{"id":118372,"date":"2026-01-30T10:11:57","date_gmt":"2026-01-30T09:11:57","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=118372"},"modified":"2026-01-30T10:14:35","modified_gmt":"2026-01-30T09:14:35","slug":"um-gottes-willen-faszination-dschihad-fuer-frauen","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/um-gottes-willen-faszination-dschihad-fuer-frauen\/","title":{"rendered":"\u201eUm Gottes Willen\u201c \u2013 Faszination Dschihad f\u00fcr Frauen"},"content":{"rendered":"<h3><strong> Hinf\u00fchrung<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir leben in einer bewegten Zeit, haben mit Unsicherheiten und \u00c4ngsten zu tun. Die Gewaltt\u00e4tigkeit mancher Muslime f\u00fchrte zu \u00c4ngsten vor dem Islam und den Muslimen \u2013 \u00c4ngste, mit denen sogar Politik gemacht wird. Es gibt politische Parteien, die die aufkeimenden \u00c4ngste zu ihren Gunsten instrumentalisieren und so an W\u00e4hlerstimmen gewinnen.<\/p>\n<p>Angst ist bekanntlich kein guter Ratgeber, und wer die Angst instrumentalisiert und sie sch\u00fcrt, diffamiert um der eigenen Vorteile willen, sorgt f\u00fcr Skepsis, Abneigung und Hass und spielt die Menschen gegeneinander aus. Ja, es ist be\u00e4ngstigend, wie der IS und seine Gefolgschaft den Islam f\u00fcr seine unmenschlichen und brutalen Ziele missbraucht. Es ist be\u00e4ngstigend, wie in unserer Gesellschaft der Hass gegen\u00fcber Schutzsuchenden gewaltt\u00e4tig ausgetragen wird, es ist be\u00e4ngstigend, wie die globalisierte Wirtschaft und der materielle Gewinn ethische Werte relativieren und bewirken, dass die Schere zwischen Arm und Reich mehr auseinandergeht. Es muss uns Sorge machen, wenn Millionen Menschen sich unter katastrophalen Umst\u00e4nden auf den Weg in eine unbestimmte und unsichere Zukunft begeben, weil sie unter Diktatoren und fanatischen Ideologien leben und weil sie unter Ungerechtigkeiten keine Perspektive f\u00fcr ein menschenw\u00fcrdiges Leben in Freiheit sehen. Es gibt verst\u00e4ndliche und berechtigte \u00c4ngste, sie sollen jedoch nicht in den politischen Entscheidungen die Hauptrolle spielen. Sie f\u00fchren zu irrationalen und realit\u00e4tsfernen Entscheidungen, beeintr\u00e4chtigen das Zusammenleben der Menschen, indem sie sie gegeneinander ausspielen.<\/p>\n<p>Laut einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die vor einer Woche ver\u00f6ffentlicht wurde, haben ein Drittel der Deutschen ein sehr negatives Bild vom Islam und den Muslimen. In weiteren Studien meinen mehr als 50 Prozent der Deutschen, dass der Islam eine Gewaltreligion sei. Die Angst vor dem Islam und vor Muslimen schl\u00e4gt zum Teil in \u00a0irrationale \u00c4ngste um und f\u00fchrt zur Diffamierung des Islam, schafft Vorurteile stellt Muslime mithin unter Generalverdacht.<\/p>\n<p>Der religi\u00f6se Extremismus zeigte sich im Laufe der Geschichte in exzessiven Formen und sorgte f\u00fcr Unbehagen und Unheil. Es ist ein Zeichen der Liebe zum Glauben, die die Menschen bewegt, dieser Form von Missbrauch zu entgegnen, indem sie den eigenen Glauben kritisch betrachten, mit ihm ringen und die Frage stellen, wie eine religi\u00f6se Radikalisierung des Geistes m\u00f6glich ist und wie sie aus Menschen Fanatiker machen kann, die wider jeder Vernunft und Menschlichkeit handeln. In dieser Situation finden sich aktuell die Muslime, wenn die schrecklichen Nachrichten und Bilder uns vorf\u00fchren, wie bei brutalem Mord, Zerst\u00f6rung und menschenverachtenden Taten der Name Gottes gerufen und der Qur`an symbolisch hochgehalten wird.<\/p>\n<p>\u201eUm Gottes Willen!\u201c m\u00f6chte man zum Himmel schreien und fragen, was mit den jungen Menschen los ist, die sich auf diese Art und Weise radikalisieren, vor nichts mehr Respekt haben, hochm\u00fctig und selbstherrlich Gott spielen, indem sie meinen, genau zu wissen, was der Wille Gottes sei und meinen, dass sie stellvertretend den Willen Gottes auf Erden verwirklichen \u2013 koste es was es wolle! Wer meint, genau, vollkommen und exklusiv zu wissen, was Gott will, ist meistens weit entfernt von Gott. \u201eUm Gottes Willen\u201c ist hier ein Ausdruck von Erschrecken, von Entsetzen und zugleich ein Hoffen, dass Gott selbst seinen wahren Willen durchsetzt und die Menschen aufr\u00fcttelt.<\/p>\n<p>Es ist ein Desaster, was seitens einer Minderheit im Namen des Islam geschieht, und es ist zum Teil infam, was im Namen der Islamkritik geschieht. Beide Seiten entwerfen \u00e4hnliche Begriffe, bedienen sich gleichartiger Methoden, urteilen undifferenziert und diffamieren, betrachten alles was ihnen nicht gef\u00e4llt als falsch und verstehen den eigenen Weg als \u201eden besten\u201c und \u201ealternativlos\u201c.<\/p>\n<p>In Begegnung mit dem muslimischen Extremismus sind in den letzten Jahren Begriffe zum Teil neu entstanden. Es ist nicht immer einfach zu unterscheiden, was diese Begriffe beinhalten, sie sind jedoch zu Begriffen geworden, einen Inhalt auszudr\u00fccken, vor dem man Angst haben muss. Sie werden aber auch unbedacht verwendet, weil die Unterscheidung schwer f\u00e4llt, wenn die extreme Erscheinung einer Religion direkt mit dem Namen dieser Religion bezeichnet wird. Dies wurde mir pers\u00f6nlich bewusst, als bei einer Ank\u00fcndigung einer Veranstaltung unter meinen Namen der Begriff \u201eIslamistin\u201c anstatt \u201eMuslima\u201c stand. Es ist mein Anliegen, den Begriff \u201eIslamismus\u201c zu vermeiden und stattdessen von \u201eextremer politischer Ideologie im Islam\u201c zu sprechen. Ich sehe in dem Begriff ein Problem f\u00fcr die Wahrnehmung des Islam weil ich oft Menschen begegne, die \u201eIslam\u201c und \u201eIslamismus\u201c gleichsetzen. Zu den angstmachenden Begriffen geh\u00f6ren auch die Begriffe \u201e\u01e6ih\u0101d\u201c und \u201e\u01e6ih\u0101disten\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gih\u0101d: Begriffsbestimmung<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der\u00a0 Gih\u0101d ist in der islamischen Geistesgeschichte und in seiner Au\u00dfenwahrnehmung ein h\u00f6chst komplexes Ph\u00e4nomen. Er ist zu \u201eeinem Sammelbecken verschiedener widerspr\u00fcchlicher Definitionsversuche geworden\u201c.<\/p>\n<p>Lexikalisch bedeutet der Begriff \u201eGih\u0101d\u201c \u201esich anstrengen\u201c, \u201esich verausgaben f\u00fcr etwas\u201c. Es geht zun\u00e4chst darum, sich f\u00fcr etwas konstruktiv einsetzen, dieser Einsatz kann auch den Aspekt \u201eAbwehr von etwas\u201c beinhalten. Dieser Begriff wird durch die Praxis der Muslime mit unterschiedlichen Inhalten gef\u00fcllt und bedeutet nicht ausschlie\u00dflich \u201eKampf und Krieg\u201c, wie er heute verstanden wird. Was dieser Begriff definitiv nicht bedeutet und in Deutsch f\u00e4lschlicherweise so \u00fcbersetzt und von Terroristen so propagiert wird, ist \u201eheiliger Krieg\u201c. Krieg wurde immer, auch dort, wo Verteidigungskriege erlaubt waren, als \u201enotwendiges \u00dcbel\u201c angesehen und in der islamischen Terminologie nie als \u201eheilig\u201c bezeichnet. Der Begriff \u201emuqaddas\u201c, der mit \u201eHeilig\u201c zu \u00fcbersetzen w\u00e4re, ist einer der Namen Gottes und wird im Qur`an nur f\u00fcr den Ort verwendet, an dem Mose von Gott angesprochen wird. In keinem anderen Zusammenhang wird dieser Begriff im Qur`an verwendet. Dschihad ist im qur\u00b4anischen Kontext \u201eernsthafter Einsatz f\u00fcr eine gute Sache\u201c.<\/p>\n<p>In der Tradition gibt es die Begriffe \u201egro\u00dfer Dschihad\u201c und \u201ekleiner Dschihad\u201c. Mit dem kleinen Dschihad sind kriegerische Eins\u00e4tze gemeint, die einen feindlichen Angriff im Sinne von Verteidigung entgegnen. Der gro\u00dfe Dschihad ist gegen innere Kr\u00e4fte und Begierden gerichtet sowie gegen materiellen Gier und Machtbesessenheit, also gegen Motive, die die Menschen zur schlechten Taten verleiten. Dschihad wird auch verwendet f\u00fcr den Einsatz f\u00fcr eine gute Tat im Alltag: Dschihad f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung der Armut, Dschihad f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung verbreiteter Krankheiten, Dschihad f\u00fcr die Beseitigung von Unwissenheit. Es ist dringend notwendig und aufgrund fundierter Einw\u00e4nde der Muslime durchaus realisierbar, die \u00dcbersetzung \u201eHeiliger Krieg\u201c f\u00fcr \u201eGih\u0101d\u201c zu revidieren. Es ist falsch und zugleich eine Reduzierung eines Begriffes, der in der islamischen Geistesgeschichte \u201epositiver und konstruktiver Einsatz f\u00fcr etwas Gutes\u201c bedeutet. Es ist fatal und unheilvoll, wenn eine terroristische Gruppe, die brutal mordet und zerst\u00f6rt, als \u201eGih\u0101disten\u201c bezeichnet wird.<\/p>\n<p>Weitere Begriffe, die wir aktuell mit muslimischem Extremismus und Terror verbinden, sind Salafismus und der selbsternannte \u201eIslamische Staat\u201c. Auch Salafismus war am Anfang dieser Bewegung eher eine Reformbewegung, die sich f\u00fcr die Befreiung von kolonialer Herrschaft und sozial schwachen Menschen einsetzte. Ihre Erfolgsfaktoren lagen in dem Aufruf, zu eigener Gr\u00f6\u00dfe zur\u00fcckzufinden \u2013 also die Tradition und den Weg der Vorderen folgen \u2013, um frei von Abh\u00e4ngigkeiten zu werden. Ebenso waren ihr soziales Engagement und ihr Einsatz f\u00fcr die soziale Gerechtigkeit, die ihnen am Anfang des 20. Jahrhunderts in den Gesellschaften wie \u00c4gypten viele Anh\u00e4nger brachten. Unter Salafisten verstehen sich einige muslimische Gruppierungen, sie alle sind traditionsbewusst und leben strikt nach Regeln und moralischen Vorstellungen, bei Weitem sind aber nicht alle radikal und fanatisch. Es sind kleine Gruppen, die lautstark f\u00fcr Ver\u00e4nderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen werben und eine politische islamische Herrschaft errichten wollen. Warum sich der Salafasimus insbesondere in den letzten Jahren rasant radikalisiert hat und religi\u00f6se fanatische Str\u00f6mungen gebildet hat, h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab und muss durch eine multi-perspektivistische Ursachenforschung erschlossen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Manifest der Frauen des selbsternannten \u201eIslamischen Staats\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Manifest, das sich mit dem muslimischen Frauenleben besch\u00e4ftigt, ist von der Al-Khansa Brigade, einer Gih\u0101distische Gruppe, wie sie sich benennen, verfasst. Als ich die Anfrage erhielt, dieses Manifest zu dokumentieren, war es mir unbekannt. Bei der Recherche, die zuerst nur in Originalsprache und in Englisch im Internet m\u00f6glich war, z\u00f6gerte ich. Ich war mir nicht sicher, ob durch die deutsche \u00dcbersetzung dem selbsternannten \u201eIslamischen Staat\u201c sogar geholfen wird, ihre Ideologie auch im deutschsprachigen Raum zu verbreiten. Bei eigehenden Befassen damit wurde mir deutlich, dass eine theologische Auseinandersetzung mit derartigen Ideologien dringend notwendig ist, um ihrer selbstfabrizierten religi\u00f6sen Rechtfertigung einen Riegel vorschieben zu k\u00f6nnen. Es gibt im Qur`an durchaus Aussagen, die \u2013 losgel\u00f6st vom Kontext der Ereignisse der Offenbarungszeit \u00ad\u00ad\u2013 eine Legitimation f\u00fcr Gewalt sein k\u00f6nnen. Es gibt \u00dcberlieferungen, die eine Gewaltanwendung guthei\u00dfen, und Lehrmeinungen, die diese rechtfertigen. Eine theologische Auseinandersetzung ist dringend notwendig, kann ihr Ziel aber nicht erreichen, wenn die weiteren Ursachen wie machtpolitischen, geopolitischen und sozialen Ungerechtigkeiten unbeachtet bleiben.<\/p>\n<p>Das Manifest \u201eDie Frau im islamischen Staat\u201c ist als eine Werbeschrift zu verstehen, die zum Ziel hat, eine radikale und extreme Ideologie als g\u00f6ttlich darzustellen. Damit propagieren sie eine harmonische und geordnete alternative Lebensweise mit dem Ziel, junge Menschen \u2013 insbesondere Frauen \u00ad\u2013 f\u00fcr ihre Ideologie zu gewinnen. Das Angebot, in einer Gemeinschaft zu leben, in der soziale Gerechtigkeit, Ordnung und ein friedlicher Umgang herrschen, kann faszinierend wirken. Der vereinfachte und reduzierte Glaube auf einige streng eingehaltene Gebote und Gehorsam gegen\u00fcber dem F\u00fchrer dieser Gemeinschaft sind die einzigen Voraussetzungen, um in dieser Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Im Manifest wird immer wieder die moderne Lebensweise der Muslime angeprangert, die nach westlichem Vorbild leben und ihre eigene Tradition und den eigenen Glauben verloren haben. Die Schm\u00e4hung der dekadenten westlichen Welt und ihrer arabisch-muslimischen Verb\u00fcndeten ist durchgehend ein Anliegen des Manifestes. Dem wird eine Lebensweise nach dem Muster des 7. Jahrhunderts in Medina entgegengestellt, die von Einfachheit, Gl\u00e4ubigkeit, Zufriedenheit, Frieden und Gemeinschaft gepr\u00e4gt war, n\u00e4mlich \u201edie beste Gemeinschaft unter bester F\u00fchrung\u201c, eine harmonisierte und realit\u00e4tsferne Vorstellung. Dass es den Muslimen heute schlecht geht, so die Aussage des Manifests, liegt darin, dass sie nicht mehr nach diesem Muster leben und sich von den Werten entfernt haben, die Gott ihnen durch den Islam vorgegeben hat. Zu diesen Regeln geh\u00f6ren dem IS zufolge die Bestimmung zu rigoroser Geschlechtertrennung und die g\u00f6ttlich verordneten Geschlechterrollen. Ferner werden Vorschriften und Regeln f\u00fcr die \u201ewahren\u201c muslimischen Frauen dargelegt. Die Frauen m\u00fcssen sich entsprechend den ihnen zugeschriebenen Rollen verhalten und damit die \u201eideale\u201c Gemeinschaft mittragen. Sie sind f\u00fcr die Rolle der gehorsamen Ehefrau und Mutter erschaffen und sind f\u00fcr Erziehung und Heranwachsen der jungen Generation verantwortlich. Wenn sie danach leben, k\u00f6nnen sie gl\u00fccklich in dieser Welt sein und die Gl\u00fcckseligkeit im ewigen Leben erfahren. Damit sie sich nicht mit \u201eunwesentlichen\u201c Dingen besch\u00e4ftigen, wird die \u201eweltliche\u201c Wissenschaft \u2013 alles, was nicht religi\u00f6s ist \u2013 als verdorben und schlecht dargestellt.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang wird der Westen beschuldigt, auch durch die Wissenschaft die Muslime beherrschen und ihre Religiosit\u00e4t und Werte berauben zu wollen. Im gesamten Text werden die Lebensformen diffamiert, die nicht den Vorstellungen des \u201eIslamischen Staates\u201c entsprechen. Die islamischen Geistesideen sowie die muslimischen Philosophen, Denker und Wissenschaftler, die \u00fcber Jahrhunderte die Entwicklung der Wissenschaften ma\u00dfgeblich bewirkt haben, werden in diesem Manifest als \u201eAtheisten und Ketzer\u201c abgetan. Der selbsternannte \u201eIslamische Staat\u201c sieht seine Verantwortung unter anderem auch darin, die jungen Menschen zu \u00fcberzeugen, dass die muslimischen Denker und Wissenschaftler, die in der Bl\u00fctezeit des Islam \u201eeine materialistische Zivilisation aufbauten\u201c, keine Helden waren, sondern \u201eAtheisten und Ketzer\u201c. Alle Wissenschaften haben, laut Manifest, materialistische Ziele, die nur f\u00fcr das Diesseits gedacht sind. Sie glauben nicht an das wirkliche Paradies, und daher schm\u00fccken sie das \u201eDiesseits in jeder Hinsicht, damit es wie das Paradies erscheint\u201c.<\/p>\n<p>Das nihilistische Gedankengut \u2013 eigentlich fremd f\u00fcr den Islam \u2013 wird immer wieder in diesem Manifest sichtbar, wenn stets die Rede ist von der Belohnung im Jenseits und der Wertlosigkeit dieser Welt. Die Fokussierung auf das Jenseits und die Vorstellung, dass alles auf dieser Welt durch den Willen Gottes geschieht, f\u00fchrt zu Fatalismus und macht das Bem\u00fchen f\u00fcr und auf dieser Welt \u00fcberfl\u00fcssig. Es entsteht der Eindruck, dass der selbst ernannte \u201eIslamische Staat\u201c damit die jungen Menschen, insbesondere die Frauen, zu Wesen erziehen will, die sich ohne eigenen Willen und kritisches Hinterfragen unterordnen. Das hindert den selbsternannten \u201eIslamischen Staat\u201c aber nicht, prahlend zu behaupten, dass er die Muslime nach Jahrzenten der Dem\u00fctigung und Unterwerfung gerettet und ihnen erm\u00f6glicht hat, in einer wirklichen muslimischen Gesellschaft zu leben. Damit dieser Befreiung auch die Unabh\u00e4ngigkeit vom \u201eungl\u00e4ubigen Westen\u201c folgt, hat der IS konkrete programmatische Vorstellungen: Zum Beispiel wollen sie gem\u00e4\u00df der Tradition des Propheten in Medina die \u201ewucherhafte Papierw\u00e4hrung\u201c durch Dirham und Dinar ersetzen. Zum Teil berechtigte Kritik am Kapitalismus wird aufgegriffen, um durch realit\u00e4tsferne L\u00f6sungsmethoden die \u00dcberlegenheit des IS-Prinzips hervorzuheben.<\/p>\n<p>Als Programm meint der IS auch die Aufgabe zu haben, die Einzigkeit Gottes im Diesseits und Jenseits zu verwirklichen, die Scharia zu festigen und den Islam auf Erden zu verbreiten, um die Menschheit \u201eaus der Dunkelheit des Unglaubens zum Lichte des Imans [Glaubens]\u201c zu verhelfen. Der IS bedient sich zur Legitimierung seiner Ideologie einiger Textstellen des Qur`an und der Tradition, daher ist es nicht ausreichend, sich mit dem Satz \u201eDas alles hat mit Islam nichts zu tun\u201c von dieser Entwicklung distanzieren zu wollen. Die Argumentation im Manifest ist eine religi\u00f6se Vereinfachung und Reduzierung durch minimalistische Quellen und fragw\u00fcrdigen \u00dcberlieferungen. Aufgrund seiner Einfachheit und Klarheit spricht es wom\u00f6glich junge Menschen an, die nach Orientierung suchen. Daher muss exakt hier angesetzt und durch wissenschaftlich-theologische Interpretationsmethoden und kontextuelle Betrachtungsweise der authentischen Texte die auf Barmherzigkeit und Selbst\u00e4ndigkeit basierende Lehre des Islam lebensnah dargestellt werden.<\/p>\n<p>In diesem Propagandapamphlet geht die Oberfl\u00e4chlichkeit auch im Zusammenhang mit der Aufgabe der muslimischen Frauen weiter. Es wird ausdr\u00fccklich erw\u00e4hnt, dass Gott f\u00fcr die M\u00e4nner und Frauen bestimmte Rollen erschaffen hat. Wenn sie diese Rollenverteilung nicht beachten beziehungsweise tauschen, handeln sie wider ihrer \u201eNatur\u201c, \u201efitara\u201c, und dies sei die Ursache allen \u00dcbels, das den Muslimen heute widerf\u00e4hrt. Gott bestraft die Muslime durch die \u00dcbermacht des dekadenten Westen, weil sie die g\u00f6ttlichen Bestimmungen missachten. Das Manifest bietet dann konkrete Verhaltensweisen und verspricht ihnen ein ideales und gl\u00fcckliches Leben, das ihrer \u201eNatur\u201c entspricht. Das Gl\u00fcck in diesem Leben und die Gl\u00fcckseligkeit im ewigen Leben sind garantiert, wenn die Frauen sich akribisch an diese Regeln halten. Das Frauenmodell des \u201eungl\u00e4ubigen Westens\u201c ist laut Manifest gescheitert, weil es die Frauen \u201eaus dem Band des Heimes entfesselte\u201c. Die komplexe und vielf\u00e4ltige Rolle, die den Frauen im Westen aufgezwungen wird, entfernt sie von ihrer \u201enat\u00fcrlichen\u201c Rolle und macht sie ungl\u00fccklich und unfrei. Um diesen Fehler gut zu machen, bezahlt der Staat Pr\u00e4mien \u2013 Anspielung auf Kindergeld und staatliche Hilfen f\u00fcr Familien \u2013, um die Frauen von ihrer widernat\u00fcrlichen Rolle zu befreien und bringt sie durch materielle Verlockung wieder zu ihrer \u201eeigentlichen Rolle\u201c zur\u00fcck. W\u00e4hrend der selbst ernannte \u201eIslamische Staat\u201c die Rolle der Ehefrau und Mutter hoch sch\u00e4tzt und als \u201egro\u00dfartige Aufgabe\u201c bezeichnet, f\u00fcr die Gott die Frauen ausgesucht hat, erkennt die westliche Welt \u201eendlich den Beruf der Hausfrau\u201c an.<\/p>\n<p>Damit die Ordnung der \u201evon Gott erteilten\u201c Rollenverteilung bestehen bleibt, sollen die Frauen, laut Manifest, im Kindesalter erzogen und fr\u00fch verheiratet werden. Sie sollen lernen, sich dem Mann unterzuordnen und ihm zu gehorchen, dadurch wird die Ordnung in der Familie und Gemeinschaft erhalten.<\/p>\n<p>Neben dieser Hauptaufgabe hat die Frau auch \u201eNebenaufgaben\u201c, wie es im Manifest hei\u00dft: Sie darf ausgesuchte Berufe erlernen und ausf\u00fchren. Sie darf ausschlie\u00dflich als Lehrerin, \u00c4rztin und K\u00e4mpferin f\u00fcr den selbsternannten \u201eIslamischen Staat\u201c das Haus mit Erlaubnis ihres Mannes verlassen, sich ausbilden lassen und diesen Berufe nachgehen.<\/p>\n<p>Es folgen einige Berichte und Fallbeispiele aus den vom IS kontrollierten Gebieten, die mit einigen wenigen Bildern darstellen sollen, wie friedlich und sch\u00f6n das Leben in diesen Gebieten ist.<\/p>\n<p>Zusammenfassend kann man das Manifest als eine Werbeschrift f\u00fcr eine vereinfachte religi\u00f6se Orientierung bezeichnen, die kein Denken und Hinterfragen erfordert und eine heile Welt darstellt, die aufgrund ihrer Schlichtheit \u00fcberschaubar und verst\u00e4ndlich ist. Gepaart mit dem Versprechen eines paradiesischen Jenseits als Belohnung kann diese Vereinfachung in einer f\u00fcr viele Menschen komplizierten und unberechenbaren Welt durchaus eine Faszination bewirken, die anziehend wirkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Warum lassen sich junge Menschen davon faszinieren?<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben derartiger Schriften und Video-Botschaften gibt es Bilder und Berichte von Grausamkeiten, brutalem Mord und Zerst\u00f6rung durch IS-Anh\u00e4nger. Die Frage ist: Warum blenden junge Menschen diese Realit\u00e4t aus? Es ist ernsthaft dar\u00fcber nachzudenken, warum es kaum Hemmnisse oder Skrupel gegen\u00fcber Gewalt gibt und was die jungen Menschen anf\u00e4llig und bereit f\u00fcr diese Gewalttaten macht. Auf die Frage nach seinem Motiv antwortete ein Sch\u00fcler, der in Amerika einen Mitsch\u00fcler t\u00f6tete, dass er wissen wollte, wie es sich anf\u00fchlt, jemanden zu t\u00f6ten. Diese und weitere Formen von Gewalt unter Jugendlichen m\u00fcssen uns sensibilisieren und uns ein Ansporn sein zu \u00fcberlegen, ob es jungen Menschen heute an etwas Wesentlichem fehlt. Sie haben die M\u00f6glichkeit, unbegleitet und unkontrolliert umfassende Informationen zu bekommen und sind zumeist allein auf sich gestellt, oft ohne die M\u00f6glichkeit, den Wahrheitsgehalt und die Authentizit\u00e4t dieser Informationen \u00fcberpr\u00fcfen und verarbeiten zu k\u00f6nnen. Sie halten sich oft in einer virtuellen Welt auf, haben viele anonyme Kontakte und Freunde in den sozialen Netzwerken und k\u00f6nnen durch Bilder und Worte manipuliert werden. Dadurch sind sie oft kaum in der Lage, mit der realen Welt in Kontakt zu treten, Menschen real zu treffen, sich mit realen Ereignissen auseinanderzusetzen und durch pers\u00f6nlichen Einsatz und \u00dcbernahme von Verantwortung am praktischen Alltagsleben teilzunehmen. Sie sind umgeben von zahlreichen Bildern und Kontakten und zugleich \u00fcberfordert und einsam. Die Gefahr der Empf\u00e4nglichkeit wird gr\u00f6\u00dfer sein, wenn junge Menschen in zerr\u00fctteten Familienverh\u00e4ltnissen leben und sich nicht geliebt und geborgen f\u00fchlen. K\u00f6nnte die hierdurch entstehende Sehnsucht nach Gemeinschaft ein Grund sein, warum sie sich von Gruppen wie IS blenden lassen? Ist die einfache Religiosit\u00e4t eine m\u00f6gliche Orientierung, die sie ben\u00f6tigen? Oder geht in der Tat von der brutalen Gewalt eine Faszination aus, die sie anlockt?<\/p>\n<p>Es ist dringend notwendig, sich interdisziplin\u00e4r mit diesen Fragen zu besch\u00e4ftigen. Erziehung, Sozialisation, Identit\u00e4tsfindung, Frage nach Sinn des Lebens, Familie und Gemeinschaft sind grundlegende Komponenten, die die Pers\u00f6nlichkeit eines Menschen beeinflussen. Wom\u00f6glich sind sie in unserer Zeit ruhelosen Umwandlungen und Ver\u00e4nderungen unterzogen.<\/p>\n<p>Inzwischen gibt es teilweise Antworten bez\u00fcglich der Frage nach der Motivation der jungen Menschen, die sich dem IS angeschlossen haben. Basierend auf diesen Antworten habe ich meine These formuliert. Weiterhin meiden die R\u00fcckkehrer, insbesondere die Frauen, aus Selbstschutz die \u00d6ffentlichkeit, ihre Erfahrungen k\u00f6nnen bedeutende Hilfe f\u00fcr die Pr\u00e4ventivarbeit sein. In seinem neu erschienenen Buch \u201eIch war ein Salafist\u201c berichtet der R\u00fcckkehrer Dominic Musa Schmitz \u00fcber seine Motive und seine Erfahrungen. Nach der Scheidung seiner Eltern, als er 15 Jahre alt war, ist f\u00fcr ihn die Welt zusammengebrochen und er suchte nach Halt im Leben und fand ihn im Islam, zu dem er mit 18 Jahren konvertiert ist. Zu seinen Motiven geh\u00f6rte die Suche nach dem Sinn des Lebens, nach der Gemeinschaft und nach Ordnung, die den Menschen Gerechtigkeit und Frieden bringen. Er ist der Meinung gewesen, dass der Glaube ihm Halt gibt, und wenn dieser Glaube wirklich gelebt wird, kann er eine Rettung f\u00fcr Menschen aus ihrer Haltlosigkeit sein. In einer religi\u00f6sen Gemeinschaft, so seine \u00dcberzeugung, findet der Mensch Geborgenheit, Zuwendung und Gl\u00fcck in diesem Leben und den paradiesischen Zustand im ewigen Leben, also eine Perspektive in diesem Leben und Heil und Rettung im ewigen Leben. Es wurde ihm schnell deutlich, dass unter der ideologischen Kruste kein barmherziger und g\u00fctiger Kern war, sondern brutale K\u00e4lte, Hass, exzessive Gewalt und Feindbilder. Die Verlogenheit dieser Ideologie ist ihm bewusst geworden, als er merkte, dass er nicht mehr er selbst war und nur nachplapperte was die anderen ihm sagten. Er ist einer der Wenigen, die sich befreien konnten und auch bereit ist, sich \u00f6ffentlich zu zeigen und sich f\u00fcr Aufkl\u00e4rung einzusetzen. Eine mutige und verdienstvolle Entscheidung, die unterst\u00fctzt werden muss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Was ist zu tun?<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist keine Frage, dass derartige Ideologien, eine theologische Auseinandersetzung erfordern. Die religi\u00f6se Alphabetisierung und theologische Reflexion sowie Reformen sind notwendig f\u00fcr die Immunit\u00e4t gegen die religi\u00f6se Radikalisierung. Dies kann aber nicht losgel\u00f6st von anderen Ursachen f\u00fcr radikales Gedankengut die erforderlichen Ergebnisse bewirken. Die Frage nach dem Sinn des Lebens und nach Orientierung m\u00fcssen nach Lebensrealit\u00e4t und Bed\u00fcrfnissen der Menschen neu er\u00f6rtert werden, die politischen und sozialen Konflikte sowie wirtschaftlichen Krisen m\u00fcssen aufr\u00fctteln und erkennen lassen, dass wir in vielen Bereichen nicht mehr so weiter machen k\u00f6nnen wie bisher.<\/p>\n<p>Die Religion ist weiterhin f\u00fcr zahlreiche Menschen ein Indikator f\u00fcr die Selbstfindung und Identit\u00e4t und kann Halt und Orientierung bieten. Die Religionen haben zu allen Zeiten zum Guten und f\u00fcr den Erhalt des Friedens beigetragen, wurden aber auch zum Schlechten und zur Begr\u00fcndung von Kriegen eingesetzt. Es liegt bei den Anh\u00e4ngern der Religionen, wie sie die Texte interpretieren, Inhalte deuten und die Lehre in die Praxis umsetzen. In diesem Prozess spielen das Umfeld, die kulturellen Gewohnheiten und machtpolitische Interessen eine entscheidende Rolle, mit anderen Worten: Die Religionen stehen nicht im leeren Raum, sie werden angepasst und auch instrumentalisiert f\u00fcr die Legitimation der menschlichen Taten und Untaten. Die Religionen stellen die Grundprinzipien und Weisungen durch Erz\u00e4hlungen von historischen Begebenheiten und Verhaltensweisen der Menschen zur Verf\u00fcgung; es liegt in der Verantwortung der Menschen sie zu reflektieren und stets neu zu \u00fcberpr\u00fcfen. Die neue katholische Schrift \u00fcber Sexualit\u00e4t ist ein erfreuliches Beispiel, wie die Tradition und die als starr betrachtete Lehre doch bewegt werden kann, wenn sie in Gefahr ger\u00e4t, nicht mehr ernst genommen zu werden. Die Religion kann nicht an der Lebensrealit\u00e4t der Menschen vorbei gehen, es muss daher aufmerksam auf die gro\u00dfe Gefahr der Relativierung geachtet werden, eine gewissenhafte und wahrhaftige Auseinandersetzung mit den Grundprinzipien ist dringend erforderlich.<\/p>\n<p>Auch der Islam, dem oft der Vorwurf gemacht wird, eine starre Religion zu sein, die sich nicht der Moderne anpassen kann, ist von seinem Wesen her anpassungsf\u00e4hig, in der Praxis fr\u00fcher mehr als heute. Die Kultur der Ambiguit\u00e4t, die Thomas Bauer in seinem Buch \u201eDie Kultur der Ambiguit\u00e4t \u2013 eine andere Geschichte des Islams\u201c anschaulich darstellt, erm\u00f6glichte die vielf\u00e4ltigen Meinungen nicht nur im Bereich der Normen und des Rechts, sondern auch in der Exegese und im Qur`an-Verst\u00e4ndnis. Die unterschiedlichen Richtungen und Meinungen haben miteinander diskutiert, gerungen und auch gestritten, sie haben aber auch gut miteinander gelebt, wenn die politische Komponente nicht f\u00fcr Konflikte sorgte. Zwischen Sunniten und Schiiten, von denen man heute meint, dass sie sich nur bek\u00e4mpfen, gab und gibt es in den muslimisch gepr\u00e4gten Gesellschaften auch Ehen, die gut funktionieren.<\/p>\n<p>Im Widerstand gegen die radikalen Ideologien und die \u00dcberlegungen \u00fcber unsere Lebensweise sind die Muslime Partner, und der Islam kann Impulse geben, wie wir unser gemeinsames Leben gestalten wollen.<\/p>\n<p>Der Qur`an betont die Notwendigkeit der sozialen Gerechtigkeit und fordert die Menschen auf, in ihren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen mit anderen Menschen gerecht und barmherzig zu sein. Gerechtigkeit wird erkl\u00e4rt als eine angemessene, unparteiische Verteilung von G\u00fctern und gleiche Chancen f\u00fcr Personen und Gruppen in einer Gesellschaft. Sie gilt als Grundnorm der verantwortungsbewussten Handlungsweise, die in der Offenbarung von Gott eingefordert wird: \u201eWir haben unsere Gesandten mit den deutlichen Zeichen gesandt und mit ihnen die Schrift und die Waage herabkommen lassen, damit die Menschen f\u00fcr die Gerechtigkeit eintreten\u201c (Sure 57:27). Der Wortlaut dieses Verses betont, dass die Gesandten und Offenbarungen eine gemeinsame Botschaft in diesem Zusammenhang haben, n\u00e4mlich die Menschen darauf hinzuweisen, dass sie aktive Akteure f\u00fcr das Durchsetzen der Gerechtigkeit sind. Das Gemeinwohl ist das Ziel der Normen, Regeln und Empfehlungen, und in den Ritualen wird diese Zielsetzung besonders sichtbar. \u201eDer beste Islam ist, dass du die Hungrigen speist und Frieden verbreitest unter bekannten und Unbekannten\u201c, hei\u00dft es in einer \u00dcberlieferung \u201eDas Leben Muhammads\u201c.<\/p>\n<p>Die Nutzung der Ressourcen ist das Recht und Privileg aller Menschen und aller Gesch\u00f6pfe. Wir sind keine Eigent\u00fcmer, sondern Nutznie\u00dfer f\u00fcr eine gewisse Zeit (Sure 79:30-33). Deshalb sollte der Mensch jede Ma\u00dfnahme ergreifen, um die Interessen und Rechte aller anderen zu sichern, denn alle Menschen sind gleichwertig.<\/p>\n<p>Es gibt keine Alternative zu Begegnung und Dialog. Nicht nur innerreligi\u00f6s und interreligi\u00f6ser Dialog, sondern Dialog zwischen allen, die das Leben wertsch\u00e4tzen, Respekt vor der Sch\u00f6pfung haben und an der Menschlichkeit festhalten, Dialog mit Empathie und Verstand auch und gerade aufgrund des religi\u00f6sen Denkens. Aus dem Qur`an entnommen ist der Ort der Vernunft in der islamischen Tradition im Herzen. Im religi\u00f6sen Denken und Handeln bedingen sich Vernunft und Herz. Wenn man tief und wahrhaftig glaubt, ist es nur folgerichtig, dass man andere wertsch\u00e4tzt und offen f\u00fcr Begegnung ist.<\/p>\n<p>Gott \u00e4ndert an einem Volk nichts, ehe es nicht \u00e4ndert, was in den Seelen ist (Sure 13:11). Gott traut uns zu, unsere Geisteshaltung zu \u00e4ndern, und es liegt an uns, wie wir unser Leben und unsere Welt gestalten wollen. Religionen brauchen gerade in unserer Zeit ein gutes Selbstbewusstsein, um daraus die Offenheit f\u00fcr die selbstkritische Betrachtung und f\u00fcr den Dialog zu gewinnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinf\u00fchrung &nbsp; Wir leben in einer bewegten Zeit, haben mit Unsicherheiten und \u00c4ngsten zu tun. Die Gewaltt\u00e4tigkeit mancher Muslime f\u00fchrte zu \u00c4ngsten vor dem Islam und den Muslimen \u2013 \u00c4ngste, mit denen sogar Politik gemacht wird. Es gibt politische Parteien, die die aufkeimenden \u00c4ngste zu ihren Gunsten instrumentalisieren und so an W\u00e4hlerstimmen gewinnen. 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