{"id":115735,"date":"2025-12-08T16:17:58","date_gmt":"2025-12-08T15:17:58","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=115735"},"modified":"2025-12-08T16:17:58","modified_gmt":"2025-12-08T15:17:58","slug":"die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\/","title":{"rendered":"Die Sch\u00f6pfung unter Wasser: Die Sintflut (Gen 6-9)"},"content":{"rendered":"<h3><strong> Urgeschichte und Sintflut<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die biblische Urgeschichte (Gen 1-9) r\u00e4umt der Flutbegebenheit ein gutes St\u00fcck an Lesezeit ein und misst ihr eine Bedeutung f\u00fcr die Gegenwart zu. Mit 81 Versen f\u00e4llt die Fluterz\u00e4hlung (6,5-9,17) umfangreicher aus als andere Texte der Urgeschichte. In der hebr\u00e4ischen Fassung der Urgeschichte geschah die Flutung nach 1656 Jahren, gerechnet ab dem Zeitpunkt, zu dem der Sch\u00f6pfer das erste Menschenpaar ins Dasein gerufen hatte. Die Flut wurde zum Flaschenhals. Durch den Engpass gelangten nur wenige Lebewesen hindurch.<\/p>\n<p>Zur Veranschaulichung des Flaschenhalses imaginiert die Erz\u00e4hlung die Wucht des Wassereinbruchs. F\u00fcnfzehn Ellen schwollen die Wasser \u00fcber alle Bergmassive an. Infolge dessen kam es zum gro\u00dfen Sterben. In einer Diktion der Erz\u00e4hlung kam \u201ealles Fleisch\u201c um (7,21). Mit \u201eallem Fleisch\u201c sind Menschen und Tiere gemeint, allerdings Fische nicht. Gott selbst hatte zuvor das \u201eVerderben\u201c f\u00fcr alles Fleisch angesagt (6,17).<\/p>\n<p>F\u00fcr das Erz\u00e4hlte steht der Begriff \u201eSintflut\u201c. Der Begriff geht auf das althochdeutsche \u201esinvluot\u201c (mit Gleitlaut: \u201esintvluot\u201c) zur\u00fcck. \u201eSin-\u201c bedeutete \u201eimmer, \u00fcberall\u201c. Gemeint war mit dem Begriff eine Flut, welche die gesamte Erde betraf.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des t\u00f6dlichen Verderbens durch die Sintflut gleitet der \u201eKasten\u201c \u00fcber ihre Wasser. Auf Bibeldeutsch hei\u00dft der Kasten \u201eArche\u201c. Im Kasten befanden sich Vertreter \u201eallen Fleisches\u201c: acht Menschen und damit vier Ehepaare, sowie M\u00e4nnliches und Weibliches aus der Tierwelt. Gott hatte vorgesehen, dass die Insassen des Kastens die Katastrophe \u00fcberstehen. Mit einer Metapher gesprochen, schleuste Gott einen \u201eSamen\u201c (vgl. 7,3; 9,9) menschlichen und tierischen Lebens durch den Flaschenhals hindurch. In der Konstruktion der Erz\u00e4hlung gehen heutzutage Tiere und Menschen auf diejenigen zur\u00fcck, die aus dem Kasten kamen. F\u00fcr die biblische Erz\u00e4hlung seien Menschen heute allesamt Nachfahren der Noach-Sippe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Alter Orient und vier biblische Aspekte<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Abendland wusste man schon lange, dass in der Antike nicht nur die Bibel von einer gewaltigen Flutung erz\u00e4hlte. Bekannt war zum Beispiel die auf Griechisch verfasste Flut-Darstellung des babylonischen Priesters Berossos aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Doch im Jahre 1872 kam es zu einem Sprung in der Kenntnis vom altorientalischen Erz\u00e4hlen \u00fcber eine Flut. Georg Smith (1840-1876) entzifferte eine Tafel mit Keilschrift. Die Tafel stammte aus den Ausgrabungen von Ninive. Es handelt sich um die Tafel XI des Gilgamesch-Epos. Auf der Tafel fand Smith eine Schilderung der Sintflut vor, die offenkundig \u00e4lter war als die biblische Flut-Erz\u00e4hlung und die in Einzelz\u00fcgen und im Gesamtaufbau die biblische Erz\u00e4hlung vorweg nahm.<\/p>\n<p>Inzwischen wurden weitere Keilschrift-Texte zug\u00e4nglich, die entweder eine Flut kurz erw\u00e4hnen oder die ein Flut-Ereignis breiter entfalten. Nach heutigem Kenntnisstand ist keine Erz\u00e4hlung der biblischen Urgeschichte als so weitgehend vorgepr\u00e4gt anzusehen wie ihre Sintflut-Erz\u00e4hlung durch den Alten Orient. Aus den altorientalischen Traditionen musste allerdings das Ensemble von Gottheiten weichen und den Platz dem einen biblischen Gott JHWH \u00fcberlassen. Vor etwa 50 Jahren erregte in der alttestamentlichen Forschung noch einmal besondere Aufmerksamkeit der zu dieser Zeit rekonstruierte altbabylonische Atramhasis-Mythos, der aus der ersten H\u00e4lfte des 2. Jahrtausends v. Chr. stammt und der die Flut bereits \u00e4hnlich schildert wie sp\u00e4ter Tafel XI des Gilgamesch-Epos. Aufmerksamkeit erregte der Atramhasis-Mythos deshalb, weil er sowohl auf die Menschensch\u00f6pfung als auch auf die Sintflut eingeht. Einer der Kontexte, von der Sintflut zu erz\u00e4hlen, war einst die Erschaffung des Menschen gewesen.<\/p>\n<p>Der Atramhasis-Mythos schildert eine Urzeit, deren ersten Ereignisse darin m\u00fcndeten, dass der Mensch erschaffen wurde. In dieser Urzeit kam es zu Konflikten zwischen Menschen und G\u00f6ttlichem. Im Mythos f\u00fchrten die Konflikte zuletzt dazu, dass Gottheiten die Sintflut herbeif\u00fchrten. Am Ende der Flut wurde im Mythos das Verh\u00e4ltnis zwischen g\u00f6ttlich polytheistischer Seite und Menschen kompromissartig gel\u00f6st. Mit dem Kompromiss wurde meines Erachtens bereits die \u00c4ra nach der Urzeit tangiert. Auch die sogenannte Eridu-Genesis aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. geht zugleich auf eine Menschensch\u00f6pfung und die Sintflut ein.<\/p>\n<p>Damit sind zwei zentrale Stichworte gefallen: Die Erschaffung des Menschen einerseits und die Sintflut andererseits. Claus Westermann sprach 1974 davon, \u201eda\u00df Sch\u00f6pfung und Flut innerhalb des Urgeschehens komplement\u00e4r sind.\u201c Hans-Peter M\u00fcller verdeutlichte 1985 die Komplementarit\u00e4t so: \u201eW\u00e4hrend der Sch\u00f6pfungsmythos das Dasein des Menschen in seiner Welt garantieren will, indem er aufzeigt, warum das, was da ist, da sein darf, will der Antimythos von der Flut hinwegbannen, was dieses Dasein bedroht und seine Rechtfertigung in Frage stellt.\u201c Die These hat inzwischen in der Forschung einen festen Platz, wonach Sintflut-Mythen einst das \u201ehinwegbannen\u201c wollten, was als Bedrohungen f\u00fcr die Sch\u00f6pfung \u2013 insbesondere f\u00fcr die erschaffenen Menschen \u2013 angesehen wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Sintflut und (Menschen-)Sch\u00f6pfung<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vier Aspekte an der biblischen Sintflut-Erz\u00e4hlung sollen nun zeigen, wie in ihr Sintflut und (Menschen-)Sch\u00f6pfung zusammen kommen.<\/p>\n<ol>\n<li>Der Mensch als Erschaffener. Die biblische Sintflut-Erz\u00e4hlung selbst vergegenw\u00e4rtigt die einstige Erschaffung des Menschen. Gen 6,6-7 geh\u00f6rt zum ersten Abschnitt (6,5-8) dieser Fluterz\u00e4hlung. Vers 6,7 gibt den Beschluss JHWHs wieder, Mensch und Tier zu vertilgen. In beiden Versen 6,6-7 tauchen dreimal Wendungen auf, die auf JHWHs Erschaffen abheben. Stets gehen sie auf das Erschaffen des Menschen ein. Eine Wendung schlie\u00dft das Erschaffen der Tiere mit ein. Die biblische Sch\u00f6pfergottheit wendet sich offenkundig gegen die, die sie erschaffen hatte.<br \/>\nGen 9,6 geh\u00f6rt zu einem Abschnitt (9,1-7), nachdem die Flut \u00fcberstanden ist. Gott regelt die \u00c4ra nach der Katastrophe. Eine t\u00f6dliche Gefahr besteht f\u00fcr den Menschen immer noch. Doch Gott handelt nun pr\u00e4ventiv und droht jedem, der einen Menschen t\u00f6ten oder ermorden w\u00fcrde. Solche Untat soll nicht sein. Denn Gott erblickt in jedem Menschen sein eigenes Bild, das er erschaffen hat (vgl. Gen 1,26f; 5,1ff). Vers 9,6 ist die letzte Rede von der Gottebenbildlichkeit des geschaffenen Menschen in der Urgeschichte. Gott sch\u00fctzt sein Bild davor, sowohl eine Tod bringende Untat zu begehen als auch zum Gewaltopfer zu werden. Die biblische Fluterz\u00e4hlung pr\u00e4sentiert also den Menschen auch so, wie er in seiner erschaffenen W\u00fcrde zu verstehen ist.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li>\u201eNie wieder\u201c gegen Erschaffene. Zwei Abschnitte am Ende der Fluterz\u00e4hlung (Gen 8,20-22 und 9,8-17) sind vom Grundakkord gepr\u00e4gt, dass eine globale Katastrophe, wie die gerade geschilderte, nicht wiederkehrt. Der Grundakkord erklingt stets in Gottesreden: \u201enicht nochmal \u2026 nie wieder.\u201c<br \/>\nEinmal, und zwar in 8,21a, bezieht sich das \u201enicht nochmal\u201c auf eine fr\u00fchere Daseins-Minderung des Menschen. Der Ackerboden wurde nach dem Vergehen im Garten Eden, in Gen 3,17, um des Menschen willen verflucht. Das qualitative Mindern der menschlichen Existenz wird JHWH nach der Flut nicht weiter versch\u00e4rfen. Stattdessen sagt JHWH in 8,22 zu, dass nach der Flut all die Zyklen auf der Erde nicht abbrechen werden, die menschliches Leben erm\u00f6glichen.<br \/>\nAusschlaggebend aber ist, dass sich das \u201enie wieder\u201c viermal auf das Sintflut-Ereignis bezieht. Der Terminologie ist hier eindeutig (8,21b; 9,11.11.15). Diese Katastrohe wiederholt sich nicht. Aus der Nach-Flut-\u00c4ra ist so f\u00fcr immer weggebannt, was als gro\u00dfe Bedrohung f\u00fcr die erschaffenen Lebewesen gerade erz\u00e4hlerisch durchgespielt wurde.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li>Die Umkehr des Sch\u00f6pfergottes. Oft wird zu wenig beachtet, dass die biblische Fluterz\u00e4hlung auch eine Erz\u00e4hlung \u00fcber JHWH ist. Das Flut-Ereignis hat JHWH selbst zutiefst ber\u00fchrt. Um das aufzuzeigen, sind in der Erz\u00e4hlung zwei Abschnitte eng aufeinander bezogen, ihr erste Abschnitt (6,5-8) mit einem Abschnitt nach dem Verschwinden der Wasser (8,20-22).<br \/>\nZu Beginn, in 6,5-6, nimmt JHWH die permanente Bosheit des Menschen wahr. Diese Bosheit bildet sich im Herzen des Menschen aus. Was sich im Herzen des Menschen ausbildet, bewegt JHWH seinerseits in seinem Herzen. Im eigenen Herzen schmerzt JHWH, was er an Bosheit seines erschaffenen Menschen wahrnehmen muss. Darauf folgt \u2013 wie erw\u00e4hnt \u2013 JHWHs Beschluss, den Menschen zu vertilgen. Damit tauchen am Eingang der Fluterz\u00e4hlung auf eine zugespitzte negative Anthropologie \u2013 der Mensch nur b\u00f6se, und eine anthropomorphe Reaktion JHWHs \u2013 JHWH h\u00e4lt es quasi mit dem Menschen nicht aus. Das war vor der Flut so.<br \/>\nDieser Eingang in die Erz\u00e4hlung er\u00f6ffnet einen Bogen, dessen Ausgang dann zeigen kann, dass und wie sich w\u00e4hrend der Flut JHWHs Beziehung zum Mensch grundlegend ver\u00e4ndert hat. Aus Anlass von Noachs Opfer gibt JHWH in 8,21 eine Bekundung f\u00fcr die Lesenden ab. Nur bei dieser Bekundung JHWHs nach der Flut taucht in der Erz\u00e4hlung ein zweites Mal JHWHs Herz und das Herz des Menschen auf. Das Herz des Menschen ist so geblieben, wie es schon vor der Flut war. B\u00f6ses bildet es aus. Doch im Herzen JHWHs ist w\u00e4hrend der Flut etwas Tiefgreifendes geschehen. Ohne Schmerz in seinem Herzen redet JHWH nun nach der Flut vom Menschen. JHWH nimmt nach der Flut den Menschen so an, wie der Mensch nun einmal ist. JHWH steht nun zum Menschen und zu allen Lebendigen. Das bleibt nach der Flut f\u00fcr immer so. Die Flut hat nicht den Menschen ver\u00e4ndert. Die Flut hat JHWH ver\u00e4ndert. Man kann sagen, dass die biblische Fluterz\u00e4hlung auch eine Erz\u00e4hlung \u00fcber die Umkehr des Sch\u00f6pfergottes zugunsten des Lebens ist.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"4\">\n<li>Lebewesen in Gottes Bund genommen. Die Fluterz\u00e4hlung hat auch zum Hintergrund die Sch\u00f6pfungsdarstellung von Gen 1. Deutlich wird dies bereits im zweiten einleitenden Abschnitt der Fluterz\u00e4hlung Gen 6,9-22 und sieht zun\u00e4chst so aus: Als Gott in Gen 1 seine Sch\u00f6pfung als Gesamtwerk ansah, lautete sein Urteil noch: \u201eSiehe: es war sehr gut\u201c (1,31). Als Gott dann vor der Flut die Welt anschaut, muss er Gegenteiliges konstatieren: \u201eSiehe, sie war verdorben\u201c (6,12). Gott hatte zuvor in Gen 1 die Sch\u00f6pfung so eingerichtet, dass Tier und Mensch ihre R\u00e4ume \u201ef\u00fcllen\u201c (vgl. 1,22.28) konnten. Das haben Tier und Mensch auch bis in die Tage vor der Flut getan. Doch Gott musste vor der Flut wahrnehmen, dass Tier und Mensch ihre f\u00fcrchterliche Mitgift in die Welt hineingetragen haben. Sie \u201ef\u00fcllten\u201c n\u00e4mlich die Welt mit Gewalttaten. \u201eAlles Fleisch\u201c \u201ef\u00fcllte\u201c (6,11.13) die Welt mit Gewalttaten, und es \u201everdarb\u201c so die Welt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>In der entsprechenden Rede des biblischen Gottes vor der Flut wird die altorientalische Sintflut-Tradition neuartig ausgelegt (6,13.17): Die Gewalttaten entwickelten sich zu einer derartigen Gewaltspirale, dass sich alles Fleisch selbst das \u201eEnde\u201c bereitet hat. Dieses Ende wird Gott \u2013 nur \u2013 widerspiegeln, indem er allem Fleisch die Welt verderben wird. Die konkrete Form seines Verderbens legt Gott dann offen. Mit dem Bringen der Sintflut-Wasser auf die Erde wird Gott \u201ealles Fleisch\u201c so verderben, dass es umkommt. Das ist im Alten Orient eine einmalige Adaption der Sintflut-Tradition. Der Fluteinbruch, von dem man seit alters her erz\u00e4hlt, wird biblisch auch wie ungeb\u00e4ndigte Gewaltausbr\u00fcche gelesen.<\/p>\n<p>Dem ersten Eindruck nach scheinen in der biblischen Urgeschichte die Sintflut-Wasser die Sch\u00f6pfung von Gen 1 zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Vor der Sch\u00f6pfung hatte in Gen 1,2 das Chaos geherrscht: das Tohuwabohu, die Vorwelt samt Untiefe (vgl. 7,11) und beklemmender Allgegenwart von Wassermassen (vgl. 1,7). Schiebt die Sintflut die Sch\u00f6pfung wieder in Richtung Chaos? Dieser erste Eindruck ist nicht ganz falsch, greift aber viel zu kurz.<\/p>\n<p>Denn mehrere Schritte, wie die Sch\u00f6pfung in Gen 1 entstand, kehren im zweiten Abschnitt (6,9-22) der biblischen Fluterz\u00e4hlung eben auch wieder. Der Sch\u00f6pfergott hatte in Gen 1 bei seinem Erschaffen dem omnipr\u00e4senten Chaoswassern einen freien Raum abgerungen: Gott schuf daf\u00fcr zun\u00e4chst eine Festplatte. Diese Platte trennte obere Wasser von unteren Wassern, und Gott nannte die Platte \u201eHimmel\u201c. Danach lie\u00df Gott die unteren Wasser sich an einem Ort sammeln und Trockenes sichtbar werden. Gott nannte das Trockene \u201eErde\u201c und den Sammelort \u201eMeere\u201c. Vor dem geistigen Auge entstand so in Gen 1 ein freier Raum zwischen drei Bereichen: Himmel, Erde und Meere \u2013 ein Raum, der von Chaos-Wassern befreit ist.<\/p>\n<p>Vor dem geistigen Auge entsteht erneut ein dreidimensionaler Raum, als Gott den Kasten beschreibt, den der gerechte Noach anzufertigen hat (6,14-16). Gott benennt unter anderem die L\u00e4nge, H\u00f6he und Breite des Kastens. Gottes Beschreiben des Arche-Kastens ist exakt platziert zwischen dem Gewaltszenario (6,11-13) und dem erstmaligen Auftauchen des Wortes \u201eSintflut\u201c in der Bibel (6,17). Mit dem Kasten kehrt ein Prinzip der Sch\u00f6pfung wieder: ein im Chaos er\u00f6ffneter, freier Raum. In Form des Kastens wird der Raum diesmal gegen chaosartige Gewalt errichtet und abgedichtet gegen die Flutwasser, in denen sich metaphorisch die Gewalt spiegeln.<\/p>\n<p>Gott schuf in Gen 1 in die drei er\u00f6ffneten Raumbereiche der Sch\u00f6pfung hinein die Tierarten und den Menschen. Entsprechend dazu geht Gottes Auftrag f\u00fcr Noach weiter: F\u00fcr Menschen haben Noachs Sippe und f\u00fcr Tierarten deren Vertreter im Innenraum des Kastens zu erscheinen, damit sie \u201eleben\u201c (6,19f). Nachdem in der Sch\u00f6pfung von Gen 1 alle Lebewesen erschaffen waren, \u00fcbergab Gott diesen in einem letzten Akt die Nahrung (1,29f). Entsprechend dazu betrifft Gottes letzter Auftrag an Noach die Nahrung, die er den Insassen im Kasten bereitzustellen hat (6,21).<\/p>\n<p>Durch diese signifikanten Struktur-Parallelen wird ein zweiter Eindruck erzeugt, der ausschlaggebend ist: Gott l\u00e4sst im doppelten Sinne des Wortes den Aufbau seiner Sch\u00f6pfung en miniature im Kasten-Projekt wiederkehren. \u00dcber die Sintflut-Wasser gleitet dann mit dem Kasten, der Arche, so etwas wie eine Kleinausgabe der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Die Insassen in dieser Kleinausgabe erhalten noch ein theologisches Signum: Der Sch\u00f6pfergott wird zu ihrem Bundesgott. Der zweite einleitende Abschnitt der Fluterz\u00e4hlung erw\u00e4hnt zum ersten Mal in der Bibel eine Berit, einen Bund. Gott sagt dem Erbauer der Arche, Noach, zu: \u201eIch errichte meinen Bund mit dir\u201c (6,18). Diese Formulierung geh\u00f6rt im Alten Testament zu einer gepr\u00e4gten Bundes-Vorstellung. Wer die Vorstellung kennt, kann ein Gedenken Gottes erwarten. Gott gedenkt deren, f\u00fcr die er seinen Bund errichtet hat, und befreit sie aus Notlagen. Genau das geschieht in der Mitte der Flut-Erz\u00e4hlung und leitet die Wende im Flutdrama ein. Gott gedenkt des Noach und aller, die im Kasten sind. Sogleich bringt Gott mit Sturmwind die Wasser um den Kasten zum Weichen (8,1). Durch die Verl\u00e4sslichkeit des Bundesgottes kamen die, die in der Kleinausgabe der Sch\u00f6pfung, im Kasten, waren, trocken an Land und in die eigentliche Sch\u00f6pfung zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Form dieses Bundgeschehens wird am Ende der Fluterz\u00e4hlung gedoubelt, zugleich aber die Dimension des Geschehens erstaunlich geweitet. Im letzten Abschnitt der Erz\u00e4hlung (9,8-17) redet Gott erneut dreimal vom Errichten \u201emeines Bundes\u201c. Jetzt aber holt Gott in seinen Bund alle hinein, welche die Sch\u00f6pfung \u2013 wann auch immer \u2013 f\u00fcllen werden. F\u00fcr alle Zeiten errichtet Gott seinen Bund mit der Tierwelt und Menschheit. Diesmal verkn\u00fcpft Gott sein rettendes Gedenken mit dem Zeichen des Bundes, dem Bogen in den Wolken. Wenn Gott Wolken zusammenw\u00f6lkt, erscheint der Bogen. Beim Erscheinen \u201egedenkt\u201c Gott seines Bundes mit allen Lebewesen (9,15.16). Deshalb kann aus den Wassern kein zweites Mal eine Sintflut werden, die \u201ealles Fleisch\u201c t\u00f6dlich verdirbt.<\/p>\n<p>Die zuletzt besprochenen Texte sind eng ineinander verschachtelt: Die \u201esehr gute\u201c Sch\u00f6pfung wurde zur verdorbenen Welt durch Gewalttaten. Der Sch\u00f6pfergott lie\u00df deshalb f\u00fcr einzelne Lebendige den Kasten zum Provisorium auf Zeit werden. Im engen Sinne des Wortes \u201eersetzte\u201c der Kasten im Kleinen die Sch\u00f6pfung. Gottes Bundesverhalten holte die Insassen des Kastens in die weite Sch\u00f6pfung zur\u00fcck. Gott setzte sein Bundesverhalten mit den Insassen und setzt es mit all deren Nachfahren fort.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Sintflut war letztlich nicht die gesamte \u201eSch\u00f6pfung unter Wasser\u201c. Doch sie war derart geflutet, dass au\u00dferhalb der Arche Lebendige umkamen. Nach der Sintflut ist der Sch\u00f6pfergott f\u00fcr die Lebendigen in der Sch\u00f6pfung auch ihr Bundesgott. Man k\u00f6nnte fragen, warum Gott das nicht gleich war. Jedoch geht die Frage am Sinn des Erz\u00e4hlens vorbei. Denn wie das Erz\u00e4hlen \u00fcber die Sintflut seit alters her dazu diente, Bedrohungen hinweg zu bannen, so erscheint auch der Gedanke eines universellen Gottes-Bundes erst dann als wertvoll, wenn man anschaulich nacherz\u00e4hlt, wovor dieser Bundesgott bewahrt. Er bewahrt vor einer zweiten Sintflut und damit vor dem Schlimmsten f\u00fcr die Sch\u00f6pfung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Urgeschichte und Sintflut &nbsp; Die biblische Urgeschichte (Gen 1-9) r\u00e4umt der Flutbegebenheit ein gutes St\u00fcck an Lesezeit ein und misst ihr eine Bedeutung f\u00fcr die Gegenwart zu. Mit 81 Versen f\u00e4llt die Fluterz\u00e4hlung (6,5-9,17) umfangreicher aus als andere Texte der Urgeschichte. In der hebr\u00e4ischen Fassung der Urgeschichte geschah die Flutung nach 1656 Jahren, gerechnet ab&hellip;<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":32561,"menu_order":242,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-115735","media-library","type-media-library","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Sch\u00f6pfung unter Wasser: Die Sintflut (Gen 6-9) - Katholische Akademie in Bayern<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Sch\u00f6pfung unter Wasser: Die Sintflut (Gen 6-9) - Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Urgeschichte und Sintflut &nbsp; Die biblische Urgeschichte (Gen 1-9) r\u00e4umt der Flutbegebenheit ein gutes St\u00fcck an Lesezeit ein und misst ihr eine Bedeutung f\u00fcr die Gegenwart zu. Mit 81 Versen f\u00e4llt die Fluterz\u00e4hlung (6,5-9,17) umfangreicher aus als andere Texte der Urgeschichte. In der hebr\u00e4ischen Fassung der Urgeschichte geschah die Flutung nach 1656 Jahren, gerechnet ab&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Theologie_Kirche_Spiritualitaet.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"872\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"490\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"14 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\\\/\",\"name\":\"Die Sch\u00f6pfung unter Wasser: Die Sintflut (Gen 6-9) - Katholische Akademie in Bayern\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Theologie_Kirche_Spiritualitaet.jpg\",\"datePublished\":\"2025-12-08T15:17:58+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Theologie_Kirche_Spiritualitaet.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Theologie_Kirche_Spiritualitaet.jpg\",\"width\":872,\"height\":490},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die Sch\u00f6pfung unter Wasser: Die Sintflut (Gen 6-9)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"description\":\"Kirche braucht Debatte: \u201ekatholisch\u201c mit Blick auf das Ganze \u2013 und \u201eakademisch\u201c im Vertrauen auf die Kraft der Argumente\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"width\":496,\"height\":216,\"caption\":\"Katholische Akademie in Bayern\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/katholische.akademie.bayern\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Sch\u00f6pfung unter Wasser: Die Sintflut (Gen 6-9) - Katholische Akademie in Bayern","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Die Sch\u00f6pfung unter Wasser: Die Sintflut (Gen 6-9) - Katholische Akademie in Bayern","og_description":"Urgeschichte und Sintflut &nbsp; Die biblische Urgeschichte (Gen 1-9) r\u00e4umt der Flutbegebenheit ein gutes St\u00fcck an Lesezeit ein und misst ihr eine Bedeutung f\u00fcr die Gegenwart zu. Mit 81 Versen f\u00e4llt die Fluterz\u00e4hlung (6,5-9,17) umfangreicher aus als andere Texte der Urgeschichte. In der hebr\u00e4ischen Fassung der Urgeschichte geschah die Flutung nach 1656 Jahren, gerechnet ab&hellip;","og_url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\/","og_site_name":"Katholische Akademie in Bayern","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/","og_image":[{"width":872,"height":490,"url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Theologie_Kirche_Spiritualitaet.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Estimated reading time":"14 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\/","name":"Die Sch\u00f6pfung unter Wasser: Die Sintflut (Gen 6-9) - Katholische Akademie in Bayern","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Theologie_Kirche_Spiritualitaet.jpg","datePublished":"2025-12-08T15:17:58+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\/#primaryimage","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Theologie_Kirche_Spiritualitaet.jpg","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Theologie_Kirche_Spiritualitaet.jpg","width":872,"height":490},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/die-schoepfung-unter-wasser-die-sintflut-gen-6-9\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die Sch\u00f6pfung unter Wasser: Die Sintflut (Gen 6-9)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","name":"Catholic Academy in Bavaria","description":"Church needs debate: \"catholic\" looking at the whole - and \"academic\" trusting in the power of arguments","publisher":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization","name":"Catholic Academy in Bavaria","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","width":496,"height":216,"caption":"Katholische Akademie in Bayern"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/115735","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library"}],"about":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/media-library"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/115735\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":115736,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/115735\/revisions\/115736"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32561"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=115735"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}