{"id":115219,"date":"2025-12-05T16:06:38","date_gmt":"2025-12-05T15:06:38","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=115219"},"modified":"2025-12-05T16:06:41","modified_gmt":"2025-12-05T15:06:41","slug":"person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\/","title":{"rendered":"Person und Spiel"},"content":{"rendered":"<p>\u201eMontag, 3.8.53 \u2026 Dieser Tage aber kam mir nahe, da\u00df ich wohl dar\u00fcber denke und spreche, da\u00df die Person nur in seinem Anruf existiert \u2013 aber ich vollziehe es nicht. Es kam mir nahe, was es bedeuten m\u00fcsse, den Blick zu erfahren \u2013 leise, fern, wie sonst? \u2013, der auf mir liegt, und selbst hineinschauen zu d\u00fcrfen. W\u00e4re das nicht der Mittelpunkt von Allem? Schlechthin Allem?\u201c In dieser Notiz aus dem nachgelassenen Werk Wahrheit des Denkens und Wahrheit des Tuns nimmt Romano Guardini Bezug auf die Mitte seiner Anthropologie, das Existieren der Person aus dem g\u00f6ttlichen Anruf und richtet es als Frage an sich selbst. Das Innewerden der Frage f\u00fchrt ihn in die Ich-Du-Beziehung, hier nicht als Sprachereignis, sondern als wechselseitiges Erblicken und Erblicktwerden. Ein dichter Moment, durch ein Datum biografisch eingebunden.<\/p>\n<p>Doch was hei\u00dft das n\u00e4herhin, Person existiert nur in Gottes Anruf? Und abgesehen von jenem besonderen Augenblick, den er hier ins Wort fasst, wie kann dieses Existieren im Anruf \u201evollzogen\u201c werden? Denn wenn es nicht einfach gesetzt ist, sondern vollzogen werden muss, ist dieses Existieren im Anruf auf Realisierung, ja auch ein Wachsen in die Tiefe angelegt. Das kann auf vielf\u00e4ltige Weise geschehen.<\/p>\n<p>Dem gestellten Thema entsprechend suche ich nach einer Realisierung durch das liturgische Handeln. Das Thema verbindet also zwei Schwerpunkte seines Werkes, Anthropologie und Liturgie, jedoch nicht so, dass die anthropologische Dimension der Liturgie herausgearbeitet wird, was sich durch Schriften wie \u201eVom Geist der Liturgie\u201c und \u201eLiturgische Bildung\u201c durchaus nahelegen k\u00f6nnte. Vielmehr f\u00fchrt die Frage nach einem liturgischen Vollzugsort der Existenz aus dem Anruf Gottes ins Zentrum einer Theologie der Liturgie. Guardini selbst erkl\u00e4rte, dass er von seiner urspr\u00fcnglich einmal geplanten gro\u00dfen Theologie der Liturgie nur einzelnes wie die beiden eben genannten Schriften verwirklicht habe.<\/p>\n<p>Die fokussierte Frage und die gebotene \u201eintensive und ehrliche Relecture\u201c seiner Schriften vermag bislang nicht beachtete Aspekte seiner Theologie der Liturgie ans Licht zu bringen. Ich beziehe mich daf\u00fcr auf \u201eWelt und Person\u201c, das anthropologische Hauptwerk, aus dem Jahr 1939 und die im selben Jahr erschienene Besinnung vor der Feier der heiligen Messe, sowie auf das klassische Kapitel \u00fcber Liturgie als Spiel aus dem nach hundert Jahren besonders gew\u00fcrdigten Klassiker \u201eVom Geist der Liturgie\u201c. Dazu lautet meine These: Ein Ort, an dem das Existieren der Person aus dem Anruf Gottes vollzogen werden kann, ist die Liturgie \u2013 insbesondere die Eucharistie als \u201eMittelpunkt und Quelle des christlichen Lebens\u201c (Besinnung vor der Feier der heiligen Messe). In der Handlungsform des Spiels vollzogen, befreit die Liturgie die Feiernden zum wahren, eigentlichen, wirklichen Leben. Dazu werde ich zuerst Guardinis Personbegriff skizzieren, bevor ich mich dem Vollziehen von Personalit\u00e4t als Ich-Du-Beziehung zu Gott in der Feier der Messe zuwende und das Hin\u00fcbergehen in die Freiheit der Person theologisch fundiert finde im gott-menschlichen Spiel der Liturgie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Guardinis Personbegriff \u2013 eine Skizze<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Guardini f\u00fchrt die personale Wirklichkeit in seinem anthropologischen Hauptwerk \u201eWelt und Person\u201c \u00fcber eine ph\u00e4nomenologische Ann\u00e4herung ein: Der Mensch erscheint zun\u00e4chst als Gestalt, also als eine Einheit, die ihn von anderem Seienden unterscheidet, dann als Individuum, also als ein Lebewesen, das eine Mitte hat, durch die es sich von anderen Lebewesen abgrenzt, und schlie\u00dflich als geistige Pers\u00f6nlichkeit. Das geistige Verm\u00f6gen des Menschen zeigt sich darin, dass er sich anders als die tierischen Lebewesen nicht nur auf eine dem Organismus entsprechende Umwelt bezieht, sondern auf Welt. Dieses Verm\u00f6gen des Geistes besteht in einer inneren Distanz zum eigenen Selbst, die es erm\u00f6glicht, das Wahrgenommene nicht nur funktional zu betrachten, sondern es als es selbst zu erfassen, das hei\u00dft im Horizont des Ganzen, im Horizont von Welt. Die geistige Pers\u00f6nlichkeit ist so imstande zu erkennen, zu handeln und zu schaffen. Diese zur menschlichen Natur geh\u00f6renden Verm\u00f6gen bef\u00e4higen und fordern den Menschen, aus einer nat\u00fcrlichen Umwelt eine kulturelle Welt zu bilden, die zum Beispiel in Gestalt der Technik inklusive dem darauf beruhenden Bedrohungspotential etwa durch Waffen.<\/p>\n<p>Mit den Seinsbereichen Gestalt, Individuum und Pers\u00f6nlichkeit ist ein Lebewesen als Mensch bezeichnet, aber noch nicht als Person. Person ist Guardini zufolge nun aber gerade kein weiterer Seinsbereich oder gar eine Eigenschaft, die dem Menschen zukommen oder auch fehlen kann, sondern die formale Weise des Menschseins \u2013 und damit jedes Menschen: Als Person geh\u00f6rt der Mensch sich selbst als Gestalt, Individuum und Pers\u00f6nlichkeit. Insofern jeder Mensch sich selbst geh\u00f6rt, steht jeder zu sich in einem Verh\u00e4ltnis, aus dem er nicht verdr\u00e4ngt werden kann und das er auch nicht abgeben kann. Weil Personalit\u00e4t Selbstgeh\u00f6rigkeit ist, die jeden Menschen auszeichnet, ist Person einerseits eine formale Bestimmung, und andererseits das konkreteste Moment menschlicher Existenz \u00fcberhaupt, denn jede Person wei\u00df, dass sie sie selber ist und nicht eine Andere.<\/p>\n<p>Das Verm\u00f6gen, von sich selbst Abstand zu nehmen und sich positiv auf das eigene Sein zu beziehen, gr\u00fcndet in ihrer Freiheit. Weil die Person frei ist, ist sie Selbstzweck, das hei\u00dft ein Wesen unbedingter W\u00fcrde. Guardini denkt hier nicht anders als lange vor ihm so unterschiedliche Denker wie Bonaventura und Kant. Insofern Person die formale Tatsache des Stehens in sich selber bezeichnet, die jeder einzelnen Person zukommt, ist Person nicht nur einmalig wie jedes biologische Individuum, sondern einzigartig. Das Verh\u00e4ltnis von Einzigartigkeit der Person und Allgemeinheit des menschlichen Wesens erl\u00e4utert Guardini mit der auf Johannes Damaszenus zur\u00fcckgehenden Unterscheidung: Was ist das da? Und: Wer ist Dieser da? Die Was-Frage richtet sich auf die allgemeinen Bestimmungen: Das ist ein lebendiges Individuum, welches geistige Pers\u00f6nlichkeit ist, hei\u00dft also, das ist ein Mensch. Die Wer-Frage richtet sich auf genau \u201eDiesen\u201c, der ein Ich ist. Er ist aber \u201eDieser\u201c als Mensch und nicht losgel\u00f6st davon, sodass Guardini sagen kann: Der Mensch ist Person. Wem die allgemeinen Merkmale des Menschseins zugesprochen werden m\u00fcssen, dem kann das Personsein nicht abgesprochen werden, denn Personalit\u00e4t ist die formale Weise, wie der Mensch Mensch ist.<\/p>\n<p>Was Person schon ist, muss doch immer aktualisiert werden, denn was Person ist, wirkt sich nicht unwillk\u00fcrlich-natural aus, sondern wird grunds\u00e4tzlich frei vollzogen. Diese Aktualisierung geschieht vor allem im Dialog von Ich und Du, in personaler Begegnung. Sie ereignet sich, wenn Menschen nicht nur wie Dinge aufeinanderprallen, wenn sie nicht nur wie Lebewesen in den organisch bedingten Funktionen zueinander stehen, sondern wenn eine Person aus der Subjekt-Objekt-Beziehung heraustritt, die den Anderen immer auf die eigenen W\u00fcnsche, Vorstellungen und dergleichen hin funktionalisiert, indem sie \u2013 wie Guardini im Bild sehr pr\u00e4gnant sagt \u2013 \u201edie H\u00e4nde wegnimmt\u201c und so den Anderen als Du freigibt. Sobald eine Person darauf verzichtet, den Anderen zum Objekt im eigenen Dasein zu machen, tritt sie selber als personales Ich hervor. Beantwortet der Andere diese Selbster\u00f6ffnung, indem er sich selber als Ich eines Du zu erkennen gibt, so kommt eine Beziehung von Ich und Du als Begegnung zweier personaler Freiheiten zustande, deshalb kann er sagen: \u201eWer liebt, geht immerfort in die Freiheit hin\u00fcber; in die Freiheit von seiner eigentlichen Fessel, n\u00e4mlich seiner selbst.\u201c<\/p>\n<p>Wenn Personalit\u00e4t schon vor ihrer Aktualisierung besteht, stellt sich die Frage nach der Erstkonstitution einer jeden Person. Guardini verweist darauf, dass die Person eine Sinnbedeutung hat, welches ihr Seinsgewicht \u00fcbersteigt, oder \u2013 mit anderen Worten \u2013 dass die endliche Person absolute W\u00fcrde hat. Etwas Endliches, das nicht notwendig ist, sondern nur rein faktisch existiert und ebenso gut nicht existieren k\u00f6nnte, hat ein geringeres Seinsgewicht als etwas Unbedingtes, das notwendig existiert und deshalb absoluten Sinn birgt. Dennoch erkennen Menschen einander als Personen mit absoluter W\u00fcrde an, wenn sie in der Ich-Du-Beziehung den jeweils Anderen als Mitte von Welt achten und bejahen.<\/p>\n<p>Hier kommt nun die religionsphilosophische Kategorie des Anrufs ins Spiel. Die Erstkonstitution von Person besteht im Anruf der Person durch Gott, der die W\u00fcrde der Person begr\u00fcndend vorwegnimmt, indem er sich selbst der Person gegen\u00fcber zum Du bestimmt. Dieser Akt des Anrufs fundiert das Sein der Person als sie selbst in unhintergehbarer Freiheit. Es ist ein Anruf der g\u00f6ttlichen Freiheit (\u201egenitivus subjectivus\u201c), der die menschliche Freiheit hervorruft (\u201egenitivus objectivus\u201c). Die Antwort auf diesen metaphysischen Anruf ist die Existenz der Person. Die menschliche Person ist damit schon immer in eine Beziehung gestellt, sie existiert von Gott her und auf Gott hin. Der Mensch \u201eist Mensch in dem Ma\u00dfe, als er \u2026 das Du-Verh\u00e4ltnis zu Gott verwirklicht.\u201c<\/p>\n<p>In einem weiteren Schritt fragt Guardini nach dem christlichen Ich. Paulus ist f\u00fcr ihn der Denker der christlichen Personalit\u00e4t, weil er das Neue der christlichen Person in der so genannten Damaskuserfahrung erlebt und als Sein in Christus in seinen Schriften immer wieder und besonders in dem von Guardini h\u00e4ufig zitierten Wort des Galaterbriefs \u2013 \u201eIch lebe, doch nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir\u201c (Gal 2,20) \u2013 zum Ausdruck gebracht hat. Dabei handelt es sich um eine reale Inexistenz Christi im erl\u00f6sten Menschen, die pneumatisch erm\u00f6glicht ist: \u201eDer Geist allein wirkt echtes Neuwerden, und so, da\u00df er die W\u00fcrde und Verantwortung der Person nicht antastet. Ein Neuwerden aus Gott \u2026; zugleich aus der personalen Verantwortung des Menschen\u201c (\u201eWelt und Person\u201c). Die Inexistenz Christi ist keine Entfremdung des Menschen von sich selbst. Vielmehr gilt f\u00fcr das christliche Ich: \u201eDer Geist f\u00fcgt ihn (den Menschen) in Christus ein und ruft ihn so zu seinem eigentlichen Ich-Sein. Er stellt ihn dem Vater gegen\u00fcber und bef\u00e4higt ihn so, das eigentliche \u201aDu\u2018 zu sprechen.\u201c (\u201eWelt und Person\u201c)<\/p>\n<p>Nach dieser skizzenhaften Darstellung von Guardinis Personbegriff mit der zentralen Kategorie des Anrufs, nehme ich die Frage nach dem Vollzug der personalen Existenz im Anruf, wie Guardini sie im eingangs zitierten Tagebucheintrag formulierte, auf und richte den Fokus auf die Liturgie, die wie gesagt nur ein Ort des Vollzugs unter anderen ist. Wie also kann dieses Existieren im Anruf als Realisierung des Ich-Du-Verh\u00e4ltnisses zu Gott \u201evollzogen\u201c werden?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die Ich-Du-Beziehung zu Gott in der Eucharistiefeier<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die erste Antwort auf diese Frage m\u00f6chte ich durch den Blick in jene B\u00fccher geben, die den Titel Besinnung vor der \u201eFeier der heiligen Messe\u201c tragen, da es sich urspr\u00fcnglich um kurze, mystagogische Ansprachen vor der Messe handelt. Geht es im ersten Band um die pers\u00f6nliche Haltung, die den Vollzug der Messe erm\u00f6glicht und tr\u00e4gt, so im zweiten um das eucharistische Tun zu seinem Ged\u00e4chtnis und zwar als Erkenntnis, die sich aus dem liturgischen Handeln ergibt. Guardini fragt in seinen Ansprachen unter anderem nach tragenden \u201eGrundgestalten\u201c der Eucharistie. Grundgestalten geben seinem Verst\u00e4ndnis nach \u201edem betreffenden Vorgang seinen besonderen Sinn, unterscheiden ihn von anderen und machen, da\u00df Auge und Gef\u00fchl auf ihn ansprechen.\u201c Sie sind konkrete Handlungsformen. Als Grundgestalten der Eucharistie als Ged\u00e4chtnis identifiziert er Mahl und Begegnung \u2013 und mit dem Stichwort Begegnung deutet sich das Ich-Du-Verh\u00e4ltnis bereits an. Doch schauen wir genauer die beiden Grundgestalten an, wobei der Akzent zun\u00e4chst auf der zweiten, der Begegnung liegt.<\/p>\n<p>Ausdruck f\u00fcr die Grundgestalt (des eucharistischen) Mahls ist der Leib und das Blut Christi als Nahrung f\u00fcr das t\u00e4gliche Leben. Der Ausdruck f\u00fcr die Grundgestalt Begegnung besteht darin, dass Christus in der Messe kommt, unter die Menschen tritt, bei ihnen ist, sich den Menschen in Liebe zuneigt, sich ihnen schenkt, in ihnen wohnt und sich mit ihnen vereinigt. Es geht bei der Eucharistie nicht um ein Habhaftwerden, vielmehr um sein Kommen und das lebendige Ich-Du-Verh\u00e4ltnis. An dieser Stelle bringt Guardini nun den liturgietheologischen Topos des Gedenkens ins Spiel. Gedenken, so sagt er, ist immer bezogen auf eine Person, w\u00e4hrend Ereignisse erinnert werden. Das Gedenken einer Person setzt eine lebendige Beziehung voraus, Person wird also nicht zum \u201eGegenstand\u201c. So kann er sagen: \u201eDas echte Gedenken ist eine Fortsetzung des Ich-Du-Verh\u00e4ltnisses.\u201c F\u00fcr das liturgische Gedenken gilt dementsprechend, dass es nicht nur die Erinnerung an ein Ereignis ist, sondern der Vollzug einer Beziehung und zwar die Beziehung jedes einzelnen Glaubenden zu Christus, was das Kommen Christi, heute, in die Zeit im Modus liturgischen Feiern voraussetzt.<\/p>\n<p>Wie stehen nun die beiden Grundgestalten Mahl und Begegnung zueinander? Sie tragen sich gegenseitig und sorgen daf\u00fcr, dass keine von ihnen einseitig wird. Sie bilden also einen Gegensatz im Sinne seiner Gegensatzphilosophie. Die Bedeutung der Grundgestalt Begegnung f\u00fcr die Grundgestalt des Mahls liegt im personalen Charakter der Begegnung: \u201eDas Bild des Kommens mahnt an die W\u00fcrde der Person und bewahrt die Vorstellung des Mahles vor allem Unehrerbietigen und Unziemlichen. Es erinnert daran, dass Gemeinschaft nicht wie das Haben eines Dinges ist, sondern wie das Aug\u2018 in Auge von Ich und Du.\u201c Komplement\u00e4r dazu versichert die Grundgestalt des Mahles darin, dass hier geschieht, was in keiner zwischenmenschlichen Begegnung m\u00f6glich ist, das restlose Ankommen und Dasein einer Person bei der anderen, eine N\u00e4he, die zu wirklicher Einheit wird. F\u00fcr das Leben aus diesem Geheimnis verweist Guardini wieder mit Gal 2,20 auf die Inexistenz Christi im Glaubenden.<\/p>\n<p>Das liturgische Ged\u00e4chtnis, die Anamnese, denkt Guardini zutiefst dialogisch-personal: \u201eIm Ged\u00e4chtnis des Herrn geht es um die Gemeinschaft schlechthin. \u2026 Das Verh\u00e4ltnis zum Herrn ist das reine Ich-Du des durch den Erl\u00f6ser zur Freiheit der Kinder Gottes gerufenen Menschen. Dieser Erl\u00f6ser kommt in einer besonderen, ausdr\u00fccklichen Weise, und alles wird m\u00f6glich, was im Aufeinander-Zugehen und Ineinander-Aufgehen von Person zu Person m\u00f6glich ist.\u201c Dieser dialogisch-personale Ansatz erscheint mir innerhalb des liturgischen Diskurses \u00fcber Anamnese singul\u00e4r \u2013 und man mag bedauern, dass Guardini seine Theologie der Liturgie nur in einigen wenigen Schriften niedergeschrieben hat.<\/p>\n<p>Doch kommen wir auf die im Anschluss an den Tagebucheintrag von 1953 formulierte Frage zur\u00fcck: Wie kann das Existieren im Anruf als Realisierung des Ich-Du-Verh\u00e4ltnisses zu Gott \u201evollzogen\u201c werden? Eine Antwort von den eucharistischen Grundgestalten Begegnung und Mahl her k\u00f6nnte lauten: In der Offenheit f\u00fcr den in jeder Messe im Mysterium kommenden Christus empf\u00e4ngt sich jede Person durch die eucharistische Communio in Christus neu als sie selbst. Dass die Kategorie des Anrufs der Person tats\u00e4chlich hinter diesem Verst\u00e4ndnis steht, wird im Zusammenhang von Messe und Bundesschluss deutlich. Wenn man den Bundesgedanken st\u00e4rker beachten w\u00fcrde, so Guardini, w\u00e4re sie als Ged\u00e4chtnis des neuen Bundes \u201edie immer neue Vergegenw\u00e4rtigung der Tatsache, da\u00df jeder von uns in jenem Raum, den Christi Opfertod ge\u00f6ffnet hat, von Gott angerufen worden ist. Da\u00df zwischen uns und ihm ein Einverst\u00e4ndnis besteht, \u2026 aus Gnade und Freiheit, durch Anruf und Antwort, von Person zu Person, als Treue zu Treue. Die heilige Messe ist der Augenblick, in welchem wir uns diese Tatsache immer wieder vergegenw\u00e4rtigen, sie bejahen und uns in sie stellen.\u201c<\/p>\n<p>Man wird daraus auch eine Folgerung f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis von Mensch und Liturgie ziehen d\u00fcrfen: Wenn der Mensch in dem Ma\u00dfe Mensch ist, als er das Du-Verh\u00e4ltnis zu Gott verwirklicht, dann ist die Eucharistiefeier in den Grundgestalten von Mahl und Begegnung, vollzogen als Gedenken des personalen Bundes Christi mit den Menschen, ein Beitrag zur Menschwerdung des Menschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Das Hin\u00fcbergehen in die Freiheit im Modus des liturgischen Spiels<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr die zweite Antwort auf die Frage, wie das Existieren im Anruf als Realisierung des Ich-Du-Verh\u00e4ltnisses zu Gott \u201evollzogen\u201c werden kann, greife ich zur\u00fcck auf das Spielkapitel aus \u201eVom Geist der Liturgie\u201c, w\u00e4hle als Ansatzpunkt jetzt aber die Kategorie der Freiheit und erinnere an das oben bereits angef\u00fchrte Zitat aus Welt und Person: \u201eWer liebt, geht immerfort in die Freiheit hin\u00fcber; in die Freiheit von seiner eigentlichen Fessel, n\u00e4mlich seiner selbst.\u201c Auf die Liturgie \u00fcbertragen hei\u00dft das als Arbeitsthese: Wer sich im Spiel der Liturgie verliert, wird von dem befreit, was ihn von sich selbst entfremdet, und verwandelt in den Menschen, der er wahrhaftig ist. Welche Bedeutung hat also das liturgische Spiel bei Guardini und wie tr\u00e4gt die Liturgie damit zur Freiheit des Menschen bei?<\/p>\n<p>Im Spielkapitel geht es zun\u00e4chst ganz allgemein um Grundformen menschlichen Handelns. Handlungen werden einerseits vollzogen um eines bestimmen Zweckes willen, das Gewicht liegt also beim Endzustand oder Produkt. Das charakterisiert insbesondere das \u00f6konomische Denken. Aber es gibt auch Handlungen, die um ihrer selbst willen vollzogen werden, in sich Bestand haben und sinnvoll sind. Beide haben ihre Berechtigung und beide finden sich auch im kirchlichen Handeln. Das liturgische Handeln erfolgt nur am Rande um bestimmter Zwecke willen. Es ist sinnvoll, aber zweckfrei. \u201eDer Sinn der Liturgie ist der, da\u00df die Seele vor Gott sei, sich vor ihm ausstr\u00f6me, da\u00df sie in seinem Leben, in der heiligen Welt g\u00f6ttlicher Wirklichkeiten, Wahrheiten, Geheimnisse und Zeichen lebe, und zwar ihr wahres, eigentliches, wirkliches Leben habe.\u201c Das Sein vor Gott als Vollzug wahren, eigentlichen und wirklichen Lebens, also nicht entfremdet von sich selbst \u2013 ist das schon Liturgie als Spiel?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich hat Guardini an diesem Punkt des Kapitels den Spielbegriff noch nicht eingef\u00fchrt. Das erfolgt unmittelbar danach durch zwei biblische Stellen, von denen er sagt, dass sie in der Frage des Sinns der Liturgie \u201edas befreiende Wort sprechen\u201c. Es handelt sich um die Schilderung der Cherubim in Ez 1, wo vom Spiel freilich nicht die Rede ist, und um Spr 8,30-31a: \u201e\u2018Ich war bei ihm, alles ordnend, und zwar in Entz\u00fccken Tag um Tag, spielend vor ihm allzeit, spielend auf dem Erdkreis \u2026\u2018 Das ist das entscheidende Wort!\u201c Der Hinweis auf dieses Wort aus dem Buch der Spr\u00fcche ist geradezu emphatisch, doch Guardini zitiert zun\u00e4chst nur den ersten Teil von Vers 31, ich werde darauf noch zur\u00fcckkommen. Mit einer bis in die Patristik zur\u00fcckreichenden Tradition bezieht er die Weisheit auf den Sohn, der \u201eohne allen \u201aZweck\u2018 \u2026 aber voll endg\u00fcltigen Sinnes \u2026 \u201aspielt\u2018 vor ihm\u201c, also dem Vater.<\/p>\n<p>Mit der spielenden Weisheit beziehungsweise dem spielenden Logos sind wir jedoch noch nicht bei der Liturgie als Spiel. \u00dcber Zweckfreiheit und Sinn bereitet er das in mehreren Schritten weiter vor: vom zwecklosen Spiel der Engel vor Gott, \u00fcber das zweckfreie und sinnvolle Spiel des Kindes und das zweckfreie Schaffen des K\u00fcnstlers im Versuch, eine Einheit zu schaffen zwischen Sein und Sollen, seiner inneren Wahrheit und der im Kunstwerk sichtbaren \u00e4u\u00dferen Gestalt. Den Aspekt der Kunst nimmt er n\u00e4chsten Schritt auf und bestimmt die Liturgie als von der Gnade erm\u00f6glichte Verwirklichung des der g\u00f6ttlichen Bestimmung gem\u00e4\u00dfen eigenen Wesenssinns. Schlie\u00dflich greift er den Spielbegriff wieder auf: \u201eVor Gott ein Spiel zu treiben, ein Werk der Kunst \u2013 nicht zu schaffen, sondern zu sein, das ist das innerste Wesen der Liturgie.\u201c<\/p>\n<p>Dann folgt die Fortsetzung des Zitats aus dem Buch der Spr\u00fcche, als Zitat gekennzeichnet, jedoch ohne Angabe der Bibelstelle, und zwar am Ende einer als bedeutsam eingef\u00fchrten Aussage: \u201eJa, wenn wir an den letzten Grund dieses Geheimnisses [das heilige Spiel der Liturgie, das die Seele vor Gott treibt] r\u00fchren wollen: der Heilige Geist, der Geist der Glut und der heiligen Zucht, \u201ader da Macht hat \u00fcber das Wort\u2018 [Zitat nicht ausgewiesen], ist es, welcher das Spiel geordnet hat, das die ewige Weisheit in der Kirche, ihrem Reich auf Erden, vor dem himmlischen Vater vollbringt. \u201aUnd ihre Wonne ist es\u2018, solcherma\u00dfen \u201aunter den Menschenkindern zu sein\u2018 (Spr 8,31b).\u201c Wenn die Weisheit bei der Einf\u00fchrung des Spielbegriffs mit dem Sohn identifiziert wird, der vor dem Vater spielt, hier nun von der ewigen Weisheit die Rede ist, die das Spiel vor dem Vater vollbringt, wird man wieder an den Sohn denken m\u00fcssen. Das Spiel der Liturgie wird somit im letzten Grund des Geheimnisses trinitarisch situiert: Der Heilige Geist ordnet das Spiel, das der Sohn (in der Kirche) vor dem Vater vollbringt. Die Freude des Sohnes ist es im heiligen Spiel der Liturgie unter den Menschenkindern zu sein, zugleich aber vor dem Vater. Zieht man diese Linie \u00fcber Guardinis Spielkapitel hinaus weiter, dann erscheint die Liturgie als Spiel als Teilgabe und Teilhabe: Der Sohn als Mittler zwischen Gott und den Menschen f\u00fchrt die Feiernden in ihr wahres, eigentliches und wirkliches Leben vor Gott, er f\u00fchrt sie in die Freiheit.<\/p>\n<p>Damit kann nun eine zweite Antwort auf die Frage gegeben werden, wie das Existieren im Anruf als Realisierung des Ich-Du-Verh\u00e4ltnisses zu Gott vollzogen werden kann: Wer sich im heiligen Spiel der Liturgie verliert, wird \u2013 in Christus existierend (vgl. Gal 2,20) \u2013 von dem befreit, was ihn von sich selbst entfremdet und verwandelt in den Menschen, der er wahrhaftig ist. In der sp\u00e4teren Begrifflichkeit von \u201eWelt und Person\u201c k\u00f6nnte man auch sagen: Sie wird immer mehr verwandelt in diese Person, die sie selber und nur sie selber ist, ein einzigartiges Ich, und geht so liebend-spielend vor dem Du Gottes in die Freiheit hin\u00fcber.<\/p>\n<p>Beide Antworten auf die Frage nach dem Vollzug der Person aus dem g\u00f6ttlichen Anruf stellen also einen Zusammenhang her: Gott feiern und Mensch werden. Ist das m\u00f6glich und passiert das tats\u00e4chlich in unseren liturgischen Feiern? Auf der Basis der hier versuchten Interpretation einiger Aussagen Romano Guardinis w\u00fcrde ich die Frage nach der M\u00f6glichkeit in theologischer Hinsicht bejahen. Da Spiel ein kultur\u00fcbergreifendes Ph\u00e4nomen ist, w\u00e4re das auch unter einem anthropologischen Gesichtspunkt m\u00f6glich. Konkret stellen sich jedoch ernste Fragen an den Vollzug von Liturgie: Kennen und teilen die heute feiernden Menschen mehrheitlich ein solches theologisches Verst\u00e4ndnis der Liturgie? Erwarten sie \u00fcberhaupt, dass sie im Spiel der Liturgie so verwandelt werden, dass ihr eigenes Personsein im eucharistischen Ged\u00e4chtnismahl aktuiert wird? Wie steht es um ihre F\u00e4higkeit und Bereitschaft zur spielenden (Selbst-)Hingabe? Braucht es daf\u00fcr nicht auch eine entsprechende Feierkultur?<\/p>\n<p>Hier tut sich ein Feld auf, dass auch hundert Jahre nach Guardinis Klassiker \u201eVom Geist der Liturgie\u201c, einem f\u00fcr die Liturgie h\u00f6chst bedeutsamen Konzil und vielen Bem\u00fchungen um eine Erneuerung der Liturgie herausfordert. Diese Herausforderung anzunehmen kann ein Beitrag sein zur St\u00e4rkung personaler Existenz, als ein Schritt in die Freiheit in Freude, Gel\u00f6stheit und g\u00f6ttlicher Heiterkeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMontag, 3.8.53 \u2026 Dieser Tage aber kam mir nahe, da\u00df ich wohl dar\u00fcber denke und spreche, da\u00df die Person nur in seinem Anruf existiert \u2013 aber ich vollziehe es nicht. Es kam mir nahe, was es bedeuten m\u00fcsse, den Blick zu erfahren \u2013 leise, fern, wie sonst? \u2013, der auf mir liegt, und selbst hineinschauen&hellip;<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":10466,"menu_order":274,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-115219","media-library","type-media-library","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","focus-area-romano-guardini"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Person und Spiel - Katholische Akademie in Bayern<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Person und Spiel - Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"\u201eMontag, 3.8.53 \u2026 Dieser Tage aber kam mir nahe, da\u00df ich wohl dar\u00fcber denke und spreche, da\u00df die Person nur in seinem Anruf existiert \u2013 aber ich vollziehe es nicht. Es kam mir nahe, was es bedeuten m\u00fcsse, den Blick zu erfahren \u2013 leise, fern, wie sonst? \u2013, der auf mir liegt, und selbst hineinschauen&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-12-05T15:06:41+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Romano-Guardini-scaled.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2560\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1440\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"20 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\\\/\",\"name\":\"Person und Spiel - Katholische Akademie in Bayern\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Romano-Guardini-scaled.jpg\",\"datePublished\":\"2025-12-05T15:06:38+00:00\",\"dateModified\":\"2025-12-05T15:06:41+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Romano-Guardini-scaled.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Romano-Guardini-scaled.jpg\",\"width\":2560,\"height\":1440},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Person und Spiel\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"description\":\"Kirche braucht Debatte: \u201ekatholisch\u201c mit Blick auf das Ganze \u2013 und \u201eakademisch\u201c im Vertrauen auf die Kraft der Argumente\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"width\":496,\"height\":216,\"caption\":\"Katholische Akademie in Bayern\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/katholische.akademie.bayern\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Person und Spiel - Katholische Akademie in Bayern","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Person und Spiel - Katholische Akademie in Bayern","og_description":"\u201eMontag, 3.8.53 \u2026 Dieser Tage aber kam mir nahe, da\u00df ich wohl dar\u00fcber denke und spreche, da\u00df die Person nur in seinem Anruf existiert \u2013 aber ich vollziehe es nicht. Es kam mir nahe, was es bedeuten m\u00fcsse, den Blick zu erfahren \u2013 leise, fern, wie sonst? \u2013, der auf mir liegt, und selbst hineinschauen&hellip;","og_url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\/","og_site_name":"Katholische Akademie in Bayern","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/","article_modified_time":"2025-12-05T15:06:41+00:00","og_image":[{"width":2560,"height":1440,"url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Romano-Guardini-scaled.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Estimated reading time":"20 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\/","name":"Person und Spiel - Katholische Akademie in Bayern","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Romano-Guardini-scaled.jpg","datePublished":"2025-12-05T15:06:38+00:00","dateModified":"2025-12-05T15:06:41+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\/#primaryimage","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Romano-Guardini-scaled.jpg","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Romano-Guardini-scaled.jpg","width":2560,"height":1440},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/person-und-spiel-mensch-und-liturgie-bei-romano-guardini\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Person und Spiel"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","name":"Catholic Academy in Bavaria","description":"Church needs debate: \"catholic\" looking at the whole - and \"academic\" trusting in the power of arguments","publisher":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization","name":"Catholic Academy in Bavaria","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","width":496,"height":216,"caption":"Katholische Akademie in Bayern"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/115219","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library"}],"about":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/media-library"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/115219\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":115227,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/115219\/revisions\/115227"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10466"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=115219"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}