{"id":115675,"date":"2025-12-08T13:25:07","date_gmt":"2025-12-08T12:25:07","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=115675"},"modified":"2025-12-08T13:25:10","modified_gmt":"2025-12-08T12:25:10","slug":"ein-wahrer-gluecksfall-fuer-das-miteinander-der-kirchen-laudatio-beim-oekumenischen-preis","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/ein-wahrer-gluecksfall-fuer-das-miteinander-der-kirchen-laudatio-beim-oekumenischen-preis\/","title":{"rendered":"Ein wahrer Gl\u00fccksfall f\u00fcr das Miteinander der Kirchen"},"content":{"rendered":"<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>War\u2019s das schon? Das Jahr des 500. Gedenkens der Reformation? \u201eKein Fortschritt\u201c \u2013 so haben manche Beobachter nach dem Reformationstag, dem 31. Oktober, diagnostiziert. Die Kirchen h\u00e4tten das Jubil\u00e4umsjahr nicht dazu nutzen k\u00f6nnen, um die \u00d6kumene voranzubringen. Anderswo las ich: \u201eKuscheln ja\u201c \u2013 wohl bezogen auf die beiden Preistr\u00e4ger, die wir heute ehren, \u201emiteinander gehen aber wohl nicht.\u201c Dabei wurde die Frage, was das Jahr denn nun gebracht hat, meist zugespitzt auf das Gemeinsame Abendmahl, das ja nach wie vor nicht m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Ich glaube, diese Einsch\u00e4tzungen sind kurzsichtig. Sie \u00fcbersehen zum einen, dass Kirche es stets mit einem langen Atem zu tun hat. Sie \u00fcbersehen zum anderen, welch wichtige Impulse dieses Reformationsgedenken gebracht hat: Impulse, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Ich erinnere an den gemeinsamen lutherisch-katholischen Gottesdienst im schwedischen Lund mit Papst Franziskus oder die Vers\u00f6hnungsgottesdienste, die Katholiken und Protestanten in den vergangenen Monaten an zahlreichen Orten gefeiert haben.<\/p>\n<p>Wer trotz allem nicht zu erkennen vermag, dass das Jahr 2017 wirklich ein besonderes Jubil\u00e4umsjahr war, der m\u00f6ge einen kurzen Blick in die Geschichte werfen. 1617, also hundert Jahre nach dem Thesenanschlag in Wittenberg, feierten die Protestanten ein anti-katholisches Glaubensfest, bei dem Martin Luther als Werkzeug Gottes im Kampf gegen den Antichristen herausgestellt wurde \u2013 der Antichrist war nat\u00fcrlich niemand anders als der Papst. Die Gl\u00e4ubigen sollten, so ist es aus lutherischen Gebieten \u00fcberliefert, ermahnt werden, \u201eGott f\u00fcr das Geschenk der Reformation zu danken, die Gottesdienste eifriger zu besuchen und sich vor Irrlehren und dem \u00dcbertritt zum Katholizismus oder auch \u2013 reformierte Zuh\u00f6rer m\u00f6gen aufmerken \u2013 dem Calvinismus zu h\u00fcten.<\/p>\n<p>1717 war man nicht mehr ganz so offensiv: Auf Beschimpfungen des zeitgen\u00f6ssischen Papsttums sollte verzichtet werden, um der seit Ende des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges geltenden Friedenspflicht zwischen den Konfessionen Gen\u00fcge zu leisten. An der grunds\u00e4tzlichen und heftigen Ablehnung anderer Konfessionen hatte sich aber nichts ge\u00e4ndert, und das blieb bis ins 20. Jahrhundert so.<\/p>\n<p>Wiederum 100 Jahre sp\u00e4ter, 1817, wurde das Lutherjubil\u00e4um politischer. Angesichts des Siegs \u00fcber Napoleon kam die nationale Ausrichtung in den Vordergrund: Luther wurde als deutscher Held gefeiert, auf dem Wartburgfest als patriotische Galionsfigur beschworen. An manchen Feiern wirkten zwar erstmals Katholiken mit, gerade dort, wo Luther als \u201eAufkl\u00e4rer\u201c ger\u00fchmt wurde. Doch es kamen \u2013 wie dann noch einmal 100 Jahre sp\u00e4ter, im Ersten Weltkrieg \u2013 neue abgrenzende Aufladungen des Gedenkens hinzu: Da sollte Luther als der \u201eMann aus Erz\u201c das nationale Selbstbewusstsein und die Soldaten an der Front gegen die Feinde Deutschlands st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Die Vorbereitungen f\u00fcr das 500. Reformationsjubil\u00e4um in diesem Jahr waren dagegen von einem frischen Geist der Gemeinsamkeit gepr\u00e4gt. Bereits im Vorfeld hatte die \u201eInternationale Lutherisch \/ R\u00f6misch-katholische Kommission f\u00fcr die Einheit\u201c das Papier \u201eVom Konflikt zur Gemeinschaft\u201c herausgegeben, das in f\u00fcnf \u00f6kumenischen Imperativen m\u00fcndet. Da hei\u00dft es: \u201eDie Gr\u00fcnde daf\u00fcr, den Glauben der Anderen gegenseitig zu verurteilen, sind hinf\u00e4llig geworden. So sollen Katholiken und Lutheraner immer von der Perspektive der Einheit und nicht von der Perspektive der Spaltung ausgehen, um das zu st\u00e4rken, was sie gemeinsam haben, auch wenn es viel leichter ist, die Unterschiede zu sehen und zu erfahren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Papier ist, wie man so sch\u00f6n sagt, geduldig. Und ob solche \u00f6kumenischen Imperative gelebt werden, h\u00e4ngt vor allem von den Menschen, den handelnden Personen ab. Womit ich bei den beiden Preistr\u00e4gern des \u00d6kumenischen Preises 2017 bin: Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Reinhard Kardinal Marx. Sie sind \u2013 ich vermag es nicht anders zu sagen \u2013 ein wahrer Gl\u00fccksfall f\u00fcr das Miteinander der Kirchen.<\/p>\n<p>Das beginnt ja schon damit, dass beide hier in M\u00fcnchen zuhause sind und der Weg vom einen zum anderen nur einige Hundert Meter betr\u00e4gt. Doch auch kurze Entfernungen muss man gehen wollen. Muss man nutzen. Und genau das haben Heinrich Bedford-Strohm und Reinhard Marx getan: Sie haben ein ganz starkes Zeugnis gegeben, ein Zeugnis des Glaubens und ein menschliches Zeugnis. Sie sind immer wieder gemeinsam in der \u00d6ffentlichkeit aufgetreten, haben gemeinsam Gottesdienste gefeiert, und sie haben aus dem Streit, ob man das Reformationsjahr denn nun <em>feiern<\/em> k\u00f6nne oder ob man doch eher der Kirchenspaltung <em>gedenken<\/em> m\u00fcsse, unerwartet etwas Neues und Gemeinsames gemacht: ein Christusfest. Man wollte nicht Luther feiern \u2013 wie in fr\u00fcheren Jahrhunderten, was ja h\u00e4ufig nur hie\u00df, Luther f\u00fcr die eigene Position zu vereinnahmen, nein, man wollte wie Luther Christus feiern.<\/p>\n<p>Zum Reformationstag vor wenigen Wochen haben Sie beide einen gemeinsamen Beitrag f\u00fcr die Wochenzeitung \u201eDie Zeit\u201c geschrieben. Sie betonen darin, dass 2017 kein Schlusspunkt f\u00fcr die \u00d6kumene sei, sondern ein Doppelpunkt. Und Sie verpflichten sich, insbesondere der Frage nach der sichtbaren Einheit der Kirche nachzugehen und zu kl\u00e4ren, was sie bedeutet.<\/p>\n<p>Neben den grunds\u00e4tzlichen theologischen Fragen ist der Beitrag vor allem gepr\u00e4gt vom pers\u00f6nlichen Miteinander unserer beiden Preistr\u00e4ger. Sie schreiben \u2013 unter einem Foto, das beide zeigt, wie sie sich freundschaftlich die H\u00e4nde reichen: \u201eUns verbindet pers\u00f6nlich eine Freundschaft, die sich durch unseren gemeinsamen Weg verst\u00e4rkt hat.\u201c<\/p>\n<p>Ich glaube, diese Freundschaft hat dieses Jahr ebenso, und f\u00fcr viele Menschen vielleicht sogar eindr\u00fccklicher gepr\u00e4gt als die vielen substanziellen theologischen Beitr\u00e4ge. Erlauben Sie mir, mit Ihnen einen Gedanken zu teilen, der mir mit Blick auf Reinhard Kardinal Marx und Heinrich Bedford-Strohm gekommen ist. Um etwas Bedeutsames zu erreichen, muss es zweifelsohne einen richtigen Zeitpunkt geben \u2013 das ist, wenn man so will, eine notwendige Bedingung. Doch es braucht auch Menschen, die aus einem richtigen Zeitpunkt etwas machen. Denken Sie nur an Helmut Kohl und Michail Gorbatschow, die eine historische M\u00f6glichkeit genutzt haben. Diese wohl aber nur deshalb nutzen konnten, weil sie sich gegenseitig vertrauten. So entscheidend die historischen Umst\u00e4nde sind \u2013 ohne Vertrauen geht es nicht. Sie, sehr verehrte Preistr\u00e4ger, haben eine neue Komponente in die \u00d6kumene eingebracht \u2013 die \u00d6kumene der Freundschaft \u2013 und ich habe das Gef\u00fchl, Papst Franziskus k\u00f6nnte in Ihrem Bunde der Dritte sein.<\/p>\n<p>Diese Freundschaft hat manchmal sogar f\u00fcr Irritationen gesorgt \u2013 Sie haben es in Ihrem Beitrag in der \u201eZeit\u201c direkt angesprochen: \u201eDas wird uns zuweilen sogar vorgeworfen, als ob wir damit die strittigen Punkte der \u00d6kumene einfach nur beruhigen wollten. Aber gerade das ist nicht der Fall. Freundschaft ist Ausdruck wechselseitigen Respekts in einer Balance von N\u00e4he und Distanz, die vom gegenseitigen Wohlwollen getragen ist und nach Eintracht strebt. Ohne Freundschaft gibt es kein Verstehen.\u201c<\/p>\n<p>Das zeigt: Freundschaft bedeutet nicht Einf\u00f6rmigkeit. Sie haben in den vergangenen Monaten auch unterschiedliche Positionen vertreten, beispielsweise bei der Diskussion um die \u201eEhe f\u00fcr alle\u201c. Aber Sie haben das stets in gro\u00dfem Respekt voreinander getan.<\/p>\n<p>Und damit folgen Sie dem Apostel Paulus, der im Brief an die Philipper schrieb, die Gl\u00e4ubigen sollten doch \u201eeines Sinnes sein, einander in Liebe verbunden, einm\u00fctig und eintr\u00e4chtig.\u201c Diese Aufforderung zur Einm\u00fctigkeit macht ja gerade erst dann Sinn, wenn Menschen verschiedene Meinungen vertreten, wenn sie also nicht ohnehin schon einer Meinung sind \u2013 was, wenn ich das als Nicht-Theologe sagen darf \u2013 offenbar auch schon in der ersten Christenheit ein Thema war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So zeigt das konkrete Beispiel unserer beiden Preistr\u00e4ger: Christen k\u00f6nnen in der \u00d6ffentlichkeit gemeinsam auftreten, auch wenn sie verschiedenen Konfessionen angeh\u00f6ren und in bestimmten theologischen und ethischen Fragen unterschiedlicher Auffassung sind. Mit ihrem Miteinander sind Heinrich Bedford-Strohm und Reinhard Marx durchaus auch Risiken eingegangen. Manche Gl\u00e4ubige in Ihren Kirchen treibt die Frage um, ob Sie mit Ihrem \u201eKuschelkurs\u201c, ich habe das Wort aus der Presse schon zitiert, nicht das jeweils eigene Profil aufs Spiel setzen. Ob die eigene Identit\u00e4t der Konfession nicht verloren zu gehen droht. Dieser Kritik sind Theologen mit dem Hinweis auf die Heilige Schrift begegnet, insbesondere auf jene Stelle im Johannes-Evangelium, der zufolge Jesus f\u00fcr die Einheit seiner Nachfolger gebetet hat \u2013 \u201eauf dass sie alle eins seien\u201c.<\/p>\n<p>Sie selbst haben deutlich gemacht, dass es Ihnen bei allem Bem\u00fchen um Einheit nicht um eine \u201eEinheitssuppe\u201c geht, nicht darum, vorhandene Differenzen auszublenden. \u201eUndeutlichkeit n\u00fctzt der Einheit nichts\u201c, so hat es auch der fr\u00fchere EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber gesagt: Einheit d\u00fcrfe eben nicht als Uniformit\u00e4t und Verschiedenheit nicht als Verzicht auf Gemeinschaft verstanden werden. Doch auf der Basis der gemeinsamen \u00dcberlieferung ringen Sie darum, welche Ausdrucksformen dem christlichen Glauben angemessen sind. Das dr\u00fcckt ja letztlich auch das Wort von der \u201eEinheit in vers\u00f6hnter Verschiedenheit\u201c aus, das Sie als Ziel f\u00fcr das Miteinander der Kirchen ausgegeben haben. Dabei haben Sie wohl auch in Papst Franziskus einen Mitstreiter, der bereits vor einem Jahr betonte: \u201eDas, was uns eint, ist viel mehr als das, was uns trennt.\u201c<\/p>\n<p>Mir scheint, dass unsere von zunehmender Spaltung und Polarisierung stark belasteten Gesellschaften in Europa und den USA etwas von dem besonderen Miteinander lernen k\u00f6nnen, das die beiden Preistr\u00e4ger kennzeichnet. Jede freiheitliche Gesellschaft ist gepr\u00e4gt vom Pluralismus: dass unterschiedliche Meinungen vertreten werden, ist also nichts Negatives, sondern geh\u00f6rt konstitutiv zum Konzept des Pluralismus. \u201eDemokratien\u201c \u2013 so hat es die Kammer f\u00fcr \u00f6ffentliche Verantwortung der EKD vor kurzem in ihrer Stellungnahme \u201eKonsens und Konflikt. Politik braucht Auseinandersetzung\u201c beschrieben: \u201eDemokratien verzichten darauf, eine bestimmte Auffassung des guten Lebens als verbindlich zu erkl\u00e4ren. Sie rechnen mit der Vielfalt der Lebensstile und daher auch mit verschiedenen Vorstellungen vom guten Leben. An die Stelle von nicht hinterfragbaren Wahrheitsanspr\u00fcchen setzen sie den Streit der Meinungen.\u201c Der Streit der Meinungen geh\u00f6rt also dazu.<\/p>\n<p>Die Frage aber ist, <em>like<\/em> dieser Streit gef\u00fchrt wird. Viele Menschen haben den Eindruck, dass der Streit in der Politik destruktiv geworden ist \u2013 denken Sie an Hass und H\u00e4me, an bedenkenlose Herabw\u00fcrdigungen Andersdenkender hierzulande, aber noch viel st\u00e4rker in anderen L\u00e4ndern, die wir alle kennen. Das h\u00e4ngt auch mit Entwicklungen in der digitalen Medienwelt zusammen. Papst Franziskus hat die Thematik in seiner diesj\u00e4hrigen Botschaft zum \u201eWelttag der sozialen Kommunikationsmittel\u201c angesprochen: \u201eDank des technischen Fortschritts hat sich der Zugang zu den Kommunikationsmitteln so entwickelt, dass sehr viele Menschen die M\u00f6glichkeit haben, augenblicklich Nachrichten zu teilen und sie fl\u00e4chendeckend zu verbreiten.\u201c Nachrichten freilich, die \u2013 so Franziskus weiter \u2013 gut oder schlecht, wahr oder falsch sein k\u00f6nnen. An die Stelle des gemeinsamen Ringens um gute L\u00f6sungen, an die Stelle einer Gesamt\u00f6ffentlichkeit sind unz\u00e4hlige fragmentierte Teil-\u00d6ffentlichkeiten getreten. Gerade die Kommunikation in den sozialen Netzwerken neigt zur Verk\u00fcrzung. Emotionale Botschaften verbreiten sich besser als ausdifferenzierte Argumentationen, Zuspitzungen besser als bed\u00e4chtiges Abw\u00e4gen.<\/p>\n<p>Algorithmen versorgen uns vor allem mit den Inhalten, die uns best\u00e4tigen in unseren Anschauungen. So entstehen Filterblasen, die zum permanenten Selbstgespr\u00e4ch der Gleichgesinnten f\u00fchren, wie es Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier gesagt hat, der letzte Tr\u00e4ger des \u00d6kumenepreises der Katholischen Akademie Bayern. Erst vor wenigen Tagen hat einer der Pioniere von Facebook selbstkritisch bekannt, man habe eine soziale Best\u00e4tigungsmaschine geschaffen, die geeignet sei, die Struktur unserer Gesellschaft auseinanderzurei\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>IV.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn wir nach Antworten auf diese Belastungen der Demokratie suchen, dann geh\u00f6rt dazu einerseits, dass wir immer wieder neu einen breiten \u00f6ffentlichen Diskurs suchen, also in einem <em>gemeinsamen<\/em> \u00f6ffentlichen Raum, der nicht so fragmentiert ist. In dem Rede und Gegenrede geh\u00f6rt werden, nicht nur die eigene Rede. Dazu geh\u00f6rt andererseits, dass dem anderen mit der anderen Position ein Mindestma\u00df an Respekt entgegen gebracht wird. Das ist recht verstandene Toleranz: kein Verzicht auf Gedankensch\u00e4rfe und Klarheit in der eigenen Position, erst recht kein Verzicht auf die eigene Position, kein Zwang, alles als gleich g\u00fcltig anzuerkennen \u2013 aber das unbedingte Festhalten daran, auf der Grundlage von Wertsch\u00e4tzung zu einem guten Miteinander zu kommen. Der andere k\u00f6nnte ja auch Recht haben, zumindest ein kleines bisschen \u2026<\/p>\n<p>Kann das Miteinander, wie es uns Reinhard Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm vorleben, hierin ein Vorbild sein? Vielfalt kann man auch als Bereicherung wahrnehmen \u2013 so hat es Kardinal Marx einmal gesagt: \u201eDas ist auch ein wichtiges Signal an unsere moderne pluralistische Gesellschaft: Schaut, da arbeiten zwei eng zusammen, die lassen sich nicht spalten, die kommen wunderbar miteinander aus, obwohl sie auch verschieden sind.\u201c<\/p>\n<p>Katholiken und Protestanten berufen sich auf dieselbe \u00dcberlieferung. Das gilt f\u00fcr eine pluralistische Gesellschaft nicht von vornherein. Doch auch unsere freiheitliche Demokratie braucht einen Grundkonsens. Die politische Auseinandersetzung braucht Spielregeln und Grenzen \u2013 der fr\u00fchere Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof hat darauf k\u00fcrzlich beim Katholischen Medienkongress eindr\u00fccklich hingewiesen. Unsere Gesellschaftsordnung ist nicht vom Himmel gefallen, sie musste von Generationen vor uns m\u00fchsam erk\u00e4mpft werden \u2013 mit Blick auf Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Pressefreiheit und vieles mehr. Aber innerhalb dieser Grenzen ist Dialog, ja auch Streit notwendig.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen am Ende des Gedenkjahres 2017 von den Kirchen und den \u00f6kumenischen Protagonisten, die wir heute ehren d\u00fcrfen, lernen: dass wir immer wieder das Gespr\u00e4ch suchen m\u00fcssen \u2013 \u00fcber alt bekannte Grenzen hinweg. Dieses Gespr\u00e4ch nimmt nichts von der eigenen Identit\u00e4t, aber es hilft uns, aus der eigenen Filterblase herauszukommen. Wir brauchen den Dialog \u00fcber gesellschaftliche Grenzen hinweg, auch \u00fcber die verschiedenen Teil-\u00d6ffentlichkeiten hinweg, die sich gerade in der digitalen Welt gebildet haben.<\/p>\n<p>Sehr verehrter Herr Kardinal, sehr verehrter Herr Landesbischof. Manchmal sind es gerade Kleinigkeiten, die zeigen, dass man etwas Gro\u00dfes bewirkt hat. In der Kreuzkirche in Viersen bei D\u00fcsseldorf, so wurde mir berichtet, ist derzeit eine Krippe der besonderen Art zu bestaunen. Neben einem Esel, Hirten, Engeln und den Heiligen Drei K\u00f6nigen sind auch Figuren zu sehen, die Sie darstellen. Ja, da ist ein evangelischer Landesbischof zusammen mit seinem katholischen Amtsbruder auf dem Weg nach Bethlehem zu sehen. Die Verantwortlichen der Krippe haben dazu gesagt, dass Sie mit Ihrem Miteinander in diesem Jahr daf\u00fcr gesorgt haben, dass 2017 als Jahr der \u00d6kumene in die Geschichte eingehen werde. Die Christen seien nicht mehr zu trennen, so eine der Gestalterinnen der Krippe: \u201eF\u00fcr uns sind sie \u2013 Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Marx \u2013 das Zeichen f\u00fcr die Zukunft der \u00d6kumene.\u201c<\/p>\n<p>Lieber Herr Landesbischof, lieber Herr Kardinal \u2013 da sehen Sie, was die \u00d6kumene der Freundschaft bewirken kann. Ich gratuliere Ihnen herzlich zu dieser hohen Auszeichnung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. &nbsp; War\u2019s das schon? Das Jahr des 500. Gedenkens der Reformation? \u201eKein Fortschritt\u201c \u2013 so haben manche Beobachter nach dem Reformationstag, dem 31. Oktober, diagnostiziert. Die Kirchen h\u00e4tten das Jubil\u00e4umsjahr nicht dazu nutzen k\u00f6nnen, um die \u00d6kumene voranzubringen. 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Anderswo las ich: \u201eKuscheln ja\u201c \u2013 wohl bezogen auf die beiden Preistr\u00e4ger, die wir heute ehren,&hellip;","og_url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/ein-wahrer-gluecksfall-fuer-das-miteinander-der-kirchen-laudatio-beim-oekumenischen-preis\/","og_site_name":"Katholische Akademie in Bayern","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/","article_modified_time":"2025-12-08T12:25:10+00:00","og_image":[{"width":496,"height":216,"url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","type":"image\/png"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Estimated reading time":"13 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/ein-wahrer-gluecksfall-fuer-das-miteinander-der-kirchen-laudatio-beim-oekumenischen-preis\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/ein-wahrer-gluecksfall-fuer-das-miteinander-der-kirchen-laudatio-beim-oekumenischen-preis\/","name":"Ein wahrer Gl\u00fccksfall f\u00fcr das Miteinander der Kirchen - Katholische Akademie in Bayern","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website"},"datePublished":"2025-12-08T12:25:07+00:00","dateModified":"2025-12-08T12:25:10+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/ein-wahrer-gluecksfall-fuer-das-miteinander-der-kirchen-laudatio-beim-oekumenischen-preis\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/ein-wahrer-gluecksfall-fuer-das-miteinander-der-kirchen-laudatio-beim-oekumenischen-preis\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/ein-wahrer-gluecksfall-fuer-das-miteinander-der-kirchen-laudatio-beim-oekumenischen-preis\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Ein wahrer Gl\u00fccksfall f\u00fcr das Miteinander der Kirchen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","name":"Catholic Academy in Bavaria","description":"Church needs debate: \"catholic\" looking at the whole - and \"academic\" trusting in the power of arguments","publisher":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization","name":"Catholic Academy in Bavaria","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","width":496,"height":216,"caption":"Katholische Akademie in Bayern"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/115675","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library"}],"about":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/media-library"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/115675\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":115676,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/115675\/revisions\/115676"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=115675"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}