programm sein f\u00fcr eine Kirche im Hader mit \u200esich selbst. Ja, es k\u00f6nnte einen Ausweg weisen aus einer steril gewordenen Kontroverse im inner-katholischen Kirchenkampf, der seit dem Pontifikat von Papst Benedikt nicht zur Ruhe kommt.<\/p>\n<p>\u201eEntweltlichung, bitte!\u201c rief Joseph Ratzinger 2011 in seiner ber\u00fchmt gewordenen Freiburger Rede der Kirche hierzulande zu. \u201eEntweltlicht euch\u201c, verlangte Benedikt, und seine verschreckten Br\u00fcder im Amt fragten sich: will da einer der Schrumpf-Kirche des heiligen Rests \u200edas Wort reden, weltabgewandt, klerikal, engherzig? Ich habe Benedikt damals im Saal anders verstanden: er hat das Licht angez\u00fcndet, das Franziskus jetzt weitertr\u00e4gt mit seinem Appell \u2013 geht an die R\u00e4nder, lasst von den Fleischt\u00f6pfen der Versorgungsposten, vertraut eurer Gabe als Propheten.<\/p>\n<p>\u200eIch kann nicht einsch\u00e4tzen, lieber Florian Schuller, ob Sie Ihr Dem\u00fctiges Selbstbewusstsein so programmatisch f\u00fcr Ihre ganze Kirche verstanden wissen wollen. Als Journalist kann ich aber sagen, es passt nicht schlecht als Br\u00fccke \u00fcber die Kluft, die sich zuletzt so drastisch aufgetan hat zwischen Kirche und Gesellschaft, zwischen Christ und Welt.<\/p>\n<p>Zum Abschluss der Vollversammlung der \u00a0Bisch\u00f6fe in Fulda hat meine Deutschlandfunk-Kollegin Christiane Florin, mit der ich 2010 Christ &amp; Welt in der ZEIT aufgebaut habe, eine ganz einfach Frage gestellt. Auf der Pressekonferenz wollte sie von den versammelten Bisch\u00f6fe wissen, ob einer von ihnen erwogen habe zur\u00fcckzutreten unter der Last der Verantwortung f\u00fcr 1670 Missbrauchs-T\u00e4ter in kirchlichen Diensten. Die Antwort vom Podium war knapp und lautete: Nein.<\/p>\n<p>\u200eIch habe gro\u00dfen Respekt f\u00fcr die Anl\u00e4ufe zur Aufkl\u00e4rung, die Kardinal Marx in Bewegung gesetzt hat, oftmals gegen erhebliche Widerst\u00e4nde. Doch ich erlaube mir die Frage, ob die Bem\u00fchungen seiner Kirche schon ann\u00e4hernd weit genug gehen.\u00a0 Klar ist jedenfalls: Keine der beiden gro\u00dfen Kirchen ist aktuell in einem Zustand, sich offensives Selbstbewusstsein leisten zu k\u00f6nnen. Ein Zustand dauerzerknirschter Demut aber wird die Botschaft Gottes auch nicht anziehender machen.<\/p>\n<p>Ein Ansatz, der auf Demut und Selbstbewusstsein gleichzeitig gr\u00fcndet, verr\u00e4t also eine Verschr\u00e4nkung aus Wirklichkeits-Einsicht und \u200eZukunfts-Zuversicht. In einem Wort: Wer die Balance h\u00e4lt zwischen Demut und Selbstbewusstsein, lebt Gottvertrauen im Alltag.<\/p>\n<p>\u200eWas hinterlassen Sie also dieser Akademie, die so lange die Ihre war, lieber Herr Schuller?<\/p>\n<p>Mit drei Begriffen haben Sie Ihre Arbeit einmal \u200eumrissen: Intellektuell \u2013 spirituell \u2013 aktuell. Ich erg\u00e4nze das um zwei Fragen, die nicht blo\u00df dem legend\u00e4ren Gespr\u00e4ch zugrunde lagen, das Sie in diesen R\u00e4umen zwischen Joseph Ratzinger und J\u00fcrgen Habermas erm\u00f6glicht haben.<\/p>\n<p>Erstens: Wie werde ich klug &#8211; und bleibe fromm?<\/p>\n<p>Zweitens: Wie werde ich fromm &#8211; und bleibe klug?<\/p>\n<p>\u200eDass sich darauf Antworten finden lassen, daran haben Sie immer geglaubt. Dass es dabei hilft, ein melancholischer Optimist zu sein, haben Sie vorgelebt.\u200e Und dass Ihr Nachfolger solche Seher \u00fcber den Tag hinaus aufsp\u00fcrt, zum Austausch verf\u00fchrt und zum Leuchten bringt, das ist die Chance der Akademie f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n<p>Hoch zielen und tief stapeln, damit haben Sie es weit gebracht, lieber Florian Schuller.\u200e Was geben Sie uns mit f\u00fcr den Weg, auf dem wir nun ohne Sie auskommen m\u00fcssen? \u00a0Ich habe von Ihnen einen sehr befreienden Satz gefunden: \u201eEs geht uns heute schlecht \u2013 auf hohem Niveau\u201c, sagt Florian Schuller.<\/p>\n<p>Alles Weitere liegt jetzt in unseren H\u00e4nden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sieben \u2013 f\u00fcnf \u2013 drei: 7 P\u00e4pste hat die Welt erlebt seit Gr\u00fcndung der Katholischen Akademie, von Pius XII. bis Franziskus, dazu 5 Erzbisch\u00f6fe und Kardin\u00e4le von M\u00fcnchen, aber lediglich 3 Akademiedirektoren. 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