{"id":117908,"date":"2026-01-16T17:01:29","date_gmt":"2026-01-16T16:01:29","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=117908"},"modified":"2026-01-16T17:01:32","modified_gmt":"2026-01-16T16:01:32","slug":"die-revision-der-einheitsuebersetzung-der-heiligen-schrift-von-2016-einfuehrung-in-das-gespraech","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/die-revision-der-einheitsuebersetzung-der-heiligen-schrift-von-2016-einfuehrung-in-das-gespraech\/","title":{"rendered":"Die Revision der Einheits\u00fcbersetzung der Heiligen Schrift von 2016"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Die Frage nach dem Warum der Revision<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es braucht keine ausf\u00fchrliche Begr\u00fcndung f\u00fcr die Notwendigkeit, Bibel\u00fcbersetzungen in gewissen Zeitabst\u00e4nden zu revidieren. Das verbindet die Bibel mit anderen literarischen Zeugnissen, deren fremdsprachiger (oder auch archaischer) Ursprung immer wieder f\u00fcr nachfolgende Generationen durch Neu\u00fcbersetzungen erschlossen beziehungsweise durch Kommentierung verst\u00e4ndlich gemacht werden muss. Das liegt zum einen an der Weiterentwicklung und den Ver\u00e4nderungen im Bedeutungsgehalt einzelner Begriffe und Wendungen und den damit verbundenen \u00c4nderungen im heutigen Sprachgebrauch, denen ja jede lebendige Sprache unterliegt. Zum anderen ist jede \u00dcbersetzung gepr\u00e4gt von Sprachgewohnheiten, Mentalit\u00e4ten und Verstehenshorizonten der jeweiligen Zeit, die in eine \u00dcbersetzung bewusst und unbewusst mit einflie\u00dfen und den Text auch im gewissen Sinn interpretieren.<\/p>\n<p>Zudem gibt es auch Erkenntnisfortschritte bei der Bewertung der fr\u00fchen Textzeugen der biblischen Schriften und deren Einordnung. Manche Handschriftenfunde aus j\u00fcngerer Zeit lassen uns genauer die komplexe \u00dcberlieferungsgeschichte von Texten aus alter Zeit erkennen, die bei weitem nicht so linear verlaufen ist, wie man sich das gemeinhin vorstellt. Die neuere Exegese hat weithin von der Vorstellung von Urschriften der biblischen B\u00fccher Abschied genommen. Gerade die \u00dcberlieferungsgeschichte des Pentateuch und der Prophetenschriften zeigen, dass unsere heutigen Vorstellungen von individueller Autorenschaft f\u00fcr das vorhellenistische Judentum nicht zutreffen. Das Verst\u00e4ndnis der Art und Weise, wie im fr\u00fchen Judentum \u00fcberlieferte Texte rezipiert, von Tempelschulen \u201efortgeschrieben\u201c und erst nach und nach \u201ekanonische\u201c Geltung erhielten, hat sich vertieft. Das alles sind durchaus Gr\u00fcnde, die von Zeit zu Zeit eine \u00dcberarbeitung alter Text\u00fcbertragungen rechtfertigen.<\/p>\n<p>Einen zus\u00e4tzlichen Grund f\u00fcr den Entschluss, die Einheits\u00fcbersetzung der Heiligen Schrift von 1979 einer Revision zu unterziehen, ergab sich aus dem Umstand, dass im deutschen Sprachraum auch eine \u00dcberarbeitung der liturgischen B\u00fccher der Kirche ansteht. Im Jahr 2002 war die dritte Ausgabe des f\u00fcr die lateinische Kirche ma\u00dfgeblichen r\u00f6mischen Messbuchs, des Missale Romanum, erschienen. Die Messbuchreform f\u00fcr den deutschen Sprachraum ist also \u00fcberf\u00e4llig. Auch andere liturgische B\u00fccher \u2013 wie etwa Rituale, Lektionare, Breviere \u2013 m\u00fcssen demn\u00e4chst neu durchgesehen werden. Grundlage daf\u00fcr ist eben auch eine zeitgem\u00e4\u00dfe Bibel\u00fcbertragung, die sich f\u00fcr den liturgischen Gebrauch eignet und sich dort, also auch beim m\u00fcndlichen Vortrag, bew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Eine moderate Revision<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von Anfang an stand f\u00fcr die bisch\u00f6flichen Herausgeber fest, die alte Einheits\u00fcbersetzung nicht zu ersetzen. Sie sollte vielmehr eine \u201emoderate Revision\u201c erfahren. Denn die \u00dcbersetzung von 1979 ist auch heute durchaus brauchbar und ansprechend. Sie war der Versuch, in gehobener Umgangssprache die biblische Botschaft Lesern und H\u00f6rern nahe zu bringen, nicht nur f\u00fcr die private Lekt\u00fcre, sondern auch f\u00fcr den Gebrauch im Gottesdienst, der Katechese und im schulischen Religionsunterricht. Diese Bibel\u00fcbertragung wollte \u201eLern- und Lebensbuch\u201c f\u00fcr eine ganze Generation sein. Das ist der damaligen \u00dcbersetzung durchaus gelungen. Die Einheits\u00fcbersetzung von 1979 hat mit dazu beigetragen, angeregt durch die Weisung des Zweiten Vatikanischen Konzils, der Heiligen Schrift in unserer Kirche wieder neu den ihr geb\u00fchrenden Platz zu geben.<\/p>\n<p>Der Name \u201eEinheits\u00fcbersetzung\u201c ergab sich \u00fcbrigens aus der Tatsache, dass 1979 zum ersten Mal eine gemeinsame offizielle Bibel\u00fcbersetzung aller deutschsprachigen Di\u00f6zesen f\u00fcr den kirchlichen Gebrauch vorgelegt wurde. In der Geschichte der deutschsprachigen katholischen Bibel\u00fcbersetzungen war das ein herausragendes Ereignis. Dass Teile dieser \u00dcbersetzung auch von der EKD mitgetragen wurden (was bei der Revision, wie bekannt, leider nicht gelang), war ein zus\u00e4tzlicher Gewinn, der freilich mit der Bezeichnung \u201eEinheits\u00fcbersetzung\u201c nicht zu tun hat.<\/p>\n<p>Die \u201emoderate Revision\u201c sollte also die Einheits\u00fcbersetzung von 1979 in ihrer Substanz im Wesentlichen erhalten. Die \u00dcberarbeitungen der einzelnen biblischen Schriften sind nun in ihrer Intensit\u00e4t unterschiedlich, wie ja auch die vorherigen \u00dcbersetzungen der einzelnen Schriften trotz allen Bem\u00fchens um stilistische Einheitlichkeit als ein Gemeinschaftswerk vieler Bearbeiter unterschiedlichen Charakter trugen. Im Alten Testament sind, aufs Ganze gesehen, insgesamt mehr \u00dcberarbeitungen notwendig gewesen, um den Urtext m\u00f6glichst sachgerecht wiederzugeben. Hie und da sind ver\u00e4nderte beziehungsweise neue Textgrundlagen, etwa f\u00fcr Jesus Sirach, f\u00fcr die \u00dcbersetzung benutzt worden, was f\u00fcr das Neue Testament nicht notwendig war.<\/p>\n<p>Durchg\u00e4ngig sind die Einleitungen neu geschrieben worden. Die Gliederungen und die Zwischen\u00fcberschriften wurden \u00fcberarbeitet, die Anmerkungen reduziert. Es werden in K\u00fcrze gute Kommentierungen f\u00fcr den revidierten Bibeltext auch f\u00fcr Nichttheologen durch das Stuttgarter Bibelwerk vorgelegt werden.<\/p>\n<p>Bei der Revision des Neuen Testaments ist besonders auch auf die \u00f6kumenische Signatur der bisherigen Einheits\u00fcbersetzung geachtet worden. H\u00e4ufig gebrauchte neutestamentliche Hymnen, Cantica und Gebete sind unver\u00e4ndert geblieben. Die geistliche Vertrautheit mit solchen Texten, die oft Herzensgebete vieler Christen darstellen, ist ja ein hohes Gut. Viel Vertrautes bleibt also. Einiges wird uns ungewohnt vorkommen. Das mag dann eine willkommene Chance sein, das bisher Gewohnte neu und vertieft zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Freilich zeigte sich, dass manche Revisionseingriffe dann doch weiter gingen als vorher angedacht. Das lag zum einen an der unterschiedlichen \u00dcbersetzungsqualit\u00e4t mancher Schriften der alten Einheits\u00fcbersetzung, zum anderen nat\u00fcrlich an dem trotz aller redaktionellen Vorgaben unterschiedlichen Verst\u00e4ndnis der Revisoren von ihrer T\u00e4tigkeit und der Intensit\u00e4t, mit der sie diese angingen.<\/p>\n<p>Gottlob gab es in der alten Einheits\u00fcbersetzung kaum \u201efalsche\u201c \u00dcbersetzungen, wohl aber Versehen: In Joh 9,11 hie\u00df es etwa vom Blindgeborenen, dass er \u201ewieder\u201c sehen konnte. Aber es gab auch \u201eModeworte\u201c wie etwa in Mk 1,22 \u201ebetroffen sein\u201c, was ge\u00e4ndert wurde in: \u201eSie waren \u201evoll Staunen\u201c \u00fcber seine Lehre.\u201c<\/p>\n<p>Einige weitere Verabredungen f\u00fcr die Revisionsarbeit seien hier f\u00fcr Interessierte genannt:<\/p>\n<ul>\n<li>Metaphern und Redefiguren der alten Texte, die in der \u00dcbersetzung von 1979 im Sinne der damals oft vertretenen Theorie der dynamischen \u00dcbersetzungs\u00e4quivalenz durch \u201edas Gemeinte\u201c ersetzt worden waren, sollten neu in den Blick treten, etwa: \u201eden Bund aufrichten\u201c, statt: \u201eden Bund schlie\u00dfen\u201c.<\/li>\n<li>Signalworte in den Texten selbst wie etwa \u201eund siehe\u201c, \u201eselig\u201c, die in der alten Einheits\u00fcbersetzung geflissentlich vermieden wurden, sollten wieder erg\u00e4nzt werden, wie \u00fcberhaupt Tendenzen zum Weglassen einzelner Worte zur\u00fcckgedr\u00e4ngt wurden.<\/li>\n<li>Dem Text in Klammern beigef\u00fcgte Erl\u00e4uterungen sollten grunds\u00e4tzlich entfallen. Eine Ausnahme: Wenn Namen narrativ eine Rolle spielen, sollte zuerst der hebr\u00e4ische oder griechische Name benannt und dann in Klammern die Bedeutung des Namens in \u00dcbersetzung hinzugef\u00fcgt werden.<\/li>\n<li>Auf laute Lesbarkeit und Verst\u00e4ndlichkeit des Textes beim H\u00f6ren, wie sie besonders im Gottesdienst von Bedeutung sind, sollte geachtet werden.<\/li>\n<li>Einvernehmlich wurde vereinbart, bei der Revision in neutestamentlichen Briefpassagen mit par\u00e4netischem Charakter (also nur hier!) die Anrede \u201eBr\u00fcder\u201c durch: \u201eund Schwestern\u201c zu erweitern.<\/li>\n<li>Auf Konjekturen (also auf Einf\u00fcgungen von Worten, die auf einer Deutung von Textstellen durch moderne Ausleger beruhen) sollte verzichtet werden.<\/li>\n<li>Zur Wiedergabe des Gottesnamens wurde vereinbart, in der Revisionsfassung das Tetragramm \u201eJHWH\u201c zu tilgen. Die Revision gebraucht f\u00fcr den Gottesnahmen durchg\u00e4ngig: der HERR (in Kapit\u00e4lchen). Die revidierte Fassung des \u201eSchema Israel\u201c Dtn 6,4 lautet jetzt: \u201eH\u00f6re Israel! Der HERR unser Gott, der HERR ist einzig.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Vorgaben wurden im Wesentlichen von allen an der Revision Beteiligten eingehalten. Dennoch zeigten sich, wie es eine Teamarbeit mit sich bringt, trotz aller Absprachen sprachliche Eigenheiten der Revisoren bis hin zu manchmal \u00fcberraschenden \u00d6sterreichischen und Schweizer \u201eFermentierungen\u201c. Die Schlussredaktion hat jeweils solche Tendenzen so gut es ging zur\u00fcckgedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Es sei eigens hervorgehoben, dass die Mehrzahl der katholischen deutschsprachigen Exegetinnen und Exegeten sofort bereit war, bei der Revision mitzuarbeiten. Allen, die bei diesem gemeinsamen Werk beteiligt waren, m\u00f6chte ich meinen herzlichen Dank aussprechen. In Geduld, mit Ausdauer und ausgestattet mit ihrer jeweiligen Fachkompetenz waren alle engagiert am Werk. Bei nicht ausbleibenden kontroversen Sichtweisen ergab sich zwischen Revisoren und Leitungsgremium, dessen Vorsitzender ich in Nachfolge des leider fr\u00fch verstorbenen Bischofs Wilhelm Egger (Brixen-Bozen) ab 2008 sein durfte, immer ein konstruktiver Weg der Einigung. Dankbar bin ich auch f\u00fcr die positive Aufnahme unserer vorgelegten Revisionsfassung durch die Bisch\u00f6fe des deutschen Sprachgebietes und die f\u00fcr Bibel\u00fcbersetzungen im Blick auf deren gottesdienstlichen Gebrauch zust\u00e4ndige r\u00f6mische Gottesdienstkongregation.<\/p>\n<p>In meinen Dank eingeschlossen sind jene Personen, die im Umfeld der Revision Hilfe geleistet haben, sei es in der Sekretariatsarbeit (hier sei besonders auch die geduldige und umsichtige T\u00e4tigkeit von Frau Gertrud Etscheid gew\u00fcrdigt) oder auch durch Einzelvoten, durch Hinweise und Beratung und auf andere Weise beim \u201egemeinsamen Werk\u201c geholfen haben. Dankbar schaue ich auf die Mitarbeit von Claudia Sticher (von 2005 bis 2008) und Johanna Erzberger (von 2008 bis 2012) zur\u00fcck, die jeweils das Protokoll des Leitungsgremiums f\u00fchrten und die Folgearbeiten, die sich aus Sitzungen ergaben, im Blick behielten. Beide, biblisch promoviert und im fachexegetischen Gespr\u00e4ch stehend, hatten gro\u00dfes Geschick darin, manche Revisoren zu \u201edurchhaltender\u201c Arbeit zu ermuntern und gegebenenfalls auch zu konstruktiven L\u00f6sungen in strittigen Fragen zu bewegen.<\/p>\n<p>Ein besonderes Gedenken gilt den im Verlauf der Revisionsarbeit verstorbenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Deren Einsatz ist nicht vergessen. Aus dem Leitungsgremium m\u00f6chte ich neben Bischof Wilhelm Egger (\u2020 2008) noch erw\u00e4hnen Erich Zenger (\u2020 2010), Rudolf Pesch (\u2020 2011) und den langj\u00e4hrigen Leiter der Arbeitsstelle \u201eB\u00fccher der Kirche\u201c beim Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn und Koordinator der Revisionsarbeit, Rainer Ilgner (\u2020 2012).<\/p>\n<p>Als ich in den Jahren vor 2005 f\u00fcr das in Aussicht genommene Unternehmen \u201eRevision der Einheits\u00fcbersetzung\u201c von der Deutschen Bischofskonferenz beauftragt wurde, sagte man mir, dies sei eine zeitlich \u00fcberschaubare Aufgabe, die man bald abschlie\u00dfen k\u00f6nne. Das war ein Irrtum. Aber dieser Irrtum wurde reich aufgewogen durch die erfreuliche Erfahrung eines gemeinsamen Weges mit Frauen und M\u00e4nnern, die mit Herzblut und Sachverstand dem Wort Gottes dienen wollten \u2013 und da nenne ich nochmals ausdr\u00fccklich und dankbar die Runde des Leitungsgremiums, das \u00fcbrigens hier in der M\u00fcnchener Akademie oft getagt hat, und deren treuen Einsatz bis zum Abschluss aller Arbeiten. Ich pers\u00f6nlich habe auf diesem langen Weg letztlich mehr empfangen als gegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Conclusion<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei der jetzt vorgelegten Einheits\u00fcbersetzung handelt es sich um eine Revision, die die fr\u00fchere Fassung in weiten Teilen bewahrt. Doch bringt die Revision an vielen Stellen Fortschritte an Genauigkeit, an Texttreue und Verst\u00e4ndlichkeit, sowohl in den Wiedergaben der Texte als auch in den Gliederungen, \u00dcberschriften und Einleitungen, was hier nur angedeutet werden kann.<\/p>\n<p>Wer weiterhin eine N\u00e4he zum allt\u00e4glichen Sprachgebrauch sucht und zudem einen \u201efl\u00fcssigen\u201c Sprachstil bevorzugt, wird bei der gewohnten Einheits\u00fcbersetzung bleiben wollen. Wer freilich gr\u00f6\u00dfere Verl\u00e4sslichkeit in der N\u00e4he zum Urtext haben m\u00f6chte und sich auch pers\u00f6nlich mit der Textfassung vertraut machen m\u00f6chte, die demn\u00e4chst in den Gottesdiensten zu Geh\u00f6r kommt und in Katechese und Religionsunterricht gebraucht wird, sollte zur revidierten Fassung greifen \u2013 auch im Wissen darum, dass es das Vollkommene in dieser Welt nicht gibt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frage nach dem Warum der Revision &nbsp; Es braucht keine ausf\u00fchrliche Begr\u00fcndung f\u00fcr die Notwendigkeit, Bibel\u00fcbersetzungen in gewissen Zeitabst\u00e4nden zu revidieren. Das verbindet die Bibel mit anderen literarischen Zeugnissen, deren fremdsprachiger (oder auch archaischer) Ursprung immer wieder f\u00fcr nachfolgende Generationen durch Neu\u00fcbersetzungen erschlossen beziehungsweise durch Kommentierung verst\u00e4ndlich gemacht werden muss. 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