{"id":114383,"date":"2025-12-01T10:39:53","date_gmt":"2025-12-01T09:39:53","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=114383"},"modified":"2025-12-01T10:39:53","modified_gmt":"2025-12-01T09:39:53","slug":"die-religion-und-ihre-bilder","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/die-religion-und-ihre-bilder\/","title":{"rendered":"Die Religion und ihre Bilder"},"content":{"rendered":"<div id=\"_idContainer295\" class=\"_idGenObjectStyleOverride-7\">\n<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"Initiale\">D<\/span>ie Beitr\u00e4ge von Klaus Bieberstein haben tief hineingef\u00fchrt in die Welt und Umwelt der Bibel und ihre Mythen. Diese sind gepr\u00e4gt von einer bunten Vielfalt. Deutlich wurde, wie eng verflochten die biblischen Texte mit den Mythen anderer Religionen sind. All diese Texte, Bilder und Bauten dienten und dienen Menschen dazu, sich zu orientieren: im Raum, in der Zeit und im Verstehen ihrer eigenen Existenz.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ganz \u00e4hnlich hat sich der Philosoph Hans Jonas in enger Zusammenarbeit mit seinem Lehrer, dem Theologen Rudolf Bultmann, intensiv mit mythischen Texten innerhalb und au\u00dferhalb der Bibel befasst (Jonas, Kampf). Und \u00e4hnlich wie Klaus Bieberstein diente beiden die Philosophie dazu, Inhalt und Struktur der Mythen aufzudecken. Sie alle lasen und lesen die Mythen als spezifische und zeitgebundene Antworten auf existenzielle Fragen der Menschen. An diese Arbeit kn\u00fcpft mein folgender Beitrag an. Der Fokus liegt dabei auf der von Cassirer eingef\u00fchrten Unterscheidung von Mythos und Religion, die eng mit der Frage nach der Wahrheit religi\u00f6ser Vorstellungen verbunden ist. Im zweiten Teil dieses Beitrags werde ich Cassirers<br \/>\nEinsichten auf einige zentrale Glaubensinhalte des Christentums anwenden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Der Schnitt<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die Kreativit\u00e4t des mythischen Denkens f\u00fchrte nach Cassirer in eine Krise. Es entstanden immer mehr und immer ausdifferenziertere mythische Bilder der Wirklichkeit. So kam es fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zu Konflikten, weil sich diese Vielfalt nicht mehr harmonisieren lie\u00df. In dieser Situation mussten die Menschen \u00fcber die Mythen und deren Entstehung nachdenken. Aus dieser Reflexion entstand, so Cassirer, die Religion.<\/p>\n<p class=\"fliess\">\u201eDie Religion vollzieht den Schnitt, der dem Mythos als solchem fremd ist: indem sie sich der sinnlichen Zeichen und Bilder bedient, <span class=\"Minion-Italic\">wei\u00df<\/span> sie sie zugleich als solche, \u2013 als Ausdruckmittel, die, wenn sie einen bestimmten Sinn offenbaren, notwendig zugleich hinter ihm zur\u00fcckbleiben, die auf diesen Sinn \u201ahinweisen\u2018, ohne ihn jemals vollst\u00e4ndig zu erfassen und auszusch\u00f6pfen.\u201c (ECW 12, 280)<\/p>\n<p class=\"fliess\">Unter den Zeichen und Bildern versteht Cassirer hier die gesamte Welt der Mythen, ihre Geschichte, Riten, T\u00e4nze, Opfer und Vorstellungen. Es l\u00e4ge nahe, den von Cassirer genannten Schnitt als Abkehr von all diesen sinnlichen Zeichen zu verstehen. Doch genau dies geschieht nicht. Viel mehr ist davon die Rede, dass \u201edie Religion sich der sinnlichen Zeichen und Bilder bedient\u201c. Wenn diese erhalten bleiben, muss der Unterschied zwischen Mythos und Religion woanders liegen als in der Zur\u00fcckweisung der Bilder: im Umgang mit ihnen. Anders als das mythische Denken wei\u00df die Religion, dass die Zeichen und Bilder Zeichen und Bilder sind. Will hei\u00dfen: Religi\u00f6se Menschen haben erkannt, dass sie diese hervorgebracht haben. Im Mythos waren Zeichen und Bezeichnetes identisch. Ich erinnere an die Donar-Eiche. In der Religion sind Zeichen Hinweise auf das Bezeichnete. Dieses Bezeichnete nennt Cassirer \u201eSinn\u201c und f\u00fcgt direkt hinzu, dass dieser Sinn in der Religion mit ihren Zeichen und Bildern niemals vollst\u00e4ndig erfasst wird. Eine solche Nutzung mythischer Bilder (nicht mythischen Denkens) h\u00e4lt Cassirer f\u00fcr die Religion nicht nur m\u00f6glich, sondern notwendig. Sie kann dieser Bilder \u201enicht entraten\u201c (ECW 11, 48).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Es ist interessant, dass sich Cassirer an dieser Stelle eines spezifisch religi\u00f6sen Begriffs bedient, wenn er von der \u201eoffenbarenden\u201c Kraft der menschlichen Bilder spricht. Damit kann hier nicht gemeint sein, dass bestimmte Inhalte, Dogmen und Normen \u00fcbermittelt werden. Die gemeinte Offenbarung hat eher mit \u00d6ffnung zu tun. Die Zeichen \u00f6ffnen einen Horizont, in dem ein Mensch sich und die Welt neu verstehen, sich verorten kann. Er erkennt einen Sinn und wei\u00df gleichzeitig, dass der ihm er\u00f6ffnete Horizont damit bei weitem nicht erfasst ist. Er kann sich in diesem Horizont bewegen, gar neue Horizonte entdecken. Der Preis f\u00fcr diese Freiheit ist der Verlust der Gewissheit, die der Mythos bot.<\/p>\n<p class=\"fliess\">F\u00fcr Cassirers Philosophie der symbolischen Form hat der dargestellte Schnitt, der die Religion vom Mythos trennt, weitreichende Bedeutung. Erst wenn zwischen Zeichen und Bezeichnetem, zwischen sinnlichem Zeichen und geistiger Bedeutung unterschieden wird, ist eine Vielfalt symbolischer Formen m\u00f6glich. Das mythische Denken dagegen erhebt den Anspruch einer umfassenden und eindeutigen Wahrheit. Es kann nach Cassirer keine anderen Formen des Weltverstehens neben sich dulden. Erst die Anerkennung von Vieldeutigkeit und Freiheit erm\u00f6glicht eine<br \/>\nPluralit\u00e4t von Deutungen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Doch keine symbolische Form ist davor gefeit, ins mythische Denken zur\u00fcckzufallen. Das geschieht immer dann, wenn ein spezifisches Denken behauptet, das allein richtige und wahre zu sein. Einen solchen Standpunkt vertreten k\u00f6nnen ein Naturwissenschaftler wie eine K\u00fcnstlerin, ein politisch wie ein weltanschaulich \u00dcberzeugter. Sie alle denken, so k\u00f6nnte es Cassirer sagen, mythisch. Wie man dieser Gefahr entgeht, l\u00e4sst sich schon von Platon lernen. Er gab, wie bereits dargestellt, den mythischen Erz\u00e4hlungen wie der rationalen Vernunft ihren Platz. Scheinbar paradox bediente er sich mythischer Bilder, ohne mythisch zu denken.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Auf diesem Fundament der Philosophie Cassirers werde ich im Folgenden versuchen, das Verh\u00e4ltnis von Mythos und Wahrheit mit besonderem Blick auf die christliche Theologie zu bestimmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Begrenztheit und Offenheit<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Cassirer spricht davon, es k\u00f6nne der Religion niemals gelingen, den Sinn, auf den sie hinweist, \u201ezu erfassen und auszusch\u00f6pfen\u201c. Diese These scheint in direktem Widerspruch zu dem Wahrheitsanspruch zu stehen, den das Christentum, speziell die kirchliche Dogmatik, erhebt. Doch bei genauerem Hinsehen sind in der Bibel und in der theologischen Tradition zahlreiche Texte zu finden, die die Begrenztheit menschlicher Gedanken und Vorstellungen von Gott und seiner Wirklichkeit betonen. An einige von ihnen sei hier kurz erinnert.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Prominent ist das zweite Gebot des Dekalogs. \u201eDu sollst Dir kein Gottesbild machen\u201c (Ex 20,4 und Dt 5,8). Zu seiner Entstehungszeit diente dieses Gebot der Abgrenzung Israels von den Religionen seiner Nachbarv\u00f6lker, in denen von Menschen gefertigte G\u00f6tterbilder zentrale Bedeutung hatten. Intern war es eine Kritik an den auch in Israel verbreiteten Darstellungen Jahwes, nicht selten begleitet von seiner Gef\u00e4hrtin Aschera. Doch bald schon wurde das Verbot, materielle G\u00f6tterbilder herzustellen, ausgedehnt und fokussiert auf jede Gottesvorstellung, die behauptete, Gott erfassen und definieren zu k\u00f6nnen. Gott ist menschlichem Denken unverf\u00fcgbar. So betont es auch die ebenfalls in der Thora zu findende Warnung Gottes: \u201eKein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben\u201c (Ex 33,20).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Auch im Neuen Testament finden sich Hinweise auf die Unfassbarkeit Gottes. Man denke etwa an eine Bemerkung im Markusevangelium: \u201eEr redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen J\u00fcngern aber erkl\u00e4rte er alles, wenn er mit ihnen allein war\u201c (Mk 4,34). Deutlicher noch: \u201eNiemand wei\u00df, wer der Sohn ist, nur der Vater, und niemand wei\u00df, wer der Vater ist, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will\u201c (Lk 10,22). Die beiden zitierten Verse lassen die Spannung erkennen, in der der Glaube an Gott in biblischem Verst\u00e4ndnis immer steht. Die Unfassbarkeit Gottes und die als Offenbarung geglaubten menschlichen Vorstellungen von Gott sind ebenso gegens\u00e4tzlich wie untrennbar verbunden.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der sogenannte Bilderstreit begleitet fast die gesamte Kirchengeschichte. Es wird dar\u00fcber gestritten, ob Gott, Christus oder wenigstens Heilige bildlich dargestellt werden d\u00fcrfen. Die Gegner solcher Darstellungen berufen sich auf das alttestamentliche Bilderverbot. Die Bef\u00fcrworter verweisen darauf, dass doch bereits in der Bibel Jesus als \u201eEbenbild des unsichtbaren Gottes\u201c (Kol 1,15) bezeichnet wird. Schlie\u00dflich habe der als Christus geglaubte Jesus eine irdisch sichtbare Gestalt gehabt. In den meisten kirchlichen Traditionen setzte sich die Verwendung von Bildern durch. Zum Streitpunkt wurde nun der rechte Umgang mit den Bildern. Papst Gregor I. fand im Jahr 600 die L\u00f6sung, dass Bilder <span class=\"Minion-Italic\">verehrt<\/span>, aber <span class=\"Minion-Italic\">nicht angebetet<\/span> werden d\u00fcrfen (Denzinger \/ H\u00fcnermann 1991, Nr. 477). Diese Regelung best\u00e4tigte das zweite Konzil von Nic\u00e4a im Jahr 787 (Denzinger \/ H\u00fcnermann 1991, Nr. 600\u2013607). Das bedeutet, im Anschluss an Cassirer formuliert, den Abschied vom mythischen Denken: Das Bild selbst ist nicht Gott und darf deshalb nicht angebetet werden; es ist ein Zeichen, das auf Gott verweist und deshalb wertgesch\u00e4tzt wird.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die kirchliche Praxis weist bis heute ein denkbar breites Spektrum auf. Es reicht von den bayerischen Barockkirchen, die vor Bildern \u00fcberquellen, bis zu den Kirchenr\u00e4umen der reformierten Kirche, in denen keinerlei Bilder zu finden sind und das Kreuz \u2013 immer ohne Corpus \u2013 das einzige Zeichen ist, das auf Christus verweist.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ebenfalls schon in der Antike begann die Str\u00f6mung der negativen Theologie. Sie geht davon aus, dass positive, Gott mit Eigenschaften versehende Aussagen nicht m\u00f6glich sind. Diese m\u00fcssten stets bestritten werden. Einen weniger radikalen Gebrauch von Zeichen, Bildern und Vorstellungen erlaubt die sogenannte Analogielehre. Ihr zufolge darf man Gott Eigenschaften zuschreiben. Daf\u00fcr stehen uns aber nur menschliche Begriffe und Vorstellungen zur Verf\u00fcgung. Wenn solche Begriffe aber auf Gott angewendet werden, ist die Un\u00e4hnlichkeit stets erheblich gr\u00f6\u00dfer ist als die \u00c4hnlichkeit ihrer jeweiligen Bedeutung. Gottes Liebe ist von der menschlichen Liebe weit st\u00e4rker unterschieden als sie ihr \u00e4hnlich ist. Trotzdem wird die Verwendung menschlicher Begriffe in Theologie und Liturgie als Hinweis auf Gott als legitim und wichtig angesehen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Eine letzte hier anzusprechende Tradition findet sich in fast allen Religionen. Es ist die Sehnsucht nach einer intensiven Gottesbeziehung, die der Worte und Bilder nicht bedarf. Ihr Ziel ist das Beleben einer Vereinigung des frommen Menschen mit der g\u00f6ttlichen Wirklichkeit. Fern\u00f6stliche Meditationstraditionen streben ein solches Ziel an, im Christentum finden sie sich in der sogenannten Mystik. Doch auch die Mystiker sind, sp\u00e4testens wenn sie von ihrem mystischen Erleben berichten wollen, mit der Unverzichtbarkeit wie mit der Unzul\u00e4nglichkeit der Sprache konfrontiert.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Beispiele f\u00fcr das Wissen um die Begrenztheit menschlicher Rede von Gott lie\u00dfen sich beliebig vermehren. Sie sind ein Stachel im Fleisch der Vertreter einer Wahrheitsgewissheit, die sie mit Verweis auf die g\u00f6ttliche Offenbarung vertreten. Wer diesen Wahrheitsanspruch einschr\u00e4nken will, wird bezichtigt, die Wahrheit des Glaubens der Beliebigkeit zu opfern. Damit steht erneut die Pilatus-Frage im Raum: \u201eWas ist Wahrheit?\u201c (Joh 18,38).<\/p>\n<p class=\"fliess\">In der Religionsdefinition von Cassirer kommt der Begriff von Wahrheit nicht vor. Doch er l\u00e4sst sich meines Erachtens aus ihr ableiten. Die Wahrheit ist der letzte Zielpunkt des von Cassirer so genannten Sinns, auf den die Zeichen verweisen. Ihr ist nur \u00fcber den Weg vielfacher Bedeutungen n\u00e4her zu kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Erprobungen<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Abschlie\u00dfend m\u00f6chte ich an vier markanten und kontrovers diskutierten Beispielen die bisherigen \u00dcberlegungen konkretisieren. Das hei\u00dft, ich werde an den Fragen der Verbindlichkeit der Bibel, der Sch\u00f6pfungsberichte, der Gegenwart Christi in der Eucharistie und der Auferweckung Jesu pr\u00fcfen, welchen Sinn diese Zeichen \u201eoffenbaren\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 class=\"fliess-ohne-EZG\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Die Verbindlichkeit der Bibel<\/span><\/h4>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Es zeichnet die Schriftreligionen aus, dass sie ihre heiligen B\u00fccher als verbindliche Grundlage und Norm ihres Glaubens ansehen. Wie l\u00e4sst sich diese Normativit\u00e4t religi\u00f6ser Texte mit der von mir betonten Pluralit\u00e4t von Deutungen vereinbaren? Im Folgenden werde ich mich auf die Bibel als Heilige Schrift von Juden und Christen beschr\u00e4nken, obwohl die muslimische Koranhermeneutik genau so interessant und der j\u00fcdischen und christlichen Tradition nah verwandt ist.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Bibel ist eine Sammlung von Texten, die, ber\u00fccksichtigt man ihre \u00e4ltesten Quellen, im Lauf von mehr als tausend Jahren entstanden sind. Viele dieser Texte sind w\u00e4hrend ihrer \u00dcberlieferung mehrfach \u00fcberarbeitet worden. In beiden Religionen kam es ab der Zeitenwende zu Prozessen der Kanonbildung, die nicht vor dem 4. Jahrhundert, zum Teil erst viel sp\u00e4ter abgeschlossen war. Die so festgelegte Sammlung von Schriften, zu der nat\u00fcrlich nur f\u00fcr Christen auch das Neue Testament geh\u00f6rt, wird von den Gl\u00e4ubigen als Heilige Schrift anerkannt. In der westkirchlichen Tradition wird die Heilige Schrift als <span class=\"Minion-Italic\">norma normans non normata<\/span> bezeichnet, als h\u00f6chste verbindliche Norm, die von Gott gegeben ist. Sie ist der letzte Ma\u00dfstab des Glaubens, der nicht noch einmal \u2013 etwa vom kirchlichen Lehramt \u2013 gemessen werden kann. Muss vor diesem Hintergrund ein gl\u00e4ubiger Mensch alles bisher Gesagte, vor allem die Betonung der Vieldeutigkeit nicht strickt ablehnen?<\/p>\n<p class=\"fliess\">Zun\u00e4chst sei auf ein unbestreitbares Faktum hingewiesen. Die Bibel bleibt nur lebendig, indem sie gelesen wird. Lesen aber hei\u00dft zwangsl\u00e4ufig Interpretieren. Denn jeder Lesende hat einen eigenen Erfahrungshintergrund und wird das Gelesene in diesen einf\u00fcgen. Zugespitzt gesagt: Jede und jeder liest die Bibel auf eigene individuelle Weise. Mit Cassirer gesagt: Die sinnlichen Zeichen, also die Buchstaben der Schrift, werden mit vielf\u00e4ltigen Bedeutungen verkn\u00fcpft. Daraus entstehen Gruppen und Konfessionen, in denen Menschen zusammenfinden, die ein \u00e4hnliches Verst\u00e4ndnis der Bibel haben und sich strikt, nicht selten gewaltsam, von anderen Gruppen abgrenzen. Es ist nicht die Frage, ob es diese Vielfalt gibt, sondern allein die Frage, wie mit ihr umzugehen ist.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Um individualistische Beliebigkeit zu vermeiden, wird von allen j\u00fcdischen und christlichen \u00dcberzeugungen verlangt, Rechenschaft dar\u00fcber zu geben, wieso man die eigenen Glaubensvorstellungen als legitime Interpretation der Bibel ansehen kann. Zu pr\u00fcfen ist sodann, ob und wie man die je anderen Deutungen tolerieren, gegebenenfalls sogar wertsch\u00e4tzen kann. Sinnlos dagegen w\u00e4re die Frage, was denn nun wirklich in der Bibel steht. Denn die Antwort darauf w\u00e4re selbst wieder eine m\u00f6gliche Interpretation unter anderen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">F\u00fcr eine solche, Vielfalt erlaubende Schriftdeutung hat sich im Judentum fr\u00fch eine bemerkenswerte Tradition entwickelt. Der Talmud, entstanden ab dem 4. Jahrhundert u. Z., ist eine in zwei Versionen vorliegende Sammlung von Interpretationen der Thora. Auf den gro\u00dfformatigen Buchseiten befinden sich in der Mitte jeweils kurze Textabschnitte aus der Mischna und Gemara, die ihrerseits erz\u00e4hlende Deutungen der Thora sind. Eingerahmt werden diese tradierten Texte durch deren erneute Interpretationen, die von angesehenen Gelehrten stammen. Auch widerspr\u00fcchliche Deutungen stehen friedlich nebeneinander. So entstand ein beziehungsreiches Geflecht an Gedanken. Gleichwohl wurde \u00fcber diese Vielfalt heftig gestritten. Eine Legende erz\u00e4hlt, dass in einen solchen Streit Gott selbst eingegriffen habe, um die richtige Interpretation durchzusetzen. Sofort haben sich die Streith\u00e4hne verb\u00fcndet und waren sich einig, dass Gott sich aus der Interpretation seiner Offenbarung herauszuhalten habe. Eine rabbinische Tradition geht sogar so weit, dass sie die menschlichen Deutungen der Gott zugeschriebenen Thora ebenfalls als Offenbarung, als m\u00fcnd-<br \/>\nliche Offenbarung bezeichnet.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Es hat viele Jahrhunderte gedauert, bis sich die christlichen Konfessionen dazu durchringen konnten, die verschiedenen Interpretationen der Bibel positiv anzuerkennen. So paradox dies klingen mag: Die bunte, keineswegs harmonische Vielfalt der Bibelverst\u00e4ndnisse kann die Glaubenden der Wahrheit n\u00e4herbringen. Denn sie bewahrt sie davor, in ein mythisches Denken zur\u00fcckzufallen, das f\u00fcr sich die alleinige Wahrheit reklamiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 class=\"fliess-ohne-EZG\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Vom Anfang<\/span><\/h4>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Sp\u00e4testens seit Gr\u00fcndung der sich selbst so nennenden Fundamentalisten, eines Zusammenschlusses freikirchlicher Gruppen Anfang des 20. Jahrhunderts, tobt ein erbitterter Streit zwischen Naturwissenschaftlern und ihren christlichen Gegnern. Die einen halten auf Grundlage der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse \u00fcber die Entstehung des Kosmos, der Erde und des Menschen die biblischen Texte endg\u00fcltig f\u00fcr widerlegt. Die anderen versuchen, die Autorit\u00e4t der Bibel zu verteidigen unter Verweis auf deren g\u00f6ttliche Autorit\u00e4t und alternative, angeblich ebenfalls naturwissenschaftliche Fakten. Dieser Streit beruht, n\u00fcchtern betrachtet, auf einem gemeinsamen Missverst\u00e4ndnis, das die Gegner vereint. Beide n\u00e4mlich halten den Sch\u00f6pfungsbericht f\u00fcr eine naturwissenschaftliche Theorie. Dies ist schon aus historischen Gr\u00fcnden sinnlos. Gab es doch zur Zeit der Entstehung der Sch\u00f6pfungsmythen noch keine Naturwissenschaft im heutigen Sinne des Wortes. Weder die religionsfeindlichen Wissenschaftler noch die Fundamentalisten erkennen, dass Naturwissenschaften und die religi\u00f6sen \u00dcberzeugungen g\u00e4nzlich unterschiedliche Fragen stellen und Antworten geben. Ihre Verstehenshorizonte (symbolischen Formen) sind vollkommen unterschiedlich.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Es gibt eine \u00fcberzeugende Alternative zu dem so genannten Kreationisten-Streit. Sie wird gelebt von ernsthaften Naturwissenschaftlerinnen, die sich der Begrenztheit ihrer Wissenschaft bewusst sind und au\u00dferhalb der Naturwissenschaft Antworten auf ihre Fragen nach Sinn und nach Gott suchen. Sie verstehen sich gut mit gl\u00e4ubigen Menschen, die zugleich an Naturwissenschaften interessiert sind und darauf verzichten, Gott als L\u00fcckenb\u00fc\u00dfer f\u00fcr noch nicht verstandene Naturprozesse einzusetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-1\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Sprachverwirrung: der Abendmahlsstreit<\/span><\/h4>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">F\u00fcr Katholiken sind Brot und Wein nach den Wandlungsworten in der Eucharistiefeier wirklich verwandelt in Leib und Blut Christi. Protestanten sehen Brot und Wein nur als Zeichen f\u00fcr die Gegenwart Christi im Abendmahl. Es d\u00fcrfte nur wenige theologische Streitfragen geben, die so vielen Gl\u00e4ubigen bekannt waren und als Hauptgrund f\u00fcr die Trennung der Konfessionen angesehen wurde. Dieser Gegensatz f\u00fchrte dazu, dass die Protestanten die Katholiken beschuldigten, tief in mythologische Abgr\u00fcnde zur\u00fcckgefallen zu sein. Die Katholiken dagegen hielten die Protestanten schlicht f\u00fcr Ungl\u00e4ubige.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Erst in den vergangenen Jahrzehnten ist es gelungen, diese Stereotypen zu \u00fcberwinden. Am Ende intensiver Forschungen und Gespr\u00e4che stellte sich heraus, dass das Problem ein sprachgeschichtliches war. In der Antike versuchten Theologen, die stark vom Denken Platons gepr\u00e4gt waren, zu erkl\u00e4ren, was in der Abendmahlfeier geschieht. Ausgangspunkt waren die biblisch \u00fcberlieferten Worte Jesu: dieses Brot \u201eist mein Leib\u201c, dieser Wein \u201eist mein Blut\u201c (Mt 26,26\u201328). Ver\u00e4ndert hat sich, so die Theologen, die <span class=\"Minion-Italic\">Substanz <\/span>von Brot und Wein. Der Begriff Substanz, w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt das \u201eDarunterstehende\u201c, meinte das Wesen oder die Bedeutung dessen, was man sieht. Als Substanz des Brotes verstand man allt\u00e4glich dessen Nahrhaftigkeit. Zur Substanz des Weines z\u00e4hlten seine medizinische Wirkung, aber auch seine Kraft, Menschen zu erfreuen. Diese Substanz \u00e4ndert sich, wenn Jesus \u2013 oder nach ihm die Vorsteher der Eucharistiefeier \u2013 die Einsetzungsworte sprechen. Dieser sprachliche Akt ist eine durchaus gravierende Umdeutung. Denn nun bedeuten Brot und Wein die Gegenwart Jesu in der feiernden Gemeinde. Diese \u201eVerwandlung\u201c bezeichnete man mit dem folgenreichen Begriff \u201eTranssubstantiation\u201c. Von einer Ver\u00e4nderung der Materie war in diesem Verst\u00e4ndnis der Wandlung mit keinem Wort die Rede.<\/p>\n<p class=\"fliess\">So betont auch Thomas von Aquin Jahrhunderte sp\u00e4ter, dass sich Brot und Wein auf der Ebene der Materie in der Eucharistiefeier nicht ver\u00e4ndern. Das bis heute verbreitete Loblied auf die Eucharistie, das Thomas zugeschrieben wird, dr\u00fcckt dies plastisch aus: \u201eAugen, Mund und Sinne t\u00e4uschen sich in dir. Unter diesem Zeichen bist du wahrhaft hier\u201c (Gotteslob 2013, Nr. 497).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Wenig sp\u00e4ter kam es zu dem schon erw\u00e4hnten Sprachwandel, der bis heute Bestand hat. Mit dem Begriff Substanz wird zumindest im allt\u00e4glichen Sprachgebrauch nicht mehr das Wesen eines Gegenstands beschrieben. Stattdessen wird der Begriff \u201eSubstanz\u201c mehr und mehr gleichbedeutend mit dem Begriff \u201eMaterie\u201c. So fragt man nach den Substanzen, die in einer Fl\u00fcssigkeit enthalten sind. Diese Ver\u00e4nderung hatte dramatische Auswirkungen auf das Eucharistieverst\u00e4ndnis. Vor allem die katholische Tradition nahm keine R\u00fccksicht auf den Sprachwandel. Die Menschen waren jetzt davon \u00fcberzeugt, sie m\u00fcssten an die materielle Verwandlung der Gaben glauben, auch wenn es ihnen absurd erschienen sein mag. Die protestantische Seite \u00fcbernahm den Sprachwandel und musste deshalb den Begriff der Transsubstantiation zur\u00fcckweisen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">F\u00fcr beide Seiten war allerdings noch nicht hinreichend verst\u00e4ndlich, wie ein Zeichen Wirklichkeit vermitteln kann. Hier vermag Cassirers Betonung der engen Verbindung von Zeichen und Bedeutung neue Denkm\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen: Die Zeichen von Brot und Wein verweisen auf die reale Gegenwart Christi, an die die Feiernden glauben, ohne sie vollst\u00e4ndig zu erfassen. Die evangelisch-lutherische und die katholische Kirche haben wechselseitig erkl\u00e4rt, dass das Eucharistie- bzw. Abendmahlsverst\u00e4ndnis kein trennendes Element zwischen den Konfessionen mehr ist (Meyer\/<br \/>\nPfn\u00fcr 1979). Auf den heute noch andauernden Streit, wer zum Vorsitz eines Abendmahls befugt ist, kann ich hier nicht n\u00e4her eingehen. Aber nur dieser Streit ist es, der der katholischen Kirche die Abendmahlsgemeinschaft mit den protestantischen Kirchen noch<br \/>\nunm\u00f6glich macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 class=\"fliess-ohne-EZG\"><span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">Auferweckung<\/span><\/h4>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Der j\u00fcdische Philosoph Cassirer sah \u2013 \u00e4hnlich wie Hans Jonas einige Jahrzehnte sp\u00e4ter \u2013 das Christentum vor weit gr\u00f6\u00dferen Schwierigkeiten als die j\u00fcdische Tradition, das mythische Denken zu \u00fcberwinden. Es sei un\u00fcbersehbar, dass im Neuen Testament die Berichte und Deutungen der Auferweckung Jesu wie der Toten besonders stark mythisch gepr\u00e4gt sind. Dennoch scheine es f\u00fcr den christlichen Glauben unverzichtbar zu sein, die Erz\u00e4hlungen von den Erscheinungen des Auferstandenen als Schilderung historischer Ereignisse zu verstehen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Es ist in der Tat nicht zu bestreiten, dass viele Christinnen und Christen die Osterberichte des Neuen Testaments als historische Tatsachenberichte ansehen. Die Texte selbst aber halten diesem Verst\u00e4ndnis nicht stand. Die verschiedenen Ostererz\u00e4hlungen sind wegen widerspr\u00fcchlicher Aussagen nicht koh\u00e4rent als historische Ereignisse aufzufassen. Wie soll, um nur ein Beispiel zu nennen, der Auferstandene, der durch verschlossene T\u00fcren kommt, ber\u00fchrbar sein und etwas essen k\u00f6nnen? Eine andere Lesart der Texte liegt n\u00e4her: Nach dem Tod Jesu st\u00fcrzten die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger zun\u00e4chst in resignierte Verzweiflung. Doch dabei blieb es nicht. Sie sp\u00fcrten, nicht selten pl\u00f6tzlich, eine ihnen geschenkte Kraft. Diese erm\u00f6glichte es ihnen, der Botschaft Jesu und seiner Aufforderung zur Nachfolge treu zu bleiben. Sie waren sich gewiss, dass Jesus selbst weiterwirkt, sp\u00fcrten seine N\u00e4he und glaubten daran, dass er dauerhaft mit Gott verbunden ist. Um diese \u00fcberraschenden Erfahrungen, die ihnen widerfuhren, weitergeben zu k\u00f6nnen, fehlten ihnen zun\u00e4chst die Worte (Mk 16,8). Um dennoch von dem, was sie erlebten, berichten zu k\u00f6nnen, lag es im Kontext der damaligen Zeit nahe, sich mythischer Bilder zu bedienen, um das Unerwartete zu schildern. Sie lagen bereit in vielf\u00e4ltigen Mythen von Totenerweckungen und von einem Leben jenseits des Todes. Obwohl diese mythischen Bilder ihnen unzureichend schienen, das Erfahrene wiederzugeben, dienten sie ihnen als Hinweise auf das unfassbare Geschehene. In Cassirers Sprache: Sie hofften, dass ihre \u201eZeichen und Bilder [\u2026]\u201c auf die Wahrheit Christi hinweisen. \u00dcber die Jahrhunderte haben die Kirchen unz\u00e4hlige weitere Bilder geschaffen, die den Glauben an die bleibende, nie festzuschreibende Pr\u00e4senz des Gekreuzigten und Auferweckten wachhalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Die Aufgabe<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Mythos und Wahrheit. Der christliche Glaube an Gott richtet sich auf eine ungreifbare Wirklichkeit. Er bleibt in der Schwebe, ist ein Raum der Freiheit, Zweifel und Hoffnung begleiten ihn. Er ist ausgerichtet auf die Wahrheit, die er noch nicht kennt. Das mythische Denken kennt eine solche Haltung nicht. Es ist sich seiner Wahrheit gewiss, weil es zwischen Zeichen und bezeichneter Wirklichkeit nicht unterscheidet. Der Glaube wei\u00df um diesen Unterschied. Doch noch einmal sei gesagt: Kein Glaubender ist davor gefeit, in das mythische Denken zur\u00fcckzufallen. Denn es bleibt verlockend, die ersehnte Sicherheit mit dem Verlust der Freiheit zu bezahlen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ich schlie\u00dfe mit einem bemerkenswerten Satz Karl Barths: \u201eWir sollen als Theologen [zu erg\u00e4nzen w\u00e4re: und als Glaubende insgesamt, MB] von Gott reden. Wir sind aber Menschen und k\u00f6nnen als solche nicht von Gott reden. Wir sollen Beides, unser Sollen und unser Nicht-K\u00f6nnen, wissen und eben damit Gott die Ehre geben. Das ist unsere Bedr\u00e4ngnis. Alles andere ist daneben Kinderspiel.\u201c (Barth 1922, 859\u2013860) <img decoding=\"async\" class=\"_idGenObjectAttribute-2\" src=\"file:\/\/\/C:\/Users\/bbockholt\/Katholische%20Akademie%20in%20Bayern\/Programm%20&amp;%20Dokumentation-Dokumentation%20-%20Dokumente\/1.%20zur%20debatte\/debatten%202025\/debatte%204-2025\/0%20fertige%20debatte\/debatte_4-2025-web-resources\/image\/1.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Beitr\u00e4ge von Klaus Bieberstein haben tief hineingef\u00fchrt in die Welt und Umwelt der Bibel und ihre Mythen. Diese sind gepr\u00e4gt von einer bunten Vielfalt. Deutlich wurde, wie eng verflochten die biblischen Texte mit den Mythen anderer Religionen sind. 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