{"id":113167,"date":"2025-11-20T10:41:32","date_gmt":"2025-11-20T09:41:32","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=113167"},"modified":"2025-11-20T10:41:32","modified_gmt":"2025-11-20T09:41:32","slug":"laudatio-auf-den-preistraeger-ottmar-edenhofer","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/laudatio-auf-den-preistraeger-ottmar-edenhofer\/","title":{"rendered":"Laudatio auf den Preistr\u00e4ger Ottmar Edenhofer"},"content":{"rendered":"<p>Zu Beginn des 21. Jahrhunderts war es Mode zu sagen, die Welt sei wieder flach.<\/p>\n<p>Es war ein kluger Versuch, die Weltwirtschaft zu beschreiben \u2013 dass sich die Wettbewerbsbedingungen zwischen Industrie- und Schwellenl\u00e4ndern stabilisierten und dass Unternehmer \u2013 gro\u00dfe ebenso wie kleine \u2013 Teil einer gro\u00dfen, komplexen, globalen Lieferkette waren. Mit anderen Worten, wenn wir uns nur um die Logistik k\u00fcmmern w\u00fcrden, k\u00f6nnten wir Wohlstand erreichen. Doch statt einer gro\u00dfen Nivellierung \u2013 eine flache Welt \u2013 war es oft wie auf einem Boot in einem gro\u00dfen Sturm.<\/p>\n<p>Denn w\u00e4hrend einige Branchen ein Wachstum verzeichneten, erlebten wir auch eine der gr\u00f6\u00dften weltwirtschaftlichen Schwankungen in der Geschichte. Dies hatte zur Folge, dass viele unserer globalen Herausforderungen wie Armut, Sicherheit, Migration und viele andere sich noch versch\u00e4rften. Und es hat die politische Landschaft erheblich ver\u00e4ndert. Bis jetzt m\u00fcssen wir immer noch mit den Auswirkungen fertig werden.<\/p>\n<p>Was war geschehen? Wir hatten die Faktoren, die f\u00fcr unseren allgemeinen Wohlstand wirklich wesentlich sind, ignoriert. Wir ignorierten die Elemente, die wirklich gleiche Wettbewerbsbedingungen h\u00e4tten schaffen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und das ist das nachhaltige Management der Elemente, die f\u00fcr unsere langfristige Gesundheit und unser Wohlergehen notwendig sind. Dazu geh\u00f6rt, f\u00fcr unsere Luft, Ozeane und B\u00f6den Sorge zu tragen, aber auch das Management unserer Infrastruktur, die Frage, wie unsere St\u00e4dte und Gemeinden gebaut und unterhalten werden und wie wir uns selbst regieren. Oder, wie es unser angesehener Preistr\u00e4ger heute nennt, unsere globalen Gemeinschaftsg\u00fcter. Er betont, dass es in der Vergangenheit der Wettbewerb war, der die Menschheit vorangetrieben hat. Wenn wir aber dauerhaften Wohlstand erreichen wollen, m\u00fcssen wir kooperativer vorgehen \u2013 und zwar auf allen Ebenen.<\/p>\n<p>Nicht nur national. Nicht nur vor Ort. Sondern wir brauchen die Zusammenarbeit sowohl auf regionaler, als auch auf nationaler und auf internationaler Ebene. Die Zusammenarbeit sowohl von Privatunternehmen, als auch von Investoren und dem Durchschnittsb\u00fcrger. Das Paris-Abkommen ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie dies m\u00f6glich ist. Es ist ein Paradigmenwechsel, und er bedeutet einen enormen Wandel im Denken. Aber es ist notwendig. Unser Preistr\u00e4ger, Professor Ottmar Edenhofer, hat sich nicht nur dieser Aufgabe gestellt, sondern auch die Aufgabe selbst mitgestaltet. Daher ist es eine Freude, heute hier zu sein, um Professor Ottmar Edenhofer mit dem Romano Guardini Preis zu ehren.<\/p>\n<p>Er hat den Preis wirklich verdient. Als&#8230;<\/p>\n<ul>\n<li>Chefvolkswirt des Potsdam-Instituts f\u00fcr Klimafolgenforschung;<\/li>\n<li>Gr\u00fcndungsdirektor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change; und<\/li>\n<li>Professor f\u00fcr die \u00d6konomie des Klimawandels an der Technischen Universit\u00e4t Berlin ist er es, der diesen gro\u00dfen Paradigmenwechsel vorantreibt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Er verbindet seine hervorragenden Leistungen in den Naturwissenschaften mit der \u00d6konomie und der Philosophie. Und genau wie Romano Guardini hat er sich um die Interpretation von Zeit und Welt verdient gemacht. Er repr\u00e4sentiert jene Art von Mensch, von der wir mehr brauchen: analytisch, aber auch vorausschauend; besorgt, aber auch optimistisch; kritisch, aber auch motivierend. Das hat er nat\u00fcrlich nicht \u00fcber Nacht geschafft. F\u00fcr Professor Edenhofer war es ein langer Weg, einer unserer f\u00fchrenden Klima\u00f6konomen zu werden.<\/p>\n<p>Und auch wenn es eine gro\u00dfe Freude w\u00e4re, die komplette Geschichte dieser Reise zu erz\u00e4hlen, w\u00fcrde es doch zu lange dauern. Lassen Sie mich daher einige H\u00f6hepunkte herausheben. Professor Edenhofers Studium begann genau hier, in M\u00fcnchen, wo er auch als Unternehmer t\u00e4tig war, und dann in den Jesuitenorden eintrat.<\/p>\n<p>1991 ging er auf den Balkan, wo er eine humanit\u00e4re Hilfsorganisation leitete, die versuchte, die Auswirkungen des Krieges und des Zerfalls Jugoslawiens abzumildern.<\/p>\n<p>1994 kehrte er an die Technische Universit\u00e4t Darmstadt und in das akademische Leben zur\u00fcck, promovierte in Wirtschaftswissenschaften und kam 2001 nach Potsdam. Dort wurde er schnell zu einer intellektuellen S\u00e4ule des Potsdam-Instituts f\u00fcr Klimafolgenforschung.<\/p>\n<p>An diesem Punkt unserer kleinen Reise in die Vergangenheit ist es wichtig anzumerken, dass Professor Edenhofer ein Leitmotiv bei all seinen Bem\u00fchungen den Weg gewiesen hat: dass man die Welt nicht nur interpretieren, sondern auch aktiv gestalten muss.<\/p>\n<p>Deshalb gr\u00fcndete er vor f\u00fcnf Jahren sein Institut, das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change.<\/p>\n<p>Ziel war es, die Erfahrungen aus seiner Zeit beim Weltklimarat IPCC in die Praxis der wissenschaftlichen Politikberatung zu \u00fcbertragen. Professor Edenhofers IPCC-Erfahrung ist nat\u00fcrlich eine ganz andere spannende Geschichte. Es ist auch eine entscheidende Geschichte, die unsere Arbeit beim UN-Klimaschutz beeinflusst hat und sich in der Sprache des Paris-Abkommens widerspiegelt.<\/p>\n<p>Denn durch die f\u00fchrende Rolle von Professor Edenhofer im F\u00fcnften Sachstandsbericht des IPCC hat er das Fundament f\u00fcr die internationale Klimapolitik geschaffen und Standards f\u00fcr die wissenschaftliche Politikberatung gesetzt. Seine Klimaforschung umfasste drei Teile: wissenschaftliche Politikberatung, Klima\u00f6konomie und Ethik. Sie alle hatten gro\u00dfen Einfluss.<\/p>\n<p>Man kann ruhigen Gewissens sagen: Der F\u00fcnfte Sachstandsbericht des IPCC hat die wissenschaftlichen Grundlagen f\u00fcr das Paris-Abkommen gelegt. Und ebenso ruhigen Gewissens l\u00e4sst sich sagen, dass das Zwei-Grad-Ziel, das im Mittelpunkt des Abkommens steht, ihm zu verdanken ist. Er hat aber nicht nur dazu beigetragen, den politischen Entscheidungstr\u00e4gern ein Ziel zu geben, sondern er hat auch darauf gedr\u00e4ngt, verschiedene Pfade beim Klimaschutz in Betracht zu ziehen.<\/p>\n<p>Diese Szenarien reichen von der Transformation des Energiesystems auf Basis erneuerbarer Energien und Energieeffizienz bis hin zu Szenarien, die haupts\u00e4chlich auf Kernenergie und Kohle in Verbindung mit CO<sub>2<\/sub>-Abscheidung und -Speicherung basieren.<\/p>\n<p>Und unter seiner Leitung betonte der IPCC, dass die Atmosph\u00e4re als sehr begrenzte Deponie f\u00fcr Kohlenstoffdioxid angesehen werden muss, w\u00e4hrend die entsprechenden im Boden gespeicherten Ressourcen in Form von Kohle, \u00d6l und Gas jedoch um ein Vielfaches gr\u00f6\u00dfer sind.<\/p>\n<p>Vielleicht erkennen Sie etwas von dieser Sprache wieder. Schlie\u00dflich beeinflusste sie die p\u00e4pstliche Enzyklika <em>Laudato S\u00ed<\/em>. Seit 2008 ber\u00e4t Professor Edenhofer den Vatikan in Fragen des Klimaschutzes. Dies basiert unter anderem auf dem, was ich zu Beginn dieser Rede angesprochen habe: die Idee des Schutzes der globalen Gemeinschaftsg\u00fcter und der Paradigmenwechsel, den wir vornehmen m\u00fcssen, um das zu erreichen. Dies ist auch in Edenhofers Buch \u201eGlobal, aber gerecht\u201c erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>Wir sehen seinen Einfluss in Schl\u00fcssels\u00e4tzen in <em>Laudato S\u00ed<\/em>. Unter anderem hei\u00dft es da:<\/p>\n<p>\u201eDie Atmosph\u00e4re ist ein gemeinsames Gut, von allen und f\u00fcr alle.\u201c Hier spricht Papst Franziskus davon, dass keine Einzelperson und auch keine Gruppe das Recht hat, \u00f6ffentliche G\u00fcter zu benutzen, wie er oder sie es f\u00fcr richtig h\u00e4lt. Dies fordert auch alle Menschen auf, sich den ethischen Herausforderungen von Wissenschaft und Technik zu stellen. Morgen werde ich im Vatikan \u00fcber den Klimawandel sprechen. Ich denke, dass die in <em>Laudato S\u00ed<\/em> skizzierten Themen, beeinflusst von Professor Edenhofer, ein entscheidender Teil der Diskussion \u00fcber den Klimawandel sind.<\/p>\n<p>Ich denke zudem, dass die Glaubensgemeinschaft selbst eine wichtige, aber sehr wenig genutzte Ressource in unseren Diskussionen \u00fcber den Klimawandel ist. Wir von der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen werden unsere Arbeit mit Menschen aller Glaubensrichtungen weiter verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Aber mit den Leistungen von Professor Edenhofer sind wir noch nicht ganz fertig. Denn er ist auch einer der f\u00fchrenden Bef\u00fcrworter einer CO<sub>2<\/sub>-Bepreisung, die entweder durch ein funktionierendes Emissionshandelssystem oder durch eine Steuer ausgestaltet werden kann. Er war einer der ersten, der darauf hinwies, dass ohne ein signifikantes CO<sub>2<\/sub>-Preissystem die Emissionen weltweit weiter steigen w\u00fcrden. Leider hat er Recht behalten. Klimaschutz und Wirtschaftswachstum sollten nach Ansicht von Professor Edenhofer nicht gegeneinander ausgespielt werden.<\/p>\n<p>Stattdessen verweist er darauf, dass Kohlenstoffpreise sehr wichtig f\u00fcr die Finanzpolitik sein k\u00f6nnen: Sie k\u00f6nnen ein wirksames Mittel zur Verringerung der Ungleichheit und zur Bek\u00e4mpfung der Armut in Industrie- und Entwicklungsl\u00e4ndern sein. Dies wiederum kann ein entscheidender Faktor sein, um die Ziele der Vereinten Nationen f\u00fcr nachhaltige Entwicklung voranzubringen. Wie ich bereits erw\u00e4hnte, sind Klimawandel und Umweltschutz eng mit einigen der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen der Menschheit verbunden.<\/p>\n<p>Vor genau diesem Hintergrund ist Professor Edenhofer ein so gro\u00dfer Bef\u00fcrworter des Paris-Abkommens. Er betont jedoch, dass der Erfolg dieses Abkommens von internationaler Zusammenarbeit abh\u00e4ngt, bei der gegenseitiges Engagement eine sehr wichtige Rolle spielt. Wenn zum Beispiel Nationen feststellen, dass ihre eigenen Anstrengungen zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels nicht von anderen honoriert werden, dann haben die Staaten weniger Anreize, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Das erinnert uns noch einmal daran, dass der Weg in das 21. Jahrhundert von der Art und Weise unserer Zusammenarbeit bestimmt wird und nicht von der Art und Weise, wie wir konkurrieren.<\/p>\n<p>Dies war noch nie so wichtig wie jetzt, insbesondere im Hinblick auf das Paris-Abkommen und das, was wir in diesem entscheidenden Jahr im Vorlauf zur COP24 in Polen zu erreichen versuchen. Gegenw\u00e4rtig reichen die Selbstverpflichtungen der L\u00e4nder beim Klimaschutz einfach nicht aus, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Die derzeitigen Zusagen werden zu h\u00f6heren Temperaturen f\u00fchren. Und, wie wir festgestellt haben, wird das zum Bedrohungsmultiplikator f\u00fcr viele weitere unserer aktuellen Herausforderungen werden. Die Staaten werden ihr Ambitionsniveau im Rahmen des Paris-Abkommens erh\u00f6hen m\u00fcssen \u2013 und zwar schnell.<\/p>\n<p>Sie werden zudem die Umsetzungsrichtlinien f\u00fcr das Paris-Abkommen \u2013 auch bekannt als das Arbeitsprogramm \u2013 ausbuchstabieren m\u00fcssen. Wenn wir die Macht des Paris-Abkommens wirklich entfesseln wollen, m\u00fcssen diese Aufgaben erf\u00fcllt werden. Dabei haben wir nur ein kleines Zeitfenster, um das zu tun.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Sie alle auffordern, Ihren Einfluss geltend zu machen, wo immer Sie k\u00f6nnen, insbesondere auf nationaler Ebene, um diese Klimaschutz-Verpflichtungen zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Da wir nun langsam zum Ende dieser allzu kurzen Reise kommen, will ich noch einmal betonen, wie sehr wir auch Professor Edenhofers starke Meinungen und die bekannte Bereitschaft, seine Meinung zu sagen, sch\u00e4tzen!<\/p>\n<p>Der regelm\u00e4\u00dfige Kontakt mit globalen Pers\u00f6nlichkeiten \u2013 dem Papst, Ministern, Staatssekret\u00e4ren oder anderen \u2013 hat ihn nie daran gehindert, seine gut informierte Meinung zu \u00e4u\u00dfern. Eine gut informierte und eine unabh\u00e4ngige Meinung. In einer kulturell und politisch sehr gespaltenen Welt gilt Professor Edenhofer als unabh\u00e4ngig. W\u00e4hrend er vor politischen Auseinandersetzungen nicht zur\u00fcckschreckt, kann er die Analyse und Bewertung politischer Optionen von der Politik selbst trennen. Er respektiert seinen Gegner voll und ganz und ist daher in der Lage, einen echten Dialog mit allen Beteiligten zu f\u00fchren. Wir brauchen mehr davon in der Welt.<\/p>\n<p>Meine Damen und Herren, wenn das nicht schon deutlich genug gesagt wurde, dann m\u00f6chte ich es ganz klar sagen: Professor Edenhofer ist mehr als ein Mann unserer Zeit, er ist ein Mann der Zukunft. Und ich bin stolz darauf, ihn als Verb\u00fcndeten und Begleiter auf dem Weg zum Klimaschutz zu bezeichnen. Obwohl seine bisherigen Beitr\u00e4ge wichtig sind, bin ich mir sicher, dass er zustimmen wird, wenn ich sage, dass es darauf ankommt, was als n\u00e4chstes folgt.<\/p>\n<p>Und was als n\u00e4chstes folgt, ist das zu erreichen, was wir alle wollen: eine Welt, die weder <em>rein<\/em> \u00f6konomisch definiert ist, noch <em>rein<\/em> logistisch, noch durch den Verdr\u00e4ngungswettbewerb der Staaten untereinander der Vergangenheit, sondern eine Welt, in der wir, wie Edenhofer es ausdr\u00fcckt, gemeinsam f\u00fcr unsere globalen Gemeinschaftsg\u00fcter Sorge tragen. Eine Welt, in der sich Umwelt und Wirtschaft nicht ausschlie\u00dfen, sondern vollst\u00e4ndig ineinander greifen.<\/p>\n<p>Eine Welt, in der die gemeinsame Sorge um die Menschheit \u2013 und die gemeinsamen Herausforderungen, vor denen wir stehen \u2013 Vorrang vor dem Bestreben Einzelner hat.<\/p>\n<p>Und eine Welt, die nicht nur sauberer und gr\u00fcner ist, sondern eine Welt, in der wir wirklich dauerhaften und nachhaltigen Fortschritt, Wohlstand und Frieden f\u00fcr alle erreichen k\u00f6nnen. Nochmals vielen Dank, Herr Professor Edenhofer, f\u00fcr all die Arbeit, die Sie geleistet haben, um uns an diesen Punkt zu bringen, und f\u00fcr die Arbeit, die Sie weiterhin tun werden, die uns in diese Richtung f\u00fchren wird.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Beginn des 21. Jahrhunderts war es Mode zu sagen, die Welt sei wieder flach. 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