{"id":118136,"date":"2026-01-20T14:28:39","date_gmt":"2026-01-20T13:28:39","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=118136"},"modified":"2026-01-20T14:28:39","modified_gmt":"2026-01-20T13:28:39","slug":"griechenland-in-bayern","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/griechenland-in-bayern\/","title":{"rendered":"\u201eGriechenland in Bayern\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\u201eGriechenland in Bayern!\u201c \u2013 Bei diesen Worten denken vermutlich viele an die Zeit K\u00f6nig Ludwigs I. von Bayern, in dessen Denken und Handeln das Land der Griechen eine so erstaunlich zentrale Rolle spielte. Bevor ich tats\u00e4chlich auch auf Ludwig I. komme, m\u00f6chte ich aber etwas weiter ausholen und einige Vor\u00fcberlegungen zum Thema anstellen.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal: Als Griechenland noch das gro\u00dfe Hellas war, eine der drei wesentlichen Quellen oder S\u00e4ulen des christlichen Abendlandes, als Iktinos und Kallikrates den Parthenon erbauten, als Sokrates lehrte und Aristoteles die Nikomachische Ethik schrieb \u2013 da gab es noch kein Bayern. Aber als Bayern nach und nach zur Regionalmacht aufstieg, zum Herzogtum, Kurf\u00fcrstentum und K\u00f6nigreich \u2013 da gab es kein Land namens Griechenland mehr. Oder sollte ich sagen: Da gab es Griechenland noch nicht?<\/p>\n<p>Andererseits: Als das moderne Griechenland nach und nach seine heutige Ausdehnung erlangte (so kam etwa Thessalien, wo wir gerade zu Gast sind, erst 1881 dazu), da verlor Bayern bereits wieder seine Selbst\u00e4ndigkeit: Seit 1871 war es nur noch ein \u2013 wenn auch etwas eigenwilliger \u2013 Teil des Deutschen Reiches, sp\u00e4ter der Bundesrepublik Deutschland. Wir bemerken also, dass wir die W\u00f6rter Bayern und Griechenland hier in ganz unterschiedlichen Bedeutungen gebrauchen: Griechenland als ein geistig-kulturelles Ph\u00e4nomen, Bayern als eine politische Einheit (Staat oder Bundesland). Das gilt es im Folgenden zu beachten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Vor dem Klassizismus<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Bayern hatte man in den Jahrhunderten vor dem Klassizismus, also vor der zweiten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts, kaum eine Vorstellung, allerdings auch kaum ein Interesse daran, wie es an den klassischen St\u00e4tten des antiken Griechenland in Athen, Delphi, Olympia oder Korinth damals aussah, wer dort lebte, was man dort tat und dachte. Woran also dachte man in Bayern vor dem Klassizismus, wenn die Worte griechisch oder Griechenland fielen? Diese Frage ist nicht ganz eindeutig zu beantworten.<\/p>\n<p>Im Mittelalter dachte man bei dem Wort zun\u00e4chst wohl vor allem an die altgriechische Sprache, auch wenn es damals in Westeuropa nur wenige Menschen gab, die diese Sprache einigerma\u00dfen gut beherrschten. Nicht umsonst kursierte unter westlichen M\u00f6nchen die Redensart: \u201eGraecum est, non legitur.\u201c Sicher wussten alle christlichen Theologen, dass das Neue Testament urspr\u00fcnglich auf Griechisch verfasst worden war. Aber in der Praxis benutzte man doch fast ausschlie\u00dflich die Vulgata, die lateinische \u00dcbersetzung des Kirchenvaters Hieronymus. Zweifellos wusste man, dass der Apostel Paulus die j\u00fcdischen beziehungsweise christlichen Gemeinden in Thessaloniki und Korinth, in Ephesus und Athen besucht und ihnen Briefe geschrieben hatte, woraus man immerhin schlie\u00dfen konnte, dass diese, aus der antiken Literatur so gut bekannten St\u00e4dte zumindest in apostolischer Zeit noch existierten.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Theologie dachte man im mittelalterlichen Deutschland bei dem Wort Griechen vor allem an das gro\u00dfe, multi-ethnische byzantinische Reich und seine Hauptstadt Konstantinopel. Dorthin gab es mancherlei politische, diplomatische und Handelsbeziehungen. Es ist aber zu bedenken, dass der Begriff \u201ebyzantinisch\u201c erst im 19. Jahrhundert gepr\u00e4gt wurde. Die Zeitgenossen sprachen vom Ostr\u00f6mischen Reich; die Byzantiner selbst nannten sich R\u00f6mer. Nur im Westen wurden die Byzantiner auch als Griechen bezeichnet, weil man im katholischen Westen unter R\u00f6mern eben doch etwas ganz anderes verstand. Man dachte also bei dem Wort Griechen nicht so sehr an die Bewohner in der Gegend des heutigen Griechenland als vielmehr an die Bewohner von Ostrom, Konstantinopel oder Istanbul.<\/p>\n<p>Von den Theologen abgesehen waren es wohl die Renaissance-Humanisten, die sich als erste intensiver mit der griechischen Sprache und Literatur befassten \u2013 der Altgriechischen wohlgemerkt! Manch einer von ihnen \u00fcbersetzte klassisch-griechische Autoren ins Lateinische, manchem gelang es, mehr oder weniger alte griechische Handschriften zu erwerben, vor allem von den vielen gebildeten Griechen, die in den Jahren vor 1453 aus Konstantinopel in den Westen, \u00fcberwiegend nach Italien, geflohen waren. Der Erzhumanist Erasmus von Rotterdam allerdings schrieb tats\u00e4chlich nicht nur lateinisch, sondern auch griechisch. Auf ihn geht \u00fcbrigens die noch heute in den meisten westlichen L\u00e4ndern \u00fcbliche Aussprache des Altgriechischen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>D\u00fcrer hat von Erasmus ein Portr\u00e4t gestochen, auf dem eine lateinische und eine griechische Inschrift gemeinsam einen Gedanken mit sehr alter Tradition ausdr\u00fccken: \u201eDie ist das Bildnis des Erasmus von Rotterdam, von Albrecht D\u00fcrer nach dem lebenden Urbild gezeichnet. \u2013 Das bessere Bild werden seine Schriften zeigen.\u201c Aber: Erasmus war nun wirklich kein Bayer!<\/p>\n<p>Wie also steht es mit den bayerischen Humanisten? Verglichen mit ihren bewunderten italienischen Vorbildern, besch\u00e4ftigten sich die bayerischen Gelehrten \u2013 die Celtis, Peutinger, Pirckheimer und wie sie alle hei\u00dfen \u2013 wesentlich weniger mit Sprache und Literatur des antiken Hellas. Bei ihnen lag der Schwerpunkt, wie schon im Mittelalter, auf der lateinischen Sprache und Literatur. Selbst wenn sie etwas Altgriechisch konnten \u2013 im Zweifelsfall lasen die griechischen Texte doch in lateinischen \u00dcbersetzungen. So ist es kein Wunder und auch kein Zufall, dass Shakespeares in Julius Caesar (1599) eine Figur sagen l\u00e4sst: \u201eFor mine own part, it was Greek to me\u201c, um auszudr\u00fccken, dass diese etwas nicht verstanden hat. Der Ausdruck hat sich im Englischen bis heute gehalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Der europ\u00e4ische Klassizismus<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Umschwung f\u00fcr die Wahrnehmung Griechenlands kam um die Mitte des 18. Jahrhunderts. 1755 erschien ein B\u00fcchlein, das in ganz Europa Aufsehen erregte: Johann Joachim Winckelmanns \u201eGedancken \u00fcber die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst\u201c. Der Autor bem\u00fchte sich \u2013 als erster Altertumsforscher \u00fcberhaupt \u2013, zwischen griechischen und r\u00f6mischen Kunstwerken zu unterscheiden. Zurecht ging er davon aus, dass die griechische Kunst die \u00e4ltere und originalere war, w\u00e4hrend die r\u00f6mische Kunst, vor allem die Bildhauerei, \u00fcber weite Strecken als eine Angelegenheit von Epigonen gelten kann, auch wenn er noch nicht in der Lage war, zwischen einem griechischen Original und einer r\u00f6mischen Kopie zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Durch Winckelmanns Schriften wuchs das Interesse an der antik-griechischen Kunst enorm. Ber\u00fchmt wurde seine so merkw\u00fcrdig paradox klingende Forderung: \u201eDer einzige Weg f\u00fcr uns, gro\u00df, ja, wenn es m\u00f6glich ist, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten.\u201c Hinter dieser Forderung stand \u2013 neben der reinen \u00c4sthetik \u2013 auch die damals aktuelle politisch-ideologische Ablehnung der r\u00f6mischen Kaiserdespotie und eine Verkl\u00e4rung der griechischen Demokratie. So gesehen besa\u00df und erlangte der europ\u00e4ische Klassizismus durchaus auch genuin politische Aspekte.<\/p>\n<p>Zu der Begeisterung des Klassizismus f\u00fcr die Antike kam dann aber auch ein gewisses Interesse an den damals lebenden Griechen. Sie traten in das Bewusstsein Westeuropas erst durch ihre nach und nach bekannt werdenden Freiheitsk\u00e4mpfe, also die Bestrebungen des \u2013 offenbar doch durchaus noch existierenden \u2013 griechischen Volkes, sich vom osmanischen Joch zu befreien. Das war ein Thema, welches das damalige Europa aufhorchen lie\u00df, denn seit 1800 machte man sich auch in Deutschland, auch in Bayern, Gedanken dar\u00fcber, wie man ein anderes Joch, das napoleonische, absch\u00fctteln konnte. Auch in Deutschland sprach man in jenen Jahrzehnten von Freiheits- oder Befreiungsk\u00e4mpfen. Und so n\u00e4hern wir nun doch langsam dem Thema \u201eGriechenland in Bayern\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Ludwig I. von Bayern<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der erste bayerische K\u00f6nig, Maximilian I., wie man so sagt von Napoleons Gnaden, hatte kaum Interesse am antiken Bildungsideal, geschweige denn an jenem entfernten Land im S\u00fcden des Balkans, das andere \u201emit der Seele suchten\u201c. Aber sein Sohn Ludwig wurde schon als junger Kronprinz einer der gr\u00f6\u00dften Bewunderer zuerst der alten, aber dann auch der lebenden Griechen. Schon als 18-J\u00e4hriger schrieb er, angesichts der Tempelruinen von Paestum, die Hexameter:<\/p>\n<p>\u201eDa\u00df mir verg\u00f6nnet nicht war, Griechen, zu leben bey euch!<br \/>\nLieber, denn Erbe des Throns, w\u00e4r\u2019 ich hellenischer B\u00fcrger.<br \/>\nIn den Gedanken wie oft tr\u00e4umt\u2019 ich mich sehnend zu euch.\u201c<\/p>\n<p>Auch dabei dachte Ludwig sicher mehr an die antiken Hellenen als an die damaligen Griechen. Zu den lebenden Griechen ist er ja auch erst 30 Jahre sp\u00e4ter gereist, n\u00e4mlich 1834\/35, als sein zweiter Sohn Otto \u2013 auf Wunsch der Gro\u00dfm\u00e4chte und gerufen von der griechischen Nationalversammlung \u2013 K\u00f6nig von Griechenland geworden war.<\/p>\n<p>Nun muss man aber betonen, dass vor der Otto-Zeit \u00fcberhaupt nur wenige Westeurop\u00e4er nach Griechenland reisten, wenn sie dort nicht gerade als Eroberer, Diplomaten oder Kaufleute zu tun hatten. Von den vielen deutschen Philhellenen, etwa Goethe, Herder, Lessing oder H\u00f6lderlin \u2013 und sogar Winckelmann \u2013 war keiner selbst im Lande der Griechen, \u00fcber das sie so viel nachdachten und so begeistert schrieben. Sie alle kannten das Land nur durch antike und zeitgen\u00f6ssische Beschreibungen, durch Bilder und Berichte. Auf welchen Wegen also kam Griechenland nach Bayern?<\/p>\n<p><strong>Glyptothek (1816-30).<\/strong> Wieder beginnt alles zun\u00e4chst mit der antiken Kunst! Schon vor dem offiziellen Beginn des griechischen Freiheitskampfes (1821) hatte der bayerische Kronprinz Ludwig begonnen, leidenschaftlich antike Skulpturen zu sammeln. 1816 legte er den Grundstein f\u00fcr ein eigenes Skulpturenmuseum, dem er den speziell f\u00fcr dieses Geb\u00e4ude neu erfundenen, aus altgriechischen W\u00f6rtern zusammengesetzten Namen Glyptothek gab (gl\u03cdpteV = Bildschnitzer; q\u1f75kh = Aufbewahrungsort).<\/p>\n<p>Sowohl den Kauf der Statuen als auch den Bau der Glyptothek musste und wollte Ludwig aus seiner Privatschatulle bezahlen. Die Glyptothek war das erste wirklich antikische Geb\u00e4ude in Bayern, auch das erste Museum speziell f\u00fcr antike Kunst n\u00f6rdlich der Alpen. Und gerade wegen der Geb\u00e4ude am K\u00f6nigsplatz sollte M\u00fcnchen schon bald als Isar-Athen bezeichnet werden (nachdem Berlin schon \u00fcber 100 Jahre vorher als Spree-Athen ger\u00fchmt worden war). Dabei bot die Glyptothek eine eklektische Mischung von ionischer Tempelvorhalle au\u00dfen und r\u00f6mischer Thermen-Architektur innen als Rahmen f\u00fcr ein einzigartiges Museum der antiken und der zeitgen\u00f6ssisch-klassizistischen Marmorskulptur.<\/p>\n<p>Rastlos bem\u00fchte sich Ludwig, auf dem internationalen Kunstmarkt, vor allem in Rom und Paris, antike Skulpturen zu erwerben. Und da dies in Konkurrenz zu anderen L\u00e4ndern geschah, insbesondere England (es sei an Lord Elgin erinnert), war ihm kaum ein Preis zu hoch. Ein eigenes Abenteuer war 1812 die Erwerbung der Giebelfiguren des Aphaia-Tempels von \u00c4gina, die heute den vielbewunderten H\u00f6hepunkt der Glyptothek bilden.<\/p>\n<p>1825, die Glyptothek war noch im Bau, starb K\u00f6nig Maximilian I., und Ludwig wurde K\u00f6nig von Bayern. In seinem allerersten Signat w\u00fcnschte er, dass man in Zukunft das Wort Baiern mit dem \u201egriechischen\u201c Buchstaben \u201ey\u201c schreiben sollte. Dieser eigentlich r\u00fchrende Versuch, mehr Griechenland nach Bayern zu bekommen, wurde bis heute beibehalten.<\/p>\n<p><strong>Walhalla (1830-42)<\/strong>. Ganze 14 Jahre wurde an der Glyptothek gebaut. Aber bei der Einweihung war der Bauherr merkw\u00fcrdigerweise gar nicht anwesend. Denn er k\u00fcmmerte sich bereits um ein gewisserma\u00dfen noch viel griechischeres Geb\u00e4ude: die Walhalla bei Regensburg, eine ziemlich genaue Kopie des Athener Parthenon. Darin sollte mit B\u00fcsten oder Inschriften an bedeutende Deutsche (keineswegs nur Bayern!) erinnert werden. Bedenkt man diese Funktion und auch den germanischen Namen des Geb\u00e4udes, so ist die Wahl einer so rein griechischen Architektur fast erstaunlich, jedenfalls ein deutliches Statement. Zun\u00e4chst waren auch durchaus andere, deutsche Bauformen (Gotik), dann Ankl\u00e4nge an das r\u00f6mische Pantheon diskutiert worden. Aber schlie\u00dflich legte sich der K\u00f6nig auf den rein griechischen Peripteros in der Art des Parthenon fest.<\/p>\n<p><strong>K\u00f6nigsplatz<\/strong> (Ausstellungsgeb\u00e4ude, 1838\/48; Propyl\u00e4en, 1846\/60). Danach ging Ludwig an die Vollendung des K\u00f6nigsplatzes: Gegen\u00fcber der Glyptothek entstand das Kunst- und Industrie-Ausstellungsgeb\u00e4ude mit einem korinthischen S\u00e4ulenportikus. Der antiken Kunst sollte also in einem eigenen Tempel die aktuelle Kunst und Industrie gegen\u00fcber gestellt werden, ein durchaus moderner Gedanke.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich \u2013 erst nach dem R\u00fccktritt Ludwigs 1848 vollendet \u2013 die Propyl\u00e4en, eine freie Kopie nach dem ber\u00fchmten Eingangstor auf die Athener Akropolis, zugleich ein Denkmal des Philhellenismus, des griechischen Freiheitskampfes und des ersten und einzigen Wittelsbachers auf dem griechischen K\u00f6nigsthron. Auf das Skulpturenprogramm kann ich hier nicht eingehen, aber ich will doch wenigstens auf die griechischen Namensinschriften hinweisen, die Ludwig in den Propyl\u00e4en anbringen lie\u00df.<\/p>\n<p><strong>Ruhmeshalle und Bavaria (1843\/53)<\/strong>. Noch ein drittes Bauwerk im rein griechischen Styl sei hier erw\u00e4hnt. Die Ruhmeshalle auf der Theresienh\u00f6he. Sie ist nochmals ein anderer antikischer Geb\u00e4udetypus und diente zur Verherrlichung bayerischer Ber\u00fchmtheiten. Entworfen wieder von Leo von Klenze im dorischen Stil. Auch die 18 Meter hohe Bronzestatue der Bavaria ist eine Anspielung auf das klassische Athen: Ludwig hatte sich vorgenommen, die antike Technik des Gro\u00dfbronzegusses wieder zu beleben. Sein konkretes Vorbild war die Athena Pr\u00f3machos des Bildhauers Phidias auf der Athener Akropolis, die Vork\u00e4mpferin, um 460\/450 entstanden. Die Athener Statue war so hoch, dass man ihre vergoldete Speerspitze schon vom Meer aus bei Kap Sunion erkennen konnte, wie der antike Baedeker Pausanias schreibt.<\/p>\n<p>Auf diese Weise kam Griechenland also zun\u00e4chst nach Bayern: durch altgriechische Bildwerke (oder r\u00f6mische Kopien nach solchen) und durch antikische Geb\u00e4ude.<\/p>\n<p><strong>Griechische Studenten in Bayern<\/strong>. Es sollte aber nicht bei Kunstwerken und Geb\u00e4uden bleiben, denn es kamen durchaus auch Menschen. Schon w\u00e4hrend des Befreiungskampfes 1821-1828) wurden die S\u00f6hne von gefallenen Freiheitsk\u00e4mpfern gelegentlich in den Westen, also nach Italien, Frankreich oder eben auch nach Deutschland und Bayern geschickt. Dort sollten sie eine moderne Ausbildung genie\u00dfen, um danach helfen zu k\u00f6nnen, den neuen griechischen Staat aufzubauen. Denn in Griechenland selbst lagen w\u00e4hrend der langen Kriegs- und B\u00fcrgerkriegsjahre das Bildungswesen und die Schulen weitgehend darnieder.<\/p>\n<p>In M\u00fcnchen wurde f\u00fcr die teilweise noch sehr jungen Neuank\u00f6mmlinge 1825 ein Privates Erziehungs-Institut gegr\u00fcndet, sp\u00e4ter K\u00f6niglich Griechisches Lyceum genannt, das schon bald \u00fcber 50 griechische Sch\u00fcler z\u00e4hlte. Sie wurden dort in Deutsch, Latein, Alt- und Neu-Griechisch, Geschichte, Geographie, Mathematik, Zeichnen, Kalligraphie, Musik und manch anderen F\u00e4chern unterrichtet. Die Leitung des Instituts lag in griechischen H\u00e4nden: Auf Empfehlung des griechischen Pr\u00e4sidenten Jo\u00e1nnis Kapod\u00edstrias kam 1830 der Archimandrit Mis\u00e1il Apostol\u00eddis nach M\u00fcnchen, um auch hier f\u00fcr eine gediegene orthodoxe Religionslehre der jungen Griechen zu sorgen.<\/p>\n<p>Diese Schule sollte dazu dienen, die Jugendlichen so weit zu auszubilden, dass sie dann an einer der deutschen Universit\u00e4ten regul\u00e4r studieren konnten. 1826 lie\u00df Ludwig I. die Universit\u00e4t von Landshut nach M\u00fcnchen verlegen. F\u00fcr griechische Studenten gab es verschiedene Stipendienpl\u00e4tze, teils gestiftet von Ludwig I., teils vom Haupt-Verein der Philhellenen von Bayern, sp\u00e4ter auch von der griechischen Regierung in Athen. Viele griechische Studenten besuchten vor oder nach der M\u00fcnchner Universit\u00e4t auch noch andere deutsche oder europ\u00e4ische Hochschulen. Und viele der Griechen, die damals im Westen studierten, wurden sp\u00e4ter wichtige Beamte, Professoren oder Juristen im neu begr\u00fcndeten Griechenland.<\/p>\n<p><strong>Die Griechische Kirche in M\u00fcnchen<\/strong> (1828\/29). Da die griechische Religionsgemeinde in M\u00fcnchen immer gr\u00f6\u00dfer wurde, bestimmte Ludwig I. 1828, dass eine der zentralen Kirchen M\u00fcnchens, die ehemalige Friedhofskirche St. Salvator, dem griechischen Kultus \u00fcberlassen w\u00fcrde. Die sp\u00e4tgotische Kirche wurde zuerst restauriert und dann f\u00fcr den griechisch-orthodoxen Ritus ausgestattet. Die Ikonostase und die Betst\u00fchle entwarf in einem neu-romanischen, byzantinisch gemeinten Stil der Hofarchitekt Leo von Klenze. Die Ikonen lieferte 1829 ein griechischer Maler aus Patras; die Kirchenger\u00e4te (Taufbecken, Tabernakel, Kelch, Weihrauchgef\u00e4\u00df, Evangelium usw.) stiftete Zar Nikolaus I. von Russland, der sich als Besch\u00fctzer der gesamten Orthodoxie ansah.<\/p>\n<p><strong>Carl Rottmanns griechische Landschaften<\/strong>. 1833, dem Jahr, in dem Ludwigs zweiter Sohn, Otto, in Griechenland ankam, um dort der erste K\u00f6nig des neuen Landes zu werden, beauftragte Ludwig seinen Lieblingslandschaftsmaler Carl Rottmann, f\u00fcr die n\u00f6rdlichen M\u00fcnchner Hofgartenarkaden griechische Landschaften zu malen. Monatelang reiste Rottmann durch Griechenland, jedenfalls durch die damals schon befreiten Teile des Landes s\u00fcdlich der Linie Arta-Volos. Bei der Auswahl seiner Motive leiteten ihn einerseits die gro\u00dfen Ortsnamen der Antike.<\/p>\n<p>Aber andererseits interessierte er sich keineswegs wie ein Arch\u00e4ologe (oder ein moderner Tourist) in erster Linie f\u00fcr die Reste der antiken Denkm\u00e4ler, von denen damals auch viele noch unter der Erde lagen. Vielmehr hielt er extrem \u00f6de, menschenleere Landschaften von geradezu unheimlichem Charakter fest. Aus alten Photographien geht hervor, dass diese Charakterisierung des befreiten Landes der Realit\u00e4t durchaus entsprach. Vielleicht sollte durch die Betonung der \u00c4rmlichkeit und Trostlosigkeit des Landes noch betont werden, welche herkulische Tat es f\u00fcr den jungen griechischen K\u00f6nig sei, diese \u00d6dnis in bl\u00fchende Landschaften zu verwandeln.<\/p>\n<p>Rottmann kam mit vielen Bleistift-, Aquarell- und auch \u00d6lskizzen von seiner \u00e4u\u00dferst m\u00fchsamen Griechenlandreise zur\u00fcck. Inzwischen hatte der K\u00f6nig beschlossen, die 23 Griechenlandbilder nicht in den Hofgartenarkaden, sondern in der Neuen Pinakothek unterzubringen, wo sie einen eigenen, sehr ungew\u00f6hnlich eingerichteten Saal erhielten. Die damalige Neue Pinakothek wurde durch den Krieg zerst\u00f6rt, die Gem\u00e4lde wurden aber weitgehend gerettet. Im Neubau der Neuen Pinakothek erhielten Rottmanns Griechenlandbilder wieder einen eigenen Saal, aber einen viel schlichteren als zuvor.<\/p>\n<p><strong>Griechische Heldentaten in M\u00fcnchen<\/strong>. Ungef\u00e4hr gleichzeitig mit Rottmanns griechischen Landschaften begann der Historienmaler Peter von He\u00df im Auftrag des K\u00f6nigs Entw\u00fcrfe f\u00fcr Bilder zum griechischen Freiheitskampf zu fertigen. Die Fresken wurden 1841-1844 in den Hofgartenarkaden ausgef\u00fchrt und sollten urspr\u00fcnglich \u00fcber den Rottmann-Landschaften angebracht werden. Aber nachdem man die Rottmann-Fresken in die Neue Pinakothek verbracht hatte, standen die Felder der Freiheitsk\u00e4mpfe etwas einsam \u00fcber gro\u00dfen roten Wandfl\u00e4chen. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gem\u00e4lde von He\u00df vollkommen zerst\u00f6rt, offenbar sind sie auch nicht in Photographien \u00fcberliefert. Trotzdem sind die Bilder immer noch gut bekannt und werden oft abgebildet, weil sie damals in verschiedenen Lithographie-Serien verbreitet wurden.<\/p>\n<p><strong>Eine Griechin in der Sch\u00f6nheitsgalerie<\/strong>. In barocker Tradition lie\u00df sich Ludwig I. von seinem Hofmaler Joseph Karl Stieler eine Sammlung von 36 sch\u00f6nen Frauen aus allen St\u00e4nden malen. Darunter ist auch eine Griechin, die sch\u00f6ne Katharina B\u00f3tsaris. Sie war nicht nur eine international bewunderte Sch\u00f6nheit, als Hofdame von K\u00f6nigin Amalie kam sie in Europa weit herum. Aber sie war vor allem eine Tochter des ber\u00fchmten Freiheitsk\u00e4mpfers M\u00e1rkos B\u00f3tsaris, der schon 1823 im Kampf fiel, als Katarina erst drei Jahre alt war. Als sie der K\u00f6nig malen lie\u00df, war sie 21 und wurde in der von K\u00f6nigin Amalia eingef\u00fchrten weiblichen Hoftracht portr\u00e4tiert.<\/p>\n<p><strong>Griechische K\u00fcnstler in Bayern<\/strong>. Man k\u00f6nnte eine gro\u00dfe Anzahl von griechischen K\u00fcnstlern anf\u00fchren, die ihre Ausbildung in M\u00fcnchen genossen und dann in Griechenland die M\u00fcnchner Schule der griechischen Malerei vertraten beziehungsweise verbreiteten. Aber da mein Thema \u201eGriechenland in Bayern\u201c lautet, m\u00f6chte ich hier nur zwei Maler erw\u00e4hnen, die den gr\u00f6\u00dften Teil ihres Lebens in M\u00fcnchen verbrachten und hier auch starben.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst sei an Theod\u00f3ros Vryz\u00e1kis (1814-1878) erinnert. Er stammte aus Theben und erlebte den Freiheitskrieg als Kind. Nachdem sein Vater von den T\u00fcrken ermordet worden war, fl\u00fcchtete er mit seiner Mutter zun\u00e4chst in die Berge. Mit 18 Jahren kam er nach M\u00fcnchen, um hier zu studieren. Er blieb hier bis zu seinem Tod 1878 und malte fast ausschlie\u00dflich Bilder zum griechischen Befreiungskampf, zum Beispiel \u201eDie Tr\u00f6stung\u201c (1847, Nationalgalerie Athen). Sein bekanntestes Gem\u00e4lde ist \u201eDer Ausfall aus Messolongi\u201c (1855, Nationalgalerie Athen). Vryz\u00e1kis gilt als der wichtigste Begr\u00fcnder der M\u00fcnchner Schule der griechischen Malerei.<\/p>\n<p>Der Genre- und Monumentalmaler Nikol\u00e1os Gysis (1842-1901) erhielt von seiner Heimatinsel Tinos ein Stipendium, um ab 1865 in M\u00fcnchen Malerei zu studieren. 1888 wurde er hier Professor an der Akademie der bildenden K\u00fcnste, war ein sehr bekannter und beliebter K\u00fcnstler und starb 1901, ebenfalls in M\u00fcnchen. Er hat viele bayerische Motive gemalt, aber auch Szenen aus dem griechischen Freiheitskampf (\u201eNach der Zerst\u00f6rung von Psara\u201c, 1896, Nationalgalerie Athen). In Griechenland ist er vor allem durch sein Gem\u00e4lde \u201eKrypho Scholeio\u201c (ebenfalls in Athen) bekannt.<\/p>\n<p><strong>Eine griechische Hofhaltung in Bayern<\/strong>. Nach dem erzwungenen R\u00fccktritt Ottos (1862) reiste dieser mit seiner Frau Amalia von Oldenburg zur\u00fcck nach M\u00fcnchen. Angeblich ist er dort genau an dem Tag angekommen, als gerade die letzten griechischen Namen in den Propyl\u00e4en angeschrieben wurden. Man hat ihm nicht erlaubt, sich in M\u00fcnchen niederzulassen, weil sonst drei K\u00f6nige in der Residenzstadt gewohnt h\u00e4tten (der regierende Max II., und die Ruhest\u00e4ndler Ludwig I. und Otto I. von Griechenland). Also zog er in die Bamberger Residenz. Dort wurde abends meistens griechische Tracht getragen und griechisch gesprochen. Mit Amalia sind auch mehrere griechische Hofdamen nach Bamberg gezogen, von denen die meisten bayerische Adelige geheiratet haben. Auf eigenen Wunsch wurde Otto in der Gruft der Theatinerkirche in griechischer Nationaltracht bestattet. Auch das ein St\u00fcck Griechenland in Bayern!<\/p>\n<p><strong>Griechische Gastarbeiter und B\u00fcrger in Bayern<\/strong>. Eigentlich wollte ich noch \u00fcber Griechenland in Bayern \u2013 heute sprechen, vor allem also \u00fcber die Gastarbeiter und die vielen heute in Bayern sehr gut integrierten Griechen. Aber erstens habe ich Ihre Geduld schon etwas lange in Anspruch genommen. Und zweitens fehlt mir als Kunsthistoriker f\u00fcr dieses Thema eigentlich die Kompetenz, obwohl ich einige von diesen Griechen kennen und sch\u00e4tzen lernte.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eGriechenland in Bayern!\u201c \u2013 Bei diesen Worten denken vermutlich viele an die Zeit K\u00f6nig Ludwigs I. von Bayern, in dessen Denken und Handeln das Land der Griechen eine so erstaunlich zentrale Rolle spielte. Bevor ich tats\u00e4chlich auch auf Ludwig I. komme, m\u00f6chte ich aber etwas weiter ausholen und einige Vor\u00fcberlegungen zum Thema anstellen. Zun\u00e4chst einmal:&hellip;<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":118120,"menu_order":149,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-118136","media-library","type-media-library","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>\u201eGriechenland in Bayern\u201c - Katholische Akademie in Bayern<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/griechenland-in-bayern\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"\u201eGriechenland in Bayern\u201c - Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"\u201eGriechenland in Bayern!\u201c \u2013 Bei diesen Worten denken vermutlich viele an die Zeit K\u00f6nig Ludwigs I. von Bayern, in dessen Denken und Handeln das Land der Griechen eine so erstaunlich zentrale Rolle spielte. Bevor ich tats\u00e4chlich auch auf Ludwig I. komme, m\u00f6chte ich aber etwas weiter ausholen und einige Vor\u00fcberlegungen zum Thema anstellen. Zun\u00e4chst einmal:&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/griechenland-in-bayern\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/von-Hess_Ankunft-in-Nauplia_web-scaled.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2560\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1440\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"18 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/griechenland-in-bayern\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/griechenland-in-bayern\\\/\",\"name\":\"\u201eGriechenland in Bayern\u201c - Katholische Akademie in Bayern\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/griechenland-in-bayern\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/griechenland-in-bayern\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/von-Hess_Ankunft-in-Nauplia_web-scaled.jpg\",\"datePublished\":\"2026-01-20T13:28:39+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/griechenland-in-bayern\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/griechenland-in-bayern\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/griechenland-in-bayern\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/von-Hess_Ankunft-in-Nauplia_web-scaled.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/von-Hess_Ankunft-in-Nauplia_web-scaled.jpg\",\"width\":2560,\"height\":1440},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/griechenland-in-bayern\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"\u201eGriechenland in Bayern\u201c\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"description\":\"Kirche braucht Debatte: \u201ekatholisch\u201c mit Blick auf das Ganze \u2013 und \u201eakademisch\u201c im Vertrauen auf die Kraft der Argumente\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"width\":496,\"height\":216,\"caption\":\"Katholische Akademie in Bayern\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/katholische.akademie.bayern\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"\u201eGriechenland in Bayern\u201c - Katholische Akademie in Bayern","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/griechenland-in-bayern\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"\u201eGriechenland in Bayern\u201c - Katholische Akademie in Bayern","og_description":"\u201eGriechenland in Bayern!\u201c \u2013 Bei diesen Worten denken vermutlich viele an die Zeit K\u00f6nig Ludwigs I. von Bayern, in dessen Denken und Handeln das Land der Griechen eine so erstaunlich zentrale Rolle spielte. Bevor ich tats\u00e4chlich auch auf Ludwig I. komme, m\u00f6chte ich aber etwas weiter ausholen und einige Vor\u00fcberlegungen zum Thema anstellen. Zun\u00e4chst einmal:&hellip;","og_url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/griechenland-in-bayern\/","og_site_name":"Katholische Akademie in Bayern","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/","og_image":[{"width":2560,"height":1440,"url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/von-Hess_Ankunft-in-Nauplia_web-scaled.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Estimated reading time":"18 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/griechenland-in-bayern\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/griechenland-in-bayern\/","name":"\u201eGriechenland in Bayern\u201c - Katholische Akademie in Bayern","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/griechenland-in-bayern\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/griechenland-in-bayern\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/von-Hess_Ankunft-in-Nauplia_web-scaled.jpg","datePublished":"2026-01-20T13:28:39+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/griechenland-in-bayern\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/griechenland-in-bayern\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/griechenland-in-bayern\/#primaryimage","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/von-Hess_Ankunft-in-Nauplia_web-scaled.jpg","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/von-Hess_Ankunft-in-Nauplia_web-scaled.jpg","width":2560,"height":1440},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/griechenland-in-bayern\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"\u201eGriechenland in Bayern\u201c"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","name":"Catholic Academy in Bavaria","description":"Church needs debate: \"catholic\" looking at the whole - and \"academic\" trusting in the power of arguments","publisher":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization","name":"Catholic Academy in Bavaria","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","width":496,"height":216,"caption":"Katholische Akademie in Bayern"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/118136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library"}],"about":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/media-library"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/118136\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":118137,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/118136\/revisions\/118137"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/118120"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}