{"id":111492,"date":"2025-11-07T11:33:18","date_gmt":"2025-11-07T10:33:18","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=111492"},"modified":"2025-11-07T11:33:41","modified_gmt":"2025-11-07T10:33:41","slug":"florian-schuller-zu-seinem-abschied-am-2-oktober-2018","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/florian-schuller-zu-seinem-abschied-am-2-oktober-2018\/","title":{"rendered":"Florian Schuller zu seinem Abschied am 2. Oktober 2018"},"content":{"rendered":"<p>Ja, liebe Mitmenschen, so will ich Sie alle ohne Formalit\u00e4ten miteinander anreden,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p><em>\u201epartir\u00e0, la nave partir\u00e0\u201c,<\/em> das Schiff sticht in See, wie Sergio Endrigo in einem meiner Lieblingslieder aus vergangenen Zeiten gesungen hat. Sie haben den Song <em>\u201eL\u2018 arca di Noe\u201c <\/em>eben geh\u00f6rt \u2013 im Original der Premiere beim Festival San Remo 1970.<\/p>\n<p><em>\u201eDove arriver\u00e0, questo non si sa\u201c<\/em> \u2013 Wo es landen wird, wei\u00df niemand. Das Schiff dieser Akademie, das neu in See sticht, mein Lebensschiff, das einen anderen Kurs nimmt als den bisherigen, Ihr Lebensschiff \u2013 all das in unseren Jahren einer digitalisierten Welt, deren bisher gewohnte und selbstverst\u00e4ndliche Natur durch Technik so radikal zu neuen Wirklichkeiten konstruiert wird, wie es sich Sergio Endrigo 1970 wohl gar nicht vorstellen konnte, der damals schon starke Bilder gefunden hatte:<em> \u201eun volo di gabbiani telecomandati\u201c:<\/em> ferngesteuerte M\u00f6wen; ein Stier am Strand, <em>\u201ee il suo corpo perde kerosene\u201c,<\/em> sein Herz verstr\u00f6mt Benzin.<\/p>\n<p>Und wer von uns hat noch nicht den lauten oder auch nur inneren Ruf ausgesto\u00dfen: <em>\u201eche fatica essere uomini\u201c<\/em> \u2013 wie m\u00fchsam ist es bei all dem, wirklich ein Mensch zu sein. Deshalb braucht jeder mit anderen zusammen so etwas wie eine rettende Arche: <em>\u201eil cane, il gatto, io e te\u201c,<\/em> der Hund, die Katze, ich und du.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>Damit aber bin ich schon mitten im Thema meiner Abschiedsrede. Denn was ist eine katholische Akademie Anderes \u2013\u00a0 ich hoffe, die anwesenden Akademiedirektoren stimmen dem zu \u2013 als angesichts der M\u00fche, wirklich Mensch zu sein, eine <em>\u201earca di Noe\u201c,<\/em> die immer neu aufbricht, inmitten der Chaosfluten des Lebens, und wo sie jeweils landen wird mit ihren Dialogen und Diskursen, das bleibt offen, vorausgesetzt, die Dialoge und Diskurse sind ernst gemeint.<\/p>\n<p>Wenn ich jetzt also zur\u00fcckschaue auf 18 Jahre in der Arche Katholische Akademie Bayern, mit Dir und mir und Euch und Ihnen, allerdings meistens ohne cane oder gatto, ohne Hund und Katze, aber doch mit vielen, sit venia verbo, mit vielen bunten Hunden, bzw. w\u00fcrdigen Vertretern aus dem Zoo des lieben Gottes, dann setzen sich zwei Eindr\u00fccke fest. Die kommen aus unterschiedlichen Richtungen, von der inhaltlichen Arbeit der Akademie her, und von deren satzungsgem\u00e4\u00dfen Struktur. Oder, um im Bild der Arche zu bleiben: von den Wassern, auf denen sie unterwegs war, mit denen sie gewaschen wurde, die sie durchpfl\u00fcgt hat, und vom Bauplan, der sie so hochseetauglich gemacht hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>1784 hatte auf die \u00f6ffentlich gestellte Preisfrage <em>\u201eWas ist Aufkl\u00e4rung?\u201c <\/em>nicht nur Immanuel Kant geantwortet \u2013 mit der Definition, die wir alle kennen vom <em>\u201eAusgang aus der selbstverschuldeten Unm\u00fcndigkeit\u201c \u2013 <\/em>sondern einige Monate vorher auch schon Moses Mendelsohn, einer der f\u00fchrenden K\u00f6pfe der j\u00fcdischen Aufkl\u00e4rung im 18. Jahrhundert. In seinem Aufsatz steht der programmatische Satz: <em>\u201eBildung zerf\u00e4llt in Kultur und Aufkl\u00e4rung.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Genau diese Definition trifft ziemlich gut, was mir und uns wichtig war und wichtig bleibt f\u00fcr die Bildungsaufgabe der Akademie: Kultur und Aufkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>\"<em>Clarification<\/em>\u201c als kritisches, immer neues und individuelles Nachfragen, das als vern\u00fcnftig-intellektuelles nicht irgendwo haltmachen kann, aber zugleich wei\u00df, dass es sich nicht absolut setzen darf, dass die Dialektik der Aufkl\u00e4rung gerade auch f\u00fcr die Aufkl\u00e4rung in der Religion und im Glauben unverzichtbar bleibt.<\/p>\n<p>Und \u201e<em>Culture<\/em>\u201c als Gesamtheit des religi\u00f6sen und kulturellen Erbes, aus dem wir leben, und als die zeitgen\u00f6ssische geistig-geistliche Landschaft, in der wir leben inmitten unserer christlichen und nichtchristlichen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen.<\/p>\n<p>Allen, die in den vergangenen Jahren unseren Bildungsweg in Aufkl\u00e4rung und Kultur miterm\u00f6glicht, mitgestaltet haben, ihn mitgegangen sind, bin ich bleibend f\u00fcr immer dankbar. Zun\u00e4chst und vor allem geht der Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns im Haus; namentlich kann ich sie gar nicht alle aufz\u00e4hlen: die Studienleiter, die die Tagungen und Veranstaltungen stets mit Herzblut und viel Gehirnschmalz vorbereitet und durchgef\u00fchrt haben; unsere PR-Arbeit in Print und f\u00fcr Radio, Fernsehen, die Sozialen Medien; die K\u00fcche, die wesentlich mit f\u00fcr den hervorragenden Ruf des Hauses sorgt; die Damen der Hauswirtschaft, die verantwortlich waren und sind, dass man sich wirklich wohl f\u00fchlt bei uns, und f\u00fcr die Service kein blo\u00dfes Wort ist; die Verantwortlichen unseres Hotelbetriebs \u2013 der ist wirklich ein Geheimtipp hier in M\u00fcnchen und wird in Zukunft zur Sicherung unserer finanziellen Basis noch wichtiger werden; damit verbunden alle Hauptamtlichen und Vertretungen an der Rezeption, bei Tag und Nacht; die f\u00fcnf Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, unter denen ich t\u00e4tig sein durfte und die mir wirklich viel Arbeit in Finanzen, Personal, Organisation abgenommen haben; die Damen in den B\u00fcros, bei der Verwaltung und der Sachbearbeitung, die daf\u00fcr sorgen, dass alles nur so flutscht, das Geld an die entsprechende Stelle kommt, die richtigen Texte und Briefe geschrieben und keine Termine vers\u00e4umt werden, keine Anmeldung verloren geht und bei der Tagungskasse schon der Geist des Hauses einem entgegenstrahlt; jene, die vor allem im Bereich der Landesstelle der Katholischen Erwachsenenbildung Bayern arbeiten; die Verantwortlichen in Hausmeisterei und Garten, Technik, IT und Bauwesen; dass wir n\u00e4mlich eine der Vorzeigeinstitutionen der Kirche in Sachen Nachhaltigkeit geworden sind, ist ein ganz besonderes Merkmal geworden, auf das wir wirklich stolz sind, und das uns allerdings auch verpflichtet, den eingeschlagenen Weg klar weiter zu gehen.<\/p>\n<p>Ich denke aber genauso an die 100 Mitglieder unserer drei Beratungsgremien, deren Impulse bei Kritik und Vorschl\u00e4gen f\u00fcr uns jedes Mal sehr hilfreich waren, weiterf\u00fchrend, erhellend, konstruktiv. Zum Teil haben sie uns \u00fcber Jahrzehnte hin die Treue gehalten.<\/p>\n<p>Aber was w\u00e4re unsere Arbeit ohne die Referenten, die uns die Ehre geben, gerne kommen, die Akademie sch\u00e4tzen, mit ihren Vortr\u00e4gen neue Perspektiven aufzeigen.<\/p>\n<p>Ich habe in den 18 Jahren so viele faszinierende Pers\u00f6nlichkeiten kennenlernen d\u00fcrfen \u2013 der Horizont wurde geweitet, das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr viele Fragen vertieft. Jeder Abend war ein Geschenk f\u00fcr mich. Lassen Sie mich wirklich stellvertretend nur eine einzige Pers\u00f6nlichkeit nennen, und zwar deshalb, weil ich genau heute in der Post ein kurzes Dankschreiben und ein Buchgeschenk von ihm vorgefunden haben \u2013 von Papst emeritus Benedikt XVI.<\/p>\n<p>Und was t\u00e4ten unsere Referenten ohne interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ohne Sie alle? Deshalb war es mir wichtig, dass diese Abschiedsveranstaltung offen ist f\u00fcr jeden, und nicht nur f\u00fcr einen geschlossenen Kreis. Aber die Konsequenzen dieser Entscheidung m\u00fcssen nun wir alle tragen. Sie, weil Sie furchtbar eng sitzen, zum Teil in verschiedenen R\u00e4umen per Video dabei sind; alle Mitarbeitenden des Hauses, weil die Vorbereitungen entsprechend ungew\u00f6hnlich und intensiv waren, und nachher werden vor allem K\u00fcche und Service und Ihrer aller Gelassenheit gefordert werden. Mit circa 780 angemeldeten Teilnehmern haben wir eben mal kurz jene Zahl erreicht, die damals bei unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel erzielt worden war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>V.<\/strong><\/h3>\n<p>Wenn ich so die vielen Themen und Veranstaltungen, die Arbeit unserer Akademie an meinem inneren Auge vorbeiziehen lasse und auch das Lob h\u00f6re \u00fcber das, was geleistet wurde, denke ich an Dietrich Bonhoeffer, der einmal gesagt hat: <em>\u201eMan \u00fcbersch\u00e4tzt leicht das eigene Wirken und Tun in seiner Wichtigkeit gegen\u00fcber dem, was man nur durch andere Menschen geworden ist.\u201c <\/em><\/p>\n<p>In das Bewusstsein der Dankbarkeit gegen\u00fcber vielen anderen Mitmenschen nehme ich auch ganz bewusst meine Familie mit hinein. Meine Mutter konnte \u00fcber viele Jahre hin hier im Haus trotz Krankheit und Gebrechen des Alters wunderbar mitleben und wurde gleichsam bis zum Ende mitgetragen. Deshalb freue ich mich sehr, dass meine Schwester mit ihrer gro\u00dfen Familie da ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>VI.<\/strong><\/h3>\n<p>Bildung ist \u201eKultur und Aufkl\u00e4rung\u201c, hatte Moses Mendelsohn gesagt. Dass heute eine solche bewusste Wahrnehmung beileibe nicht selbstverst\u00e4ndlich ist, darauf hat unter anderem der franz\u00f6sische emeritierte Erzbischof von Poitiers Albert Rouet hingewiesen: <em>\u201eL\u00b4Eglise est menac\u00e9e de devenir une sous-culture.\u201c <\/em>Die Kirche steht in der Gefahr, eine Subkultur zu werden. Schon Papst Paul VI. hatte ja in seinem Apostolischen Schreiben \u201eEvangelii nuntiandi\u201c festgestellt: <em>\u201eDer Bruch zwischen Evangelium und Kultur ist ohne Zweifel das Drama unserer Zeitepoche.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Was zur Heilung des Bruchs gefordert ist, hat sich f\u00fcr mich im Lauf der Jahre in einem Begriff kristallisiert: <em>\u201edem\u00fctiges Selbstbewusstsein\u201c.<\/em><\/p>\n<p>Was \u00fcber diesem Abend steht, ist also ein Auftrag, keine Zustandsbeschreibung, schon gar nicht von mir. \u201eDem\u00fctiges Selbstbewusstsein\u201c \u2013 das sollte dem heutigen Abend entsprechend nicht ersch\u00f6pfend behandelt werden, sondern schlaglichtartig mit zwei sehr unterschiedlichen Perspektiven aufscheinen.<\/p>\n<p>Als ich Sie, Herr Patrik Schwarz, eingeladen hatte, und Sie spontan und gerne zusagt hatten, und wir uns dann in einem intensiven Telefonat gemeinsam auf den optimistischen Titel geeinigt hatten. <em>\u201eKonkret und beherzt: die Freude am dem\u00fctigen Selbstbewusstsein entdecken!\u201c<\/em>, wussten wir noch nicht, dass sich dieser Abend \u00fcberschneiden w\u00fcrde mit der Ver\u00f6ffentlichung jener Studie, die unsere Kirche furchtbar belastet.<\/p>\n<p>Sie haben aber den <em>\u201efreundschaftlichen Zuruf von au\u00dfen\u201c<\/em> wunderbar hinbekommen. Ganz herzlichen Dank daf\u00fcr, und ich hoffe, dieser Zuruf hilft. In der Beilage \u201eChrist und Welt\u201c der ZEIT, die von Patrik Schwarz mitverantwortet wird, darf \u00fcbrigens ein Mensch jeweils einen Monat lang Kurator spielen und jede Woche ein Kunstwerk mit einem einzigen Satz vorstellen. Ich hatte die Ehre, diesen September dran zu sein, und habe f\u00fcr die aktuelle Ausgabe unser Altarbild von Jerry Zeniuk hier in der Kapelle ausgew\u00e4hlt: \u201eVictorious\u201c. So finden Sie darin eine Erinnerung an den heutigen Abend.<\/p>\n<p>Herr Prof. Nesselrath, auch Ihnen f\u00fcr Ihre Perspektive besonderen Dank. Die Vorstellung der Bilder von Christoph Brech hat noch einmal auf doppelte Weise formuliert, was mir sehr wichtig war und ist beim Akademieprojekt \u201eKultur und Aufkl\u00e4rung\u201c. Mit Rom wird das gro\u00dfe, \u00fcberm\u00e4chtige, manchmal erdr\u00fcckende aber auch ungemein erweiternde Erbe deutlich, auf dem wir als katholische Kirche aufbauen: Das Pantheon, der heidnische Tempel, der zur Kirche Maria Patrona Martyrum wurde, und damit zur Erinnerung an die Communio Sanctorum.<\/p>\n<p>Und mit den Photoarbeiten von Christoph Brech, einem jener K\u00fcnstler, die unserem Haus ganz besonders verbunden sind, wird die zeitgen\u00f6ssische Kunst in diesen Abend hereingeholt. Eine Verpflichtung, der nachzukommen in diesem Haus nicht nur m\u00f6glich war, sondern die in den 18 Jahren zu immerhin 56 Ausstellungen gef\u00fchrt hat \u2013 von hochkar\u00e4tigen K\u00fcnstlern bis zu Studierenden an den Akademien in M\u00fcnchen und N\u00fcrnberg.<\/p>\n<p>Aufkl\u00e4rung und Kultur, beide geh\u00f6ren zur glaubenden Praxis und zu deren Bezeugung in unserer Gesellschaft. Der kolumbianische Philosoph Nicol\u00e1s G\u00f3mez D\u00e1vila hat in seinen Aphorismen einmal sehr allgemein so formuliert: <em>\u201eDem christlichen Glauben hat es in den letzten Jahrhunderten an Intelligenz gemangelt und der christlichen Intelligenz an Glauben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dass ich im Auftrag der Kirche mithelfen durfte, diesen Satz an einem konkreten Ort, mit konkreten Menschen, zu konkreten Themen sicher immer nur bruchst\u00fcckhaft, aber eben doch zu widerlegen, zu falsifizieren, und damit der christlichen Intelligenz und dem christlichen Glauben zu dienen, war f\u00fcr mich das gro\u00dfe Geschenk der Aufgabe hier in der Akademie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>VII.<\/strong><\/h3>\n<p>Lassen Sie mich bitte noch nach meinem inhaltlichen R\u00fcckblick zu einem zweiten kommen, zu einer Reflexion \u00fcber die Struktur der Akademie. Die Satzung unserer Akademie aus dem Jahr 1957 halte ich f\u00fcr geradezu genial. In \u00a7 3 hei\u00dft es kurz und b\u00fcndig: <em>\u201eDie nachhaltige Verwirklichung des Stiftungszwecks wird durch die bayerischen Di\u00f6zesen gew\u00e4hrleistet.\u201c<\/em> Aber zugleich haben sich die Bisch\u00f6fe der inhaltlichen Verantwortung enthalten und sie dem Akademiedirektor, bzw. der Akademie im Ganzen \u00fcbergeben. Ein Akt echten Machtverzichts in der Kirche.<\/p>\n<p>Sehr verehrter Herr Kardinal, wahrscheinlich ahne ich nur, dass diese vornehme Zur\u00fcckhaltung bei gleichzeitiger Garantie, die Akademie durch alle bayerischen Di\u00f6zesen <em>\u201enachhaltig\u201c<\/em> \u2013 auch ein heute hochmoderner Begriff, den da die Bisch\u00f6fe bereits vor 61 Jahren gew\u00e4hlt haben \u2013 die Akademie nachhaltig in ihrer Existenz zu sichern, dass dieses souver\u00e4ne Vertrauen durch all die Jahrzehnte und die wechselnden Bischofsgenerationen hindurch bestimmt kein Selbstl\u00e4ufer gewesen ist, sondern stets von neuem ins gemeinsame Bewusstsein gehoben werden musste.<\/p>\n<p>Dass Sie, hochverehrter Herr Kardinal Marx, dabei dann immer viel mehr waren, als nur der Erzbischof des in kirchlichem Slang sogenannten \u201eBelegenheitsbistums M\u00fcnchen und Freising\u201c, n\u00e4mlich ein echter Freund und Protektor, der selber als fr\u00fcherer Akademiedirektor der Kommende des Erzbistums Paderborn mit einer besonderen Sensibilt\u00e4t unsere Arbeit begleitet hat, daf\u00fcr schulden Ihnen ich pers\u00f6nlich und die gesamte Katholische Akademie Bayern ausdr\u00fccklichen, intensiven Dank.<\/p>\n<p>Auch Ihre Verabschiedungsrede vorhin hat gezeigt, wie Sie die Akademie wertsch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>In den Dank schlie\u00dfe ich bewusst alle anderen bayerischen Bisch\u00f6fe mit ein, die mir und uns ihr Vertrauen gegeben haben, und alle Generalvikare und Finanzdirektoren. Mit den sieben bayerischen Bisch\u00f6fen durften wir ja im vergangenen Jahr jeweils einen besonderen Jubil\u00e4umsabend gestalten: mit Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg und den Bisch\u00f6fen damals Friedhelm Hofmann aus W\u00fcrzburg, Gregor Maria Hanke aus Eichst\u00e4tt, Rudolf Voderholzer aus Regensburg und Stefan Oster aus Passau.<\/p>\n<p>Besonders dankbar bin ich als Augsburger Di\u00f6zesanpriester meinem eigenen Ordinarius Konrad Zdarsa, der heute durch unseren Generalvikar Harald Heinrich vertreten wird.<\/p>\n<p>Ich durfte in meiner priesterlichen Laufbahn vor allem drei wunderbare Dienste aus\u00fcben: 16 Jahre Studentenpfarrer \u2013 auch aus meiner KHG sind heute viele gekommen \u2013 mit dem einen Jahr beim Cusanuswerk, und 18 Jahre Katholische Akademie Bayern. Zwei Traumaufgaben, wie Sie sch\u00f6ner und erf\u00fcllender nicht sein k\u00f6nnten, und dazu gleichzeitig 26 Jahre ein echter Dorfpfarrer. Ein Priesterleben, so sch\u00f6n und erf\u00fcllend, dass ich es gar nicht verdient habe.<\/p>\n<p>Meine ersten acht Jahre in der Akademie haben Sie, sehr verehrter Herr Kardinal Wetter, mitgepr\u00e4gt. Sie hatten mich nach dem Vorschlag der damaligen Akademieleitung ernannt. Ich wei\u00df noch, wie Sie mich zu einem Mittagessen mit Griesnockerlsuppe eingeladen haben, um mich \u00fcberhaupt einmal kennenzulernen. Und bei der Herbstsitzung 2000 der Freisinger Bischofskonferenz, auf der ich mich vorstellen durfte, gab zwar mein FIAT Uno auf dem Parkplatz vor dem Kardinal D\u00f6pfner Haus seinen Geist auf, aber alle anwesenden Ordinarien, das werde ich nie vergessen, empfingen mich ausgesprochen herzlich: der Bamberger Erzbischof Karl Braun, der bis auf den heutigen Tag seine Pontifikalien in einem Koffer transportiert, den er bei meiner Mutter in einem Augsburger Lederwarengesch\u00e4ft gekauft hatte; der Eichst\u00e4tter Walter Mixa, ebenfalls aus meiner Di\u00f6zese; der Regensburger Manfred M\u00fcller, dem ich in Augsburg \u00fcber viele Jahre hin jeweils am Dienstag und am Donnerstag um 6.25 Uhr vor der Schule bei seiner Messe am Ulrichsaltar unserer Heimatbasilika ministrieren durfte; Bischof Franz Xaver Eder aus Passau, der dann bei jeder Tagung, die wir in Passau durchf\u00fchrten, auch noch in der Zeit seiner Emeritierung engagiert teilgenommen hat; aus W\u00fcrzburg Paul-Werner Scheele, der uns bis heute verbunden ist; und nat\u00fcrlich mein Augsburger Bischof Viktor Josef Dammertz, der mich nicht nur f\u00fcr diese T\u00e4tigkeit freigestellt hat, sondern auch in der ersten nicht ganz leichten Phase meines Dienstes hier sehr unterst\u00fctzt hat.<\/p>\n<p>Sie, Herr Kardinal Wetter, haben mehrmals ausgef\u00fchrt, wie Sie den konkreten Gr\u00fcndungsimpuls, den klaren Gr\u00fcndungsauftrag dieser Institution durch Kardinal Wendel als eine fast prophetische Vorwegnahme der Pastoralkonstitution \u201eGaudium et Spes\u201c des Zweiten Vatikanums verstanden haben.<\/p>\n<p>Wenn sich unsere Akademie einen guten Ruf auch \u00fcber Bayern und Deutschland hinaus erarbeitet hat, dann, davon bin ich felsenfest \u00fcberzeugt, h\u00e4ngt dieser positive Eindruck zun\u00e4chst und ganz fundamental mit jener genialen Konstruktion zusammen, die die bayerischen Bisch\u00f6fe vor 61 Jahren gewagt und seitdem beibehalten haben: eine Institution zu schaffen, deren Existenz und Arbeitsm\u00f6glichkeiten zu garantieren, und sich gleichzeitig im Vertrauen auf die Verantwortung der Verantwortlichen in dieser Institution selber zur\u00fcckzunehmen und auf direkte Kontroll- und Einflussm\u00f6glichkeiten bewusst zu verzichten. Dadurch ergibt sich kein Chaos, sondern es wird Kreativit\u00e4t freigesetzt und hochengagiertes Handeln.<\/p>\n<p>Wenn ich immer wieder deutschlandweit die Entscheidungen \u00fcber strukturelle Ver\u00e4nderungen der Seelsorge verfolge, denke ich mir manchmal: da k\u00f6nnte die klar gewollte und verankerte Subsidiarit\u00e4t der Katholischen Akademie Bayern ein wunderbares Beispiel sein \u2013 nicht weil wir so toll gearbeitet h\u00e4tten, sondern weil damals 1957 noch vor dem Konzil in unserer Kirche so souver\u00e4n gedacht und entschieden wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>VIII.<\/strong><\/h3>\n<p>So gehe ich mit gro\u00dfer Dankbarkeit. <em>\u201ePartir\u00e0, la nave partir\u00e0. Dove arrivera, questo non si sa.\u201c<\/em> Zwar hat im Juli dieses Jahres Mariss Jansons hier in M\u00fcnchen seinen Vertrag als Chefdirigent von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks bis 2024 verl\u00e4ngert, und tat dies im Alter von jetzt 75 Jahren. Dirigenten und Pianisten spielen allerdings in einer anderen Liga als Normalsterbliche, und dazu habe ich mich an eine Weisheit von Ludwig Wittgenstein erinnert. <em>\u201eAuf seinen Lorbeeren auszuruhen ist so gef\u00e4hrlich, wie auf einer Schneewanderung auszuruhen. Du nickst ein und stirbst im Schlaf.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Als man Papst Franziskus einmal gefragt hat, warum er sich in seinem Alter noch so sehr aufarbeite, soll er geantwortet haben: <em>\u201eGli ultimi anni devono bruciare\u201c, \u201eDie letzten Jahre m\u00fcssen brennen\u201c<\/em>. Ich will mich zwar nicht auch nur im geringsten mit dem Papst vergleichen, aber dieser Satz hat mich fasziniert. <em>\u201eGli ultimi annni devono bruciare\u201c<\/em>. Ich hoffe, die vergangenen Jahre hier in der Akademie haben zumindest ein bisschen gez\u00fcndet.<\/p>\n<p>Aber jetzt sind neue Impulse dran. Ich freue mich, dass die Akademieleitung nach intensiven und langen Gespr\u00e4chen dem Herrn Kardinal und den bayerischen Bisch\u00f6fen einen sehr guten Namen pr\u00e4sentieren konnte, und dass heute verk\u00fcndet wurde, dass der Herr Kardinal meinen Nachfolger mit Wirkung zum 1. Januar 2019 berufen wird.<\/p>\n<p>Wenn man seine augenblickliche Position bedenkt, kann man nur mit Willy Brandt sagen: <em>\u201eHier w\u00e4chst zusammen, was zusammen geh\u00f6rt\u201c.<\/em> Meine allerbesten W\u00fcnsche begleiten Prof. Dr. Achim Budde, er m\u00f6ge und er wird die Akademie fortentwickeln, ihr neue Perspektiven er\u00f6ffnen und sie in eine gute Zukunft f\u00fchren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>IX.<\/strong><\/h3>\n<p>Deshalb geht mein abschlie\u00dfender Dank an die Akademieleitung, an alle ihre Mitglieder, die von heute, aber auch die von fr\u00fcher \u2013 f\u00fcr das Vertrauen, die Mitsorge, die Mitverantwortung in gro\u00dfer Offenheit und der steten Bereitschaft, die Akademie mit ihrer speziellen Aufgabe zu f\u00f6rdern und sie in Kirche und Gesellschaft lebendig zu halten.<\/p>\n<p>K\u00f6nigliche Hoheit, wie Sie immer zu sagen pflegen: Ihr Dasein ist Ihre Aufgabe. Ihr Dasein in der Akademie war keine Aufgabe, es war und bleibt sowohl eine ganz gro\u00dfe Ehre wie eine unsch\u00e4tzbare Hilfe. Mit Ihnen zusammen geh\u00f6rt Prof. Johann Wittmann, der immer wieder und nicht zuletzt verwaltungsrechtliche Impulse gegeben hat, zur damaligen Akademieleitung, die mich vor 18 Jahren eingestellt hat. Ich hoffe, Sie beide haben den damaligen Entschluss nicht allzu stark bereut. Domdekan Lorenz Wolf war und ist der unentbehrliche und deshalb viel gefragte Kontaktmann zwischen den Bisch\u00f6fen und der Akademie. Ihm verdanken wir mit am meisten, dass in den vergangenen Jahren stets ein freundschaftliches enges Verh\u00e4ltnis zur Freisinger Bischofskonferenz m\u00f6glich war. Frau Edda Huther hat nicht nur in den letzten Monaten die Gespr\u00e4che und Verhandlungen sehr wahrscheinlich, ich war ja selber nicht dabei, mit klarem juristischem Sachverstand vorangebracht. Dazu bildet sie mit Andreas Schmidt von der Bayerischen B\u00f6rse den gew\u00e4hlten Vorstand des \u201eVereins der Freunde und G\u00f6nner\u201c, und beide konnten in den letzten Monaten eine gewaltige Kuh vom Eis bringen, um die Satzung des Vereins auf juristisch-zeitgem\u00e4\u00dfe F\u00fc\u00dfe zu stellen. Ihre Begr\u00fc\u00dfung heute Abend, Frau Prof. Schulz-Hoffmann, hat uns sp\u00fcren lassen, wie gro\u00df Ihr Vertrauen und Ihre Wertsch\u00e4tzung sind. Herzlichen Dank daf\u00fcr. Frau Dr. Hildegard Kronawitter und Dr. Wolfgang Schirmer haben sich besonders auch in unserem neugegr\u00fcndeten Finanzausschuss gro\u00dfe Verdienste erworben, in Zeiten schwieriger Anlagem\u00f6glichkeiten die finanzielle Basis der Akademie nachhaltig zu sichern, eine fundamental-wichtige Begleitung. Die Professoren Werner Weidenfeld und Michael Sendtner haben Ihre intensiven Kontakte und Erfahrungen aus der Welt der Wissenschaft, der Medizin, der Politik, der Politikberatung immer mit gro\u00dfem Engagement zum Wohl der Akademie eingebracht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>X.<\/strong><\/h3>\n<p>Ich will schlie\u00dfen und \u00fcbernehme mit <em>\u201edem\u00fctigem Selbstbewusstsein<\/em>\u201c Worte meines Augsburger Mitb\u00fcrgers Bertolt Brecht. Den hat allerdings ein sehr ausgepr\u00e4gtes Selbstbewusstsein ausgezeichnet, und seine Lyrik habe ich immer h\u00f6her gesch\u00e4tzt als seine Dramen. Im Lauf seines Lebens hat nun Bert Brecht mehr als 25 Grabinschriften verfasst, auch solche auf sich selbst.<\/p>\n<p>Aus dem Jahr 1955 stammt ein kurzes Gedicht, das einen f\u00fcr den heutigen Anlass deutlich zu pathetischen Titel tr\u00e4gt, in dem ich mich aber mit meiner augenblicklichen Seelenlage sehr gut wiederfinde. Es tr\u00e4gt den Titel <em>\u201eIch ben\u00f6tige keinen Grabstein\u201c <\/em>und lautet:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u201eIch ben\u00f6tige keinen Grabstein, <\/em><\/p>\n<p><em>aber <\/em><\/p>\n<p><em>Wenn ihr einen f\u00fcr mich ben\u00f6tigt <\/em><\/p>\n<p><em>W\u00fcnschte ich, es st\u00fcnde darauf: <\/em><\/p>\n<p><em>Er hat Vorschl\u00e4ge gemacht. Wir <\/em><\/p>\n<p><em>Haben sie angenommen. <\/em><\/p>\n<p><em>Durch eine solche Inschrift w\u00e4ren <\/em><\/p>\n<p><em>Wir alle geehrt.\u201c <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In genau diesem Sinne w\u00fcnsche ich Ihnen allen mit gro\u00dfer Dankbarkeit: Seien Sie heute und in Zukunft Gott befohlen. Diesen Wunsch uns gegenseitig auszudr\u00fccken, daf\u00fcr lade ich Sie ein, jenes bekannte Abendlied gemeinsam zu singen, das Sie auf der R\u00fcckseite des Tagungsheftes finden: <em>\u201eNehmt Abschied, Freunde, schlie\u00dft den Kreis\u201c<\/em>. Herr Kapellmeister, geben Sie die T\u00f6ne vor.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, liebe Mitmenschen, so will ich Sie alle ohne Formalit\u00e4ten miteinander anreden, &nbsp; I. \u201epartir\u00e0, la nave partir\u00e0\u201c, das Schiff sticht in See, wie Sergio Endrigo in einem meiner Lieblingslieder aus vergangenen Zeiten gesungen hat. 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