{"id":113163,"date":"2025-11-20T10:33:43","date_gmt":"2025-11-20T09:33:43","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=113163"},"modified":"2025-11-20T10:33:43","modified_gmt":"2025-11-20T09:33:43","slug":"begruessung-der-festgaeste-zur-verleihung-des-romano-guardini-preises-2018","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/begruessung-der-festgaeste-zur-verleihung-des-romano-guardini-preises-2018\/","title":{"rendered":"Begr\u00fc\u00dfung der Festg\u00e4ste zur Verleihung des Romano Guardini Preises 2018"},"content":{"rendered":"<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir wissen, dass die gesamte Sch\u00f6pfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Satz aus dem 8. Kapitel des R\u00f6merbriefes ist der eine Brennpunkt jener Ellipse urphilosophischer, urtheologischer Wirklichkeitsdeutung, deren anderer Brennpunkt im ersten Kapitel der Bibel so lautet: \u201eUnd Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut.\u201c<\/p>\n<p>Beides ist wahr. Sowohl das \u201eGut sein\u201c der Sch\u00f6pfung, die Faszination ihrer Dynamik, auch ihrer Sch\u00f6nheit, genauso wie das \u201eSeufzen\u201c, die Gebrochenheit, die Gef\u00e4hrdung, der Abgrund.<\/p>\n<p>Und wir \u2013 Menschen des 20., des 21. Jahrhunderts \u2013 stehen nicht nur als Beobachter, viel mehr noch als Handelnde inmitten dieser Ambivalenz, ver\u00e4ndern mit fundamentalen Folgen f\u00fcr alle, besonders zuk\u00fcnftige Generationen, die Voraussetzungen des Lebens auf der Erde.<\/p>\n<p>Seit etlichen Jahren hat sich deshalb der innerreligi\u00f6se Begriff \u201eBewahrung der Sch\u00f6pfung\u201c eingeb\u00fcrgert. Mir klingt dieses gut gemeinte Wort immer zu allmachtsbetont. Sch\u00f6pfung ist alles, was es \u00fcberhaupt gibt, das Weltall ist Sch\u00f6pfung. Und alles das bewahren zu wollen und zu sollen, grenzt an unreflektierte Hybris.<\/p>\n<p>Da klingt viel n\u00fcchterner, und damit wahrer jene \u201eSorge f\u00fcr das gemeinsame Haus\u201c, wie der Untertitel der Enzyklika <em>Laudato S\u00ed<\/em> von Papst Franziskus lautet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diskutiert wird, sicher mit Recht, wie sich christliche Theologie zu den Herausforderungen weltweiter Klimapolitik und deren gesellschaftlicher Implikationen stellt. Bei den ethischen Maximen sind wir, die Kirchen, wohl <em>up to date<\/em>. Gleichwohl m\u00fcssen wir zugeben, dass sich ein \u00fcbersteigerter Anthropozentrismus \u00fcber viele Jahrhunderte hin einseitig negativ auswirkte und die W\u00fcrde der Sch\u00f6pfung, der <em>creatura Dei<\/em>, nicht im Blick hatte.<\/p>\n<p>Doch weit bis ins Mittelalter gab es die Tradition christlicher Ehrfurcht vor der Sch\u00f6pfung. Der gro\u00dfe Augustinus, um nur ein Beispiel zu nennen, spricht von der vierfachen liebenden Ehrfurcht, die der Mensch schulde: \u201eDem, was \u00fcber uns ist, dem, was wir sind, dem, was neben uns ist , dem, was unter uns ist\u201c: (\u201eUnum, quod supra nos est, alterum, quod nos sumus, tertium, quod iuxta nos est, quartum quod infra nos est\u201c \u2013 De doctrina christiana I, 23, 22).<\/p>\n<p>Umgesetzt wurde dieses theologische Apriori interessanterweise vor allem in der Bildenden Kunst und den Heiligenlegenden.<\/p>\n<p>Blumen auf mittelalterlichen Darstellungen sind mehr als nur Schmuck, sie verweisen zum Beispiel auf die Reinheit Marias oder die Passion Jesu oder dessen Auferstehung. Und bei vielen Heiligenlegenden, in denen Tiere eine Rolle spielen, denken Sie nur an den heiligen Hubertus, ist es \u00e4hnlich. Da stehen Tiere f\u00fcr menschliche Grunderfahrungen oder religi\u00f6se Wahrheiten.<\/p>\n<p>Letztlich geht es dabei um ein sakramentales Grundverst\u00e4ndnis der Wirklichkeit, darum, dass die W\u00fcrde von allem, was ist, tiefer gr\u00fcndet als nur in seiner direkten, ersten, unserem Zugriff ausgesetzten Dimension.<\/p>\n<p>Ganz ausgepr\u00e4gt finden Sie dieses Denken im \u201ePhysiologus\u201c, dem um 200 nach Christus entstandenen Volksbuch zur Tiersymbolik, dessen Einfluss auf das Denken von Jahrhunderten nur mit der Bibel und der \u201eLegenda Aurea\u201c der Heiligenlegenden zu vergleichen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und so bl\u00e4ttere ich heute im \u201ePhysiologus\u201c, blicke in die Runde der Anwesenden, freue mich, wie man zu sagen pflegt, \u201etierisch\u201c \u00fcber Ihre Anwesenheit und beginne nat\u00fcrlich beim K\u00f6nig der Tiere, beim L\u00f6wen. Im \u201ePhysiologus\u201c lese ich: \u201eWenn der L\u00f6we schlummert in seiner H\u00f6hle, so ist\u00b4s doch eher ein Wachen; denn ge\u00f6ffnet bleiben seine Augen.\u201c<\/p>\n<p>Als L\u00f6we mit offenen Augen begr\u00fc\u00dfe ich unseren Preistr\u00e4ger Professor Ottmar Edenhofer. Sie rufen mit m\u00e4chtiger Stimme und geh\u00f6ren zu jenen, die die Klimaproblematik, deren \u00f6kologischen Herausforderungen und die weltweiten Konsequenzen mit offenen Augen sehen und uns alle lehren, ebenfalls die Augen offen zu halten.<\/p>\n<p>Wie haben sie es bereits in Ihrer Doktorarbeit formuliert<em>: <\/em>\u201eI am interested in Weltverbesserung.\u201c Und offene Augen hatten Sie schon immer, wenn Sie sich als Jugendlicher um die Alten in Ihrer niederbayerischen Heimatgemeinde Gangkofen gek\u00fcmmert haben, oder als junger Jesuit um die Versehrten des Bosnienkrieges.<\/p>\n<p>Ihre ganze Familie ist mitgekommen, Ihre Ehefrau Annette, der Sohn Jacob, der in England Philosophie studiert, die Tochter Sarah, noch am Gymnasium, die Eltern, der Bruder und mehrere Verwandte aus der niederbayerischen Heimat.<\/p>\n<p>Den Part der L\u00f6win mit offenen Augen spielt heute die Laudatorin, Frau Patricia Espinosa Cantellano, ehemals mexikanische Au\u00dfenministerin, Generalsekret\u00e4rin der UN-Klimarahmenkonvention mit Sitz in Bonn. Danke, dass Sie Ihren einzigen freien Tag im ersten Halbjahr 2018 f\u00fcr uns hier investiert haben und mit Ihrem Ehemann Juan Luis Rivera Ferrero gekommen sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>IV.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was der Pelikan dem Mythos nach tut, wissen wir alle: er rei\u00dft sich mit seinem Schnabel die Flanke auf, und sein Blut n\u00e4hrt die Jungen. Mit einem Hinweis auf Blut wurde und wird bekanntlich, j\u00fcngst erst wieder von Papst Franziskus, die purpurrote Farbe der Gew\u00e4nder der Kardin\u00e4le begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>So begr\u00fc\u00dfe ich unter dem Bild des Pelikans die Purpurtr\u00e4ger<\/p>\n<ul>\n<li>Kardinal Reinhard Marx, der trotz seiner vielen auch internationalen Verpflichtungen zu uns gekommen ist,<\/li>\n<li>ebenso herzlich seinen Vorg\u00e4nger als Erzbischof von M\u00fcnchen und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, der erst vor drei Tagen hier in diesem Raum den 90. Geburtstag, sein 65-j\u00e4hriges Priesterjubil\u00e4um und gleichzeitig sein 50-j\u00e4hriges Bischofsjubil\u00e4um gefeiert hat.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und mit Ihnen beiden alle Vertreter kirchlicher Einrichtungen, Werke, Arbeitsbereiche: Dazu<\/p>\n<ul>\n<li>Abtpr\u00e4ses Jeremias aus St. Ottilien stellvertretend f\u00fcr viele weitere Ordensangeh\u00f6rige und Ordensobere;<\/li>\n<li>Professor Hans Tremmel, den Vorsitzenden des Di\u00f6zesanrats der Katholiken in der M\u00fcnchner Erzdi\u00f6zese, f\u00fcr alle Laienr\u00e4te und Verb\u00e4nde.<\/li>\n<li>Und die Domkapitulare Gerhard F\u00f6rch und Wolfgang Klausnitzer aus Bamberg, die mit Dr. Rainer Dvorak aus W\u00fcrzburg und Professor Sigmund Bonk aus Regensburg daf\u00fcr stehen, dass wir eine Akademie f\u00fcr ganz Bayern sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>V.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die sch\u00f6nste Geschichte zum heiligen Kevin, dem Gr\u00fcnder des irischen Klosters Gleand da Loch geht so: Der Einsiedler betete eines Nachts mit ausgestreckten Armen und nach oben offenen H\u00e4nden. Da kam eine Amsel, und legte ihre Eier in eine der H\u00e4nde wie in ein Nest. Da r\u00fchrte den Heiligen so sehr, dass er in aller Geduld und Sanftmut verharrte und die Hand weder schlie\u00dfen noch zur\u00fcckziehen mochte. Ohne Erm\u00fcden hielt er sie sorgsam hinaus, bis die Jungen alle ausgebr\u00fctet waren.<\/p>\n<p>Bei diesem Bild der Sanftmut und der Geduld sind mir die Vertreter der \u00d6kumene eingefallen:<\/p>\n<ul>\n<li>Landesbischof i.R. Johannes Friedrich und seine Gattin Dorothea;<\/li>\n<li>die Pr\u00e4sidentin der evangelischen Landessynode, Frau Dr. Annekathrin Preidel mit ihrem Mann<\/li>\n<li>und meinen Tutzinger Kollegen, Akademiedirektor Udo Hahn.<\/li>\n<li>F\u00fcr die Orthodoxie hei\u00dfe ich Erzpriester Apostolos Malamoussis willkommen. Apostolos Malamoussis hat ja bei uns hier in M\u00fcnchen mit der j\u00e4hrlichen Segnung der Isar die alte orthodoxe Theologie zur Sch\u00f6pfung bewusst gemacht. Nicht umsonst findet die Wassersegnung am 6. Januar statt, dem Hochfest Epiphanie, der Erscheinung Gottes in seiner Sch\u00f6pfung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>VI.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der s\u00fcdfranz\u00f6sischen Gegend von Nimes spielt die Geschichte des Einsiedlers \u00c4gidius und der Hirschkuh, \u201edie ihm zu gewissen Stunden reichlich Milch zu seiner Nahrung bot\u201c. Von einer Hundemeute jagender Goten verfolgt, flieht sie zur H\u00f6hle des Einsiedlers. Der betet f\u00fcr sie, wird selber von einem Pfeil der J\u00e4ger getroffen, als aber der Bischof von Nimes dazukommt, um Verzeihung bittet und Arznei f\u00fcr die Wunde anbietet, weist sie der Einsiedler zur\u00fcck, denn er denkt an das Schriftwort, dass die Tugend vollendet werde in der Schwachheit.<\/p>\n<p>Die Hirschkuh, die <em>\u201ezu gewissen Stunden reichlich Milch bietet\u201c, <\/em>kann gut f\u00fcr die Welt der Wissenschaft stehen. Ich begr\u00fc\u00dfe alle anwesenden Professorinnen und Professoren,<\/p>\n<ul>\n<li>darunter Prof. Dr. Johannes Wallacher, den Pr\u00e4sidenten der Hochschule f\u00fcr Philosophie SJ, der bereits mehrfach mit unserem Preistr\u00e4ger zusammengearbeitet hat,<\/li>\n<li>sowie Professor Nikolaus Korber, der Vizepr\u00e4sident der Uni Regensburg und Mitglied in unserem Allgemeinen Rat,<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und die milchgebende Hirschkuh kann gut auch die Vertreter der Medien repr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>VII.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Interessanterweise gibt es nicht nur aus dem Mittelalter Geschichten mit Tieren und Heiligen, sondern auch aus der Neuzeit.<\/p>\n<p>So wird in den Akten \u00fcber den heiligen Don Bosco immer wieder von einem gro\u00dfen, grauen Hund berichtet. Don Bosco hat einmal gesagt: \u201eVon Zeit zu Zeit kam mir der Gedanke, der Herkunft dieses Hundes nachzuforschen. Dann aber dachte ich: Ach. Mag er geh\u00f6ren, wem er will. Ich wei\u00df nur das eine, dass mir das Tier in den vielen Gefahren, in denen ich mich befinden habe, ein wahres Werkzeug der Vorsehung gewesen ist.\u201c<\/p>\n<p>Denn mehrmals in den Jahren zwischen 1850 und 1860 soll der Hund Don Bosco bei n\u00e4chtlichen G\u00e4ngen von Turin zur\u00fcck nach Valdocco zum Oratorium mit den Jugendlichen bei \u00dcberf\u00e4llen von R\u00e4ubern gerettet haben.<\/p>\n<p>Mit der Erinnerung an diesen sch\u00fctzenden Hund in schwieriger gesellschaftlicher und politischer Lage hei\u00dfe ich willkommen dien hohen Vertreter der Justiz, der Polizei, der staatlichen Verwaltung, der Regierungen, genauso wie des Umweltschutzes oder auch der Wirtschaft.<\/p>\n<ul>\n<li>Stellvertretend nur Clemens B\u00f6rsig, den fr\u00fcheren Aufsichtsrats-Vorsitzenden der Deutschen Bank,<\/li>\n<li>Michael Schmidt von der Mercator-Stiftung<\/li>\n<li>und Richard Mergner vom BUND Bayern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>VIII.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr die Vertreter der Politik scheint mir schon seit jenen Allegorien der Antike, die vom Christentum \u00fcbernommen wurden, der Elefant zu stehen. Aus dem Jahr 1603 gibt es zum Beispiel einen Text, der dem Elefanten drei Haltungen zuschreibt:<\/p>\n<ul>\n<li>Robur, die St\u00e4rke wegen seiner m\u00e4chtigen Gestalt,<\/li>\n<li>Mansuetudo, die Milde wegen seiner angeblichen Sanftheit,<\/li>\n<li>und Religio, weil \u2013 ich zitiere w\u00f6rtlich \u2013 \u201eer mehr als jedes andere Tier fromm ist\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn das kein Programm bietet gerade in politisch bewegten Zeiten wie den unseren.<\/p>\n<p>Ich hei\u00dfe willkommen<\/p>\n<ul>\n<li>Abgeordnete aller im bayerischen Landtag vertretenden Parteien,<\/li>\n<li>den fr\u00fcheren bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten G\u00fcnther Beckstein<\/li>\n<li>und Botschafterin \u2013 neuerdings a.D. \u2013 Annette Schavan,<\/li>\n<li>und nat\u00fcrlich ganz besonders den bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber, der gleich das Gru\u00dfwort der bayerischen Staatsregierung sprechen wird.<\/li>\n<li>Dass es heute um ein internationales Thema erster politischer Ordnung geht, beweist dar\u00fcber hinaus die Anwesenheit zahlreicher General- oder Honorarkonsulen aus Frankreich, \u00d6sterreich, Portugal, Norwegen, der Slowakei und der Ukraine, aber auch bis aus Brasilien, dem Iran, der Mongolei, Mosambik und Ruanda.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>IX.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein zentrales Symbol \u00fcber viele Jahrhunderte war die Muschel. Der \u201ePhysiologus\u201c wei\u00df, wie die Perle in der Muschel entsteht: bei Sonnenaufgang \u201etrinkt sie den Himmelstau und den Strahl von Sonne, Mond und Sternen\u201c. Die Perle steht damit f\u00fcr die Verbindung von oben und unten, von Himmel und Erde, von Feuer\/Licht und Wasser.<\/p>\n<p>Heute nehme ich die Muschel, jenes zentrale Wallfahrtsmotiv des Mittelalters, nicht nur f\u00fcr den Camino de Santiago, und ihre Perle als Signal f\u00fcr unsere Akademieleitung. Denn sie verleiht den Romano Guardini Preis der Katholischen Akademie Bayern, sie verbindet das Drinnen der Akademie mit dem Drau\u00dfen von Kirche und Gesellschaft:<\/p>\n<ul>\n<li>Herzog Franz von Bayern,<\/li>\n<li>Domdekan Pr\u00e4lat Dr. Lorenz Wolf,<\/li>\n<li>Frau Edda Huther,<\/li>\n<li>und Frau Dr. Hildegard Kronawitter.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>X.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich blicke ich auf Sie alle, bin dankbar, dass Sie da sind. Ich lese Ihnen noch aus einem Brief des Bundespr\u00e4sidialamtes in Berlin vor: \u201eDer Bundespr\u00e4sident w\u00fcnscht Ihnen, allen G\u00e4sten und besonders Herrn Prof. Dr. Edenhofer, den er Sie herzlich zu gr\u00fc\u00dfen bittet, eine eindrucksvolle Preisverleihung.\u201c<\/p>\n<p>Dem kann ich mich nur anschlie\u00dfen und w\u00fcnsche uns allen, dass der Festakt dieses Tages uns wieder bewusst macht, was im 8. Jahrhundert der angels\u00e4chsische Theologe Beda Venerabilis so formuliert hat: \u201eWir verlieren die Herrschaft \u00fcber die Kreatur, \u00fcber die Sch\u00f6pfung, weil wir selber es nicht mehr ernst nehmen mit dem Dienst des Sch\u00f6pfers.\u201c (Vita Cuthberti c. 21).<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. &nbsp; \u201eWir wissen, dass die gesamte Sch\u00f6pfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.\u201c Dieser Satz aus dem 8. 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