{"id":112253,"date":"2025-11-14T13:35:10","date_gmt":"2025-11-14T12:35:10","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=112253"},"modified":"2025-11-14T13:35:42","modified_gmt":"2025-11-14T12:35:42","slug":"resilienz-ein-zukunftskonzept-fuer-gesundheitsfoerderung-und-praevention","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/resilienz-ein-zukunftskonzept-fuer-gesundheitsfoerderung-und-praevention\/","title":{"rendered":"Resilienz \u2013 ein Zukunftskonzept f\u00fcr Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention"},"content":{"rendered":"<p>Gestern noch habe ich in Darmstadt mit Ingenieuren \u00fcber Resilienz gesprochen, das Thema ist tats\u00e4chlich in aller Munde. Ich m\u00f6chte Ihnen heute die neurobiologisch-\/ neurowissenschaftliche Sichtweise n\u00e4her bringen und Ihnen erkl\u00e4ren, aus welcher Motivation heraus die Resilienzforschung zur psychischen Resilienz gegen\u00fcber stress-assoziierten Erkrankungen agiert.<\/p>\n<p>Was ist Resilienz? Wir sehen Resilienz als Zukunftskonzept f\u00fcr Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention. Im ersten Teil des Vortrags werde ich versuchen Ihnen zu vermitteln, warum wir das tun. Daf\u00fcr beginne ich mit einer Einf\u00fchrung, stelle dann kurz das Deutsche Resilienz Zentrum und unsere dortigen Projekte vor und gehe dann auf Resilienz als Pr\u00e4ventivkonzept ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Begriff Resilienz ist aus dem Lateinischen abgeleitet, er bezeichnet das Abprallen, Zur\u00fcckspringen und bezieht sich f\u00fcr Physiker, Materialwissenschaftler und Ingenieure auf Werkstoffe. Denken Sie als Beispiel an einen Werkstoff, den Sie aus Ihrer Schulzeit kennen, einen Tafelschwamm. Er hatte \u2013 wie Sie sich sicherlich erinnern \u2013 die Eigenschaft, dass er nach einer Verformung immer wieder in dieselbe Ausgangsform zur\u00fcckgegangen ist.<\/p>\n<p>Was bedeutet dieses Bild \u00fcbertragen auf uns Menschen? Hiernach ist Resilienz die F\u00e4higkeit zur Aufrechterhaltung oder R\u00fcckgewinnung psychischer Gesundheit w\u00e4hrend oder nach widrigen Lebensumst\u00e4nden. Das kann man schematisch veranschaulichen, wie es die sehr bekannte entwicklungspsychologische Resilienzforscherin Ann Masten getan hat: Auf der Y-Achse sehen Sie die Funktionalit\u00e4t des Menschen in seinem Alltag, auf der X-Achse ist seine Entwicklung im zeitlichen Verlauf dargestellt, die sogenannten Entwicklungstrajektorien. Hier in der Entwicklungstrajektorie A sieht man eine Person, die trotz eines akuten Traumas wie der Verlust eines nahen Angeh\u00f6rigen oder vielleicht auch die eigene Erkrankung psychisch gesund, psychisch funktional bleibt. Es kann aber auch sein, dass einen dieser Stress unter Druck setzt, dass man \u2013 wie in B \u2013 vor\u00fcbergehend nicht so gut funktioniert, wie man das von sich gewohnt ist. Aber wenn jemand resilient ist, erlangt er diese Funktionalit\u00e4t wieder. Eine dritte Entwicklungslinie, C, die sich im Rahmen der Resilienzforschung ebenfalls immer wieder zeigt, ist, dass solche Traumata auch dazu f\u00fchren k\u00f6nnen, dass sich ein Mensch seine eigene Funktionalit\u00e4t betreffend positiv ver\u00e4ndert, dass er gest\u00e4rkt aus einer belastenden Situation herausgeht. Der englische Fachbegriff daf\u00fcr ist Post-Traumatic-Growth, also das posttraumatische Wachstum.<\/p>\n<p>Die Grundlagen der Resilienzforschung sind bereits \u00fcber 60 Jahre alt und stammen aus der Psychologie. In diesem Zusammenhang wurden vor allem entwicklungspsychologische Studien, vornehmlich Langzeitstudien, die \u00fcber 20, 30, 40 Jahre liefen und im Kindesalter begannen, durchgef\u00fchrt. Die wahrscheinlich bekannteste stammt von der Entwicklungspsychologin Emmy Werner aus Kalifornien, die die sogenannte Kauai-Studie gemacht hat. Kauai ist eine der kleineren Inseln des Hawaiiatolls. Dort hat Werner insgesamt 700 Kinder eines Geburtsjahrgangs untersucht und in diesem Kontext vor allem beobachtet, wie sich die Kinder von ihrer Geburt an entwickeln. Die dortigen Lebensbedingungen waren f\u00fcr junge Menschen alles andere als ideal, Werner hatte sich f\u00fcr einen Ort entschieden, der sehr arm war, wo viele der Ureinwohner Probleme mit psychischen Erkrankungen, mit Abh\u00e4ngigkeiten und so weiter hatten, sie hat sich quasi ein extremes soziales Setting ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Als sie nach gut 30 Jahren Beobachtung dieser Kinder ihre Erkenntnisse erstmals publizierte, sorgten diese allgemein f\u00fcr \u00dcberraschung: Trotz der widrigen Lebensumst\u00e4nde hatte ein Drittel der Kinder eine erfolgreiche Entwicklung durchlaufen. Werner untersuchte daraufhin, welche Faktoren entwicklungsf\u00f6rdernd waren und hat damit sogenannte Resilienzfaktoren definiert. Diese liegen vor allem im personellen und sozialen Ressourcenbereich und k\u00f6nnen auch als Schutzfaktoren bezeichnet werden. Zu den personellen Ressourcen geh\u00f6ren beispielsweise ein positives Temperament, hohe soziale Kompetenz, ein aktives Bew\u00e4ltigungsverhalten (coping) sowie die \u00dcbernahme von Verantwortung. Soziale Ressourcen liegen vornehmlich in einem insgesamt unterst\u00fctzenden sozialen Umfeld sowie in engen emotionalen Beziehungen zu wichtigen Bezugspersonen, womit nicht zwangsl\u00e4ufig Eltern, sondern auch andere Bezugspersonen wie Lehrer, Gro\u00dfeltern oder andere Verwandte gemeint sind.<\/p>\n<p>Diese Resilienzfaktoren sind in den Folgejahren immer wieder in anderen Kontexten untersucht worden, wodurch letztlich eine Liste mit wissenschaftlich belegten Resilienzfaktoren entstanden ist. Am st\u00e4rksten von diesen ist zweifellos die soziale Unterst\u00fctzung, dar\u00fcber hinaus jedoch z\u00e4hlen positive Emotionen, Optimismus, hardiness \u2013 womit ein gewisses Ma\u00df an Abh\u00e4rtung gemeint ist, Selbstwertgef\u00fchl, ein aktives Bew\u00e4ltigungsverhalten (active coping), Selbstwirksamkeitserwartung \u2013 also, ob sich jemand als Akteur seines eigenen Handelns oder eben nur als das Objekt des Handelns anderer wahrnimmt, kognitive Flexibilit\u00e4t sowie Religiosit\u00e4t und Spiritualit\u00e4t zu den belegten Resilienzfaktoren. Weniger gut belegt, aber immer wieder diskutiert sind drei weitere Faktoren: Koh\u00e4renzgef\u00fchl \u2013 also wenn sich jemand eins mit seinem Denken und Handeln sowie mit seiner Umwelt f\u00fchlt, Hoffnung und Humor. Allerdings erkl\u00e4rt auch diese doch recht umfangreiche Sammlung das Ph\u00e4nomen Resilienz nur bedingt.<\/p>\n<p>Resilienzforschung brauchen wir, weil wir uns eingestehen m\u00fcssen, dass psychische Erkrankungen, beispielsweise affektive St\u00f6rungen wie Depressionen oder Abh\u00e4ngigkeitserkrankungen eine zunehmend gro\u00dfe Zahl an Menschen betreffen. Vielen Betroffenen k\u00f6nnen wir im Rahmen verschiedener Therapiema\u00dfnahmen helfen, aber zwischen 30-50% bleiben weiterhin krank. F\u00fcr die Entstehung eines erheblichen Teils dieser Erkrankungen spielt Stress eine wichtige Rolle, beispielsweise bei Traumata wie dem Tod eines Angeh\u00f6rigen, der eigenen schweren Erkrankung oder anderen Umbrucherlebnissen. Insofern lohnt sich nicht nur die pathogenetische Forschung, also die Frage danach, wie entstehen Krankheiten und nach der besseren Therapie stressbedingter psychischer Erkrankungen, sondern auch die salutogenetische Forschung, die sich damit befasst, wie sich diese m\u00f6glichst ganz verhindern lassen. Da kommt Resilienz als Forschungskonzept ins Spiel: Mit diesem Ansatz nehmen wir nicht Krankheit, sondern Gesundheit in den Blick \u2013 ein absoluter Paradigmenwechsel. Resilienz ist das, was die Entwicklungspsychologin Ann Masten als \u201eordinary magic\u201c, also als Alltagsmagie, bezeichnet: rund 65-75% aller Menschen, die einer schweren Belastung ausgesetzt sind, bleiben gesund. Diese Tatsache hat man lange vernachl\u00e4ssigt, weswegen wir im Grunde auch nicht wirklich wissen, was uns au\u00dfer den soeben beschriebenen Resilienzfaktoren vor einer Erkrankung sch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Die Schwierigkeit der Erforschung von Resilienz besteht darin, dass diese ein lebenslanger, aktiver, dynamischer Prozess ist, keine statische Eigenschaft, kein Zustand, sondern ein Entwicklungsergebnis. Wir wissen, dass Resilienz erlernbar, aber auch wieder verlernbar und neu lernbar ist. Wir k\u00f6nnen nicht voraussagen, wer resilient ist, sondern erst nach einer Stressbelastung, nach einem Entwicklungsprozess feststellen, ob eine konkrete Person dieser gut widerstanden hat oder nicht. Pr\u00e4diktoren hierf\u00fcr zu identifizieren ist eine unserer Aufgaben in den kommenden Jahren: Wir m\u00fcssen uns damit besch\u00e4ftigen wie man Widerstandsf\u00e4higkeit und die hierf\u00fcr wichtigen Kompetenzen st\u00e4rken kann, damit eine Krankheit gar nicht erst entsteht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Fragen sind derzeit sehr popul\u00e4r: Eine bunte Mischung aus Zeitschriften, B\u00fcchern und sonstigen Medien empfiehlt uns, wie wir mit Krisen umgehen, widerstandsf\u00e4higer sein oder unseren Alltag besser meistern k\u00f6nnen. Die Schwierigkeit im Umgang mit diesen besteht darin, dass entsprechende Empfehlungen nicht wissenschaftlich untersucht oder gar wissenschaftlich belegt w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Deshalb haben wir in Mainz das Deutsche Resilienz Zentrum gegr\u00fcndet. Bislang gibt es europaweit keine andere Einrichtung, die sich der entsprechenden neurowissenschaftlichen Forschung widmet. Wir forschen auf drei Ebenen. Wir untersuchen die Entwicklung von Resilienz neurowissenschaftlich und humanpsychologisch. Aus den so gewonnenen Erkenntnissen entwickeln wir im Sinne von Resilienztrainings gezielte Hilfe f\u00fcr Risikopersonen. Allerdings wollen wir auch aufzeigen, wo die Grenzen von Resilienz liegen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu betonen, dass Menschen widerstandsf\u00e4higer machen zu wollen nicht gleichzeitig hei\u00dft, sie noch besser machen zu wollen als sie es vielleicht zuvor waren. Es geht nicht darum eine Hyperperformance, ein Viel-Besser zu erzeugen, sondern darum Menschen, die ein Risiko tragen, zu unterst\u00fctzen, sie zu st\u00e4rken und sie so vor einer Erkrankung zu sch\u00fctzen. Wie stellen wir uns das vor? Ausgangssituation ist eine Person, deren Gleichgewicht durch bestimmte Stressoren gest\u00f6rt ist. Diese bringt gleichzeitig bestimmte Resilienzfaktoren wie Optimismus mit. Allerdings gibt es keinen \u201eOptimismusplatz\u201c im menschlichen Gehirn, auch keine Neuronen, keine Nervenzellen, die optimistisch w\u00e4ren. Hinter einem Resilienzfaktor wie Optimismus m\u00fcssen neuronale Prozesse stecken, die wir zu definieren versuchen. Verstehen ist also unser prim\u00e4res Ziel. Das zweite ist, Trainings zu entwickeln, die st\u00e4rkend und dadurch vorbeugend wirken: Wir wollen psychische Ressourcen aktivieren, um den Anpassungsprozess von einer Fehlanpassung weg, zu einer positiven Anpassung hin zu beeinflussen. Das dritte Ziel besteht in der Definition der Grenzen der Resilienz.<\/p>\n<p>Wie bilden sich nun die genannten Resilienzfaktoren im Gehirn ab? Die Selbstwirksamkeitserwartung zum Beispiel ist ein an sich komplexes Konstrukt. Sie wirkt wie all die genannten Resilienzfaktoren\u00a0mit einiger Wahrscheinlichkeit \u00fcber eine kleinere Anzahl von neuronalen Prozessen. Das hei\u00dft diese Resilienzfaktoren k\u00f6nnen entweder gleich im Gehirn wirken, wie hier f\u00fcr Resilienzfaktor f\u00fcnf und sechs dargestellt, oder drei oder vier verschiedene Resilienzfaktoren werden durch einen neuronalen Prozess vermittelt. Das ist das, was wir gerade in unserem Sonderforschungsbereich erforschen, dass man sagt, was ist zum Beispiel im Gehirn hinter diesem Ph\u00e4nomen der positiven Bewertung, also der F\u00e4higkeit Dinge, auch trotz des Negativen, im positiven Licht zu sehen. Positive Bewertung wird wahrscheinlich durch eine Reihe psychologischer bzw. neuronaler Teilprozesse, wie der F\u00e4higkeit, Sinneseindr\u00fccke sicher unterscheiden zu k\u00f6nnen (Diskriminationsph\u00e4nomen)und alte Informationen durch neue ersetzen, unterst\u00fctzt. So k\u00f6nnen wir letztendlich echte Resilienzmechanismen in Gehirn ergr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Wir untersuchen aber auch rein neuronale Mechanismen. Kollegen in den Vereinigten Staaten haben nachgewiesen, dass eine enge Regulation der Erregbarkeit des Nervensystems eine wichtige Rolle f\u00fcr die Frage spielt, ob Tiere im Tiermodell resilient sind. Das erforschen wir auch auf der molekularen Ebene. Wie machen wir das? Ich habe vorhin bereits angedeutet, dass wir Resilienz wissenschaftlich begr\u00fcndet messen k\u00f6nnen \u2013 allerdings eben nur als Ergebnis eines Entwicklungsprozesses. Wir stellen fest, wie die mentale Funktionsf\u00e4higkeit zu Beginn der Untersuchung ist, ob und wenn ja wie sie sich nach einem Beobachtungszeitraum entwickelt hat und welche Stressoren in diesem Zeitraum auf die untersuchten Menschen oder Tiere eingewirkt haben. Dann k\u00f6nnen wir aus der Anzahl der Stressoren das Verh\u00e4ltnis zur mentalen Funktionsf\u00e4higkeit beziehungsweise der mentalen Dysfunktion bestimmen.<\/p>\n<p>Im Tiermodell forschen wir im haupts\u00e4chlich innerhalb eines sozialen Interaktionsmodells mit M\u00e4usen. Hierbei teilen sich mehrere M\u00e4use einen K\u00e4fig, wobei manche durch ihre genetische Ausstattung viel gr\u00f6\u00dfer und dicker sind als andere. Die kleineren M\u00e4use tendieren in der sozialen Interaktion dazu, sich unterlegen zu f\u00fchlen, sich zur\u00fcckzuziehen, aber ein gutes Drittel \u2013 \u00e4hnlich also wie bei den von Werner untersuchten Kindern \u2013 verh\u00e4lt sich anders, widersteht gewisserma\u00dfen dem dicken Aggressor. Vergleichbar verhalten sich Zebrafische in einem entsprechenden Experiment. Der Aggressor ist hier ein \u00fcber dem Becken dargestellter Vogel, auf den zwei Drittel der Zebrafische reagieren, indem sie sich verkriechen, also entlang der W\u00e4nde und eben nicht offen durch das Becken schwimmen, w\u00e4hrend das verbleibende Drittel sich nicht beirren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Derzeit f\u00fchren wir au\u00dferdem zwei gro\u00dfen Studien mit Menschen durch: Das Mainzer Resilienzprojekt l\u00e4uft mittlerweile seit \u00fcber zwei Jahren. Hierf\u00fcr haben wir 200 junge Menschen zwischen 18 und 20 gewonnen, die wir \u00fcber f\u00fcnf Jahre begleiten werden. Alter und Dauer haben wir so gew\u00e4hlt, da die Vulnerabilit\u00e4t der Gruppe besonders gro\u00df ist: Viele Ver\u00e4nderungen finden in diesen Jahren statt, beispielsweise der Berufseinstieg oder der Beginn eines Studiums, es kommt h\u00e4ufig zum Ausbruch von psychischen Erkrankungen. Zu Beginn untersuchen wir das Gehirn im Hinblick auf die eben dargestellten Resilienzmechanismen. Gegen Ende, wenn wir wissen, welche Personen sich als resilient und welche Personen sich als verwundbar erwiesen haben, untersuchen wir die Gruppe ein zweites Mal, und k\u00f6nnen daraus im Idealfall ableiten, welche Hirnaktivit\u00e4ten pr\u00e4diktiv f\u00fcr den einen oder anderen Entwicklungsprozess waren. Wir hoffen, letztlich Vorhersagen \u00fcber die wahrscheinliche Entwicklung eines Menschen machen zu k\u00f6nnen und so Risikopopulationen zu identifizieren, deren entsprechende Defizite vorbeugend trainiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das zweite gro\u00dfe Forschungsprojekt ist in Mainz und Frankfurt angesiedelt. Hier wollen wir 1200 Personen zwischen 18 und 50 ebenfalls \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg untersuchen, wobei die neurobiologischen Untersuchungen nicht ganz so intensiv sind wie im Mainzer Resilienzprojekt. Jedoch gilt es auch hier durch korrelative Studien letztlich herauszufinden, welche Mechanismen sich bei resilienten Menschen als wirksam erweisen.<\/p>\n<p>Um evidenzbasierte Interventionsmethoden entwickeln zu k\u00f6nnen, muss man erst die bisherige Datenlage analysieren. Wenn man nach Begriffen wie Resilienz, Intervention und Wohlbefinden sucht, wird man einige Literatur finden und feststellen k\u00f6nnen, dass die Publikationen \u00fcber die letzten Jahrzehnte extrem angestiegen sind. Bislang ist die Wirkung unterschiedlicher Interventionsmethoden jedoch wenig systematisch, anhand von randomisiert kontrollierten Studien \u2013 dem Goldstandard des Wirksamkeitsnachweises \u2013 nachgewiesen worden.<\/p>\n<p>Wir haben also in einer Metaanalyse, einem Vergleich vieler Studien zum gleichen Thema, untersucht, ob die jeweils vorgeschlagenen Interventionsmethoden wirksam sind und wenn ja, wie wirksam sie sind. Wir fanden heraus, dass die Wirksamkeit all dieser Interventionen im Bereich zwischen einer kleinen und mittelgro\u00dfen Wirksamkeit liegt. Das ist ein Effektst\u00e4rkenma\u00df von 0,37, was hei\u00dft, dass die Effekte der einzelnen Interventionen nicht besonders gro\u00df sind. Da davon auszugehen ist, dass einige Studien vermutlich gar nichts gezeigt haben und deshalb nie publiziert wurden \u2013 muss man au\u00dferdem den sogenannten Publikationsbias miteinbeziehen. Dem Rechnung tragend, ist es bislang unm\u00f6glich wissenschaftlich gesicherte Aussagen \u00fcber die Wirksamkeit einzelner Programmkomponenten, die Intensit\u00e4t, Art und Langzeitwirkung von Resilienzinterventionen zu t\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Insgesamt gibt es Hinweise darauf, dass Interventionsprogramme zur Resilienzf\u00f6rderung in verschiedenen Zielgruppen kurzzeitig wirksam sind. Da die Datenlage aber derart unbefriedigend ist, haben wir ein weiteres Forschungsvorhaben losgetreten, in dem wir versuchen die metaanalytischen Techniken weiter zu entwickeln, um in Methodenpublikationen darzustellen, wie man Resilienzstudien besser machen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Eine konkrete Intervention zur Resilienzf\u00f6rderung k\u00f6nnen wir also noch nicht anbieten. Jedoch schulen wir vor allem in Betrieben oder Institutionen schon jetzt mit dem Ziel, das Wissen, das man bereits \u00fcber bekannte Resilienzfaktoren hat, weiterzugeben.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern noch habe ich in Darmstadt mit Ingenieuren \u00fcber Resilienz gesprochen, das Thema ist tats\u00e4chlich in aller Munde. Ich m\u00f6chte Ihnen heute die neurobiologisch-\/ neurowissenschaftliche Sichtweise n\u00e4her bringen und Ihnen erkl\u00e4ren, aus welcher Motivation heraus die Resilienzforschung zur psychischen Resilienz gegen\u00fcber stress-assoziierten Erkrankungen agiert. 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