{"id":115196,"date":"2025-12-05T14:58:53","date_gmt":"2025-12-05T13:58:53","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=115196"},"modified":"2025-12-05T14:58:53","modified_gmt":"2025-12-05T13:58:53","slug":"immuntherapie-von-tumoren","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/immuntherapie-von-tumoren\/","title":{"rendered":"Immunotherapy of tumours"},"content":{"rendered":"<p>Sie sind heute hier, verehrte G\u00e4ste, aus zwei Gr\u00fcnden: es ist Interesse, Neugier an der Wissenschaft, speziell an der Immunologie und Medizin, vielleicht aber auch, dass ein Mensch in Ihrer Familie an einer Tumorerkrankung leidet oder gelitten hat oder gar Sie selbst diese Diagnose einmal hatten, was ich am allerwenigsten hoffe. Vor diesem Hintergrund will ich Ihnen einen sachlichen \u00dcberblick geben \u00fcber dieses Gebiet, der zum einen auf dem Boden der Tatsachen bleibt, zum anderen aber auch f\u00fcr Sie das Verst\u00e4ndnis gibt, woher doch die Begeisterung und der <em>Hype<\/em> f\u00fcr diese neue Therapieform kommt.<\/p>\n<p>Ich will den Vortrag in drei Teile gliedern: ich werde Ihnen die Modalit\u00e4ten der Tumorimmuntherapie vorstellen, ich werde Ihnen Forschungsschwerpunkte unserer eigenen Abteilung zusammenfassen und ich werde mit einem Ausblick und aktuellen Themen enden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Modalit\u00e4ten der Tumorimmuntherapie<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bevor ich zur Immuntherapie komme, ist es mir ein Anliegen, Ihnen darzulegen, dass die klassischen Tumortherapien weiterhin von ganz gro\u00dfer Bedeutung sind. Was sind die klassischen Tumortherapien, mit denen wir arbeiten? Es gibt sie seit ziemlich genau dem Anfang des letzten Jahrhunderts.<\/p>\n<p>Das sind die Chirurgie, die Bestrahlung und die Chemotherapie. Das sind die drei gro\u00dfen S\u00e4ulen der konventionellen Tumortherapie, mit denen wir auch Tumoren heilen k\u00f6nnen. Ich habe selbst in meiner unmittelbaren Umgebung zwei \u00e4rztliche Kollegen, die beide die Diagnose eines b\u00f6sartigen Hodgkin-Tumors hatten. Die sind vor Jahren behandelt worden mit Bestrahlung und Chemotherapie; seit 20 und seit 40 Jahren haben beide nichts mehr von dieser Krankheit geh\u00f6rt, sie sind geheilt, obwohl dies fr\u00fcher eine t\u00f6dliche Krankheit war. Also, behalten Sie im Hinterkopf, die Tumor-Immuntherapie ist spannend, aber sie ist nur ein Baustein in einem wirklich eindrucksvollen Armamentarium, das wir seit Jahrzehnten einsetzen.<\/p>\n<p>Seit 2000 kommen drei neue Bereiche dazu: Das eine sind die sogenannten zielgerichteten Therapien; das sind Wirkstoffe, die man als Tablette einnehmen kann und die Schl\u00fcsselenzyme von Tumorzellen hemmen. Es sind die Antitumor-Antik\u00f6rper, die direkt an den Tumorzellen angreifen und von denen mittlerweile bereits 20 auf dem Markt sind und eingesetzt werden; und es ist schlie\u00dflich \u2013 und das ist unser Thema heute \u2013 die Immuntherapie von Tumoren im engeren Sinne, die ich Ihnen heute gerne vorstellen werde.<\/p>\n<p>Jedes Jahr gibt die Fachzeitung <em>Science <\/em>den wissenschaftlichen Durchbruch des Jahres bekannt, das ist z. B. die Entdeckung eines neuen Planeten oder eines neuen Elementarteilchens. Vor vier Jahren hat <em>Science<\/em> entschieden: der Durchbruch des Jahres \u2013 nicht nur der Medizin, sondern der Wissenschaften insgesamt \u2013 ist die Tumorimmuntherapie; und ganz besonders wurde dabei herausgestellt die \u201eT-Zellen <em>on the attack<\/em>\u201c, beim Attackieren des Tumors.<\/p>\n<p>Dem zugrunde liegt ein Paradigmenwechsel, der sich durch dieses ganze Thema durchziehen wird. Bei allen konventionellen Therapien haben wir die Tumorzelle selbst angegriffen, z. B. mit Zellgiften oder mit Antik\u00f6rpern. Aber auch die Bestrahlung zielt direkt auf die Tumorzelle. Und auch der Chirurg mit seinem Skalpell zielt direkt auf die Tumorzelle. Jetzt kommt ein ganz neues Prinzip, ein neues Paradigma: nicht mehr die Tumorzelle ist das Ziel, sondern die Immunzelle muss aktiviert werden. Das hei\u00dft der Antik\u00f6rper richtet sich auf die Immunzelle des K\u00f6rpers und erst dadurch \u2013 durch seine Wirkung \u2013 wird das eigene Immunsystem aktiviert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Was ist \u00fcberhaupt Tumorimmuntherapie? <\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da m\u00f6chte ich Sie zu einem kurzen Ausflug in die Immunbiologie unseres Organismus nehmen. Unser Organismus ist in der Lage, Zellen abzut\u00f6ten. Er muss dies machen bei Virusinfektionen; er muss dies sogar machen in der Embryonalentwicklung und er muss dies machen bei entarteten Zellen. Die Prinzipien sind sehr einfach: es gibt Effektorzellen, die diese Tumorzellabt\u00f6tung aus\u00fcben. Diese wiederum brauchen Hilfe von anderen Zellen, das sind z. B. sogenannte Antigen pr\u00e4sentierende Zellen, die den Effektorzellen helfen. Es gibt aber auch eine andere Gruppe von Zellen, sozusagen \u201edie Bremser\u201c, die die Effektorzellen im Zaum halten. Wenn es die nicht g\u00e4be, w\u00fcrden wir st\u00e4ndig an einer den ganzen K\u00f6rper befallenden Entz\u00fcndung \u2013 Inflammation \u2013 leiden.<\/p>\n<p>Das ist das zellbiologische System, mit dem unser K\u00f6rper Tumorzellen von sich aus schon erkennen und t\u00f6ten kann. Dieses System k\u00f6nnen wir an mehreren Schaltstellen unterst\u00fctzen. Wo sind diese Schaltstellen?<\/p>\n<p>Zum einen k\u00f6nnen wir die Helferzellen aktivieren, z. B. mit doppelstr\u00e4ngiger Nukleins\u00e4ure. Wir k\u00f6nnen Antik\u00f6rper geben, die direkt Tumorzellen erkennen. Es gibt neuerdings auch besondere Antik\u00f6rper, sogenannte bispezifische Antik\u00f6rper, die haben vier Arme, diese k\u00f6nnen die Leukozyten, genauer gesagt die T-Zelle, mit der Tumorzelle vernetzen. Wir k\u00f6nnen das Gegenteil machen, das sind Antik\u00f6rper, die nicht auf die Tumorzelle gehen, sondern das sind Antik\u00f6rper, die die hemmenden Zellen wiederum in Schach halten \u2013 also \u201eminus und minus ergibt plus\u201c. Damit erm\u00f6glichen diese Antik\u00f6rper den k\u00f6rpereigenen \u201eguten Zellen\u201c wieder ihr Werk. Und wir k\u00f6nnen kleine Molek\u00fcle geben, Peptide in Art einer Impfung, um die T-Zellen zu aktivieren. Das sind neue, aber relativ \u00fcberschaubare Therapieformen.<\/p>\n<p>Viel anspruchsvoller ist, wenn wir nicht mehr Molek\u00fcle geben, sondern die Zellen selbst ersetzen. Wir k\u00f6nnen dendritische Zellen geben und wir k\u00f6nnen auch T-Zellen selbst vom Patienten entnehmen, umprogrammieren und wieder zur\u00fcckgeben.<\/p>\n<p>Das ist die \u00dcbersicht \u00fcber die Grundprinzipien der Tumorimmuntherapie, hier nochmal zusammengefasst in f\u00fcnf Klassen. Zum einen ist es die Immunstimulation, z. B. durch doppelstr\u00e4ngige Nukleins\u00e4uren; es sind Antik\u00f6rper, entweder konventionell oder mit vier Armen, also bispezifisch, die die Tumorzelle erkennen; es sind \u2013 und das wird ein wichtiges Thema heute Abend sein \u2013 die Checkpoint-Inhibitoren, das sind Antik\u00f6rper, die diese bremsenden Zellen in Schach halten, abhalten. Dann gibt es Vakzinierungen, und als f\u00fcnfte gro\u00dfe Gruppe die zellbasierten Therapien. Das sind die f\u00fcnf Formen der Immuntherapie von Tumoren; andere Formen gibt es nicht.<\/p>\n<p>Sind sie bereits verf\u00fcgbar, kann der Arzt sie bereits einsetzen? Das unterscheidet sich je nach Klasse und ich habe Ihnen dies zusammengestellt: diese Klasse 1, die Immunstimulation: da gibt es tats\u00e4chlich schon seit zwei Jahrzehnten Interleukine und Interferone. Das sind Immunmolek\u00fcle, Eiwei\u00dfproteine, die auch Fieber verursachen und die unspezifisch die Immunabwehr st\u00e4rken. Dann sind es die Tumorantik\u00f6rper, die seit 20 Jahren sehr erfolgreich auf dem Markt und in der Therapie sind und ganz neu die spezifischen Antik\u00f6rper. Die dritte Gruppe sind die Checkpoint-Inhibitoren, die haben komplizierte Namen wie z. Bsp. Ipilimumap; das Wichtige ist, sie sind eben alle gegen diese Oberfl\u00e4chenmolek\u00fcle auf den T-Zellen (und nicht auf den Tumorzellen) gerichtet. Diese Checkpoint-Inhibitoren sind zugelassen und dies ist tats\u00e4chlich der Grund, warum Immuntherapie derzeit in aller Munde ist. Dann gibt es die Vakzinierung und die zellbasierten Therapien, die beide in Entwicklung sind, aber beide, weder in USA noch in Europa, zugelassene Medikamente oder Therapien f\u00fcr Patienten sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Was ist die geschichtliche Entwicklung der Tumorimmuntherapie? <\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Entwicklung ist nicht neu, sondern sie geht tats\u00e4chlich zur\u00fcck \u00fcber 100 Jahre, als zum ersten Mal die Idee einer Tumorvakzinierung kam. \u00dcber lange Zeit gab es einen Enthusiasmus, man k\u00f6nne relativ schnell mit Immuntherapien Tumoren behandeln. Dann kam aber eine Phase des Skeptizismus, da war man ern\u00fcchtert und hat gesehen, dass z. B. Interferon alpha nur einen geringen Nutzen f\u00fcr den Patienten hat, aber doch mit schweren Nebenwirkungen einhergeht. Trotzdem war das eine wichtige Phase, weil in dieser Zeit die Immunologie wichtige Molek\u00fcle erstmals entdeckt hat, die heute Zielmolek\u00fcle der Tumorimmuntherapie sind.<\/p>\n<p>Und heute sind wir in der sogenannten Renaissance-Phase. Ein wichtiges Datum ist hier 1997, als zum ersten Mal ein Antik\u00f6rper zur Therapie einer Tumorerkrankung, hier ein Lymphknotenkrebs, zugelassen wurde. Und vor sechs Jahren wurde zum ersten Mal ein aus der Klasse der Checkpoint-Inhibitoren ein Medikament zugelassen.<\/p>\n<p>Die adoptive T-Zelltherapie ist methodisch sehr anspruchsvoll, weil man eben Zellen vom Patienten entnimmt, verarbeitet und zur\u00fcckgibt. Aber f\u00fcr einige Indikationen wird dies eine Therapie sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Eigene Forschungsprojekte<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund m\u00f6chte ich Ihnen drei Beispiele unserer eigenen Forschungsarbeiten vorstellen. Die T-Zelle steht im Mittelpunkt mehrerer neuer Strategien. Warum hei\u00dft die T-Zelle so? Es ist eine spezielle Population von wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen, die im Thymus, in unserer Thymusdr\u00fcse programmiert werden und erst zu dem ausgebildet werden, was sie sind. Daher kommt die Abk\u00fcrzung T-Zelle, von Thymus hergeleitete Lymphozyt.<\/p>\n<p>Egal, ob wir die T-Zellen selbst geben oder ob wir bispezifische Antik\u00f6rper geben: die Aktivit\u00e4t der T-Zelle steht tats\u00e4chlich im Mittelpunkt vieler dieser neuen Immuntherapien. Bei der adoptiven T-Zelltherapie werden T-Zellen vom Patienten aus dem peripheren Blut, also aus seinem Venenblut entnommen, dann werden sie<em> in vitro<\/em>, im Labor, wie in einer Blutbank, gez\u00fcchtet, werden vermehrt, werden genetisch ver\u00e4ndert, es wird ein neuer Rezeptor implantiert, der speziell den Tumor des Patienten erkennt, und dann werden die Zellen den Patienten zur\u00fcckgegeben. Also extrem aufw\u00e4ndig &#8211; aber wir versuchen, damit der Natur auf die Beine zu helfen. Grunds\u00e4tzlich gibt es immer einen Wettlauf von Tumorzellen mit Immunzellen. Die Tumorzellen sind in der Lage zu proliferieren, oft Epithelzellen. Erfreulicherweise haben wir selbst T-Zellen und sogar verschiedene Arten von Effektorzellen, die Tumorzellen erkennen und bek\u00e4mpfen k\u00f6nnen. Es gibt allerdings mehrere H\u00fcrden, damit dieser Wettlauf von den T-Zellen gewonnen werden kann. Die erste H\u00fcrde ist, die T-Zelle muss \u00fcberhaupt erst in den Tumor kommen und diesen Tumor erkennen.<\/p>\n<p>Manchmal reicht diese Erkennung nicht, um die T-Zelle zur Tumorzelle zu bringen; deswegen hatten wir ein Projekt, wo wir nicht nur die T-Zellen gegeben haben, sondern zus\u00e4tzlich einen bispezifischen Antik\u00f6rper, das hei\u00dft einen Antik\u00f6rper mit vier Armen: mit zwei Armen erkennt er die T-Zelle und mit den anderen zwei Armen erkennt er die Tumorzelle. Er bringt damit die T-Zelle, die den Tumor bek\u00e4mpft, n\u00e4her an die Tumorzelle hin.<\/p>\n<p>Ziel ist es, dass diese T-Zellen die Tumorzelle nicht nur erkennen, sondern, dass sie sich auch anheften und dann ihre giftigen Enzyme in die Tumorzelle injizieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Outlook<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die neuen Tumorimmuntherapien sind bei einer stetig zunehmenden Zahl von Tumoren zugelassen. Ziel muss es sein, nicht nur das sogenannte mediane \u00dcberleben zu verl\u00e4ngern \u2013 also den Zeitraum ab Therapiebeginn, nach dessen Ablauf die H\u00e4lfte der Patienten noch lebt \u2013, sondern auch, den Anteil der Patienten mit Langzeit\u00fcberleben zu steigern. Bei der Wirksamkeit der neuen Immuntherapien ist auch das neue und teils schwere Nebenwirkungsspektrum zu beachten. Dies erfordert eine Behandlung in spezialisierten Zentren und Praxen. Zu entscheiden, wann und wie die sehr hohen Kosten f\u00fcr die neuen Immuntherapien getragen werden k\u00f6nnen, ist eine gesellschaftliche Herausforderung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sind heute hier, verehrte G\u00e4ste, aus zwei Gr\u00fcnden: es ist Interesse, Neugier an der Wissenschaft, speziell an der Immunologie und Medizin, vielleicht aber auch, dass ein Mensch in Ihrer Familie an einer Tumorerkrankung leidet oder gelitten hat oder gar Sie selbst diese Diagnose einmal hatten, was ich am allerwenigsten hoffe. 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