{"id":111490,"date":"2025-11-07T11:29:41","date_gmt":"2025-11-07T10:29:41","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=111490"},"modified":"2025-11-07T11:29:41","modified_gmt":"2025-11-07T10:29:41","slug":"grusswort-zur-verabschiedung-von-akademiedirektor-dr-florian-schuller","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/grusswort-zur-verabschiedung-von-akademiedirektor-dr-florian-schuller\/","title":{"rendered":"Gru\u00dfwort zur Verabschiedung von Akademiedirektor Dr. Florian Schuller"},"content":{"rendered":"<p>Lieber Monsignore Schuller, meine sehr verehrten Damen und Herren,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>mein Beitrag wird als Gru\u00dfwort qualifiziert; man wollte es offensichtlich absetzen von den beiden Vorreden, die eher Beitr\u00e4ge sind. Ich wei\u00df nicht, ob das geplant war, oder ob man meint, der Erzbischof solle sich da doch im Inhaltlichen etwas beschr\u00e4nken \u2013 was er meistens nicht tut. Das Gru\u00dfwort ist ja auch deswegen hier angef\u00fchrt, um ein Wort des Dankes zu sagen. Ich will keinen inhaltlichen Beitrag geben wie meine beiden Vorredner, die ich nat\u00fcrlich unglaublich gerne weiter kommentieren w\u00fcrde, aber das bleibt mir versagt \u2013 vielleicht sp\u00e4ter. Sondern ich will noch einmal auf die Pers\u00f6nlichkeit schauen und ein herzliches Wort des Dankes sagen, ein Vergelt\u2019s Gott f\u00fcr diese 18 Jahre, auch im Namen aller bayerischen Bisch\u00f6fe<\/p>\n<p>Ich bin ja selbst einige Jahre Akademiedirektor gewesen, war auch im Kontakt mit Ihrem Vorg\u00e4nger, und f\u00fcr uns war schon damals die Katholische Akademie in Bayern das Flaggschiff der gesamten Akademieszene. Einer meiner Nachfolger in der Kommende in Dortmund ist ja hier, wie ich gerade sehe. Wir haben mit gro\u00dfer Bewunderung auf diese Katholische Akademie geschaut, und als ich Erzbischof von M\u00fcnchen und Freising wurde, war es nicht die geringste Freude, auch in Kontakt zu kommen mit der Katholischen Akademie. Nicht nur mit den vielen anderen Herausforderungen des Erzbistums, den sch\u00f6nen Landschaften, den vielen Kirchen, den faszinierenden Begegnungen, der Neugierde auf Bayern \u2013 all das war nat\u00fcrlich auch lebendig; aber die Katholische Akademie war f\u00fcr mich ein Begriff, nicht nur durch die Zeitschrift \u201ezur debatte\u201c, die ich mit gro\u00dfer Neugierde jedes Mal sehr intensiv gelesen habe, sondern auch durch die Begegnungen hier.<\/p>\n<p>Deswegen m\u00f6chte ich ein sehr, sehr herzliches Dankesch\u00f6n sagen, ein Vergelt\u2019s Gott. Es war mir in den zehn Jahren, in denen wir zusammengewirkt haben, nicht so oft m\u00f6glich, all das an Angeboten in Anspruch zu nehmen, was hier m\u00f6glich wird. Aber Msgr. Schuller geh\u00f6rt zu denen, die \u2013 so wurde es ja eben auch schon von der Akademieleitung gesagt \u2013 die Kompetenzen anderer gut entdecken k\u00f6nnen, und so hat er sich sehr schnell auf den neuen Erzbischof eingestellt und ihn gelockt mit sozialethischen Themen, den Diskussionen \u00fcber die Enzyklika <em>Laudato si\u2018<\/em> oder \u00e4hnlichen Perspektiven, die mich angesprochen haben. Aber mein Interesse ist nat\u00fcrlich auf das ganze breite Feld gerichtet, das hier in der Akademie angeboten wurde und wird. Ich konnte dem nicht immer nachkommen, einfach als Teilnehmer dazusitzen und nicht irgendetwas zu sagen, sondern einfach einmal zu h\u00f6ren und sich fortzubilden, weiterzubilden, zu diskutieren.<\/p>\n<p>Wenn man auf Florian Schuller schaut \u2013 das kam mir jetzt in diesen Tagen noch einmal so in den Blick \u2013, dann sieht man doch auf eine im guten Sinne sehr klassische priesterliche Biographie, die hoffentlich auch in Zukunft noch da sein wird; wir fragen uns das manchmal. Aus einer Familie, die bildungsgepr\u00e4gt war, in Augsburg, kam er sofort zum Humanistischen Gymnasium. Damals gab es das noch, in voller Form, mit Griechisch und Latein, und Hebr\u00e4isch wahrscheinlich auch ein bisschen. Dann ging es sofort nach Rom an die Gregoriana, zum Germanicum. Dann das Lizentiat in Philosophie, in Theologie; mit einer Spannweite von Johann Gottlieb Fichte bis Wolfhart Pannenberg. Dann eine Promotion \u00fcber einen Theologen, den ich nicht kenne (Fritz Buri, Schweizer reformierter Theologe, 1907-1995). Aber jedenfalls eine Bandbreite, die doch beeindruckend ist.<\/p>\n<p>Eben wurde schon angedeutet: das gilt auch f\u00fcr seine pastorale T\u00e4tigkeit. Die ganze Spannweite von Pfarrseelsorge, Hochschulseelsorge, Erwachsenenbildung, Pfarreiarbeit und eben wissenschaftliche Arbeit, Weiterbildungsarbeit. Das ist schon eine beeindruckende M\u00f6glichkeit, die im Raum der Kirche geboten wird. Ich arbeite daf\u00fcr, und wir alle sollten uns bem\u00fchen, dass es diesen Raum weiter gibt, in dem sich solche Biographien entfalten k\u00f6nnen, die auch zurecht von meinen beiden Vorrednern gew\u00fcrdigt wurden. Im Raum der Kirche entfaltet sich Leben, Denken, F\u00fchlen, Nachdenken, Kunst. All das kann man an der Person Florian Schuller, an seiner Biographie gut nachlesen.<\/p>\n<p>Das ist ein erster Blick auf diese Person, die eine gro\u00dfe Spannweite \u2013 gerade heute sage ich es \u2013 priesterlichen Wirkens deutlich macht, in \u00fcberzeugender Weise, und das ist etwas, was bei den Menschen nicht nur ankommt, sondern was aufgenommen wird \u2013 auch das wurde eben schon gesagt \u2013, was glaubw\u00fcrdig ist als Zeugnis, durch die ganze Bandbreite des pastoralen Wirkens, in der intellektuellen Herausforderung und in der seelsorglichen Herausforderung. Das sp\u00fcrt man bei Ihnen.<\/p>\n<p>Ein zweiter Blick auf die Akademie: 18 Jahre \u2013 das ist eine \u00c4ra, wie man so sch\u00f6n sagt, und hier stimmt es wirklich. Weil ich selbst Akademiedirektor war, nat\u00fcrlich nicht in dieser \u201epremium league\u201c wie die Katholische Akademie in Bayern, aber doch auch in dem\u00fctigem Selbstbewusstsein aktiv, w\u00fcrde ich einmal sagen, mit unseren Themen in Dortmund (was von M\u00fcnchen aus nat\u00fcrlich so ungef\u00e4hr Sibirien ist oder etwas weiter weg, fu\u00dfballtechnisch sowieso eine etwas prek\u00e4re Landschaft). Aber was mir immer wichtig war, auch gerade beim Treffen der Akademieleiter: Die Akademie, auch damals von der Gr\u00fcndung her, Karl Forster und Kardinal Wendel stehen ja hier am Anfang, und mein Vorg\u00e4nger auch, der das 25 Jahre begleitet hat, verk\u00f6rpert das Zeichen, dass die Kirche vernetzt sein muss mit der Welt.<\/p>\n<p>Der Dialog mit der Welt, der auch in die Kirche selbst hinein wirken muss, ist nicht nur ein Dialog in dem Sinne, dass wir anderen etwas zu sagen haben, sondern wir lernen von der Welt, wie es \u201eGaudium et spes\u201c sagt. Wie oft habe ich das unterstrichen, und wie oft muss man es unterstreichen, auch in der aktuellen Situation. Wir m\u00fcssen von der Welt lernen! Wir haben nicht alles, sondern das war eine gro\u00dfe Erkenntnis gerade des Konzils: Wir brauchen die andere und den anderen. Es gibt keine Identit\u00e4t als Person und als Gesellschaft und als Kirche ohne die anderen und den anderen und das andere, und zwar in der Anerkennung des anderen als anderen, nicht in der Assimilierung des anderen f\u00fcr mich. Das ist eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die Gesellschaft, aber auch f\u00fcr die Kirche, das zu sehen, zu begreifen und wirklich in einen Dialog einzutreten, in einen lernenden Dialog.<\/p>\n<p>Deswegen ist f\u00fcr mich auch in der Zukunft \u2013 das sage ich auch im Namen der Freisinger Bischofskonferenz \u2013 der Wunsch, dass die Akademie auch in Zukunft ein solch lebendiger Ort des Dialogs, des Austauschs mit den Wissenschaften, mit der Politik, mit der Kunst, mit der Kultur, mit dem Nachdenken ist, und zur\u00fcckwirkt auch in die Kirche selbst hinein. Das ist ein entscheidender Punkt f\u00fcr die Identit\u00e4t der Kirche und f\u00fcr ihren Weg in die Zukunft, auch wenn es manchmal der Kirche selbst oder dem, was manche tun wollen, weh tut. Die Auseinandersetzung mit der Welt und die Auseinandersetzung in der Kirche sind nicht immer sanft. Aber wir brauchen die Auseinandersetzung, wir brauchen einen echten Geist des Dialogs, der den anderen ernstnimmt und vom anderen lernen will. Eine nur narzisstische Kirche, wie es Papst Franziskus so sch\u00f6n sagt, eine sich um sich selbst drehende Theologie, die vielleicht faszinierend spekulativ ist, aber niemandem etwas zu sagen hat, ist keine Perspektive, die die Kirche in die Zukunft f\u00fchrt. Deswegen ist es wichtig, dass wir Akademien haben.<\/p>\n<p>Sie haben das in der ganzen Bandbreite getan. Die Akademieleitung hat das eben schon gesagt; ich will das nicht wiederholen. Da sind so viele neue Dinge entstanden; ich habe das immer wieder verfolgt, als ich noch nicht in M\u00fcnchen war, habe immer genau hingeschaut auf die Programme, habe immer geschaut, wen haben Sie eingeladen, ist das ein interessanter Mensch, das muss ein interessanter Mensch sein, wenn die Akademie in Bayern ihn eingeladen hat. Da m\u00fcsste man sich das Buch vielleicht doch anschauen, m\u00fcsste es sich bestellen und noch einmal nachfassen. Vergelt\u2019s Gott daf\u00fcr, und ich hoffe, dass das sehr gut weitergeht.<\/p>\n<p>Das haben Sie auch in der Katholischen Erwachsenenbildung geleistet. Das ist ein gro\u00dfes Feld auch gerade bei uns hier in Bayern, wobei Sie angetrieben haben, dass das ein wichtiges Feld auch des kirchlichen Lebens ist und profiliert bleibt.<\/p>\n<p>Einen dritten Punkt will ich nennen: Monsignore Florian Schuller ist ein unglaublich flei\u00dfiger Mensch. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man drei Vollzeit-Jobs eigentlich unter einen Hut bekommt. Na, ein bisschen kann ich es mir doch vorstellen\u2026 Aber ich kann jedenfalls ahnen, wie anstrengend das ist, und wie viel Disziplin es braucht, zus\u00e4tzlich Pfarrer zu sein, seit 1992, glaube ich, in der Pfarrei, und das haben Sie auch nie aufgegeben. Es war Ihnen immer wichtig, am Sonntag mit der Gemeinde Eucharistie zu feiern und auch die anderen seelsorglichen Herausforderungen genauso wichtig zu nehmen. Der Erstkommunionunterricht hat dieselbe Bedeutung, letztlich, wie ein Gespr\u00e4ch mit J\u00fcrgen Habermas und Kardinal Ratzinger. Das ist etwas, was wirklich von gro\u00dfem Flei\u00df und von gro\u00dfer Disziplin zeugt: die Erwachsenenbildung, die Akademie und Pfarrer zu sein.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich die Vernetzung. Vernetzung ist das positive Wort; es gibt ja andere Worte. Sie haben ja eben sogar von Mafia gesprochen, oder Kl\u00fcngel, oder was man alles so kennt. Aber das ist nicht gemeint. Das ist ein gro\u00dfer Unterschied. Vernetzung bedeutet: nicht den anderen zu benutzen f\u00fcr sich, sondern wirklich interessiert sein am anderen, und sich verbinden mit vielen, und zwar mit dem Element der Freundschaft, worauf Aristoteles ja auch hinweist. Dieses Element der Freundschaft war mir gerade im Reformationsgedenken 2017 besonders wichtig. Ohne Freundschaft gibt es keine Verbindung und kein Verstehen zwischen Menschen. Freundschaft hei\u00dft, dem anderen wohl gesinnt sein, ihn annehmen. Nur wer diese F\u00e4higkeit aufbringt, wer diese F\u00e4higkeit in sich wachruft, kann wirklich Vernetzung herstellen in alle Gebiete hinein, der Wissenschaft, der Institutionen dieser Stadt, der kirchlichen Einrichtungen. Es ist ein ganz starkes Netzwerk entstanden f\u00fcr diese Akademie, auch durch Ihre F\u00e4higkeit zur Kooperation.<\/p>\n<p>Und die F\u00e4higkeit zum Fest: Wir wollen das nicht untersch\u00e4tzen. Eine Katholische Akademie ohne eine Kultur der Feier und des Festes w\u00e4re gar nicht denkbar, erst recht nicht in Bayern: die Maifeste, die Nachbarschaftsfeste, die ich f\u00fcr einige Jahre verhindert habe, weil ich hier gewohnt habe. Aber daf\u00fcr habe ich eben als Nachbar die Freundschaft der Akademie kennen gelernt, und es war f\u00fcr mich eine sch\u00f6ne Ehrung, als ich das Freundeszeichen der Akademie bekam, ein Freundeszeichen eben, als ich die Nachbarschaft hier \u2013 manchmal denke ich, leider, leider \u2013 verlassen habe, mit dem sch\u00f6nen Garten und der Anbindung an diese sch\u00f6ne Kommunit\u00e4t und die M\u00f6glichkeit, mal eben eine Ausstellung anzuschauen und nicht erst in die Stra\u00dfenbahn oder ins Auto zu steigen. All das habe ich jetzt nicht mehr. Insofern war das Freundeszeichen f\u00fcr mich auch eine Best\u00e4tigung. Diese F\u00e4higkeit zum Fest, zur Freundschaft, zur guten Nachbarschaft, die Sie gepflegt haben hier in Schwabing, hat der Akademie und hat der Kirche gut getan.<\/p>\n<p>Sie sind ein \u00fcberzeugender Priester mit einer positiven Ausstrahlung, mit dem\u00fctigem Selbstbewusstsein. Das wurde ja gerade noch einmal betont. Das sch\u00f6nste Bild von Karl V. h\u00e4ngt ja bei uns in M\u00fcnchen, wie Sie wissen, Herr Nesselrath. Ich habe einmal in meinen ersten Jahren in M\u00fcnchen einen Abendspaziergang durch die Alte Pinakothek gemacht mit dem damaligen Generaldirektor der Bayerischen Staatsgem\u00e4ldesammlungen Professor Dr. Reinhold Baumstark. Dann habe ich ihm gesagt, ein Bild m\u00f6chte ich jetzt sehen: Karl V. von Tizian. Wir haben lange vor diesem Bild gestanden, das von einer gewissen Melancholie umweht ist. Man sieht die Krankheit ein wenig, aber das Selbstbewusstsein ist da. Ein dem\u00fctiges Selbstbewusstsein leuchtet in diesem Bild von Tizian, das mir eines der wichtigsten Bilder geworden ist. Aber jetzt fange ich schon an, wieder tiefer hineinzugehen in eine Kommentierung der Vorredner&#8230;<\/p>\n<p>Dem\u00fctiges Selbstbewusstsein, das bedeutet auch Blicken auf Demut. Demut ist ein Schl\u00fcsselwort. Gibt es eigentlich selbstbewusste Demut? Ich glaube, das ist etwas ganz anderes. Aber schauen wir einmal auf das Wort dem\u00fctig. Das ist f\u00fcr die alte Kirche \u201ehumilitas\u201c, sich auf die Erde legen, auf den Boden legen. Es gibt eine wundersch\u00f6ne Schriftstelle von Augustinus, wo \u2013 er ist ja ein Intellektueller gewesen durch und durch \u2013 man ihn am Schreibtisch sieht, wie er die Briefe beantwortet aus der ganzen lateinischen Welt und der griechischen Welt zum Teil. Er konnte ja nicht so ganz gut griechisch, aber ein bisschen schon. Da schreibt ihm ein Student: Was ist das Christentum? Und man merkt, dem Intellektuellen ist das eigentlich l\u00e4stig, auf so eine Frage zu antworten \u2013 er hat so viel zu tun \u2013, bis er dann endlich anf\u00e4ngt. Man sieht, wie er den Brief langsam beginnt: So, du fragst mich, was ist das Wichtigste am Christentum. Ich antworte: \u201ehumilitas\u201c, Demut. Du fragst mich noch einmal, ich antworte: \u201ehumilitas\u201c. Du fragst mich immer wieder, immer wieder, immer wieder, und immer wieder antworte ich: \u201ehumilitas\u201c, Demut. Denn als ich begriffen habe, dass Gott der Unbegreifliche in Jesus von Nazareth in Demut auf mich zugekommen ist, da bin ich Christ geworden.<\/p>\n<p>Der sch\u00f6ne Satz von Willi Lambert, dem Jesuiten, der immer wieder in spiritueller Literatur zitiert wird, gilt auch hier: \u201eGott umarmt uns durch die Wirklichkeit\u201c. Demut bedeutet, sich auf die Wirklichkeit einlassen, auf die Wirklichkeit, die eben von unten kommt, auf uns zukommt. Die Menschwerdung Gottes bedeutet, Gott hat sich mit dieser Wirklichkeit verbunden, in Demut. Das gilt auch f\u00fcr die aktuellen Herausforderungen der Kirche. Gott umarmt uns durch die Wirklichkeit, und wir m\u00fcssen hinschauen lernen, sehen lernen, mit den Augen, die uns dem\u00fctig leiten, aber hinschauen. Und das, denke ich, hat Herr Schuller getan, oder mitgeholfen dazu, und daf\u00fcr bin ich au\u00dferordentlich dankbar. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, wie es hier ohne Sie weitergeht, aber es wird weitergehen; und wir werden gleich etwas h\u00f6ren, wie es weitergehen kann. Aber mir ist ganz, ganz wichtig, in Ihrer aller Namen, denke ich, ein herzliches Vergelt\u2019s Gott f\u00fcr diese 18 Jahre zu sagen. Danke sch\u00f6n!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Gru\u00dfwort wurde frei gesprochen und f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung sprachlich bearbeitet.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lieber Monsignore Schuller, meine sehr verehrten Damen und Herren, &nbsp; mein Beitrag wird als Gru\u00dfwort qualifiziert; man wollte es offensichtlich absetzen von den beiden Vorreden, die eher Beitr\u00e4ge sind. 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