{"id":117825,"date":"2026-01-16T10:19:36","date_gmt":"2026-01-16T09:19:36","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=117825"},"modified":"2026-01-16T10:19:36","modified_gmt":"2026-01-16T09:19:36","slug":"herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\/","title":{"rendered":"Herausforderungen und Chancen der Bio\u00f6konomie f\u00fcr nachhaltige Entwicklung in Deutschland"},"content":{"rendered":"<h3>Zum Begriff und Verst\u00e4ndnis der Bio\u00f6konomie<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Bio\u00f6konomie zielt darauf ab, die menschliche Wirtschaftsweise mit der Natur in Einklang zu bringen. Im Zentrum steht ein umfassender Wandel oder \u00dcbergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft (Bio\u00f6konomierat, 2017). Als Treiber der Bio\u00f6konomie gelten heute die gro\u00dfen gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Entwicklung einer nachhaltigen Bio\u00f6konomie gilt als wichtige Voraussetzung f\u00fcr die weltweite Ern\u00e4hrungssicherung, den Klimaschutz und die Regeneration der nat\u00fcrlichen Ressourcen, insbesondere fruchtbare B\u00f6den, saubere Luft und sauberes Wasser. (El-Chichakli et al., 2016) Die Basis der Bio\u00f6konomie bilden nachwachsende Ressourcen, die von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen erzeugt werden. Wichtig sind hierbei nicht nur die nachhaltige Produktion dieser Rohstoffe, sondern auch deren hochwertige und mehrfache Nutzung nach dem Vorbild nat\u00fcrlicher Kreisl\u00e4ufe. In der Forschung und Entwicklung werden biologische Erkenntnisse gewonnen und eingesetzt, um bessere und nachhaltigere Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Die Bio\u00f6konomie erstreckt sich damit quer \u00fcber alle Sektoren hinweg und kann wegen der Durchdringung der Gesamtwirtschaft mit der Informations- und Kommunikationstechnologie vergleichen werden. (Bio\u00f6konomierat, 2017 &amp; Hightech-Forum, 2017)<\/p>\n<p>Eine nachhaltige Bio\u00f6konomie zielt auch auf gesellschaftliche Ver\u00e4nderungsprozesse und eine Biologisierung der Wirtschaft \u2013 also auf die Anwendung von biologischen und lebenswissenschaftlichen Innovationen in der Wirtschaft. (Bio\u00f6konomierat, 2017)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Herausforderungen f\u00fcr die Bio\u00f6konomie<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Biobasierte Rohstoffe stellen eine der Grundlagen der Bio\u00f6konomie dar. Im Zuge der weiteren Entwicklung der Bio\u00f6konomie ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach diesen Rohstoffen weltweit steigen wird. Dies ist vor allem auf das stetige Wachstum der Weltbev\u00f6lkerung zur\u00fcckzuf\u00fchren, die laut Prognosen der FAO im Jahr 2050 auf 9,6 Milliarden Menschen ansteigen wird. Die Nachfrage nach Nahrungsmitteln wird nach diesen Annahmen bis 2050 um 60 Prozent ansteigen. (FAO, 2012) Gleichzeitig werden sich die Ern\u00e4hrungspr\u00e4ferenzen aufgrund steigender Pro-Kopf-Einkommen in Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern hin zum erh\u00f6hten Konsum von verarbeiteten bzw. h\u00f6herwertigen Lebensmitteln ver\u00e4ndern. In diesem Zusammenhang wird auch der Konsum von tierischen Produkten steigen, was die Nachfrage nach Futtermitteln erh\u00f6hen wird. An dieser Stelle gilt es hervorzuheben, dass bereits heute der gr\u00f6\u00dfte Teil der weltweit geernteten landwirtschaftlichen Rohstoffe (58%) zur Produktion von Futtermitteln f\u00fcr die Nutztierhaltung verwendet wird. (Flachowsky et al., 2008)<\/p>\n<p>Biobasierte Rohstoffe sind dar\u00fcber hinaus wichtige erneuerbare Energietr\u00e4ger, und dies nicht nur in Entwicklungsl\u00e4ndern. In Deutschland beispielsweise ist Bioenergie (Holz) im W\u00e4rmesektor die wichtigste Quelle erneuerbarer Energien. Aber auch f\u00fcr die Stromerzeugung wird ihre Speicherf\u00e4higkeit genutzt, um schwankende Beitr\u00e4ge bei Sonnen- und Windenergie auszugleichen.<\/p>\n<p>Motiviert durch eine steigende Nachfrage nach umwelt- und klimafreundlichen Produkten wurden in den vergangenen Jahren zudem zahlreiche Industrie-Innovationen mit biobasierten Rohstoffen und Verfahren entwickelt, beispielsweise in der Holz- und Papierindustrie, der chemischen sowie der pharmazeutischen Industrie. Nicht zu vernachl\u00e4ssigen ist au\u00dferdem die Bedeutung von land- und forstwirtschaftlichen Produkten f\u00fcr die Lebensumfeld- und Freizeitgestaltung des Menschen. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise die Produktion nicht essbarer gartenbaulicher Produkte, wie Zierpflanzen, Landschaftsgeh\u00f6lze und innerst\u00e4dtisches Gr\u00fcn. (Bio\u00f6konomierat, 2015)<\/p>\n<p>Die Bio\u00f6konomie-Politik fordert prinzipiell, dass bei der Verwendung biogener Rohstoffe, die Produktion von Nahrungsmitteln f\u00fcr die Weltern\u00e4hrung Vorrang hat. Dennoch werden sich in Bezug auf die verschiedenen Verwendungsarten von biobasierten Rohstoffen zuk\u00fcnftig unweigerlich nicht nur Synergien ergeben. Denn deren Produktion wird von biotischen und abiotischen Faktoren bestimmt, was dazu f\u00fchrt, dass die steigende Nachfrage nach diesen Ressourcen nicht allein \u00fcber eine reine Mehrproduktion ges\u00e4ttigt werden kann.<\/p>\n<p>Beispielsweise stellen abiotische Produktionsfaktoren weltweit eine immer begrenztere, nicht-erneuerbare Ressource dar. So ist die Verf\u00fcgbarkeit von Boden in ausreichender Menge und Qualit\u00e4t weltweit beschr\u00e4nkt. Schon heute werden rund 1,5 Milliarden Hektar Fl\u00e4che f\u00fcr den Anbau von Futter- und Lebensmitteln genutzt. Und vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Weltbev\u00f6lkerung m\u00fcssten (bei einer Produktion und Verwendung nach heutigem Standard) diese Fl\u00e4chen zur Sicherung der zuk\u00fcnftigen globalen Ern\u00e4hrungssicherung erweitert werden. (Bringezu et al., 2012) Jedoch ist das Potential zur Fl\u00e4chenausweitung gering und wird unter Ber\u00fccksichtigung des Klimawandels auf unter 5 Prozent gesch\u00e4tzt (Foley et al., 2011). Hinzu kommt, dass der Bedarf an Fl\u00e4chen auch f\u00fcr nicht-landwirtschaftliche Zwecke (z. B. Infrastrukturausbau) stetig steigt und dass die Bodenqualit\u00e4t zunehmend aufgrund der intensiven Nutzung unter Degradationseffekten wie Strukturverlust, Verdichtung, Versiegelung, Versauerung, Versalzung sowie Erosion leidet. Insgesamt gilt ein Viertel der globalen landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4che bereits heute als hochgradig gesch\u00e4digt. (Nkonya et al., 2015 &amp; FAO, 2012) Dies f\u00fchrt zur Bedrohung von ganzen \u00d6kosystemen und zur Beeintr\u00e4chtigung der Nahrungsmittelproduktion. Denn B\u00f6den verlieren ihre F\u00e4higkeit, N\u00e4hrstoffe und Wasser f\u00fcr die Pflanzenproduktion bereitzustellen (Produktionsfunktion), Kohlenstoff aus der Atmosph\u00e4re zu binden, verschmutztes Wasser zu filtern (Regelungsfunktion) und die Artenvielfalt aufrechtzuerhalten (Lebensraumfunktion). (Bio\u00f6konomierat, 2015)<\/p>\n<p>Auch die weltweiten S\u00fc\u00dfwasserressourcen sind in die Kategorie der knappen Georessourcen einzuordnen. Denn allein die Landwirtschaft verbraucht 70 Prozent des global verf\u00fcgbaren S\u00fc\u00dfwassers f\u00fcr die k\u00fcnstliche Bew\u00e4sserung (Brown, 2009) \u2013 Tendenz steigend \u2013 w\u00e4hrend die Nachfrage nach Wasser auch in anderen Sektoren steigt. Grundwasserreserven werden damit schneller verbraucht, als sie durch Niederschl\u00e4ge wieder aufgef\u00fcllt werden k\u00f6nnen. (Brown, 2009) In Verbindung mit dem zunehmenden Klimawandel k\u00f6nnte dies weltweit zu noch mehr Wasserknappheit f\u00fchren (OECD, 2008).<\/p>\n<p>In Bezug auf biotische Faktoren sind beispielsweise pflanzenpathogene Organismen, Sch\u00e4dlinge und Konkurrenzpflanzen zu nennen, die die Produktion von biobasierten Rohstoffen bestimmen. Derartige Schadorganismen k\u00f6nnen extreme Ernte- und Forstverluste herbeif\u00fchren und die erforderlichen Gegenma\u00dfnahmen, speziell chemische Pflanzenschutzmittel, k\u00f6nnen weitere negative Auswirkungen f\u00fcr Umwelt und Verbraucher haben. (Bio\u00f6konomierat, 2015)<\/p>\n<p>Auch der Erhalt der Biodiversit\u00e4t \u2013 also der Vielfalt innerhalb der Arten (genetische Diversit\u00e4t), zwischen den Arten (Artenvielfalt) und der Vielfalt der \u00d6kosysteme (\u00d6kosystemdiversit\u00e4t) \u2013 spielt eine bedeutende Rolle f\u00fcr die nachhaltige Produktion und Nutzung biobasierter Rohstoffe. Dies betrifft sowohl die marinen, landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Bereiche. Die Komponenten der biologischen Vielfalt, die f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft sowie das Funktionieren der Agrar\u00f6kosysteme relevant sind, werden unter dem Begriff der Agrobiodiversit\u00e4t zusammengefasst. Die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Agrobiodiversit\u00e4t stellt eine ganz wesentliche Voraussetzung f\u00fcr die Produktivit\u00e4t und Ressourceneffizienz entlang der Wertsch\u00f6pfungskette dar. Der 2017 erschienene Agrar-Bericht des Bundesamtes f\u00fcr Naturschutz dokumentiert erstmals den Artenverlust und die Bedrohung dieser Vielfalt in Deutschland (Bio\u00f6konomierat, 2015 &amp; BfN, 2017)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Beitr\u00e4ge und Chancen der Bio\u00f6konomie<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um die steigende Nachfrage nach biobasierten Rohstoffen trotz begrenzter Georessourcen zu decken, bietet die Bio\u00f6konomie neue L\u00f6sungsans\u00e4tze, die ein verantwortungsvolles, effizientes Ressourcenmanagement f\u00f6rdern, den R\u00fcckgang der biologischen Vielfalt stoppen und die Regeneration der \u00d6kosysteme beg\u00fcnstigen. Dazu verfolgt die Bio\u00f6konomie zwei Strategien: einmal die nachhaltige und effiziente Produktionssteigerung biobasierter Rohstoffe sowie zum anderen deren effiziente und bedarfsgerechte Verwertung. Wobei ich bemerken m\u00f6chte, dass die nachfolgenden Abs\u00e4tze Gro\u00dfteils das Hintergrundpapier des Bio\u00f6konomierats zur nachhaltigen Bereitstellung von biobasierten agrarischen Rohstoffen zitieren.<\/p>\n<p>Einen Ansatzpunkt f\u00fcr die Steigerung der Produktivit\u00e4t landwirtschaftlicher Ertr\u00e4ge sieht die Bio\u00f6konomie in der Neu- und Weiterentwicklung von Forschungsans\u00e4tzen zum Verst\u00e4ndnis von Wechselwirkungen zwischen Ausgangssubstrat, Klima, Landschaftsmorphologie, Nutzungsgeschichte, Bewirtschaftung und dem Kohlenstoff- und N\u00e4hrstoff-Haushalt von B\u00f6den. Besonders vor dem Hintergrund der besorgniserregenden Degradation fruchtbarer B\u00f6den weltweit, gewinnen Bodenmikroorganismen als Motor der N\u00e4hrstoffumsetzungen und -verf\u00fcgbarkeit in B\u00f6den mehr und an Bedeutung. Es ist deshalb notwendig, ihre Rolle f\u00fcr die effiziente Pflanzenern\u00e4hrung, den Humus-Aufbau und -Abbau sowie f\u00fcr den Klimaschutz weiter zu erforschen und f\u00fcr eine nachhaltige Landwirtschaft nutzbar zu machen. (Bio\u00f6konomierat, 2017)<\/p>\n<p>Einen weiteren Ansatzpunkt sieht die Bio\u00f6konomie in der nachhaltigen Intensivierung \u2013 der Erzeugung biobasierter Rohstoffe auf bereits genutzten Anbaufl\u00e4chen unter Anwendung neuster Erkenntnisse der Pflanzen- und Tierz\u00fcchtung. Die nachhaltige Intensivierung st\u00fctzt sich auf folgende Schl\u00fcsselprinzipien (Royal Society, 2009):<\/p>\n<ul>\n<li>Best\u00e4ndigkeit: die F\u00e4higkeit, zuverl\u00e4ssig und langfristig (\u00fcber Generationen hinweg) m\u00f6glichst hohe Ertr\u00e4ge zu liefern.<\/li>\n<li>Elastizit\u00e4t\/Anpassungsf\u00e4higkeit: die F\u00e4higkeit, biotische und abiotische Stressfaktoren strukturell und ohne Qualit\u00e4tseinbu\u00dfen zu tolerieren oder sogar davon zu profitieren.<\/li>\n<li>Autarkie: die F\u00e4higkeit, innerhalb von Systemgrenzen mit den vorhandenen Ressourcen (Produktionsfaktoren) die gew\u00fcnschten hohen Ertr\u00e4ge zu liefern.<\/li>\n<li>Naturerhaltung: die F\u00e4higkeit, die gew\u00fcnschten Produkte (Food, Feed, Fiber, Fuel) zu produzieren, ohne das Funktionieren der \u00d6kosystemdienstleistungen zu beeintr\u00e4chtigen und die nat\u00fcrlichen Ressourcen (Biodiversit\u00e4t, Boden, Wasser) zu ersch\u00f6pfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um diesen Prinzipien gerecht zu werden, bedarf es Forschung und technologischen Weiterentwicklungen entlang der gesamten Prim\u00e4rproduktionskette. (Bio\u00f6konomierat, 2015)<\/p>\n<p>So werden zuk\u00fcnftig z. B. Pflanzensorten mit h\u00f6heren Ertr\u00e4gen und besseren Anpassungsf\u00e4higkeiten an verschiedene Anbau- und Umweltbedingungen ben\u00f6tigt. Im Bereich der Pflanzenz\u00fcchtung muss dazu zum einen die Optimierung der Pflanzenphysiologie gef\u00f6rdert werden. Dies kann u. a. durch die Weiterentwicklung der Ph\u00e4notypisierung und die Anwendung der etablierten OMICs-Technologien sowie bioinformatischen Werkzeugen gelingen. Aber auch die Entwicklung und Anwendung neuer biotechnologischer Verfahren kann dazu beitragen, z\u00fcchterische Ma\u00dfnahmen zur Generierung besserer Nutzpflanzen voranzubringen.<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung der Ertragsleistung von Nutzpflanzen muss gleichzeitig durch die kontinuierliche Steigerung des Z\u00fcchtungserfolges sichergestellt werden. Dabei stellt die wissensbasierte Integration von genomischen und ph\u00e4notypischer Selektion in einen einheitlichen Z\u00fcchtungsansatz eine zentrale Herausforderung dar. (Bio\u00f6konomierat, 2015)<\/p>\n<p>Im Bereich der Tierhaltung thematisierten bereits verschiedene Ausf\u00fchrungen die Themen Tierwohl und gesellschaftliche Diskussion der modernen Nutztierhaltung (z. B. WBA, 2015) und sprachen entsprechende Empfehlungen aus. Weiterer Forschungsbedarf besteht in diesem Zusammenhang z. B. zum Verst\u00e4ndnis der Genotyp-Umwelt-Interaktion von Nutztieren, um Ma\u00dfnahmen zur tiergerechten Haltung zu identifizieren und Tiergesundheit und Tierwohl zu f\u00f6rdern. Grunds\u00e4tzlich m\u00fcssen derartige Ans\u00e4tze aus Pflanzenanbau und -z\u00fcchtung sowie Tierzucht, -haltung und -f\u00fctterung mit Informations- und Kommunikationstechnologien miteinander verkn\u00fcpft werden. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass der Futterwert von Pflanzen und die Bed\u00fcrfnisse von Tieren genauer diagnostiziert, zielgerichtet entsprechende Futterpflanzen gez\u00fcchtet und Lagerverluste von Futtermitteln verhindert werden. (Bio\u00f6konomierat, 2015)<\/p>\n<p>Fortschritte in der Phytomedizin k\u00f6nnen dar\u00fcber hinaus dazu beitragen, die Ertr\u00e4ge von Nutzpflanzen zu steigern, indem Krankheiten und Besch\u00e4digungen der Pflanzen identifiziert und entsprechende Ma\u00dfnahmen zur Gesundhaltung der Pflanze und der Bek\u00e4mpfung von Schaderregern ergriffen werden. Dazu kann beispielsweise die Entwicklung von nachhaltigen Kontroll- und Abwehrverfahren beitragen, aber auch die Entwicklung spezifischer Wirkstoffe sowie biologischer Verfahren\/biotechnologischer Verfahren f\u00fcr den Pflanzenschutz. Erkenntnisse aus der Resilienzforschung k\u00f6nnen in diesem Zusammenhang zur ganzheitlichen Charakterisierung sowie Steuerung und Regelung biologisch-technischer sowie sozio\u00f6konomischer Systeme beitragen und so die nachhaltige Steigerung der Produktion von biobasierten Rohstoffen sicherstellen. (Bio\u00f6konomierat, 2015)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Effiziente und bedarfsgerechte Verwertung biobasierter Rohstoffe<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um eine effiziente und bedarfsgerechte Nutzung biobasierter Rohstoffe zu gew\u00e4hrleisten, setzt die Bio\u00f6konomie auf die nachhaltige und effiziente Nutzung der Ressourcenbasis, die Erh\u00f6hung der Verwertungseffizienz sowie ein ver\u00e4ndertes Konsumverhalten.<\/p>\n<p>In einer zukunftsf\u00e4higen Bio\u00f6konomie muss die Wirtschaft die biologische Ressourcenbasis effizienter und nachhaltiger als bisher nutzen, sodass idealerweise aus einer Einheit \u201eInput&#8220; mehr \u201eOutput&#8220; und Wertsch\u00f6pfung entsteht. Dies kann beispielsweise durch die Erschlie\u00dfung neuer Anbaufl\u00e4chen, auch in urbanen R\u00e4umen, geschehen. Gleichzeitig muss der Umgang mit D\u00fcngemitteln so ressourcenschonend wie m\u00f6glich gestaltet werden, um den Stickstoffhaushalt des Bodens optimal zu regeln. Ans\u00e4tze wie die Analyse des standort- und sortenspezifischen Stickstoffbedarfs, die Entwicklung technologischer Konzepte zum Stickstoff-Recycling oder dem reduzierten Einsatz von Chemikalien in der Landwirtschaft gewinnen vor diesem Hintergrund an Bedeutung.<\/p>\n<p>Des Weiteren muss f\u00fcr die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit Sorge getragen werden. Die Entwicklung neuer Konzepte f\u00fcr die optimierte Fruchtfolge sowie zum Erosionsschutz erscheinen in diesem Zusammenhang als unabdingbar. Zudem k\u00f6nnen die Schlie\u00dfung von N\u00e4hrstoffkreisl\u00e4ufen mithilfe bodenbiologischer Prozesse, aber auch neue Methoden der Bodenbearbeitung dazu beitragen, die Leistungsf\u00e4higkeit der B\u00f6den zu verbessern und die Bodenstruktur zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf die effiziente und nachhaltige Nutzung von Wasserressourcen ger\u00e4t die Entwicklung und Anwendung neuster Bew\u00e4sserungstechnologien in den Vordergrund. Und durch die F\u00f6rderung von Genomforschung und Ph\u00e4notypisierung sowie die Einrichtung von Genbanken kann sichergestellt werden, dass die genetische Vielfalt innerhalb der Arten f\u00fcr deren gezielte Z\u00fcchtung nutzbar gemacht wird. Aber auch die Entwicklung neuer Konzepte f\u00fcr die Ausgestaltung und Erweiterung der Agrobiodiversit\u00e4t sowie international abgestimmte Strategien k\u00f6nnen den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Biodiversit\u00e4t f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen und effizienten Nutzung der Ressourcenbasis stellt dar\u00fcber hinaus die Pr\u00e4zisionslandwirtschaft dar. Ihr Grundgedanke ist es, begrenzte Ressourcen mit Hilfe von GPS- und sensorgesteuerte Bodenbearbeitungs-, D\u00fcngungs-, Pflanzenschutz- und Erntesystemen f\u00fcr den standortangepassten Pflanzenbau effizienter zu nutzen. Gleichzeitig fokussiert sie neue Technologien des \u201esmart livestock farmings\u201c, wie z. B. die Anwendung von sensor- und indikatorgest\u00fctzten technologischen L\u00f6sungen zur Steuerung und Optimierung von Ressourcenverbrauch, Energie- und Stofffl\u00fcssen entlang der Wertsch\u00f6pfungskette. Die Pr\u00e4zisionslandwirtschaft bedient sich dabei den Fortschritten der Landtechnik.<\/p>\n<p>Die Bio\u00f6konomie zielt darauf ab, die Verwertungseffizienz biobasierter Rohstoffe entlang der Wertsch\u00f6pfungskette zu erh\u00f6hen und Verluste zu reduzieren. Vor dem Hintergrund, dass rund ein Drittel der produzierten Nahrungsmittel w\u00e4hrend der Produktion, der Verarbeitung, dem Transport oder durch den Endverbraucher auf dem M\u00fcll landen (FAO, 2011), sind dringend neue Konzepte zur Verringerung dieser sogenannten Nachernteverluste gefragt. Die Phytomedizin sowie neue Infrastruktur- und Logistikkonzepte k\u00f6nnen beispielsweise zur Verhinderung von Lager- und Transportverlusten beitragen.<\/p>\n<p>Zudem ist die Entwicklung neuer Bioraffinerie-Konzepte f\u00fcr die Kaskaden- und Koppelnutzung notwendig, um eine m\u00f6glichst mehrfache und hochwertige stoffliche Nutzung biobasierter Rohstoffe sicherzustellen und im Anschluss eine effiziente energetische Weiterentwicklung zu erm\u00f6glichen. Dadurch k\u00f6nnen Fl\u00e4chenkonkurrenzen zwischen Nahrungsmittelproduktion und stofflicher Nutzung verringert werden. Au\u00dferdem k\u00f6nnen neue Aufschlussmethoden die Einsatz- und Verwertungsm\u00f6glichkeiten von biobasierten Rohstoffen, Abfall- und Reststoffen erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Bedeutung der Nachfrage und des Verbraucherverhaltens<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um die ressourceneffiziente Nutzung biobasierter Rohstoffe zu f\u00f6rdern, verfolgt die Bio\u00f6konomie-Politik auch die gezielte Einbeziehung der Konsumenten und deren ver\u00e4ndertes Konsumverhalten. Der Begriff der Bio\u00f6konomie ist auf Seiten der Verbraucher bisher nur wenig bekannt (IfD, 2013) und auch die Produkteigenschaft \u201ebiobasiert\u201c ist bislang nicht klar definiert. Dies f\u00fchrt dazu, dass biobasierte Produkte vom Konsumenten noch sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. (Sijtsema u. a., 2015) Dennoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Nachhaltigkeit inzwischen zu einem gesellschaftlichen Megatrend geworden ist. Produkte mit nachhaltigen Eigenschaften werden weltweit mehr und mehr nachgefragt, nicht nur in den reicheren L\u00e4ndern. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind wahrscheinlich Risikobewertungen und reflexives Verbraucherverhalten (Vermeir &amp; Verbeke, 2006). Die weitere Entwicklung der Bio\u00f6konomie und der damit verbundene technologische Fortschritt im Bereich der Lebenswissenschaften l\u00e4sst erwarten, dass neue Produkte entwickelt werden, die Nachhaltigkeit mit erh\u00f6htem Verbrauchernutzen verbinden und damit neue Lebenskonzepte erm\u00f6glichen (FNR, 2014).<\/p>\n<p>Schon jetzt wird beispielsweise im Silicon Valley unter dem Schlagwort der \u201epost-animal bioeconomy\u201c an neuen Ern\u00e4hrungskonzepten gearbeitet, die auf eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion mit geringeren Ressourcen-Fu\u00dfabdr\u00fccken sowie gesundheitsf\u00f6rderliche Lebensstile abzielen. Auch in Deutschland haben Start-ups n\u00e4hrstoffreiche, nichttierische Produkte aus Algen und Lupinen entwickelt. In St\u00e4dten wie Berlin und M\u00fcnchen finden sich zahlreiche B\u00fcrger-Initiativen f\u00fcr food-sharing und urbane Gemeinschaftsg\u00e4rten. Auch gro\u00dfe Konsumg\u00fcterfirmen nehmen biobasierte Produktinnovationen in ihr Sortiment auf, wie beispielsweise biobasierte Verpackungen, vegane Lebensmittel oder nat\u00fcrliche Kosmetika.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber den Bio\u00f6konomierat<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Bio\u00f6konomierat ber\u00e4t die Bundesregierung bei der Umsetzung der \u201eNationalen Forschungsstrategie Bio\u00d6konomie 2030\u201c auf dem Weg zu einer bio-basierten Wirtschaft. Das Ziel des Bio\u00f6konomierates ist es, in Deutschland sektoru\u0308bergreifend eine wissensbasierte Bio\u00f6konomie zu etablieren. Sie bringt neue, nachhaltig erzeugte Produkte und Dienstleistungen hervor und vereint demnach \u00f6konomisches Wachstum mit dem Ziel \u00f6kologischer Vertr\u00e4glichkeit. Als unabh\u00e4ngiges Beratungsgremium f\u00fcr die Bundesregierung wurde der Bio\u00f6konomierat in seiner jetzigen Besetzung 2012 durch das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) berufen. Mit seinen Empfehlungen will der Rat:<\/p>\n<ul>\n<li>Forschung und Entwicklung in der wissensbasierten Bio\u00f6konomie f\u00f6rdern,<\/li>\n<li>positive Rahmenbedingungen f\u00fcr eine biobasierte Wirtschaft auf den Weg bringen,<\/li>\n<li>Aus- und Weiterbildung in der Bio\u00f6konomie verbessern,<\/li>\n<li>die Gesellschaft informieren und mit ihr einen offenen Dialog f\u00fchren.<\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Begriff und Verst\u00e4ndnis der Bio\u00f6konomie &nbsp; Die Bio\u00f6konomie zielt darauf ab, die menschliche Wirtschaftsweise mit der Natur in Einklang zu bringen. Im Zentrum steht ein umfassender Wandel oder \u00dcbergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft (Bio\u00f6konomierat, 2017). Als Treiber der Bio\u00f6konomie gelten heute die gro\u00dfen gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Entwicklung einer nachhaltigen Bio\u00f6konomie gilt&hellip;<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":32559,"menu_order":193,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-117825","media-library","type-media-library","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Herausforderungen und Chancen der Bio\u00f6konomie f\u00fcr nachhaltige Entwicklung in Deutschland - Katholische Akademie in Bayern<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Herausforderungen und Chancen der Bio\u00f6konomie f\u00fcr nachhaltige Entwicklung in Deutschland - Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Zum Begriff und Verst\u00e4ndnis der Bio\u00f6konomie &nbsp; Die Bio\u00f6konomie zielt darauf ab, die menschliche Wirtschaftsweise mit der Natur in Einklang zu bringen. Im Zentrum steht ein umfassender Wandel oder \u00dcbergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft (Bio\u00f6konomierat, 2017). Als Treiber der Bio\u00f6konomie gelten heute die gro\u00dfen gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Entwicklung einer nachhaltigen Bio\u00f6konomie gilt&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Naturwissenschaft_Medizin_Technik.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"872\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"490\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"14 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\\\/\",\"name\":\"Herausforderungen und Chancen der Bio\u00f6konomie f\u00fcr nachhaltige Entwicklung in Deutschland - Katholische Akademie in Bayern\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Naturwissenschaft_Medizin_Technik.jpg\",\"datePublished\":\"2026-01-16T09:19:36+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Naturwissenschaft_Medizin_Technik.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Naturwissenschaft_Medizin_Technik.jpg\",\"width\":872,\"height\":490},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Herausforderungen und Chancen der Bio\u00f6konomie f\u00fcr nachhaltige Entwicklung in Deutschland\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"description\":\"Kirche braucht Debatte: \u201ekatholisch\u201c mit Blick auf das Ganze \u2013 und \u201eakademisch\u201c im Vertrauen auf die Kraft der Argumente\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"width\":496,\"height\":216,\"caption\":\"Katholische Akademie in Bayern\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/katholische.akademie.bayern\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Herausforderungen und Chancen der Bio\u00f6konomie f\u00fcr nachhaltige Entwicklung in Deutschland - Katholische Akademie in Bayern","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Herausforderungen und Chancen der Bio\u00f6konomie f\u00fcr nachhaltige Entwicklung in Deutschland - Katholische Akademie in Bayern","og_description":"Zum Begriff und Verst\u00e4ndnis der Bio\u00f6konomie &nbsp; Die Bio\u00f6konomie zielt darauf ab, die menschliche Wirtschaftsweise mit der Natur in Einklang zu bringen. Im Zentrum steht ein umfassender Wandel oder \u00dcbergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft (Bio\u00f6konomierat, 2017). Als Treiber der Bio\u00f6konomie gelten heute die gro\u00dfen gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Entwicklung einer nachhaltigen Bio\u00f6konomie gilt&hellip;","og_url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\/","og_site_name":"Katholische Akademie in Bayern","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/","og_image":[{"width":872,"height":490,"url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Naturwissenschaft_Medizin_Technik.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Estimated reading time":"14 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\/","name":"Herausforderungen und Chancen der Bio\u00f6konomie f\u00fcr nachhaltige Entwicklung in Deutschland - Katholische Akademie in Bayern","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Naturwissenschaft_Medizin_Technik.jpg","datePublished":"2026-01-16T09:19:36+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\/#primaryimage","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Naturwissenschaft_Medizin_Technik.jpg","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Naturwissenschaft_Medizin_Technik.jpg","width":872,"height":490},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/herausforderungen-und-chancen-der-biooekonomie-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-deutschland\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Herausforderungen und Chancen der Bio\u00f6konomie f\u00fcr nachhaltige Entwicklung in Deutschland"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","name":"Catholic Academy in Bavaria","description":"Church needs debate: \"catholic\" looking at the whole - and \"academic\" trusting in the power of arguments","publisher":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization","name":"Catholic Academy in Bavaria","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","width":496,"height":216,"caption":"Katholische Akademie in Bayern"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/117825","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library"}],"about":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/media-library"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/117825\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":117829,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/117825\/revisions\/117829"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32559"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=117825"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}