{"id":115673,"date":"2025-12-08T13:22:39","date_gmt":"2025-12-08T12:22:39","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=115673"},"modified":"2025-12-08T13:25:39","modified_gmt":"2025-12-08T12:25:39","slug":"eine-oekumene-der-geistlichen-freundschaft-begruessung-zum-oekumenischen-preis","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/eine-oekumene-der-geistlichen-freundschaft-begruessung-zum-oekumenischen-preis\/","title":{"rendered":"Eine \u00d6kumene der &#8222;geistlichen Freundschaft&#8220;"},"content":{"rendered":"<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Schriftsteller Max Frisch pflegte mit Vorliebe Frageb\u00f6gen zu erstellen. Bei einem lautet die erste Frage: \u201eHalten Sie sich f\u00fcr einen guten Freund?\u201c Sie alle, davon gehe ich aus, w\u00fcrden mit \u201eJa\u201c antworten.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt deshalb haben Sie sich wohl hier eingefunden, oder nehmen \u2013 wie und wo auch immer \u2013 per Liveschaltung des Bayerischen Fernsehens oder des H\u00f6rfunks unter B5plus teil, weil Sie ein guter Freund, eine gute Freundin sind der Katholischen Akademie Bayern, und\/oder der \u00d6kumene, und\/oder im Speziellen der beiden Preistr\u00e4ger, um die es heute Mittag geht. Sie alle hei\u00dfe ich sehr herzlich willkommen.<\/p>\n<p>Kirchlich war 2017 gepr\u00e4gt vom Gedenken an den entscheidenden Impuls Martin Luthers 1517. Mit einigem Abstand zu heute d\u00fcrfte es aber ziemlich spannend werden, den unterschiedlichen Erwartungen oder Bef\u00fcrchtungen im zeitlichen Vorfeld nachzugehen, genauso wie den konkreten Wahrnehmungen w\u00e4hrend des Jahres und den Res\u00fcmees jetzt gegen Ende. Die Spannweite ist dabei jeweils sehr gro\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir hier in der Katholischen Akademie Bayern wollen weder Jubelrufe ausl\u00f6sen noch ebensolche mies machen, weder Kritik aus ganz unterschiedlichen konfessionellen Richtungen oder innerkirchlichen Str\u00f6mungen verdr\u00e4ngen noch welche verst\u00e4rken, weder Bilanz ziehen noch Forderungen nach weiteren Konsequenzen formulieren. Dies wird, sauber reflektiert, vielerorts geleistet.<\/p>\n<p>Unser Anliegen, heute den \u00d6kumenischen Preis der Katholischen Akademie Bayern zu verleihen, hat einen bescheideneren Grund. Wir wollen ein Geschehen in Erinnerung rufen, das einerseits deutlich vor Augen steht, dessen Weiterungen aber andererseits unserer Einsch\u00e4tzung nach bisher viel zu wenig in den Blick ger\u00fcckt wurden. Ich bezeichne es mit dem alten Begriff der \u201egeistlichen Freundschaft\u201c.<\/p>\n<p>Je weiter n\u00e4mlich das Gedenkjahr 2017 vorangeschritten war, um so mehr wurden Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx bei Gottesdiensten, sonstigen Auftritten oder bei Wortmeldungen als \u00f6kumenisches Paar wahrgenommen. Und mit der Zeit wurde deutlich, dass da nicht nur die Chemie zwischen beiden stimmte, sondern tats\u00e4chlich so etwas wie echte menschliche Freundschaft entstanden war und sich immer mehr vertiefte.<\/p>\n<p>Dies passierte aber, so nicht nur mein pers\u00f6nlicher Eindruck, auch vielerorts, wo sich in diesem Gedenkjahr katholische und evangelische Christen trafen, zum Beispiel aus benachbarten Pfarrgemeinden, die bis dahin nebeneinander her lebten. Bei all diesen pers\u00f6nlichen Begegnungen wird nun aber eine allgemeinere Herausforderung deutlich \u2013 in der heutigen kulturellen, kirchlichen, religi\u00f6sen Grundsituation.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Denn dass klassische, gewachsene Strukturen, die bisher ausschlaggebend waren f\u00fcr die Glaubenspraxis, f\u00fcr das Zeugnis des Glaubens in der \u00d6ffentlichkeit, zunehmend unter Druck geraten, ist inzwischen Allgemeingut: es betrifft territoriale Pfarrstrukturen, Familien, auch kirchliche Verb\u00e4nde oder Vereine, die Kirchen selbst als Gro\u00dfinstitutionen. Eine individualisierte, personalisierte Lebensgestaltung und Lebensdeutung und Lebensbew\u00e4ltigung macht f\u00fcr den christlichen Glauben neue Formen von Gemeinschaft n\u00f6tig, ohne nat\u00fcrlich die bisherigen zu ersetzen. Und zu den neuen Formen werden nicht zuletzt auch Formen freundschaftlicher Verbundenheit geh\u00f6ren, geh\u00f6ren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Eigentlich b\u00f6te dazu christliche Identit\u00e4t eine fundamentale Offenheit. W\u00e4hrend es n\u00e4mlich f\u00fcr Philosophie und Religionen der Antike undenkbar gewesen w\u00e4re, mit G\u00f6ttern oder der Gottheit Freundschaft eingehen zu k\u00f6nnen, hei\u00dft es gerade in jenem Johannesevangelium, das die g\u00f6ttliche Hoheit Jesu stark betont: \u201eIch habe euch Freunde genannt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>IV.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn man dann anf\u00e4ngt, nachzudenken, was Freundschaft eigentlich sei, kommt man um den alten R\u00f6mer Marcus Tullius Cicero nicht herum. Im ersten Jahrhundert vor Christus hat er \u2013 selber \u00fcber 60 Jahre alt \u2013 seinem Freund Atticus eine Schrift, einen Dialog gewidmet: <em>\u201eLaelius de amicitia\u201c, \u201eLaelius \u00fcber die Freundschaft\u201c.<\/em> Es wurde das abendl\u00e4ndische Grundlagenwerk zum Thema. Und so bl\u00e4ttere ich diesen Dialog Ciceros durch, blicke nat\u00fcrlich zun\u00e4chst gleich auf die beiden Preistr\u00e4ger und finde bei Cicero die \u00dcberlegung, dass sich Macht, hohe Stellung und Freundschaft meistens ausschlie\u00dfen. \u201eSo erkl\u00e4rt es sich, dass man wahre Freundschaft nur schwer bei M\u00e4nnern antrifft, die hohe \u00c4mter innehaben oder \u00fcberhaupt im \u00f6ffentlichen Leben stehen.\u201c (17\/64)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dass dies trotzdem bei Ihnen beiden m\u00f6glich war, freut uns besonders und wir sind dankbar, dass wir Sie heute hier haben: Sehr verehrter Herr Kardinal Reinhard Marx, eskortiert von Kardinal Friedrich Wetter und allen Repr\u00e4sentanten der bayerischen Di\u00f6zesen und katholischen Institutionen. Und Sie, sehr verehrter Herr Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, eskortiert von Ihrer Familie und Ihrem Vorg\u00e4nger zusammen mit Dr. Irmgard Schwaetzer, Pr\u00e4ses der Synode der EKD, und Dr. Annethrin Preidel, Pr\u00e4sidentin der Landessynode Bayern, sowie allen Repr\u00e4sentanten lebendiger Reformationsgeschichte. Ganz herzlich willkommen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>V.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei Cicero finde ich: \u201eWas ist denn angenehmer, als jemanden zu haben, mit dem du dich getrauen kannst, alles so zu bereden wie mit dir selbst?\u201c (6\/22) Heute zeigt sich als ein solcher Freund der Intendant des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm, der in seiner Laudatio mit den beiden Preistr\u00e4gern wie mit sich selbst ins Gespr\u00e4ch kommen wird. Intensiven Dank daf\u00fcr schon jetzt! Und Frau Dr. Sabine Rauh wird dann diesen Blick in die Herzen beider noch vertiefen.<\/p>\n<p>Cicero meint: \u201eZu einer guten Freundschaft geh\u00f6rt es, zu ermahnen und sich ermahnen zu lassen. Das eine muss man freim\u00fctig tun, aber nicht verletzend, das andere gilt es geduldig hinzunehmen, ohne Widerstreben.\u201c (25\/91) Dieser Freimut und diese Geduld sei allen Vertretern aus dem weiten Bereich der \u00d6kumene zugesprochen, die den beiden Preistr\u00e4gern hier an diesem Tag die Ehre geben: den Vertretern der Orthodoxie und der orientalischen Kirchen neben denen der evangelischen und katholischen Tradition, eingeschlossen mit besonderer N\u00e4he die \u00d6kumene mit der Juden.<\/p>\n<p>Aber eine echte Freundschaft ist auch Gefahren ausgesetzt, warnt Cicero: \u201eDenn es k\u00e4me \u00f6fter vor, dass etwas nicht f\u00fcr beide f\u00f6rderlich sei, oder man habe nicht die gleiche politische \u00dcberzeugung.\u201c (10\/33) Dies gibt mir Gelegenheit, alle Politikerinnen und Politiker willkommen zu hei\u00dfen, Danke f\u00fcr Ihre so zahlreiche und diesen Preis best\u00e4tigende Pr\u00e4senz.<\/p>\n<p>Weiter mit Cicero, der lobt als besonders gut \u201eMenschen, die sich so verhalten, so leben, dass ihr Rechtsgef\u00fchl und ihre edle Gesinnung erprobt sind, bei denen sich keine Skrupellosigkeit findet und die ihre Charakterfestigkeit unter Beweis stellen\u201c (5\/19). Mit diesen Charakteristika von \u201eRechtsgef\u00fchl\u201c, \u201eedler Gesinnung\u201c und \u201eCharakterfestigkeit\u201c begr\u00fc\u00dfe ich alle Vertreter der Wissenschaft und der Kultur, der Justiz und der staatlichen Verwaltung, der Polizei und der Bundeswehr.<\/p>\n<p>Bei Cicero findet sich auch eine b\u00fcndige Definition von Freundschaft. Sie lautet: \u201eEs ist n\u00e4mlich die Freundschaft nichts anderes als \u00dcbereinstimmung in allen g\u00f6ttlichen und menschlichen Dingen, verbunden mit Sympathie und Liebe.\u201c (6\/20) Den Begriff \u201e\u00dcbereinstimmung\u201c, \u201econsensio\u201c, w\u00f6rtlich \u201eZusammenf\u00fchlen\u201c nehme ich zum Anlass, dem Philharmonischen Chor M\u00fcnchen unter der Leitung von Professor Andreas Herrmann sehr herzlich daf\u00fcr zu danken, dass dessen musikalisches Zusammenf\u00fchlen\u201c, dessen \u201econsensio harmonica\u201c uns freundschaftlich und musikalisch durch die Feststunde begleitet.<\/p>\n<p>Dann lande ich in meiner Cicero-Lekt\u00fcre beim Satz:\u00a0 \u201eUnter Freunden soll, wenn ihre sittliche Haltung ohne Zweifel ist, in allen Angelegenheiten, Pl\u00e4nen und Vorhaben ausnahmslos Gemeinsamkeit bestehen.\u201c (17\/61) Diesen Satz will ich auf die Mitglieder unserer Akademieleitung m\u00fcnzen. \u201eOhne Zweifel\u201c haben wir in den \u201ePl\u00e4nen und Vorhaben\u201c dieses \u00d6kumenischen Preises \u201eausnahmslos Gemeinsamkeit\u201c gepflegt\u201c. Danke daf\u00fcr!<\/p>\n<p>Ein letztes Zitat des R\u00f6mers Cicero: \u201eW\u00fcrdig der Freundschaft sind die, deren Pers\u00f6nlichkeit der Grund daf\u00fcr ist, dass man sie liebt. Eine seltene Gattung! Rarum genus!\u201c (21\/79) Lassen Sie mich mit dieser Einsch\u00e4tzung in hohem Respekt auf Sie alle blicken. Und weil die Zeit es nicht erlaubte, die vielen Namen der Anwesenden einzeln zu w\u00fcrdigen, das tun, was wir hier bei uns in Bayern sehr gerne tun: ich begr\u00fc\u00dfe Herzog Franz von Bayern und stellvertretend mit ihm und in ihm nochmals Sie alle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>VI.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt noch einen zweiten Autor, \u00fcber den man in einer solchen Stunde nachdenken muss, den Zisterzienser Aelred von Rieval aus dem 12. Jahrhundert. Der hat ebenfalls einen Dialog geschrieben, mit dem Titel <em>\u201ede spiritali amicitia\u201c, \u201evon der geistlichen Freundschaft\u201c,<\/em> und betont gleich der auf der ersten Seite, wie intensiv er sich zu diesem Thema mit Cicero auseinandersetzen musste. Bekanntlich, sehr verehrter Herr Landesbischof, war der Zisterzienser Bernhard von Clairvaux jener M\u00f6nch, den Martin Luther zeitlebens verehrte. Der evangelische Berliner Kirchenhistoriker Christoph Markschies hat an mehr als 800 Stellen der Schriften des Reformators Zitate von Bernhard gefunden.<\/p>\n<p>In Bernhards Tradition schreibt Aelred von Rieval seine Betrachtungen zur geistlichen Freundschaft: \u201eEcce ego et tu et spero, quod tertius inter nos Christus sit.\u201c \u201eIch und du \u2013 und ich hoffe, dass der Dritte zwischen uns Christus sei.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>VII.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Darum geht es bei geistlicher Freundschaft, die mehr sein soll als rein menschliche Freundschaft. Dass jener Dritte lebendig sei in Ihrer Freundschaft, sehr verehrter Herr Kardinal und sehr verehrter Herr Landesbischof, ist mein, ist unser aller Wunsch.<\/p>\n<p>Sie h\u00e4tten dazu ein ber\u00fchmtes Vorbild aus der Zeit der Kirchenv\u00e4ter im 4. Jahrhundert \u2013 jene Freundschaft zwischen den beiden Bisch\u00f6fen Gregor von Nazianz und Basilius dem Gro\u00dfen. Gregor formulierte es so: \u201eDer eine hatte diesen, der andere jenen Zunamen. Er hat ihn von den Eltern geerbt oder ihn durch eigenes M\u00fchen und Arbeiten erworben. Uns aber war es die eine gro\u00dfe Wirklichkeit und der eine gro\u00dfe Name: Christen zu sein und Christen zu hei\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><strong>VII.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hohe Festversammlung, wir stehen wenige Tage vor Weihnachten. In der klassischen Liturgie des Stundengebets werden die sieben letzten Tage vor dem Heiligen Abend gepr\u00e4gt von den sogenannten \u201eO-Antiphonen\u201c. Mit dem Auftaktruf \u201eO\u201c wird jeweils ein alttestamentliches Bild in Erinnerung gerufen, von dem her dann Jesus verstanden wird, der kommen m\u00f6ge, uns zu erl\u00f6sen: \u201eO Weisheit\u201c, oder \u201eO Wurzel Jesse, \u201eO Morgenstern\u201c.<\/p>\n<p>Heute am 18. Dezember lautet diese Antiphon: \u201eO Adonai et Dux domus Israel, qui Moysi in igne flammae rubi apparuisti, et ei in Sina legem dedisti: veni ad redimendum nos in bracchio extento.\u201c Auf Deutsch: \u201eO Herr und F\u00fchrer des Hauses Israel, im flammenden Dornbusch bist du dem Mose erschienen und hast ihm auf dem Berg das Gesetz gegeben: o komm und befreie uns mit ausgestrecktem Arm.\u201c<\/p>\n<p>Im Buch Exodus\/2. Buch Mose, 33, 11 hei\u00dft es: \u201eDer Herr aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet.\u201c Er, der im brennenden Dornbusch und auf dem Berg Sinai dem Mose erschien. Ein Gespr\u00e4ch zwischen Freunden. Der Dritte in geistlicher Freundschaft unter Glaubenden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>IX.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Mitmenschen, ein letztes Zitat von Cicero: \u201eWie viele Ziegen und Schafe einer hat, das wei\u00df jeder genau, wie viele Freunde aber, das kann er nicht sagen.\u201c (17\/62) Vielleicht k\u00f6nnte es ja f\u00fcr jeden von uns ein Vorsatz im kommenden Jahr sein, einmal daraufhin die eigenen \u00f6kumenischen Kontakte genauer anzusehen. Und da k\u00f6nnte man dann die Frage Nummer acht aus dem eingangs erw\u00e4hnten Fragebogen von Max Frisch hinzunehmen, die lautet: \u201eIst es schon vorgekommen, dass Sie \u00fcberhaupt gar keine (ich f\u00fcge hinzu: \u00f6kumenische) Freundschaft hatten, oder setzen Sie dann ihre diesbez\u00fcglichen Anspr\u00fcche einfach herab?\u201c<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. &nbsp; Der Schriftsteller Max Frisch pflegte mit Vorliebe Frageb\u00f6gen zu erstellen. 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