{"id":117958,"date":"2026-01-19T11:47:42","date_gmt":"2026-01-19T10:47:42","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=117958"},"modified":"2026-01-19T11:48:20","modified_gmt":"2026-01-19T10:48:20","slug":"worin-besteht-der-christliche-beitrag-zur-politik-heute-2","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/worin-besteht-der-christliche-beitrag-zur-politik-heute-2\/","title":{"rendered":"Worin besteht der christliche Beitrag zur Politik heute?"},"content":{"rendered":"<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weil Christen sich von Gott angenommen und gerechtfertigt wissen, brauchen sie nicht nach Selbsterl\u00f6sung zu streben. In der Gewissheit, dass nichts sie von der Liebe Gottes trennen kann (R\u00f6m 8), sind sie frei, sich den Menschen und der Welt zuzuwenden. Wenn sie im Bewusstsein ihrer Fehlbarkeit politische Funktionen wahrnehmen, wird Macht f\u00fcr sie nicht zum Selbstzweck und ein Parteiprogramm nicht zur Ideologie. Im Vertrauen darauf, dass Gott seine Verhei\u00dfungen erf\u00fcllt und die ganze Sch\u00f6pfung, also auch uns, vollenden wird, unterliegen wir weder dem Zwang zur Selbstoptimierung noch dem Druck, ein ganzheitliches Leben vorweisen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Christen orientieren sich nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im gesellschaftlichen und politischen Handeln an der Botschaft der Bibel. Die Bibel bietet keine konkreten Handlungsanweisungen oder gar Patentrezepte f\u00fcr die Politik, aber das ist beispielsweise auch in Erziehungsfragen nicht der Fall. Mit ihrer Deutung von Gott, Mensch und Welt gibt sie jedoch die Richtung vor: \u201eTrachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen\u201c (Mt 6,33). So gesehen kann man also durchaus mit der Bergpredigt Politik machen.<\/p>\n<p>Es gibt keine \u201echristliche\u201c Politik, sondern immer nur den Versuch, verantwortliche Politik zu machen. Politik geh\u00f6rt \u2013 wie alle menschlichen Wirkungsfelder \u2013 in den Bereich des \u201eVorletzten\u201c (Dietrich Bonhoeffer), in dem wir uns nicht auf h\u00f6here, g\u00f6ttliche Legitimation, sondern nur auf unsere, immer auch begrenzten Einsichten berufen k\u00f6nnen. Es gilt, in jeder Situation das als richtig Erkannte m\u00f6glichst gut zum Wohle der Menschen und der Welt umzusetzen. Ebenso spannend wie anspruchsvoll ist es, dabei die individuellen Freiheitsrechte mit der Sorge f\u00fcr gerechtere Verh\u00e4ltnisse in Einklang zu bringen.<\/p>\n<p>Gerade Christen sollten sich \u2013 \u00fcbrigens nicht nur in der Politik \u2013 durch intellektuelle Redlichkeit und respektvollen Umgang mit allen Menschen auszeichnen. Wir sollten darauf verzichten, uns und anderen die Verh\u00e4ltnisse sch\u00f6ner zu reden als sie sind. Es gilt vielmehr, Probleme klar zu analysieren und angemessene, nicht vereinfachte L\u00f6sungen anzubieten. Der Respekt vor den Menschen gebietet es, sie nicht f\u00fcr irgendwelche Zwecke zu instrumentalisieren, sondern immer ihr Wohl im Auge zu haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sonntagsschutz. \u201eDer Sonntag ein Geschenk des Himmels\u201c lautet das Motto der \u201eAllianz f\u00fcr den freien Sonntag\u201c, einem europaweiten B\u00fcndnis von Kirchen und Gewerkschaften, das f\u00fcr den Schutz des Sonntags vor wirtschaftlichen Interessen k\u00e4mpft. Und sie haben recht damit, denn ohne Sonntag w\u00fcrde der Alltag grau. Es g\u00e4be keine Auszeit von der Fremdbestimmung, der die meisten Menschen in ihrer Erwerbst\u00e4tigkeit unterliegen.<\/p>\n<p>Zwar ist die Sonntagsruhe seit 1919 gesetzlich gesch\u00fctzt und sowohl im Grundgesetz wie auch in der Bayerischen Verfassung verankert (Artikel 147), doch f\u00fcr mehr als elf Millionen Menschen in Deutschland bleibt sie ein frommer Wunsch. Denn sie m\u00fcssen auch am Sonntag arbeiten. Und das sind bei weitem nicht nur \u00c4rzte, Polizisten und Busfahrer, deren T\u00e4tigkeit nat\u00fcrlich auch am Wochenende unverzichtbar ist.<\/p>\n<p>Das Arbeitszeitgesetz l\u00e4sst auch die Besch\u00e4ftigung von Arbeitnehmern in vielen anderen Gewerben zu und erm\u00f6glicht den L\u00e4ndern, durch eigene Verordnungen noch gro\u00dfz\u00fcgigere Ausnahmeregelungen. So ist in Bayern auch sonntags unter anderem der Betrieb von Autowaschanlagen, Blumengesch\u00e4ften, Lottoannahmestellen und Callcentern erlaubt. Dabei wird argumentiert, dass es sich um \u201ezur Lebens- und Freizeitgestaltung notwendige Arbeiten\u201c handele oder die Besch\u00e4ftigung der Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen im internationalen Wettbewerb diene.<\/p>\n<p>Der Schutz des Sonntags sollte uns aber mehr sein als ein Lippenbekenntnis! Wir Christen heiligen den Sonntag aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden. Schon in den biblischen Sch\u00f6pfungsberichten ist der j\u00fcdische Sabbat verankert, der sp\u00e4ter zum Sonntagsgebot wurde.<\/p>\n<p>Auch pr\u00e4gt der arbeitsfreie Sonntag unser soziales und gesellschaftliches Leben. Familien wollen einen Tag in der Woche gemeinsam nutzen f\u00fcr Kontakte, Spiel und Freizeit. Das alles geht nicht, wenn jeder an einem anderen Tag frei hat. Auch Vereine, Hilfswerke oder Gemeinden sind darauf angewiesen, dass ihre Ehrenamtlichen am Wochenende Zeit haben f\u00fcr Feste, Spiele und Turniere. Unsere Gesellschaft lebt schlie\u00dflich vom freiwilligen Engagement der Menschen.<\/p>\n<p>Gott sei Dank gebieten inzwischen Gerichte der zunehmenden Aush\u00f6hlung der Sonntagsruhe immer wieder Einhalt: So hat zum Beispiel das Bundesverfassungsgericht 2009 auf Antrag der Kirchen die Berliner Laden\u00f6ffnungszeiten an allen vier Adventssonntagen f\u00fcr unzul\u00e4ssig erkl\u00e4rt. 2014 untersagte das Bundesverwaltungsgericht die Sonntagsarbeit in Videotheken, \u00f6ffentlichen Bibliotheken, Callcentern und Lotto- und Totogesellschaften, wie sie die Hessische Bed\u00fcrfnisgewerbeverordnung vorgesehen hatte. Ich finde es bedauerlich, dass erst Gerichte angerufen werden m\u00fcssen, damit der in der Verfassung verankerte Sonntagsschutz zu seinem Recht kommt! Hier haben wir auch in Bayern Handlungsbedarf, gerade f\u00fcr Christen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fl\u00fcchtlingspolitik. Nach Angaben der UN sind mehr als 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung, Armut und Perspektivlosigkeit. Die meisten von ihnen sind Binnenfl\u00fcchtlinge, die in sicheren Regionen des eigenen Landes oder in den zumeist armen Nachbarl\u00e4ndern Zuflucht suchen. Nur wenige machen sich auf den weiten und f\u00fcr sie lebensgef\u00e4hrlichen Weg nach Europa. Fast t\u00e4glich berichten die Medien von gekenterten Booten auf dem Mittelmeer. Und auch in Deutschland droht ihnen Gefahr, wie zahlreiche Brandanschl\u00e4ge auf Fl\u00fcchtlingsheime zeigen.<\/p>\n<p>Dass es nicht gelingt, Fl\u00fcchtlingen einen sicheren Zugang nach Europa zu gew\u00e4hrleisten, dass die EU-L\u00e4nder sich \u00fcber Quoten streiten statt solidarisch zu helfen, dass die Furcht vor angeblicher \u00dcberfremdung durch \u201eFl\u00fcchtlingsstr\u00f6me\u201c gen\u00e4hrt wird statt Rassismus und Nationalismus zu bek\u00e4mpfen, ist ein Armutszeugnis f\u00fcr die Politik, auch in Bayern.<\/p>\n<p>Dabei sind wir ein reiches Land und keineswegs \u00fcberfordert mit der Aufnahme von einer Million oder auch mehr Fl\u00fcchtlingen. Es ist in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, als das Land infolge des von ihm verschuldeten Krieges weitgehend zerst\u00f6rt und verarmt war, gelungen, mehr als 14 Millionen Fl\u00fcchtlinge zu integrieren. Angesichts unseres heutigen Wohlstands kann es doch nicht ernsthaft ein Problem sein, Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, ein menschenw\u00fcrdiges Leben und eine Perspektive zu bieten. Daf\u00fcr engagieren sich zahlreiche Menschen ehrenamtlich in der Fl\u00fcchtlingshilfe. Wohlfahrtsverb\u00e4nde, Kirchen und NGOs sind aktiv geworden, Handwerk und Industrie fordern ein Bleiberecht f\u00fcr Jugendliche, die sie gerne ausbilden wollen. Kirchengemeinden gew\u00e4hren Fl\u00fcchtlingen Asyl, um ihnen ein faires Verfahren unter Ber\u00fccksichtigung ihrer Fluchtgr\u00fcnde zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Als Christen ist es unsere Aufgabe in der Politik, dieses Engagement zu unterst\u00fctzen und Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Fl\u00fcchtlinge und Asylbewerber sich bei uns sicher und willkommen f\u00fchlen k\u00f6nnen. \u00c4ngste zu sch\u00fcren ist dagegen weder christlich noch human! \u201eEs ist ein Widerspruch in sich, mit dem Verweis auf ein christliches Abendland Fl\u00fcchtlinge von Europa fernzuhalten\u201c, so der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm. Denn damit wird genau das aufgegeben, was man doch angeblich retten will \u2013 das Christliche im Abendland. Trifft das nicht auch die erkl\u00e4rte Absicht der CSU, das Asylrecht weiter zu versch\u00e4rfen und zum Beispiel nur noch christliche Fl\u00fcchtlinge aufnehmen zu wollen, was auch rechtlich gar nicht geht?<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass wir an der Verwirklichung von Demokratie und der F\u00f6rderung demokratischen Bewusstseins arbeiten m\u00fcssen. Schon die Tatsache, dass immer mehr B\u00fcrger sich nicht an Wahlen beteiligen, zeigt den Handlungsbedarf f\u00fcr Politiker, die den Anspruch erheben, das Volk zu repr\u00e4sentieren. Erst recht m\u00fcssen uns das Auftreten der AfD sowie die verbalen und zunehmend auch t\u00e4tlichen Angriffe auf Fl\u00fcchtlinge und Asylbewerber alarmieren. Hier ist nicht nur die wehrhafte Demokratie gegen rechtsextreme Gewaltt\u00e4ter gefordert, sondern ebenso die schulische wie vor allem auch die au\u00dferschulische Bildungspolitik. Mit ihrer derzeitigen finanziellen Ausstattung k\u00f6nnen die Erwachsenenbildung im Allgemeinen und die politische Bildung im Besonderen diesen Anspruch nicht erf\u00fcllen. Vielmehr braucht es eine erheblich h\u00f6here institutionelle F\u00f6rderung aller anerkannten Tr\u00e4ger der Erwachsenenbildung, die ihnen den notwendigen Ausbau niedrigschwelliger Angebote in den Bereichen Grundbildung, demokratische und kulturelle Bildung erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>IV.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Entwicklungspolitik. Integration der Menschen, die zu uns kommen, ist das Eine. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen wir es ernsthaft angehen, die Fluchtursachen soweit als m\u00f6glich zu beheben, denn sie, nicht die Fl\u00fcchtlinge, sind das Problem. Daf\u00fcr braucht es einen langen Atem, weil die Ursachen sehr unterschiedlich sind und viele Akteure mit oft gegens\u00e4tzlichen Interessen zum Umdenken und entsprechenden Handeln bewegt werden m\u00fcssen. Dass wir 2016 noch immer meilenweit vom Erreichen der Millenniumsziele entfernt sind, zeigt umso mehr, dass entschiedeneres Handeln notwendig ist.<\/p>\n<p>Allzu oft wird Entwicklungszusammenarbeit als eine nette Geste gegen\u00fcber \u00e4rmeren L\u00e4ndern verstanden, die nach Kassenlage und im Blick auf die eigenen wirtschaftlichen Interessen erfolgt. Nur so l\u00e4sst es sich erkl\u00e4ren, dass Deutschland immer noch nicht die vereinbarten 0,7 Prozent seines Bruttosozialprodukts in die Entwicklungshilfe investiert (aber doppelt so viel in die R\u00fcstung). Der f\u00fcr Entwicklungshilfe zust\u00e4ndige Minister M\u00fcller bezeichnet die j\u00fcngste Etaterh\u00f6hung als nicht ausreichend.<\/p>\n<p>Damit k\u00f6nnen und d\u00fcrfen wir uns nicht zufrieden geben. Vor allem dann nicht, wenn wir erkennen, dass unser Wohlstand auf einer globalen Wirtschaftsordnung beruht, welche die \u00e4rmeren L\u00e4nder systematisch benachteiligt. Papst Franziskus hat es so formuliert: \u201eDiese Wirtschaft t\u00f6tet.\u201c das l\u00e4sst sich durch Beispiele belegen: Die WTO schreibt vor, dass die L\u00e4nder ihre Wirtschaftspolitik nach dem Weltmarkt ausrichten statt auf die Bed\u00fcrfnisse der eigenen Bev\u00f6lkerung. Die Folge ist die Verelendung gro\u00dfer Teile der Bev\u00f6lkerung, die ihre Existenzgrundlage verlieren. Das Aufbegehren dagegen f\u00fchrt zu Repressionen und kann, wie in Syrien, B\u00fcrgerkriege ausl\u00f6sen. Finanzst\u00e4rke Investoren begehen in Entwicklungsl\u00e4ndern Landraub in gro\u00dfem Stil und vertreiben Zehntausende von Menschen von dem Land, das sie \u00fcber Generationen bewirtschaftet haben. Diese Praxis steht in diametralem Gegensatz zur alttestamentarischen \u00dcberzeugung, dass das Land letztlich Gott geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die bayerische Politik hei\u00dft das, Entwicklungszusammenarbeit als Querschnittsaufgabe aller Politikfelder zu begreifen und zu praktizieren, ganz konkret zum Beispiel durch ein Verbot von Grabsteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit \u2013 ein Antrag der SPD-Landtagsfraktion, der nach vielen Anl\u00e4ufen jetzt endlich eine Mehrheit gefunden hat.<\/p>\n<p>Seine Partnerschaftsarbeit darf Bayern nicht vorrangig an eigenen wirtschaftlichen Interessen orientieren, sondern an den Bed\u00fcrfnissen der Menschen in \u00e4rmeren L\u00e4ndern. Dazu geh\u00f6rt die F\u00f6rderung der einheimischen Landwirtschaft statt des Imports von Nahrungsmitteln. Wichtig ist auch die Unterst\u00fctzung beim Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur (vor allem sauberes Wasser, medizinische Versorgung, Schulen, Verkehrswesen, Gerichtsbarkeit), damit die Menschen in ihrer Heimat eine Zukunftsperspektive haben. Statt uns vor Armutsfl\u00fcchtlingen abzuschotten, m\u00fcssen wir endlich die Fluchtursachen bek\u00e4mpfen. Auf Bundes- und EU-Ebene muss Bayern sich daf\u00fcr einsetzen, dass keine Wirtschaftsabkommen zu Lasten der \u00e4rmeren L\u00e4nder abgeschlossen werden \u2013 das gilt gerade auch f\u00fcr TTIP.<\/p>\n<p>Mehr als bisher muss Bayern in interkulturelle Bildung und damit in die Erwachsenenbildung investieren. Wir haben nur eine Welt und wir sind daf\u00fcr verantwortlich, dass alle Menschen menschenw\u00fcrdig darin leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>V.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bioethik. In Bezug auf das Ende (Sterbehilfe) wie auf den Anfang des Lebens wird immer wieder diskutiert, ob es Kriterien f\u00fcr lebenswertes Leben gibt und wer dar\u00fcber entscheidet. Derzeit ist die pr\u00e4natale Diagnostik wieder ins Blickfeld ger\u00fcckt. Ein neuer vorgeburtlicher Bluttest auf das Down-Syndrom soll eine fr\u00fchere Diagnose erm\u00f6glichen. Anders als bei der Fruchtwasseruntersuchung bestehe nicht die Gefahr, dass dabei eine Fehlgeburt ausgel\u00f6st werde. Deshalb wird die Forderung erhoben, die Krankenkassen sollten diesen Test zahlen.<\/p>\n<p>Das halte ich nicht f\u00fcr akzeptabel. Wird ein solcher Test Standard, geraten Eltern, die sich trotz diagnostizierter Behinderung f\u00fcr ihr Kind entscheiden, unter Rechtfertigungsdruck. In der Diskussion wird auch vielfach verkannt, dass eine Behinderung oft auch Folge eines Unfalls oder einer Krankheit ist und jeden im Laufe seines Lebens treffen kann. F\u00fcr Christen ist jedes Leben ein Geschenk Gottes und daher unverf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Christliche \u00dcberzeugungen im Pluralismus der Weltanschauungen zu vermitteln ist sicher nicht einfach. Aber wir k\u00f6nnen dabei von Thomas von Aquin lernen, der gegen\u00fcber Nichtchristen mit der Vernunft, nicht mit der Offenbarung argumentierte. Auch lassen sich gro\u00dfe Ziele meist nur in kleinen Schritten erreichen. Gerade in der Politik sind Kompromisse notwendig. Oft erweisen sich auch Korrekturen bei der Umsetzung als n\u00f6tig, weil wir alle fehlbar sind.<\/p>\n<p>Wichtig ist aber, immer das Ziel vor Augen zu haben und als solches anderen zu vermitteln. Saint-Exup\u00e9ry hat diese Erkenntnis sehr sch\u00f6n formuliert: \u201eWenn du ein Schiff bauen willst, so suche nicht Leute, um Holz zu sammeln, Werkzeug herbeizuschaffen, Aufgaben zu verteilen und Arbeiten zu vergeben, sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten Meer.\u201c<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche uns in Kirche und Politik, dass es uns gelingt, die Sehnsucht nach einer gerechten und solidarischen Gesellschaft \u2013 biblisch gesprochen: dem Reich Gottes \u2013 zu wecken und wachzuhalten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. &nbsp; Weil Christen sich von Gott angenommen und gerechtfertigt wissen, brauchen sie nicht nach Selbsterl\u00f6sung zu streben. In der Gewissheit, dass nichts sie von der Liebe Gottes trennen kann (R\u00f6m 8), sind sie frei, sich den Menschen und der Welt zuzuwenden. 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