{"id":118091,"date":"2026-01-20T11:50:06","date_gmt":"2026-01-20T10:50:06","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=118091"},"modified":"2026-01-20T11:50:13","modified_gmt":"2026-01-20T10:50:13","slug":"das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\/","title":{"rendered":"Das Spiel mit der Maske"},"content":{"rendered":"<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am 4. M\u00e4rz 1709 war es endlich soweit. Seit Wochen feierte Venedig einen hohen Gast aus dem Norden, Friedrich IV. von D\u00e4nemark und Norwegen (1671\u20131730). Zwar weilte dieser unter dem Pseudonym Conte di Oldenburg in der Lagunenstadt, doch wurde er mit zahlreichen einem umfangreichen Festprogramm geehrt. Nun, am letzten Tag seines gut zweimonatigen Aufenthalts, erwartete ihn das pr\u00e4chtigste Fest, das die Serenissima zu bieten hatte: die regata grande, die Prunkregatta. Wie der d\u00e4nische K\u00f6nig reiste der Gro\u00dfteil des europ\u00e4ischen Hochadels im 17. und 18. Jahrhundert inkognito nach Venedig, um ohne Einschr\u00e4nkungen die Vergn\u00fcgungen des venezianischen Karnevals genie\u00dfen zu k\u00f6nnen. So gastierten etwa im Jahr 1716 der bayerische und der s\u00e4chsische Kurprinz, Karl Albrecht von Bayern (1697\u20131745) und Friedrich August von Sachsen (1696\u20131763), als Conte di Trausnitz beziehungsweise Conte di Lusatia in Venedig, und Paul Petrovich (1754\u20131801), der erstgeborene Sohn der russischen Zarin Katharina II., besuchte 1781 mit seiner Gattin unter dem Decknamen Conti del Nord die Lagunenstadt.<\/p>\n<p>In diesen F\u00e4llen konnte die Republik Venedig weder selbst als Gastgeber auftreten noch die hochrangigen Besucher mit offiziellen Ehren empfangen. Wie die Serenissima auf dieses Maskenspiel reagierte, um den ausw\u00e4rtigen F\u00fcrsten dennoch mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm zu ehren und mittels ephemerer Kunstwerke und ritueller Festbr\u00e4uche politische Botschaften zu senden, soll im Folgenden aufgezeigt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Inkognito stellte, wie Volker Barth gezeigt hat, eine g\u00e4ngige Praxis reisender F\u00fcrsten dar. Diese w\u00e4hlten eine alternative rangniedere Identit\u00e4t, um die Reisekosten zu reduzieren und dem strengen Zeremoniell zu entgehen. Der Zeitpunkt des anstehenden Besuchs und das Pseudonym wurden dem Gastgeber vorab \u00fcbermittelt. So hatte die venezianische Regierung etwa erst kurzfristig, im Dezember 1708, von der bevorstehenden Ankunft Friedrichs IV., durch ihren Botschafter in Wien, Lorenzo Tiepolo, erfahren. Da die Serenissima keinerlei diplomatische Verbindungen mit dem K\u00f6nig pflegte, lie\u00df sie durch Daniele Dolfin, den provveditore generale in terra ferma, Kontakt mit dem Monarchen aufnehmen und offerieren, ihn mit allen geb\u00fchrenden Staatsehren als regierenden K\u00f6nig zu empfangen. Dieser bevorzugte jedoch inkognito nach Venedig zu kommen, \u201eum m\u00f6glichst frei die Vergn\u00fcgungen des Karnevals genie\u00dfen und ohne Einschr\u00e4nkungen von der Gesellschaft der venezianischen Adligen profitieren zu k\u00f6nnen\u201c, wie Dolfin in einem Schreiben vom 6. Dezember 1708 berichtet. Die Absicht des K\u00f6nigs sei \u201einsbesondere seine Konversation\u201c und sein \u201egr\u00f6\u00dftes Vergn\u00fcgen bestand in der Konversation mit Damen und in Tanzb\u00e4llen\u201c.<\/p>\n<p>Wie der D\u00e4nenk\u00f6nig so wurden im Verlauf des 17. und 18. Jahrhunderts zahlreiche F\u00fcrsten von dem geradezu mythischen Ruf einer Vergn\u00fcgungsmetropole angezogen. Neben den zahlreichen kirchlichen und staatlichen Festen, die in der Lagunenstadt mit besonders gro\u00dfem Pomp begangen wurden, war es vor allem der Karneval, der allj\u00e4hrlich zahlreiche Mitglieder des europ\u00e4ischen Adels nach Venedig zog. Auf dem Markusplatz und entlang der Riva degli Schiavoni flanierten unz\u00e4hlige maschere, am Gioved\u00ec grasso, dem Fetten Donnerstag, fanden vor dem Dogenpalast eine Stierjagd, die Forze d\u2019Ercole, eine Art menschliche Pyramide, sowie der kunstvolle T\u00fcrken- beziehungsweise Engelsflug vom Campanile der Markusbasilika, und zum Abschluss ein Feuerwerk statt. Jeden Abend konnte man Opernauff\u00fchrungen von internationalem Rang in den zahlreichen \u00f6ffentlichen Theatern erleben, das Gl\u00fccksspiel und auch das Gesch\u00e4ft mit der k\u00e4uflichen Liebe florierten. Bereits im 17. Jahrhundert wurde der Karneval, wie Peter Burke konstatierte, zunehmend professionalisiert und kommerzialisiert. Eine gro\u00dfe Anziehungskraft bildete dar\u00fcber hinaus die Verkleidung mit dem Tabarro und der Baut\u00e0, der venezianischen Gesellschaftsmaske. Diese versprach den stets unter Beobachtung stehenden Mitgliedern des europ\u00e4ischen Hochadels die M\u00f6glichkeit, unerkannt die Stadt zu erkunden und ihnen ansonsten verwehrte Orte aufzusuchen. Zu dem zeremoniellen trat in der Lagunenstadt also das venezianische Inkognito hinzu. Das doppelte Inkognito erm\u00f6glichte den ausw\u00e4rtigen F\u00fcrsten einen erweiterten Bewegungsradius und einen gr\u00f6\u00dferen Handlungsspielraum.<\/p>\n<p>Im Fall von Inkognitobesuchen war der venezianische Staat gezwungen, auf das Verkleidungsspiel einzugehen und trotz der vermeintlich unbekannten Identit\u00e4t des f\u00fcrstlichen Gastes ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm zu veranstalten. Da die Regierung nicht selbst als Gastgeber in Erscheinung treten konnte, setzte sie vier Adlige der angesehensten Patrizierfamilien zu Quattro deputati ein. Diese hatten den Besuchern zum Auftakt ihre Aufwartung zu machen und ihm das Begr\u00fc\u00dfungsgeschenk der Republik zu \u00fcberbringen, das aus mehreren Bootsladungen ausgew\u00e4hlter Gaumenfreuden und Glaserzeugnissen aus Murano bestand. Zahlreiche Akteure und Institutionen waren mit der Organisation des Rahmenprogramms der \u201einoffiziellen Staatsbesuche\u201c beteiligt, doch waren es stets die vier Deputierten, die als Gastgeber auftraten. Wie Heinrich III. und anderen offiziellen Staatsg\u00e4sten wurden den \u201everkleideten\u201c Besuchern die bedeutendsten Sehensw\u00fcrdigkeiten Venedigs gezeigt, darunter der Dogenpalast als Zentrum der Staatsgewalt, die Markusbasilika mit den Reliquien des Heiligen Markus, das Rialto-Vierteil mit den dort preisgebotenen Luxusg\u00fctern und schlie\u00dflich die Glasmanufakturen in Murano.<\/p>\n<p>Der Rundgang durch das Arsenal, der Schiffswert und Waffenschmiede der Venezianer, sollte den ausw\u00e4rtigen F\u00fcrsten die technischen und milit\u00e4rischen Errungenschaften der Markusrepublik und deren Anspruch als Seemacht vor Augen f\u00fchren. Dem bayerischen Kurprinzen Karl Albrecht wurde bei seiner Besichtigung die besondere Ehre zuteil, ein Kriegsschiff zu taufen. Dessen Name Lione trionfane, der zugleich auf das bayerische und das venezianische Wappentier anspielte, sollte den Anstrengungen Venedigs, Kurf\u00fcrst Max Emanuel als Verb\u00fcndeten im neuerlichen T\u00fcrkenkampf zu gewinnen, symbolhaft Ausdruck verleihen. Eine Stierjagd auf einem der venezianischen Campi oder auf dem Markusplatz war ein weiterer beliebter Festakt. Hierzu wurden gewaltige Festarchitekturen errichtet, die an antike Amphitheater erinnerten, mit ansteigenden Zuschauertrib\u00fcnen um einen ovalen Kampfplatz. Der Stierjagd konnte ein Festzug verkleideter Stierk\u00e4mpfer vorausgehen, die dem Ehrengast huldigten. W\u00e4hrend sich dieses blutige Spektakel bei Einheimischen \u00fcber Jahrhunderte hinweg gr\u00f6\u00dfter Beliebtheit erfreute, nannte Johann Caspar Goethe, welcher der Stierjagd zu Ehren des s\u00e4chsischen Kurprinzen Friedrich Christian am 16. Februar 1740 beigewohnt hatte, diese ein \u201eerschreckendes Schauspiel\u201c. Neben der Unterhaltung der G\u00e4ste und der Bev\u00f6lkerung sollte die Caccia de\u2019 Torri in symbolhafter, ritualisierter Form an ein f\u00fcr die Geschichte der Markusrepublik wichtiges Ereignis erinnern, den Sieg \u00fcber die Truppen des Patriarchen von Aquileia im Jahr 1162. Nach seiner Niederlage hatte der Patriarch einen Stier und zw\u00f6lf Schweine als Tribut entrichten m\u00fcssen, die suppletorisch f\u00fcr ihn und seine zw\u00f6lf Kanoniker vor dem Dogenpalast hingerichtet wurden.<\/p>\n<p>Den H\u00f6hepunkt des Unterhaltungsprogramms bildete die Prunkregatta auf dem Canal Grande, die stets zum Abschluss eines Herrscherbesuchs veranstaltet wurde. Hierbei handelte sich um die Kombination von Ruderwettrennen und dem anschlie\u00dfenden Festzug k\u00fcnstlerisch gestalteter Prunkboote. Bei den Wettrennen traten m\u00e4nnliche Venezianer, in gesonderten Rennen auch Frauen, auf diversen Bootstypen in ihrem Nationalsport gegeneinander an, weshalb dieses Spektakel von Seiten der Bev\u00f6lkerung mit gro\u00dfem Enthusiasmus verfolgt wurde. Die Route begann im \u00f6stlichen Sestiere Castello, f\u00fchrte vorbei an der Riva degli Schiavoni und dem Dogenpalast und durchzog den gesamten Canal Grande. An dessen Ende wendeten die Athleten, um die H\u00e4lfte der Strecke zur\u00fcckzueilen und in der Biegung des Kanals zu enden. Hier befand sich vor dem Palazzo Ca\u2019 Foscari ein schwimmender Festapparat, eine gewaltige, mit bemalter Leinwand und Stuckelementen verkleidete Holzkonstruktion in der Tradition barocker Festarchitekturen, auf der zum Abschluss die Siegerehrung vollzogen wurde. Dem athletischen Wettkampf schloss sich der Festzug zahlreicher Prunkbarken an, die von f\u00fchrenden venezianischen K\u00fcnstlern, darunter Gasparo Mauro, Giovanni Battista Tiepolo und Antonio Jolli, entworfen wurden. Hierbei handelte es sich um venezianische Boote mittlerer Gr\u00f6\u00dfe, die durch einen reichen plastischen Schmuck und Figuren aus bemaltem oder vergoldetem Stuck und Holz von einem Team an K\u00fcnstlern und Handwerkern in schwimmende Festapparate verwandelt worden waren. Das Bildprogramm umfasste zumeist Allegorien, mythologische Gestalten oder Meeresungeheuer.<\/p>\n<p>Beide Elemente der Prunkregatta, Kunst und Athletik, k\u00f6nnen als Mittel der symbolischen Kommunikation interpretiert werden. Die Ruderwettrennen, deren Urspr\u00fcnge im Galeerendienst lagen, sollten den ausw\u00e4rtigen G\u00e4sten die physische Potenz der venezianischen Bev\u00f6lkerung vor Augen f\u00fchren, die im Kriegsfall auf den Galeeren k\u00e4mpfen w\u00fcrde. Die Prunkbarken des Festzugs wiederum konnten mittels des Skulpturenschmucks konkrete politische Botschaften senden. So inszenierte etwa das Paradeboot im Zentrum der Regata grande zu Ehren Ernst Augusts von Braunschweig-Calenberg (1629-1698) im Juni 1686 den Kurf\u00fcrsten als neuen Kriegsgott Mars, der die venezianische Republik zum Sieg \u00fcber das Osmanische Reich f\u00fchren w\u00fcrde. Und in der Tat unterst\u00fctzte der Herzog die Venezianer mit der Bereitstellung von 2.400 Soldaten im Morea-Krieg. Beim Besuch Ferdinando de\u2019 Medicis (1663-1713) im Februar 1688 unterstrich die Regata grande hingegen die freundschaftlichen Beziehungen der Markusrepublik mit dem Gro\u00dfherzogtum Toskana, ehrte das Florenz der Medici als Patronin der sch\u00f6nen K\u00fcnste und gratulierte dem jungen Erbprinzen zur anstehenden Hochzeit mit Violante Beatrix von Bayern. So befand sich am Heck einer Peota die Personifikation der Toskana mit der gro\u00dfherzoglichen Krone auf dem Haupt, umringt von den Allegorien der Malerei, Skulptur, Musik und Poesie, w\u00e4hrend am Bug einer anderen Prunkbarke der Flussgott Arno den Markusl\u00f6wen umarmte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In mehrfacher Hinsicht erscheint die venezianische Prunkregatta als ein spielerischer Ersatz f\u00fcr den offiziellen Einzug auf dem Wasserweg, wie ihn etwa Heinrich III. 1574 erhalten hatte, der den inkognito reisenden F\u00fcrsten jedoch verwehrt bleiben musste \u2013 nur eben statt zum festlichen Auftakt als kr\u00f6nendem Abschluss des Aufenthalts. Die Route der Regata grande entsprach dem zweiten Abschnitt des offiziellen Ingresso, der vom Machtzentrum um den Dogenpalast den Canal Grande entlang bis zum Ca\u2019 Foscari in der Biegung des Kanals reichte. Beide Festz\u00fcge sollten den hohen Besucher ehren, die Stadt Venedig in bestem Licht vorstellen und schlie\u00dflich den ausw\u00e4rtigen F\u00fcrsten der venezianischen Bev\u00f6lkerung pr\u00e4sentieren. Dar\u00fcber hinaus erinnerte die schwimmende Festarchitektur, auf der die Siegerehrung stattfand, nicht selten an einen Triumphbogen, wie er zu Herrschereinz\u00fcgen in der Fr\u00fchen Neuzeit in verg\u00e4nglicher Form errichtet wurde. So bezeichnet ein Reisetagebuch des bayerischen Kurprinzen Karl Albrecht den Festapparat der Prunkregatta im M\u00e4rz 1716 als \u201etriumph-porten mit dem chur-payerischen wappen\u201c. Dieses war wohl so gro\u00df, \u201edas man solches von 200 schritt gar wohl unterscheiden kunde.\u201c Und so verwundert es nicht, dass der Festzug der Prunkbarken gerade um das Jahr 1600 zu dem athletischen Ruderwettkampf hinzutrat, also zu der Zeit, in welcher der Gro\u00dfteil der F\u00fcrsten begann, inkognito nach Venedig zu reisen.<\/p>\n<p>Trotz der vermeintlich rangniederen Identit\u00e4t der mit dem inkognito maskierten F\u00fcrsten veranstaltete die Serenissima auch im 17. und 18. Jahrhundert stets einen ganzen Festreigen, dessen H\u00f6hepunkt die Prunkregatta darstellte. Die Feste dienten nicht nur zur Unterhaltung der hohen Besucher, sondern sollten auch ein auf Prosperit\u00e4t und milit\u00e4rische St\u00e4rke zielendes Image der Seerepublik vermitteln. Rituelle Festbr\u00e4uche und ephemere Kunst fungierten als Mittel der symbolischen Kommunikation, die dar\u00fcber hinaus konkrete politische Botschaften senden konnten.<\/p>\n<p>Den letzten glanzvollen F\u00fcrstenbesuch in der Geschichte der Republik Venedig stellte der Inkognitoaufenthalt Kaiser Leopolds II. (1747\u20131792) im M\u00e4rz 1791 dar. Als im Jahr 1797 franz\u00f6sische Truppen die Markusstadt einnahmen, starb mit der einst so stolzen Republik auch ihre pr\u00e4chtige Festkultur. Der Bucintoro wurde am Fu\u00dfe eines Freiheitsbaumes verbrannt und jegliche Feste auf Jahre untersagt. Das n\u00e4chste gro\u00dfe Wasserfest fand erst ein Jahrzehnt sp\u00e4ter, am 29. November 1807 statt: zum Empfang des neuen Herrschers von Venedig, Napoleon Bonaparte.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. &nbsp; Am 4. M\u00e4rz 1709 war es endlich soweit. Seit Wochen feierte Venedig einen hohen Gast aus dem Norden, Friedrich IV. von D\u00e4nemark und Norwegen (1671\u20131730). Zwar weilte dieser unter dem Pseudonym Conte di Oldenburg in der Lagunenstadt, doch wurde er mit zahlreichen einem umfangreichen Festprogramm geehrt. Nun, am letzten Tag seines gut zweimonatigen&hellip;<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":118077,"menu_order":136,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-118091","media-library","type-media-library","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Das Spiel mit der Maske - Katholische Akademie in Bayern<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Das Spiel mit der Maske - Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"I. &nbsp; Am 4. M\u00e4rz 1709 war es endlich soweit. Seit Wochen feierte Venedig einen hohen Gast aus dem Norden, Friedrich IV. von D\u00e4nemark und Norwegen (1671\u20131730). Zwar weilte dieser unter dem Pseudonym Conte di Oldenburg in der Lagunenstadt, doch wurde er mit zahlreichen einem umfangreichen Festprogramm geehrt. Nun, am letzten Tag seines gut zweimonatigen&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-01-20T10:50:13+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Kurprinz-Karl-Albrecht_web.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"572\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"322\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"10 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\\\/\",\"name\":\"Das Spiel mit der Maske - Katholische Akademie in Bayern\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Kurprinz-Karl-Albrecht_web.jpg\",\"datePublished\":\"2026-01-20T10:50:06+00:00\",\"dateModified\":\"2026-01-20T10:50:13+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Kurprinz-Karl-Albrecht_web.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Kurprinz-Karl-Albrecht_web.jpg\",\"width\":572,\"height\":322},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Das Spiel mit der Maske\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"description\":\"Kirche braucht Debatte: \u201ekatholisch\u201c mit Blick auf das Ganze \u2013 und \u201eakademisch\u201c im Vertrauen auf die Kraft der Argumente\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"width\":496,\"height\":216,\"caption\":\"Katholische Akademie in Bayern\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/katholische.akademie.bayern\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Das Spiel mit der Maske - Katholische Akademie in Bayern","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Das Spiel mit der Maske - Katholische Akademie in Bayern","og_description":"I. &nbsp; Am 4. M\u00e4rz 1709 war es endlich soweit. Seit Wochen feierte Venedig einen hohen Gast aus dem Norden, Friedrich IV. von D\u00e4nemark und Norwegen (1671\u20131730). Zwar weilte dieser unter dem Pseudonym Conte di Oldenburg in der Lagunenstadt, doch wurde er mit zahlreichen einem umfangreichen Festprogramm geehrt. Nun, am letzten Tag seines gut zweimonatigen&hellip;","og_url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\/","og_site_name":"Katholische Akademie in Bayern","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/","article_modified_time":"2026-01-20T10:50:13+00:00","og_image":[{"width":572,"height":322,"url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Kurprinz-Karl-Albrecht_web.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Estimated reading time":"10 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\/","name":"Das Spiel mit der Maske - Katholische Akademie in Bayern","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Kurprinz-Karl-Albrecht_web.jpg","datePublished":"2026-01-20T10:50:06+00:00","dateModified":"2026-01-20T10:50:13+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\/#primaryimage","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Kurprinz-Karl-Albrecht_web.jpg","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Kurprinz-Karl-Albrecht_web.jpg","width":572,"height":322},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/das-spiel-mit-der-maske-der-europaeische-hochadel-zu-gast-in-der-vergnuegungsmetropole-venedig\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Das Spiel mit der Maske"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","name":"Catholic Academy in Bavaria","description":"Church needs debate: \"catholic\" looking at the whole - and \"academic\" trusting in the power of arguments","publisher":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization","name":"Catholic Academy in Bavaria","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","width":496,"height":216,"caption":"Katholische Akademie in Bayern"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/118091","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library"}],"about":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/media-library"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/118091\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":118094,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/118091\/revisions\/118094"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/118077"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118091"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}