{"id":112243,"date":"2025-11-14T12:24:28","date_gmt":"2025-11-14T11:24:28","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=112243"},"modified":"2025-11-14T12:24:28","modified_gmt":"2025-11-14T11:24:28","slug":"der-umgang-mit-sand-als-bewaehrungsprobe-fuer-ressourcengerechtigkeit","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/der-umgang-mit-sand-als-bewaehrungsprobe-fuer-ressourcengerechtigkeit\/","title":{"rendered":"Der Umgang mit Sand als Bew\u00e4hrungsprobe f\u00fcr Ressourcengerechtigkeit"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Sand als wertvolle Ressource <\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unsere Zivilisation ist im w\u00f6rtlichen Sinne \u201eauf Sand gebaut\u201c: Der globale Bauboom verschlingt unvorstellbare Mengen von Sand, insbesondere f\u00fcr Beton, der zu 40% aus Sand besteht. Allein China hat in den vergangenen zehn Jahren so viel Sand verbaut wie die USA im ganzen 20. Jahrhundert. Unter den Autobahnen liegen die Str\u00e4nde der Welt: Ein Kilometer ben\u00f6tigt 30.000 Tonnen Sand. Nach Angaben der UNO werden weltweit j\u00e4hrlich fast 50 Milliarden Tonnen Sand verbraucht; das entspricht einer Mauer von 20 Metern H\u00f6he und 20 Metern Dicke rund um den gesamten Globus. Sand geh\u00f6rt, \u00e4hnlich wie Erd\u00f6l, zu den Grundsubstanzen der modernen Industriegesellschaft: In unz\u00e4hligen Zivilisationsprodukten steckt Sand, z.B. in Glas, Keramik, Seife oder Computern. Unscheinbar und doch fast allgegenw\u00e4rtig ist Sand einer der wichtigsten und am meisten untersch\u00e4tzten Rohstoffe.<\/p>\n<p>L\u00e4ngst tobt ein erbitterter Kampf um den Sand. Das erscheint paradox, da es doch unermesslich viel Sand zu geben scheint und wir mit dem weltweiten Vordringen der W\u00fcsten eher zu viel als zu wenig davon haben. Der vom Wind klein gemahlene W\u00fcstensand ist jedoch so kleink\u00f6rnig und rund, dass er sich f\u00fcr die meisten Bauprojekte und Industrieprodukte nicht eignet. Wir sind auf Sand vom Meeresboden, von Str\u00e4nden und aus Fl\u00fcssen angewiesen. Die Sandf\u00f6rderung beeintr\u00e4chtigt fast \u00fcberall auf der Welt die Wasserqualit\u00e4t, das Grundwasser, die Landschaft und die Artenvielfalt. Zwei Drittel aller Sandstr\u00e4nde weltweit sind auf dem R\u00fcckzug. Die riesigen Staud\u00e4mme sind ein doppeltes Sandproblem, da einerseits viel Sand in Beton verbaut wird, andererseits die regulierten Fl\u00fcsse nur sehr viel weniger Sand ablagern.<\/p>\n<p>Die Knappheit von Sand ist also weder naturgegeben noch \u00fcberall gleich. Sie ist auf spezifische Qualit\u00e4tsanforderungen und Beeintr\u00e4chtigung von empfindlichen \u00d6kosystemen bezogen und von daher regional sehr unterschiedlich. Deutschland hat relativ viel Sand zur Verf\u00fcgung, holt ihn jedoch \u2013 beispielsweise durch Abbau am Boden der Nordsee \u2013 l\u00e4ngst auch aus h\u00f6chst sensiblen Lebensr\u00e4umen. International ist die Sandgewinnung wenig reguliert und oft mit r\u00fccksichtslosem Raubbau verbunden.<\/p>\n<p>Sand ist vor diesem Hintergrund als ein Kollektivgut einzustufen, das zu den G\u00fctern der Sch\u00f6pfung geh\u00f6rt, die nur unter den Bedingungen der Gemeinwohlvertr\u00e4glichkeit privatisiert werden sollten. Von der Schaffung eines solchen Regelwerkes sind wir weit entfernt. Verantwortliche Sorge f\u00fcr die Wohlstandschancen k\u00fcnftiger Generationen und des armen Teils der Menschheit sowie f\u00fcr die Integrit\u00e4t der Lebensr\u00e4ume im Haus der Sch\u00f6pfung erfordert ein Umdenken. Dies ist jedoch eine h\u00f6chst komplexe und anspruchsvolle Aufgabe, da im globalen Sandmanagement eine sehr heterogene und sich dynamisch entwickelnde Vielfalt an Bedarfs-, Markt-, Wirtschafts- und Machtstrukturen sowie \u00f6kologischen, sozialen und kulturellen Bedingungsgef\u00fcgen zusammengedacht werden muss, um zu sinnvollen und akzeptanzf\u00e4higen L\u00f6sungen zu finden.<\/p>\n<p>Ich will mich im Folgenden darauf beschr\u00e4nken, einen allgemeinen ethischen Rahmen aufzuspannen, um die normativen Aspekte der Debatte ein wenig zu strukturieren. Ich w\u00e4hle hierf\u00fcr den Leitbegriff \u201eRessourcengerechtigkeit\u201c. Dem Terminus Ressource liegt die Entscheidung zugrunde, die Natur unter \u00f6konomischem Gesichtspunkt zu betrachten. Es geht um die weltweit sehr ungleiche Verteilung des Zugangs zu Umweltg\u00fctern. Die Struktur der Konflikte und Regelungsm\u00f6glichkeiten unterscheidet sich je nach Ressource und Kontext erheblich. Das gilt erst recht, wenn man das Konzept auf intergenerationelle Fairness angesichts der wachsenden Menschheit anwendet (nach UN-Sch\u00e4tzung werden wir gegen Ende des Jahrhunderts 11 Milliarden Menschen sein; durch die fortschreitende Urbanisierung steigt der Bedarf an Beton erheblich).<\/p>\n<p>Gerade bei Sand, der trotz aller Probleme immer noch reichlich vorliegt, ist die Knappheit keineswegs unvermeidliches Schicksal. Die Nutzungs- und Verteilungskonflikte zu regeln ist jedoch zunehmend ein existenzielles Gebot der Klugheit. Sand-Governance ist ein untersch\u00e4tzter Faktor der Wohlstandssicherung, der Entwicklungschancen und der Sch\u00f6pfungsverantwortung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Zur Typologie globaler Ressourcenkonflikte <\/strong><\/h3>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Der Raubbau an Sand l\u00e4sst sich, wie viele grundlegende Umweltprobleme, als globales Marktversagen beschreiben: Die \u00f6kologischen Kosten werden externalisiert, also auf unbeteiligte Dritte abgew\u00e4lzt. In vielen Regionen der Welt sind die Ressourceneigentumsrechte weder hinreichend gekl\u00e4rt noch gegen die m\u00e4chtigen internationalen Interessen gesch\u00fctzt. Die einheimische Bev\u00f6lkerung ist selten an den Gewinnen aus Sandabbau beteiligt, jedoch in hohem Ma\u00dfe von den \u00f6kologischen Nachteilen betroffen. Die globalen Knappheitsprobleme sind zu langfristig und komplex, um heute schon in Marktpreisen ihren Niederschlag zu finden. Man kann von einer dreifachen Externalisierung der Kosten unseres Wohlstandes sprechen: Sie werden abgew\u00e4lzt auf die Armen, deren Existenzsicherung insbesondere im Globalen S\u00fcden \u00fcberwiegend unmittelbar vom Zustand der Naturr\u00e4ume abh\u00e4ngt, auf die Zukunft sowie auf die Natur, also Tiere, Pflanzen und Lebensr\u00e4ume.<\/p>\n<p>Nachdem die Fragen der Ressourcengerechtigkeit lange prim\u00e4r als Zukunftsproblem diskutiert wurden, kommt seit einigen Jahren verst\u00e4rkt zu Bewusstsein, dass schon heute unz\u00e4hlige Menschen unter den Kosten \u00f6kologischer Externalisierung leiden. Markant dr\u00fcckt dies Stephan Lessenich mit dem Buchtitel \u201eNeben uns die Sintflut\u201c (2016) aus. Auf der Basis vielf\u00e4ltiger empirischer Belege zeigt er auf, dass das \u201eWegdenken\u201c sozialer Umweltprobleme als vermeintlich in ferner Zukunft liegend heute nicht mehr plausibel ist. \u00d6kologisch gesehen ist das gegenw\u00e4rtige Wohlstandsmodell eine imperiale Lebensweise.<\/p>\n<p>Der ungleiche Zugang zu Ressourcen ist heute in der Weltgesellschaft eng mit einem massiven Machtgef\u00e4lle verbunden, was insofern die Gerechtigkeitstheorie systematisch herausfordert, als dadurch ein erheblicher Teil der Menschheit von seiner Existenzbasis abgeschnitten und dahingehend seiner Freiheit beraubt wird. \u201eDie Macht des Menschen \u00fcber die Natur erweist sich als eine Macht, die einige Menschen \u00fcber andere aus\u00fcben, mit der Natur als ihr Instrument.\u201c (C. S. Lewis) Die enge Verzahnung von Ressourcenkonflikten mit Machtkonflikten ist eine Perspektive, die in der Enzyklika <em>Laudato si\u2018<\/em> sehr deutlich entfaltet ist. \u201eMacht\u201c z\u00e4hlt mit 67 Belegstellen zu den h\u00e4ufigsten Lexemen und ist mit befreiungstheologischem Hintergrund zu einem innovativen Ansatz \u00f6kologischer Sozialethik entfaltet.<\/p>\n<p>Man sollte Ressourcenkonflikte nicht nur als Frage der Verteilung eines vorhandenen \u201eKuchens\u201c denken. Insofern \u00f6kologische Ressourcen nutzbare Rohstoffe und Naturprozesse sind, k\u00f6nnen sie auch durch neue Techniken vermehrt werden, z.B. Wasserstoff als Energiequelle, CO<sub>2<\/sub> als wertvoller Rohstoff oder Abfallprodukte von Nahrung als Werkstoffe f\u00fcr die Industrie. Ressourcengerechtigkeit ist also nicht nur durch Sparsamkeit und gleichm\u00e4\u00dfigere Verteilung zu erreichen, sondern auch durch Innovationskonzepte. In der Geschichte haben diese f\u00fcr die \u00dcberwindung von Ressourcenengp\u00e4ssen eine Schl\u00fcsselbedeutung. Heute ist die Bio\u00f6konomie hierf\u00fcr ein sich weltweit dynamisch entfaltendes Konzept. Bezogen auf Sand bedeutet das, dass sehr genau gepr\u00fcft werden sollte, ob und wie die Engp\u00e4sse durch Innovationen zugunsten alternativer Bau- und Werkstoffe mit \u00e4hnlichen Eigenschaften vermieden oder gemindert werden k\u00f6nnen. Auch Recycling von Sand bzw. vor allem Beton geh\u00f6rt zu diesen Perspektiven.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Wie viel Gleichheit ist gerecht?<\/strong><\/h3>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Der weltweit sehr ungleiche Zugang zu Sand und vielen anderen Ressourcen ist noch nicht per se ungerecht. Gleichheit ist nach Angelika Krebs nicht Ziel der Gerechtigkeit, sondern ihr Nebenprodukt. Das Ma\u00df des Gerechten sei eher suffizienzorientiert vom Zugang zu den lebensnotwendigen Grundg\u00fctern und Rechten zu bestimmen. Wichtig erscheint es auch, die unterschiedlichen gesellschaftlichen Sph\u00e4ren deutlicher zu trennen und so die Ausnutzung von asymmetrischen Machtverh\u00e4ltnissen abzuwehren (z.B. indem diejenigen, die viel Geld haben, nicht in allen Bereichen einseitig im Vorteil sind). Gerade im Umgang mit \u00f6kologischen Ressourcen ist der Schutz regionaler Souver\u00e4nit\u00e4t wichtiger als staatliche Umverteilung. Auch wenn man Gerechtigkeit subsidi\u00e4r in Form von Eigenversorgungsrechten denkt, ergibt sich, dass die St\u00e4rkung des Zugangs lokaler Gemeinschaften (z.B. zu fruchtbaren B\u00f6den oder sauberem und fischreichem Wasser) ein notwendiger Ausgangspunkt f\u00fcr Ressourcengerechtigkeit sein muss. Das ist gerade f\u00fcr den Umgang mit Sand von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n<p>Die kosmopolitische Konzeption von Gerechtigkeit steht im Widerstreit mit partikularistischen Theorieans\u00e4tzen. Angesichts des institutionell immer noch dominierenden nationalen Bezugsrahmens der Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik ist die globale Ausweitung der Anspr\u00fcche von Gerechtigkeit h\u00e4ufig mit erheblichen Umsetzungsdefiziten verbunden. Eine pauschale globale und intergenerationelle Entgrenzung von Gerechtigkeitspostulaten l\u00e4uft Gefahr, in eine blo\u00dfe \u00dcberforderung und Verflachung zu m\u00fcnden, wenn es nicht zugleich gelingt, die damit verbundenen Anspr\u00fcche und Pflichten verbindlich zu pr\u00e4zisieren, akteursspezifisch einzugrenzen, freiheitlich zu pluralisieren und strukturell zu verankern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Nachholbedarf im V\u00f6lkerrecht<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die aristotelische Gliederung des Gerechtigkeitsbegriffs kann helfen, den Diskurs um normative Leitlinien f\u00fcr die L\u00f6sung von Ressourcenkonflikten zu strukturieren: (1) <em>Legalgerechtigkeit<\/em> im Sinne der formalen Verfahren und der Schaffung eines institutionellen Rahmens hat als \u201eallgemeine Gerechtigkeit\u201c eine \u00fcbergeordnete Funktion. Ohne sanktionsbew\u00e4hrte Gesetze und Verwaltungsstrukturen, die die Umsetzung \u00fcberwachen, sind globale Ressourcenkonflikte nicht zu l\u00f6sen. Die internationale und strukturpolitische Dimension der Ressourcenkonflikte im Umgang mit Sand zeigt exemplarisch einen erheblichen Nachholbedarf im V\u00f6lkerrecht. (2) <em>Distributive Gerechtigkeit<\/em> zielt auf Existenzsicherung jedes einzelnen Menschen sowie die Vermeidung extremer Ungleichheit in den G\u00fcter- und Ressourcenausstattungen; hier ist vor allem das Verh\u00e4ltnis von absoluten und relationalen Bewertungskriterien zu kl\u00e4ren. Der Zugang zu intakten Naturr\u00e4umen als Basis der Armutsbek\u00e4mpfung wird immer noch massiv untersch\u00e4tzt. (3) <em>Tauschgerechtigkeit<\/em> im Sinne der Gleichheit von Geben und Nehmen ist der dynamische Kern der Gerechtigkeit und erf\u00e4hrt heute durch die zentrale Rolle des globalen Ressourcenhandels eine \u00f6kologische Zuspitzung. Die meisten Rohstoffe, auch Sand, werden viel zu billig aus den L\u00e4ndern des globalen S\u00fcdens exportiert. Angemessene Rohstoffpreise w\u00e4ren weit wirksamer als jede Entwicklungshilfe. (4) Eine h\u00e4ufig vergessene Kategorie ist die <em>korrektive Gerechtigkeit<\/em> im Sinne des Ausgleichs von begangenem Unrecht und ungleichen Ausgangsbedingungen. Global gesehen ist dies in besonderer Weise im Kontext der Debatte um \u201ehistorische Schuld\u201c im Kolonialismus virulent und umstritten. Aus dieser Dimension l\u00e4sst sich \u00f6kosozial vor allem eine Pflicht der Industriel\u00e4nder ableiten, den L\u00e4ndern des Globalen S\u00fcdens bei der Anpassung an Klimawandel sowie Entwicklungsprobleme im Zusammenhang mit Urbanisierung, Umweltdegradation und zunehmendem Ressourcenbedarf bei wachsenden Bev\u00f6lkerungen zu helfen.<\/p>\n<p>Der gegenw\u00e4rtige Umgang mit Sand sowie mit vielen anderen Ressourcen ist eine neue Form des Kolonialismus, den man auch als \u00f6kologische Aggression umschreiben kann. China ist hier besonders invasiv und sichert sich geostrategisch sehr machtbewusst und vorausschauend den Zugriff auf zahlreiche Ressourcen. Zugleich stellen die Chinesen vielen L\u00e4ndern in Afrika erhebliche finanzielle Ressourcen f\u00fcr die F\u00f6rderung wirtschaftlicher Entwicklung zur Verf\u00fcgung. Wichtige Voraussetzungen f\u00fcr die Entfaltung der damit auch verbundenen Chancen w\u00e4ren eine st\u00e4rkere Beteiligung der einheimischen Bev\u00f6lkerung an Arbeit und Gewinnen sowie der langfristige Schutz der Integrit\u00e4t von Naturr\u00e4umen und Korruptionsbek\u00e4mpfung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Handlungsm\u00f6glichkeiten<\/strong><\/h3>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Welche Handlungsperspektiven und Priorit\u00e4ten f\u00fcr Ressourcengerechtigkeit im Umgang mit Sand ergeben sich aus den hier nur knapp entfalteten Konfliktanalysen? Ich will exemplarisch drei Aspekte skizzieren:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Rechtlicher Schutz empfindlicher \u00d6kosysteme<\/strong>: Empfindliche \u00d6kosysteme in Meeren, K\u00fcsten, Fl\u00fcssen und Seen m\u00fcssen sowohl international wie regionalspezifisch gesch\u00fctzt werden. Daf\u00fcr muss u.a. das Seerechts\u00fcbereinkommen der UNO weiterentwickelt werden. Besonders problematisch ist der Abbau von Sand in Schutzgebieten in K\u00fcstenn\u00e4he. Hier sollten die jeweiligen Staaten ihre Jurisdiktionsgewalt nutzen und den Sand entweder gar nicht oder nur unter strengen \u00f6kosozialen Auflagen dem industriellen Zugriff freigeben (dies ist z.B. in Frankreich relevant, wo sich gro\u00dfe Konzerne bereits Standorte in K\u00fcstenn\u00e4he sichern, um Sand vom Meeresgrund abzusaugen).<br \/>\nIm M\u00e4rz 2016 berichtete die KNA von dem Aufruf eines katholischen Bischofs aus Manila gegen den illegalen Sandabbau auf den Philippinen, der nicht zuletzt K\u00fcsten verunreinigt und den Fischfang erheblich beeintr\u00e4chtigt. Immer wieder gibt es Berichte einer \u201eSandmafia\u201c in Indien und Indonesien, die wertvolle K\u00fcsten erheblich sch\u00e4digen. Aber auch in Nordafrika, beispielsweise in Marokko, gibt es ein erhebliches Ma\u00df an illegalem Sandabbau. F\u00fcr Bauten der boomenden Tourismusindustrie werden ganze K\u00fcsten ihres Sandes beraubt, obwohl diese gerade f\u00fcr den Tourismus wichtig w\u00e4ren. Zwar finden die Sanddiebst\u00e4hle mit Eimern und Eseln in scheinbar harmlosen Mengen statt, mit der Zeit hinterl\u00e4sst aber auch dies erhebliche Spuren. Dass strenge Ma\u00dfnahmen durchaus erfolgreich sein k\u00f6nnen, zeigt Italien, wo das Mitnehmen von Sand teilweise mit Bu\u00dfgeldern bis zu 3.000 Euro sanktioniert wird.<\/li>\n<li><strong>Wachstumsgrenzen anerkennen<\/strong>: Gigantische Bauprojekte insbesondere in China und zunehmend als Prestigeobjekte auch in den arabischen Staaten sind auf Dauer nicht mit den Grenzen der verf\u00fcgbaren Menge an Sand vereinbar. Die um immer neue H\u00f6henrekorde bem\u00fchten Hochh\u00e4user \u2013 beispielsweise in Dubai \u2013, f\u00fcr die riesige Mengen des hochwertigen Sandes aus Australien importiert werden, sind unter Gesichtspunkten der globalen und intergenerationellen Ressourcengerechtigkeit zunehmend problematisch. Singapur geh\u00f6rt nach China zu den gr\u00f6\u00dften Sandimporteuren und importiert pro Jahr pro Kopf mehr als f\u00fcnf Tonnen Sand \u2013 vor allem f\u00fcr Aufsch\u00fcttungsprojekte zur Landgewinnung. Es wird gesch\u00e4tzt, dass dadurch bereits 80 indonesische Inseln zum Verschwinden gebracht worden seien. Die Nachbarl\u00e4nder fordern dringend ein Umdenken.<br \/>\nDer so ma\u00dflos ansteigende Verbrauch an Sand zeigt exemplarisch, dass eine auf st\u00e4ndiges Wachstum gepolte weltweite Entwicklung auf Dauer nicht mit den Grenzen des Planeten vereinbar ist. Die F\u00e4higkeit zu Ma\u00dfhalten, Suffizienz und Gen\u00fcgsamkeit wird mehr und mehr zum notwendigen Bestandteil einer gerechtigkeits- und zukunftsf\u00e4higen Entwicklung. Dabei geht es um einen tiefgreifenden Wertewandel, ja eine \u201ekulturelle Revolution\u201c (Papst Franziskus), zu der christliche Ethik wesentlich beitragen kann \u2013 die jedoch nur wirksam wird, wenn sie sich zugleich in einem Strukturwandel ausdr\u00fcckt.<\/li>\n<li><strong>Technische Innovationen f\u00fcr neue Baustoffe<\/strong>: Es gibt Chancen f\u00fcr eine drastische Verringerung der Verwendung von Beton im Baubereich durch das Ausweichen auf andere Baumaterialien, z.B. durch die Revitalisierung traditioneller Bauweisen \u2013 etwa Lehmbauten in Afrika oder das Bauen mit Holz und holz\u00e4hnlichen Materialien, deren Eigenschaften man mit modernen biochemischen Verfahren erheblich verbessern kann.<br \/>\nNoch nicht absch\u00e4tzbar ist der Erfolg von Versuchen, mithilfe von Bakterien die Oberfl\u00e4che von W\u00fcstensand aufzurauen und ihn so \u201ebauf\u00e4hig\u201c zu machen. Die Umsetzungschancen hierf\u00fcr werden wesentlich von der Preisentwicklung f\u00fcr Sand abh\u00e4ngen, bei der eine Internalisierung der externen (\u00f6kosozialen) Kosten angestrebt werden sollte. Dar\u00fcber hinaus kann man Beton, insbesondere Stahlbeton, der zu ca. zwei Dritteln aus Sand besteht, recyceln. Da dies h\u00e4ufig mit Qualit\u00e4tsminderungen verbunden ist, bietet sich hier eine Kaskadennutzung an, indem beispielsweise Geb\u00e4udebeton bei der Wiederverwertung f\u00fcr Stra\u00dfenbau benutzt wird.<br \/>\nInsgesamt sind die M\u00f6glichkeiten, vern\u00fcnftig, fair und respektvoll mit dem Sand umzugehen, durchaus gut. Es fehlt jedoch noch erheblich an Bewusstsein f\u00fcr den Wert des Sandes als einer der am vielf\u00e4ltigsten nutzbaren Ressourcen unserer Zivilisation. Dieser Bewusstseinswandel wird nur Wirksamkeit entfalten, wenn er sich mit der Bereitschaft verbindet, internationale Regelungen f\u00fcr einen nachhaltigen Umgang mit Sand durchzusetzen.<\/li>\n<\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sand als wertvolle Ressource &nbsp; Unsere Zivilisation ist im w\u00f6rtlichen Sinne \u201eauf Sand gebaut\u201c: Der globale Bauboom verschlingt unvorstellbare Mengen von Sand, insbesondere f\u00fcr Beton, der zu 40% aus Sand besteht. Allein China hat in den vergangenen zehn Jahren so viel Sand verbaut wie die USA im ganzen 20. Jahrhundert. 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