{"id":115737,"date":"2025-12-08T16:20:04","date_gmt":"2025-12-08T15:20:04","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=115737"},"modified":"2025-12-08T16:20:07","modified_gmt":"2025-12-08T15:20:07","slug":"lilien-auf-dem-feld-und-voegel-am-himmel-schoepfung-in-den-evangelien","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/lilien-auf-dem-feld-und-voegel-am-himmel-schoepfung-in-den-evangelien\/","title":{"rendered":"Lilien auf dem Feld und V\u00f6gel am Himmel"},"content":{"rendered":"<p>Man mag es bedauern, aber Tatsache ist: Die Evangelien des Neuen Testaments beinhalten keine systematische Abhandlung zum Thema \u201eSch\u00f6pfung\u201c. Wer demnach in den Evangelien nach einer eigenst\u00e4ndigen \u201eSch\u00f6pfungstheologie\u201c Jesu sucht, der sucht vergeblich. Vielmehr erschlie\u00dfen sich Jesu Haltung und Einstellung gegen\u00fcber der Sch\u00f6pfung indirekt aus seiner Lebensgeschichte und seiner Verk\u00fcndigung. Die Evangelien thematisieren die Sch\u00f6pfungswahrnehmung Jesu nicht explizit, was freilich noch nichts \u00fcber die Bedeutsamkeit der Thematik f\u00fcr den historischen Jesus aussagt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Sch\u00f6pfung als Sehschule<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zentraler Inhalt der Verk\u00fcndigung Jesu ist das \u201eReich Gottes\u201c. So lauten im \u00e4ltesten Evangelium die ersten Worte Jesu: \u201eDie Zeit ist erf\u00fcllt, und nahegekommen ist das Reich Gottes\u201c (Mk 1,15). Dieses von Gott beschlossene und um sich greifende Reich ist der Dreh- und Angelpunkt des Redens und Wirkens Jesu. Der Inhalt und die Hoffnungsperspektive dieses Reichs gewinnen in den zahlreichen Wundern Jesu Kontur. Er widmet diesem Reich eine eigene Sprachform und entfaltet die Botschaft von der Gottesherrschaft in Bildern und Gleichnissen. Die Ethik der Nachfolgegemeinschaft ergibt sich aus der Erwartung dieses Reichs. Das Reich Gottes stellt g\u00e4ngige Werte auf den Kopf und er\u00f6ffnet einen vertrauensvollen Blick in die Zukunft.<\/p>\n<p>Integraler Bestandteil der Reich-Gottes-Verk\u00fcndigung Jesu ist die Wahrnehmung und Anrede Gottes als Abba, als Vater (vgl. Mk 14,36; Mt 5,48; 6,9.14.26.32; 15,13; Lk 11,2.13). Dem Judentum und der paganen Antike war diese Gottesanrede nicht g\u00e4nzlich unbekannt. Den Urchristen aber pr\u00e4gt sich diese Gottestitulatur als Markenzeichen der Gottesbeziehung und Gottesbeschreibung Jesu ein (R\u00f6m 8,15; Gal 4,6). Die Natur und die Sch\u00f6pfung dienen Jesus zur Illustration dieser Vatersorge. Ein markanter und deutlich von der Sch\u00f6pfungsmotivik gepr\u00e4gter Text der Jesus\u00fcberlieferung lautet: \u201eSorgt euch nicht um das Leben, was ihr essen sollt, und nicht um den Leib, was ihr anziehen sollt! Denn das Leben ist mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung. Beachtet die Raben, die nicht s\u00e4en noch ernten, die keine Kammer und keine Scheune haben. Gott ern\u00e4hrt sie. Um wie viel mehr unterscheidet ihr euch von den V\u00f6geln. Wer von euch kann mit all seiner Sorge seine Lebensspanne auch nur um eine Elle verl\u00e4ngern? Wenn ihr nun schon das Geringste nicht k\u00f6nnt, was sorgt ihr euch um das \u00dcbrige? Beachtet die Lilien, wie sie wachsen; sie m\u00fchen sich nicht ab, sie spinnen nicht. Aber ich sage euch: Selbst Solomon in seiner ganzen Pracht war nicht gekleidet wie eine von diesen. Wenn aber Gott schon das Gras auf dem Acker, das heute ist und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, um wie viel mehr euch, Kleingl\u00e4ubige. Also \u00fcberlegt nicht, was ihr essen und was ihr trinken sollt; \u00e4ngstigt euch nicht! Denn nach all dem trachten die V\u00f6lker der Welt. Euer Vater wei\u00df, dass ihr dies alles braucht. Sucht vielmehr sein Reich, alles andere wird euch hinzugegeben werden\u201c (Lk 12,22-31).<\/p>\n<p>Das Matth\u00e4us- und das Lukasevangelium betten diese Rede in je unterschiedliche Kontexte. Matth\u00e4us \u00fcberliefert sie im Rahmen der Bergpredigt: als Teil der ersten programmatischen Grundsatzlehre Jesu zu den Werten und Verhaltensweisen des Gottesreichs. Lukas verbindet diese Worte \u2013 nicht untypisch f\u00fcr das dritte Evangelium \u2013 mit einer Warnung vor Habgier und mit der Aufforderung zum Teilen. Die Tradition d\u00fcrfte aus der m\u00fcndlichen \u00dcberlieferung stammen und die beiden Evangelisten \u00fcber die Logienquelle erreicht haben.<\/p>\n<p>Generell spiegelt sich im Text eine ganz grunds\u00e4tzliche Bejahung der Sch\u00f6pfung. Wohlwollend und liebevoll wird von V\u00f6geln und Pflanzen gesprochen. Mehr noch: Die Sch\u00f6pfung dient Jesus sogar als Erkenntnismedium! Von der Sch\u00f6pfung kann man lernen: Beachtet die Raben, betrachtet die Lilien, schaut euch das Gras auf dem Acker an\u2026 Jesus zieht Schl\u00fcsse \u201ea minore ad maius\u201c, vom Kleinen zum Gro\u00dfen. Was sich am Kleinen ablesen l\u00e4sst (an den Raben, an den Lilien oder am Gras), das gilt doch \u2013 umso mehr und erst recht \u2013 f\u00fcr das Gro\u00dfe, f\u00fcr den Menschen. Der Blick in die Sch\u00f6pfung untermauert das Vertrauen in die Vatersorge Gottes. Die Sch\u00f6pfung ist Spiegel und Offenbarungsmedium des Sch\u00f6pfers.<\/p>\n<p>Immer wieder greift Jesus auf die Sch\u00f6pfung zur\u00fcck, um die Botschaft vom Reich Gottes zu veranschaulichen. Das Senfkorn (Mk 4,31-32) illustriert \u2013 trotz des kleinen und unscheinbaren Anfangs \u2013 das unaufhaltsame Wachstum des Gottesreichs. Am Unkraut auf dem Weizenfeld (Mt 13,24-30) l\u00e4sst sich die Geduld Gottes bis zur Ernte erkennen. Die Aufnahmebereitschaft der Menschen wird mit unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten (Mk 4,3-9) \u2013 mit einem steinigen Weg oder mit fruchtbarer Humuserde \u2013 verglichen. Wie die Saat so bringt auch das Wort Gottes gestaffelten Ertrag: drei\u00dfig-, sechzig- oder hundertfach.<\/p>\n<p>Die Art, wie Jesus von der Natur spricht und wie er auf sie als Erkenntnismedium zur\u00fcckgreift, zeugt von einer enormen Achtung vor der Sch\u00f6pfung und von der einzigartigen W\u00fcrde, die er ihr zumisst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Der Mensch als Gesch\u00f6pf<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Sch\u00f6pfung erz\u00e4hlt von der umfassenden G\u00fcte und Vatersorge Gottes. Jesus verk\u00fcndet einen Gott, der seiner Sch\u00f6pfung zugewandt ist, der wachsen l\u00e4sst und Nahrung gibt. Was f\u00fcr die unbelebte Natur gilt, darf umso mehr f\u00fcr jedes Lebewesen und insbesondere den Menschen angenommen werden. Gott wei\u00df um den Menschen. Er schaut auf ihn und sorgt f\u00fcr ihn.<\/p>\n<p>Zugleich hei\u00dft das aber auch, dass der Mensch nicht sein eigener Herr, sondern ein bed\u00fcrftiges und abh\u00e4ngiges Gesch\u00f6pf ist: \u201eWer von euch kann mit all seiner Sorge seine Lebensspanne auch nur um eine Elle verl\u00e4ngern?\u201c (Lk 12,25) Der Mensch ist nicht allm\u00e4chtig und nicht autark. Er lebt von Dingen, die er nicht selbst schafft oder schaffen kann. Er ist und bleibt ein Gesch\u00f6pf Gottes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die Gebrochenheit der Sch\u00f6pfung<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine allzu schw\u00e4rmerische Naturromantik liegt Jesus fern. Die Sch\u00f6pfung ist \u2013 trotz all ihrer Sch\u00f6nheit \u2013 gebrochen und vorl\u00e4ufig. Allein die Tatsache, dass Jesus das Reich Gottes ank\u00fcndigt, sagt doch: Welt und Sch\u00f6pfung, wie sie jetzt sind, sind noch nicht der Himmel. Der Mensch lebt im \u201eVorletzten\u201c, nicht im \u201eLetzten\u201c. Der Mensch und die Sch\u00f6pfung bed\u00fcrfen der Befreiung und Erl\u00f6sung.<\/p>\n<p>In diesem Sinn lassen sich auch die zahlreichen Wunder Jesu als Heilszeichen verstehen. Sie er\u00f6ffnen eine Aussicht auf das Kommende. Krankenheilungen und Exorzismen sind in einer Welt voller Leid und Schmerz Hoffnungszeichen. Sie stehen gegen den Tod und all seine Trabanten. Sie verweisen auf eine neue und heilvolle Welt. F\u00fcr einen Moment zumindest scheint im Wirken Jesu die neue Sch\u00f6pfung des Gottesreichs auf: eine Welt ohne Krankheit, Leid und Schmerz.<\/p>\n<p>Die Wunder Jesu vermitteln aber auch eine Vorstellung, von welcher Art die Erl\u00f6sung sein wird. Sie ist nicht nur etwas f\u00fcr den Kopf und nicht einmal nur physisch zu verstehen. Sie betrifft auch die Gemeinschaft und das Selbstverst\u00e4ndnis der Menschen, die Gottesbeziehung und das Verh\u00e4ltnis zur Natur. Die Wunder Jesu sind \u2013 im besten Sinne des Wortes \u2013 ganzheitliche Zeichen. Sie lassen auf eine umfassende Erl\u00f6sung des Lebens und der Sch\u00f6pfung hoffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Eine tiefe Solidarit\u00e4t<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So sehr Jesus in Israel wirkt und sein Wirken auf Israel konzentriert, der Blick auf die Sch\u00f6pfung und den Menschen als Gesch\u00f6pf Gottes weitet die Perspektive. Jesus heilt Menschen auch au\u00dferhalb Israels (vgl. Mk 7,24-30) und begr\u00fcndet dies nicht durch den religi\u00f6sen Hintergrund, sondern mit der Gesch\u00f6pflichkeit des Menschen: \u201eDiese Tochter Abrahams aber, die der Satan schon seit achtzehn Jahren gefesselt hielt, sollte am Sabbat nicht davon befreit werden d\u00fcrfen?\u201c (Lk 13,16) Leid und Not verbinden und fordern \u2013 \u00fcber religi\u00f6se und soziale Grenzen hinweg \u2013 zum Handeln und zur Solidarit\u00e4t auf.<\/p>\n<p>Jesus spricht von einem Gott, der \u201eseine Sonne aufgehen l\u00e4sst \u00fcber B\u00f6sen und Guten und der regnen l\u00e4sst \u00fcber Gerechte und Ungerechte\u201c (Mt 5,45). Der Blick auf den Sch\u00f6pfer und die Wahrnehmung des Menschen als Gesch\u00f6pf f\u00fchrt zu neuen Wertma\u00dfst\u00e4ben und Verhaltensmustern. Es gilt, an Gott selbst Ma\u00df zu nehmen und die Feinde zu lieben und f\u00fcr die Verfolger zu beten (vgl. Mt 5,44). Die Anerkennung des Sch\u00f6pfers dehnt die Reichweite des Liebesgebots universal aus. Unter den Augen Gottes, der die Welt und alle Menschen ins Dasein gerufen hat, entsteht kein exklusiver Zirkel, sondern eine universale Menschheitsfamilie. Als Gesch\u00f6pf Gottes kommen jedem Menschen \u2013 ganz unabh\u00e4ngig von Klasse, Rasse oder Macht \u2013 unbedingte Achtung und W\u00fcrde zu. Die Menschen sind in ihrer kreat\u00fcrlichen Bed\u00fcrftigkeit miteinander verbunden, aufeinander verwiesen und zu einer tiefen Solidarit\u00e4t aufgerufen.<\/p>\n<p>Besonders aussagekr\u00e4ftig ist in dieser Hinsicht der Schluss der \u00f6ffentlichen Rede Jesu im Matth\u00e4usevangelium (Mt 25,31-47). Not \u2013 egal in welcher Form \u2013 fordert heraus. Die Nationalit\u00e4t oder Religiosit\u00e4t des leidenden Mitmenschen spielen keinerlei Rolle. Der Menschensohn identifiziert sich mit dem Menschen an und f\u00fcr sich: dem Hungrigen, Durstigen, Nackten oder Gefangenen. Die blo\u00dfe Bed\u00fcrftigkeit des Menschen ist Grund genug, um sich dem Menschen als Gottes geliebtem Gesch\u00f6pf barmherzig zuzuwenden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Ein Mehrwert im Leben<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trotz aller Bed\u00fcrftigkeit warnt Jesus den Menschen vor einer nur oberfl\u00e4chlichen Bed\u00fcrfnisbefriedigung: \u201eIst nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?\u201c (Mt 6,25) Dem reichen Kornbauern wird die Sinnlosigkeit seiner rein materiellen Pl\u00e4ne deutlich vor Augen gef\u00fchrt: \u201eGott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, f\u00fcr wen wird es sein?\u201c (Lk 12,20) Der Sinn des Lebens besteht nicht im blo\u00dfen Vegetieren oder in der blo\u00dfen Aufrechterhaltung der Existenz. Das Vertrauen in die Vatersorge Gottes soll vielmehr befreiend wirken. Der Mensch ist aufgerufen, die Gottesherrschaft zu suchen und zu verwirklichen und insofern am Sch\u00f6pfungsplan Gottes teilzunehmen. Im Licht der Gottesherrschaft wird die Sch\u00f6pfung zum Handlungsfeld und Einsatzort des Menschen.<\/p>\n<p>In zahlreichen Bildern und Gleichnissen erl\u00e4utert Jesus die lebenspraktischen Konsequenzen jener Aussicht auf die neue Sch\u00f6pfung. Er spricht vom Gastmahl und einer umfassenden Gemeinschaft (Lk 13,29-30), vom \u00dcberwinden trennender Grenzen und von neuen Verhaltensma\u00dfst\u00e4ben (Mt 5,21-48). In der Nachfolge Jesu antizipieren die J\u00fcnger schon die gl\u00e4ubig erhoffte Zukunft und die neue Logik des Gottesreichs. Aber stehen wir hier nicht schon nah bei dem, was Paulus eine \u201eneue Sch\u00f6pfung\u201c nennt? \u201eWenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Sch\u00f6pfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden\u201c (2 Kor 5,17). Mitten in dieser bedr\u00e4ngten und erl\u00f6sungsbed\u00fcrftigen Welt scheint im Lebensweg Jesu und \u2013 hoffentlich \u2013 in der Nachfolge der J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger schon etwas von der Zukunft auf: von einer neuen und verwandelten Sch\u00f6pfung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man mag es bedauern, aber Tatsache ist: Die Evangelien des Neuen Testaments beinhalten keine systematische Abhandlung zum Thema \u201eSch\u00f6pfung\u201c. Wer demnach in den Evangelien nach einer eigenst\u00e4ndigen \u201eSch\u00f6pfungstheologie\u201c Jesu sucht, der sucht vergeblich. Vielmehr erschlie\u00dfen sich Jesu Haltung und Einstellung gegen\u00fcber der Sch\u00f6pfung indirekt aus seiner Lebensgeschichte und seiner Verk\u00fcndigung. 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